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20. Ausgabe 2020 (14. Mai 2020)

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Donnerstag, 14. Mai 2020 | Seite 12 Interview mit einer Maturandin und einem Maturanden der Kantonsschule Glarus Abschlussprüfung in den Sternen Die Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner findet, man müsse die Maturaprüfung überdenken, und erlässt den Zürcher Maturandinnen und Maturanden 2020 wegen des Coronavirus die Prüfung. Rektor Peter Aebli von der Kantonsschule Glarus dagegen ist überzeugt, dass die Prüfung Sinn macht und dass es ein Affront wäre, wenn Glarner Maturandinnen und Maturanden und ihre Lehrpersonen sich auf die Matura vorbereiten und diese dann zum Schluss abgesagt wird. Der FRIDOLIN konnte mit zwei Direktbetroffenen, die jetzt mit der schriftlichen Matura beginnen, sprechen. Maturandin Finn Hasler hätte sich eine schweizweit einheitliche Lösung gewünscht. Wie fühlen Sie sich für die Matura vorbereitet? Finn Nina Hasler: Für die Matura fühle ich mich grundsätzlich gut vorbereitet. Ich bin aber auch froh, dass die Abschlussprüfungen nur einen kleinen Teil zur Abschlussnote bei - tragen. Den grössten Teil haben wir ja schon während des Schuljahres mit der Jahresnote erreicht. Ich weiss aber nicht, wie sicher ich mich fühlen würde, wenn nur die Abschluss - prüfungen zählten. Die letzten sechs Wochen waren schon sehr speziell und ein grosses Auf und Ab der Gefühle. Am schlimmsten fand ich die Un - gewissheit, dass wir so lange nicht wussten, ob und wie wir die Maturaprüfungen haben oder nicht. Sicherheit haben wir auch erst seit einer Woche. Nicoolò D. Zubler: Ich habe noch nie zuvor auf eine Matura lernen müssen, so kann ich nur abschätzen, wie gut drin ich bin, was ich von erfahrenen Maturaabsolventinnen und -absolventen gehört habe. Bezüglich Lernstoff würde ich sagen, dass es mir angenehmer gewesen wäre, wenn wir normal Schule gehabt hätten, da wir in dieser Zeit vieles von Stunde zu Stunde repetiert hätten. Face-to-face- Unterricht ist meines Erachtens substanziell für eine gute Schulbildung. Reeller Unterricht bringt grosse Vorteile und hilft mir, mit dem Lernstoff besser umzugehen. Es ist nicht das Gleiche, wie jetzt, wo man sich einige Dinge selbst beibringen musste. Aber auch das bringt Vorteile mit sich, die uns später zugutekommen könnten. Gesundheit oder Fairness: Maturand Nicoolò D. Zubler sieht auch einen Vorteil darin, geprüft zu werden. (Fotos: FJ) Welche Gefühle haben Sie kurz vor den Prüfungen? Finn Nina Hasler: Mich beschäftigen nicht nur die Prüfungen, die jetzt anstehen. Durch das Coronavirus wurden auch meine Pläne für das Zwischenjahr über den Haufen geworfen. Geplant war ein Sozialpraktikum in Indien. Parallel zum Fernunterricht und der Prüfungsvorbereitung musste also in den letzten Wochen auch noch ein Plan B und C für das Zwischenjahr her. Das ist mit viel Nachdenken und Frustration verbunden und nimmt viel Zeit in Anspruch: Uni oder doch Zwischenjahr? Wichtige Entscheidungen für die Zukunft mussten innerhalb weniger Wochen getroffen werden. Um die Fristen der Unis einzuhalten, musste ich mich spontan für einen Studiengang entscheiden. Auch Bewerbungen habe ich geschrieben, was ebenfalls Zeit braucht. Neben alledem wurde erwartet, dass wir uns ganz normal auf die Maturaprüfungen vorbereiten, obwohl nie klar war, ob wir sie wirklich haben werden. Das erfordert viel Disziplin. Vonseiten der Schulleitung hat man uns gesagt, dass man von Maturanden erwarten kann, dass sie sich auch in einer solchen Situation ganz normal auf die Matura vorbereiten, und unsere Befürchtungen wurden sogar als «lächerlich» abgetan. Ich