Aufrufe
vor 1 Woche

21. Ausgabe 2020 (20. Mai 2020)

FAHRZEUGMARKT Mittwoch,

FAHRZEUGMARKT Mittwoch, 20. Mai 2020 | Seite 14

Mittwoch, 20. Mai 2020 | Seite 15 Hobbygärtner – Achtung! Rosenkäfer sind Helfer Rosenkäfer-Engerlinge sind im Gegensatz zu den gefürchteten Maikäfer-Larven nützlich, denn sie helfen mit, Gartenabfälle in Kompost umzuwandeln. Doch wo liegt der Unterschied und wie kann man diese Engerlinge voneinander unter - scheiden? Diese ausgewachsene Rosenkäferlarve ernährt sich von abgestorbenen Pflanzenteilen. Ein wertvoller Kompostbewohner. Manche Hobbygärtnerinnen und manche Hobbygärtner erschrecken, wenn sie im Komposthaufen daumengrosse, weisse Engerlinge finden. Doch bei den Engerlingen im Kompost handelt es sich nicht um die gefürchteten Maikäfer-Engerlinge, sondern um die Larven des Rosen - käfers, welche nur totes, pflanzliches Material und niemals frische Wurzeln fressen. Sie helfen mit, die Gartenabfälle schneller in Kompost umzuwandeln. Doch aufgrund von Verwechslungen müssen Hunderte von Rosenkäfer- Engerlingen ihr Leben lassen. Maikäfer- und Rosenkäfer-Larven lassen sich einfach und recht sicher unterscheiden: Findet man die Engerlinge in einem gesunden Kompost oder auch in Blumenkistchen, handelt es sich um den nützlichen Rosenkäfer-Engerling. Rosenkäfer-Engerlinge sind braun behaart, Maikäfer- Engerlinge sind fast nackt. Ein weiteres Merkmal ist ihre verschiedenartige Fortbewegung, wenn die gefundenen Larven auf eine flache Unterlage gelegt werden: Der Der Rosenkäfer lebt von Nektar und von Pollen blühender Sträucher. Neben Rosen liebt er auch Schneeball, Flieder und Kerbel. (Fotos: zvg) Rosenkäfer-Engerling streckt sich und kriecht auf dem Rücken davon, während der Maikäfer-Engerling gekrümmt in der Seitenlage bleibt und durch rhythmische Bewegungen versucht wegzukommen. Wer die ausgegrabenen Rosenkäfer-Engerlinge mit dem Kompost umschichtet oder auf nicht verrotteten Kompost legt, darf sich im nächsten oder übernächsten Frühjahr an den goldgrünen Rosenkäfern erfreuen. Die Rosenkäfer erscheinen im Mai/Juni, 2020 war es bereits im April, auf blühenden Sträuchern. Durch den Flug mit heruntergeklappten Deckflügeln erreichen die gewandten und ausdauernden Käfer bis zu 35 Stunden - kilometer. Deshalb mein Rat: Erhalten Sie diese wie funkelnde Edelsteine fliegenden Insekten in Ihrem Garten und tragen Sie auch bei für eine gute Entwicklung ihrer Larven, er wird es Ihnen danken, mit sehr feiner Komposterde! ● Fridolin Weber-Wälti, Niederurnen Gartencenter Grünenfelder: «Die Grünen Profis» Blütenwunder Dipladenia Die Dipladenia – eine blühende Schönheit für Balkon und Terrasse: Die reich blühende Dipladenia, die mit mehr als 100 Arten ihren Ursprung in Süd amerika hat, ist ein richtiger Eyecatcher. Sanierung des Primarschulhauses Netstal Aus alt wird ein Bijou Anlässlich einer Medienorientierung informierten die Gemeinde- und Schulbehörden über bereits erledigte und künftige Umbau- und Sanierungsmass - nahmen an Schulhäusern der Gemeinde Glarus. Als dringend wurde die erste Etappe mit dem Umbau und der Sanierung des alten Primarschulhauses in Netstal erachtet. Nach mehrmonatigen Umbau- und Sanierungsmassnahmen konnte das altehrwürdige Netstaler Primarschulhaus in neuem Glanze und zur grossen Freude der Schulkinder kürzlich seiner Zweckbestimmung übergeben werden. Martin Bilger zeigt den Besprechungsraum für Eltern und Schulkinder, rechts im Bild Schulleiterin Franziska John. Für weitere Bilder der Renovation Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. (Fotos: Hans Speck) In freudiger Erwartung durften vor wenigen Tagen die Netstaler Schülerinnen und Schüler der 1.– 6. Klasse nach einer längeren Auszeit endlich Einzug in ihre neuen Schulzimmer im alten Primarschulhaus halten. Während des Unterbruchs war das Schulhaus umgebaut und totalsaniert worden, danach hatte die Corona - virus-Pandemie keinen Unterricht im Gebäude zugelassen. Als nun der Bundesrat die verordneten Schutzmassnahmen lockerte, konnte der Schulbetrieb in der ganzen Schweiz und auch in Netstal wieder aufgenommen werden. Besonders freudig für Lehrerschaft und Schulkinder des Wiggisdorfes: der gleichzeitige Einzug in die neuen, modernen Schulzimmer. Weitere Schulhäuser werden saniert Gemeinderat Hansjörg Schneider, Ressortleiter Bau und Umwelt, in - formierte detailliert über den erfolgreichen Umbau und die Sanierung des alten Primarschulhauses und wies auf die nächsten Bauphasen der Schulhäuser in Netstal hin. Gemäss Schneider werden in den nächsten Wochen und Monaten erst das neue Primarschulhaus (erbaut und ein - geweiht