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26. Ausgabe 2020 (25. Juni 2020)

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Amtsblatt des Kantons

Amtsblatt des Kantons Glarus, Nr. 26, 25. Juni 2020 3 Albino und Teilalbino sind geschützt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 4.2.3. Schwarzwild a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Schutzbestimmung: Säugende Bachen sind geschützt. c. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel, Flintenlaufgeschoss. 4.2.4. Fuchs a. Kontingent pro Jahrespatentinhaber: Unbeschränkt. b. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel/Schrot. 5. Steinwildjagd 5.1. Allgemeines 5.1.1. Berechtigung Die Steinwildjagd darf nur von berechtigten Jägern gemäss der Vollzugsverordnung zur Regulierung von Steinbockbeständen (9. 3. 1992) ausgeübt werden. 5.1.2. Betreten des Jagdgebietes Berechtigten Jägern ist das Betreten des offenen Jagdgebietes mit der Schusswaffe vor der Steinwildjagd ab dem 31. August gestattet. 5.1.3. Befahren von Wald- und Güterstrassen Im Anhang sind die Wald- und Güterstrassen aufgeführt, die mit einer schriftlichen Bewilligung ab dem 31. August befahren werden dürfen. 5.1.4. Kontingent pro berechtigten Jäger Gemäss Auslosung, nur in ausgeloster Kolonie. 5.1.5. Angeschossenes Steinwild Kann ein angeschossenes Stück Steinwild trotz Nachsuche nicht beigebracht werden, so sind in Absprache mit dem zuständigen Wildhüter andere Möglichkeiten auszuschöpfen (Beizug von Bergführern, Helikoptereinsatz etc.), um dieses Tier zu erlegen und zu bergen. Erst dann kann die Jagd auf ein anderes Tier aufgenommen werden. Die Wiederaufnahme der Jagd auf ein anderes Stück Steinwild ist vom zuständigen Wildhüter freizugeben. 5.1.6. Schutzbestimmungen Laktierende Muttertiere sind geschützt. Albino und Teilalbino sind geschützt. Markierte Tiere (Ohrmarken, Halsbänder, Senderhalsband, Bänder an den Hörnern usw.) sind geschützt. 5.1.7. Jagdzeiten 1. September bis 31. Oktober. 5.1.8. Munition (Ziffer 7.2.): Kugel. 6. Nachsuche und Pikettdienst 6.1. Allgemeines 6.1.1. Nachsuchepflicht Der Schütze oder die Schützin hat bei der Nachsuche vor Ort zu sein. Auf alles beschossene Wild (Schalenwild, Haarraubwild, Schnee- und Feldhase, Murmeltier), das nicht im Feuer liegen bleibt, ist immer eine zeitgerechte und fachgemässe Nachsuche mit einem auf Schweiss geprüften Hund einzuleiten. Das hierfür benötigte Schweisshundegespann ist immer zwischen 5.30 und 21.30 Uhr beim für das Jagdgebiet zuständigen Wildhüter oder dessen Stellvertreter anzufordern (Ziffer 9.10.). Jäger, die an einer Nachsuche beteiligt sind, dürfen nur das kranke Tier beschiessen. Das Unterlassen einer zeitgerechten und/oder fachgemässen Nachsuche oder das Beschiessen von offensichtlich gesunden Tieren während der Nachsuche gelten als schwere Verstösse gemäss Artikel 46 der kantonalen Jagdverordnung und haben eine Verzeigung und den Jagdpatententzug von mindestens einem Jahr zur Folge. 6.1.2. Nachsuchen an Schontagen, ausserhalb der Jagdzeit und Jagdbanngebieten Nachsuchen an Schontagen und ausserhalb der Jagdzeit sind am Vortag dem zuständigen Wildhüter oder dessen Stellvertreter zu melden. Führt eine Nachsuche in ein Jagdbann gebiet, so ist immer der zuständige Wildhüter oder dessen Stellvertreter (Ziffer 9.10) zu informieren. Er bestimmt, unter welchen Bedingungen die Nachsuche fortgesetzt werden darf. 6.1.3. Herdenschutzhunde Wenn die Nachsuche in einem Gebiet mit Herdenschutzhunden stattfindet, so ist der Besitzer der Herdenschutzhunde durch den Schützen vorgängig zu informieren (s. Ziffer 9.11). 