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28. Ausgabe 2019 (11. Juli 2019)

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28. Ausgabe 2019 (11. Juli

AZA 8762 Schwanden Jeden Donnerstag in allen Haushaltungen Abonnement ausserhalb der Region jährlich Fr. 70.– Einzelverkauf: Fr. 2.20 Nr. 28 Donnerstag, 11. Juli 2019 Die Regionalzeitung mit Amtsblatt im Wirtschaftsraum Glarus Gegründet 1928 als Anzeiger vom Gross- und Kleintal Aus den Verhandlungen des Regierungsrates 6 Amtsblatt Aus dem Linthgebiet 18 – 20 29 Alles für die Grillsaison bei: Auflage 32 040 Expl. WEMF/SW-beglaubigt Fridolin Druck und Medien Tel. 055 6474747, Fax 055 6474700 E-Mail: fridolin@fridolin.ch www.fridolin.ch LEIT-SATZ Notfalldienste «Ettis mache!» Mit dem touristischen Sommer - programm ist das so eine Sache. Anlässlich der Jahresversammlungen der Tourismusorganisationen, Bergund Sportbahnen, wird regelmässig über die fehlenden Gäste und Einnahmen geklagt. Man kann es schon bald nicht mehr hören. Stimmt das Wetter, fehlt es an Angeboten und geeigneten Unterkünften. Und die Angebote, entstanden in den Köpfen von professionellen Produkt - managern, bringen nicht den gewünschten Erfolg. Es funktioniert einfach nicht! Hat man den Industrie - pfad einmal durchlaufen und die Firmen ausspioniert, möchte man mehr sehen, etwas Einzigartiges erleben. So sehen es zumindest viele erwachsene Gäste. Für Kinder gibt es Zwerg Bartli in Braunwald und den Elmer Riesenwald. Aber irgend wann haben es die Kleinen gesehen – sie wollen mehr Action, glauben nicht mehr an Märchen- und Sagengestalten. Und ihre Eltern und Grosseltern sehen dies genauso. Hoffnung reiht sich an Hoffnung. Auf dass ein Wunder geschehe, und die Touristen statt in die angren - zenden Gebiete Flumserberg und Graubünden zu fahren ins Glarnerland abschwenken. Für einen oder mehrere Tage, zum Wandern, Sport treiben oder einfach, um die viel fältigen Naturschönheiten zu geniessen. Es geht um Erholung, Erlebnisse und gelebte Gastfreundschaft mit all ihren Facetten. «Mer sött halt ettis mache»! so der Tenor. Und «ettis mache», kostet Geld. Das mit dem Geld mag in Teilen berechtigt sein. Es gibt nebst ein paar innovativen Hoteliers kaum private Persönlichkeiten, die freiwillig in touristische Infrastrukturen inves - tieren. Auch im Kanton gedrehte Krimis und einfach gestrickte Fernsehserien vermögen keine Leute anzulocken. Wie wohl ist einem da ums Herz, wenn man an der Eröffnungsfeier eines 230 Kilometer langen Glarner Weitwanderweges teilnehmen darf. Es erstaunt und erfreut mitzuerleben, was ein kleines, aber tüchtiges Team von Initiantinnen und Initianten innert kürzester Zeit zustande gebracht hat. «Ettis mache», verkommt im Angesicht der herausragenden Leistungen und der Professionalität aller Beteiligten zur Floskel. Denn «ettis machen» wollen alle, aber selbst tatkräftig mitanpacken, Geld organisieren, freie Zeit opfern, Bewilligungen einholen und zähe Verhandlungen führen, nur ganz wenige. Es fehlt an Mut, Herzblut, Energie, handwerklichem Geschick und Leistungs - bereitschaft. Gabi, Hans, Heidi, Markus und alle Mithelfenden: Ihr habt allen gezeigt wie man «ettis macht». Viel Erfolg und Herzensdank für die grandiose Leistung. ● zim Geteilte Freude über die Eröffnung der «VIA GLARALPINA»: (von links) Heidi Marti, Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard, Gabi Aschwanden, Hans Rauner und Markus Marti. (Foto: zim) Weitwanderweg «VIA GLARALPINA» «Ds Bergwanderä isch im Trend!» Zusammen mit zahlreichen Gästen haben die Initianten der «VIA GLARALPINA» am Samstag, 6. Juli, im Park des Jenny- Areals in Ziegelbücke die Eröffnung des spektakulären Weitwanderwegs gefeiert. Unglaublich was das Team geleistet hat, um Einheimischen und wanderfreudigen Gästen die Traum-Bergwelten des Glarnerlandes näherzubringen. Am Anfang war die Idee Wenn es darum geht Ideen hervor - zubringen und Innovationen umzu - setzen ist Gabi Aschwanden, seit 26 Jahren Hüttenwartin der «Fridolins- Hütte», stets ganz vorne mit dabei. Mit ihrer Begeisterungsfähigkeit, der geballten Energie und dem unermüdlichen Tatendrang vermag sie Gleichgesinnte davon zu überzeugen mit - zutun. Und, sie packt auch überall selbst mit an, ist alles andere als eine Schreibtischtäterin, die am PC Tourismusprodukte entwickelt. Sie ist vor Ort, kennt die Glarner Gipfel und Gletscher wie ihre eigene Hosen - tasche, und ganz wichtig, die Bedürfnisse der Alpinisten und Bergwanderer. So verwundert es nicht, dass sie in den eigenen Reihen als Aushängeschild gilt. Dieser Titel sei Gabi von Herzen gegönnt. Sie strahlt mit ihrer