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22. Ausgabe 2020 (28. Mai 2020)

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Donnerstag, 28. Mai 2020 | Seite 30 Coronavirus-Brief aus Australien Noch nicht angekommen 7132 bestätigte Coronavirus-Fälle, davon 6552 wieder Genesene, 12 Neuinfektionen und insgesamt 102 Tote (Stand: 25. Mai 2020): Australien ist ein eigener Kontinent, wo gerade mal 0,02 Prozent der Gesamtbevölkerung infiziert sind – also prozentual fast zwanzigmal weniger als in der Schweiz. Henry Leuzinger wohnt in der Nähe von Sidney, hier sein Brief von Anfang Mai. liegen die täglichen Infektionszahlen bei durchschnittlich 15 Personen. – red.) Intensives Händewaschen ist das Wichtigste, Maskentragen nicht obligatorisch. Einweghandschuhe tragen viele, das ist aber nicht obligatorisch. Beim Einkaufen muss Distanz eingehalten werden, die Zahl der Besucher pro Ladenfläche ist limitiert. Die Hoffnung ist gross, dass wir dieses Virus bald besiegen, solange wir die verschiedenen Regeln einhalten. Coronavirus-Brief aus Finnland Langes Wochenende 6599 Infizierte insgesamt, 20 Neuinfizierte, 308 Tote, 5100 wieder Genesene (Stand: 25. Mai 2020) – Finnland wurde, auch auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Krise, weniger vom Virus betroffen als etwa Schweden, wo sich mittlerweile mehr Menschen infiziert haben als in der Schweiz. Anfang Mai schrieb Antero Leuzinger aus Finnland diesen Erlebnisbericht. Lebt seit 1956 in Australien: Henry Leuzinger, mit Frau Anne. Hier in unserem kleinen Dörfchen, 50 km von Sidney entfernt, ist alles in Ordnung. Soviel ich weiss, ist das Coronavirus hier noch nicht angekommen. Das Dorf liegt an der Port- Hacking-Bucht und grenzt an den National Park. Wir gehören zum Staat Neusüdwales (NSW). Hier registrieren wir 2974 Coronavirus-Fälle, davon sind 231 in Spitalpflege, 20 davon seriös. (Stand 25. Mai gibt es in ganz Australien noch 478 aktive Corona - virus-Fälle – red.). 33 Personen sind leider am Coronavirus verstorben, darunter 19 auf einem Kreuzfahrtschiff, welches in der Nähe von Sydney vor Anker lag. Testing ist nun sehr wichtig. 500 000 Personen sind bis jetzt getestet worden und diese Zahl vermehrt sich täglich. (Inzwischen ist pro 2800 Getestete noch 1 positiv. – red.). Die Hoffnung ist gross Es wird uns gesagt, dass viele davon sich innert 14 Tagen erholen, andere nach 6 Wochen und bei Älteren es etwas länger geht. Es gab in den letzten 24 Stunden 2 neue Fälle. Die Schulen sind noch geschlossen, es sind jedoch auch Schulferien im Moment. Man hofft, die Schulen in zirka 2 bis 3 Wochen wieder zu eröffnen, jedoch limitiert. (In Neusüdwales mussten am 25. Mai zwei Schulen nach dem Tag der Wiedereröffnung wieder geschlossen werden, weil zwei Schüler positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. – red.) Nur 2 Personen dürfen zusammenstehen, sonst muss die Distanz von 1,5m eingehalten werden. Die Bussen für das Nichteinhalten betragen 1000 Dollar. Spucken und Husten kostet 5000 Dollar Busse oder bringt einen gleich ins Gefängnis. Die Strände waren geschlossen und sind jetzt wieder für das Training – also Schwimmen, Joggen, Laufen, Turnen – geöffnet. Man muss Distanz einhalten. Die Viruszahlen gingen in den letzten Tagen zurück. (Seit Mitte April Harmoniemusik Schwanden Musikalischer Stillstand (Foto: zvg) Die aktuelle Lage mit den vom Bundesrat verordneten Beschränkungen treffen die Harmoniemusik Schwanden weiterhin. Die Harmoniemusik Schwanden hofft im Herbst wieder mit ihrer Musik erfreuen zu dürfen. (Foto: zvg) Angefangen hat es im März mit der Absage des Jahreskonzertes, und auch jetzt in der musikalischen Hochsaison müssen alle Auftritte abgesagt werden. Im Juni wäre unsere alljährliche