6.1.4. Unterbruch und Abbruch Wird die Nachsuche infolge Dunkelheit unterbrochen, jedoch am folgenden Morgen unverzüglich wieder aufgenommen, gilt sie nicht als aufgegeben. Wird die Nachsuche nach einem angeschossenen Stück Wild aufgegeben, hat der Schütze nachträglich auf dasselbe kein Anrecht mehr. 6.1.5. Erleger Wird das angeschossene Stück während der Nachsuche von einem andern Jagdberechtigten erlegt, so hat er das Tier gegen Entrichtung eines Schussgeldes gemäss Ziffer 9.8. dem erstbeteiligten Jäger auszuhändigen. Kugelschuss: Beim Kugelschuss gilt derjenige Jäger als Erleger, der das Tier als Erster tödlich verletzt hat, so dass es mit einem geprüften Schweisshund nachgesucht und zur Strecke gebracht werden kann. Schrotschuss: Beim Schrotschuss gilt derjenige Jäger als Erleger, der auf das Tier den letzten tödlichen Schuss abgegeben hat. Davon ausgenommen ist der Fangschuss, der das tödlich getroffene Wild lediglich von seinen Qualen erlöst. 6.1.6. Wildbretqualität Kommt es infolge der Nachsuche zu einer Schmälerung der Wildbretqualität, so kann hierfür nicht der Schweisshundeführer verantwortlich gemacht werden. 6.2. Pflichten des Schweisshundeführers 6.2.1. Kontroll-Schweisshund Kann ein beschossenes Tier trotz Pirschzeichen durch das aufgebotene Schweisshundegespann nicht gefunden werden, ist vom Schweisshundeführer via den aufbietenden Wildhüter ein Kontroll-Schweisshund aufzubieten. 6.2.2. Meldepflicht Die Ergebnisse aller Nachsuchen sind dem aufbietenden Wildhüter sofort zu melden. Unabhängig vom Suchergebnis ist immer ein Nachsucheprotokoll wahrheitsgetreu auszufüllen und der Abteilung Jagd und Fischerei, Kirchstrasse 2, Glarus, spätestens eine Woche nach erfolgter Nachsuche abzugeben. 6.2.3. Benützung von Motorfahrzeugen Schweisshundeführer, die von einem Wildhüter für eine Nachsuche aufgeboten werden, dürfen das Motorfahrzeug jederzeit benützen, und wenn sie während der Sperrzeit (Ziffer 1.1.3./2.1.4.) in ihr Jagdgebiet zurückkehren, dürfen sie ohne Verzögerung die Jagd wieder aufnehmen. Das Befahren von Waldstrassen ist für diese Schweisshundeführer erlaubt (Waldstrassenreglemente der Gemeinden). 7. Waffen und Munition 7.1. Waffen 7.1.1. Erlaubte Jagdwaffen Folgende geprüfte Jagdwaffen sind erlaubt: – Ein- oder zweiläufige Kugelbüchsen; – Repetierbüchsen mit Magazin für maximal sechs Patronen; – Selbstladebüchsen mit Magazin für maximal zwei Patronen; – kombinierte Waffen mit einem oder zwei Kugelläufen und einem oder zwei Schrotläufen; – Ein- oder zweiläufige Schrotflinten; – Selbstladeflinten mit Magazin für maximal zwei Patronen. 7.1.2. Einschiessen der Jagdwaffe Die Jagdwaffen dürfen nach Abschluss der obligatorischen Jagdhaftpflichtversicherung gemäss Artikel 2 Absatz 1 Buchstabe c der kantonalen Jagdverordnung an den von den Gemeinden bezeichneten Orten und den speziell dafür bestimmten Tagen oder auf offiziellen Jagdschiessständen eingeschossen werden. 7.1.3. Transport Beim Transport von Feuerwaffen müssen Waffe und Munition getrennt sein (Art. 28 Abs. 2 Waffengesetz SR 514.54) und es darf sich keine Munition in Magazinen befinden (Art. 51. Abs. 2 Waffenverordnung SR 514.541). 7.2. Munition Die Wahl der Munition hat für alle Wildarten prinzipiell nach gesetzlichen und weidmännischen Grundsätzen zu erfolgen. Für die Wasservogeljagd (Kormoran, Blässhuhn, div. Entenarten) ist die Verwendung von Bleischrot verboten (Art. 2 Abs. 1 Bst. l der Verordnung über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel [JSV] des Bundes). Die Verwendung von Vollmantelgeschossen ist für die Jagd verboten, ausgenommen der Jagd auf Murmeltiere. 7.2.1. Mindestwerte für Büchsenpatronen Kal./mm E in Joule Distanz/m a. für Rot-, Gams-, Stein-, Schwarzwild 7,0 2000 200 b. Rehwild 5,6 670 200 c. andere Wildarten 5,6 450 100 7.2.2. Erlaubte Flintenmunition – Flintenlaufgeschosse – Schrotpatronen mit einem maximalen Schrotkorndurchmesser von 4,5 mm in den Kalibern 12, 16 und 20. 8. Kontrolle 8.1. Abschusskontrolle, Deklarationspflicht 8.1.1. Abschusskontrollbuch Das Abschusskontrollbuch enthält jeweils in Original und Durchschreibekopie: – zehn weisse Einzelmeldungen – drei gelbe Sammelmeldungen Das Abschusskontrollbuch ist bezüglich Vollständigkeit zu kontrollieren und Mängel sind vor Jagdbeginn der Abteilung Jagd und Fischerei zu melden. Das Heraustrennen von Originalen, falsch ausgefüllten, unleserlichen oder anderweitig unbrauchbaren Abschussmeldungen ist verboten. Abschusskontrollbuch und die Abschussmeldungen sind in ordentlichem Zustand zu halten. Bei extrem schlechter Witterung kann die Abschussmeldung an einem trockenen Ort ausgefüllt werden. Weitere Exemplare können im Bedarfsfall bei der Abteilung Jagd und Fischerei angefordert werden. 