Aufrufe
vor 2 Monaten

16. Ausgabe 2020 (16. APRIL 2020)

  • Text
  • Glarus
  • April
  • Telefon
  • Schwanden
  • Kantons
  • Menschen
  • Gemeinde
  • Nissan
  • Coronavirus
  • Zeit

Donnerstag,

Donnerstag, 16. April 2020 | Seite 27 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Sicherheitsholzschlag Forstrevier Amden «Coiffeure» am Biberlichopf Rieden Schule erstmals mit Rektorat Nachdem die Politische Gemeinde Gommiswald, zu der auch Rieden gehört, die Führungsstrukturen der Schule in dieser Gemeinde auf die Bedürfnisse der kommenden Jahre ausrichtet und entschieden wurde, ein Rektorat zu schaffen, gilt es, diesen Posten ab Neujahr 2021 erstmals zu besetzen. Erwartungsgemäss hatten sich gleich mehrere Personen für diesen Posten beworben. Bereits gewählt wurde nun vom Gemeinderat Irene Egli-Hornung, Uznach. Die Gewählte hatte seinerzeit in Rieden ihr erstes Praktikum ab - solviert, wurde da gleich von Anfang an hoch geschätzt, sowohl bei den Behörden wie bei den Eltern und den Schülern selber, sodass sie nach Abschluss ihrer Ausbildung gleich als Lehrerin gewählt wurde. Bereits im Jahre 2007 wurde ihr in Rieden die Schulleitung anvertraut. Seit der Vereinigung mit Gommiswald gehört Irene Egli-Hornung, Mutter von zwei Kindern, dem dor - tigen Schulleitungsteam an. Irene Egli-Hornung verfügt über ein bedeutendes pädagogisches Wissen und breite Erfahrung. In ihrer jetzigen Aufgabe als Schulleiterin kann sie sich nun auf die Ablösung des Schulrates Ende des Jahres 2020 vorbereiten. Mit Beginn des kommenden neuen Schuljahres im August wird sich Irene Egli-Hornung konkreter auf ihre neue Aufgabe vorbereiten und damit wohl auch mitreden, wenn es um die Nachfolge für ihre jetzige Stelle, die Schulleitung für die Primarschule, die bereits ausgeschrieben ist, geht. ● st. In der Woche vor Ostern herrschte über dem Bahnhof Ziegelbrücke Flugbetrieb: Der berühmteste Kopf der Gegend hatte einen aktuellen «Coiffeur»- Termin, organisiert vom Forstrevier Amden. Oberhalb der Strasse mussten – so Revierförster Manuel Gmür – vertrocknete und absturzgefährdete Bäume gefällt und ausgeflogen werden. Für diese chirurgische Sicherheitsholzerei war die Heli-Linth AG vom nahen Flugplatz Mollis gerufen worden. Sie flog – bei prächtigem Frühlingswetter – die gefällten Baumstämme zum Abladeplatz, wo der Forst Amden mit dem Traktor für den Abtransport bereitstand. (Bildbericht: FJ) ava Glarnerland, Bilten Ihre Hygiene – unser Problem Die Coronavirus-Pandemie und das damit verbundene erhöhte Hygienebewusstsein führt zu einer intensiven Zunahme an Verwendung von Taschen-, Kosmetik und Feuchttüchern als WC-Papierersatz und stellt damit das Abwassersystem vor gewaltige Probleme. Feuchttücher, Binden, Windeln, Kondome, Kosmetikpads, Einmalwasch - lappen oder Wattestäbchen gehören nicht in die Toilette! Im Gegensatz zu WC-Papier enthalten die Taschentücher sogenannte Nassfestmittel, welche bei der Abwasser - behandlung nicht einfach zerfallen. Noch problematischer sind Feuchttücher, welche aus synthetischen oder natür - lichen Textilfasern bestehen. Diese sind wegen ihres Materials und der reissfesten Struktur nicht zersetzbar. Dass sie sich in der Toilette problemlos hinunterspülen lassen, täuscht über die Probleme hinweg, welche sie in den Abwasserbetrieben machen. In den Pumpwerken sammeln sich so viele von diesen