musikalische Tour durch Glarus Süd im Programm gestanden, doch das Coronavirus verunmöglicht diese. Finanziell JobKeepers, also diejenigen, die Arbeit haben, aber weniger verdienen, bekommen 1500 Dollar pro 2 Wochen von der Regierung. JobSeekers, Personen welche ihre Stelle verloren haben, bekommen auch 1500 Dollar pro 2 Wochen von der Regierung. Beides rückwirkend zum 1. März. (Obwohl Australien das Virus im Griff hat, wird es jetzt durch die erste Rezession seit einer Generation getroffen. – red.) Kürzlich haben wir unseren Sohn, seine Frau und die drei Buben ge - sehen. Wir trafen uns auf seinem Rasen vor dem Haus. Auf 5 m Distanz haben wir miteinander über Erlebnisse gesprochen. Unsere Freunde wohnen weit weg, sodass wir momentan Kontakt jeweils nur per E-Mail und Telefon halten. Meine Frau und ich gehen täglich laufen, meistens treffen wir keine Leute unterwegs. Die australische Regierung hat gleich von Anfang an die Grenzen geschlossen, Landeverbot für Flugzeuge, erst für jene aus China, dann auch aus Europa. Wer trotzdem landete, hauptsächlich Menschen mit australischer Staatsangehörigkeit (bis zu 2000 täglich), wurde in Quarantäne beordert und im Hotel untergebracht. Kreuzfahrtschiffe durften nicht mehr ankern, trotzdem gab es ein Schiff, von wo die meisten Virus-Infizierten kamen. Es ist immer noch angeraten, zu Hause zu bleiben, besonders für Leute über 65, es ist aber nicht vor - geschrieben. Ein Ausgehverbot gab es eigentlich nicht, aber die Polizei befragte die Leute über den Grund für ihren Ausgang. Also: Verordnungen einhalten ist wichtig. Wir können nur hoffen und beten, dass dieses Virus bald bewältigt wird, auch wir vertrauen auf Gott. ● Australisch grüsst die Glarner Henry Leuzinger Aus diesem Grund werden die Abendkonzerte in Haslen, im Thon, in Schwanden und Rüti leider abgesagt. Dasselbe gilt für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes am Sonntag, 28. Juni, in Schwanden. Auch der Jahreshöhepunkt, der Kantonale Blasmusiktag in Elm von Mitte Juni, musste von der Harmoniemusik Elm abgesagt werden. Nicht nur die Auftritte müssen ab - gesagt werden, auch die wöchent - lichen Proben sind bis auf Weiteres nicht möglich. Die Harmoniemusik Schwanden befindet sich seit zwei Monaten im gezwungenen musika - lischen Stillstand. Wir hoffen natürlich, den Probe - betrieb nach den Sommerferien wieder aufnehmen zu können und unser treues Publikum dann im Herbst wieder mit unserer Musik erfreuen zu dürfen. Bis dahin danken wir für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen gute Gesundheit und alles Gute in dieser nicht so einfachen Zeit. ● Ihre Harmoniemusik Schwanden Badezimmer-Umbau F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Langes Coronavirus-«Wochenende»: Antero Leuzinger mit Tochter. Finnland liegt für gewöhnlich etwas abseits und auch das Coronavirus hat uns 1 bis 2Wochen später erreicht, als die anderen nordischen Länder. Wenn man nicht den Medien folgen würde, würde man fast nichts von Pandemie merken: Geschäfte und Einkaufszentren bleiben geöffnet, Leute gibt es auf den Strassen wie am sommerlichen Sonntagmorgen, der öffentliche Verkehr funktioniert, da es endlich ge - nügend Sitzplätze gibt. Es gab aber auch bei uns den merkwürdigen Ansturm auf das Toilettenpapier, und es dauert aktuell bis zu 3 Wochen, um Lebensmittel vom Geschäft nach Hause geliefert zu bekommen, anstatt 1 Tag. Kinder gehen nicht zur Schule, Bibliotheken sind geschlossen, was mich persönlich am meisten ärgert. Restaurants sind auch zu, aber wir gehen sowieso nicht oft hin – aber: wenn man Take-Away bestellen darf, warum darf man nicht auch online bestellte Bücher von der Bibliothek abholen? Ich arbeite sowieso zumeist zu Hause, jetzt ist