8.1.2. Deklarationspflicht, Ausfüllen und Einsenden der Abschusskontrolle Deklarationspflicht: Alle erlegten Tiere und die entsprechenden Angaben sind vom Erleger vor dem Behändigen (Aufbrechen und Abtransport) vollständig, wahrheitsgetreu, in Blockschrift und gut leserlich mit Kugelschreiber ins amtliche Abschusskontrollbuch im Doppel (Original und Durchschlagskopie) einzutragen. Hierbei gilt: – Das Alter der erlegten Tiere wird beim vorzeigepflichtigen Wild (Ziffern 1.1.5., 2.1.6., 4.1.6., 8.3) durch die Wildhut und beim übrigen Wild durch den Erleger ermittelt und eingetragen. – Das Gewicht (vollständig ausgenommen, mit Haupt) ist mit einer geeigneten Waage zu bestimmen und es kann erst nachträglich im Abschusskontrollbuch (Original und Doppel) eingetragen werden. Verwendung der Abschussmeldungen: – Weisse Einzelmeldung für sämtliches Schalenwild und kontingentierte Wildarten; – Gelbe Sammelmeldung für alle anderen Arten. Der Abtransport von erlegtem Wild hat in der Decke und unzerlegt zu erfolgen, ausgenommen hiervon ist das Entfernen des Hauptes zum Erfüllen der Vorweisungspflicht (Ziff. 8.3.). Während des Wildtransports (vom Erlegungsort bis zum Ort der Weiterverarbeitung wie Metzgerei, Kühlraum usw.) ist das Abschusskontrollbuch oder die amtliche Abschussmeldung (Durchschreibekopie/Postkarte) mit dem erlegten Tier mitzuführen. Die amtlichen Abschussmeldungen (Durchschreibekopie/ Postkarte) sind der Abteilung Jagd und Fischerei, Kirchstrasse 2, Glarus, zuzustellen: – Einzelmeldungen unverzüglich, spätestens nach der Rückkehr an den Wohnort; – Sammellisten bis 10. März, auch wenn keine Abschüsse getätigt wurden. Es werden folgende Umtriebsgebühren erhoben: – bei fehlenden Angaben: Fr. 40.– – bei verspäteter Abgabe: Fr. 50.– Verspätete Abgabe trotz Aufforderung oder offensichtlich falsche Angaben haben eine Verzeigung an die zuständige richterliche Instanz zur Folge. 8.1.3. Abschussort Auf der Abschussmeldekarte ist bei den Angaben zum Abschuss unter der Rubrik «Ort» der Ortsname, gemäss den alten Gemeindegrenzen einzutragen, z. B. Engi statt Glarus Süd. 8.1.4. Aufteilung Kontingent gemäss Ziffer 2.2.1.a (Rehwild) Der Abschuss muss ins Abschusskontrollbuch jenes Jägers eingetragen werden, an dessen Kontingent das erlegte Wild angerechnet wird. Auf der Abschussmeldung ist der Erleger (Name, Vorname, Wohnort, Patentnummer) aufzuführen. Für den vollständigen und korrekten Eintrag ins Abschusskontrollbuch und die Einsendung der Abschussmeldung ist der rechtmässige Inhaber des Kontingents verantwortlich. 8.1.5. Wildbretdeklaration, gestützt auf die Verordnung über das Schlachten und die Fleischkontrolle VSFK ID (Art. 20 VSFK) Wird ein erlegtes Schalenwild nicht selber verarbeitet und verwertet (Eigengebrauch), so ist vor der Weitergabe des Wildkörpers der Wildbegleitschein (Formular 14) vollständig auszufüllen und mit dem Tierkörper weiterzugeben (Art. 20 VSFK). Der Wildbegleitschein ist drei Jahre aufzubewahren. 8.2. Markierungspflicht 8.2.1. Wildplomben Mit dem Jagdpatent erhält jeder Jäger nummerierte Wildplomben aus Kunststoff. Diese sind nicht persönlich und können unter - ei nander ausgetauscht werden. Sie sind über mehrere Jahre gültig. Zusätzliche Wildplomben können bei der Wildhut während der Wildkontrolle oder bei der Abteilung Jagd und Fischerei bezogen werden. Die Wildplomben dürfen nur für Wild verwendet werden, welches auf der Glarner Jagd erlegt wurde. 8.2.2. Markierung von Schalenwild Vor dem Behändigen (Aufbrechen und Abtransport) von erlegtem Schalenwild (Rotwild, Gamswild, Steinwild, Rehwild, Schwarzwild) ist immer eine Wildplombe am Hinterlauf (am besten an der Achillessehne) anzubringen und deren Nummer auf der Abschussmeldekarte einzutragen. 