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10. Ausgabe 2020 (05. März 2020)

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Donnerstag, 5.

Donnerstag, 5. März 2020 | Seite 10 Coop Glarus unter neuer Leitung Shendrita Ramadani führt ab März den Coop Glarus Vortrag Pockenepidemie Bleiben Sie gesund! Dieser Wunsch von Armin Rusterholz am Ende des Vortrages entlockte den Anwesenden ein Lächeln. Auf lockere Art und Weise vermittelte er Details und Hintergrundinformationen zur letzten Glarner Pockenepidemie. Ähnliche Vorsichtsmassnahmen gelten auch heute beim Coronavirus. Shendrita Ramadani begann 2012 ihre Lehre zur Detailhandelsfachfrau im Einkaufszentrum Wiggispark in Netstal. Dort arbeitete sie auch nach Abschluss ihrer Ausbildung und leitete verschiedene Rayons. Im November 2019 wechselte die 25-Jährige nach Glarus, wo sie die stellvertretende Geschäftsleitung innehatte und sich so auf die künftige Führungsposition vorbereiten konnte. Die bisherige Geschäftsführerin, Ines Schuhmacher, arbeitet neu im Coop Stein am Rhein. (Bildbericht: pd.) Als vorbeugende Massnahme wurde die ganze Glarner Bevölkerung auf - gefordert, sich fleissig die Hände zu waschen. Versammlungen, Festivi - täten oder Kinobesuche wurden verboten, Erkrankte wurden in Quarantäne gesteckt. Alle Schülerinnen und Schüler wurden geimpft, das Hausieren wurde nicht mehr gestattet. Die Wohnungen der Erkrankten wurden durch Plakate als Pockenwohnungen gezeichnet, dies zur Freude der Nachtbuben, welche diese Bekanntmachungen spasseshalber umhängten. Die Ärzte strebten eine Durchimpfung der Bevölkerung an, dies zum Entsetzen der Impfgegner, die vor einer Volksvergiftung warnten. Erst am 3. Dezember 1921 machte die Sanitätsdirektion das Auftreten von Pockenfällen publik. Am 8.Dezember wurde auf der Wiese im Obererlen in Näfels mit dem Bau eines Pocken - spitals begonnen. Die Leitung übernahm Dr. Z’Brun, als Experte wirkte Professor Max Tièche aus Zürich. Die Patienten wurden als lustiges Völklein geschildert. Es werde, so ein Korres - pondent der «Glarner Nachrichten», gesungen, gespielt und viel Zeit - vertreib gemacht, da die Krankheit in ihrer leichten Form keinerlei Schmerzen verursache. Männer- und Frauenabteilungen seien aber gut voneinander getrennt. Die Pockenepidemie setzte auch die Nachbargemeinden in Bereitschaft. Auf dem Churer Markt waren die Glarner nicht mehr willkommen und von Besuchen ins Glarnerland wurde abgeraten. Am 25. Januar 1922 konnte der Regierungsrat alle angeordneten Pocken-Einschränkungen aufheben. Es wurden im Kanton 350 Personen behandelt, 16 853 Personen wurden geimpft, Schülerinnen und Schüler nicht eingerechnet. Todesopfer waren Armin Rusterholz bei seinem Referat. keine zu beklagen. Die wirtschaft - lichen Folgen waren beträchtlich. Die zahlreichen Anwesenden, der Bohlen saal war sehr gut gefüllt, konnten sich dank dem spannenden Vortrag und den zahlreichen Bildern (Foto: nee.) ein exaktes Bild von der damaligen Situation machen. Der Anlass wurde organisiert vom Kulturforum Brandluft und von den Freunden der Geschichte, Näfels. ● nee. PRO SENECTUTE GLARUS Ü60-Tanzparty verschoben Als verantwortungsbewusste Fachorganisation für das Alter setzt PRO SENECTUTE GLARUS zwei präventive Massnahmen zum Coronavirus um. Einerseits wird die für den Donnerstag, 19. März, geplante Ü60-Tanzparty im «Gesellschaftshaus» in Ennenda auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Sämtliche Akti - vitäten und Dienstleistungen von PRO SENECTUTE GLARUS werden jedoch im gewohnten Rahmen weitergeführt. Weiter unterstützt PRO SENECTUTE GLARUS die Kampagne