es üblich geworden – endlich, möchte man sagen. Wenn ich das Büro be - suche, treffe ich dort kaum jemanden an. Die Kinder schlafen lange, aber sie möchten allmählich wieder ihre Freunde treffen. Wenn das Wetter gut ist, gehen die Leute oft hinaus, aber das ist in Finnland kein Problem. Abstandsregeln auf Finnisch Man scherzt, dass es schwierig ist, sich an die Distanz von 1,5 m zu halten, da wir in Finnland gewohnt sind, mindestens 2 m voneinander zu bleiben. Hierzulande küsst man keine Nachbarn auf die Wangen, sondern nickt flüchtig, wenn es unbedingt sein muss. Aber wir sind uns sicher, dass nicht alle Finnen während der Krise gleich leichtfertig weiterleben können wie bisher – es gibt Probleme bei Familien, wo einer sonst nachts in der Kneipe bleibt, einige Kinder machen keine Hausaufgaben und Einwanderer lernen nicht mehr Finnisch, wenn sie nur unter sich bleiben. Man versucht Besuche zu alten Leuten zu verbieten, aber das ist nicht so einfach. Statistisch ist die Coronavirus-Krise gar nicht so schlimm: etwa 150Finnen sterben im Monat, meist eben 80- Jährige – jetzt sind es 149 an Corona, mit Durchschnittsalter 84 Jahre. Wäre meine Mutter eines der Opfer ge - worden, hätte man sicher Corona als Todesursache registriert statt Herzversagen – oder die Grippe, ohne die sie im Herbst vielleicht keine Lungen - entzündung bekommen hätte. Man hatte sich auf den Bedarf von 500 bis 1000 Intensivplätzen vorbereitet, aber es werden 63 gebraucht, Trend abnehmend. Also ist die Epidemie praktisch vorbei, bevor sie wirklich begann. Anfang Mai waren 68 500 Leute getestet – nur solche, die Fieber und andere Symptome hatten und dachten, sie hätten das Coronavirus – davon waren gerade mal 6 Prozent positiv. (Inzwischen sind es 168 000 Getestete (Foto: zvg) und 6599 Positive, also noch knapp 4 Prozent. – red.) Kaum jemand verdächtigt die übliche Influenza. Wie die Chinesen? Anders sieht es aus, wenn man den sozialen Medien Glauben schenkt. Es wird heftig diskutiert und täglich in den Nachrichten erklärt, ob man die Zwangsmassahmen abbauen sollte (vor allem die Schulen wieder öffnen) oder im Gegenteil noch mehr einführen sollte (etwa Maskenpflicht, weil es die Österreicher und seit Jahrzehnten die Chinesen auch so machen). Ich wundere mich, warum man nicht gleich mit Stäbchen isst, da die Chinesen auch dabei hygienischer sind. Finnen sind traditionell liberaler, fast wie die Schweden, aber diese Zeit bringt seltsame politische und kulturelle Wechsel mit sich. Chaotisch Mitte März wies man das Volk an, grosse Zusammenkünfte und Besuche von Altersheimen zu meiden. Am 16. März wurden plötzlich alle öffentlichen Zusammenkünfte von über 10 Leuten verboten. Am nächsten Tag war der letzte Tag für Bibliotheks- und Schulbesuche (bis 13. Mai). Dann merkte man, dass Kinos noch offen waren. Auch Grenzen gingen allmählich zu, zuletzt in Lappland gegen über Schweden, wo es seit 1949 visa- und seit 1952 passfreien Verkehr gab. Ende März schloss man die Restaurants bis 31. Mai, Take-aways und manche Kantinen der Arbeitsplätze blieben offen. Am drastischsten war die zweiwöchige, inzwischen wieder aufgegebene Isolation der Provinz Uusimaa um die Hauptstadt Helsinki, so was gab es nicht mal zu Kriegszeiten. Über die Osterferien wachten Polizei und Reservisten, dass niemand zu seinem Sommerhause fuhr. Da half das Wetter: abwechselnd Schnee und Regen. Es wäre dramatischer, wenn man sowas im Juni versuchen würde. Also für meine Familie ist die Coronavirus-Krise etwa wie ein langes Wochenende. Paradoxerweise muss ich öfter als zuvor ins Lebensmittelgeschäft, weil wir zuvor vieles nach Hause bestellten. Aber jetzt ist der Service viel schlechter geworden. Wir bestellen auch oft von McDonald’s. Gestern