hätte gern gesehen, wie sich die Entscheidungsträger in unserem Alter mit so viel Ungewissheit und Hin und Her auf die bisher wohl wichtigste Prüfung vorbereitet hätten. Wenn sie das tatsächlich genauso diszipliniert gemacht hätten, dann haben sie meinen grössten Respekt, denn ich konnte es nicht. Das lange Warten auf die Entscheidung vom EDK hat mir persönlich die letzte Motivation geraubt. Die schriftlichen Prüfungen hätten eigentlich direkt nach den Frühlingsferien sein sollen. Jetzt sind sie in der Woche, wo wir unsere Maturareise gehabt hätten. Nicoolò D. Zubler: Ich glaube, es gehört zu der Laune des Menschen, dass man sich vor einer Prüfung ein wenig mulmig fühlt. Ich habe meine Mitschülerinnen und Mitschüler seit dem 13. März nicht mehr gesehen und hoffe einfach, dass sich alle etwa gleich gut vorbereiten konnten. In dieser Zeit zusätzliche Angst zu schüren, würde die Situation nur noch mehr beeinträchtigen. Sind für Sie die kantonalen Unterschiede eine grosse Ungerechtigkeit oder sehen Sie auch eine Chance für Ihr Studium darin, dass Sie jetzt sowohl schriftlich wie mündlich geprüft werden? Nicoolò D. Zubler: Beides. Es war von Anfang an klar, dass ich entweder im Kanton Bern, wo ich früher gelebt habe, oder im Kanton Glarus mit einer Maturitätsprüfung das Gymnasium abschliessen muss. So sicher wäre es auch um eine Maturareise und einer richtigen Abschlussfeier gestanden. Zu gut, dass nur noch die Prüfungen übrig bleiben. In den letzten Wochen wurde so viel darüber debattiert, und auch wenn die Schulleitung bereits zu Beginn versichert hat, dass die Prüfungen stattfinden werden, brachte die Situation viel Unklarheit und Unsicherheit mit sich. Mokant finde ich, dass sich Glarus als kleiner Kanton gegenüber den grossen Kantonen beweisen möchte. Wäre ich noch immer im Kanton Bern, so bliebe mir das Lernen erspart. Dazulernen ist nie verkehrt, und ich hoffe, unsere Situation zahlt sich aus. Es ging mal um einen gesundheit - lichen Aspekt, um den gestritten wurde. Jetzt kommt es mir vor, als ginge es nur noch um Fairness, dass die Schülerinnen und Schüler innerhalb der einzelnen Kantone sich nicht benachteiligt fühlen. Wenn wir Maturandinnen und Maturanden 2020 im Kanton Glarus einen Vorteil für später mitnehmen, freut mich das. Es tut mir aber für meine Berner Freunde leid, die zwangsverordnet die Prü - fungen gar nicht schreiben durften. Föderalismus kann man sehen wie man will, ich denke kritisch darüber. Finn Nina Hasler: Inzwischen habe ich die Entscheidung der Schulleitung und der Bildungsdirektion des Kantons Glarus akzeptiert; fair finde ich diese dennoch nicht. Mein Problem mit dieser Entscheidung war nie, dass wir die Prüfungen haben – dies wissen wir seit sechs Jahren und wir haben uns auch selber für diesen Weg entschieden –, sondern vielmehr, dass es keine schweizweite Lösung gibt. Zu Beginn hatte ich einige Bedenken, dass – wenn wir die Prüfungen nicht schreiben müssen – wir im Studium einen Nachteil haben werden. Doch als der Bund und die Universitäten garantiert haben, dass dies nicht der Fall sein wird, hoffte ich, dass wenigs - tens die mündlichen Prüfungen schweizweit abgesagt werden. Ich vertraue EDK und Bund und hatte gehofft, dass unsere Schulleitung und die Bildungsdirektion dies ebenfalls tun. Etwas seltsam finde ich die Tatsache, dass uns seit Beginn des Home- Schoolings im März kommuniziert wurde, dass die Prüfungen klar stattfinden werden. Für mich sieht das so aus, dass im Kanton Glarus weder auf den Verlauf des Coronavirus, noch auf die Entscheidung der EDK oder die Empfehlung des Bundesrats gewartet wurde. Es scheint von Anfang an eine entschiedene Sache