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21. Ausgabe 2020 (20. Mai 2020)

Mittwoch,

Mittwoch, 20. Mai 2020 | Seite 8 Jenny Fabrics AG, Ziegelbrücke Betrieb wird definitiv per 31. August eingestellt Wie wir am 28. April 2020 informiert haben, beabsichtigt der Verwaltungsrat der Jenny Fabrics AG den Betrieb stillzulegen. Inzwischen konnte das gesetzlich vorgeschriebene Konsultationsverfahren mit der Arbeitnehmervertretung ab - geschlossen werden. Die Arbeitnehmervertretung hat verschiedene Vorschläge eingebracht, die von der Geschäftsleitung und dem Verwaltungsrat eingehend geprüft wurden. Leider bieten auch diese Vorschläge keine nachhaltige Basis für einen ökonomisch sinnvollen Weiterbetrieb der Jenny Fabrics AG. Der Verwaltungsrat hat daher beschlossen, den Betrieb der Jenny Fabrics AG definitiv per 31. August 2020 einzustellen. Es handelt sich dabei um einen geordneten Ausstieg. Man bedauert diesen Entscheid ausserordentlich, da sich gerade auch in den letzten drei Wochen die grosse Verbundenheit der Mitarbeitenden mit der Firma gezeigt hat. Leider konnte auch der grosse Einsatz der Arbeitnehmenden und die vielen Investitionen in neue Geschäftsfelder die Abwärtsspirale am Markt nicht stoppen. Somit muss bis Ende Mai allen 96 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jenny Fabrics AG gekündigt werden. In den nächsten Wochen wird zudem mit der Arbeitnehmervertretung ein Sozialplan ausgearbeitet. Es liegt der Eigentümerschaft viel daran, die Mitarbeiter korrekt zu ver - abschieden. Nicht betroffen sind die übrigen Geschäftsbereiche der Jenny Unternehmungen, die Fritz + Caspar Jenny AG, Immosupport by Fritz + Caspar Jenny AG und die Ziegelbrücke Energie AG. Es werden am Standort Niederurnen weiterhin 35 Arbeitsplätze zur Ver - fügung stehen. Die Belegschaft, die Behörden der Gemeinde und des Kantons und der Branchenverband Swiss Textiles wurden über den definitiven Entscheid informiert. ● Verwaltungsrat Jenny Fabrics AG Leserbrief Bitte nicht Coronavirus-Krise gegen Klimaschutz ausspielen Wie die meisten Glarnerinnen und Glarner sicher wissen, gibt es die Konzessionsabgabe der Technischen Betriebe Glarus an die Gemeinde schon seit längerer Zeit. Diese Gelder flossen bisher direkt in die allgemeine Gemeindekasse. Weil die bestandenen Regelungen bezüglich der Konzessionsabgabe den heutigen rechtsstaatlichen Vorgaben nicht mehr genügten, musste der Konzessionsvertrag geändert werden. Und nur darum, erst durch die Änderung der Werkordnung gegenüber der tb.glarus, wurde an der Gemeinde - versammlung vom 29.November 2019 ein Energiefonds für gemeindeeigene Liegenschaften eingeführt. Aus diesem Fonds können keine privaten Umwelt- oder Energieschutzmassnahmen unterstützt werden, er dient der Entlastung der Gemeinde- Investitionsrechnung und soll nur für gemeindeeigene Massnahmen eingesetzt werden. Das zugehörige Reglement kennen wir indes noch nicht. Lieber (böser) FRIDOLIN Gemäss Änderung des Energie - gesetzes, das an der diesjährigen Landsgemeinde im September zur Abstimmung kommt und das von einer grossen bürgerlichen Mehrheit im Landrat unterstützt wird, heisst es: «Für Umbauten und Sanierungen von Gebäuden der Gemeinden muss