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3. Ausgabe 2020 (16. Januar 2020)

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Donnerstag, 16. Januar 2020 | Seite 20 Hotel-Restaurant National, Näfels Vom «Sandstrand» zum Foodkurier Die junge Glarner Gastronomin Susanne Dürst ist vielen Glarnerinnen als Gastgeberin des Gäsi-Kiosks bekannt. Seit ein paar Wochen hauchen sie und das «Gäsi»-Team dem traditionsreichen Hotel-Restaurant National in Näfels mit Angeboten wie dem Foodkurier frisches Leben ein. Das «National» in Näfels ist ideal für Haupt- oder Vereinsversammlungen. Legendär ist im Sommer der Lunch auf der Terrasse unter dem Nussbaum. Foodkurier – Essen im Restaurant – aber zu Hause Die Idee ist so einfach wie ein - leuchtend: Weshalb soll, was bei Pizza funktioniert, bei Schweizer Küche nicht ebenso gut klappen? Der Gast wählt bequem zu Hause aus der Foodkurier-Menükarte, bestellt per Telefon Tomatencremesuppe, Hackbraten, Nudeln und Bratensauce, eine Reispfanne mit Sojageschnetzeltem und Gemüse sowie «Primitivo» für sechs Personen. Bis das Essen eintrifft, dekoriert er (oder sie) in Ruhe den Tisch «für d’ Gaschtig», und fertig ist eine kurzfristige Einladung für die Nachbarn oder der gemütliche Monatstreff mit Freunden – ohne lange Vorbereitung oder auch dann, wenn man einfach keine Zeit oder Lust «für ä grosses Köch» hat. Handverlesene Verpackungen Susanne Dürst setzte sich mit der Angebotsgestaltung auseinander und räumte qualitative wie logistische Hürden aus dem Weg. Der Kontakt mit dem Foodkurier-Gast passiert am Telefon. Das sichert persönliche Betreuung und Beratung. Das Essen, zubereitet vom bewährten «Gäsi»- Team in der «National»-Küche in Näfels, kommt im richtigen Temperaturbereich und zeitnah beim Besteller an. Die Verpackungen sind beispielsweise aus nachwachsenden Roh - stoffen wie Zuckerrohr hergestellt. Traditionsreiches Restaurant mit Platz und Kegelbahn Das «National» in Näfels ist als gross - zügiges Restaurant vor allem auch im Sommer seit Jahrzehnten eine be- Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm 50-Jahr-Jubiläum Die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm wird 50 Jahre alt. Am kommenden Samstag, 18. Januar, gibt es im Schneesportgebiet Elm von 13.00 bis 15.00 Uhr gratis Ski- und Snowboard-Unterricht für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre (inkl. Ski-Abo, nur bei Anmeldung im Skischulbüro ab 08.00 Uhr), einen offerierten Apéro für Kinder und Erwachsene in der Kinder-Arena auf Ämpächli sowie ein Jubiläumsgeschenk. Gastronomin Susanne Dürst («Gäsi»-Kiosk) ist neu auch die Gastgeberin im traditionsreichen Hotel-Restaurant National. (Fotos: zvg) liebte Anlaufstelle für Geschäfts - essen. Über die Terrasse breitet ein uralter Nussbaum seine schützenden Blätter und sorgt an heissen Tagen für ein angenehm kühles Ambiente beim Mittagessen. Das Restaurant an der Alten Bahnhofstrasse in Näfels bietet mit 115 Plätzen genügend Raum für Hauptversammlungen oder Firmenanlässe. Mit dazu gehören zwei gepflegte Kegelbahnen, die Anlässe auflockern und zu gemütlichen Events machen. ● pd. Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 11.00 bis 14.00 und von 17.00 bis 22.00 Uhr sowie sonntags von 10.