8.3. Vorweisungspflicht 8.3.1. Kontrollpflichtiges Wild Folgendes Wild muss im frischen Zustand der Wildhut vorgewiesen werden: – Sämtlich erlegtes Gamswild (Ziffer 1.1.5.); – Sämtlich erlegtes Rotwild (Ziffern 1.1.5., 2.1.6., 4.1.6.); – Sämtliche als nicht jagdbar oder als zweifelhaft beurteilte Tiere, z. B. laktierende Rehgeissen; – Sämtliche markierten Tiere, z. B. Rehe mit Ohrmarken usw.; – Sämtliche Fehlabschüsse (widerrechtlich erlegtes Wild). 8.3.2. Gamswild Sofern es sich nicht um Fehlabschüsse oder widerrechtliche Abschüsse oder markierte Tiere handelt, kann beim Gamswild nur das vollständige Haupt im frischen Zustand vorgewiesen werden. Wird eine Hege- oder Zusatzmarke nach Ziffer 1.2.1.a. geltend gemacht, so ist das Tier vollständig vorzuweisen. Vorweisung gemäss Ziffer 8.3.7. 8.3.3. Rotwild Sofern es sich nicht um Fehlabschüsse oder widerrechtliche Abschüsse oder markierte Tiere handelt, kann beim Rotwild nur das vollständige Haupt im frischen Zustand vorgewiesen werden. Vorweisung gemäss Ziffer 8.3.7. 8.3.4. Laktierende Tiere Sämtliche Gamsgeissen und Rehgeissen, die aufgrund des Gesäuges laktierend sind oder sein könnten und somit als «nicht jagdbar» oder «zweifelhaft» durch den Jäger auf der Abschusskontrollkarte einzutragen sind, müssen vollständig einem Wildhüter vorgewiesen werden. Vorweisung gemäss Ziffer 8.3.7. Verdacht auf Laktation besteht, wenn erkennbare Milchdrüsen, Austreten von Milch oder vergleichbarem Sekret festgestellt wird. Bestehen anlässlich der Kontrolle von Gesäugen bezüglich Laktation irgendwelche Zweifel, wird ein veterinärmedizinisches Gutachten eingeholt. Bei einem positiven Befund (Laktation) wird eine Umtriebsgebühr von Fr. 100.– erhoben. Jegliche Veränderung erlegter Tiere, insbesondere Durchschneiden, Verunstalten oder Entfernen des Gesäuges ist verboten. Veränderte Gesäuge gelten in jedem Fall als laktierend. 8.3.5. Markierte Tiere Sämtliche markierten Tiere sind vollständig einem Wildhüter vorzuweisen. Vorweisung gemäss Ziffer 8.3.7. 8.3.6. Fehlabschüsse (widerrechtlich erlegtes Wild) Widerrechtlich erlegtes Wild ist vollständig einem Wildhüter vorzuweisen. Vorweisung gemäss Ziffer 8.3.7. Es ist samt Trophäe grundsätzlich Eigentum des Kantons und wird einem allfälligen Abschusskontingent angerechnet. Das Abfeilen, Abtrennen oder Abschlagen von Trophäen, Enden usw. ist verboten. Bei fahrlässigen Fehlabschüssen wird eine Abschussgebühr erhoben und das Wildbret (ohne Trophäe) muss vom Erleger gestützt auf Artikel 37 der kantonalen Jagdverordnung zum Marktpreis übernommen werden (Ziffer 8.3.9.). Handelt es sich beim fahrlässigen Fehlabschuss um einen Hegeabschuss gemäss Ziffer 1.2.1. oder um einen anderen von der Wildhut anerkannten Hegeabschuss, entfallen die Abschussgebühren und der Wildbretkauf. Es kann dann ein weiterer Abschuss gemäss Grund- oder Zusatzkontingent getätigt werden. In allen anderen Fällen, insbesondere bei grobfahrlässigen Abschüssen (z. B. auf Hochwildjagd: Abschuss von Rehwild statt Rotwild) oder nicht vorgewiesenen widerrechtlich erlegtem Wild, richtet sich der Wertersatz nach der am 1. Juli 2007 von dem Departement Bau und Umwelt erlassenen Verfügung. Zusätzlich erfolgt eine Verzeigung an die zuständige richterliche Instanz 8.3.7. Vorweisung Die Vorweisung hat bei einer Kontrollstelle zu erfolgen (Ziffer 8.3.8.). Das Vorweisen von regulären Abschüssen (Ziffern 8.3.2., 8.3.3.) und markierten Tieren (Ziffer 8.3.5.) kann durch Drittpersonen vorgenommen werden. Die Abschussmeldekarte darf hierfür aus dem Abschusskontrollbuch entfernt werden. Wird das Zusatzkontingent verlangt oder ein Hegeabschuss oder Zusatzabschuss nach Ziffer 1.2.1.a. geltend gemacht, so ist das vollständige Abschusskontrollbuch vorzulegen. Das Vorweisen von Fehlabschüssen (Ziffern 8.3.4., 8.3.6.) hat durch den Erleger persönlich zu erfolgen und das vollständige Abschusskontrollbuch ist vorzulegen. 