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26. Ausgabe 2020 (25. Juni 2020)

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Donnerstag, 25. Juni 2020 | Seite 14 Aus den Verhandlungen des Landrates Abtretendener Landratspräsident Peter Rothlin, Oberurnen Abschiedsrede Der abtretendene Landratspräsident Peter Rothlin bei seiner Abschiedsrede. (Foto: FJ) Herr Landratsvizepräsident, meine Damen und Herren Als ich am Sonntagabend, 8. März, vom Fridolins fest in Bad Säckingen zurückkehrte, hätte ich nie gedacht, dass dies mein letzter repräsentativer Anlass sein würde. Eine Woche später beschloss der Bundesrat im Kampf gegen das Coronavirus den «Lockdown» der Schweiz. Innert weniger Tagen mussten wir erfahren, dass unsere Freiheiten in vielerlei Hinsicht massiv eingeschränkt wurden. Die Behörden hatten in dieser Krisen - situation den Auftrag, Schaden ab - zuwehren und für den Schutz von Leben und Gesundheit zu sorgen. Regierungsrat und Krisenstab haben uns sicher durch diese Krise geführt, und ich hatte als Landratspräsident keine Veranlassung, diese Entscheide ganz allgemein in Frage zu stellen – selbst als freiheitsliebender Bürger nicht. Für mich bedeutet Freiheit im Angesicht der Coronavirus-Krise nicht uneingeschränktes, sondern vernünftiges Handeln. Auf die Frage, ob die behördlichen Massnahmen im Einzelnen vernünftig waren bzw. immer noch sind, kann ich Folgendes antworten: Für mich wären die Massnahmen vor der Coronavirus-Krise undenkbar ge - wesen. In der Krisensituation selbst hielt ich sie für gut begründet und notwendig. Persönlich habe ich mir Sorgen um meine Eltern gemacht. Und so erging es vielen – verständlich also, dass wir auf diejenigen Menschen Rücksicht genommen haben, denen wir viel zu verdanken haben. Darin sehe ich gleichermassen das Gute in dieser Krise. Meine Damen und Herren Seit Beginn der Coronavirus-Krise hat sich der Wissensstand über das Virus enorm verändert. Aus heutiger Sicht ergibt sich die Chance, gute und prakti kable Lösungen für die Zukunft mit Corona zu finden. Stellen Sie kritische Fragen! Was soll man in Zukunft anders machen? Sie finden hierzu Gelegenheit später unter Traktandum 4 zur Coronavirus-Pandemie- Vorlage. Durch das Versammlungsverbot ist unsere direkte Demokratie zum Er - liegen gekommen. Das Landratsbüro hielt zwar seine Sitzungen im April/Mai ab und die landrätlichen Aufsichtskommissionen nahmen die Oberaufsicht über Regierung und Verwaltung gemäss KV wahr. Dennoch möchte ich als scheidender Landrats - präsident das Büro bitten, die Landratsverordnung der Krisensituation anzupassen. Ich stelle einfach fest, dass unsere Landratsverordnung vieles nicht vorsieht, was in anderen Parlamenten unter Notrecht möglich ist. In meinem Amtsjahr als Landrats - präsident konnten wir durchsetzen, dass der Landrat weiter gestärkt wird. So haben wir den Beitritt zur ILK (Dachverband der kantonalen Parlamente) beschlossen. Künftig können wir uns als Kantonsparlamentarier besser vernetzen. Und als Kantonsparlament wollen und werden wir bei interkantonalen Themen früher mit - reden. Ebenso erfreulich ist, dass wir als Landrat digitaler unterwegs sein werden. Mit der Änderung der Landratsverordnung und mit den Vor - arbeiten zur Sanierung des Landratssaals haben wir einen grossen Schritt vorwärts in Richtung Digitalisierung gemacht. Anlässlich meiner Wahl zum Land - ratspräsidenten habe ich Sie um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit gebeten. Ich