gewesen zu sein, diese Prüfungen durchzuführen, komme was wolle, Pandemie hin oder her. Geht es hier also wirklich darum, was das Beste für uns Maturanden ist, oder will sich der Kanton Glarus, der immer noch eine sehr tiefe Maturitätsquote hat, der restlichen Schweiz beweisen? Die Maturaprüfungen waren zwar noch nie ganz einheitlich zwischen den Kantonen, aber schreiben muss - ten alle eine. Jetzt werden einige Maturanden nur schriftlich geprüft, andere gar nicht und einige mündlich Kanton Glarus Departement Bildung und Kultur und schriftlich, und trotzdem erhalten alle exakt den gleichen Abschluss. Wie das fair sein soll, werde ich wohl nie verstehen. Laut Schulleitung und Bildungsdirektion sind die Prüfungen «für unsere persönliche Reife nötig», ich wage aber zu behaupten, dass ich auch ohne dieses Erlebnis gut und reif in den nächsten Lebensabschnitt gestartet wäre. Jetzt freue ich mich einfach nur auf das Gefühl, wenn ich mein Abschluss - zeugnis endlich in der Hand halten darf; finde es aber auch schade, dass unser Jahrgang nie eine Maturareise, Mottowoche und einen letzten Schultag erleben darf. Auch die Abschluss feier steht noch in den Sternen. ● FJ Glarner Schulen Bereit für Unterricht vor Ort Die Basis für eine geordnete Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an den Glarner Schulen am Montag, 11. Mai, wurde gelegt. Zu diesem Schluss kommt die Task-Force Schulorganisation. Sie hat entlang der Vorgaben des Bundes - amtes für Gesundheit die notwendigen Grundlagen erarbeitet, die im Schul - umfeld zum Schutz der Gesundheit – speziell von besonders gefährdeten Personen – umzusetzen sind. Die Schülerinnen und Schüler besuchen wieder den Präsenzunterricht. Die Task-Force Schulorganisation wird vom Vorsteher des Departements Bildung und Kultur geleitet und trifft sich seit Anfang März wöchentlich. Ihr gehören neben Fachleuten des Departements die Schulkommissionspräsidien und Hauptschulleitungen aus den Gemeinden, weitere Schul - leitungsmitglieder – auch aus den Sonderschulen – sowie ein Vertreter des Präsidiums des Lehrerinnen- und Lehrerverbands an. Am Mittwoch - abend, 6. Mai, hat sie sich abschliessend über die Grundsätze für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts an der obligatorischen Schule im Kanton Glarus ausgetauscht. Diese sind in den vergangenen Wochen in enger Zusammenarbeit und in breiter Diskussion entstanden und werden ergänzt durch einen Leitfaden mit Hinweisen und Checklisten für die Schulen. Der Unterricht vor Ort startete im Kanton Glarus im ordentlichen Rahmen gemäss Lektionstafel und Lehrplan. Wie in den meisten anderen Kantonen, ist weder eine zeitlich ge - staffelte Unterrichtsaufnahme noch zusätzlicher Halbklassenunterricht vorgesehen. Die koordinierende Task- Force betrachtet dies als das prakti - kabelste Vorgehen. Auch mit Blick auf die personellen Ressourcen lässt sich die Wiederaufnahme des Präsenz - unterrichts in dieser Form nach aktuellem Kenntnisstand organisieren. Die Schulleitungen sind seit längerem intensiv mit den Vorbereitungen beschäftigt und beim Entwickeln von Lösungen im Detail stark gefordert. Gleiches gilt für die Lehrpersonen, die einerseits Respekt vor dem neuen Alltag haben und sich anderseits sehr auf den persönlichen Austausch mit den Schülerinnen und Schülern freuen. Fokus auf Präventionsund Aufklärungsangeboten sowie Hygieneregeln Die Vorgaben des BAG werden von (Foto: © iStock) den Schulen gemäss den örtlichen Möglichkeiten umgesetzt. Der Fokus liegt auf Präventions- und Aufklärungsangeboten sowie Hygiene - regeln. Zentrale Punkte im Katalog der Schutzmassnahmen sind die Möglichkeit zum Händewaschen und die Reinigung