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22. Ausgabe 2020 (28. Mai 2020)

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«FÜRÄNAND +

«FÜRÄNAND + MITÄNAND» Erweiterte Gartenwirtschaft unter Berücksichtigung 2-Meter-Abstand… und auch im Innenbereich genügend Plätze. Reservation dringend empfohlen Hausspezialitäten • Kuchen • Einfache Menüs (z.B. Rösti, Raclette, Aufläufe, Suppen, Trockenwürste) hausgemacht und frisch, regional und saisonal. Ich folge keinem Trend, dies ist meine Lebenseinstellung seit spätestens 1985. Pfingstmontag, 1. Juni, offen! ENNETBERGE | OTSCHLAG | 8755 ENNENDA 055 640 30 81 | 079 377 93 52 |WWW.ALPENBLICK-ENNETBERGE.CH MITTWOCH UND DONNERSTAG IST RUHETAGE Auch weiterhin Gratis-Lieferdienst in der Gemeinde Glarus! Besuchen Sie unseren Online-Shop www.brotmacher.ch/shop Garage Felber AG Oberurnerstrasse 2, 8752 Näfels, 055 612 34 40 Zu den Angeboten - www.meine-garagefelber.ch

Donnerstag, 28. Mai 2020 | Seite 27 Restaurant National, Näfels Der Garten im Dorf In Zeiten, wo man «UHU»-Ferien macht, – also ums Huus ummä – liegen die schönsten Gartenterrassen zum Spazieren nah. Einer der Glarner Geheimtipps ist der Garten des Restaurants National in Näfels. Das wissen die Näfelser natürlich – aber auch alle anderen aus dem Glarnerland sind hier zu Gast, denn man kennt diese Gaststätte, wegen der Kalberwurst an der Näfelser Fahrt und wegen seines angenehm stillen Schattens. OSTLUFT-Jahresbericht 2019 Zu viel Ammoniak auch in Naturschutzgebieten Seit Jahrzehnten liegt die Ammoniakkonzentration in der Luft weit über dem Sollwert. Davon sind auch Naturschutzgebiete stark betroffen. Empfängt ihre Gäste unter dem Nussbaum: Susanne Dürst vom «National». Für weitere Impressionen der Gartenterrasse Fridolin+ App downloaden und Foto scannen. 75 Jahre brauchte der Nussbaum im Garten des Restaurants National, bis seine Äste zu einem natürlichen Sonnenschirm für die derzeit 44 Terrassenplätze wurden. Durch das frische Grün seiner Blätter fallen die Sonnenstrahlen auf die neu gestaltete Gartenwirtschaft. Alles wirkt gepflegt und stabil – getreu dem Grundsatz «Weniger ist mehr» ist die Einrichtung ehrlich und ohne Schnickschnack. Gastronomin Susanne Dürst, welche seit Januar das «National» führt, hat der Terrasse den dezent femininen Touch gegeben. Ein romantischer Brunnen im Kiesbett, Hochbeete, in denen 16 verschiedene Kräuter wachsen, Zitronenthymian, Basilikum, Bohnenkraut, Wermut, verschiedene Minz-Sorten. Das einzige, was noch fehlt, aber bald gepflanzt wird, ist Peter silie. Denn Küchenchef Kurt Dutsch verfeinert seine gute Schweizer Küche mit Kräutern aus dem Garten. Da ist alles selber gemacht – vom Hack braten bis zum Cordon bleu. An Pfingsten ist der Garten offen, auch am Pfingstmontag – während der Woche gibt es einen Mittagstisch, wenn auch derzeit – Corona-bedingt – jeweils zu viert. Die Stammgäste von Susanne Dürst aus dem Gäsi ziehen jeweils im Winter ins «National», während der Coronavirus-Zeit wurden viele mit dem Food-Kurier bedient. «Wir haben ganze Leidmahle mit dem Kurier ausgeliefert, und an der Landsgemeinde bedienten wir die Leute sogar mit dem Landsgemeindemenü per Kurier.» tb.glarus informiert EnergieCockpit zeigt Verbrauch Den eigenen Verbrauch über Smart