darf heute feststellen, dass Sie meinem Wunsch entsprochen haben, wofür ich Ihnen herzlich danke. Speziell danke ich meinen Bürokolleginnen und -kollegen für die gute Teamarbeit, insbesondere meinem Vizepräsidenten. Lieber Hans Ruedi, herzlichen Dank dafür, dass du die Anträge des Büros mit Bravour im Rat vertreten hast. Meine Dankesadresse richtet sich an die Präsidenten und Mitglieder der landrätlichen Kommissionen sowie an den Landammann Andrea Bettiga und den gesamten Regierungsrat. Der Dank geht ferner an den Parlamentsdienst mit Ratsschreiber Hansjörg Dürst und Rats - sekretär Michael Schüepp, Rats - weibel Peter Schätti und ebenfalls an Esther Beglinger. Zum Schluss, meine Damen und Herren, wünsche ich dem Landrat auch weiterhin eine gefreute Zusammenarbeit und eine glückliche Hand zum Wohle von Volk und Land. Ich wünsche Ihnen gute Gesundheit. Ich habe geschlossen. ● Peter Rothlin, Landratspräsident 2019/2020 Neuer Landratspräsident Hans Rudolf Forrer, Luchsingen Antrittsrede Der neu gewählte Landratspräsident Hans Rudolf Forrer bei seiner Antrittsrede. (Foto: FJ) Meine Damen und Herren Seit dem 16. März dieses Jahres, dem Tag der Ausrufung der ausserordentlichen Lage durch den Bundesrat, ist auch bei uns im Kanton Glarus das Leben nicht mehr dasselbe wie zuvor. Wer hätte noch vor einem Jahr sich vorstellen können, welche Auswirkungen diese weltweit grassierende Coronavirus-Pandemie auf unser gewohntes Dasein zeigen wird. Un - sicherheit, Distanz zu Mitmenschen, die wir doch Anfang März noch wie immer per Handschlag begrüsst oder umarmt haben; Krankheit, Quaran - täne, ja, sogar Verstorbene haben einen gravierenden Einschnitt in unser Leben verursacht. Auf der wirtschaftlichen Seite verbreiten Kurzarbeit, Entlassungen, Geschäftsaufgaben, Konkurse, Arbeitslosigkeit Zukunftsängste bei uns, unseren Mitbürgerinnen und Mit - bürgern, bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitgebern. Grosse Sorgen bereiten mir daher die kommenden unsicheren Monate und Jahre. Ich bin überzeugt davon, dass einige Betriebe diese Krise wirtschaftlich nicht überleben werden, dass die Weltwirtschaft noch Jahre an diesem Schock zu leiden hat. Erst die Zukunft wird uns jedoch aufzeigen können, ob all die Befürchtungen eintreten oder ob wir doch noch mit einem blauen Auge davonkommen werden. Das Virus dürfte noch einige Zeit unser Leben weiter mitbestimmen. Aber eben, wenn wir den diversen Experten zuhören und uns ihre unterschiedlichen Beurteilungen zu Gemüte führen, wissen wir kaum, auf wen wir überhaupt hören sollen. Eine hoffentlich wirksame Impfung wird wahrscheinlich erst die nötige Sicherheit bringen, damit wir uns im zwischenmenschlichen Bereich wieder verhalten können wie vor einem Jahr. Heute aber sind unsere Gedanken bei den Angehörigen der 13 verstorbenen Glarnerinnen und Glarner sowie bei denjenigen, die immer noch von dieser Krankheit in Mitleidenschaft gezogen sind. Meine Damen und Herren Sie haben mich soeben zum 135. Glarner Landratspräsidenten gewählt, dem erst dritten aus Luchsingen seit 1887. Für das mir damit entgegengebrachte Vertrauen danke ich Ihnen herzlich. Ich werde mich in den kommenden zwölf Monaten mit aller Kraft für unseren wunderschönen Kanton sowie dessen Bevölkerung einsetzen und ihn mit Freude repräsentieren, hier und selbstverständlich auch auswärts, falls denn in nächster Zeit interkantonale Anlässe überhaupt durchgeführt werden können. Es ist mir ein grosses Bedürfnis, dem scheidenden