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26. Ausgabe 2020 (25. Juni 2020)

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AMTSBLATT DES KANTONS

AMTSBLATT DES KANTONS GLARUS Glarus, 25. Juni 2020 Nr. 26, 174. Jahrgang Herausgegeben von der Staatskanzlei des Kantons Glarus 8750 Glarus Telefon 055 646 6012 Fax 055 646 6019 E-Mail: Amtsblatt@gl.ch Verlag: FRIDOLIN-Verlag 8762 Schwanden Memorialsantrag «Gemeindeübergreifende Krippenfinanzierung» 1. Der Landrat hat an seiner Sitzung vom 10. Juni 2020 den Memorialsantrag «Gemeindeübergreifende Krippenfinanzierung» für zulässig und erheblich erklärt. 2. Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Glarus, Glarus, schriftlich und begründet Beschwerde erhoben werden. Namens des Landrates: Peter Rothlin, Präsident Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Kantonsstrasse, Sanierung Lerchenstrasse Netstal; Projektgenehmigung des Ausführungsprojekts Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 16. Juni 2020 das Ausführungsprojekt Kantonsstrasse, Sanierung Lerchenstrasse Netstal gestützt auf Artikel 67 des kantonalen Strassengesetzes genehmigt. Der Genehmigungsentscheid des Regierungsrates kann während 30 Tagen beim Departement Bau und Umwelt, Kirchstrasse 2, Glarus, während der üblichen Bürozeiten eingesehen werden. Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratschreiber Eröffnung Vernehmlassungsverfahren Gegenstand der Vernehmlassung: Änderung der Verfassung des Kantons Glarus; Gerichtsorganisationsgesetz. Vernehmlassungsstelle: Departement Sicherheit und Justiz. Vernehmlassungsfrist: 21. August 2020. Unterlagen: Die Vernehmlassungsunterlagen können auf der Homepage des Kantons (www. gl.ch) abgerufen und heruntergeladen werden. Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Eröffnung Vernehmlassungsverfahren Gegenstand der Vernehmlassung: A. Memorialsantrag GLP des Kantons Glarus «Biodiversität im Kanton Glarus». B. Änderung des Kantonalen Natur- und Heimatschutzgesetzes. Vernehmlassungsstelle: Departement Bau und Umwelt. Vernehmlassungsfrist: 28. August 2020. Unterlagen: Die Vernehmlassungsunterlagen können auf der Webseite des Kantons (www. gl.ch) abgerufen und heruntergeladen werden Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Stellenausschreibung Gemeinde Glarus Süd Ihre Chance in Glarus Süd. Mit knapp 430 km 2 ist Glarus Süd flächenmässig eine der grössten Gemeinden der Schweiz und Heimat für rund 10 000 Einwohnerinnen und Einwohner. An den zehn Primar- und drei Oberstufenschulstandorten von Glarus Süd werden rund 800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet. Auf Beginn des Schuljahres 2020/21 ist in Glarus Süd folgende Stelle zu besetzen: Fachlehrperson Deutsch als Zweitsprache (DaZ) Kindergarten vier Lektionen an zwei Tagen – Schulstandort Mitlödi Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Herr Cornel Wissmann, Schulleiter, E-Mail: cornel.wissmann @glarus-sued.ch, Telefon 058 611 94 23. Weitere Informationen zur Gemeinde Glarus Süd stehen Ihnen unter www.glarus-sued.ch zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Ihre schriftlichen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte an die Personalabteilung der Gemeinde Glarus Süd, Alte Landstrasse 25, Ratsherrenhaus, Postfach 17, Mitlödi, oder per E-Mail an: personal@glarus-sued.ch. Stellenausschreibung Alters- und Pflegeheime Glarus Süd Die Institution «Alters- und Pflegeheime Glarus Süd» (APGS) steht für die Heim-Standorte in Elm, Linthal und Schwanden. An den drei Standorten bieten wir für 190 Bewohner/-innen ein Zuhause und sind Arbeitgeber für 210 Mitarbeitende. Für das Alterszentrum Schwanden suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine/n: Teamleiter/-in stv. Leitung Pflege und Betreuung (80 – 100%) Ihre Hauptaufgaben: – personelle und fachliche Leitung und Planung des Pflegeteams mit 15 Mitarbeiter/ -innen – Verantwortung für den gesamten Pflege- und