Meter und das neue EnergieCockpit jederzeit mobil ablesen: Damit erweitern die Technischen Betriebe Glarus ihre Dienstleistungen im Rahmen der Energiestrategie 2050. Auf dem Smartphone mobil ablesen, was der Smart Meter im Keller zeigt: Das EnergieCockpit der tb.glarus gibt Aufschluss über den momentanen Verbrauch von Strom, Gas und Wasser. (Foto: zvg) (Foto: FJ) Jetzt aber folgt, mit dem Öffnungsschritt der Restaurants, auch der Weg in den Garten. Natürlich kann man das «National» auch mit dem Auto erreichen – Parkplätze gibt es genügend. Natürlich kann man im «National» auch in der Gaststube sitzen – sie ist offen, die Tische eingedeckt. Aber das Gefühl, schon im Süden zu sein, das kommt im Garten auf, wo man sich in Kreta, Katalonien oder der Campania wähnt, allerdings ohne die zugehörige Hitze und ohne dass man zuerst in ein Flugzeug steigen muss. ● FJ Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 11.00 bis 14.00 und von 17.00 bis 22.00 Uhr, Sonntag von 10.00 bis 20.00 Uhr. Restaurant National, Alte Bahnhofstrasse 6, Näfels, Telefon 055 612 10 30. Weitere Infos unter www.national-naefels.ch. zeit den mobilen Zugriff auf die eigenen Daten. Speziell für Betreiber von Photo - voltaik-Anlagen interessant: das EnergieCockpit gibt jederzeit Auskunft, wie viel Strom gerade ins Netz geliefert beziehungsweise bezogen wird. Damit lässt sich der Strom- Eigenverbrauch in der Liegenschaft optimieren. Beim EnergieCockpit geht es aber nicht nur um Strom: Die tb.glarus ersetzen auch die bisherigen Gasund Wasserzähler und integrieren die neuen Geräte ins System, womit auch der laufende Gas- und Wasserverbrauch über das EnergieCockpit ersichtlich wird. Kunden, die sich für ihr individuelles EnergieCockpit interessieren, können es ab sofort bestellen. Wer noch keinen Smart Meter installiert hat, kann sich bei den tb.glarus für eine vorgezogene Um - rüstung melden. ● pd. Infos unter www.tbglarus.ch/energiecockpit. html. Zuschauen kann tödlich sein! Der aktuelle Jahresbericht 2019 von OSTLUFT zeigt, dass die Ammoniakkonzentration und damit verbunden die Stickstoffdüngung aus der Luft immer noch viel zu hoch ist. Naturschutzgebiete im OSTLUFT-Gebiet wurden 2019 intensiver als bisher untersucht. Dabei liegt die Mehrheit der Messwerte in Mooren, Wäldern und Trockenwiesen über dem Critical Load für Stickstoffeinträge aus der Luft. So wurde zum Beispiel im Moor Bannriet bei Altstätten der Critical Load für Flachmoore mehrfach überschritten. Der Standort gehört zu den 20 Prozent der am stärksten mit Ammoniak belasteten Messstandorte der Schweiz. Biodiversität wird geschädigt Ammoniak wirkt als stickstoffhal - tiger Dünger. Es gilt als ein Haupt - treiber des Biodiversitätsverlustes in der Schweiz. Die Düngung aus der Luft schadet vielen seltenen Pflanzen, wie etwa den Orchideen, wodurch die Vielfalt der Arten abnimmt. Am verletzlichsten sind die Pflanzen der Hochmoore. Sie beziehen ihre Nährstoffe nicht aus dem Boden, sondern vor allem aus dem Regenwasser und aus der Luft. Auch Wälder leiden unter zu viel Stickstoffdüngung aus der Luft. Sie werden anfällig auf Windwurf und Trockenheit. Zudem breiten sich Brombeerteppiche aus, was die Verjüngung des Waldes behindert. Auswirkungen auf die Gesundheit Ammoniak verstärkt