positiven Energie weit über die Kantonsgrenzen hinaus und ihr Kommunikationstalent sucht seinesgleichen. Von Anfang an mit von der Partie war Hans Rauner, der Macher. Einer von den ganz Grossen in Sachen Berg- und Wandersport. Auch Hans kennt beinahe jeden Stein im Kanton, die besten Routen, und ganz wichtig, auch die Gefahren. Seine Leidenschaft, das Festlegen von Bergwanderrouten, deren Aus- und Aufbau sowie deren Einstufung, konnte er bei der «VIA GLARALPINA» voll ausleben. Mit viel handwerklichem Geschick, Urteilsvermögen und den richtigen Werkzeugen und Hilfs - mitteln, hat er zusammen mit seinem erfahrenen Team schier unglaubliches bewältigt. Die anlässlich der Er öffnung gezeigten Naturbilder, liessen einen in Teilen den Atem in Stocken bringen. In schwindeler regendem Gelände, beispielsweise auf dem «Brüggler-Grat» wirkte Hans total locker, in seinem Element eben. Locker und völlig unbefangen ist er auch im Gespräch. Nein, Angst kenne er nicht, meinte er auf die Frage nach dem Befinden hoch über den steil abfallenden Felswänden. Dabei muss man bedenken, dass er nicht alleine unterwegs war. Er musste die schwere Last der Werkzeuge und Ketten tragen. Dies sei für ihn normal, lässt er die Gäste in seiner Bescheidenheit wissen. Nur, wenn die Steine besonders hart waren, machte es ihm zu schaffen. Geld und Bewilligungen Auf dem Informationsrundgang erfuhren die Besucher, wie es nach der Idee an die Umsetzung ging. Es galt zuerst einmal die für ein solches Gross projekt notwendigen Mittel zu beschaffen. Die 2017 gestartete Sponsorensuche sei ein Leichtes gewesen, erklärte Markus Marti, der Dritte in der Runde der Initianten. Sowohl die drei Gemeinden, als auch die Glarner Kantonalbank und weitere gross - zügige Sponsoren, hätten schnell ihre Zusage gemacht. Innerhalb von sechs Monaten, seien die 300 000 Franken für den Startschuss bereitgelegen. Weiter musste mit den angrenzenden Kantonen Uri, Graubünden, St. Gallen und Schwyz, den Grundstück - besitzern und Kooperationen verhandelt werden. Auch die Wildhut musste involviert werden. «Das Einholen der Bewilligungen verlief sehr zäh», verriet Gabi Aschwanden. Als diese schliesslich im März 2019 eintrafen, ging es sofort ans Werk. Tausend Markierungen wurden gesetzt oder gemalt. Rot-weiss für die normalen Wanderwege, Blau-weiss für die anspruchsvollen Bergwanderwege, welche auch Schnee und Gletscherüberquerungen enthalten können. Man habe bewusst auf naturfremde Hilfsmittel verzichtet, um die Schönheiten der Wege nicht zu beeinträchtigen, erklärte Aschwanden. Ob die Stunden gezählt oder abgerechnet wurde, war nicht zu erfahren. Zu gross war die berechtigte Euphorie über das gelungene Gemeinschaftswerk der «VIA GLARALPINA». 230 Kilometer Hochgenuss Nun, da die Eröffnungsfeierlichkeiten vorüber sind, können Wanderfreunde und solche die es werden möchten, in die Vollen gehen. 230 Kilometer von den Initianten und Mitarbeitern der drei Gemeinde errichteten Bergwanderwege laden zur Begehung, zum Verweilen und Geniessen ein. Die «VIA GLARALPINA» umfasst 19 Routen, mit 20 Gipfeln und über 30 Hütten. Für die anspruchsvollen Etappen, welche mit Ketten, Drahtseilen und Stiften ausgerüstet sind, wird eine sehr gute körperliche Verfassung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit vorausgesetzt. ● zim Hausärztlicher Notfalldienst Täglich 24 Stunden EINWOHNER GLARUS SÜD: 0844 55 66 55 EINWOHNER GLARUS: 0844 44 66 44 EINWOHNER GLARUS NORD: 0844 33 66 33 An Samstagen, Sonntagen und allgemeinen Feiertagen werden die Dienstkreise Glarus Süd und Glarus (Mitte) zusammen geschlossen. Zahnarzt Samstag, 13. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr Sonntag, 14. Juli 11.00 bis 12.00 Uhr und 17.00 bis 18.00 Uhr Der diensttuende Notfallzahnarzt ist über Telefon 1811 zu erfragen. Augenarzt Samstag/Sonntag, 13./14. Juli Dr.med. Alain Preitner Rotfarb 9, Uznach Telefon 055 280 44 44 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Frei tag, 12.00 Uhr, bis Montag, 08.00 Uhr. Schweizerisches Toxikologisches Zentrum Telefon 145, Zürich Tierarzt Samstag/Sonntag, 13./14. Juli Tierärztliche Notfallklinik Glarnerland und Umgebung Tierklinik am Kreis AG Zaunweg 11, Netstal Telefon 055 646 86 86 Permanenter Notfalldienst für alle Tierarten Notfallring Landerer/Buchholz Dieses Wochenende hat Dienst: Kleintierpraxis Buchholz Buchholzstrasse 48, Glarus Telefon 055 640 26 40 Grosstierpraxis Landerer Bahnhofstrasse 31a, Näfels Telefon 055 622 22 66 Wochenend-Notfalldienst: jeweils ab Samstag, 12.00 Uhr, bis Montag, 07.30 Uhr.

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