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22. Ausgabe 2020 (28. Mai 2020)

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Donnerstag, 28. Mai 2020 | Seite 6 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates Der Steinbruch in Netstal soll auch künftig betrieben werden. Abbaukonzept sichert bestehende Betriebe Der Regierungsrat nimmt das Abbaukonzept 2020 zur Kenntnis. Es stellt sicher, dass die bestehenden Steinbrüche Elggis (Netstal) und Haltengut (Mollis) auch in Zukunft be trieben werden können. In Matt sind noch planerische Voraussetzungen zu erfüllen, um den Betrieb weiterzuführen. Im Kanton Glarus werden verschiedene mineralische Rohstoffe abgebaut. In Netstal liegt die einzige Kalkfabrik der Schweiz, welche den überwiegenden Anteil des schweizerischen Bedarfs nach Kalkprodukten deckt. Daneben werden Körnungen wie Blocksteine, Schotter, Betonkies, Belagskies sowie Sand hergestellt und im Kanton Glarus und den angrenzenden Gebieten verkauft. Der Abbau mineralischer Rohstoffe wirkt sich erheblich auf die Umwelt und die Landschaft aus. Die nutzbaren Rohstoffvorkommen sind begrenzt und standortgebunden. Im Sinne einer nachhaltigen Rohstoffnutzung ist mit dem Abbau haushälterisch umzugehen. Im Kanton Glarus bestehen mit den Standorten Haltengut (Mollis) und Elggis (Netstal) zwei grössere Abbaugebiete. Beide Standorte verfügen über bewilligte Reserven von mehreren Jahren Abbauzeit. Daneben wird auch Material aus Gewässern wie im Tierfehd (Linthal), im Wyden (Schwanden) und bei der Mündung des Escher - kanals in den Walensee entnommen. Im Zuge der Sanierung des Geschiebehaushaltes müssen diese Flussentnahmen überprüft werden. Abbaukonzept ist Grundlage für die Raumplanung: Im Richtplan 2018 werden zwei richtungsweisende Festlegungen definiert: Der Kanton Glarus strebt einen haushälterischen Umgang mit mineralischen Rohstoffen an. Er legt die bestehenden sowie künftig vorgesehenen Standorte für den Material - abbau in der Richtplanung fest und bemüht sich um das Recycling mineralischer Abfälle. Zudem erfolgt die Planung neuer Abbaustandorte sowie die Erweiterung bestehender Abbaustandorte unter sorgfältiger Abwägung von Schutz- und Nutzungs - interessen. Bestandteil der Planung ist eine Endgestaltung (Rekultivierung, Etappierung) der Abbaustandorte. Der Richtplan 2018 formuliert dazu als Handlungsanweisung: «Der Kanton erarbeitet ein Abbaukonzept und passt es regelmässig an.» Die Gemeinden legen die Abbaugebiete in ihrer Nutzungsplanung fest. An bisherigen Betrieben festhalten: Aufgrund geänderter Rahmenbedingungen (eidgenössisches Gewässerschutzgesetz, Abfallverordnung, neue Recyclingvorschriften) musste das bestehende Abbaukonzept überarbeitet werden. Als wichtigsten Grundsatz hält das Abbaukonzept fest, dass die bestehenden Steinbrüche Elggis (Netstal) und Haltengut (Mollis) weiterhin betrieben werden sollen. Sie sollen auch angemessen erweitert werden können. Die Erweiterungen (Foto: Tapir) der Kalkfabrik Netstal (Elggis Süd und Gründen) wurden vom Departement Bau und Umwelt 2018 genehmigt. Die Hartschotterwerk Haltengut AG in Mollis plant ebenfalls eine Erweiterung ihres Abbaugebietes. Das Vorhaben wird im Rahmen der Gesamtrevision des Zonenplans der Gemeinde Glarus Nord behandelt. Für neue Steinbrüche gibt es grund - sätzlich keinen Bedarf. Zusätzliche