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16. Ausgabe 2020 (16. APRIL 2020)

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Donnerstag, 16. April 2020 | Seite 6 Aus dem Regierungsrat vom Dienstag, 7. April Der Regierungsrat gibt Auskunft zu befristeten Stellen Der Regierungsrat gibt Auskunft auf die in einer Interpellation der SVP-Landratsfraktion gestellten Fragen zu «Be fristeten Amtsstellen». Am 21. Januar 2020 reichte die SVP-Fraktion die Interpellation «Befristete Amtsstellen» ein. Sie möchte damit zur Transparenz bezüglich der Personalkosten der kantonalen Verwaltung beitragen. Stellungnahme des Regierungsrates: Der Regierungsrat budgetiert und kontrolliert den Personalaufwand sehr genau. So wurde der budgetierte Personalaufwand in den Jahren 2014 bis 2019 nie überschritten. Im Gegenteil: Dieser lag durchschnittlich 1,9 Millionen Franken unter dem Budget. Vergleich Personalaufwand Budget – Rechnung für die Jahre 2014 – 2019 in Franken 2014 2015 2016 2017 2018 2019 Differenz, gerundet – 1371 000 – 3 287 000 – 2 634 000 – 1502 000 – 1532 000 – 856 000 Rotationsgewinn in Franken Der jährlich erhobene Fluktuations- bzw. Rotationsgewinn (Vergleich Löhne austretende mit nachfolgende Mitarbeitende innerhalb des Stellenplans) ist ein weiteres Indiz für eine sorgfältige Lohnpolitik. 2016 2017 2018 2019 Rotationsgewinn 282 090 266 080 170 350 127 550 Zuständigkeit ist unterschiedlich, aber klar geregelt: Der Regierungsrat erliess 2012 eine Richtlinie für befristete Anstellungen und befristete Pensenerhöhungen. Es wird unterschieden zwischen vom Landrat befristet bewilligten Stellen, die Teil des Stellenplans sind, und befristeten Stellen und Pensenerhöhungen bis maximal ein Jahr, die in der Kompetenz des Regierungsrates liegen. Letztere sind nicht Teil des Stellenplans. Sie dienen der kurzfristigen Sicherstellung des operativen Betriebs bei personellen Engpässen oder der Bewältigung von einmaligen Spezialaufgaben. In die Kompetenz des Regierungsrates fällt zudem die Bewilligung von Personalaufwänden, denen im gleichen Rechnungsjahr entsprechende sachbezogene Erträge gegenüberstehen, etwa bei der kantonalen Arbeitslosenkasse. Schliesslich wurde im Rahmen des politischen Prozesses eine Handlungsempfehlung für den Stellenbewilligungs - prozess erlassen. Demnach genehmigt der Landrat mit dem Budget jeweils den Personalaufwand für beantragte neue Stellen unbefristet, befristet, gekürzt oder gar nicht. Die Steuerung der Stellen erfolgt seither grundsätzlich über die mit dem Budget bewilligten finanziellen Mittel für den Personalaufwand. Eine Ausnahme bilden Sachvorlagen, deren Umsetzung mit einem personellen Mehraufwand verbunden sind. Bei diesen genehmigt der Landrat die beantragten finanziellen Mittel zusammen mit der Sachvorlage. Frage der SVP-Landratsfraktion: Wie viele befristete Stellen werden momentan durch den Kanton Glarus vergeben? Antwort Regierungsrat: Insgesamt ist per 1. Januar 2020 ein Personalaufwand von rund 850 000 Franken für die nachfolgend aufgeführten Stellen vom Landrat befristet bewilligt. Die Stellen im Umfang von 730 Stellenprozent sind Teil des Stellenplans. Stellen, bei denen der Personalaufwand vom Landrat nur befristet bewilligt wurde (Stand: 01. 01. 2020) Departement Stelle/Fachstelle Befristung DFG Jurist/-in / Ökonom/-in 01. 01. 2019 – 31. 12. 2022 DFG Fachstelle Koordination Gesundheit 01. 01. 2019 – 31. 12. 