Landratspräsidenten Dr. Peter Rothlin für seine souveräne Führung des Landrates im vergangenen Amtsjahr den besten Dank im Namen des Land- und Regierungs - rates auszusprechen. Lieber Peter, bei dir wusste man immer, woran man war, verfügst du doch zweifellos über Führungskompetenz, klare Prinzipien, Zielstrebigkeit, Durchsetzungsvermögen und einen zuvorkommenden Umgang mit deinen Mitmenschen. Besonders gefreut haben mich die gemeinsamen Teilnahmen an ausserkantonalen Veranstaltungen in Stans, St. Gallen, Schwyz und im Jura. Ein tadelloser Auftritt war dir, lieber Peter, immer ein Herzenswunsch. So war es keine Überraschung, dass wir beinahe als einzige in Schale und Krawatte den Ausflugsberg Stanserhorn beehrten. Während der Seilbahnfahrt war dieses Bild für einige Mitfahrende durchaus etwas gewöhnungsbedürftig, am Galaabend jedoch standen wir zwei dann zu Recht im Mittelpunkt des Geschehens. Meine Damen und Herren Da bekanntlich heute Abend keine Wahlfeier stattfindet, erlauben Sie mir sicher, dass meine Dankesworte etwas länger werden, waren doch meine Voten in den vergangenen 18 Jahren – mit wenigen Ausnahmen – schliesslich immer kurz. Mit der heutigen Wahl bereiten Sie nicht nur mir eine Freude, sondern Sie ehren insbesondere meine sozial - demokratische Partei, meine SP- Fraktion, meinen Wohnort Luch - singen sowie auch meinen Arbeitsort Hät zingen. Genau 41 Jahre sind ins Land gezogen, seit mein verstorbener Hätzinger Lehrerkollege Fridolin Kundert als letzter Luchsinger Landratspräsident amten durfte. Auch er wohnte in Adlenbach, einem der schönsten, ursprünglichsten Weiler unseres Kantons. Als amtsältester Landrat aus Glarus Süd und auch des links-grünen Lagers ist es mir ein Bedürfnis, all jenen Personen zu danken, die mich bis zum heutigen Tag begleitet und das Er - reichen des Parlamentspräsidiums überhaupt erst ermöglicht haben. Ich danke meinen Eltern und Geschwistern, meiner Familie und meiner Ursprungsgemeinde Netstal für die unvergleichlich schöne Kindheit, die ich erleben durfte. Ich danke meinen zahlreichen Lehrpersonen, meinen vier Patenkindern, meinem überaus tollen Freundeskreis, sämtlichen aktuellen und früheren Kolleginnen und Kollegen in Ausbildung, Beruf, Politik, Vereinen und Stiftungen für die teils jahrzehntelange Mitarbeit und Unterstützung ganz herzlich. Einen besonderen Dank richte ich an meine Arbeitgeberinnen sowie deren Behörden: die frühere Schulgemeinde Hätzingen-Luchsingen, die frühere fusionierte Gemeinde Luchsingen sowie die Gemeinde Glarus Süd. Auch sie unterstützten meine langjährige politische Arbeit als Gemeinderat, Landrat und Gemeindepräsident, nebst der ununterbrochenen 28-jährigen Unterrichtstätigkeit in Hätzingen, uneingeschränkt. Dieses Entgegenkommen des Arbeitgebers ist für ein funktionierendes Milizsystem un - abdingbar. Und daher möchte ich meinen 278 Schülerinnen und Schülern, deren Klassenlehrer ich bis zum heutigen Tag sein durfte, sowie den jeweiligen Eltern ausdrücklich danken. Die Primarschule Hätzingen und ihre Lernenden sind meine Berufung, das Zentrum meines Lebens. So bereitet mir die Richtung, in welche sich unser Schulwesen entwickelt, hin und wieder Sorge. Konnte der Lehrer früher seine Kraft voll in die Klasse, in die einzelnen Kinder investieren, verpufft ein grosser Teil der zur Verfügung stehenden Energie heute in bürokratische Abläufe. Um in einer Legislative mit ihrem Proporzsystem mitwirken zu können, ist man von Vorteil Mitglied