Steinbrüche werden nur bewilligt, wenn sie spezielle Produkte produzieren oder anschliessend als Deponiestandorte dienen. Im Abbaukonzept 2020 werden folgende Grundsätze und Massnahmen formuliert: • Die bisherigen Steinbrüche Elggis (Netstal) und Haltengut (Mollis) sollen auch in Zukunft betrieben werden können. Der Steinbruch Matt soll weiterhin betrieben werden können, wenn die planerischen Voraussetzungen erfüllt werden. • Zusätzliche Steinbrüche dürfen nur bewilligt werden, wenn sie spezielle Produkte (z. B. Verrucano, Hartschotter oder Wuhrsteine) produzieren oder anschliessend als Deponiestandorte dienen. • Bestehende oder neue Abbauvorhaben in Gewässern werden nur im Rahmen der Vorgaben der Gewässerschutzgesetzgebung zum Geschiebehaushalt bewilligt. Der Erhalt der kantonalen Selbstversorgung wird gebührend berücksichtigt. • Für eine im Notfall ausreichende Versorgung mit Wuhrsteinen soll mit den Betroffenen ein Konzept erarbeitet werden. • Kanton und Gemeinden setzen sich dafür ein, dass vermehrt Recyclingprodukte bei öffentlichen Bauvor - haben eingesetzt werden. Neuer Kostenverteiler für Sanierung der ehemaligen Deponie in Bilten Als Folge eines Bundesgerichtsentscheides hat das Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus den Kostenverteiler für die Altlasten - sanierung der Deponie Dreieckswäldli in Bilten geändert. Nach Abzug des Bundesbeitrags übernehmen das Linthwerk 75 Prozent und der Kanton Glarus 25 Prozent der Restkosten zulasten des Altlastenfonds. In der damaligen Gemeinde Bilten wurde beim sogenannten Dreieckswäldli (auch Tschachenwald genannt) gegen Ende der 1960er-Jahre bis 1973 eine offizielle Kehrichtdeponie betrieben. Dabei wurden neben Haushalts- auch Industrieabfälle abgelagert und regelmässig angezündet. Die Ablagerung der Abfälle erfolgte aufgrund der Tiefe der Deponie fast vollständig im Grundwasser. Der Deponie-Standort wurde in den Kataster der belasteten Standorte eingetragen. Im Zuge des Hochwasserschutzprojektes Linth 2000 wurde 2005 eine Altlastenuntersuchung durchgeführt. Das Departement Bau und Umwelt ordnete 2009 die Sanierung des Stand ortes wegen ungenügenden Rückhalts der Verschmutzung an. Das Linthwerk hat den Standort von 2009 bis 2010 den saniert, wobei das Ausmass der Verschmutzung viel grösser war als ursprünglich angenommen. Rechtsstreit um Finanzierung: 2009 hat das Departement Bau und Umwelt auch eine Verfügung zur Kostenverteilung erlassen, welche von der Gemeinde Bilten angefochten wurde. Das Bundesgericht ist 2012 nicht darauf eingetreten. Die nach der Gemeindestrukturreform neu gebildete Gemeinde Glarus Nord reichte 2014 neuerlich eine Beschwerde ein, die das Bundesgericht teilweise guthiess. In der Folge musste ein Gutachten zur Sanierungspflicht erstellt werden. Dieses kam 2017 zum Schluss, dass mit den heute gebräuchlichen Untersuchungsmethoden der Standort Dreieckswäldli wahrscheinlich nicht sanierungspflichtig gewesen wäre. Altlastenfonds wird belastet: Gemäss Umweltschutzgesetz ist das Altlasten-Sanierungsvorhaben im Dreieckswäldli bei Bilten beitrags - berechtigt. Der Regierungsrat gewährt deshalb einen Kantonsbeitrag von 398 000 Franken. Der Beitrag wird dem Altlastenfonds belastet. Die Beiträge des Bundes betragen 1061500 Franken, diejenigen des Linthwerks 1194 200 Franken. Arbeitsvergabe: Neues Einsatzleit - system für