8.3.8. Kontrollstellen Öffnungszeiten während Stützpunkt Fischbrutander Jagd Feuerwehr lage Mettlen, Schwanden Netstal Hochwildjagd täglich 13.00 bis 20.00 bis ohne Bettag 15.00 Uhr 21.30 Uhr Niederwildjagd täglich nach Vereinbarung mit 1. bis 21. Oktober dem zuständigen Wildhüter Herbstjagd nach Vereinbarung mit dem zuständigen Wildhüter 8.3.9. Abschussgebühr und Wildbretpreis für fahrlässig widerrechtlich erlegtes Wild ohne Verzeigung siehe Tabelle nächste Seite 8.4. Auskunfts- und Vorzeigepflicht Den Jagdaufsichtsorganen (Jagdverwalter, Wildhüter, Polizisten, kantonale Fischereiaufseher, kantonale Forstbeamte, Revierförster) ist im Zusammenhang mit der Jagdaufsicht wahrheitsgetreu und sachdienlich Auskunft zu erteilen. Ausweise, Abschusskontrollbuch, Beute, Waffen, Munition usw. sind auf Verlangen vorzuweisen und Behältnisse zu öffnen. Das Jagdpatent, ein offizieller amtlicher Ausweis und das Abschusskontrollbuch sind stets vom Jagenden mitzuführen. 8.5. Meldepflicht 8.5.1. Wildkrankheiten Krankheitsverdächtige Tiere müssen bei einem Jagdaufsichtsorgan gemeldet werden. Der Kantonstierarzt und/oder die Jagdverwaltung entscheiden, welche Tiere einer Untersuchung zu unterziehen sind. 8.6. Strafbestimmungen Widerhandlungen gegen die Deklarationspflicht, Markierungspflicht, Vorweisungspflicht, Auskunftspflicht, Vorzeigepflicht oder Meldepflicht haben eine Verzeigung bei der zuständigen Instanz zur Folge. Zusätzlich kann gestützt auf Artikel 46 der kantonalen Jagdverordnung die Jagdberechtigung für mindestens ein Jahr entzogen werden. Gestützt auf Artikel 46 Absatz 3 der Jagdverordnung wird der sofortige Patententzug in folgenden Fällen vollzogen: – Vergehen gemäss Artikel 17 des Bundesgesetzes über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel JSG; – Verheimlichung von erlegten Tieren (Nichtdeklaration) oder schwerwiegende Falschdeklaration (falsche Geschlechtsangabe bei Schalenwild); – Jagen ausserhalb der Jagdzeit (Art. 13 Jagdverordnung) oder Abschüsse ausserhalb der Schusszeiten (Art. 16 Jagdverordnung). 9. Weitere Bestimmungen 9.1. Weidgerechtigkeit Die Jagd ist jederzeit nach den Grundsätzen der Weidgerechtigkeit auszuüben. Dies beinhaltet unter

4 Amtsblatt des Kantons Glarus, Nr. 26, 25. Juni 2020 anderem den Respekt vor anderen Naturnutzern und Jägern; das Einhalten der gesetzlichen maximalen Schussdistanzen; die weidgerechte Stellung des Tiers (Blatt) bei der Schussabgabe; das Vorhandensein eines Kugelfangs, sodass keine Gefährdung von Menschen oder Dritteigentum eintritt, die Möglichkeit, das Tier bergen zu können und es unter normalen Umständen nicht abstürzen kann, und das fach- und zeitgerechte Einleiten von Nachsuchen (Ziff. 6 ff.). Bei Verstössen gegen Artikel 17 der kantonalen Jagdverordnung sowie bei Missachtung oben beschriebener Regeln erfolgt eine Verzeigung an die zuständige Instanz. Zusätzlich kann gestützt auf Artikel 46 der kantonalen Jagdverordnung die Jagdberechtigung für mindestens ein Jahr entzogen werden. 9.2. Verwendung von Jagdhunden Für die Jagd dürfen nur Hunde mitgeführt und eingesetzt werden, welche die Anforderungen der Verordnung über die Verwendung von Jagdhunden vom 2. April 2013 (Inkraftsetzung am 1. Mai 2013) erfüllen. Der Hundeführer muss jederzeit die erforderlichen Nachweise über abgelegte Prüfungen vorzeigen können (Kopien der Nachweise sind ausreichend). 9.3. Örtliche Jagdverbote Gemäss Artikel 18 der kantonalen Jagdverordnung ist das Jagen in Friedhöfen, in Wohnsiedlungen, in Wohngebäuden und ihrer nächsten Umgebung verboten. In Park-, Garten- und Gemüseanlagen ist die Jagd nur mit Bewilligung des Besitzers oder Pächters gestattet. Im Weiteren ist die Jagd in Jagdbann-, Schon- und Schutzgebieten verboten (siehe Anhang). 9.4. Begehungen und Routen Das Betreten der Eidgenössischen Jagdbanngebiete ist auch mit ungeladener Waffe sowie für den Abtransport von erlegtem Wild verboten. Vorbehalten bleiben Nachsuchen gemäss Ziffer 6.1.2. Es gelten folgende Ausnahmen: Kärpf: Das Begehen des Waldweges auf der rechten Seite des Durnagelbachs bis zum Hutschen und von dort der Durnachtalstrasse entlang bis zum Übergang ins «Mittlere Durnachtal» ist gestattet. Die Durnachtalstrasse darf mit der ungeladenen Waffe sowie dem erlegten Wild unter der Voraussetzung einer gültigen Fahrbewilligung befahren werden. Die Waldstrasse (Stichstrasse) auf der rechten Seite des Durnagels über Stalden bis zur Brücke bei der Gross Füdlenruus darf nur für den Abtransport von erlegtem Schalenwild befahren werden. Das Begehen dieser Waldstrasse bis zur Brücke bei der Gross Füdlenruus ist mit ungeladener Waffe gestattet. Rauti-Tros: Das Befahren der Strasse zwischen Stafelbrücke–Schwimmbad im Oberseetal ist mit ungeladener Waffe gestattet. Schilt: Das Begehen des Wiss-Chamm, zwischen Rotärd und Schwarzstöckli, ist mit ungeladener Waffe gestattet. Die Abteilung Jagd und Fischerei kann für Besitzer von Liegenschaften ausserhalb der Ortschaften wie z. B. Jagdhütten in den Eidgenössischen Jagdbanngebieten Ausnahmebewilligungen erteilen. 