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10. Ausgabe 2020 (05. März 2020)

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Donnerstag, 5.

Donnerstag, 5. März 2020 | Seite 12 Glarner Bauernverband Wetterkapriolen und Wölfe Der Glarner Bauernverband tagte in der lintharena sgu in Näfels. Präsident Fritz Waldvogel warnte vor der Trink wasserund der Pestizid-Initiative, über die wohl noch dieses Jahr oder im Frühjahr 2021 abgestimmt wird. Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Bäuerinnen und Landfrauen Kantonale Tagung Samstag, 7. März, 10.15 Uhr Brauereigasthof Adler, Schwanden Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf einen interessanten und unterhaltsamen Tag. ● Der Vorstand Baumpflege Schiess, Rüti ZH Effizient und schonend Baumpflege Schiess ist ein junges Unternehmen, das Bäume fachmännisch und nachhaltig pflegt. Die Absolventen der landwirtschaftlichen Schulen wurden an der Hauptversammlung geehrt. (Foto: Hans Speck) Die Landwirtschaft im Kanton Glarus steht vor grossen Herausforderungen. Man spreche sogar von einem Schicksalsjahr, sagte der Präsident des Glarner Bauernverbandes, Fritz Waldvogel, am Samstag, 29. Februar, an der Hauptversammlung. Drei für die Landwirtschaft eminent wichtige eidgenössische Vorlagen kommen zur Abstimmung. Wohl im November 2020 oder Frühjahr 2021wird über die Trinkwasser- und die Pestizid-Initiative abgestimmt. Die dritte Vorlage ist die Revision des Jagdgesetzes, über die im Mai abgestimmt wird. Und schliesslich werde in Bern die Agrarpolitik 22plus beraten. Dazu habe der Glarner Bauernverband Meinungen und Vorschläge einbringen können. Präsident Fritz Waldvogel blickte auch auf 2019 zurück. Das für die Landwirtschaft gute Wetter könne nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Wetterlagen immer extremer zeigten. Auf intensive Niederschläge folgten grosse Temperaturschwankungen und lange trockene Perioden. Die Glarner Landwirtschaft sei dadurch stark betroffen. Weiter ge - schehe die Ausbreitung der Wolf - population in Windeseile. Damit werde der Graben zwischen der Bevölkerung, die Haustiere hält, und der Landwirtschaft mit Nutztierhaltung immer grösser. Wenn es nicht gelinge, den Richtungswechsel in der Regu - lierung der Grossraubtiere zu voll - ziehen, werde es in den kommenden Jahren schwierig, im Berggebiet von einer guten Sömmerung zu berichten. Landwirtschaft als «Böllimaa» Die Landwirtschaft werde oft als Verursacher der Umweltbelastung dar - gestellt, so Waldvogel. Dabei würden ihre Leistungen für die Umwelt übersehen. So werden auf Stalldächern grosse Fotovoltaikanlagen gebaut, Biogasanlagen erstellt oder Hilfsstoffe mit Drohnen präzise eingesetzt. Den «Böllimaa» bei den Landwirten zu suchen sei ungerecht. Man müsse aber daran arbeiten, mit Ressourcen sorgsam umzugehen und die Bedürfnisse der wachsenden Bevölkerung effizient zu erfüllen. Der persönliche Austausch mit den Konsumenten werde immer wichtiger, so der Bauern präsident. Er konnte berichten, dass dazu erste Probelektionen von «Agro-Image» durchgeführt worden seien. Dabei kommen die Schülerinnen und Schüler nicht auf den Betrieb, sondern eine Bäuerin oder ein Bauer besucht die Schulklassen. «Der wohl wirksamste Informations- und Werbe - kanal für die Schweizer Landwirtschaft sind aber die Bäuerin oder der Bauer selbst.» Ehrungen Krönender Abschluss der Hauptversammlung