des Bundesamtes für Gesundheit BAG, die in einem ersten Schritt drei wichtige Hygiene- und Verhaltensregeln breit bekannt machen will: erstens gründlich Hände waschen, zweitens in Taschentuch oder Armbeuge husten oder niesen, drittens bei Fieber und Husten zu Hause bleiben. In enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Behörden wird die Entwicklung der Lage bei der Verbreitung des Coronavirus verfolgt. Allfällige zusätzliche Massnahmen werden kommuniziert und um - gesetzt. ● pd. Weitere Informationen unter Telefon 055 645 60 20 oder www.gl. pro-senectute.ch. Krebsliga Ostschweiz Wieder arbeiten Viele Krebsbetroffene wollen möglichst Teil der Gesellschaft bleiben und weiterhin aktiv am Berufs- und Sozialleben mitwirken. Deshalb unterstützt die Krebsliga das diesjährige Motto vom Tag der Kranken: «Ich bin mehr als meine Krankheit(en).» Die Krebsliga leistet dazu einen Beitrag, indem sie zum Beispiel die Arbeitnehmer mit Telefonberatungen unterstützt und den Arbeitgebern spezifische Schulungen anbietet. Krebs ist nicht mehr zwingend ein Todesurteil, sondern entwickelt sich zu einer chronischen Krankheit. Etwa 15 000 der jährlichen Neudiagnosen in der Schweiz sind Menschen, welche im Berufsleben stehen. Damit diese nach einer Therapie wieder voll im Leben stehen können, begleitet und berät die Krebsliga Betroffene und Angehörige. Denn Arbeit strukturiert den Tagesablauf, ist sinnstiftend und trägt dazu bei, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Deshalb bietet die Krebsliga auch Unternehmen zum Thema Krebs am Arbeitsplatz spezifische Schulungen an. ● pd. Telefoncoaching Krebs und Arbeit für Arbeitgeber, Personalverantwortliche, Vorgesetzte oder Arbeitnehmer: 0848 114 118 (8 Rp./Min. ab Festnetz) zu den Bürozeiten. Weitere Informationen zum Thema «Krebs am Arbeitsplatz»: Krebsliga Ostschweiz (Kantone SG, AR/AI, GL), Telefon Geschäftsstelle 071 242 70 00 (Montag bis Donnerstag: 08.00 –11.30 und 14.00 –16.30 Uhr; Freitag: 08.00 –11.30 Uhr) und www.krebsliga.ch/krebsundarbeit. Beratungsstelle Glarus Telefon 055 646 32 47 www.krebsliga-ostschweiz.ch

Donnerstag, 5. März 2020 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. 90 Jahre Elsa Stüssi Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem runden Geburtstag am Mittwoch, 4. März und wünschen dir weiterhin gute Gesundheit und Glück. Alles Liebe, Lieni und Melissa Am Donnerstag, 5. März feiern Fida und Fridolin Altmann Eiserne Hochzeit Eiserne Liebe … gab euch Stärke und Kraft, heut habt ihr 65 Ehejahre geschafft, diese Kraft möge niemals enden haltet euch noch lange bei den Händen. Gesundheit, Glück und nur das Allerbeste, wünschen wir euch zum Jubelfeste. Eure Kinder: Fridolin, Brigitta und Monika; eure Enkel: Tanja, Corina, Sabrina, Nicol, Michael, Sven, Kevin und Chris und eure Urenkel: Jens, Corvin, Larissa und Mathis Oh Oh Schreck, die 8 ist weg! Anna Zweifel-Streiff feiert am Montag, 9. März, den 90. Geburtstag im «Haus der Heimat» in Linthal. Wir wünschen dir von ganzen Herzen alles Liebe und Gute und Gesundheit. Deine Lieben aus dem Sarganserland und aus Graubünden. Am Samstig, 7. März, fiired üses lieb Mami, Schwiegermami und Grosi Loni ihrä 75. Geburtstag. Mir gratuliered dir ganz herzlich und wünsched dir witer gueti Gsundheit, viel Freud und alles Gueti. Ganz liebi Grüess vo dim Maa, Dani und Araya mit Alina und Katelyn, Fridli und Juli Liäbs Mimi Dini glügglichschtä Täg vum vergangnigä Jahr, möged dini schlächtischtä im Nüüä sii. Alles Guäti zu dim Geburtstag äm Friitig, 6. März. Mir händ dich gärä und schätzed dich uhsinnig. Dini Liäbschtä, Mürzel, Rebecca, Seraina, Fridolin, Patrik, Remo, Rico, Charlie Unsere langjährige Verträgerin des FRIDOLIN Frau Tamara Staub, aus Näfels, kann am Montag, 9. März ihren runden Geburtstag feiern. 