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24. Ausgabe 2020 (11. Juni 2020)

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Donnerstag, 11. Juni 2020 | Seite 12 Agrotourismus Glarnerland Glarner Käsepass führt heuer zu 15 Alpen Wandernd die Glarner Alpen entdecken und Alpkäse geniessen, dazu den Glarner Käsepass 2020 mitnehmen – denn bei der jeweiligen Alphütte wartet das Käsepass-Kästchen mit dem Stempel. Alpzyt und Bergerlebnisse. Kräuterwanderung der Frauenzentrale des Kantons Glarus Wild und heilsam Die heimische Wildkräuterlandschaft während 2 1 ⁄2 Stunden gemeinsam erkunden, das können Mitglieder und Nichtmitglieder für einen Kostenbeitrag am Mittwoch, 17. Juni, um 18.30 Uhr. Treffpunkt: Bahnhof Ennenda. Anmeldung bis Freitag, 12. Juni – telefonisch oder schriftlich, denn die Platzzahl ist beschränkt. Auf einen schönen Alpsommer. Mütter- und Väterberatung Glarnerland Für alle Familien da Suche nach neuen Standorten, Bedürfnisumfrage, Professionalisierung und neuer Auftritt: Die Mütter- und Väterberatung (MVB) Glarnerland hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Die Anzahl Geburten blieb mit 397 praktisch unverändert. Ab 1. August dieses Jahres ist das «Haus Dahler» in Glarus Hauptstandort der Mütter- und Väterberatung Glarnerland. Ernährung, Entwicklung, Erziehung, Gewicht, Grösse, Gesundheit, Pflege, Schlaf und Psychosoziales: Dies sind die häufigsten Beratungsthemen der MVB. Die umfangreiche Beratung einzelner Familien nimmt massiv zu – von Begleitung in schwierigen Situationen bis hin zur Gesuchstellung für Unterstützungsleistungen. Dabei sind die Eltern sehr zufrieden mit dem Angebot der Fachstelle für Säuglinge und Kleinkinder: Eine Bedürfnisumfrage hat 4,6 von 5 Sternen ergeben. Zusätzlich gewünscht werden Entlastungsdienst/Alltagsunterstützung, regelmässige Elternrunden zu verschiedenen Themen mit Kinder - hüeti sowie Onlineberatung respektive Beratung über soziale Medien. Neuer Hauptberatungsstandort Änderungen stehen bei den Stand - orten im Kanton an. Ab 1. August dieses Jahres sind die Geschäftsstelle mit Leiterin Mirjam Zweifel, die Beratungsräumlichkeiten und der Kinderspieltreff in Glarus zentral im (Foto: Madeleine Kuhn-Baer) «Haus Dahler» am Zaunplatz zu finden. Für die Aussenstandorte in Glarus Süd und Glarus Nord werden ebenfalls neue Räume gesucht. «Ziel ist, weiterhin für alle Familien im Kanton gut erreichbar zu sein», sagt Präsidentin Carmen Mühlemann. Mit einer neuen Website und Flyern will die MVB präsenter sein und auch mehr mit Ärzten, Spielgruppen und Krippen zusammenarbeiten. Die Erreichbarkeit der Beraterinnen wird deutlich ausgeweitet, zudem soll die Väterberatung mit einem speziellen Programm abgedeckt werden. Je länger je mehr steht die Frühförderung im Mittelpunkt. Die ersten Jahre eines Kindes prägen dieses ein Leben lang, und für eine gesunde Entwicklung ist die frühe Kindheit von entscheidender Bedeutung. In diesem Zusammenhang wurde im Bereich Kinderspieltreff ein Zuwachs verzeichnet, sodass in Glarus eine zusätzliche Gruppe starten konnte. Neu wird neben Schwanden, Glarus und Näfels ein solcher Treff auch im (Foto: zvg) Im Pass selber sind die Wege zu den Alpen gut beschrieben und als Kartenausschnitte auch unter www.glarneralpverein.ch zu finden, sie können bis Ende September erwandert werden. Die Käsepass-Alpen 2020 sind: Baumgarten, Fittern, Talalp-Spanegg, Mittler und Ober Nüen, Oberblegi, Bösbächi, Braunwaldalp, Ämpächli, Nideren-Mettmen, Hinterschlatt, Fessis, Dejen, Heuboden, Vorder Durnachtal, Obersee-Rauti. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Pass zu füllen. Bei einer aus - gefüllten Kategorie und Abgabe an einer der Abgabestellen im Tal gibt es ein Stück feinsten Glarner Alpkäse als Dank und die Karte nimmt an der Schlussverlosung am Elmer Chäsmärt teil, bei der es unter anderem für den Hauptgewinner einen ganzen Laib Glarner Alpkäse, gesponsert von der Glarona Käsegenossenschaft, zu gewinnen gibt samt geschnitztem Andenken. Der Glarner Käsepass ist in den Tourismusbüros erhältlich oder per E-Mail zu bestellen unter info@ agrotourismus-gl.ch. ● Maya Rhyner «Haltli» in Mollis angeboten. Da gibt es noch freie Plätze. Das «Ratatui»- Angebot für fremdsprachige Eltern wird ebenfalls laufend den Bedürfnissen angepasst. Zugenommen hat für die Beraterinnen Rebecca Feldmann, Sabine Hämmerli, Marianne Blaser und Katrin Held im vergangenen Jahr die Elternarbeit. «Die Erziehungsarbeit der Eltern ist sehr intensiv, wahrscheinlich intensiver denn je», so Carmen Mühlemann. Die MVB wünsche sich grundsätzlich mehr Kapazität, «um alle nach Hilfe rufenden Familien bestmöglich begleiten zu können». Coronavirus-bedingt konnte die Hauptversammlung nicht im gewohnten Rahmen stattfinden; über die Geschäfte wurde schriftlich abgestimmt. Aus dem Vorstand zurückgetreten ist nach fünf Jahren Manuela Becker. Wiedergewählt wurden Präsidentin Carmen Mühlemann, Vizepräsidentin Jasmin Bauer und Finanzfachfrau Carmen Gallati; neu in den Vorstand ziehen Stefanie Hefti und Kety Eberle ein. ● mb. Weitere Infos unter www.muevaeberatung.ch. Der Frauenmantel: Alchemilla bedeutet so viel wie kleine Alchemistin. (Foto: © Wikipedia, gemeinfrei) Welche Kräuter im Glarnerland wachsen und wofür diese eingesetzt werden, können Interessierte bei einem bevorstehenden Kräuterspaziergang unter der fachkundigen Leitung von Annelise Rechsteiner, eidg. dipl. Drogistin, lernen. Unterwegs werden am Wegrand etwa 50 verschiedene Heilkräuter oder essbare Pflanzen vorgestellt und es wird viel Wissenswertes darüber vermittelt. Die Route führt rund um Ennenda und ist einfach Leserbrief Die (Braunwald-)Bahn bringt’s nicht Wunderschönes Wetter, mehr Freiheiten und ein verlängertes Wochenende, was will man mehr? Über die Feiertage zog es viele Menschen in die Natur und auch nach Braunwald. Dieses ist lediglich mit einer Standseilbahn zu erreichen – man kauft sich ein Ticket und fährt anschliessend mit dieser bis zur Bergstation. Leider hörten wir immer wieder, dass die Braunwaldbahn mit dieser Situation völlig überfordert schien. Die Passagiere suchten über Auffahrt vergebens die Abteile nach einem Ort ab, an dem sie weniger exponiert reisen konnten. War jemand anwesend und half ihnen, einen Platz zu finden, wo sie mit sicherem Abstand warten konnten? Wurde kontrolliert, wie viele Menschen ein Abteil teilen durften? Nein. Überall müssen Vorsichtsmass - nahmen getroffen werden. In Restaurants ist ein 2-m-Abstand einzuhalten und Personendaten sollen aufgenommen werden. Ladengeschäfte dürfen je nachdem nur fünf Kunden gleichzeitig empfangen. Im ÖV ist man selbst dafür verantwortlich, für den Sicherheitsabstand zu sorgen oder – falls dies nicht möglich ist – eine Maske zu tragen. Nach meinen Messungen dürften weiterhin nur vier Personen ein Abteil teilen. Masken werden, wie auch die Er - fahrungen der SBB und der VBZ zeigen, kaum getragen, da die Menschen aufgrund widersprüchlicher Empfehlungen an deren Nutzen zweifeln. Die Abteile waren voll, die Braunwaldbahn fuhr dennoch nicht ge - nügend oft und bemühte sich in keiner Weise, den Personenstrom zu kanalisieren – was mit einem Tröpfchensystem, das jeweils nur 30 oder 40 Personen durch die Schranke lässt vor der nächsten Fahrt, leicht zu bewerkstelligen