waren wir am Platz Schach spielen, und da es endlich schön sonnig und über 10 Grad warm war, versammelten sich Zuschauer – mehrere Meter entfernt voneinander. Doch die Frage schwebte in der Luft: Darf man das eigentlich noch? Und es gibt die allgegenwärtigen Skandale: unbrauchbare Masken aus China, bestellt über kriminelle Zwischenhändler, wirtschaftliche Unterstützung an Geschäfte durch Familienmitglieder und Freunde von Ministern, tragische Todesfälle in Altersheimen, die isoliert hätten sein sollen ... Grüsse an alle Leuzingers im Glarner - land und in der Welt! ● Antero Leuzinger

Donnerstag, 28. Mai 2020 | Seite 31 Aus dem Linthgebiet Amden | Benken | Kaltbrunn | Rieden | Schänis | Weesen Texteinsendungen und Inserate an: Fridolin, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden, Email: fridolin@fridolin.ch Restaurant Panorama Lihn, Filzbach «Z’Morgä Delügs» im «Lihn» Geniessen Sie am Pfingstsonntag, 31. Mai, und Pfingstmontag, 1. Juni, ein serviertes «Z’Morgä Delügs». Landi Linth Rückblick auf das Jubiläumsjahr Erstmals in der zehnjährigen Genossenschaftsgeschichte musste die Landi Linth die Geschäfte der Generalversammlung in schriftlicher Form abhandeln – bedingt durch die Coronavirus-Massnahmen. Auch die Läden in Schänis und Kaltbrunn waren vom «Lockdown» und der sechswöchigen Verkaufssperre von Produkten für Haus und Garten betroffen. Nun spürt man aber den Nachholbedarf der Kundschaft und freut sich, unter Einhaltung der Schutzmassnahmen, wieder das ganze Sortiment anbieten zu können. Servierter Brunch à discrétion am Pfingstsonntag, 31. Mai, und Pfingstmontag, 1. Juni, ab 09.30 bis 14.00 Uhr. (Foto: zvg) Der servierte «Z’Morgä Delügs» mit Live-Cooking steht ganz im Zeichen der Region und der Nachhaltigkeit. Fröhlich gackern die Hühner, von denen die Eier in Bioqualität stammen, nur wenige Meter entfernt befindet sich die Menzihuus-Bäckerei. Dort entstehen die vielfältigen Brot - sorten aus Bio-Dinkelmehl. Zu Fuss werden diese ins «Lihn» transportiert, das nur wenig Meter entfernt mit herrlicher Sicht über dem Walensee thront. Die regionalen Lieferanten wie die Metzgerei Fischli, der Ge - müselieferant Ernst Gygli und die Molki Netstal ergänzen die Produkte des Menzihuus optimal. Dank dieser Zusammenarbeit steht dem servierten Regio-Z’Morgä nichts mehr im Weg. «Z’Morgä Delügs» à discrétion Smoothies, Fruchtsäfte, Kaffee, Kakao und Tees; Aufschnittplatten, Käse und Fleisch; Graved Lachs; Birchermüesli, Joghurt und Frucht - salat; Rösti, Rührei, Speck, Spiegel - eier; süsse Leckereien und diverse Brote und Zopf. ● pd. Tischreservation unter Telefon 055 614 6464 oder per E-Mail: info@lihn.ch. Mehr Informationen unter www.lihn.ch. Rieden/Gommiswald Wenn die Post doch zugeht An einer öffentlichen Informationsveranstaltung vom 27. November 2018 ist seitens der Postbehörden der Bevölkerung mitgeteilt worden, die Poststelle in Gommiswald werde in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 durch eine Agentur ersetzt. Dies, nachdem die vier anderen Poststellen innerhalb der Gemeinde, auch jene in Rieden, schon früher aufgegeben worden waren. Vor kurzem stellte nun die Post für die ganze Schweiz ein neues Konzept vor, nach dem die Schliessung von Poststellen aufhören soll und statt dessen Räumlichkeiten Dritten zur Ver - fügung gestellt werden können. So schöpfte man wieder Hoffnung, für den Erhalt der Post in Gommiswald. Offenbar vergeblich! Denn trotz dieser Nachricht soll wie geplant die Post in Gommiswald, wo die Riedner ihre Postgeschäfte zu erledigen pflegen, in Bälde, durch eine Agentur ersetzt werden, nicht erst in der zweiten Jahreshälfte 2020. Wie zu vernehmen ist, gibt es dadurch für das Dorf Rieden mindestens zur Zeit keine Änderungen. Der