derselbe strenge Energiestandard gelten wie für kantonale Bauten.» Die ökologischen Anforderungen für neue und bestehende öffentliche Bauten sind hoch und werden teuer. Wir sind überzeugt, dass solche Sanie - rungen richtig, wichtig und vor allem umsetzbar sind – auch ohne Fonds, nämlich über einen ordentlichen Budgetantrag und die Investitionsrechnung der Gemeinde. Der von den bürgerlichen Parteien der Gemeinde Glarus eingereichte Antrag zur Aussetzung der Konzessions - abgabe (1 Rp./kWh) in den Jahren 2020 und 2021 will nicht diese Investitionen verhindern. Vielmehr sollen alle Betriebe wie auch Private entlastet werden, um die Folgen und Probleme der Coronavirus-Krise gemeinsam zu bewältigen. Wir sind der Meinung, dass die Gemeinde Glarus hier gut etwas beitragen kann. Es war zu keiner Zeit die Meinung, «Coronavirus gegen Umweltschutz auszuspielen», wie einige Leserbriefschreiber weismachen wollten. Uns verantwortungslos, arrogant oder überheblich zu nennen, finde ich unfair und populistisch. Es geht nur darum, die Gemeinde - abgabe jetzt auszusetzen und ins - besondere dem Gewerbe und der Industrie in dieser schwierigen Zeit schnell und unbürokratisch zu helfen, ohne dass auf den Umweltschutz bei den Gemeindegebäuden verzichtet werden muss. Deswegen haben wir auch angeregt, dass der Gemeinderat andere/weitere Massnahmen zur Unterstützung von Kleinstbetrieben ausarbeitet und treffen soll. Wir freuen uns, wenn auch die kritisierenden Leserbriefschreiber ganz konkrete, umsetzbare und rasche Hilfe vorschlagen und ausarbeiten. Zum Dialog sind wir gerne bereit! ● Roland Goethe, Präsident FDP Gemeinde Glarus Jeder kann helfen... Spende Blut – Rette Leben! Schweizer Berghilfe gibt für Kleinbetriebe in Notlagen 4 Millionen Franken Die Coronavirus-Krise trifft auch die Betriebe im Berggebiet hart. Um unkompliziert helfen zu können, hat der Stiftungs - rat der Schweizer Berghilfe 4 Millionen Franken Soforthilfe gesprochen. Kleine Betriebe in den Bergen können so vor dem Konkurs bewahrt und Arbeitsplätze gesichert werden. Normalerweise unterstützt die Schweizer Berghilfe nur zukunftsfähige Investitionsprojekte. Normalerweise zahlt die Schweizer Berghilfe nichts an laufende Betriebs - kosten. Normalerweise leistet die Schweizer Berghilfe Hilfe zur Selbsthilfe. Aber normal ist nichts in Corona - virus-Zeiten. Und klar ist: Den Klein- und Kleinstbetrieben im Schweizer Berggebiet geht es akut schlecht, und trotz zinsloser Darlehen und Unterstützung des Bundes und der Kantone sind viele von ihnen durch diese Krise in ihrer Existenz bedroht. Gerade kleine Tourismus- und Gewerbebetriebe befinden sich in einer sehr schwierigen Situation. Deshalb hat der Stiftungsrat der Schweizer Berghilfe beschlossen, vorerst mit 4 Millionen Franken Soforthilfe solchen Kleinunternehmen zu helfen. Es geht in erster Linie darum, im Berggebiet besonders wichtige Arbeitsplätze zu sichern. Hilfe für Betriebe, die kürzlich investiert haben In einer ersten Phase – bis abschliessend geklärt ist, welche Hilfeleistungen die betroffenen Betriebe von der öffent - lichen Hand erwarten können – beschränkt sich die Unter - stützung auf Klein- und Kleinstunternehmen, die in den Jahren 2020 und 2019 