war die Ehrung von Jakob Schuhmacher, der 23 Jahre als Marktleiter Schlachtschafannahme tätig war, und von 16 Absolventen der landwirtschaftlichen Schulen. ● Hans Speck Baum und Baumumfeld möglichst effizient und schonend pflegen und optimieren. Pascal Schiess berät seine Kundinnen und Kunden bei allen Fragen und Anliegen rund um Bäume, spezifisch bei der Wahl oder Standortoptimierung für den gewünschten oder bestehenden Baum. Baumpflege Schiess pflegt Bäume, vom Pflegeschnitt über den Entlastungsschnitt bis zur Totholz - entnahme. Auch bei einer allfälligen Fällung kommt Schiess ins Spiel: Unter Anwendung moderner Seil - klettertechnik können Bäume auch (Foto: zvg) auf engstem Raum sicher gefällt werden. Als Unternehmer mit langjähriger Erfahrung als Grünflächenspezialist und Baumpfleger will Pascal Schiess Baum und Baumumfeld möglichst effizient und schonend pflegen und optimieren. ● pd. Pascal Schiess, Unter-Moos 4, 8630 Rüti ZH, eidg. dipl. Grünflächenspezialist / Baum pfleger, Telefon 078 876 43 99, E-Mail: info@baumpflege-schiess.ch. 6417 Fridolins Robotik Fünf vor Istanbul Das Team von 6417 Fridolins Robotik steht kurz vor dem Abflug, der Roboter kurz vor dem Transport nach Istanbul. Der FRIDOLIN wollte ihn davor noch kurz filmen – stattdessen wurde er Zeuge von letzten Reparaturen. Ob es klappt mit Istanbul? Die Zeit wird es weisen! Der Roboter ist lahm: Mechaniker zu Hilfe! Für das Video: Fridolin+ App downloaden, über dieses Foto halten und Button «Scannen» drücken. (Foto/Video: FJ/Tim Wiederkehr) Es ist Dienstag, der 25. Februar. Mein Filmtermin ist bereits verschoben worden – von Freitag auf Montag, von Montag auf heute. Doch als ich die Treppe hinunter in die Katakomben der Kantonsschule gehe und mein Stativ aufstellen will, schwant mir Böses. Robbie – oder besser der Fette Siech – liegt wie ein gestrandeter Wal auf seiner Flanke und blinkt und mööpt zum Steinerweichen. Dani, der den Termin gemacht hat, muss gleich weg. Er ist auch ein bisschen zerknirscht. «Gestern hätte er funktioniert», meint er noch und gibt mich an Bea weiter. Sie wird mit dem Team von 6417 Fridolins Robotik nach Istanbul reisen – Inschallah, so Gott will. Der Mechaniker kommt, der Mechaniker diskutiert mit ihr. Das Teil da hinten wirkt wie eine Guillotine – es bricht das andere Teil, das mit dem 3D-Drucker hergestellt wird, immer wieder ab. Ein Rad wird abmontiert, die Daten an den Drucker gesendet. «In 90 Minuten ist das Teil fertig, kannst du so lang warten?» Ich mache mal ein erstes Take vom Mechaniker, ein zweites vom 3D-Drucker. Der bleibt als Einziger cool. In stoischer Ruhe bringt er Faden um Faden auf, langsam, unendlich langsam wächst das benötigte Ersatzteil. «Und was machen wir, damit der Greifer zurückkommt, wenn wir unter dem Tisch durchmüssen?» Bea betrachtet die gerissenen Gummibänder. Bea holt weisse Litze, wie man sie im Bund von Pyjama-Hosen einnäht. Das sollte halten. Bea ist patent. Und was, wenn das in der Türkei unten passiert? Bea kennt die Geschichten. Die von der verlorenen Schraube damals, als man in den USA war und nirgends eine metrische Schraube fand, und als man Robbie umdrehte, fand man sie irgend wo, tief im Inneren. Jetzt kommt Vreni mit zwei Körben voller Cremeschnitten und Zigerkrapfen. Zuckernahrung für die Superhirne. Die stürzen sich drauf und mampfen. Der Mechaniker verkündet: «Gut!» Dann gehen die