einer Partei. Ich danke daher der SP-Kantonalpartei sowie der Sektion Glarus Süd herzlich. Die Kolleginnen und Kollegen haben mich immer unterstützt, wenn wieder ein weiteres politisches Ziel respektive Amt in mein Visier geriet, ob ich dieses Ziel dann erreichte oder mich von dieser Idee wieder distanzierte. Ich bin unserer SP überhaupt sehr dankbar für die soziale, solidarische Grundhaltung, den Einsatz für die schwächeren Mitglieder unserer Gesellschaft, für die interessante Gesprächskultur, welche ein breites Feld an Meinungen, Haltungen und Ideen zulässt, namentlich hier im Kanton Glarus, von ganz links bis knapp vor die Mitte des politischen Spektrums, wo ich bekanntlich in etwa anzusiedeln bin. Schliesslich danke ich den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, die mich insgesamt neunmal in Folge resp. teils parallel an der Urne in ein Amt gewählt haben, der SP-Fraktion, allen Landrätinnen und Landräten in Plenum, Justizkommission und Kantonsschulrat, selbstverständlich auch allen Regierungsrätinnen und Regierungsräten sowie der Presse, mit denen ich in den vergangenen 18 Jahren hier zusammenarbeiten durfte. Kaum ist eine Dankesrede gehalten, bemerkt man relativ schnell, wen oder was man auch noch hätte erwähnen sollen. All die Vergessenen seien hiermit in meinen herzlichsten Dank mit eingeschlossen. Ich bin mir selbstverständlich bewusst, dass ich nicht immer der Bequemste bin. Ich habe mich auch selten gescheut, für mich störende Zustände beim Namen zu nennen und anzuprangern, obwohl ich in dieser Hinsicht in den letzten Jahren durchaus etwas gelassener geworden bin. Hin und wieder griff ich sogar zur Feder und liess in einem Leserbrief Dampf ab, ohne gross darauf zu achten, wen ich bewusst oder unbewusst in seiner Ehre getroffen habe. Wer mir dies bis heute nicht verziehen hat, empfange auf diesem Weg meine Entschuldigung. Angesichts der Tragik dieser Tage verzichte ich auf die obligaten drei Wünsche. Ein Wunsch allein steht im Zentrum, die Gesundheit aller Glarnerinnen und Glarner. So erhoffe ich mir abschliessend, dass wir Land- und Regierungsräte hier und ab 2021 im frisch renovierten Landratssaal zum Wohle unseres Kantons und seiner Bevölkerung weiterhin hart, anständig, kompromissbereit und fair debattieren, die gefällten Entscheide respektieren, auf dass unsere politische Arbeit angesichts unserer besonderen Landsgemeindedemokratie auf fruchtbaren Boden falle. Wir versuchen nämlich alle, dasselbe zu erreichen, wenn auch aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Wir wollen den Kanton Glarus, dessen Institutionen, dessen wirtschaftliches, soziales, kulturelles und natürliches Potenzial erfolgreich weiterbringen, damit unser Glarnerland für die Einheimischen, aber auch für Gäste aus nah und fern weiterhin etwas Ein - maliges bleibt. Für Ihre wertvolle Mitarbeit, Ihre Nachsicht bei absehbaren präsidialen Fauxpas sowie Ihre unterstützende Begleitung danke ich Ihnen, sehr geehrter Herr Landammann, sehr geehrte Damen und Herren der Legislative, Exekutive und der hier abwesenden, aber mitnichten ver - gessenen Judikative, an dieser Stelle bereits heute. Und so ende ich mit den Worten, welche eigentlich diesen Frühling bereits zweimal aus exekutivem Munde hätten ertönen sollen: «Ich bitte für Land und Volk von Glarus um den Machtschutz Gottes.» Besten Dank. ● Hans Rudolf Forrer, Landratspräsident 2020/2021