Kantonale Notrufzentrale Der Auftrag zur Lieferung eines Einsatzleitsystems für die neue Kantonale Notrufzentrale wird an die Swisscom AG, Zürich, vergeben. Im Reitbahngebäude (Zeughausareal) in Glarus, wird die neue Kantonale Notrufzentrale (KNZ) realisiert. Im September 2019 beschloss der Regierungsrat dabei auch die Beschaffung eines Einsatzleitsystems (ELS). Ein Einsatzleitsystem ermöglicht den Mitarbeitenden neben der Entgegennahme von Notrufen und Alarmen auch die Verwaltung von Echtzeit - daten zu Ressourcen, Einsatzkräften und Einsatzmitteln. Die abgebildeten Prozesse verbessern die Einsatzführung durch vordefinierte Check - listen und Massnahmen. Integriertes und kompatibles System ist notwendig: Die Kantonspolizei Glarus definierte für das zu beschaffende ELS zwingend zu erfüllende, funktionale bzw. technische Anforderungskriterien. Besonderes Gewicht kommt dabei der Systemintegration zu. Das künftige ELS ist in die bestehende Infrastruktur einzubetten, wobei insbesondere eine fehlerfreie und reibungslose Kommunikation zwischen den verschiedenen Applikationen zu erfolgen hat. Im Hinblick auf die kantonsübergreifende Zusammenarbeit beeinflussten auch die von anderen Kantonen bereits umgesetzten Lösungen den Entscheid über die Auswahl eines ELS. Für die Evaluation wurden verschiedene Einsatzleitsysteme in bestehenden Einsatzzentralen begutachtet. Dabei wurde das System Avanti der Swisscom, welches bereits in 15 unterschiedlichen Einsatzzentralen von Polizei, Feuerwehr und Sanität erfolg - reich im Einsatz steht, aufgrund mehrerer funktionaler Gründe bevorzugt: • Die Kantonspolizei Glarus kann das ELS technisch problemlos integrieren. Drittanbieter müssten umfangreiche Schnittstellen programmieren bzw. die Kantonspolizei Glarus müsste ein neues Telefonsystem sowie ein neues Alarmierungssystem beschaffen. • Die Nachbarkantone Uri und Schwyz arbeiten mit demselben System, was die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erheblich erleichtert. Aufgrund dieser fachtechnischen Besonderheiten, aber auch wegen der im Zusammenhang mit Avanti bestehenden Arbeitsgemeinschaft, die es erlaubt, die Weiterentwicklungskosten mit anderen Kantonen gemeinsam zu tragen, ist gestützt auf das Submissionsgesetz eine freihändige Vergabe möglich und auch zwingend. Mit der Swisscom steht zudem ein Partner zur Verfügung, der langjährige Er - fahrung und hohes Fachwissen zur Umsetzung solcher Projekte besitzt. Die Inbetriebnahme ist für 2022 geplant. Ersatzbauarbeiten Rötibachbrücke vergeben Der Regierungsrat vergibt den Auftrag für die Baumeisterarbeiten für den Ersatz der Rötibachbrücke im Tiefenwinkel in Mühlehorn an die Firma E. Kamm AG, Mühlehorn. Arbeitsvergabe Sanierung Landratssaal Der Regierungsrat hat den Auftrag Elektroinstallationen an die Firma Bernegger Elektro AG, Glarus, ver - geben. Beitrag aus dem Energiefonds Die energetische Sanierung eines Objekts in Mühlehorn wird aus dem Energiefonds unterstützt. Für die Sanierung von Einzelbauteilen (Wärmedämmung Fassade, Dach, Wand und Boden gegen Erdreich) und die Gesamtsanierung eines Objekts in Mühlehorn werden Flächenbeiträge gewährt. Unter Vorbehalt der Ein - reichung des Abschlusses werden ein Kantonsbeitrag von 2420 Franken sowie ein globalbeitragsberechtigter Beitrag von 52 340 Franken, total 54 760 Franken, in Aussicht gestellt. Die Beiträge werden nach Fertig - stellung der Sanierung ausbezahlt. Der globalbeitragsberechtigte Teil wird vom Bund im Folgejahr zu - rückerstattet. Sportbahnen Elm: Regierung beantragt Mitfinanzierung mit Vorbehalten Der Kanton Glarus soll das Sanierungsprojekt «Futuro», den Ausbau der Beschneiungsanlagen der Sportbahnen Elm, mit 8,56 Millionen Franken unterstützen. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat jedoch Änderungen gegenüber dem Gesuch der Sportbahnen Elm AG bei Beiträgen der öffentlichen Hand und der Übernahme von Betriebskosten für die Beschneiungsanlagen. Die Landsgemeinde hat 2018 beschlossen, für die Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen für die Jahre 2018 – 2028 einen Rahmenkredit über 12,5 Millionen Franken zu gewähren. Über die Freigabe der Mittel entscheidet der Landrat nach Vorliegen von konkreten Projekten. Beschwerde hängig: Die Sportbahnen Elm AG (SBE) haben dem Regierungsrat im Herbst 2018 mit dem Projekt «Futuro» ein Gesuch um Mitfinanzierung von touristischen Kerninfrastrukturen ein - gereicht. Anfang März 2020 hat die Gemeinde Glarus Süd alle zum überarbeiteten Bauvorhaben eingegan - genen Einsprachen abgelehnt und die Baubewilligung für das Projekt «Futuro» erteilt. Inzwischen haben allerdings Umweltverbände beim Regierungsrat fristgerecht eine Beschwerde gegen den Beschluss des Gemeinderates Glarus Süd und die kantonalen Verfügungen und Bewilligungen eingereicht. Das Investitionsvorhaben verfügt damit noch nicht über eine rechtskräftige Baubewil - ligung. Eine solche Bewilligung ist aber eine unabdingbare Voraussetzung für eine künftige Projektunterstützung. Noch nicht landsgemeindekonform: Der Regierungsrat beurteilt die von den SBE eingereichten Projektunterlagen zur Mitfinanzierung als vollständig, detailliert und von hoher Qualität. Die langfristige, nachhaltige und erfolgreiche Existenz der SBE kann durch die geplante Umsetzung mit grosser Wahrscheinlichkeit sichergestellt werden. Das Gesetz zur Entwicklung des Tourismus (TEG) wird eingehalten. In vier Punkten entspricht das Gesuch aus Sicht des Regierungsrates jedoch nicht den Landsgemeindebeschlüssen von 2018. • Baubewilligung: Es muss eine rechtskräftige Bau - bewilliung für das Projekt vorliegen. • Art der Beteiligung: Die Auslegung der SBE bezüglich der finanziellen Opfersymmetrie entspricht nicht dem Beschluss der Landsgemeinde, insbesondere nicht einem von der Landsgemeinde an - genommenen Zusatzantrag. Dieser fordert eine an der jeweiligen Fremdkapitalsumme gemessene anteils - mässige – und nicht betragsmässige – Beteiligung der Fremdkapitalgeber an der freiwilligen Sanierung. Bund und Kanton sollen deshalb nur im gleichen Verhältnis auf ihre ausstehenden Forderungen (IH-Darlehen) verzichten, wie das die beteiligten Banken machen, also zu höchstens 50Prozent. Es sind deshalb andere Massnahmen erforderlich, um die geforderte Ent - lastung der Fremdkapitalpositionen und die angestrebte Erhöhung der Eigenkapitalquote auf einen Wert von über 30 Prozent zu steigern. Dem Landrat wird dementsprechend be - antragt, dass Bund und Kanton nur im gleichen Verhältnis wie die betroffenen Banken – also zu 50 Prozent – auf ihre ausstehenden Forderungen verzichten. • Kein Beitrag an Stromkosten für Beschneiungsanlagen: Ausserdem sieht der Businessplan vor, dass sich der Kanton