Abholdienst von Postsendungen soll zu - sammen mit der Hauszustellung beibehalten werden, denn er habe sich bewährt, und auch die beiden Briefkästen bei der früheren Gemeinde - verwaltung und auf dem Dorfplatz dürften bestehen bleiben. Sie werden jeweils am Vormittag vom Briefträger geleert; der stärker benutzte Brief - kasten bei der früheren Gemeinde - verwaltung erfährt während der Woche zusätzlich am späteren Nachmittag durch den Postautochauffeur eine Bedienung. ● st. Elektro Börner, Glarus Nord Sicherheit – gewusst wie Haben Sie vom EW einen Brief be kommen mit der Aufforderung, einen neuen Sicherheitsnachweis machen zu lassen? In den Wintermonaten 2021 wird der Landi-Laden in Schänis umgebaut und das neue Ladenkonzepts der Landi Schweiz eingeführt. Gesamtumsatz von 14,7 Mio. Franken Die Verantwortlichen der Landi Linth, allen voran Präsident Kurt Fischli und Simon Zahner von der Geschäftsleitung, blicken auf ein gutes Ergebnis im 2019. Obwohl im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang der Verkaufs - erlöse von 3 Prozent hingenommen werden musste, liegen die Zahlen über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Der Geschäftsbericht informiert trans parent zu den drei Standbeinen des Unternehmens und zeigt, dass mit dem Bereich Agrar, dem Detailhandel und dem Verkauf von AGROLA- Produkten die Landi Linth solide und sinnvoll diversifiziert dasteht. Im Agrarhandel konnte dank leistungsfähigem Agrar-Center in Schänis der Marktanteil ausgebaut werden. Die Landi Linth sieht sich eng verbunden mit der regionalen Landwirtschaft und möchte den hiesigen Bauern weiter mit Kontinuität in der Preisgestaltung und optimalen Lieferbedingungen ein verlässlicher Partner sein. Ein neuer Lastwagen, der für Hoflieferungen angeschafft wurde, unterstützt diese Strategie und steht für eine bedürfnisgerechte Investition in den Bereich Agrar. Als Mitglied der LAVEBA-Genossenschaft (vormals LV-St. Gallen) profitierten bezugs berechtigte Landwirte erstmals von einer Treueprämie in Form eines Geschenks und einer Vergütung. Den grössten Umsatzanteil steuerte einmal mehr der Detailhandel zum Gesamtergebnis bei. Und auch hier wird investiert und zukunftsträchtig gestaltet: In den Wintermonaten 2021 So etwas ist eine Verfügung und mit Aufwand und Kosten verbunden. Elektro Börner, Oberurnen, bringt die Elektroinstallationen in Ordnung und findet und behebt Sicherheitsmängel. Strom ist praktisch – kann aber auch gefährlich werden, wenn die Instal - lationen beschädigt oder fehlerhaft sind. Deshalb müssen die verantwortlichen Eigentümer ihre Anlagen im Sinne der Verordnung über elektrische Niederspannungs-Installationen nach der Erstellung und dann in festgelegten Abständen überprüfen lassen. Die Sicherheitsnachweise müssen zusammen mit den technischen Unterlagen von den Eigentümern oder den von ihnen bezeichneten Vertretern aufbewahrt werden. Viele ärgern sich, wenn sie so eine Verfügung bekommen, da dies mit Aufwand und Kosten verbunden ist. Doch geht es um den Schutz und die Sicherheit aller Hausbewohner. Die regelmässigen Kontrollen gewährleisten, dass alle Elektroinstallationen noch in Ordnung sind und dass Sicherheitsmängel gefunden und behoben werden. Denn fehlerhafte oder veraltete elektrische Anlagen können brennen und damit das Wohneigentum, ja sogar Leben gefährden. Elektro Börner bringt jahrelange Erfahrung mit Kontrollen mit. Wir sind für Sie da, damit Ihr Zuhause sicher bleibt. ● pd. Elektro Börner, Landstrasse 54, 8868 Oberurnen, Telefon 079 904 69 43 – Ihr Fachmann für den Sicherheitsnachweis. Sorgentelefon für Kinder 0800 55 42 10 Gratis weiss Rat und hilft sorgenhilfe@sorgentelefon.chSMS 079 257 60 89 PC 34-4900-5 wird der Landi-Laden in Schänis umgebaut und das neue Ladenkonzept der Landi Schweiz eingeführt. 