TREFFPUNKT Donnerstag, 25. Juni 2020 | Seite 15 KINO NÄFELS Tel.055 6121732 www.kinonaefels.ch Samstag, 27. Juni, 20.00 Uhr Sonntag, 28. Juni, 17.30 Uhr Waad al-Kateab und Edward Watts FOR SAMA – FÜR SAMA Ein sehr bewegendes Zeitzeugnis der Filmemacherin Waad al-Kateab und Edward Watts. Der Film ist ein Vermächtnis an ihre im Syrienkrieg geborene Tochter. Die junge Frau hat die furchtbaren Ereignisse mit ihrer Kamera dokumentiert. Trotz der schweren Vorkommnisse findet der Film auch Spuren von Freude und Lebensmut. So ist er auch ein Zeugnis für das Miteinander und des Zusammenhaltes in Krisenzeiten und für Toleranz. Der Film erhielt viele Auszeichnungen. Arabischer Originalton/deutsche Untertitel Donnerstag, 25. Juni Betschwanden Forum für Tourismus und Freizeit Glarnerland, Mugg’s Zirkusstadt, ab 15.30 Uhr. Anmeldung erforderlich. Samstag, 27. Juni Näfels Alpenpower, im Josy’s Restaurant Steinbock, 16.00 bis 22.30 Uhr. Sonnatg, 28. Juni Schwanden Gottesdienst mit Melodien zum Träumen «somewhere over the Rainbow», in der reformierten Kirche 09.30 Uhr. Sool Dorfmuseum offen, 10.00 bis 14.00 Uhr. Jägerecke www.spw.ch/gl, E-Mail glarus@jagd.ch Jagdhornbläsergruppe Glarnerland Übungsdaten: 7., 21. Juli; 4., 18. August; 1., 15., 29. September; 13., 27. Oktober; 10., 24. November; 8., 22. Dezember Vereinsinfo Aktuelle Informationen zum Vereinsbetrieb sind auf der Homepage www.spw.ch/gl publiziert. Hauptversammlung 2020 Die Hauptversammlung 2020 des Glarner Jagdvereins ist ersatzlos gestrichen. Mehr Informationen im Jahresbericht des Präsidenten auf unserer Homepage. Weiterbildungsanlass «Der Jagdhund» findet statt! Donnerstag, 25. Juni, 19.30 Uhr, Brauereingasthof Adler, Schwanden. Jagdschiessanlage Aeschen, Trainings (Betrieb gemäss Corona-Schutzmassnahmen!) Dienstag, 4. August, 18.00 bis 20.00 Uhr Zusätzliche Trainingsdaten Samstag, 8. August, 09.00 bis 11.00 Uhr Freitag, 14. August, 18.00 bis 20.00 Uhr Vereinsjagdschiessen, Munggenschiessen, Helferschiessen alle drei Schiessen Abgesagt. Hegedaten 4. Juli: Linthal (Sven Streiff und Raphael Knobel), Bilten (Paul Blum). Vakat: Diesbach, Luchsingen/ Hätzingen, Schwändi (J. Zimmermann-Gassner) und Glarus (Urs Spichtig, Haslen). Glarner Schweisshundekurs und -prüfung 2020 Abgesagt Jagdzeitschrift «Schweizer Jäger» erscheint 12-mal jährlich, Abonnementspreis Fr. 98.– oder im Internet unter www.schweizerjaeger.ch. Jagdschützengesellschaft Glarus Schiessdaten Klöntal: Samstag, 22. Aug., 14.00 bis 16.30 Uhr (Training für Mit glieder) Aktuelle Infos werden auf www.jsgg.ch publiziert. Die Anlagen sind so vorbereitet, dass bei jeder Witterung geschossen werden kann (kein Verschiebungsdatum). Samstag, 22. August, 16.30 Uhr: Saisonschluss. www.jsgg.ch, info@jsgg.ch Präsident: Urs Spichtig, E-Mail u.spichtig@truempi-ag.ch Kirchliche Anzeigen Bibelkreis Manna, Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten lädt ein zum Gottesdienst mit Bibelgespräch und Predigt, jeweils am 1. und 3. Samstag im Monat um 15.00 Uhr. Auskunft: Herr Tobler, Natel 079 342 02 78. Marianische Frauen- und Müttergemeinschaft (MFM) Glarnerland Regionalleiterin: A. Hefti, Telefon 055 612 14 78. Gottesdienste Urnerboden Sonntag, 28. Juni, 19.00 Uhr: Hl. Messe. Katholische Kirchgemeinde Glarus Süd www.kathglarus.ch Freie Evangelische Gemeinde (FEG) Ennenda, Hohlensteinstrasse 7 www.feg-ennenda.ch Evangelisch-Methodistische Kirche Glarus, Ennetbühlstrasse 8, www.emk-glarus.ch Samstag, 27. Juni, 19.00 Uhr: Jugendtreff «Time-out». Sonntag, 28. Juni, 09.30 Uhr: Gottesdienst