im Jahre 1959) und im Anschluss das Sekundarschulhaus einer umfassenden Sanierung unterzogen. Martin Bilger, Hauptabteilungsleiter Bildung und Familie, führte durch die Räumlichkeiten des «alten» Primarschulhauses in neuem Glanze. Schon beim Haupteingang, welcher durch das Foyer im Parterre führt, bewiesen die Planer, dass sich Altes und Neues im Kontext gut verbinden lässt. So liess man den mit Ziersteinen aus - gelegten Boden beim Treppenhaus bestehen, ebenso das Treppenhaus, wo deutliche Spuren der Vergangenheit immer noch gut zu sehen sind. Einzig bei den Treppengeländern liess man die Metallnoppen entfernen, die früher das bei den Schülern beliebte Herunterrutschen auf dem Geländer verhindern sollten. Schulzimmer entsprechen den neuesten Anforderungen Sämtliche Schulzimmer wurden nach heutigen schultechnischen und päda - gogischen Anforderungen konzipiert und neugestaltet. In einem aufwendigen Verfahren wurde das Schulhaus buchstäblich ausgehöhlt. Da blieb in der Tat kein Stein auf dem anderen! Abschliessend präsentierte Haupt - abteilungsleiter Martin Bilger den Anwesenden, unter ihnen Sonja Kohler, Leiterin Standortförderung und Kommunikation der Gemeinde Glarus, sowie Franziska John, Schulleiterin Primarschule Netstal und Buchholz, ein Muster-Schulzimmer. Man konstatierte: die gute alte Schulstube ist mit heutigen Schulzimmern kaum mehr vergleichbar. Martin Bilger hatte dafür gesorgt, dass dank einer aufklappbaren Wandtafel dieses uralte Arbeitsmittel auch künftig seinen Platz neben all den anderen modernen Gerätschaften behält. Doch das klobige Schulpult mit dem integrierten Tintenfässli hat definitiv ausgedient. An seiner Stelle stehen einzelne Tischchen, die beliebig kombinierbar sind. Für Schulbücher und -utensilien stehen jedem einzelnen Schüler Ablagekästchen zur Verfügung. Für Eltern- und Schüler - gespräche gibt es jetzt einen separaten Raum. Ich selber wünschte mir beim Anblick der Schulzimmer ein paar Jährchen weniger zu haben, dann würde ich mich bei der nächsten Einschulung gerne wieder anstellen. ● Hans Speck Qualität ist unser Prinzip. Walter Feldmann AG . Hauptstrasse 2 . CH-8762 Schwanden GL Gartenpflanze des Monats Mai: Mandevilla Dipladenia. Die anmutigen Blüten der Mandevilla, so wird diese Blume auch genannt, erinnern an Trichter. Sobald die Dipladenia etwa im Mai in voller Blüte steht, zieht sie alle Blicke auf sich. Denn die unentwegt blühende Pflanze entwickelt eine Blüte nach der anderen. Und das bis zum ersten Frost. So können Sie ab April, wenn sich die ersten Trichterblüten zeigen, bis in den Herbst hinein die imposante Blütenpracht bewundern. Auch wenn die Dipladenia im Herbst noch ihre weissen, roten oder rosafarbenen Blüten zur Schau stellt, sollten Sie die Pflanze rechtzeitig einräumen. Bei der Mandevilla handelt es sich zwar um eine mehrjährige, aber nicht winterharte Kletterpflanze. Der optimale Standort Besonders wohl fühlt sich die Mande - villa an einem hellen und zudem warmen Standort, der durchaus recht sonnig sein kann. Am besten platzieren Sie die Kletterpflanze so, dass sie während der Mittagszeit ein wenig Schutz vor der prallen Sonne hat, insbesondere während der heissen Sommermonate. Wählen Sie keinen zu dunklen Standort für Ihre Dipla - denia aus. Darunter leidet die Blütenfülle, da sie ausreichend Licht be - nötigt, um die trichterförmigen Schön - heiten auszubilden. Ideal ist es, wenn der ausgewählte Platz ein wenig Schutz vor Wind und Wetter bietet. (Foto: blumenbuero.de) Die ideale Pflege Die Dipladenia gehört zu den Pflanzen, die nicht übermässig viel Wasser benötigt. Bekommt die Pflanze zu viel Wasser zugeführt, steckt sie ihre gesamte Kraft lieber in die Triebe als in die Bildung der wunderschönen Blüten. Also nur in Massen giessen, aber darauf achten, dass die Mandevilla nicht austrocknet. Ebenfalls sollten Sie Staunässe vermeiden, die von der Kletterpflanze nicht vertra - gen wird. Dieser können Sie vorbeugen, indem Sie für eine ausreichende Drainage sorgen und zusätzlich das Abzugsloch mit Tonscherben bedecken. Pflanzen, die permanent neue Blüten bilden, benötigen entsprechend viel Nahrung. Während der Blütezeit versorgen Sie die Dipladenia bis etwa Mitte August zirka alle zwei Wochen mit Dünger. Neben organischen Düngern eignet sich auch normaler Blumendünger. Wenn Sie die Pflanze eintopfen, können Sie der Blumen erde in der unteren Hälfte eine Handvoll Hornspäne beimengen. ● pd. Unser Tipp: Sonntagsverkauf am 24. Mai 2020 von 11.00 bis 16.00 Uhr. Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08.30 bis 18.30 Uhr und Samstag von 08.30 bis 16.00 Uhr.