bei der Investition in die Beschneiungsanlagen nicht nur an den Zins- und Amorti - sationskosten beteiligt, sondern auch zur Hälfte an den anfallenden Stromkosten, was einem jährlichen Beitrag von 130 000 Franken entspräche. Dies ist aber gemäss Landsgemeinde ausgeschlossen: Im Memorial ist explizit festgehalten, dass u. a. folgende Bedingung einzuhalten ist: «Keine Beiträge der öffentlichen Hand an den laufenden Betrieb der Anlagen». • Glarus Süd muss Kosten mittragen: Noch nicht abschliessend geklärt ist die im Businessplan der SBE ein - gerechnete, jährlich wiederkehrende Kostenauslagerung auf die Gemeinde Glarus Süd. Eine Arbeitsgruppe der Gemeinde prüft die Vorschläge. Es liegt noch kein Verhandlungsergebnis vor. Die Beteiligung der Gemeinde Glarus Süd am Projekt ist allerdings Voraussetzung für die Mitfinanzierung durch den Kanton. «Futuro» kann Betrieb sichern: Der Regierungsrat hält den Businessplan der SBE für realistisch. Die zu erwartetenden Investitionen fussen zu 90 Prozent auf gültigen Offerten. Das Ziel von «Futuro», den Betrieb der Sportbahnen Elm als touristische Kerninfrastruktur nachhaltig sicherzustellen, kann mit der nachgesuchten öffentlichen Mitfinanzierung erreicht werden. Dies ist auch möglich, wenn die Stromkosten und die allenfalls nicht vollständige Kostenauslagerung auf die Gemeinde das geplante Betriebsergebnis schmälern, und die noch bestehenden Darlehen in jähr - lichen Amortisationsraten zurück - geführt werden müssen. Unterstützungsbeitrag Sportbahnen Elm: • Zeichnung Aktienkapital 1,60 Millionen Franken • Einmaliger Betrag 6.00 Millionen Franken • 30 Jahre Finanzkosten, Betrieb Finanzierungsfirma (32 000 Fr. pro Jahr) 0,96 Millionen Franken • Total 8,56 Millionen Franken Fortsetzung auf Seite 8

TREFFPUNKT Donnerstag, 28. Mai 2020 | Seite 7 Kirchliche Anzeigen 8. bis 13. Juni, Pfarrerin Jutta Schenk, Telefon 055 615 22 43 Pfarrerin Annemarie Pfiffner, Telefon 055 61413 46; Pfarrerin Christina Brüll, Telefon 055 6121215; Pfarrerin Jutta Schenk, Telefon 055 615 22 43. www.refkirchenkreisglarusnord.ch. Homepage: www.grosstal.ch Im Rahmen unserer Möglichkeiten freuen wir uns, mit Ihnen und euch wieder Gottesdienste feiern zu können. Samstag, 30. Mai, 18.00 Uhr: Abend-Gottesdienst zum Pfingstfest in der reformierten Kirche Luchsingen, mit Pfarrer Christoph Schneider. Kollekte: Mission 21. Sonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr: Feier-Gottesdienst zu Pfingsten in der Dorfkirche Braunwald, mit Pfarrer Christoph Schneider. Kollekte: Mission 21. Gratis-Kirchentaxi in Braunwald: Anmeldung bis am Vorabend unter Telefon 079 580 50 00 (Schuler Transporte) oder Telefon 079 63140 88 (Schumi-trans). Folgende Anlässe sind weiterhin aufgrund der Abstandsregelung abgesagt: – Senioren-Mittagessen – Jassnachmittag – ökumenischer Altersnachmittag Amtswoche: Pfarrer Christoph Schneider, Betschwanden, Telefon 079 435 85 47 Sonntag 31. Mai 09.30 Uhr: Besinnliches zu Pfingsten. Orgel: Jakob Strebi, Text und Gebet: Pfarrer Peter Hofmann. Kollekte: Pfarramt für Menschen mit einer Behinderung Weitere Informationen unter www.ref-schwanden.ch Der Bundesrat hat Gottesdienste ab Donnerstag, 28. Mai, wieder zugelassen. Es freut uns sehr, dass wir nun wieder miteinander in unseren Kirchen feiern können. Auch bei den Gottesdiensten gelten natürlich Hygienemassnahmen und Abstandsregeln, um alle Besucherinnen und Besucher zu schützen. Leider noch ohne Abendmahl, sind Sie herzlich eingeladen zu den Gottesdiensten am: Sonntag, 31. Mai, 09.00 Uhr: Kirche Mollis, Pfingstgottesdienst mit Pfarrerin Christina Brüll. 