9.5. Jagdgäste/Gastpatente 9.5.1. Allgemeines Jagdpatentinhaber (Jagdgastgeber) können einen Jagdgast einladen, um mit ihm zusammen gemeinsam die Jagd auszuüben. Ein Jagdgastgeber darf höchstens einen einzigen Jagdgast pro Tag einladen. Ein Jagdgast kann pro Jagdjahr für insgesamt höchstens fünf Tage Gastpatente beziehen. Die vom Jagdgast getätigten Abschüsse gehen auf das Kontingent des Jagdgastgebers. Der Jagdgastgeber gilt als Erleger. Im Übrigen gelten die bundes- und kantonalrechtlichen Bestimmungen. 9.5.2. Pflichten des Jagdgastgebers Der Jagdgastgeber ist verantwortlich, dass der Jagdgast sämtliche gesetzlichen Bestimmungen und Vorschriften einhält. Er hat den Jagdgast zu begleiten. 9.5.3. Rechte des Jagdgastes Inhaber von Gastpatenten (Jagdgast) sind zum Abschuss aller gemäss Jagdvorschriften jagdbaren Wildarten berechtigt, ausgenommen dem Birkhahn und dem Steinwild. 9.6. Jagdbeihilfe Nichtjagdberechtigte Personen dürfen für Trägerund Treiberfunktionen eingesetzt werden. Es ist dabei insbesondere verboten, irgendwelche Lärminstrumente zu benützen oder Steine herunterrollen zu lassen. Zudem sind allfällig mitgeführte Hunde auf der Drückjagd immer an der kurzen Leine zu führen. 9.7. Abschussprämien Es werden keine Abschussprämien ausbezahlt. 9.8. Schussgelder Das erlegte Wild und die Trophäe gehören dem Erleger. Rotwild Stier Fr. 100.– Kuh Fr. 50.– Kalb Fr. 50.– Gamswild alle Fr. 50.– Schwarzwild Keiler und Bache Fr. 50.– Überläufer und Frischling Fr. 30.– Rehwild alle Fr. 50.– Steinwild alle Fr. 50.– Haarraubwild Fuchs, Dachs, Marder Fr. 10.– Feld- und Schneehase Fr. 5.– 9.9. Entsorgung von Tierkadavern 9.9.1. Allgemeines Die sachgemässe Entsorgung von erlegten Tieren, nicht verwertbaren Tieren und von Schlachtabfällen aller Art in den offiziellen Tierkadaversammelstellen ist Sache des Erlegers. 9.9.2. Vorsichtsmassnahmen Es wird empfohlen, zum Schutz vor Ansteckung beim Abbalgen von Füchsen (Fuchsbandwurm, Fuchsräude) und dem Ausnehmen und Zerwirken von Feld- und Schneehasen (Hasenpest) Handschuhe und eine Gesichtsmaske zu tragen. 9.10. Aufsichtsgebiet der Wildhüter Banzer Marco (StV: M. Freuler), Telefon 079 340 86 09, Unterland, Schwändital, Oberseetal, Kerenzerberg. Freuler Michael (StV: M. Banzer), Telefon 079 503 67 99, Kleintal. Luchsinger Fridli (StV: S. Gantner), Telefon 079 744 01 20, Mittelland und Hinterland bis Bösbächi– Luchsingen, Klöntal, Rossmattertal. Gantner Samuel (StV: F. Luchsinger), Telefon 079 303 17 65, Grosstal. 9.11. Herdenschutz Auf verschiedenen Alpen sind während der Jagd Herdenschutzhunde im Einsatz, welche ihre Schafherden auch gegen Jagdhunde verteidigen. Wo die Hunde im Einsatz sind und das richtige Verhalten gegenüber ihnen ist unter www.herdenschutzschweiz.ch abrufbar. Es wird empfohlen, im Vorfeld der Jagd mit den Bewirtschaftern der Alp Kontakt aufzunehmen. Nachsuchen sind vor Beginn dem Besitzer der Herdenschutzhunde vom Schützen/der Schützin zu melden. Bei Konflikten können die kantonalen Herdenschutzbeauftragten kontaktiert werden: Lisbeth Luchsinger, Telefon 079 382 57 86, E-Mail: lis.luchsinger@bluewin.ch. Gerd Loher, Telefon 079 536 60 40, E-Mail: gloher. hsgl@bluewin.ch. 8750 Glarus, im Juni 2020 Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Befahren von Wald- und Güterstrassen während der Schalenwildjagd – Das Befahren von Wald- und Güterstrassen ist in den Wald strassenreglementen der Gemeinden geregelt. Diese gelten auch während der Jagd. Die Reglemente können bei den Gemeinden