von Räumlichkeiten. Spezielles Augenmerk wird auf den direkten und indirekten Schutz der besonders gefährdeten Personen in der Schule und im häuslichen Umfeld der Schülerinnen und Schüler sowie des Personals gelegt. Dazu Regierungsrat Benjamin Mühlemann: «Das Verantwortungsbewusstsein von Schulleitungen und Lehrpersonen ist riesig. Das stimmt mich sehr zuversichtlich im Hinblick auf den Schulstart und die folgenden Wochen.» Innerhalb der nun vorgegebenen Leitplanken streben die Schulen an, dass sich die Kinder und Jugendlichen im Klassenverbund, auf dem Schulweg und auf den Pausenhöfen möglichst normal verhalten und bewegen können. Nichtsdestotrotz wird sich der Alltag in und rund um die Schulen verändern, sowohl für Kinder als auch für Eltern. Letztere sind aufgefordert, das Schulhausareal möglichst zu meiden. In diesem Zusammenhang werden auch Dritte wie etwa Vereine darauf hingewiesen, dass bei der Nutzung der Schulinfrastruktur für sie andere Vorgaben gelten als jene für die Schulen. Ausserdem wird bis auf Weiteres auf die Durchführung von besonderen Schulanlässen verzichtet (Sporttage, Projektwochen, Präsentationsveranstaltungen, Informationsanlässe, Klassenlager usw.). Schul - reisen, Exkursionen und Waldtage können jedoch unter Beachtung der Hygieneregeln durchgeführt werden. Über alle Details zur Schulorganisation und zum Schulbetrieb bis zu den Sommerferien informieren die zuständigen Schulleitungen direkt. ●

AMTSBLATT DES KANTONS GLARUS Glarus, 14. Mai 2020 Nr. 20, 174. Jahrgang Herausgegeben von der Staatskanzlei des Kantons Glarus 8750 Glarus Telefon 055 646 6012 Fax 055 646 6019 E-Mail: Amtsblatt@gl.ch Verlag: FRIDOLIN-Verlag 8762 Schwanden Genehmigung Nachtrag Tarifvertrag Logopädie Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 5. Mai 2020 Folgendes beschlossen: 1. Der Nachtrag zum Anschlussvertrag (Vertragsnummer 35.500.0754G) vom 1. Juni 2014 zwischen Glarner Logopädinnen und Logopäden (GLOG), vertreten durch die Konferenz der Schweizerischen Berufsverbände der Logopädinnen und Logopäden (K/SBL), und tarifsuisse ag wird genehmigt. 2. Gegen den vorliegenden Entscheid kann gestützt auf Artikel 53 KVG innert 30 Tagen beim Bundesverwaltungsgericht schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Ausserordentlicher Redaktionsschluss Amtsblatt Wegen des Feiertags Auffahrt, Donnerstag, 21. Mai 2020, wird der Redaktionsschluss für Publikationen, die im Amtsblatt Nr. 21 erscheinen sollen, auf Montag, 18. Mai 2019, 10.00 Uhr, vorverlegt. Das Amtsblatt erscheint bereits am Mittwoch, 20. Mai 2020. Weitere Informationen unter www.gl.ch/amtsblatt. 8750 Glarus, 7. Mai 2020 Die Staatskanzlei Sammlung der behördlichen Erlasse publiziert im Internet: http://gesetze.gl.ch Gemäss Artikel 7 Absatz 1 der Publikationsverordnung vom 12. August 2014 wird folgendes Titelverzeichnis publiziert: – Änderung der Verordnung über Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus (CO- VID-19) und dessen Auswirkungen im Kanton Glarus GS VIII A/61/3 (RR 5.05.2020); SBE 2020 15 (publ. 7.5.2020) Die Staatskanzlei Stellenausschreibung Staatskanzlei Glarus Die Geschäftsprüfungskommission und die Finanzaufsichtskommission sind Organe des Glarner Landrates. Sie überwachen die Amtsführung von Regierungsrat, Verwaltung, Anstalten und Gerichten bzw. den kantonalen Finanzhaushalt. Den beiden Kommissionen kommt somit eine wichtige Funktion im Gefüge der Gewaltenteilung zu. Wir suchen eine/n: Sekretär/-in landrätliche Aufsichtskommissionen (rund 10%) per sofort oder nach Vereinbarung, wobei der Arbeitsaufwand unregelmässig und vor allem im zweiten Halbjahr anfällt. Aufgaben: – Protokollierung der