09.30 Uhr: Kirche Bilten, Pfingstgottesdienst mit Pfarrerin Jutta Schenk. 10.30 Uhr: Kirche Mühlehorn, Pfingstgottesdienst mit Pfarrerin Christina Brüll. Für die, die keinen Gottesdienst besuchen möchten, gibt es ab Pfingstsamstag, 10.00 Uhr, an den Kirchen Bilten, Mühlehorn, Obstalden und Mollis eine Pfingst - geschichte für die ganze Familie zum Abholen, inklusive eines Bastelbogens für Kinder. Zuständig für Trauerfeiern im ganzen Kirchenkreis Glarus Nord: 1. bis 6. Juni, Pfarrerin Annemarie Pfiffner, Telefon 055 61413 46 Pfingsten noch in Planung. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage, im Schaukasten bei der Kirche und im Wochenbrief. Bitte beachten Sie, dass jeweils vor Feier - tagen und aufs Wochenende hin ein Video- Gottesdienst aus dem Kanton aufgeschaltet wird. Pfingsten: Pfarrer Edi Aerni, Netstal. Bitte melden Sie sich beim Pfarrehepaar Martina und René Hausheer-Kaufmann, Telefon 055 6201479, wenn Sie ein Anliegen haben, mit jemandem plaudern möchten oder Hilfe im Alltag benötigen. Vielen Dank für alle Wettbewerbs-Ein - sendungen. E. W. aus Niederurnen ist die glückliche Gewinnerin. Alle aktuellen Informationen finden Sie auf unserer Homepage, www.ref-niederurnen.ch und im Schaukasten bei der Kirche. Sie werden wöchentlich aktualisiert. www.ref-niederurnen.ch Pfingstsonntag, 31. Mai, 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Bergkirche Amden mit Pfarrer Jörn Schlede. Musik: Sabina Schmuki. Solistin: Martina Hediger, Violine. Bitte um Anmeldung beim Pfarramt oder Sekretariat Telefon 055 61612 31. Amtswoche: Pfarrer Jörn Schlede, Telefon 055 61616 80 oder 076 6881972 E-Mail: pfarramt@evangweesen-amden.ch www.evang-weesen-amden.ch Pfingsten reformiert in Glarus Nord Geschichte und Bastelbogen Überraschend hat der Bundesrat wieder religiöse Feiern aller Glaubens - gemeinschaften gestattet und damit auch – pünktlich zu Pfingsten – christliche Gottesdienste. Die reformierten Gemeinden des Kirchenkreises Glarus Nord freuen sich, dass man zu Feiern in der Kirche wieder zusammenkommen darf. Doch ihre ursprünglich geplante Pfingst-Aktion möchten sie dennoch durchführen: eine Pfingstgeschichte zum Lesen und Vorlesen erwartet Interessierte. Sie kann am Pfingstsamstag, 30.Mai, ab 10.00 Uhr an den reformierten Kirchen Bilten, Mühlehorn, Obstalden und Mollis abgeholt werden. Achten Sie auf die Windräder! Vor allem für Kinder ist die Geschichte gedacht, nicht zuletzt, weil ein Bastelbogen dazu erhältlich ist. Aber auch Erwachsene, die schon immer einmal wissen wollten, was Pfingsten eigentlich bedeutet, könnte die Geschichte beflügeln. Schliesslich weht der Heilige Geist, wo er will! ● pd. Musikalische Besinnung zu Pfingsten in Ennenda Orgel und Trompete Lorenz Stöckli an der Trompete und dem Flügelhorn, Ruth Illi an der Orgel und Pfarrerin Iris Lustenberger gestalten zusammen als Auftakt in eine neue Zeit den Pfingstgottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai, um 09.30 Uhr, in der reformierten Kirche in Ennenda. Für Schutz und Sicherheit ist gesorgt. Desinfektionsmittel und Schutzmasken stehen zur Verfügung. Drei