Tüchern, dass sie ganze Anlagen lahmlegen. Die verstopften Pumpen müssen durch die Klärwärter in mühsamer Handarbeit und unter erschwerten Bedingungen ausgebaut, gereinigt und wieder eingebaut werden, was zum Teil hohe Aufwände und Kosten verursacht. Hygieneartikel, die mit dem Abwasser entsorgt werden, verstopfen Toiletten, Kanalisation und Pumpwerke. Deren Unterhalt ist aufwendig und teuer, und solche Arbeiten wären gerade in der Pandemiezeit zu verhindern. (Fotos: zvg) Die Abwasserbetriebe appellieren an die Verbraucher von Taschen-, Feucht- und Kosmetiktücher, diese im Hausmüll zu entsorgen. Für die fachgerechte Entsorgung danken Ihnen die Umwelt, die Kanalisation, die Pumpwerke und der Abwasser - verband Glarnerland. ● pd. Leserbrief Für einen dritten Fussballplatz in Weesen Das Coronavirus hält uns alle in Atem. So wurde auch die Bürgerversammlung vom 31. März in Weesen abgesagt und es muss bis am 19. April brieflich abgestimmt werden. Gerne hätte der FC Weesen die Bevölkerung an der Bürgerversammlung von den Argumenten für eine Zustimmung zum Projekt überzeugt. Leider wurde uns das durch das Versammlungsverbot verwehrt. Der FC Weesen braucht dringend den dritten Fussballplatz. Es geht hier nicht nur um die derzeit nicht aus - reichenden Spielfeldmasse für die Spiele der 1. Mannschaft! Sondern es hängen die Trainingsmöglichkeiten, der Ausbau und die Entwicklung unserer Juniorenabteilung an dieser wichtigen Entscheidung. Unsere Plätze sind überbelastet und es mussten in den letzten Jahren immer wieder Trainings, Turniere oder Matchs wegen der Nichtbespielbarkeit der Plätze abgesagt werden. Die Juniorenabteilung ist in den letzten vier Jahren von rund 50 Kindern auf über 100 Kinder und Jugendliche angewachsen. Dies belastet die Infrastruktur logischerweise mehr, und die Rasenplätze haben somit zu wenig Zeit, um zu regenerieren. Die Kinder und Jugendlichen üben mit dem Fussballsport eine sinnvolle und regelmässige Freizeitbeschäftigung aus. Dazu stellt der FC Weesen durch Jugend + Sport ausgebildete Trainer zur Verfügung, die mit Herzblut und Engagement die jungen Fuss - ballerinnen und Fussballer sportlich ausbilden. Auch erzieherisch wird eingewirkt und die Persönlichkeit gefördert. Als Team auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, Fairplay anzuwenden und die Kameradschaft zu pflegen sowie untereinander solidarisch und hilfsbereit zu sein, sind Werte und Eigenschaften, die wir in der Juniorenabteilung und im FC Weesen verfolgen. Ich lebe seit 13 Jahren in Weesen und bin seit bald 4 Jahren als Junioren - Lieber (böser) FRIDOLIN obmann tätig. Mit meiner motivierten Trainercrew und den vielen Freiwil - ligen möchte ich, dass der Wunsch unserer Knaben und Mädchen in Erfüllung geht. Sie sollen im nächsten Jahr auf einem neuen dritten Fuss - ballplatz ihren geliebten Fussballsport ausüben dürfen! Sagen Sie Ja zum Budget. Dieser Betrag ist sicher sehr gut investiertes Geld! Ich danke Ihnen für Ihre wertvolle Unterstützung. ● Thomy Walker, Juniorenobmann FC Weesen Unterlagen zur Sportplatzerweiterung unter www.fc-weesen.ch/sportplatzerweiterung. Notfalldienste Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden: Telefon 0848 144 222 Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funk - tionieren oder bestehen Unklar - heiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!