angefordert oder im Internet heruntergeladen werden (www.gl.ch; www.glarus-nord.ch; www.gemeinde.glarus.ch; www.glarus-sued.ch). – Das Befahren von Wald- und Güterstrassen erfolgt auf eigene Verantwortung, jegliche Haftung durch die Strasseneigentümer wird abgelehnt (siehe Waldstrassenreglemente). – Zum Befahren bestimmter Wald- und Güterstrassen kann zu Jagdzwecken eine Fahrbewilligung erworben werden. Diese ist nur für die Ausübung der Jagd auf Rotwild, Gamswild, Rehwild und Steinwild gültig. Sie gilt nicht für 8.3.9. Abschussgebühr und Wildbretpreis für fahrlässig widerrechtlich erlegtes Wild ohne Verzeigung Erlegtes Wild Abschuss- Wildbretpreis gebühr (Fr./Tier) (Fr./kg ohne Haupt) Gamswild Gamsbock ab 3. Lebensjahr 300.– 10.– Gamsgeiss ab 3. Lebensjahr 300.– 10.– Gamsjährling 10.– Gamskitz 100.– 10.– Rotwild Stier ab 3. Lebensjahr 500.– 9.– Spiesser ab Lauscherhöhe 300.– 9.– Spiesser bis Lauscherhöhe 9.– Kuh ab 3. Lebensjahr 9.– Schmaltier 10.– Rotwildkalb 10.– Rehwild Rehbock 200.– 12.– Rehgeiss (1. Fehlabschuss) 12.– Rehgeiss (2. oder jeder weiterer Fehlabschuss) 100.– 12.– Rehkitz 10.– Schwarzwild Bache 9.– Steinwild Steinbock VV SW* 10.– Steingeiss VV SW* 10.– Steinkitz 100.– 10.– * VV SW: Vollzugsverordnung zur Regulierung von Steinbockbeständen (VI E/211/6) Am Samstag, 19. September 2020, werden die Stimmberechtigten der Gemeinde Glarus Nord an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung im Gewerbezentrum Bilten, Linth-Escher- Strasse 27, über die Gesamtrevision der Nutzungsplanung (NUP II) der Gemeinde Glarus Nord Beschluss fassen. Vor dem eigentlichen Start des Auflageverfahrens haben die Stimmberechtigten pro Haushalt das Bulletin 1 zum Thema Gesamtrevision der Nutzungsplanung (NUP II) zugestellt erhalten. Das Bulletin 2, wel ches dann die eingereichten und vom Gemeinde rat behandelten Abänderungsanträge enthält, wird den Stimmberechtigten bis spätestens zehn Tage vor der ausserordentlichen Gemeindeversammlung zusammen mit dem Stimmrechtsausweis zugestellt. Alle Unterlagen zur Gesamtrevision der Nutzungsplanung (NUP II) sind zudem auf der Homepage der Gemeinde Glarus Nord (www. glarus-nord.ch/NUP) aufgeschaltet und stehen im Gemeindehaus in Niederurnen an der Schuldie übrige Niederwildjagd, die Nacht-, Passund Fallenjagd. – Die Bewilligung ist zusammen mit dem Jagdpatent zu bestellen und ist gebührenpflichtig. Die Gebühr beträgt Fr. 50.–. – Die Bewilligung ist zwingend gut sichtbar hinter die Frontscheibe zu legen. – Jäger, welche im Rahmen der Waldstrassenreglemente bereits eine Jahresfahrbewilligung für ein Ferienhaus gekauft haben, müssen für das Befahren des entsprechenden Strassenabschnitts keine zusätzliche Bewilligung erwerben. – Es ist nur gestattet, auf den aufgeführten Waldstrassen bis zum bezeichneten Endpunkt zu fahren (s. auch Karte unter www.gl.ch). Seitenund Stichstrassen dürfen nicht befahren werden. – Die Fahrzeuge sind am definierten Endpunkt oder auf weiteren befestigten Plätzen entlang der Wald- und Güterstrasse zu parkieren. Gut geeignete Parkplätze (PP) sind in der nachfolgenden Übersicht aufgeführt. Das Parkieren auf Ausweichstellen oder unbefestigten Weide- und Waldflächen entlang der Strassen ist verboten. – Es muss damit gerechnet werden, dass Strassen aufgrund von Holzerarbeiten, Bau- und Unterhaltsarbeiten, Sicherheitsgründen, Schneeoder Eisverhältnissen usw. nicht oder nur beschränkt befahren werden können. – Es findet keine Schnee- oder Eisräumung statt. Folgende Wald- und Güterstrassen dürfen mit einer Bewilligung gemäss Ziffern 1.1.4., 2.1.5, 4.1.7 und 5.1.3. der Jagdvorschriften zur Ausübung der Jagd befahren werden: siehe Tabelle Waldstrassenverzeichnis Namens des Regierungsrates: Andrea Bettiga, Landammann Hansjörg Dürst, Ratsschreiber Waldstrassenverzeichnis Kantonsgericht des Kantons Glarus Vorladung Mohammed Al Omar, wohnhaft Burgstrasse 58, Glarus, wird aufgefordert, sich am Mittwoch, 26. August 2020, 10.00 Uhr, im Gerichtshaus in Glarus, grosser Gerichtssaal, vor der Strafgerichtskommission einzufinden, zur Hauptverhandlung betreffend Fälschung von Ausweisen. Es gelten die Säumnisfolgen von Artikel 205 der Strafprozessordnung. 