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Infos unter www.national-naefels.ch. Schneider aus Matt die Skischule. Im Dezember 1969 konnte der erste Skischulbetrieb im «Märchtli», im Tal in Elm, aufgenommen werden. Hans Rhyner stellte einen Skilift gegenüber dem Dorf auf, der abends beleuchtet war. Meilensteine 1972 gründete Kaspar Rhyner die Sportbahnen, im Januar 1973 konnte man auf Ämpächli Ski fahren. Treue Besucher waren während 40 Jahren die jährlich bis zu 300 jungen Gäste aus Belgien. 1975 verschob sich der «Skilift» zum «Eggli», an die Talstation der Sportbahnen. Die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm bot während der Glarner Sportwoche Rundum-Betreuung mit Abholservice bis über die Kantonsgrenzen hinaus. 1978 führte ein OK der Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm den Jugend-Cup Elm ein, der im März 2020 zum 43. Mal stattfindet. 2012 entstand aus der Ideenküche von Hans Rhyner die «Kinder-Arena» auf Ämpächli, wo Schneesport spielerisch erlernt werden kann. Anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums wird in der Kinder-Arena auf Ämpächli mit klei- Gartencenter Grünenfelder: «Grosse Auswahl an Grünpflanzen» Die Kraft grüner Pflanzen Ob zu Hause, im Büro, im Garten oder im öffentlichen Raum: Überall haben Pflanzen eine positive, anregende Wirkung, steigern die Lebensqualität, machen uns glücklich und reinigen die Luft. In der Grünpflanzenabteilung: Beaucarnea von 30 bis 200 cm Höhe. (Foto: zvg) Gesundes Raumklima ist das A und O für Produktivität und Wohlbefinden. Vor allem im Winter, wenn nicht genug gelüftet wird, sammeln sich Schadstoffe in der Luft. Luftreinigende Pflanzen helfen beim Abbau von Schadstoffen, indem sie diese aus der Luft filtern und das Raumklima nen und grossen Gästen gefeiert. Informationen zu den Sportwochenkur- verbessern. Zu verdanken haben wir Elmer Skilehrerinnen und -lehrer der ersten Stunde. (Foto: zvg) Spende sen (Pauschalangebot für fünf Tage), diese Entdeckung einer Studie der Warum nicht auch Blut Die Schweizer Ski- und Snowboardschule Elm vermittelt seit ihrer Grün- Schneesport. Vor 50 Jahren gründeten und Thalwil bei www.skischule-elm.ch. die schadstofflastige Luft in Raum- Rette Leben blut den Gästen die Faszination inkl. Bustransporten zwischen Elm NASA, welche untersuchte, wie sich einmal Blut spenden? dung 1969 mit Engagement und Herz- Hans Rhyner aus Elm sowie Hans ● pd. stationen verbessern lässt. Das Ergebnis: bestimmte Pflanzen können Schadstoffe aus der Luft filtern, so senkte eine Grünlilie im Experiment den Gehalt von Formaldehyd im Raum an einem Tag um 86 Prozent. Empfohlen wird eine Pflanze pro neun Quadratmeter, also etwa zwei Pflanzen pro Raum, um einen Effekt erzielen zu können. Doch je mehr Pflanzen, desto besser die Luft. Die zehn Superstars der Luftreinigung sind: Areca, Calathea, Dracaena, Ficus, Hedera, Kentia, Monstera, Spathiphyllum, Farne und Asplenium. Da nicht jedermann einen grünen Daumen hat, gilt es, in manchen Fällen gezielt jene Pflanzen auszuwählen, die be sonders pflegeleicht sind und auch den einen oder anderen Pflegefehler verzeihen. Gartencenter Grünenfelder stellt verschiedene Arten von Zimmerpflanzen vor, die nicht nur sehr pflegeleicht, sondern auch besonders robust und langlebig sind, so Kentiapalme, Goldfruchtpalme, Bogenhanf, Efeutute, Beaucarnea, Drachenbaum, Mons - tera, Yucca, Gummibaum, Zamioculcas. ● pd. Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 08.30 bis18.30 Uhr und Samstag von 08.30 bis16.00 Uhr. Infos: www.garten-gruenenfelder.ch.