2022 DBK Projektleitung ICT 01. 01. 2009 – 31. 12. 2021 DBK Kantonales Integrationsprogramm KIP 01. 04. 2014 – 31. 12. 2021 DBU Techn. Fachspezialist/-in (Forstingenieur/-in) 01. 08. 2009 – 31. 12. 2024 DVI Sozialarbeiter/-in 01. 01. 2016 – 31. 12. 2021 DSJ Gruppenleiter/-in Kanzlei 01. 01. 2020 – 31. 12. 2024 DSJ Kaufm. Sachbearbeiter/-in JVA 01. 01. 2018 – 31. 12. 2020 DSJ Kaufm. Sachbearbeiter/-in Migration 01. 01. 2018 – 31. 12.2020 Ausserdem gibt es eine befristete Stelle (bis 31. Mai 2020) bei der Staatsanwaltschaft. Die Zuständigkeit liegt beim Regierungsrat. Frage der SVP-Landratsfraktion: Was wurde aus den einzelnen befristeten Stellen seit 2014? Wurden die ent - sprechenden Stellen verlängert, aufgelöst oder in unbefristete Stellen umgewandelt? Antwort Regierungsrat: Mit einer Ausnahme wurden sämtliche befristet bewilligten Personalaufwände im Rahmen der Effizienzanalyse «light» per 1. September 2014 bereinigt. Alle Personalaufwände, bis auf diejenigen der Technischen Angestellten bei den Militärbetrieben, wurden vom Landrat unbefristet bewilligt. Umwandlung von befristetet bewilligtem Personalaufwand in unbefristet bewilligten Personalaufwand Departement Stelle/Fachstelle Pensum DFG Kaufm. Angestellte/r Indiv. Prämienverbilligung 80 Prozent DBK Stipendienwesen 50 Prozent DBK Denkmalpflege 40 Prozent DBU Ingenieur/-in Hochbau 20 Prozent DBU Ingenieur/-in UWE 100 (unbefristet ab 2018) DVI Jurist/-in 100 Prozent DVI Kaufm. Angestellte/r Handelsregister 40 Prozent DSJ Techn. Angestellte/r Militärbetriebe 180 Prozent (Aufhebung 05. 2015 bzw. 12. 2016) DSJ Kaufm. Angestellte/r Migration 80 Prozent DSJ Kaufm. Angestellte/r ADMAS 40 Prozent Aus dem Regierungsrat vom Dienstag, 14. April Regierungsrat des Kantons Glarus COVID-19-Verordnung verlängert Die COVID-19-Verordnung des Kantons Glarus wird an das Bundesrecht an - gepasst und um eine Woche bis am Sonntag, 26. April 2020, verlängert. Am Mittwoch, 8. April 2020, ver - längerte der Bundesrat verschiedene Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus um eine Woche bis am Sonntag, 26. April 2020. Um die Über einstimmung mit dem Bundesrecht zu wahren, hat der Regierungsrat des Kantons Glarus per Zirkularbeschluss auch die kantonalen Bestimmungen vorerst um eine Woche bis am Sonntag, 26. April 2020, verlängert. ● Bildung und Kultur des Kantons Glarus und Gewerbeverband Kantons Glarus Lehrabschlussprüfungen 2020 Patrick Geissmann, Hauptabteilungsleiter Höheres Schulwesen und Berufs - bildung, informiert alle Lehrbetriebe im Kanton Glarus mit Kandidatinnen und Kandidaten im Qualifikationsverfahren 2020 – das ist die Lehrabschlussprüfung – über den Entscheid der Verbundpartner zur Durchführung der Prüfungen. Rund um das Qualifikationsverfahren QV (Lehrabschlussprüfung) bestand dieses Jahr aufgrund der Coronavirus- Pandemie einige Unsicherheit. Am Donnerstag, 9. April, fand ein Spitzentreffen der Verbundpartner der beruflichen Grundbildung statt. Man konnte sich betreffend Durchführung des QV in einigen Punkten abschliessend einigen. Details, welche die praktischen Prüfungen (PA, IPA, VPA) betreffen, sind in den nächsten Tagen durch die zuständigen Berufsverbände zu klären. Laut dem Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI haben sich unter der Leitung von Bundesrat Guy Parmelin Bund, Kantone und Sozialpartner an einem ausser - ordentlichen nationalen Spitzen - treffen der Berufsbildung auf eine schweizweit