25-Jahre- Arbeitsjubiläum Ertan Memeti Am Sontag, 1. März 2020, feierte Ertan Memeti sein 25-Jahre-Arbeitsjubiläum bei der Kunststoff Schwanden AG. Im Alter von 20 Jahren trat Ertan Memeti in unser Unternehmen ein. Sein Eintritt erfolgte als Maschinenbediener, anschliessend hatte er die Funktion als Transporter inne und seit 2003 ist er als Schichtleiter tätig. Er ist sehr dankbar, dass er die Möglichkeit bekommen hat, sich beruflich sowie persönlich weiterzuentwickeln. In den letzten Jahren hat Ertan Memeti sehr vieles erlebt. Gute wie auch schlechtere Zeiten. Vorallem das rasante Wachstum der Firma war nicht immer einfach. Doch er ist heute, auch nach 25 Jahren, immer noch motiviert und mit Herzblut bei der Arbeit. Ertan Memeti ist Vater von zwei Teenagern, demzufolge ist auch privat immer viel los. Wie man so schön sagt, «der Apfel fällt nicht weit vom Stamm». Sein älterer Sohn beginnt im Sommer 2020 bei uns seine Lehre als Kunststofftechnologe EFZ, was Ertan Memeti grosse Freude bereitet. Stolz gratulieren wir Ertan Memeti zu seinem 25-Jahre-Jubiläum und danken ihm von Herzen für seine Loyalität, sein Engagement und seine Treue. Für die Zukunft wünschen wir Ertan Memeti weiterhin viel Freude bei seinen Aufgaben, Gesundheit und Glück! Jubilar bei Service 7000 AG 10 Dienstjahre Am 1. März 2020 feierte Sven Friedrich sein 10-Jahre-Firmenjubiläum. Sein Eintritt erfolgte als Servicetechniker auf der Fachstufe Fachspezialist. Bereits per 1. Januar 2012 wurde er aufgrund seiner sehr guten Leistungen und seiner breiten Erfahrung im Haushaltsgerätebereich zum Cheftechniker befördert. Per 1. April 2017 konnten wir Sven Friedrich zum Teamleiter befördern. Nebst der Führung von ca. acht Mitarbeitenden ist er an rund zwei Tagen die Woche selbst im Serviceeinsatz, begleitet tageweise seine Mitarbeitenden im Feld, steht unseren Fachleuten für technischen Support zur Verfügung und bildet neue Servicetechniker aus. In seiner Freizeit bereist er gerne zusammen mit seiner Frau neue Länder, pflegt das Zusammensein mit Freunden, hält die Erinnerungen mit seiner Fotokamera fest oder legt auch einfach mal einen Faulenzertag ein. Wir danken Sven Friedrich für seine engagierte und zuverlässige Mitarbeit. Die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit mit Sven Friedrich wird allseits sehr geschätzt. Wir wünschen ihm weiterhin gutes Gelingen und viel Freude in seiner Tätigkeit. In Seliners URSeum in Niederurnen Ein Baum so hart wie Glas Gefallen ist sie zu Lebzeiten unseres Landespatrons. Jetzt ziert sie aufgesägt das URSeum von Urs Seliner in Niederurnen. Wer im Fennen in Niederurnen vorbeigeht, findet dort den Stamm der subfossilen Fichte und eine Reihe von Möbeln und Werkzeugen. Alles in einem Schreinerleben gesammelt. Besser einfach einfach besser Kritik ist Feedback, das weiterbringt! Und nicht mehr! Lob ist wunderbar. Aber es bringt eigentlich niemanden so richtig weiter. Ausser, es wird klar mitgeteilt, was genau gut gemacht worden ist. Dies hilft wiederum, das Selbstvertrauen zu stärken. Konstruktive Kritik fordert jeden Menschen heraus, gewisse Dinge anders anzusehen, sie gegebenenfalls zu optimieren. Daran denken: Kritik zu bekommen, heisst nicht, dass jemand versagt hat. Kritik ist eigentlich ein Kompliment. Ein anderer Mensch hat sich mit etwas auseinandergesetzt und sich dazu Gedanken gemacht! Glück im Tun ... Wer etwas gerne tut, der tut es schnell und