Betreuungsbereich auf der Altersstation mit rund 75 Bewohner/-innen – Mitarbeit bei der Einführung des QMS sowie Weiterentwicklung des Pflege- und Betreuungsprozesses – interdisziplinäre Zusammenarbeit und Schnittstellenbearbeitung – Unterstützung der Mitarbeitenden und Auszubildenden in der beruflichen Weiterentwicklung – Unterstützung der Leitung Pflege und Betreuung und Vertretung bei deren Abwesenheit Was Sie für diese Stelle mitbringen: – abgeschlossene Ausbildung zur diplomierten Pflegefachperson HF – praktische Führungserfahrung, Teamleiterausbildung von Vorteil – Berufserfahrung im Bereich Geriatrie/Gerontologie – Freude an selbstständiger Arbeitsweise – offene, verantwortungsbewusste, positiv eingestellte belastbare Persönlichkeit – hohe Sozialkompetenz und kommunikative Fähigkeiten – versierter Umgang mit den Anwendungen peps.Net, EASY- Doc und BESA von Vorteil Unser Angebot: – selbstständiges Arbeiten mit hoher Eigenverantwortung – Mitarbeit in einem motivierten Pflegeteam – Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten – attraktiver Arbeitsplatz mit fortschrittlichen Anstellungsbedingungen Fühlen Sie sich angesprochen? Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis 20. Juli 2020 per E-Mail an: steffi.bernecker@apgls.ch oder Alters- und Pflegeheime Glarus Süd, z. Hd. Frau Steffi Bernecker, Geschäftsführerin, Buchen 33, Schwanden. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Frau Seila Rusterholz, Gesamtleitung Pflege und Betreuung unter Telefon 055 647 45 60. Bekanntmachung betreffend Rückforderung von Reisekosten für Lernende mit Lehrvertrag Gemäss Beschluss des Regierungsrates vom 10. Mai 2005 leistet der Kanton Beiträge an die Reisekosten der Lernenden mit Lehr- und Wohnort im Kanton Glarus für den Besuch des Pflichtunterrichts an Berufsfachschulen, den Besuch von lehrbegleitenden Berufsmaturitätsschulen und interkantonalen Fachkursen. Grundlage für die Berechnung der Reisekosten bildet der kostengünstigste SBB-Tarif 2. Klasse (z. B. Halbtax- Abo, Streckenabonnemente oder General-Abo Junior), soweit sie den Selbstbehalt von Fr. 1200 übersteigen. Nicht vergütet werden die Reisekosten für den Besuch von überbetrieblichen Kursen, Stützkursen und Freifächern. Formulare zur Geltendmachung von Reisekosten und weitergehende Informationen können bei der Fachstelle Berufsbildung oder im Internet unter www. gl.ch/Berufsbildung unter dem Link «Online- Schalter» bezogen werden. Die Gesuche für die Rückerstattung der Reisekosten sind durch die lernende Person bzw. ihre gesetzliche Vertretung bis spätestens 31. August 2020 bei der Fachstelle Berufsbildung, Gerichtshausstrasse 25, Glarus, einzureichen. Wird der Eingabetermin nicht eingehalten, verwirkt der Anspruch. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Formulare vollständig ausgefüllt sein müssen. Unvollständig ausgefüllte Antragsformulare sowie zu spät eingereichte Gesuche werden zurückgewiesen bzw. nicht berücksichtigt. 8750 Glarus, im Juni 2020 Fachstelle Berufsbildung Bekanntmachung über die Jagd 2020 1. Patenterteilung Gemäss Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz vom 27. Juni 1990 (Jagd VO; GS VI E/21/3) werden Patente nur Bewerbern erteilt, die die Bedingungen gemäss Artikel 2 Absatz 1 und 2 sowie Artikel 20 Absatz 1 und 2 erfüllen und gegen die gemäss Artikel 3 Absatz 1 und 2 keine Verweigerungsgründe vorliegen. 2. Gastpatente 2.1. An Jäger, die in der Schweiz, Deutschland, Österreich oder Liechtenstein eine Jägerprüfung bestanden haben, können gestützt auf Artikel 6 Absatz 3 Jagd VO, unter Einbezug von Ziffer 1 und auf Einladung eines Glarner Jagdpatentinhabers, auf dessen Kontingent und Verantwortung, für die Hochwildjagd und für die Niederwildjagd maximal fünf Gastpatente pro Jagdjahr zum Preis von Fr. 100.– pro Tag abgegeben werden. 2.2. Ein Jagdpatentinhaber darf höchstens einen einzigen Jagdgast pro Tag einladen. 