abgestimmte Lösung geeinigt, um den diesjährigen Lehrabgängerinnen und Lehrabgängern ihren Berufsabschluss zu ermög - lichen. «Für die Überprüfung der praktischen Arbeit wird pro beruf - liche Grundbildung eine schweizweit durchführbare Variante gewählt. Die schulischen Prüfungen in den Berufskenntnissen und der Allgemeinbildung finden nicht statt, hier zählen die Erfahrungsnoten. Die Sicherstellung der Gesundheit und Sicherheit aller Beteiligten ist oberstes Gebot.» Die Detailinformationen dazu finden sich unter berufsbildung2030.ch unter dem Stichwort «Neues Coronavirus und die Berufsbildung in der Schweiz» im Abschnitt Dokumente der Arbeitsgruppen. Bei BK und ABU zählen die Erfahrungsnoten. Schriftliche oder münd - liche Berufskundeprüfungen (BK) finden in diesem Jahr definitiv nicht statt. Die Berufskundenote wird allein aus den Semesternoten der Berufsfachschule gebildet. Im Allgemeinbildenden Unterricht (ABU) findet ebenfalls keine Schlussprüfung statt. Die ABU-Note wird aus den Semes - ternoten der Berufsfachschule und der Note der Vertiefungsarbeit gebildet. Die praktische Prüfung (PA) findet statt oder wird durch eine Beurteilung des Lehrbetriebes ersetzt. Die schweizerischen Berufsverbände (Organisationen der Arbeitswelt, OdA) legen bis am Freitag, 17. April, fest, wie die Prüfungen durchgeführt werden sollen. Sie können dabei auch ganz auf die Prüfung verzichten. An deren Stelle würde in diesem Fall eine Beurteilung durch den Lehrbetrieb treten. Bei bereits durchgeführten Prüfungen entscheiden die OdA, ob diese Noten zum Qualifikations - verfahren 2020 zählen oder verfallen. Stehen diese Prüfungen noch aus, erhalten Kandidatinnen und Kandidaten bis spätestens Ende April ein neues Aufgebot durch den zuständigen Chefexperten mit den notwendigen Informationen. Berufsfachschulunterricht Beim Berufsfachschulunterricht führt die Nichtteilnahme zum Ausschluss vom QV 2020. Der Unterricht an der Berufsfachschule bleibt also obli - gatorisch. Aufgrund der speziellen Situation müssen aktuell die Konsequenzen besonders hervorgehoben werden. Absenzen würden dazu führen, dass der Kandidat/die Kandidatin nicht zum QV 2020 zugelassen würde – es würde kein Fähigkeitszeugnis (EFZ) oder Berufsattest (EBA) ausgestellt. Die Prüfungen müssten im Rahmen des QV 2021 regulär abgelegt werden. Die Nichtteilnahme oder eine passive Teilnahme am Fernunterricht gilt als Absenz. Entsprechende Absenzen werden zudem im Semesterzeugnis vermerkt. ● Patrick Geissmann Raiffeisenbank Glarnerland Schriftliche Stimmabgabe Die diesjährige Generalversammlung der Raiffeisenbank Glarnerland kann leider nicht im Circus Knie durchgeführt werden. Arbeitsvergaben Strassenbau Für neue Strassenbeläge am Kerenzerberg und in Linthal sind Arbeiten vergeben worden. Folgende Arbeitsaufträge im Strassenbau sind vergeben worden: • Die Sanierung Deckbelag Britternwald wird an die Cellere Bau AG, Mels, vergeben. • Die Sanierung Deckbelag Keren - zerbergstrasse, Abschnitt Tränggweg – Stoggen, wird an die Walter Hösli Strassenbau AG, Glarus, vergeben. • Die Sanierung Deckbelag, Abschnitt Poststrasse – Durnagelstrasse, wird an die Firma Walter Hösli Strassenbau AG, Glarus, vergeben. Personelles Der Regierungsrat begrüsst folgende neue Mitarbeitende. Eintritte: • Saskia Edskes, Zürich, als Juristin im Abklärungsdienst der Kindesund Erwachsenenschutzbehörde, ab 11. Mai 2020. • Samira Baur, Weesen, als Kauf - männische