bereits von der Schweizer Berghilfe unterstützt worden sind. «Diese Betriebe haben erst kürzlich ihre verfügbaren Mittel in eine Investition gesteckt und haben deshalb jetzt kaum Reserven; sie sind be - sonders gefährdet und verletzlich», sagt Kurt Zgraggen, Co-Geschäftsführer der Schweizer Berghilfe. «Ausserdem wären auch die bereits ausbezahlten Unterstützungsgelder unserer Spenderinnen und Spender verloren, wenn diese Betriebe in Konkurs gehen würden.» Insgesamt sind es in allen Berggebieten der Schweiz – darunter auch im Glarnerland – etwa 150 Betriebe, die so auf eine rasche Linderung ihrer finanziellen Notlage hoffen dürfen. Jedes Gesuch wird entsprechend überprüft, die Sofortunterstützung pro Fall beträgt höchstens 50 000 Franken. Auf eine zusätzliche Prüfung der Projekte vor Ort durch ehrenamtliche Expertinnen und Experten wird allerdings verzichtet, da diese die Gesuchsteller und ihre Betriebe bereits persönlich gut kennen. «Diese erste ausserordentliche Unterstützung wird zahlreichen Betrieben eine neue Perspektive geben und viele wertvolle Arbeitsstellen im Berggebiet sichern», sagt Stiftungsratspräsident Willy Gehriger. Er deutet aber auch an, dass die bereits gesprochenen 4 Millionen Franken Soforthilfe nicht ausreichen. «Wir behalten die Situation genau im Auge, und wenn es nötig wird, dann folgt auf diese erste Phase eine zweite.» ● pd. Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20 Telefax 044 457 70 30

Mittwoch, 20. Mai 2020 | Seite 9 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. 50-Jahre Arbeitsjubiläum bei der Berchtold Steiner AG Traktoren und Landmaschinen, Kaltbrunn Besser einfach einfach besser Wünsche notieren ... ... denn andere sind nicht fähig, unsere Wünsche zu erraten. Auch wenn wir es meinen, dass wir ausreichend klare Hinweise gegeben haben! Also: Hand aufs Herz und all unsere Wünsche notieren. Die Wünsche anderen mitteilen, sei es mündlich oder auf einem Wunschzettel, egal, worum es geht. Und wenn jemand Egoismus vorwirft, nur keine Panik, dann ist der andere selbst egoistisch und will lieber seine Bedürfnisse durchsetzen. Es ist übrigens spannend: Wann werden unsere Wünsche erfüllt? Wenn wir sie nicht kommunizieren, dann haben wir wenig Chance, dass sie sich erfüllen, und das wäre doch schade. 60 Jahre Rolf Böni Schreck oh Schreck die Fünf ist weg. Lieber Rolf, wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem 60-igsten Geburtstag. Vieles hast du erreicht für den Ort, nur wenige Male warst du fort. Hast geschafft und gemacht fürs Dorf und die Leute, immer kühlen Kopf bewahrt, auch in der Meute. Lustig war es immer auch, nur mit feuern war meist Rauch. Aber als Presi warst du Spitze, fast der höchste in der Elite. Nun hast du Zeit für Haus und Garten, und fürs Fest, jänu wir warten. Wir wünschen dir und deiner Familie weiterhin alles Gute und vor allem gute Gesundheit. Verkehrsverein Ennenda Liebä Jonas Hüt wirsch du 30gi! Au i dem Alter finded mir dich wunderbar ☺! Mir wünsched dir vo Herzä alles Gueti. Mög ds Läbä dir immer äs Lachä schänggä! Dini Familiä und Fründä 40 Jahr Marcel (Mäsä) Hefti Am 25. Mai 1980 bisch du uf d’Welt chu. I dä Chinder- und Jugendjahr hesch du alli recht uf Trab