2.3. Anträge für Gastpatente können bei der Abteilung Jagd und Fischerei, Kirchstrasse 2, Glarus, bezogen werden und müssen schriftlich unter Beilage der Bestätigung einer bestandenen Jägerprüfung, einer gültigen Jagdhaftpflichtversicherung von minimal Fr. 2 Mio. mindestens fünf Arbeitstage vor dem beabsichtigten Jagdgastrecht bei der Jagdverwaltung eintreffen. 2.4. Gastpatente berechtigen zum Abschuss aller gemäss den Jagdvorschriften zur Bejagung erlaubten Wildarten, ausgenommen von Birkhähnen und Steinwild. Im Übrigen gelten die bundes- und kantonalrechtlichen Bestimmungen. 2.5. Die Bezahlung der Taxen hat vor Aufnahme der Jagd zu erfolgen. 2.6. Jagdgastgeber und Jagdgast sind für die korrekte Einhaltung sämtlicher jagdrechtlicher Bestimmungen verantwortlich. 2.7. Die Strafbestimmungen gemäss Artikel 11 des Kantonalen Jagdgesetzes vom 6. Mai 1979 (JagdG; GS VI E/21/1) sowie Artikel 44 bis 46 Jagd VO sind sowohl für den Jagdgastgeber als auch für den Jagdgast anwendbar. 3. Jagdpatente 3.1. Die Zustellung der Jagdpatentanträge hat bis spätestens 31. Juli 2020 an die Abteilung Jagd und Fischerei des Kantons Glarus, Kirchstrasse 2, Glarus, zu erfolgen. Antragsformulare können ebenfalls dort angefordert werden (jagdfischerei@gl.ch). 3.2. Patentbestellungen nach dem 31. Juli 2020 werden nicht berücksichtigt (Poststempel). 3.3. Unvollständige oder Anträge mit offensichtlich falschen oder irreführenden Angaben werden nicht berücksichtigt. 3.4. Die Taxen und Gebühren werden mit dem Versand des Jagdpatents in Rechnung gestellt. Das Jagdpatent ist erst nach Eingang der vollständigen Zahlung sämtlicher Taxen und Gebühren gültig. 3.5. Die Zulassung einheimischer und auswärtiger Jäger stützt sich auf Artikel 2 Jagd VO. Pro Jagdjahr werden im Grundsatz maximal 460 Jagdpatente abgegeben. 4. Patentanträge 4.1. Anträge sind vom Patentbewerber wahrheitsgetreu, vollständig, in Blockschrift und gut leserlich auszufüllen sowie eigenhändig zu unterzeichnen. 4.2. Die Patentbewerber haben auf dem Antrag unterschriftlich zu bestätigen, a. dass sie die Voraussetzungen gemäss den gesetzlichen Bestimmungen erfüllen; b. dass sie über eine die ganze Jagdperiode dauernde und somit gültige Jagdhaftpflichtversicherung gemäss Artikel 5 der Jagd VO (min. 2 Mio. Fr.) verfügen; Patentbewerber haben die Möglichkeit, beim Kanton eine Jagdhaftpflichtversicherung (5 Mio. Fr.) abzuschliessen, exklusive Frankreich, USA und Kanada. Sofern der Bewerber über eine gültige private Jagdhaftpflichtversicherung verfügt, ist eine Kopie des Versicherungsnachweises beizulegen; c. dass die Hunde gemäss den gesetzlich vorgeschriebenen Impfvorschriften geimpft sind und gültige Impfausweise vorliegen; d. dass für die Jagd nur gemäss Verordnung über die Verwendung von Jagdhunden vom 2. April 2013 zugelassene Hunde zum Einsatz gelangen; e. dass die unterschriftlich bestätigten Angaben des Patentbewerbers durch die Abteilung Jagd und Fischerei im Bedarfsfall überprüft und die entsprechenden Auskünfte eingeholt werden können. 4.3. Mit dem Patentantrag haben die Jäger gleichzeitig die Möglichkeit, sich für die Mithilfe in den eidgenössischen Jagdbanngebieten anzumelden. Auswahl und Umsetzung erfolgen gestützt auf das Reglement über den Beizug der Jägerschaft zur Mithilfe in den eidgenössischen Jagdbanngebieten. 5. Taxen, Zuschläge und Gebühren 5.1. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die seit dem 1. Januar 2020 den Wohnsitz im Kanton Glarus haben: Fr. 595.– 5.2. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die in der übrigen Schweiz oder noch nicht seit dem 1. Januar 2020 im Kanton Glarus wohnen: Fr. 2380.– 5.3. Grundtaxe für das Jahrespatent für Personen, die im Ausland wohnen, oder solche, die noch nicht seit dem 1. Januar 2020 in der Schweiz wohnen: Fr. 3570.– 5.4. Zusatzpatent für die Nachtund Passjagd Fr. 60.– 5.5. Zuschlag für Wildschäden Fr. 35.– 5.6. Zuschlag für die Durchführung von Hegemassnahmen Fr. 30.– 5.7. Zuschlag für das Nachsuchewesen Fr. 10.