Kommissionssitzungen – Mithilfe beim Verfassen von Berichten – Unterstützung der Kommissionspräsidien in organisatorischen Belangen – Dokumentationsdienst Anforderungen: – kaufmännische Grundausbildung – fundierte Erfahrung in der Sekretariatsarbeit (inkl. Protokollierung) – Gewandtheit im Umgang mit MS-Office- Programmen – gute mündliche und schriftliche Ausdrucksfähigkeit – schnelle Auffassungsgabe und vernetztes Denken – Flexibilität und Selbstständigkeit – einwandfreier Leumund und Verschwiegenheit Weitere Auskünfte erhalten Sie von Michael Schüepp, Ratssekretär, Telefon 055 646 60 13. Unseren Dienstleistungsbetrieb finden Sie unter www.gl.ch. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (kurzes Motivationsschreiben, Lebenslauf, max. zwei A4-Seiten) an den Kanton Glarus, Personaldienst, Rathaus, Glarus, E-Mail: personaldienst@gl.ch. Stellenausschreibung Departement Volkswirtschaft und Inneres Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Glarus (KESB) ist verantwortlich für die Abklärung, Anordnung und Beaufsichtigung der Massnahmen im Kindes- und Erwachsenenschutz. Sie ist fachlich unabhängig und wird durch einen eigenen Abklärungsdienst, ein Revisorat und ein Sekretariat unterstützt. Wir suchen für das Revisorat der KESB eine/n: Kaufmännische/n Sachbearbeiter/-in Revisorat (50-60%) per sofort oder nach Vereinbarung mit Arbeitsort Glarus. Aufgaben: – Einfordern und Prüfen der Mandatsträgerrechnungen und Berichte – Erstellen von Revisionsberichten – Prüfen von Inventaren – Prüfen der Einhaltung von Weisungen und gesetzlichen Bestimmungen – Prüfen von Vermögensanlagen im Sinne der VBVV – Vorbereiten und Redigieren von Entscheiden zuhanden der Behörde – Besprechungen mit Mandatsträgern Anforderungen: – kaufmännische Grundausbildung – fundierte Weiterbildung im Bereich Sozialversicherung, Treuhand oder Finanzwesen – ausgewiesenes Zahlenflair und Interesse an Fragestellungen im Sozialversicherungsrecht – strukturierte und exakte Arbeitsweise – belastbare, teamfähige und verschwiegene Persönlichkeit mit hoher Sozialkompetenz – Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck Weitere Auskünfte erhalten Sie von Herrn Hansueli Brunner, Präsident KESB Glarus, Telefon 055 646 67 58. Mehr über uns finden Sie unter www.gl.ch. Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen an den Kanton Glarus, Personaldienst, Rathaus, Glarus, E-Mail: personaldienst@ gl.ch. Stellenausschreibung Glarnersach Suchen Sie den täglichen Kundenkontakt? Dann verstärken Sie unser Team als Versicherungsberater/-in Privatkunden Weitere Informationen finden Sie unter: www. glarnersach.ch/job. Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Nord Glarus Nord ist eine moderne und junge Gemeinde im Glarnerland mit über 18 000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Der Bereich Liegenschaften ist innerhalb der Gemeinde Glarus Nord das Kompetenzzentrum für sämtliche Liegenschaftsfragen. Wir verwalten und bewirtschaften die gemeindeeigenen Liegenschaften und sind zuständig für sämtliche Bauprojekte. Wir bieten per 1. Juli 2020 oder nach Vereinbarung einer engagierten Persönlichkeit als Assistenz Bereichsleitung Liegenschaften (60 bis 80%) Ihre Hauptaufgaben: – administrative und organisatorische Unterstützung der Bereichsleitung – Erledigung allgemeiner Sekretariatsarbeiten inkl. Protokollführung sowie Vorbereitung und Ausarbeitung von Anträgen zuhanden des Gemeinderates – Sicherstellung der kaufmännischen Immobilienverwaltung – Bedienung der Telefonzentrale und Bearbeitung der Tagespost – Pflege und Nachführung des Vertragsmanagements – Erstellung von Statistiken – Behandlung von Raumbedarfsanfragen