24 Prozent des Umsatzes wurden im vergangenen Jahr mit AGROLA-Produkten (Tankstelle und Kundentank) generiert. Hier resultierte gar ein leichtes Umsatzplus von 2,6 Prozent aufgrund des grösseren Absatzes bei den Mineralölprodukten und der höheren Preise. Die Genossenschaft konnte dank umsichtiger Planung, grossem Engagement und vielen zufriedenen Kunden im 2019 einen Gewinn von 135 023 Franken ausweisen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Plus von 20 241 Franken. Ihr Bericht Bitte beachten Sie diese Spielregeln für die Veröffentlichung Ihres Berichtes im FRIDOLIN: • Vorschauen (Sport, Konzerte), Vereins - berichte (Hauptversammlung, Ausflüge): 1500 Zeichen • Konzerte, Sportanlässe, Vorträge: 2000 Zeichen • Mitteilungen von Parteien, Verbänden: 2500 Zeichen Bitte senden Sie uns Ihre Bilder in Originalgrösse und mit einer Bildlegende separat zu Ihrem Text an «redaktion@fridolin.ch». • Leserbriefe: 2000 Zeichen Leserbriefe publizieren wir ohne Bilder. Je kürzer Sie einen Leserbrief formulieren, umso grösser ist seine Chance, ungekürzt und umgehend veröffentlicht zu werden. Ohne vollständige Adressangaben publizieren wir keine Leserbriefe. Unser Redaktionsschluss ist jeweils am Dienstag, 12.00 Uhr. Ihre FRIDOLIN-Redaktion 10-Jahre-Jubiläum und Generalversammlungsbeschlüsse auf dem Zirkularweg Am 17./18. August 2019 durfte die Landi Linth ihr 10-jähriges Bestehen feiern. Sie tat dies mit einer Rocknacht für alle Jungen und Junggebliebenen und einem abwechslungsreichen Sonn tag für die ganze Familie. Besonders das Kuhrennen fand bei den kleinen und grossen Zuschauern grossen Anklang. Die Organisatoren waren überwältigt vom Besuch der vielen Hundert Gäste und von der grossartigen Stimmung auf dem Festplatz. Niemand ahnte damals, dass nur ein paar Monate später aufgrund der Coronavirus-Pandemie ein Versammlungs- und Veranstaltungsverbot verhängt werden sollte. So traf es schliesslich auch die Durchführung der Generalversammlung, welche am Freitag, 20. März 2020, im Kupfentreff in Kaltbrunn hätte stattfinden sollen. Damit die Geschäfte trotzdem bestmöglich abgehandelt werden konnten, waren die Mitglieder aufgefordert, ihre Stimme zu den Anträgen schriftlich abzugeben. Die Mitglieder sprachen dem Verwaltungsrat ihr Vertrauen aus und hiessen alle Anträge gut. Auch wenn diese Lösung der Generalversammlung auf dem Zir - kularweg am Ende unbürokratisch und zielführend war, freuen sich die Verantwortlichen doch sehr, wenn 2021 die Versammlung wieder in gewohnter Form, informativ und ge - sellig, durchgeführt werden kann. Ebenso danken sie den Kundinnen und Kunden, welche grosses Verständnis für die Einhaltung der Abstands- und Hygienemassnahmen zeigen und der Landi Linth weiterhin die Treue halten. ● pd. Notfalldienste (Foto: zvg) Arzt Den Notfallarzt an Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie unter den nachfolgenden Notfalldienstnummern (an Werktagen können Sie jederzeit Ihren Hausarzt über die Praxis telefonnummer erreichen; bei Ab wesenheit gibt Ihnen der Telefon beantworter seinen Vertreter bekannt): Rapperswil-Jona, Bollingen, Wagen: Telefon 0848 144 111 Kaltbrunn, Benken, Uznach, Schmerikon, Eschenbach, Goldingen, St. Gallenkappel, Ernetschwil, Gommiswald, Rieden: Telefon 0848 144 222 Schänis, Weesen, Amden: Telefon 0848 144 222 Sollte die Notfallnummer ausnahmsweise einmal nicht funk - tionieren oder bestehen Unklar - heiten, so kann die Zentrale des kantonalen Spitals Uznach (Telefon 055 285 4111) Auskunft über den dienst habenden Notfallarzt geben. Notfalldienst Tierarzt Linthgebiet: Alle Tierarztpraxen haben einen Notfalldienst organisiert. Auskunft erteilt Ihr Tierarzt!