– 5.8. Prämie für die obligatorische Jagdhaftpflichtversicherung gegen Sach- und Personenschaden, vorausgesetzt, dass der Jäger nicht anderweitig genügend (min. 2 Mio. Fr.) versichert ist Fr. 50.– 5.9. Zuschlag für Hunde, die mitge - führt und nicht im Kanton Glarus besteuert werden, pro Hund Fr. 50.– 5.10. Grundgebühr für Hegejagd auf Steinwild Fr. 100.– 5.11. Gebühren für Kadaverentsorgung, Abschusskontrollbuch, Wildkontrollmarken, Jägerverzeichnis sowie Erstellung und Versand des Jagdpatentes Fr. 40.– 5.12. Gastpatente, Taxe pro Tag Fr. 100.– 5.13. Bewilligungsgebühren zum Befahren von Wald- und Güterstrassen Fr. 50.– 6. Kontrolle der Jagdwaffen 6.1. Unter Hinweis auf Artikel 20 Jagd VO werden alle Jäger darauf aufmerksam gemacht, dass für die Jagd nur geprüfte und als geeignet befundene Waffen gemäss Artikel 19 Jagd VO verwendet werden dürfen. 6.2. Die Prüfung muss durch einen Berufsbüchsenmacher mit Fähigkeitsausweis, der im Besitz einer Waffenhandelsbewilligung ist, erfolgen und bescheinigt werden. 6.3. Die Jagdwaffen sind bei jedem Eigentumswechsel und längstens nach Ablauf von zehn Jahren zur Nachkontrolle vorzuweisen. 6.4. Die Jagdwaffen dürfen nach Abschluss der obligatorischen Haftpflichtversicherung (Art. 2 Abs. 1 Bst. c Jagd VO) an den von den Gemeinden bezeichneten Orten und bestimmten Tagen eingeschossen werden (Art. 20 Abs. 3 Jagd VO). 6.5. Waffenkontrollkarten, die vor dem 31. August 2010 ausgestellt wurden, sind ungültig. 7. Veröffentlichung der Jagdvorschriften Die Jagdvorschriften erscheinen im Amtsblatt oder sind über Internet www.gl.ch (Staatskanzlei – Amtsblatt) ab Ende Juni abrufbar. Sie werden den Patentinhabern und Jagdgästen zusammen mit den diesjährigen Jagdunterlagen ausgehändigt. 8. Allgemeine Bestimmungen Im Übrigen wird auf die Bestimmungen der eidgenössischen und kantonalen Jagdgesetzgebung, die Beschlüsse des Regierungsrates sowie die Jagdvorschriften hingewiesen. 9. Strafbestimmung Gestützt auf Artikel 11 des Kantonalen Jagdgesetzes haben falsche oder irreführende Angaben auf Patentanträgen oder Anträgen für Jagdgastkarten eine Verzeigung an die zuständige richterliche Instanz zur Folge. 8750 Glarus, im Juni 2020 Departement Bau und Umwelt Kaspar Becker, Regierungsrat Vorschriften für die Ausübung der Jagd im Jahr 2020 In Anwendung von Artikel 7 Absatz 2 des kantonalen Jagdgesetzes vom 7. Mai 1989, Artikel 14 der Verordnung zum kantonalen Jagdgesetz vom 27. Juni 1990 und der Vollzugsverordnung zur Regulierung von Steinwildbeständen vom 9. März 1992 erlässt der Regierungsrat folgende Vorschriften: 1. Hochwildjagd 1.1. Allgemeines 1.1.1. Dauer 7. bis 21. September (Die Jagd am Eidgenössischen Bettag, 20. September, ist verboten). 1.1.2. Betreten des Jagdgebietes Berechtigten Jägern ist das Betreten des offenen Jagdgebietes mit der Schusswaffe vor der Hoch-

2 Amtsblatt des Kantons Glarus, Nr. 26, 25. Juni 2020 wildjagd ab dem Samstag vor Jagdbeginn gestattet. 1.1.3. Benützung von Motorfahrzeugen Als Motorfahrzeuge gelten alle mit einem Motor angetriebenen Transportmittel, ausgenommen E-Bikes mit einer maximalen Tretunterstützung bis 25 km/h. Jäger, die zwischen 8.30 und 16.00 Uhr (Sperr zeit) ein Motorfahrzeug benützen, dürfen die Waffe erst ab 16.00 Uhr wieder führen. Dies gilt auch für Jäger als Mitfahrer. Die Benützung öffentlicher, fahrplanmässig verkehrender Verkehrsmittel mit anschliessendem Führen der Waffe ist während der Sperrzeit erlaubt. 1.1.4. Befahren von Wald- und Güterstrassen Im Anhang sind die Wald- und Güterstrassen aufgeführt, die mit einer schriftlichen Bewilligung ab dem Samstag vor Jagdbeginn befahren werden dürfen. 1.1.5. Vorweisungspflicht Sämtlich erlegtes Gamswild und Rotwild ist gemäss Ziffer 8.3. vorzuweisen. 