anderer Bereiche sowie Betreuung der Reservationssoftware «2Reserve» Ihr Profil: – abgeschlossene kaufmännische Ausbildung vorzugsweise mit absolvierter Weiterbildung im Immobilienbereich – mehrjährige Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion gepaart mit Verständnis der öffentlichen Verwaltung – Dienstleistungsorientierte und teamfähige Persönlichkeit mit selbstständiger und exakter Arbeitsweise – stilsicheres Deutsch und fundierte MS-Office- Kenntnisse Unser Angebot: – vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem lebhaften Betrieb – kollegiales Arbeitsklima – zeitgemässe Anstellungsbedingungen Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an die Gemeinde Glarus Nord, Ramona Eicher, Bereichsleiterin Personal, Schulstrasse 2, Niederurnen, Telefon 058 611 70 21, E-Mail: ramona. eicher@glarus-nord.ch. Weitere Informationen zu unserer attraktiven Gemeinde finden Sie auf unserer Homepage www.glarus-nord.ch. Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Glarus ist eine dynamische, weltoffene und kulturell interessante Gemeinde, in der es sich gut leben, arbeiten und geniessen lässt. Die Gemeinde als einzigartig vielseitige Arbeitgeberin beschäftigt rund 300 Mitarbeitende. Die Stützpunktfeuerwehr Glarus funktioniert grösstenteils im Milizsystem und ist täglich während 24 Stunden einsatzbereit. Die rund 100 Feuerwehrleute sind in Kompanien und Züge gegliedert und werden durch den Kommandanten und das Kommando geführt. Infolge Rücktritt des bisherigen Stelleninhabers suchen wir per 1. August 2020 oder nach Vereinbarung eine fachlich und menschlich überzeugende Persönlichkeit als Feuerwehrkommandant/-in (20 bis 45%) Ihre Hauptaufgaben: – stellt die Einsatzbereitschaft der Stützpunktfeuerwehr Glarus sicher – stellt die Einsatzbereitschaft vom kantonalen Öl- und Chemiewehrstützpunkt sicher – führt die Stützpunktfeuerwehr Glarus und den kantonalen Öl- und Chemiewehrstützpunkt – erstellt Konzepte für die Weiterentwicklung der kantonalen Stützpunktfeuerwehr aufgrund ändernder Aufgabenstellungen und Bedürfnissen der Bevölkerung – erstellt die Budget und Investitionsplanung für den Feuerwehrstützpunkt Glarus und die kantonale Öl- und Chemiewehr – überwacht das Beitrags- und Subventionswesen – genehmigt Einsätze und Dienstleistungen, welche nicht zu den Kernaufgaben der Stützpunktfeuerwehr Glarus oder vom kantonalen Chemiewehrstützpunkt gehören – ernennt Offiziere und Gruppenführer in Absprache mit dem Feuerwehrkommando Wir erwarten: – Ausbildung als Feuerwehrkommandant und Einsatzleiter Grossereignisse – Erfahrung in der Führung einer grösseren Milizorganisation – Erfahrung als Einsatzleiter einer Chemiewehr – organisatorische und administrative Gewandtheit – guter mündlicher und schriftlicher Ausdruck – gute IT-Anwenderkenntnisse – hohe Eigenmotivation und Durchsetzungsvermögen sowie Flexibilität, Belastbarkeit und Bereitschaft zu überdurchschnittlichem Engagement mit permanenter Weiterbildung – hohe Akzeptanz von den Milizangehörigen der Stützpunktfeuerwehr Glarus und vom kantonalen Öl- und Chemiewehrstützpunkt Wir bieten Ihnen: – eine vielseitige, selbstständige und verantwortungsvolle Aufgabe – ein attraktives Arbeitsumfeld, in welchem Sie Ihre fachlichen sowie persönlichen Kompetenzen einbringen können – fortschrittliche Anstellungsbedingungen und gute Sozialleistungen Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Markus Schnyder, Präsident Feuerwehrkommission, Telefon 079 705 12 51, E-Mail: markus.schnyder@ glarus.ch. Möchten Sie diese Herausforderung annehmen? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen gerne per E- Mail an juerg.bernold@glarus.ch, Postadresse: Gemeinde Glarus, Herr Jürg Bernold, Leiter Personal + Ausbildung, Postfach 367, Glarus. Weitere Infos zu Glarus und offene Stellen unter www.gemeinde.glarus.ch. Stellenausschreibungen Gemeinde Glarus Süd Ihre Chance in Glarus Süd. Mit knapp 430 km 2 ist Glarus Süd flächenmässig eine der grössten Gemein- den der Schweiz und Heimat für rund 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner. An den zehn Primar- und drei Oberstufenschulstandorten von Glarus Süd werden rund 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2020/21 sind in Glarus Süd folgende Stellen zu besetzen: Lehrperson für Deutsch Intensiv-Klasse Primar (60 bis 80%) – Pensum auf vier bis fünf Tage verteilt – kann durch Übernahme von pädagogischen Assistenzlektionen auf 100% aufgestockt werden – Schulstandort Linthal Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Monica Zweifel, Schulleiterin, E-Mail: monica.zweifel@ glarus-sued.ch, Telefon 058 611 92 34. Fachlehrperson Werken Oberstufe (30 bis 40%) – Oberstufe Schwanden Klassenlehrperson 1. Klasse Primar (70 bis 90%) – Primarschule Schwanden Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Peter Thiele, Schulleiter, E-Mail: peter.thiele@glarussued.ch, Telefon 058 611 97 87. Fachlehrperson Textiles und Technisches Gestalten (TTG) (30 bis 40%) – Schulstandort Engi Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Cornel Wissmann, Schulleiter, E-Mail: cornel.wissmann @glarus-sued.ch, Telefon 058 611 94 23. Weitere Informationen zur Gemeinde Glarus Süd stehen Ihnen unter www.glarus-sued.ch zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die Personalabteilung der Gemeinde Glarus Süd, Alte Landstrasse 25, Ratsherrenhaus, Postfach 17, Mitlödi, oder per E-Mail an: personal@glarus-sued.ch. Kantonale Steuerverwaltung Mitteilung von Entscheiden Die Kantonale Steuerverwaltung eröffnet nach Artikel 141 Absatz 5 des Steuergesetzes des Kantons Glarus vom 7. Mai 2000 bzw. Artikel 116 Absatz 2 des Bundesgesetzes über die direkte Bundessteuer vom 14. Dezember 1990 mit heutigem Datum dem nachgenannten Steuerpflichtigen: Renata-Drina Curic Benussi, mit unbekanntem Aufenthalt, ohne in der Schweiz eine Vertretung zu haben, geboren am 16. Juli 1969, die definitive Veranlagung für die Kantons- und Gemeindesteuern bzw. Direkte Bundessteuer der Steuerperioden vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019 und vom 1. Januar bis 31. März 2020. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Veranlagung kann der Steuerpflichtige bei der Kantonalen Steuerverwaltung, Hauptstrasse 11/17, Glarus, innert 30 Tagen seit der Publikation im Amtsblatt schriftlich Einsprache erheben. 8750 Glarus, 14. Mai 2020 Kantonale Steuerverwaltung Gesuch um Bewilligung einer energie produzierenden Anlage Bauherrschaft: IMMO Albisrieden AG, Lyrenweg 7, Zürich. Vorhaben: Photovoltaikanlage auf Dach und Fassade mit einer Leistung von 400 kWp. Standort: Grüt, Parzelle Nr. 2453, Grundbuch Mollis. Die Gesuchsunterlagen sind vom 14. Mai 2020 bis am 15. Juni 2020 beim Departement Bau und Umwelt zur Einsicht aufgelegt. Wer ein schutzwürdiges Interesse hat, kann innert der Auflagefrist beim Departement Bau und Umwelt, Kirchstrasse 2, Glarus, schriftlich Einsprache wegen Verletzung öffentlich-rechtlicher Bestimmungen einreichen. 8750 Glarus, 6. Mai 2020 Departement Bau und Umwelt: Kaspar Becker, Regierungsrat Gesuch um Bewilligung für Entnahme von Grundwasser (Art. 13 EG GSchG) Bauherrschaft: Gemeinde Glarus Süd, Wasserversorgung, Bahnhofstrasse 7, Schwanden. Gesuch: Entnahme von Grundwasser aus der Quelle Fruttmatt (Koordinaten 2’717’464/1’196’829) zur Trink- und Löschwassernutzung der Ortschaft