wäre. Viele Besucher waren entsetzt und verängstigt und liessen dies uns, die Einwohner Lieber (böser) FRIDOLIN zu bewältigen, so kann jede und jeder, unabhängig von physischer Kondition und Alter, daran teilnehmen. Organisiert wird die Wanderung durch die Frauenzentrale des Kantons Glarus. ● pd. Anmeldungen bis Freitag, 12. Juni, unter Telefon 055 610 39 37 oder per E-Mail: anm18juni@frauenzentrale-glarus.ch. Bitte mit Angabe, ob Mitglied oder Nichtmitglied. Weitere Informationen finden Sie unter www. frauenzentrale-glarus.ch. Braunwalds, auch wissen. Wir wollten daraufhin etwas unternehmen, damit es am Pfingstwochenende nicht zum Eklat kommen sollte. Die Reaktion bei der Braunwaldbahn? «Wir machen das, was wir müssen, aber nicht mehr!» Die Anfrage beim dafür zuständigen Regierungsrat, die Braunwaldbahn während dieser speziellen Zeit doch im 15-Minuten-Takt fahren zu lassen, wurde mit der Begründung abgelehnt, dass eine solche Anweisung vom Bundesamt für Verkehr kommen müsse und dieses das Anliegen als nicht opportun erachte: «Die Fahrzeit der Braunwaldbahn liegt mit 8 Minuten klar unter der vom BAG definierten kritischen Länge von15Minuten bei einer Vollbelegung des ‹Fahrzeugs›.» Vollbelegung: das sind 20 Personen pro Abteil. Und die Anwesenheit der Fahrgäste beschränkt sich kaum je auf die reine Fahrzeit, liebes Bundesamt. Ich persönlich stand eine halbe Stunde in der Bahn, bis ich endlich oben ankam, nicht lediglich 8 oder 15 Minuten. Leider erstaunt dies hier niemanden. Von der Regierung wird Braunwald grundsätzlich nicht ernst genommen. In den 23 Jahren, in denen ich auf die Dienste der Bahn angewiesen bin, erlebe ich dies und das Desinteresse, das die Mitarbeiter der Bahn mit dem schweigenden Einverständnis ihrer Vorgesetzten ihren Kunden entgegenbringen, jeden Tag. Erlebe die Frus - tration der Gäste, die sich freudig auf den Weg nach Braunwald gemacht haben. Sollte nicht die Braunwaldbahn mit der Bevölkerung im Interesse des Ortes und des Kantons zusammenarbeiten, gerade auch in diesen schweren Zeiten? Wir sind, einmal mehr, enttäuscht. Auch von der Leitung der Bahn, der Dienst am Gast offenbar ein un - bekannter Begriff ist. In allererster Linie aber von der für die Bahn zuständigen, von uns gewählten und bezahlten Regierung des Kantons Glarus. ● Für die Braunwalder Jugend: Ivana Stuber

Donnerstag, 11. Juni 2020 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 23. Juni,11.00 Uhr, bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 21, oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 15. Juni, 11.00 Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere deshalb frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 18. August. ● Offener Kurs «Bäuerin» am Plantahof in Landquart Jetzt anmelden! Die Tücken des Coronavirus hat auch den Unterricht des offenen Kurses «Bäuerin» (19/21) stark betroffen. Nach einer Woche des Suchens nach ge - eigneten Möglichkeiten hatten wir uns entschlossen, online zu unterrichten, wie alle anderen Schulklassen am Plantahof. Nun wird also seit dem 28. März 2020 online begrüsst, gelacht und unterrichtet. Theorie vermitteln ist einfach, aber wie kochen wir online oder wie vermitteln wir Brot- und Zopf-Backen und wie richten wir Gartenbeete, wie säen und pflanzen wir? So werden jetzt an jedem Schultag Menüs auf die Plattform geladen, die die Schülerin dann zu Hause für ihre Angehörigen kochen. Online werden Fragen beantwortet und Erfahrungen und Tipps ausgetauscht. Die fertigen Menüs, Brote und Zöpfe werden fotografiert und hochgeladen. Laut Bundesratsbeschluss werden wir bis am 10. Juni 2020 so weiterfahren und dann