Programmierer wieder an ihr zeilenfüllendes Werk. «Pass auf, sonst stürzt er uns wieder ab!» Wieder blinkt Robbie. «Hat er noch immer keinen Namen? Ich gebe ihm jetzt einen Namen – Fette Siech!» Inzwischen ist es 19.00 Uhr, der Mechaniker ist weg, er hat noch Fahrstunde. Die Finger tippen auf die Tastaturen, und Tim verspricht: «In der Nacht von Donnerstag auf Freitag von 00.00 bis 06.00 Uhr mache ich dir den Film. Damit du siehst, dass er funktioniert!» Dann ist höchste Eisenbahn für Robbie – «Shipping Time», fünf Minuten vor Istanbul. «Was mir Sorgen macht, jetzt echt, ist das Corona - virus», sagt Vreni. «Wenn wir in der Schweiz noch mehr Infektionen haben und die Türkei die Grenzen schliesst, dann war’s das.» Fortsetzung folgt. Hoffentlich. ● FJ Kerenzerbergtunnel A3 Baustart für Sicherheitsstollen Das Bundesamt für Strassen ASTRA wird in den kommenden Jahren am Kerenzer - bergtunnel die Tunnelsicherheit erhöhen sowie anschliessend den bestehenden Strassentunnel erneuern. Das Hauptelement dieser Massnahmen ist der Neubau eines rund 5,5 km langen Sicherheitsstollens. Die Bauarbeiten begannen im Gäsi am Montag, 2. März; Baubeginn auf der Ostseite im Tiefenwinkel am Montag, 23. März. Der Verkehr auf der Nationalstrasse wird durch diese Arbeiten nicht beeinträchtigt. Der Autobahnabschnitt der A3 beim Kerenzerbergtunnel in Fahrtrichtung Sargans ist bereits über 30 Jahre in Betrieb. Um die Verkehrssicherheit für die kommenden Jahre zu gewährleisten und den langfristigen Betrieb sicherzustellen, führt das Bundesamt für Strassen ASTRA eine Gesamt - erneuerung dieses Abschnitts zwischen den Anschlüssen Weesen und Murg durch. Zuerst wird ein neuer Sicherheitsstollen gebaut, anschliessend wird die Instandsetzung des Kerenzerbergtunnels in Angriff genommen. Die Gesamterneuerung dauert bis Ende 2026. Mehr Fluchtwege, modernes Lüftungssystem Der neue Sicherheitsstollen erhöht die Sicherheit im Tunnel deutlich: Durch zahlreiche Querverbindungen wird es alle 300 m einen Fluchtweg vom Strassentunnel in den Sicherheitsstollen geben. Zudem sorgt ein modernes Lüftungssystem dafür, dass bei einem Brand im Tunnel die heissen Rauchgase durch Abluftstollen in einen Lüftungskanal abgesaugt und dann ins Freie geleitet werden. Der neue Sicherheitsstollen kommt seeseitig, parallel zum bestehenden Kerenzerbergtunnel zu liegen. Der Vortrieb des neuen Stollens erfolgt von beiden Seiten her. Im Gäsi wurde mit der Einrichtung der Installationsplätze am Montag, 2. März, begonnen. Das Stollenportal wird dabei mittels einer temporären Hilfsbrücke über den Escherkanal erschlossen. Im Tiefenwinkel starten die Arbeiten am Montag, 23. März. Hier liegt das Portal in unmittelbarer Nähe der Kerenzerbergstrasse. Der eigentliche Beginn des Stollenvortriebs wird auf beiden Seiten im Herbst 2020 erfolgen. Das ASTRA rechnet mit einer Bauzeit von etwa vier Jahren für den Sicherheitsstollen. Dabei kommt es zu keinen wesentlichen Verkehrseinschränkungen auf der Nationalstrasse. Die Vorarbeiten zur Instandsetzung des bestehenden Kerenzerbergtunnels beginnen ab Mitte 2023. Sie dauern voraussichtlich bis Ende 2026. Das ASTRA als Bauherrschaft, die Bauleitung sowie die beteiligten Unternehmen setzen alles daran, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, und danken im Voraus für das Verständnis. ● pd. Weitere Informationen finden Sie unter www. kerenzerbergtunnel.ch.