Sachbearbeiterin beim Betreibungs- und Konkursamt, ab 1. Mai 2020. Am 16. März 2020 hat der Schweizer Bundesrat den Ausbruch des Coronavirus zur ausserordentlichen Lage erklärt und sämtliche Veranstaltungen bis mindestens Sonntag, 19. April 2020, verboten. Der Bundesrat hat aber aufgrund der Situation in der COVID-19-Verordnung 2 die Möglichkeit der schriftlichen General - versammlung geschaffen. Für die Raiffeisenbank Glarnerland hat die Gesundheit der Genossenschafter und Mitarbeitenden höchste Priorität. Deshalb hat der Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Glarnerland in seiner Sitzung vom Mittwoch, 1.April 2020, entschieden, von der Möglichkeit der schriftlichen Stimmabgabe («Urabstimmung») Gebrauch zu machen. ● pd. Weitere Informationen sind unter www. raiffeisen.ch/glarnerland abrufbar.

Donnerstag, 16. April 2020 | Seite 7 Fortsetzung von Seite 1 Amman statt Netstal SRF-Nahostkorrespondentin Susanne Brunner auf Reportage in Haifa (Israel). Coronavirus-Krise auch in Jordanien Wie hart es ist, während Wochen in der eigenen Wohnung eingesperrt zu sein, muss man den Glarnerinnen und Glarnern nicht erklären. Auch Susanne Brunner darf ihr Domizil nur für dringendste Besorgungen in der Nähe verlassen; die Polizeikontrollen sind streng, die Strafen hart. Zwischen 18.00 und 10.00 Uhr herrscht eine absolute Ausgangssperre. Die Korrespondentin ist überrascht, wie strikt die Vorschriften eingehalten werden, was sie nicht zuletzt auf das geschickte Agieren der Regierung zu - rückführt. Ausserdem sei Jordanien ein Land, das schon zuvor mit vielen Problemen konfrontiert gewesen sei. So gebe es im Land rund 2 Millionen Flüchtlinge aus Syrien und Irak, und vor allem diese hätten in ihrem Leben schon sehr viel Schlimmeres erlebt als eingeschränkte Ausgangs- und Einkaufsmöglichkeiten. Die Massstäbe verändern sich unter solchen Umständen auch für Aus - länder: Probleme, die einem in der heilen Schweiz Sorgen- oder Zornesfalten auf die Stirn treiben, entlocken angesichts der gravierenden Probleme in der neuen Umgebung nur noch ein müdes Lächeln. Echte Sorgen macht sich Susanne Brunner aber um die Wirtschaft in den von ihr betreuten Ländern, die wegen all der Kriege und Konflikte ohnehin schon auf schwachen Füssen steht. (Foto: © Thilo Remini) Hilfreiche Gespräche Regelmässige Hörerinnen und Hörer der Informationssendungen von Radio SRF erinnern sich an die Telefongespräche, welche Susanne Brunner immer wieder mit dem Leiter eines kleinen Hilfswerks in der Region Idlib (Nordwestsyrien) führt. Was der Mann jeweils an schrecklichen Erlebnissen und in grosser Not berichtet, ist für normal empfindsame Ohrenzeugen schier unerträglich. Wie geht eine Journalistin damit um, die die betroffenen Menschen selber kennt und doch nicht helfen kann? «Ich bin mir bewusst, dass ich die Welt nicht ändern kann – ich berichte nur über das, was ich sehe und höre.» Be - lastend sei es auf die Dauer aber schon, räumt Susanne Brunner ein. Es sei auch schon vorgekommen, dass sie nach einem Telefongespräch mit dem Mann aus Idlib geweint habe. Gefahr kann einer Korrespondentin in dieser Region auch am eigenen Leib drohen. So entging die Radio-Frau seinerzeit bei Bagdad haarscharf einer Entführung. Das sei eine sehr be - lastende Erfahrung gewesen. Wichtig seien dann Gespräche mit Freun - dinnen, Freunden und Menschen, die schon Ähnliches erlebt hätten. Susanne Brunner ist froh, dass sie