Donnerstag, 16. Januar 2020 | Seite 21 Geschäftsübergabe Nach 30 Jahren übergeben wir unseren Betrieb in die 3. Generation an unsere Kinder Michael und Sabrina Loner. Dies, nachdem sie uns bereits seit 2013 in der Geschäftsleitung unterstützen. An dieser Stelle möchten wir es nicht versäumen, unserer stets treuen Kundschaft und unseren Geschäftspartnern von Herzen zu danken. Wir wünschen Michael und Sabrina weiterhin viel Erfolg und Freude an ihrer Tätigkeit. Kurt und Esther Loner Geschäftsübernahme Wie von unseren Eltern angekündigt haben wir zum 1. Januar 2020 sämtliche Verantwortungen und Tätigkeiten übernommen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen danken. Im Sinne unserer Eltern können unsere Kunden und Geschäfts - partner auch weiterhin Zuverlässigkeit in der Betreuung und beste Qualität der Arbeiten erwarten. Wir nehmen diese Aufgabe mit entsprechendem Elan in Angriff und freuen uns auf diese neue Herausforderung. Michael und Sabrina Loner Präsentation der Maturaarbeiten der Kantonsschule Glarus Subbässe und Widderchen Der eine mixte tiefe Bässe, der andere jagte flüchtige Falter, doch beide gehören zu den 55 Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Glarus, die am Mittwoch, 8. Januar, von 16.00 bis 21.00 Uhr ihre Maturaarbeiten der Öffentlichkeit präsentierten. Der erstaunliche Bilderbogen von Forschungsthemen beweist: Das junge Glarus ist bereit für die Welt der Wissenschaft. Die Maturaarbeit wird präsentiert: Familie, Freunde und Mitschüler sind begeistert. Wenn Marcos Vinicius de Azevedo Camargo Milanez im Musikzimmer seinen Mitschülerinnen und Mitschülern erklärt, wie er auf seinem Antares-Mischcomputer Hi-Hats und Subbässe zu einem Deutsch-Cloud- Rap zusammenmixte, verstehen die meisten wohl nur Bahnhof. Denn diese Musikrichtung gibt es erst seit 2013. De Azevedo liess sich von Bekannten eine Liste mit jeweils zehn Cloud-Rap-Titeln geben und mischte daraus sein eigenes Werk, das nicht veröffentlicht wird und keinen Titel hat. Den Text habe er, so de Azevedo, in unter zehn Minuten aus Schlüsselwörtern generiert, die er dann mit von Autotune veränderter Stimme sprechsingt. Das Resultat war übrigens – so jedenfalls lässt der Applaus vermuten – durchaus ansprechend, ein bisschen wie Stereo Luchs auf Nonsens- Tournee. Wissenschaft ist das nicht gerade, aber dafür mit feinem Ohr gemixt. Aktuell Manche Untersuchungen – etwa jene von Levi Egli zur mentalen Stärke im Fussball – legten Defizite offen: So werde in diesem Sport zwar die physische und die technische Leistungsfähigkeit gezielt gesteigert, Mentaltraining habe aber noch ein stiefmütterliches Dasein. Andere betrafen 80 Millionen Europäer – etwa jene von Kaj Weibel zum Placebo - effekt von Koffein. Manche waren von geradezu brennender Aktualität. Laut der Untersuchung von Leonie Della Casa schneiden Glarner Familien bei der CO 2 -Bilanz ihres Nahrungsmittel - konsums besser ab als der Schweizer Durchschnitt. Und eine noch grössere Verbesserung liesse sich erreichen durch saisonal, regional, bio, weniger stark verarbeitete Produkte und weniger tierische Produkte. Rektor Peter Aebli war so begeistert, dass er Della Casa gleich ein Beraterinnenmandat für die Umstellung des Mensa-Menüplans anbot. Andere dagegen, etwa Bettina Radamonti, wurden sozu - sagen während des Vortrages von den Aktualitäten überholt. Sie sprach noch über die stabilisierende Wirkung der britischen Monarchie, da hatten Meghan und Harry schon ihren «Rückzieher» bekanntgegeben. Handfest Besonders schön waren jene Unter - suchungen, wo zum Schluss Hand - festes herausschaute: etwa das lange Baumwollkleid mit Schneppentaille von Anna Anrig oder das selbstgebas - telte und -geschriebene Bilderbuch «Gaudi» von Jessica Phrakousonh. Aber beeindruckend waren vor allem die schätzungsweise 550 Seiten aller Arbeiten zusammen, die von Astronomie bis Zoologie so ziemlich alles vereinen, worüber man vernünftig forschen kann. ● FJ Roman aus Braunwald