ghaltä. Bisch ä richtigs Schlitzohr gsi und hesch kei Schabernack usluh. Nach dr Schuelzyt hesch dr Schreinerbruef erlerned, wo du hüt nuch mit vollem Isatz usüebsch. Als Usglich fahrsch gerä mit dim Schatz uf dr Harley dur ds Land und über Alpäpäss. Oder als gröschtä Guns-n’-Roses-Fan ziehts dich immer wieder id USA. Au d Spiel vum SCB verfolgsch du intensiv. Mir gratuliered dir ganz herzlich zu dim Geburi, wo jetz halt ächlei andersch usfallt als planet. Mir wünsched dir nur das Bescht und ganz viel Gfreuts und nuch ä Huffä schüni Reisä und Usfahrtä. Mir händ dich fescht gerä… Dini Familiä 70 Jahre jung Geburtstag von Esther Rothkopf am Montag, 25. Mai Viil Lüüt wärded 70gi, vielnä glaubt mäs aber nüd. Du ghörsch zu derä zweitä Sortä!! Mir wünsched dir diä nechschtä Jahrzähnt alles erdänklich Guäts. Dinä Schatz, dini Chind, dis Grosschind Vor 50 Jahren legte Paul Steiner, Rieden, seine Zukunft in die faszinierende Welt der Traktoren und Landmaschinen. Als junger Berufsmann bei der Berchtold Steiner AG, stellte er sich erfolgreich den damit verbundenen Herausforderungen und dem rasanten Aufschwung der technischen und innovativen Entwicklung der Landtechnik. Mit grossem Einsatz und handwerklichem Geschick, setzte Paul Steiner sein umfassendes Können und Wissen bei Wartung und Instandhaltung der gesamten Landtechnik, Hochdruckreiniger und Kleingeräten ein. Noch über seine Pensionierung hinweg, hält er der Firma Berchtold Steiner AG die Treue, indem er einen Tag pro Woche seinen gewohnten Reparaturarbeiten im Betrieb nachgeht. Vielen Dank für den unermüdlichen Einsatz in all den Jahren! Die Firma Berchtold Steiner AG und alle Mitarbeitenden gratu - lieren Paul Steiner herzlich zum 50-Jahre-Dienstjubiläum. Unsere langjährige Mitarbeiterin des FRIDOLIN, Jeannette Sigel aus Näfels, kann am Mittwoch, 20. Mai einen besonderen Geburtstag feiern. Zu diesem Wiegenfest wünschen wir dir nur das Allerbeste und hoffen, dass du für uns den FRI- DOLIN noch lange verteilen kannst. Wir danken dir für deine treuen Dienste und deine Hilfsbereitschaft. Dein FRIDOLIN-Team Pausen nutzen! Den Zeitplan so erstellen, dass ausreichend Pufferzeiten für Unvorhergesehenes vorhanden sind. Entstehende Pausen können für das Erledigen von Arbeiten der C- Priorität genutzt werden. Das sind Aufgaben, die weniger wichtig sind, es ist jedoch schön, wenn sie er ledigt sind. Wenn mal ein be - sonders schlechter Tag war, kann man ihn vielleicht noch durch eine gelungene C-Aktion retten! Geschenke, die sich selbst entsorgen ... Wer Geschenke schenkt, die man aufbrauchen kann, kann anderen ebenfalls eine grosse Freude be - reiten. Denn diese Geschenke be - anspruchen nur kurzfristig Platz und erzeugen meistens einen Genuss: besondere Teigwaren, eine Flasche Wein, besondere Tees, Badezusätze, Duftöle usw. Wichtig ist, dass die Gewohnheiten der Beschenkten bekannt sind und darauf Rücksicht genommen wird. ● Brigitta Baltisberger Infos unter www.bb-mentaltraining.ch. Bekanntschaften Gemeinsam statt einsam! Bei uns findest du deine neue Liebe ♥ Wähle 044 200 02 28 und erhalte für eine Direktverbindung passende Kontaktvorschläge von Singles für Freizeit oder Partnerschaft ohne Vermittlungsgebühren.