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27. Ausgabe 2019 (4. Juli 2019)

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27. Ausgabe 2019 (4. Juli

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 27 Donnerstag, 4. Juli 2019 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Treffpunkt 6+7 Amtsblatt 19–24 Aus dem Linthgebiet 39 Innenausbau? Industrie West 3 8756 Mitlödi Tel. 055 644 45 50 schreinerei-abart.ch Auflage 32 040 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste Rucksack gefüllt Es ist ein erhebendes Gefühl: Wenn der Rucksack gut gefüllt ist, kann es losgehen. Aus der gewohnten Umgebung des Hauses bricht man frei ins Ungewisse auf, das mit neuen Abenteuern lockt. Die Zukunft steht bevor. Das kennen alle von Wanderungen und es gilt auch für die Fortsetzung nach dem Berufs- oder Schulabschluss. Noch sind die Erfahrungen rar, doch mit den ersten Schritten auf dem weiteren Lebensweg sammeln die frisch Ausgebildeten aus dem Glarnerland weitere Erfahrungen. Sie sind motiviert und bereit etwas zu leisten, sie sind in vielem gut trainiert und können auch etwas für die Gesellschaft tun. Diese Gesellschaft erwartet von ihnen einiges, sie darf es auch erwarten. Zum Beispiel, dass sie als mündige Bürgerinnen und Bürger leben, die der Gemeinschaft etwas bringen, die etwas beisteuern, dass sie die Verantwortung für ihr Leben wahrnehmen und etwas aus sich machen. Denn für ihre Ausbildung haben Eltern und Lehrpersonen, aber auch die öffentlichen Schulen und ihre Lehrbetriebe Verantwortung übernommen und sich engagiert. Seit jeher galt es bei der ganzheitlichen Ausbildung, sowohl den Kopf wie auch das Herz und die Hand zu fördern. Dazu ist der Duale Bildungsweg der Schweiz hervorragend geeignet. In der praktischen Berufsausbildung haben die manuell Fähigen ihr Können erlernt, in Berufsschulkursen haben sie ihr Fachwissen und ihr Allgemeinwissen erworben. Jetzt gilt es, dieses Wissen zu vervollständigen – bei der praktischen Arbeit im Beruf und später bei der weiteren Spezialisierung. Dabei gehen einige auch den Weg an höhere Fachschulen und Fachhochschulen, wo sie auf der praktischen Basis aus der Berufslehre ein Fach - studium und damit einen Hochschulabschluss anpeilen. Wenn man bedenkt, dass derzeit in der Schweiz 42 000 Handwerker fehlen, so ist das für sie eine ausgezeichnete Nachricht. Jene Maturandinnen und Maturanden, die vor allem mit intellektuellen Fähigkeiten punkteten, werden ihr technisches Geschick und ihre Herzensbildung erweitern wollen und – vielleicht – auch etwas mit den Händen erschaffen. Auch das kann ein Abenteuer werden. Kopf, Herz und Hand – sie alle wollen gefördert und gefordert werden. Die drei Bereiche ergänzen sich und sind gleichberechtigte Teile der Persönlichkeit. Wer so rundum gebildet ist, für den besteht die Zukunft aus Chancen, die es zu ergreifen gilt – im Vertrauen auf das Glück des oder der Tüchtigen. ● FJ Stellvertretend für alle Abschlussklassen (im Uhrzeigersinn von oben links): Köche und Küchenangestellte der GIB Ziegelbrücke, die fünf Besten im Detailhandel der KBS Glarus, die Berufsmaturaklasse der GIB und die Klasse 6i der Kantonsschule Glarus. Prüfungsfeiern im Glarnerland Abschluss und Fortsetzung (Fotos: FJ) Ende Juni können sich jeweils mehr als 300 Berufslernende, Maturandinnen und Maturanden über ihre Abschlüsse freuen. Der FRIDOLIN besuchte eine Reihe der Feiern – sie beweisen: Das Glarnerland bringt Fachleute hervor, die jetzt in Beruf und Studium die Fortsetzung wagen. Es war kein Zufall, dass Urs Brotschi, Präsident von Hotel & Gastro formation Glarnerland, zu Beginn seiner Ansprache vor den Köchen EFZ den chinesischen Philosophen Laotse zitierte mit dem Ausspruch: «Eine Reise von tausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.» Denn schon heute können angehende Köche ihre Berufsschulklasse in Englisch besuchen und bald können sie – im Rahmen eines Austauschs mit der chinesischen Partnerschule – im «Reich der Mitte» die asiatische Kochkunst kennenlernen. Am Donnerstagabend, 27. Juni, allerdings konnte er 26 Köchen EFZ zum