Josephs Tochter Der Braunwalder Autor Alexander Stuber alias Alexander F. Stahel veröffentlichte kürzlich seinen ersten Roman. Das Werk ist in gut sortierten Buchhandlungen ab sofort erhältlich. «Hoch über dem Alltag entstanden»: Der Braunwalder Roman «Josephs Tochter». (Foto: zvg) Der nicht nur im Kanton für seine spitze Feder bekannte Braunwalder Alexander Stuber hat in diesen Tagen seinen ersten Roman veröffentlicht. Das Werk mit rund 700 Seiten Umfang befasst sich mit dem Leben des Mädchens Alicia. Als dieses im Teenageralter entdeckt, nicht die leibliche Tochter des geliebten Vaters zu sein, bricht für sie eine Welt zusammen. Rund um diese zentrale Erzählung spinnt der Autor eine unterhaltsame und abwechslungs - reiche Geschichte von Trennungsschmerz, Gastarbeiterschicksalen und Familiendramen mit einem span - nenden Blick in die Vergangenheit unseres Kantons. Der in Braunwald aufgewachsene und hier einen Hotelbetrieb leitende Alexander Stuber bringt unter dem Pseudonym Alexander F. Stahel mit seinem Erstling ein Buch auf den Markt, das, spannend, leicht lesbar und doch anspruchsvoll in seiner Thematik, den Leser von der ersten bis zur letzten Seite gefangen hält. Erhältlich ist der Roman ab sofort in jeder gut sortierten Buchhandlung, z. B. bei «Wortreich» und Baeschlin Bücher in Glarus, aber auch bei allen bekannten Online-Anbietern. ● eing. Sankt-Hilarius-Pfarrei Näfels feiert Patrozinium Menschwerdung Gottes «Die Menschwerdung Gottes ist matchentscheidend!» Dies unterstrich Pfarrer Harald Eichhorn in seiner Festtagspredigt zum Patrozinium des heiligen Hilarius. «Gott ist für uns Mensch geworden, um uns zu retten, zu unserem Heil kommt er uns entgegen, das soll man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.» Wissenschaftlich Ganz anders machte sich Roman Dirnberger ans Werk. Er legte sich bei seinem Feldversuch im Unterwallis während der Sommerferien 2019 sechs Wochen lang auf die Lauer und erforschte, ob verschiedene Schmetterlingsarten – etwa das Widderchen, der Dukatenfalter und der Bläuling – Vorlieben für verschiedene Blüten haben. Und tatsächlich: Während sich der Dukatenfalter an jenen Blüten nährt, wo der Nektar oberflächlich zu haben ist, zieht der Baumweissling Kleearten vor, wo der Nektar aus der Tiefe geschlürft werden muss. Des Rätsels Lösung: Der Rüssel des Baumweisslings ist 2,5-mal länger als der des Dukatenfalters. Man glaubt Dirnberger, wenn er sagt, dass es in diesem Bereich noch vieles zu er forschen gäbe. Im Uhrzeigersinn von oben links: Anna Anrig, Bettina Radamonti, Kaj Weibel und Marcos De Azevedo (Fotos: FJ) Die Sankt-Hilarius-Festgemeinde beim Apéro in hilaritate, aufmerksam serviert vom Pfarreirat. (Foto: Rita Ming) Pfarrer Harald Eichhorn verwies mit dem Evangeliumstext von der Taufe des Herrn auf das entsprechende Bild des Johannesaltars in der Näfelser Kirche und damit auch auf die Dreifaltigkeit. Dadurch kam der heilige Hilarius, der Theologe der Dreifaltigkeit, zur Sprache: «Die zweite gött - liche Person ist Mensch geworden, sie ist wahrer Gott und wahrer Mensch.» St.Hilarius setzte sich dafür ein Leben lang ein und wir bekennen dies seit dem 4. Jahrhundert. «Aber wie sieht es aus mit meinem Glauben? Glaube ich an Gott in drei Personen?» Unsere Vorfahren hätten diesen Glauben mit dem Bau der wunderschönen Barockkirche zum Ausdruck gebracht: Die Dreifaltigkeit zuoberst beim Hoch - altar, zentral die Weihnachtsdarstellung, die Geburt Gottes, aber auch Gottes Gegenwart im Tabernakel. Jesus Christus sei immer noch unter uns gegenwärtig, er komme zu uns, um uns in unserem Lebenslauf zu stärken. Pfarrer Eichhorn rüttelte auf, das Erbe unserer Vorfahren weiter - zutragen im Glauben an den einen Gott in drei Personen. Wer weiss, ist heute Initialzündung für die Taufe eines kleinen Hilarius? Der Cäcilienchor erfreute mit der «Missa in C» von Anton Diabelli den Festgottesdienst und die Festgemeinde. ● rm

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