über viele solche Kontakte verfügt, ausserdem findet sie Entspannung in regelmässigen Yoga-Übungen. Nicht zuletzt hofft sie, dass die Coronavirus- Krise bis zu den geplanten Sommerferien vorbei sein wird, sodass sie endlich wieder das von ihr geliebte Glarnerland besuchen kann. ● Martin Leutenegger Glarner Dialekt trotz allem Wer den Lebenslauf von Susanne Brunner studiert, fragt sich, wie es kommt, dass die in Wetzikon ZH geborene Frau immer noch perfekt Glarner Dialekt spricht: Im Alter von drei Jahren wanderte Susanne mit ihren Eltern nach Kanada aus, wo sie später auch die Schule besuchte. 1977 kam das Mädchen in die Schweiz zurück und verbrachte die nächsten Jahre bei ihren Grosseltern in Ennetbühls und später in Netstal. Nach der Matura im schweizerischen Freiburg übersiedelte Susanne Brunner erneut nach Kanada, wo sie in Ottawa ihre Studien aufnahm. Erst 1986 liess sie sich wieder in der Schweiz nieder und zog mit ihrem heutigen Ehemann zusammen, bevor sie ab 2000 als Korrespondentin erneut in die weite Welt hinauszog. Bei alledem stellt sich die oben aufgeworfene Frage: Weshalb spricht Susanne Brunner immer noch reins - tes Glarnerdeutsch und kein Mischmasch aus Englisch, Französisch, Bärndütsch und Züritüütsch? «Auch in Kanada», erinnert sie sich, «achtete meine Mutter streng darauf, dass zuhause kein Englisch gesprochen wurde, sondern ausschliesslich die heimische Mundart.» ● ml. Kanton Glarus Kantonale Führungsorganisation (KFO) Kanton Glarus Coronavirus-Update Aktuelle Coronavirus-Fallzahlen, gemeldet durch die Kantonale Führungs - organisation des Kantons Glarus. Stand Dienstag, 14. April 2020, 13.00 Uhr: 105 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. Die Zahl der bestätigten Fälle umfasst die seit Coronavirus-Beginn erfassten Personen, die positiv auf COVID-19 getestet wurden. Bereits wieder genesene Personen sind in diesen Zahlen ebenfalls enthalten. Es ist zu berücksichtigen, dass die genannten Fallzahlen nicht die Realität abbilden. Einerseits treffen Meldungen über bestätigte Fälle schubweise beim Kanton ein. Andererseits ist von einer nicht messbaren Dunkelziffer auszugehen (Personen, die krank sind, aber nicht getestet wurden). • Montag, 13. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Samstag, 11. April, 17.00 Uhr: 91 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 9. April, 13.00 Uhr: 67 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 8. April, 13.00 Uhr: 64 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 7. April, 13.00 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 6. April, 13.30 Uhr: 63 bestätigte Fälle, 2 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Freitag, 3. April, 13.30 Uhr: 59 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Donnerstag, 2. April, 13.30 Uhr: 58 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Mittwoch, 1.April, 13.30 Uhr: 56 bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Dienstag, 31.März,13.30Uhr: 53bestätigte Fälle, 5 Hospitalisierungen und 2 Todesfälle. • Montag, 30. März, 13.30 Uhr: 50 bestätigte Fälle,1Hospitalisierung und 1 Todesfall. • Samstag, 28. März,13.30 Uhr: 47 bestätigte Fälle, 3 Hospitalisierungen und 1 Todesfall. • Freitag, 27. März 2020, 13.30 Uhr: 44 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. • Donnerstag, 26. März, 13.30 Uhr: 43 bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Dienstag, 24.März,13.30Uhr: 40bestätigte