Sätze aus einer Suite von Händel (1685 –1759) sowie die Sérénade Variée von Robert Clérisse (1899 – 1973) umrahmen Gebete und besinnliche Worte. Schon als Jugendlicher hatte Lorenz Stöckli alle Blechblas - instrumente im Archiv seines Musikvereins probiert. Nebst der Trompete, die er als erstes Blechblasinstrument erlernte, hatte er bei diversen Ge - legenheiten auch Euphonium und Tuba gespielt. Mit dem Wechsel zum Waldhorn lernte er auf der Basis seiner Blockflöten-Grundlagen autodidaktisch das Saxofonspiel, welches er auch heute wieder pflegt. Nach dem Konzertdiplom im Fach Waldhorn betätigte sich Lorenz Stöckli in Deutschland vor allem als Orchestermusiker; als Aushilfe bei verschiedensten Orchestern und Ensembles jeglichen stilistischen Couleurs. Ab der Rückkehr in die Schweiz und mit Aufnahme der Unterrichtstätigkeit an Musikschulen hat er sich an allen Blechblasinstrumenten weitergebildet und Konzerterfahrung gesammelt. So entwickelte er sich zum INSERATE- ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch multiinstrumentalen Musiker, der keine stilistischen Grenzen kennt. Darüber hinaus betätigt er sich als Dirigent, der die Möglichkeiten und Tücken der einzelnen Instrumente aus eigener Erfahrung kennt. Infos unter www.hoeraelimaa.ch. Auch Ruth Illi war schon als Jugendliche musikalisch aktiv und hat in Chören im In- und Ausland mitgewirkt. Die Freude an der Musik liess sie an der damaligen Musikakademie in Zürich Orgel und Klavier bei Hans Vollenweider und Hans Schicker studieren. Prägend für ihre musikalische Entwicklung war ein Studienjahr beim blinden Organisten Gaston Litaize in Paris. Ruth Illi ist seit über 50 Jahren Organistin im Glarnerland und begleitet, mit ihrer einfühlsamen Art Musik zu machen, Menschen in allen Lebenssituationen. Die Kirchgemeinde Ennenda freut sich sehr, mit diesen beiden Musikern ihre Gottesdienste wieder aufnehmen zu dürfen, und lädt an Pfingsten alle herzlich ein! ● Pfarrerin Iris Lustenberger Melody Train Glarus Chorgesang in der Coronavirus-Zeit Seit dem «Lockdown» am 16. März heisst es auch für die Mitglieder des Melody Trains, den Donnerstagabend nicht mehr für gemeinsames Singen nutzen zu können. Ohne irgendwelche Perspektiven im Moment überlegt sich der Vorstand, wie man mit dieser besonderen Situation umgeht. Die grösste Hoffnung ist natürlich, dass bald wieder gemeinsam (mit welchen Auflagen auch immer) gesungen werden kann. Aber auch dann ist das Jahresprogramm des grossen gemischten Chores für die nächste Zeit nicht so umzusetzen wie geplant. Die diesjährigen Konzerte werden auf Herbst 2021 verschoben, das Jubiläumskonzert 2021 entsprechend ins Jahr 2022. Diverse Überlegungen führten zu diesem Entscheid; der Chor kann ohne regelmässiges Üben, ohne Sponsoren und auch ohne Zuhörerinnen und Zuhörer nicht überleben und keine Konzerte abhalten. Die Fühler werden auch nach digi - talen Lösungen ausgestreckt. Allerdings gleicht es einer Herkulesaufgabe, 45 Sängerinnen und Sänger via App über ein stark belastetes Internet zu einer virtuellen Chorprobe zusammenzubringen – und es sollte ja auch sinnvoll und hilfreich sein. Der Melody Train gibt nicht auf, es gibt immer einen Zug auf den man aufspringen kann. ● Christine Wunderle Bleiben Sie in Kontakt unter www.melodytrain.ch oder auf den sozialen Kanälen wie Facebook und Instagram.