8750 Glarus, 17. Juni 2020 Kantonsgerichtsvizepräsident lic. iur. Daniel Anrig Gemeinde Glarus Nord Gesamtrevision Nutzungsplanung (NUP II) Öffentliches Auflageverfahren Ausserordentliche Gemeindeversammlung vom Samstag, 19. September 2020 Bezeichnung Ortschaft Endpunkt/geeigneter Koordinaten Parkplatz (PP) Glarus Nord Ussberg–Nideren Bilten Sunnenberg (PP) 2717550/1222950 Gruenen (PP) 2716950/1222000 Tannboden (PP) 2717450/1221950 Hanenwald (PP) 2717575/1221800 Unter Nidern (PP) 2718050/1222060 Alp Unter Nidern (Endpunkt) 2718300/1222075 Büels Bilten Alp Büels (Endpunkt) 2717175/1221450 Älmenwald Bilten Älmenwald (PP) 2719410/1223000 Schnabel (Endpunkt) 2719660/1222820 Breitenstein (Entpunkt) 2719120/1223050 Niederurner-Tälistrasse Niederurnen Gfell (PP) 2721960/1220915 Turnhalle Morgenholz (PP) 2719950/1220660 Morgenholz–Flüewald Niederurnen Chaibenloch/Tierweg (PP) 2718525/1220425 Flüewald (Endpunkt) 2716725/1220500 Brunnmettlen–Scheidweg Näfels Holzplatz Scheidweg (PP) 2717325/1216880 Ahornerweg Näfels Vorder Ahornen (Endpunkt) 2716695/1216875 Eggstrasse Näfels Holzplatz Arschwald (Endpunkt) 2721450/1217450 Sulzboden–Rietboden Näfels Rietboden (Endpunkt) 2717645/1215900 Fliissen–Gäsialp Mühlehorn Gäsialp (PP) 2731880/1217960 Guldiboden (Endpunkt) 2731630/1218020 Planggschwändistrasse Obstalden Wendeplatte Planggschwändi (Endpunkt) 2729750/1218240 Ammelii–Altstafel Obstalden Abstellplatz Chratzegg (Endpunkt) 2730540/1217290 Tal–Habergschwänd Filzbach Habergschwänd (Endpunkt) 2727980/1218350 Baawald–Stöggwald Filzbach Elm (PP) 2727010/1219300 Marchstein (PP) 2727360/1218990 Winggel (Endpunkt) 2727580/1218500 Schwändiberg–Rietegg Mollis Fooplangge (PP) 2725980/1218390 Rietegg (Endpunkt) 2726315/1217265 Chumenwald Mollis Schluchenrank (PP) 2726690/1215930 Chumenhüttli (Endpunkt) 2726750/1215520 nur Steinwildjagd Lachenstrasse Näfels Alp Lachen (Endpunkt) 2715445/1212780 Naturfreundehaus–Mittlere Fronalp Mollis Mittlere Fronalp (Endpunkt) 2726131/1213989 Glarus Studenschlettli Riedern Endpunkt 2721570/1212245 Rütihofstrasse Schwändi Walcherwald (PP) 2723850/1209620 Rütihof (PP) 2723930/1209370 Halten Rütiwald Glarus PP 2723215/1210240 PP 2723275/1210320 Rütiwald Glarus PP 2723265/1209755 Endpunkt 2723190/1209860 Endpunkt 2723365/1209580 Halten–Wildenberg Glarus Endpunkt 2722745/1210690 Wildenberg–Widen Glarus Endpunkt 2722460/1210850 Schlattberg Glarus Endpunkt 2720115/1211640 Ruoggis west Glarus Endpunkt 2715335/1209565 Rossmattertalstrasse Glarus Chlünstalden (PP) 2712960/1207635 Grappliboden (PP) 2713165/1206915 Grappliwald (PP) 2713525/1206645 SB Dräggloch (PP) 2714345/1205945 Endpunkt 2714365/1205955 Glarus Süd Allmeind–Melchstein Sool Rüfelichopf (PP) 2725587/1207138 Egg-Gaden (PP) 2726590/1207150 Stock (PP) 2726170/1207250 Melchstein unten (PP) 2726380/1207430 Melchstein oben (Endpunkt) 2726400/1207510 Basisstrasse Sool/Engi Leimenplatz (PP) 2726740/1206920 (durchgehend befahrbar; Bau- Alpbachplatz (PP) 2727980/1206770 stellensignalisation beachten) Leuggelen–Restli 1 Nidfurn/ Dohlenberg (PP) 2721960/1205275 Leuggelbach Rütenen (PP) 2721350/1204215 Restli (Endpunkt) 2721080/1204080 Erlenbergstrasse Rüti Platz Gutbadrus (Endpunkt) 2719025/1199425 Bienenhaus (PP) 2719605/1199895 Hinter Erlenberg (Endpunkt) 2719850/1200415 Sandalpstrasse Linthal Sandwiti (Endpunkt) 2717380/1191320 Friterenstrasse Linthal Burstegg (Endpunkt) 2716630/1197300 Obbort–Weidegg Linthal Weidegg (Endpunkt) 2718900/1194650 Gufelstoggstrasse Engi Chumenbergrank (Endpunkt) 2729845/1206140 Salenstutz–Üblital Engi Üblital (Endpunkt) 2731350/1207315 Schlattstrasse Engi Wagenplatz (Endpunkt) 2731315/1205180 Chrauchtalstrasse Matt Geisssteg (PP) 2734015/1202555 Riseter Unterstafel (Endpunkt) 2735725/1203785 Wisli–Gamperdun 2 Elm Gamperdun Stäfeli (Endpunkt) 2733385/1198475 Strasse Obererbs Elm Bünenboden (Endpunkt) 2727990/1195100 1 Sonntagsfahrverbot Enneteggen – Leuggelen gilt nicht für Jäger mit Fahrbewilligung 2 Meliorationsstrasse: Bewilligung geregelt