1.2. Jagdbare Arten 1.2.1. Gamswild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: – Grundkontingent: Zwei Gämsen im 2. Lebensjahr oder älter, wovon maximal ein Gamsbock im 2. Lebensjahr oder älter. – Zusatzkontingent: Eine weibliche Gämse im 2. Lebensjahr oder älter unterhalb von 1400 m ü. M. Zusatzkontingent: Das Zusatzkontingent wird erst nach Ausschöpfen und Vorweisen des Grundkontingentes ohne Fehlabschuss abgegeben. Hegeabschuss: Erlegt ein Jäger eine Gämse mit einem Gewicht von 13 kg oder weniger (sauber aufgebrochen, mit Haupt) oder eine nicht verwendbare Gämse infolge Krankheit, wird diese Gams dem Kontingent nicht angerechnet und er erhält nach dem Vorweisen bei der Wildhut das Recht zu einem weiteren Abschuss einer Gämse gemäss Grund – oder Zusatzkontingent. Zusatzabschuss: Erlegt ein Jäger eine galte Gamsgeiss im 14. Lebensjahr oder älter, so erhält er nach Vorweisung bei der Wildhut das Recht zum Erlegen einer weiteren Gamsgeiss gemäss Grund- oder Zusatzkontingent. b. Schutzbestimmungen: Laktierende Muttertiere sind geschützt. Albino und Teilalbino sind geschützt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 1.2.2. Rotwild a. Abschussziel Jagdgebiet ohne EJBG: Zirka 250 Rothirsche, (inkl. Herbstjagd) davon: 80 Stiere/Spiesser, 120 Kühe/Schmaltiere, 50 Kälber. b. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. c. Schutzbestimmungen: Beim Rotwild ist das Jungtier immer vor dem Muttertier zu erlegen. Beim Erscheinen eines Kahlwildrudels muss der Abschuss immer von hinten beginnen, damit möglichst das Leittier nicht erlegt wird. Albino und Teilalbino sind geschützt. Markiertes Rotwild (Ohrenmarken und/oder Halsbänder) ist geschützt. d. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 1.2.3. Murmeltier a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Drei Murmeltiere. b. Schutzbestimmungen: Beschluss über Schongebiete für Murmeltiere (25. Juni 1980). c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 1.2.4. Schwarzwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Schutzbestimmungen: Säugende Bachen sind geschützt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel, Flintenlaufgeschoss. 1.2.5. Fuchs a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel/Schrot. 2. Niederwildjagd 2.1. Allgemeines 2.1.1. Dauer Siehe besondere Bestimmungen bei den einzelnen Arten. 2.1.2. Schontage Alle Montage und Freitage, ausgenommen bei der Nacht- und Passjagd und der Herbstjagd. 2.1.3. Betreten des Jagdgebietes Berechtigten Jägern ist das Betreten des offenen Jagdgebietes mit der Schusswaffe vor der Niederwildjagd an den Vortagen gestattet. 2.1.4. Benützung von Motorfahrzeugen Als Motorfahrzeuge gelten alle mit einem Motor angetriebenen Transportmittel, ausgenommen E-Bikes mit einer maximalen Tretunterstützung bis 25 km/h. Jäger, die zwischen 8.30 bis 16.00 Uhr (Sperrzeit) ein Motorfahrzeug benützen, dürfen die Waffe erst ab 16.00 Uhr wieder führen. Dies gilt auch für Jäger als Mitfahrer. Die Benützung öffentlicher, fahrplanmässig verkehrender Verkehrsmittel mit anschliessendem Führen der Waffe ist während der Sperrzeit erlaubt. Diese Einschränkungen gelten nur vom 1. bis 21. Oktober. 2.1.5. Befahren von Wald- und Güterstrassen Im Anhang sind die Wald- und Güterstrassen aufgeführt, die mit einer schriftlichen Bewilligung an den Jagdtagen zwischen dem 1. Oktober und dem 21. Oktober zur Schalenwildjagd befahren werden dürfen. 2.1.6. Laute Jagd Die laute Jagd ist nur während der Niederwildjagd täglich bis am 30. November erlaubt, ausgenommen Schontage (Montag, Freitag). Ab dem 15. November kann die Abteilung Jagd und Fischerei für die Verwendung von Jagdhunden örtliche und zeitliche Einschränkungen erlassen, falls dies der Schonung anderer Wildarten aufgrund der Schneeverhältnisse dient oder die Herbstjagd durchgeführt wird (Tel. 055 646 64 45 oder Internet: www.gl.ch). Erlegt ein Jäger ein vom Hund eines anderen Jagdberechtigten gejagtes oder aufgetriebenes Wild, so hat er dem Hundeführer auf Verlangen ein Schussgeld gemäss Ziffer 9.8. zu entrichten. Im Weiteren gelten die Bestimmungen gemäss Ziffer 9.2. 