in der Stadtkirche. EMK Kapelle Sonntag, ab 17.00 Uhr: Grillabend zum Ferienstart, Bernd Rosner. Seelsorge Pfrarrer B. Rosner, Telefon 055 640 18 72. Katholische Pfarrei Glarus www.sankt-fridolin.ch Pfimi Glarus Andreas W. Schranz, Thermastrasse 8, 8762 Schwanden. Katholische Pfarrei Netstal Donnerstag, 25. Juni, 08.30 Uhr: Hl. Messe in der Marien - kapelle. Samstag, 27. Juni, 18.00 Uhr: Vorabendgottesdienst. Sonntag, 28. Juni, 09.30 Uhr: Pfarreigottesdienst. Dienstag, 30. Juni, 08.30 Uhr: Hl. Messe in der Marien kapelle. Donnerstag, 2. Juli, 08.30 Uhr: Hl. Messe in der Marienkapelle. Katholische Pfarrei St. Hilarius Näfels «Pfarrkirche Näfels» Donnerstag, 08.00 Uhr: Eucharistiefeier, 18.30 Uhr: Rosenkranz. Freitag, 08.00 Uhr: Eucharistiefeier. Samstag, 09.30 Dauerveranstaltungen Schwanden Dorfmuseum «Pulverturm», Rysläuferhuus und Show-Room der Therma-Geräte bleiben bis auf weiteres geschlossen. Anfragen und Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 055 6443250 oder www.proschwanden.ch. Glarus Naturzentrum Glarnerland Wir sind im Bahnhofsgebäude in neue Räume um - gezogen. Ab sofort sind wir wieder für Informationen und Auskünfte zur Glarner Natur und zum UNESCO- Welterbe Tektonikarena Sardona für Sie da! Sonderausstellung «Hermelin woher – wohin?» bis 13. August. Die Pro Natura-Gastausstellung zeigt, wie sich die Landschaft in den Kantonen Glarus und Graubünden verändert hat und was das für Wildtiere bedeutet. Im Bahnhofsgebäude, Schweizerhofstrasse 2, 8750 Glarus, E-Mail info@naturzentrumglarnerland.ch, Telefon 055 6222182, Dienstag bis Freitag, 14.00 bis 17.30 Uhr, Samstag 10.00 bis 12.00 Uhr. Eintritt frei. www.naturzentrumglarnerland.ch Engi Atelier-Galerie Bilderberg, Sernftalstrasse 89, Engi Glarus Süd Bergportraits der Glarner-, Urner- und Berner Alpen. Acrylbilder, Aquarelle und Druckgrafik, bis 1. November 2020. Besichtigung nach Terminvereinbarung: Telefon 055 6421192 oder 079 6395368. Engi Sernftalbahn Museum Auf Grund der Auflagen des BAG betreffend den Coronavirus-Massnahmen bleibt das Museum bis auf Weiteres geschlossen. und 17.30 Uhr: Eucharistiefeier; 19.00 Uhr: Eucharistiefeier in ital. Sparche. Sonntag, 09.15 Uhr: Eucharistiefeier; 18.45 bis 19.15 Uhr: Beichtgelegenheit; 19.30 Uhr: Eucharistiefeier. Montag bis Donnerstag, 08.00 Uhr: Eucharistiefeier, 18.30 Uhr: Rosenkranz. «Marienkirche Mollis» Sonntag, 10.30 Uhr: Eucharistiefeier. Montag: kein Rosenkranz. «Obersee-Stafel» Sonntag, 10.45 Uhr: Eucharistiefeier und Alpsegnung, anschl. Einsegnung des neuen Gebäudes bei der Badi. «Bruder-Klaus-Kapelle Schwändital» Sonntag: keine Eucharistiefeier. «Fridolinskapelle Mühlehorn» Sonntag: keine Eucharistiefeier. «Altersheim Letz Näfels» Donnerstag: kein Rosenkranz. Samstag, 16.00 Uhr: Eucharistiefeier (intern). Dienstag, 09.30 Uhr: Eucharistiefeier (intern). Donnerstag, 09.30 Uhr: Rosenkranz (intern). «Klosterkirche Näfels» Donnerstag, 06.30 Uhr: Eucharistiefeier; 20.00 Uhr: Anbetungsstunde und Beichtgelegenheit bis 21.00 Uhr. Freitag, 06.30 Uhr: Eucharistiefeier; 17.25 Uhr: Rosenkranz. Samstag, 06.30 Uhr: Eucharistiefeier; 16.00 Uhr: Beichtgelegenheit. Sonntag, 08.00 Uhr: Eucharistiefeier; 17.25 Uhr: Rosenkranz Montag und Dienstag, 06.30 Uhr: Eucharistiefeier. Mittwoch, 19.30 Uhr: Eucharistiefeier. Donnerstag, 06.30 Uhr: Eucharistiefeier; 20.00 Uhr: Anbetungsstunde und Beichtgelegenheit bis 21.00 Uhr. Katholische Pfarrei Oberurnen Donnerstag, 25. Juni, 08.30 Uhr: Rosenkranz in der