Fälle und 2 Hospitalisierungen. • Montag, 23. März, 13.30 Uhr: 33 bestätigte Fälle und 3 Hospitalisierungen. Fragen zum Coronavirus Um das Informationsbedürfnis der Glarnerinnen und Glarner zielgerichtet abzudecken, stehen von Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 und von 14.00 bis 17.00 Uhr kantonale Telefonnummern zur Verfügung. Das «Sorgentelefon» ist zusätzlich am Samstag und am Sonntag von 08.00 bis 10.00 und von 16.00 bis 18.00 Uhr offen: Allgemeine Fragen: Telefon 055 645 67 00 E-Mail: hotline@gl.ch Medizin (COVID-19-Praxis), Coronavirus: Telefon 055 646 20 60 Wirtschaft: Arbeitgeber/Unternehmen: Telefon 055 646 66 20 E-Mail: arbeitsamt@gl.ch Selbständigerwerbende/Angestellte: Telefon 055 64811 80 E-Mail: info@svgl.ch Arbeitsuchende: Telefon 055 646 66 70 E-Mail: rav.sekretariat@gl.ch Kultur: Telefon 055 646 63 01 E-Mail: kultur@gl.ch Sport: Telefon 055 646 62 07 E-Mail: sport@gl.ch «Sorgentelefon»: Telefon 055 646 60 50 Mail: koordination.gesundheit@gl.ch ● pd. Verkehrsbeschränkung Obere Ennetbergstrasse in Ennenda Striktes Einhalten weiterhin zwingend notwendig Coronavirus-Massnahmen Die Gemeinde Glarus Nord ruft die Bevölkerung auf, die Vorschriften des Bundesrates weiterhin zu befolgen und die verschiedenen Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus konsequent einzuhalten. Auf die Sperrung von öffentlichen Parkplätzen und Ausflugszielen wird vorläufig verzichtet. Die Gemeinde Glarus Nord bedankt sich bei allen Einwohnerinnen und Einwohnern für das strikte Einhalten der verschiedenen bundesrätlichen Vorschriften zur Bekämpfung des Coronavirus. Gleichzeitig ruft die Gemeinde die Bevölkerung jedoch auf, diszipliniert zu bleiben und die verschiedenen Hygiene- und Abstandsmassnahmen konsequent einzuhalten. Weiterhin sind alle dringend eingeladen, trotz des schönen Wetters, zu Hause zu bleiben. Die Gemeinde Glarus Nord setzt auf die Disziplin der Bevölkerung: Sie verzichtet daher vorläufig auf das Sperren von Strassen oder Parkplätzen zu resp. bei schönen Ausflugszielen. Ordentlicher Betrieb der Gemeindeverwaltung gewährleistet Die verschiedenen Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben sich auch in der Gemeindeverwaltung bewährt: Der Geschäftsbetrieb läuft weitgehend normal. Sämtliche Dienstleistungen werden erbracht und alle Aufgaben erledigt. Die Bevölkerung hat sich daran gewöhnt, dass die Türen der Gemeinde häuser für Spontanbesuche geschlossen sind und man sich für Dienst leistungen vorgängig telefonisch anmelden muss. Viele Angebote werden auch über den Online-Schalter der Gemeindehomepage – www.glarus-nord.ch – abgedeckt. Die zweite öffentliche Auflage der Nutzungsplanung konnte ordnungsgemäss durchgeführt werden und endete am Dienstag,7.April 2020. Der Gemeinderat beginnt nun die Einsprachen zu sichten. Er hält am Fahrplan fest, die Nutzungsplanung am Samstag, 19. September 2020, der Gemeindeversammlung zur Beratung vorzulegen. ● Ab Montag, 20.April, ist die Obere Ennetbergstrasse vom Trogen bis zum Emmettschingel gesperrt. Für die Anwohner ist die Durchfahrt mit kurzen Wartezeiten bis zum Vortag des Belagseinbaus möglich. Am Vortag des Belagseinbaus und während des Belagseinbaus (ca. 3 Tage, nur bei schönem Wetter, sonst Folgetag) ist die Strasse für alle Fahrzeuge gesperrt. Der Grund für die Verkehrsbeschränkung sind Strassenbauarbeiten. Die Verkehrsbeschränkung dauert bis am Freitag, 8. Mai. (Plan: zvg)