2.1.7. Vorweisungspflicht Sämtlich erlegtes Rotwild ist gemäss Ziffer 8.3. vorzuweisen. 2.2. Jagdbare Arten 2.2.1. Rehwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Drei Rehe, wovon maximal ein Bock im 2. Lebensjahr oder älter. Im gegenseitigen Einvernehmen ist es gestattet, das Kontingent unter den anwesenden Jägern und Jagdgästen aufzuteilen. b. Schutzbestimmungen: Laktierende Muttertiere sind geschützt. Albino und Teilalbino sind geschützt. c. Jagdzeiten: 1. bis 21. Oktober. d. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel/Schrot. 2.2.2. Rotwild a. Freigabe: Kahlwild und Spiesser. b. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. c. Schutzbestimmungen: Beim Rotwild ist das Jungtier immer vor dem Muttertier zu erlegen. Beim Erscheinen eines Kahlwildrudels muss der Abschuss immer von hinten beginnen, damit möglichst das Leittier nicht erlegt wird. Albino und Teilalbino sind geschützt. Markiertes Rotwild (Ohrenmarken und/oder Halsbänder) ist geschützt. d. Jagdzeiten: 1. bis 21. Oktober, ausgenommen Schontage (Montag, Freitag). e. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 2.2.3. Feldhase a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Ein Feldhase. b. Schutzbestimmungen: Beschluss über die Schaffung von Schongebieten für Feldhasen (31. März 1998). c. Jagdzeiten: 16. Oktober bis 10. November. d. Munition (Ziffer 7.2.): Schrot. 2.2.4. Schneehase a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Zwei Schneehasen. b. Jagdzeiten: 1. Oktober bis 30. November c. Munition (Ziffer 7.2.): Schrot. 2.2.5. Birkhahn a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Ein Birkhahn. b. Schutzbestimmungen: Inhaber von Gastpatenten dürfen keinen Birkhahn erlegen. c. Jagdzeiten: 16. Oktober bis 30. November. d. Munition (Ziffer 7.2.): Schrot. 2.2.6. Schwarzwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Schutzbestimmungen: Säugende Bachen sind geschützt. c. Jagdzeiten: 1. Oktober bis 30. November. d. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel, Flintenlaufgeschoss. 2.2.7. Kormoran a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Schutzbestimmungen: Beschluss über den Schutz der Seeuferlandschaft «Hüttenböschen» und «Seeflechsen» (8. April 1980). Verordnung über das Jagdverbot bei den Fabrikweihern in Niederurnen (5. Juni 2018) c. Jagdzeiten: 1. Oktober bis Ende Februar ganzer Kanton. 1. März bis 15. April nur Linthkanal ohne Hintergräben. d. 1. März bis 15. April Besondere Bestimmungen: Jagende, welche Kormorane vom 1. März bis 15. April am Linthkanal jagen wollen, müssen sich hierfür bis am 31. Januar bei der Abteilung Jagd und Fischerei anmelden. Die Jagd auf Kormorane am Linthkanal darf nur in Koordination und Absprache mit der Wildhut ausgeübt werden. Altvögel sind zu schonen. e. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel/Schrot. Für die Wasservogeljagd ist die Verwendung von Bleischrot verboten. 2.2.8. Weitere jagdbare Arten Fuchs, Stein- und Edelmarder, Dachs, Stockente, Reiherente, Tafelente, Blässhuhn, Kolkrabe, Rabenkrähe, Nebelkrähe, Eichelhäher, Elster, Ringeltaube, Türkentaube, Waschbär, Marderhund. a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Jagdzeiten: 1. Oktober bis 30. November. c. Munition (Ziffer 7.2.): Schrot. Für die Wasservogeljagd ist die Verwendung von Bleischrot verboten. 3. Nacht- und Passjagd; Fallenjagd 3.1. Allgemeines a. Berechtigung der Jahrespatentinhaber: Zur Ausübung der Nacht- und Passjagd muss ein Zusatzpatent gelöst werden. Zur Ausübung der Fallenjagd muss kein Zusatzpatent gelöst werden. b. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Tierarten, die während der Nacht-, Pass- oder der Fallenjagd erlegt werden dürfen, unterliegen keinem Kontingent. 