Donnerstag, 5. März 2020 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 17. März, 11.00 Uhr bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 21 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 9. März, 11.00 Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere deshalb bitte frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 14.April. ● 6. Brown Swiss Junior Contest, Sargans Schweizer Meisterschaft der Jungzüchter Am Samstag, 7. März, findet in der Markthalle Sargans der Brown Swiss Junior Contest statt. Das ist die Schweizer Meisterschaft der Braunviehjungzüchter-Vereinigungen und natürlich auch ein Fest. BIO Glarus PROVIEH-Stallvisite Am Mittwoch, 11. März, findet von 13.15 bis zirka 16.00 Uhr bei Heiri und Rita Zimmermann-Horner an der Hauptstrasse 60 (vis-à-vis Landi) in Mitlödi die PROVIEH-Stallvisite zum Thema «Klauenprobleme und Klauenpflege mit Schwerpunkt ‹Mortellaro›» statt. «Mortellaro» (Erdbeerkrankheit) ist eine bakterielle Klauenerkrankung, welche sich in den Schweizer Milchviehbetrieben stetig ausbreitet. Nicht nur bei Kühen, sondern auch bei Rindern tritt die Krankheit auf. Die Tiere erleiden Schmerzen; bei den Tierhaltern führt «Mortellaro» zu finanziellen Einbussen. An der PROVIEH-Stallvisite auf dem Betrieb von Heiri und Rita Zimmermann wird Dr. med. vet. Christophe Notz, Tierarzt vom FiBL, spezifisch auf die Klauen eingehen. Daneben bietet sich die Möglichkeit, über verschiedene Anliegen der Teilnehmer bezüglich Klauenproblemen- und Klauenpflege zu diskutieren. Die Teilnahme ist kostenlos. ● Auskunft: Richi Bamert, Präsident BIO Glarus, Telefon 079 674 60 11, E- Mail: richi. sitner@bluewin.ch. Weitere Informationen zu den PROVIEH- Stallvisiten und -Arbeitskreisen unter www. provieh.ch. Anmeldung ist erwünscht bis am Sonntag, 8. März, bei: Rita Zimmermann, Telefon 055 644 22 20, Mobile 079 206 59 64 oder per E-Mail: rita.zh@gmx.ch. INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Steht vor der Tür: die Schweizer Meisterschaft der Jungzüchter. Wer wird 2020 Champion? Das 12- köpfige OK unter der Leitung von Dave Ackermann ist tatkräftig dabei, den BSJC 2020 zu organisieren, sodass die Ausstellung ein erneutes Erlebnis sein wird. Jede Vereinigung kann nur mit 10 Tieren antreten, so wird das Niveau der Ausstellung hoch sein. Denn jeder Jungzüchter will hier ausstellen. Die Rinder werden in 10 Abteilungen nach Alter eingeteilt, so wird erst bei der Auffuhr klar, welche Schau-Diven in die gleiche Abteilung eingeteilt werden. Der Brown Swiss Junior Contest ist aber weit mehr als eine Schau. Die Jungzüchter treten zudem beim Clipping - wett bewerb gegeneinander an. Im «Dairy Quiz» müssen zwei Jungzüchtermitglieder sich in Fragen rund um die Landwirtschaft und der Braunviehzucht beweisen. Im Vor - führ wett bewerb treten Mitglieder jeder Ver einigung gegeneinander an. Im (Foto: zvg) Rangierungswettbewerb werden zwei Mitglieder die präsentierten Rinder rangieren. Die grösste Teamleistung wird im Line-up von den Jungzüchter - vereinigungen gefordert, es geht dabei um Sauberkeit, Tierbetreuung und Standorganisation. Nach dem Brown Swiss Junior Contest folgt die Party mit DJ Chris White, wo der Schweizer Meister bis in die frühen Morgenstunden gefeiert werden kann. ● pd. Weitere Infos unter www.jungzuechter.ch.

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