Diplom gratulieren, unter ihnen Corina Steinmann von den Alters- und Pflegeheimen Glarus Nord zur besten Glarner Note 5.5. Bei den Küchen - angestellten EBA erreichte Kapta Anyaktsang vom Restaurant Bergli die beste Glarner Note. An der gleichen Feier gratulierte Obmann Daniel Hösli mit Nicole Geisser und Simon Giger von Metzgerei Berwert und Patrick Zahner von Metzgerei Fischli drei neuen Fleischfachleuten. Sie stehen als Beispiel für die vielen neu diplomierten Berufsfachleute. Weitere Berichte über Diplomfeiern finden Sie im aktuellen FRIDOLIN. Volle Aula Wie stolz die Familien auf ihre Berufslernenden sind, zeigte sich an der Feier der KBS Glarus in der Aula der Kantonsschule. 114 Kaufleute und Detailhandelsfachleute bekamen dort ihre Diplome und Abschlusszeugnisse – die 550 Plätze der Aula waren restlos belegt, weil alle mitfeiern wollten. Insgesamt 12 junge Berufsleute hatten einen Schnitt von 5.3 und höher erreicht und so war es – wie Regierungsrat Kaspar Becker in seiner Ansprache bemerkte – «ein gewaltiges Bild». Die kaufmännischen Ausbildungen seien vielfältig geworden, der Konkurrenzdruck sei hoch, aber die Leistungsbereitschaft ebenfalls. Vielfalt der Berufsziele Vielleicht die grösste Vielfalt der Berufsziele zeigte sich bei den 20 er folgreichen Berufsmaturanden an der Gewerblich-Industriellen Berufsfachschule in Ziegelbrücke. Bauingenieure, Techniker, Aviatiker, Maschinenbauer, Elektrotechniker und eine Schreinerin, welche an der Fachhochschule Architektur studieren will – in einigen der besten Glarner Industrieund Gewerbeunternehmen werden junge Berufsleute geformt, die dereinst die Wirtschaftszukunft des Glarnerlandes mitbestimmen und zu den am besten ausgebildeten Praktikern des Kantons gehören. «Auf Sie kommt es an», sagte ihnen Journalist und Buchautor Martin Beglinger. «Junge, gut ausgebildete Berufsleute braucht es.» Sie sollten nicht nur Bodenständigkeit und Biss zeigen, sondern auch kreativ und flexibel sein und es bleiben. Dazu gehöre es, Lösungen vorzuschlagen und sich dabei auch mutig aus dem Fenster zu lehnen. Er ermutigte die Berufslernenden in Vereinen, in der Gemeinde und im Kanton Verantwortung zu übernehmen, denn «unsere Demokratie zehrt davon, dass möglichst viele und Leute aus allen Schichten Verantwortung übernehmen.» In Bildung investieren An der Maturafeier der Kantonsschule sprach Radrennfahrer Tom Bohli zu den Maturandinnen und Maturanden. «Jeder durchläuft Hochs und Tiefs», sagte er, «und sieht dabei, was fehlt. Was mir fehlte, war die Bildung. Nicht wegen des Studentenlebens, sondern weil ich jeden Tag Neues lernen wollte. Materielles – ein Auto, eine tolle Uhr – verliert seinen Wert. Aber die Skills, die Fähigkeiten, die kann euch niemand wegnehmen. Auch einen Sport könnt ihr immer ausüben, der wird nie den Anreiz verlieren.» Fähigkeiten im Beruf – so die Erfahrung von Bohli – «sind die einzig solide Basis, die euch wirtschaftlich weiterbringt. Also investiert in euch selbst.» Es versteht sich heute von selbst, dass restlos alle Absolventinnen und Absolventen gut angezogen auf die Bühne des Lebens treten, wenn sie ihren Abschluss entgegennehmen. Denn sie zeigen damit ihren Familien und Ausbildnern, dass es sich gelohnt hat, in sie und ihre Ausbildung zu investieren. ● FJ Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 6. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 7. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 6./7. Juli Dr.med. Felix Beano Glarnerstrasse 32, Siebnen Telefon 055 440 1010 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei - tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 6./7. Juli Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 20 20 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr. Grosse Küchenausstellung Ziegelbrückstrasse 48 Der Vorstand der Glarner Handelskammer unterstützt die bewährten bürgerlichen Vertreter im eidgenössischen Parlament in Bern. Wählen Sie im Herbst die Ständeräte Thomas Hefti · FDP Werner Hösli · SVP Nationalrat Martin Landolt · BDP

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