Kirche; 09.00 Uhr: Hl. Messe in der Kirche. Freitag, 26. Juni, 18.00 Uhr: Anbetung, Rosenkranz, Beichte; 19.00 Uhr: Hl. Messe. Samstag, 27. Juni, 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit; 17.30 Uhr: Rosenkranz; 18.00 Uhr: Hl. Messe. Sonntag, 28. Juni, 08.30 Uhr: Beicht gelegenheit; 08.45 Uhr: Barm - herzigkeitsrosenkranz; 09.00 Uhr: Hl. Messe. Garagechilchä (FEG) Niederurnen, Weidstrasse 3 www.feg-niederurnen.ch Katholische Pfarrei Niederurnen und Bilten (Nu = Gottesdienst in Niederurnen; Bi = Gottesdienst in Bilten). Aus Platzgründen, wegen den aktuellen Abstandsregeln (Corona), können in Bilten weiterhin keine Gottesdienste gefeiert werden. In Niederurnen fallen die Werktagsgottesdienste bis nach den Sommerferien ebenfalls aus. Sonntag, 28. Juni, 10.30 Uhr (Nu): Hl. Sonntagsmesse. Maria Bildstein www.mariabildstein.ch Nächsten Sonntag: Dorfmuseum Sool offen 10.00 bis 14.00 Uhr Dachsanierungen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20 Telefax 044 457 70 30 Leserbrief Flugplatz Mollis Die Gemeinde Glarus Nord realisiert derzeit am Flugplatz verschiedene Arbeiten. Dabei sagt Gemeindeprä - sident Thomas Kistler: «Wir haben vom Raumplanungsgesetz den Auftrag, haushälterisch mit dem Land umzugehen. Der Boden ist ein knappes Gut, dem wollen wir Sorge tragen.» Mit dieser Aussage des Präsidenten bin ich voll und ganz ein - verstanden, nur wird dies meiner Meinung nach nicht angewendet. Im Auftrag der Gemeinde wird – mitten im Sommer! – von der Linth bis zum Bodenwaldbach, also auf die ganze Querung des Gebietes Allmeind Mollis/Flugplatz, in durch - gehender Breite von 20 bis 30 m Landwirtschaftsboden aufgegraben, mit zum Teil fünf Baggern, um Leitungsrohre für Wasser- und Ab - wasserleitungen einzubringen. Eine Arbeit, die im Winter problemlos zu machen wäre, für die Unternehmer gerade dann eine schöne Arbeit, und den Bauern würden nicht zwei bis drei Schnitte wertvolles Heu zu mähen verloren gehen, was jetzt aber der Fall ist. Es bleibt die Hoffnung, auf die geplante Strasse vom Eicheli bis zum Haltengut, parallel zum Rollweg verlaufend, zu verzichten. Bekanntlich wird sich die Firma Kopter, mit der Konzentration ihrer Arbeitsplätze in Lieber (böser) FRIDOLIN Italien, aus Mollis weitgehend ver - abschieden. Der Verkehr für die Velofahrer und Fussgänger entlang des Flugplatzes kann gut, ohne neue Strasse, mit einem Lichtsignal bei den Hangars geregelt werden. Ich hatte das übrigens bei der Wahlveranstaltung mit den Kandidatinnen und Kandidaten für das Gemeinde - präsidium und den Gemeinderat im Jakobsblick in Niederurnen vorausgesagt, man reagierte aber nur mit einem müden Lächeln oder ich wurde zum Teil sogar ausgelacht. Wildtierkorridore über die Allmeind mit weiteren Sträuchern und Bäumen brauchen wir schon gar nicht auf dem wertvollen Kulturland. Ich gebe dem Jagdverwalter Christoph Jäggi recht in seiner Äusserung, dass es für die Wildtiere kein Problem sei, die Linth und den Flugplatz zu überqueren. Dazu kann ich ergänzen: Der Flugplatz hat keine Beleuchtung, somit kann in der Nacht ja nicht geflogen werden. Auf den Strassen Mollis – Netstal und Näfels – Netstal, ohne Schutzkorridore, können aber die Wildtiere überfahren werden ... Aus Sicht der Jäger macht es wohl keinen Sinn, die Wildtiere auf die Talebene zu locken. Meine Bitte an die Gemeinde: Tragt mehr Sorge zum Kulturland, denn schon unsere Generation hat zu viel verbraucht! ● Fritz Beglinger-Zweifel, (alt) Bauer und Jäger, Mollis