3.2. Nacht- und Passjagd a. Allgemeines: Die Nacht- und Passjagd ist nur nachts, d. h. eine Stunde nach kalendarischem Sonnenuntergang bis eine Stunde vor kalendarischem Sonnenaufgang gestattet. Das gemäss Artikel 16 der kantonalen Jagdverordnung bestehende Nachtjagdverbot ist für die Dauer der Nacht- und Passjagd aufgehoben. b. Jagdbare Arten: Fuchs, Dachs, Stein- und Edelmarder, Waschbär, Marderhund. c. Dauer: Erster Tag nach Ende der Hochwildjagd abends – 20. November morgens. d. Munition (Ziffer 7.2.): Schrot. 3.3. Nur Passjagd 3.3.1. Passerstandorte und Luderplätze Die Passjagd auf das Haarraubwild ist nur aus festen und höchstens zwei örtlich genau bezeichneten Gebäuden pro Passjagdberechtigtem gestattet (Fuchspasser gelten als feste Gebäude). Die Passerstandorte sind der Abteilung Jagd und Fischerei zu melden. Bei einem Wechsel eines Passerstandortes gegenüber dem Vorjahr ist die Bewilligung des Grundeigentümers gemäss Artikel 39 der kantonalen Jagdverordnung beizulegen. Die Passerstandorte dürfen nach dem Lösen des Patentes nicht mehr gewechselt werden. Die genauen Passerstandorte werden im Jagdpatent eingetragen. Das Überschiessen von Wegen* und Strassen ist verboten. Luderplätze dürfen nicht näher als 15 Meter bei Wegen* und Strassen sein. *Wege gemäss kantonalem Wanderwegnetzplan 3.3.2. Beschicken von Luderplätzen Die Luderplätze dürfen erst ab dem 15. Oktober bis zur Beendigung der Passjagd beschickt werden. Zum Schutz von Greifvögeln und Aasfressern vor Bleivergiftungen ist auf Luderplätzen das Auslegen von Kadavern oder Kadaverteilen von erlegten Wildtieren verboten. Fleisch- und Fischabfälle müssen so ausgelegt werden, dass das Raubwild sie nur in kleinsten Portionen aufnehmen kann. Nach Beendigung der Passjagd müssen die Luderplätze aufgeräumt werden. 3.3.3. Jagdbare Arten und Jagdzeiten a. Dachs: 15. November abends bis 15. Januar morgens. c. Stein- und Edelmarder: 15. November abends bis 15. Februar morgens. d. Fuchs, Waschbär und Marderhund: 15. November abends bis Ende Februar morgens. 3.3.4. Jagdverbot In den Wildruhezonen ist die Passjagd ab dem 20. Dezember (abends) verboten. In Gebieten mit ständigem Wolfsvorkommen kann die Wildhut Passorte aufheben oder verbieten, sofern kein angemessener Abstand zum Siedlungsgebiet eingehalten wird. 3.4. Fallenjagd 3.4.1. Allgemeines Fallenstandorte: In Eidgenössischen Jagdbanngebieten innerhalb geschlossener Wohnsiedlungen und im offenen Jagdgebiet inner- und ausserhalb geschlossener Wohnsiedlungen. Fallen: Für den Fang von Fuchs, Stein- und Edelmarder sind nur Lebendfangfallen (Kasten-, Rohrund Drahtfallen) erlaubt, sofern sie Menschen und Haustiere nicht gefährden. Kennzeichnung: Die Kastenfallen sind mit dem Namen, der genauen Adresse und der Telefonnummer des Fallenstellers zu kennzeichnen. Kontrolle: Die Fallen sind täglich zu kontrollieren. Töten: Das Töten gefangener Tiere muss nach weidmännischen Grundsätzen gemäss Artikel 17 der kantonalen Jagdverordnung erfolgen. 3.4.2. Jagdbare Arten a. Steinmarder: 1. September bis 15. Februar. b. Fuchs, Waschbär, Marderhund: 1. September bis Ende Februar. 4. Herbstjagd 4.1. Allgemeines Die Jagdbehörde kann ab dem 1. November eine Herbstjagd auf Rotwild bewilligen, um dessen Bestände dem Lebensraum im Winter anzupassen. 4.1.1. Durchführung und Dauer Auskunft über eine allfällige Durchführung und die Dauer der Herbstjagd sowie über die zur Bejagung freigegebenen Tiere (Kategorien) und Jagdgebiete wird ab 30. Oktober laufend über Telefon 055 646 64 45 oder Internet erteilt (www.gl.ch). 4.1.2. Einschränkung der Niederwildjagd In Gebieten, in denen eine Herbstjagd stattfindet, ist die Niederwildjagd während dieser Zeit vollumfänglich eingestellt. 4.1.3. Führen der Waffe Das Betreten des Jagdgebietes für die Ausübung jagdlicher Handlungen (Führen der Waffe, Abschuss, Treiben usw.) ist am Jagdtag ab 7.30 Uhr gestattet. 