fühlt sich gut ... Gewisse Dinge müssen getan werden. Wenn sie mit Widerstand getan werden, fliesst nichts. Es raubt Energie, verursacht schlechte Laune. Wir können es zur Passion machen, alles gerne zu tun, auch das, was wir tun müssen. Und gleich geht alles leichter von der Hand. Das betrifft auch die banalsten alltäglichen Arbeiten. Wer bisher mit einer grossen Portion «Muss» gekocht hat und jetzt mit Liebe oder Glück kocht, kocht anders. Es wird auch besser schmecken und das Essen wird kreativer gestaltet. Dann sind wir in jeder Minute, an jedem Tag und in jedem Jahr glücklich, und alles läuft wie am Schnürchen. ● Brigitta Baltisberger Infos unter www.bb-mentaltraining.ch. Bekanntschaften Nie mehr allein! Erhalte unter Telefon 044 200 02 28 sofort Kontaktvorschläge ohne Vermittlungsgebühren von Personen, die auch einen Freizeitpartner oder eine feste Beziehung suchen. die Seliners eine Probe beim Archäologischen Dienst untersuchen lassen – Monika Oberhänsli M. A. hat dazu 2019 einen kurzen dendrochrono - logischen Bericht verfasst und auch wenn keine Datierung möglich war, so weiss man doch, dass der Baum etwa zu Lebzeiten des heiligen Fridolin von Säckingen und damit auch des als Zeugen auferweckten Ursus gewachsen und gefallen sein muss. Er ist der Ursus im URSeum. Aber der Stamm ist dort auch das älteste Stück Holz. 7. Marzo, Sandro Cormano Ehi, sveglio e il tuo 18. Compleanno. Come non ricordare la gioia di quando ti ho avuto tra le braccia. Piccolo… Ti auguro un futuro magico e stracolmo di cose belle. Conta i fiori del tuo giardino e non le foglie cadute. Conta i sorrisi della tua vita e non le lacrime. Ti vogliamo un mondo di bene. Mamma, Papà, Debora e Luca Zu diesem Wiegenfest wünschen wir nur das Allerbeste und hoffen, dass du für uns den FRIDOLIN noch lange verteilen kannst. Wir danken dir für deine treuen Dienste. Dein FRIDOLIN-Team Urs Seliner in seinem URSeum an der 1500-Jahr-Bar. Irgendwann zwischen 455 und 560 nach Christus wurde diese Fichte bei einem starken Regen mitgerissen und kam in Mollis unter der Spinnereistrasse auf einem Bett aus Kies zu liegen. Rundherum starkes Grundwasser, darüber bildete sich in den 1500 folgenden Jahren 6 m Material, Kies, Geschiebe und zuoberst Humus. Als man 2017 die «Eternit»-Häuser (Foto: FJ) baute und man nach festem Grund suchte, wurde der Stamm geborgen. Inzwischen ist in der Schreinerei Seliner AG in Niederurnen daraus die Bar entstanden, die als Hauptattraktion das URSeum von Urs Seliner ziert. Ihr Astholz ist inzwischen so hart wie Glas; Steine und Wasser haben den Stamm im Laufe der Zeit «sandgestrahlt». Zum Glück haben Geschichtsträchtig Doch was ist ein URSeum? Es ist eine Art persönliches Museum eines passionierten und pensionierten Schreiners. Entstanden nicht mit dem Ziel, ein Museum aufzubauen, sondern aus purer Liebhaberei für das handwerklich Schöne. Hier empfängt er interessierte Kollegen, Freunde, Gruppen und Einzelpersonen. In einem URSeum findet vieles seinen Platz: Ein massiger Habsburgerschrank steht neben dem filigranen Sekretär mit Geheimfach. Auf einer bemalten Truhe stehen drei Schlitten – ein Davoser, ein elegant geschwungener und ein Obstalder Todeli. Schränke mit Bauernmalereien, gesammeltes Geschirr, eine Wand voller Kupferstiche – koloriert und unkoloriert –, Küferwerkzeug, Schreinerwerkzeug, Zimmermannswerkzeug: Jedes Stück hat seine Geschichte. Wer sich dafür interessiert, kann sich bei der Schreinerei Seliner im Fennen 13 in Niederurnen unter Telefon 055 610 27 36 melden. Man freut sich auf Besuch. ● FJ

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