die Bildung von Feinstaub, der zu Reizungen und chronischen Entzündungen der Atemwege führen kann. Ebenso kann sich Feinstaub auf das Herz-Kreislauf- System auswirken und das Risiko von Herzinfarkt oder Hirnschlag erhöhen. Zwar ist die Feinstaubbelastung in der Ostschweiz in den letzten Jahren gesunken: Mit einer Reduktion des Ammoniaks wären die Werte noch besser. Landwirtschaft ist Hauptverursacher Das Ammoniak stammt hauptsächlich aus der Landwirtschaft. Es entweicht beim Ausbringen von Gülle oder aus Ställen. Im direkten Umfeld grosser Tierhaltungsbetriebe wurden die höchsten Ammoniakkonzentrationen gemessen. Die Messungen in den Naturschutzgebieten zeigen auch, dass sich Ammoniak regional zum Teil weiträumig verteilt und alle empfindlichen Ökosysteme betroffen sein können. Massnahmen zur Ammoniakverminderung Für eine gesunde und umwelt - schonende Luftqualität müssen die Stickstoffüberschüsse nachhaltig verringert werden. Die Erstellung von emissionsarmen Rindviehställen wird durch Investitionsbeiträge von Bund und Kantone gefördert. Der Einsatz von emissionsarmen Ausbringtechniken für den Hofdünger wird bisher mit Ressourceneffizienzbeiträgen unterstützt. Ab dem Jahr 2022 werden diese Techniken obligatorisch. Mit Ressourceneffizienzbeiträgen wird die Fütterung mit weniger Soja gefördert. Mit weniger Eiweissen in den Futtermitteln können der Stickstoff - überschuss und damit auch die Ammoniakemissionen in der Schweiz reduziert werden. Konsumentinnen und Konsumenten können mit einer bewussten, gesundheits- und umweltschonenden Er nährung die Massnahmen zur Minderung der Ammoniakbelastung unterstützen. ● pd. Weitere Infos unter www.ostluft.ch. Good News: Luft wird generell sauberer Die Belastung der Luft durch Schadstoffe hat 2019 im Allgemeinen weiter abgenommen. An den meisten Standorten der Ostschweiz sind die Jahresmittelwerte von Stickstoffdioxid (NO 2 ), Feinstaub (PM10, PM2.5) und Russ die tiefs - ten seit Messbeginn. Allerdings werden die Grenzwerte an stark verkehrsbelasteten Standorten immer noch überschritten. Ebenso ist die Ozonbelastung (O 3 ) bei Sommer - smog weiterhin grossflächig deutlich viel zu hoch. Sie ging aber gegenüber dem Hitzesommer 2018 zurück. Leserfoto Glück im Waldkindergarten Seit 2017 ersetzen die tb.glarus die Stromzähler auf dem Gemeindegebiet durch Smart Meter – Stromzähler mit der Fähigkeit zum automatischen Datenaustausch. Sie erlauben auch eine genaue Abrechnung des Verbrauchs ohne Akonto-Rechnungen. Bis 2023 wollen die tb.glarus die Umstellung auf Smart Meter flächendeckend realisieren. Damit ist der lokale Energiedienstleister den gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen der Energiestrategie 2050 voraus. Smart Meter bilden die Voraussetzung für ein Angebot, das die tb.glarus jetzt lancieren: das «EnergieCockpit». Dieses innovative digitale Produkt verschafft den Kunden den Überblick über ihren Energieverbrauch. Eine Smartphone-App erlaubt dabei jeder- Lerne Rettungsschwimmen! Sie gelten als Glücksbringer unter den Käfern – die Marienkäfer mit ihren schwarzen Punkten. Im Waldkindergarten Bilten haben sich mehr als 20 dieser Käfer in der Schulstube auf einem Tisch rund um den Strauss aus Wiesenblumen versammelt. (Bildbericht: Trudi Weber, Bilten)