hoffentlich bis zu den Modulabschlüssen einen fulminanten Endspurt in der Schulküche machen. Ich bin überzeugt, dass auch auf diese Art die Module erfolgreich abgeschlossen werden. Am 13. August 2020 werden wir mit einem neuen offenen Kurs «Bäuerin» starten, hoffentlich nicht vollumfänglich auf einer Lernplattform, sondern ganz oft im Schulzimmer, in der Schulküche und im Garten! Die Ausbildung umfasst 9 Pflicht - module und 2 Wahlmodule. Während rund 2 Jahren besuchen die Frauen 1 Tag pro Woche den Unterricht am Plantahof. Danach werden sie sich für die eidg. Schlussprüfung zur Bäuerin mit Fachausweis vorbereiten. ● pd. Nähere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter www.plantahof.ch. Volg Nachhaltige Fleischverpackungen In enger Zusammenarbeit haben Volg und die Ernst Sutter AG neue ökologische Verpackungen für die Fleisch spezialitäten des Tierwohl-Labels Agri Natura entwickelt, die bis zu 70 Prozent weniger Kunststoff enthalten. Damit können pro Jahr gut 40 Tonnen Kunststoff eingespart werden. Die Paperlite-Verpackung kommt mit 60 Prozent weniger Kunststoff aus und weist einen Anteil von 87 Prozent FSC-zertifiziertem Papier auf. Das Tierwohl-Label Agri Natura steht seit 30 Jahren für nachhaltigen Konsum. Das Fleisch stammt von Tieren, die nach Richtlinien von IP Suisse aufgezogen werden und ist exklusiv in den rund 600 Volg-Läden erhältlich. Nun wird die Hülle der Agri Natura Frischfleisch- und Charcuterie-Produkte umweltfreundlich. Folie und Karton sauber trennen Ausgewählte Frischfleischprodukte werden neu in einer PaperBoard- Verpackung angeboten. Diese enthält 70 Prozent weniger Kunststoff als bisher. Das Fleisch ist luftdicht eingepackt und sicher fixiert, was einen optimalen Produkteschutz ge - währleistet. Die Folie lässt sich zudem restlos vom Karton trennen. Der Karton aus FSC-zertifiziertem Papier kann danach im Altkarton entsorgt werden. Siehe auch Video «Nachhaltiges Verpacken mit PaperBoard». Geschnittene Charcuterie-Produkte wie Salami, Schinken oder Bündnerfleisch sind neu in einer Paperlite- Verpackung erhältlich, die mit 60Prozent weniger Kunststoff auskommt und einen Anteil von 87 Prozent FSCzertifiziertem Papier aufweist. Durch diese Umstellung reduziert Volg den jährlichen Kunststoffverbrauch um gut 40 Tonnen. Dies entspricht etwa 1,3 Millionen PET-Flaschen. Die PaperBoard-Verpackung enthält 70 Prozent weniger Kunststoff als herkömmliche Verpackungen. (Fotos: zvg) Ressourcen schonen, Abfall vermeiden DieseVerpackungsoptimierung macht Volg zum Vollsortimentsanbieter mit umweltfreundlich verpackten Label- Fleisch-Produkten auf IP-Suisse- Basis. «Ressourcen zu schonen und Abfall zu vermeiden ist eine Grundhaltung von Volg. Die ökologische Optimierung der Verpackungen von Agri Natura ist diesbezüglich ein weiterer wichtiger Schritt», sagt Philipp Zgraggen, Vorsitzender der Volg- Geschäftsleitung. Die Verpackungsentwicklung bei der Ernst Sutter AG, die wie Volg zur fenaco Genossenschaft gehört, erfolgte daher mit kritischem Blick auf den Schutz der Fleischprodukte. «Denn Verpackungen, die zwar kunststoffreduziert oder sogar komplett kunststofffrei sind, aber dabei weniger Produktschutz bieten, sind nicht sinnvoll. Jedes Fleischstück, das weggeworfen werden muss, weil es vorzeitig verdorben ist, bedeutet Foodwaste und belastet die CO 2 -Bilanz mehr, als man durch kunststoffreduzierte Verpackungen gewinnt», erklärt Michael Sedda, Leiter Marketing bei der Ernst Sutter AG. ● pd. Link zum Video «Nachhaltiges Verpacken mit PaperBoard»: https://www.youtube.com/ watch?v=6_B3whCmVT0&feature=youtu.be. Jeder kann helfen... Spende Blut – Rette Leben!