4.1.4. Jagdgebiete (www.gl.ch) In folgenden Gebieten kann eine Herbstjagd bewilligt werden: Sernftal–Elm: Sämtliches offenes Jagdgebiet des Sernftals südlich des Chrauchbachs in Matt. Sernftal–Sool: Rechte Talseite des Sernf ab Chrauchbach in Matt talauswärts bis zur Grenze des Eidgenössischen Jagdbanngebietes Schilt in Sool. Linthal: Rechte Talseite der Linth bis zur Gerenruus am Kilchenstock. Braunwald: Linke Talseite der Linth bis zum Bächibach (Luchsingen). Leuggelenstock: Offenes Jagdgebiet westlich der Linth ab Bächibach (Luchsingen) bis zur Gemeindegrenze zwischen Glarus und Glarus Nord; der Gemeindegrenze folgend zum Breitchamm. Von dort in der Falllinie nach Dejen (Pt. 1733), dem Wanderweg hinunter folgend (Pt. 1739, 1445, 1199, 1010 und 909) zum Klöntaler See und der Strasse folgend zur Staumauer. Von der Staumauer dem rechten Seeufer entlang bis zum Darlibach. Diesem aufwärts folgend bis Darli und in der Falllinie auf den Ruchen. Vom Ruchen zum Schwandener Grat (Pt. 2860) – Bächistock – Rad– Zeinenfurgglen – Bösbächistock – Rüchigrat zur Kantonsgrenze mit Schwyz am Pt. 2748. Klöntal: Offenes Jagdgebiet, umrandet von der Staumauer des Klöntaler Sees und der Strasse Richtung Vorauen bis zum Wanderweg nach Dejen. Diesem Wanderweg folgend über die Punkte 909, 1010, 1199, 1445 und 1739 nach Dejen (Pt. 1733). Von dort in der Falllinie auf den Breitchamm und der Gemeindegrenze zwischen Glarus und Glarus Nord in südwestlicher Richtung folgend bis zur Kantonsgrenze mit Schwyz beim Redertenstock. Der Kantonsgrenze südwestwärts folgend bis Pt. 2748. Von dort über den Rüchigrat zum Bösbächistock – Zeinenfurgglen – Rad – Bächistock – Schwandener Grat bis Pt. 2860 – Ruchen. Vom Ruchen in der Falllinie ins Darli und dem Darlibach folgend bis in den Klöntaler See und dem rechten Ufer des Klöntaler Sees bis zur Staumauer. Obersee- und Schwändital: Offenes Jagdgebiet westlich der Linth bis zur Linthbrücke in Mollis und ab dort westlich der SBB-Bahnlinie sowie nördlich der Gemeindegrenze Glarus und Glarus Nord bis zum Grat Brückler – Wageten; dem Grat in östlicher Richtung folgend (alte Gemeindegrenze zwischen Ober- und Niederurnen) bis hinunter zur SBB-Bahnlinie. Niederurnertäli – Biltner Wald: Offenes Jagdgebiet westlich der SBB-Bahnlinie und nördlich der alten Gemeindegrenze zwischen Ober- und Niederurnen (Grat Brückler – Wageten). Ennetberg–Mullern: Rechte Talseite der Linth ab Grenze des Eidgenössischen Jagdbanngebietes Schilt in Ennenda talauswärts bis zur Rüfi- und Mullerenruus in Mollis, dann in gerader Linie zum Nüenchamm (Stöckli, Pt. 1903.9.), dann entlang der Wasserscheide über den Fronalpstock zum Schilt. Kerenzerberg: Offenes Jagdgebiet nördlich der Rufi- und Mullerenruus in Mollis und in gerader Linie zum Nüenchamm (Stöckli, Pt. 1903.9.) sowie östlich der Wasserscheide über den Fronalpstock zum Schilt. 4.1.5. Sicherheitsempfehlung Es wird empfohlen, auf der Herbstjagd zumindest ein Hutband in Signalfarbe zu tragen. 4.1.6. Vorweisungspflicht Sämtlich erlegtes Rotwild ist gemäss Ziffer 8.3. vorzuweisen. 4.1.7. Befahren von Wald- und Güterstrassen Im Anhang sind die Wald- und Güterstrassen aufgeführt, die mit einer schriftlichen Bewilligung an den Jagdtagen der Herbstjagd befahren werden dürfen. 4.2. Jagdbare Arten 4.2.1. Rotwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Die Abteilung Jagd und Fischerei legt fest, welche Kategorien (Stier, Kuh, Kalb usw.) erlegt werden dürfen. Innerhalb dieser Kategorien gibt es kein Kontingent pro Jäger. b. Schutzbestimmungen: Beim Rotwild ist das Jungtier immer vor dem Muttertier zu erlegen. Beim Erscheinen eines Kahlwildrudels muss der Abschuss immer von hinten beginnen, damit möglichst das Leittier nicht erlegt wird. Albino und Teilalbino sind geschützt. Markiertes Rotwild (Ohrenmarken und/oder Halsbänder) ist geschützt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 4.2.2. Rehwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Die Abteilung Jagd und Fischerei legt fest, welche Kategorien (Bock, Geiss, Kitz) erlegt werden dürfen. Die Tiere dürfen nur im Rahmen des unter 2.2.1.a aufgeführten Kontingents erlegt werden. b. Schutzbestimmung: Laktierende Muttertiere sind geschützt.