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30. Ausgabe 2019 (25. Juli 2019)

Donnerstag,

Donnerstag, 25. Juli 2019 | Seite 8 Turnerveteranen Hätzingen Sommertour nach «Leuggelen» Wenn Engel reisen, oder anders gesagt, wenn die Hätzinger Turnerveteranen ihre jährliche Sommertour zur Alpwirtschaft Leuggelen unter die Füsse oder unter die Räder nehmen, lacht der Himmel. Danke Petrus, du bist eben ein echter «Hätzinger Fan». Auf «Leuggelen» wurde über alte Zeiten gesprochen. Nicht weniger als 24«Ehemalige» trafen sich am Mittwoch, 17. Juli, in der Alpwirtschaft Leuggelen zu einem gemütlichen Hock. Zu Fuss, auf zwei oder vier Rädern erreichten die fitten Altherren das Ziel auf «Leuggelen». (Foto: zvg) Bei herrlichem Sonnenschein und heissen Temperaturen genossen die Veteranen die Kulinarik, die vom neuen Wirt Raphael Schweizer an - geboten wurde. Gar manche Episode von vergangenen Höhepunkten aus der «Turner - karriere» wurde wieder aufgefrischt, sei es von Turnfesten, Wanderungen, oder vergangenen Turnfestsiegen und Schweizer Meisterschaften, die immer noch in lebhafter Erinnerung sind und auch immer in Erinnerung bleiben werden. Eine verschworenen und kameradschaftliche Turnergruppe sind die Hätzinger ja schon. Das zeigt die immer sehr hohe Beteiligung an allen Anlässen, sei es im Winter bei den Dienstagstreffs im «Skistübli», an der Hauptversammlung mit anschliessendem Fondue-Plausch, beim Lands - gemeinde- oder Chilbitreff, sowie bei den beiden Herbstwanderungen, einmal von unseren Kollegen aus Nieder - urnen, einmal von unserer Obmannschaft organisiert, oder auch beim Skiplausch in Elm oder Braunwald. Es stossen aber auch immer wieder neue «Ehemalige» zu unserer Truppe, die vom «Hörensagen» den Spirit dieser Gruppe selber erleben möchten. Nach ein paar Stunden gemütlichem Beisammensein verabschiedeten sich die Veteranen wieder. Sie «plangen» jetzt schon auf den nächsten Event, der Herbstwanderung von Freitag, 13. September, auf die Alp Oberbächen in Ebnat-Kappel. Hoffen wir, dass uns Petrus auch dann mit einem so prächtigen Herbsttag verwöhnen wird. ● Walter Brand RICHTLINIEN FÜR TEXTBEITRÄGE Berichte über Aktivitäten von Dorfvereinen, Organisationen und Institutionen druckt der FRIDOLIN gerne ab. Dabei sind ein paar Regeln einzuhalten: ✎ Texte sollen eine Länge von maximal 2000 Zeichen (inklusive Leerschläge) – ganz nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» – nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich vor, längere Texte zu kürzen oder zur Überarbeitung zurückzusenden. ✎ Beiträge sollen so schnell als möglich zugeschickt werden. Bei zu spät ein - gereichten – Annahmeschluss ist jeweils am Dienstag,12.00 Uhr – oder zu vielen Zusendungen kann sich die Publikation von eingesandten Texten verzögern. ☞ Wir behalten uns vor, auf Publi - ka tionen zu verzichten. Über nicht publizierte Texte werden keine Korrespondenzen geführt. Besten Dank für die Zusammenarbeit. Visit Glarnerland AG/ Uri Tourismus Autofreier Klausenpass Am Samstag, 28. September, heisst es wiederum freie Fahrt für Velos am Klausenpass. An diesem Tag nämlich wird die Strecke zwischen Unterschächen und Linthal exklusiv für Velofahrer gesperrt. Auf den zahlreichen Kehren, welche die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu überwinden haben, überrollen sie nicht nur die Kantonsgrenze zwischen Glarus und Uri, sondern passieren mit dem Urnerboden auch die grösste Schweizer Alp. Auf ihrem Aufstieg zur auf 1948 m ü. M. gelegenen Passhöhe entschädigt der Ausblick auf das grossartige Bergpanorama mit Clariden (3267 m ü. M.) sowie Gemsfairenstock (2972 m ü. M.) für die körperliche Anstrengung. Das Wichtigste in Kürze: Datum: Samstag, 28. September; Strecke: Unterschächen – Klausenpass – Linthal. Streckensperrung: 09.00 bis 16.00 Uhr (offizieller Start um 10.00 Uhr auf beiden Seiten); höchster Punkt: 1948 m ü. M.; Distanz: 35 km; Höhenmeter von Unterschächen: 957; Höhen meter von Linthal: 1286; durchschnittliche Steigung von Unterschächen: 6,1%; durchschnittliche Steigung von Linthal: 5,8%. ● pd. Weitere Informationen unter https://www.myswitzerland.com/de-ch/ erlebnisse/veranstaltungen/ride-the-alps-klausen/. Leserfoto Sommertag im Freiberg Kärpf Ein stolzer Steinbock wacht über den Freiberg Kärpf. (Foto: © Albert Schmidt)

Donnerstag, 25. Juli 2019 | Seite 9 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. 75 Jahre Sylvia Speich Liebes Mami, ist es nicht toll, du machst die 75 voll. Bist immer da, wenn man dich braucht, und jung geblieben bist du auch. Und zwickt es auch mal irgendwo, denk dran, man lebt nie ohne Risiko. Geniess das Leben voller Glück, denn keine Stunde kehrt zurück. Denk stets daran, vergiss es nicht, wir lieben und brauchen dich. Äs liäbs Grüässli vu üs allnä. Lieber Köbi Herzliche Gratulation zu deinem 65. Geburtstag. Wir freuen uns mit dir. Wir wünschen dir weiterhin viel Freude beim Fischen, Velofahren, Arbeiten beim Skilift und Grosskinder verwöhnen. Dein Heidi, deine Kinder mit Partner sowie Grosskinder Badezimmer-Umbau F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Herzliche Gratulation Herzliche Gratulation zum 10-jährigen Arbeitsjubiläum Thomas Allenspach Leiter Leistungsabwicklung Am 27. Juli 2009 trat Thomas Allenspach seinen ersten Arbeitstag bei der ehemaligen Krankenkasse Luchsingen-Hätzingen an. Nach der Fusion mit der Krankenkasse Elm im Jahr 2011 zur heutigen Glarner Krankenversicherung arbeitete er hauptsächlich am Standort Elm, stand aber weiterhin regelmässig im Büro in Luchsingen den Versicherten zur Verfügung. Am jetzigen Hauptsitz der Glarner Krankenversicherung in Schwanden leitet Thomas Allenspach den Bereich Leistungsabwicklung mit viel Engagement und fundiertem Fachwissen. Durch seine kompetente und freundliche Art ist er ein geschätzter Ansprechpartner bei unseren Versicherten. Der Vorstand, die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden gratulieren Thomas Allenspach zu seinem Jubiläum und danken ihm für die Firmentreue. Für die Zukunft wünschen wir alles Gute und weiterhin viel Freude bei der Arbeit. zum erfolgreichen Lehrabschluss 2019 Herzliche Gratulation Jasmin Müller zur sehr erfolgreichen FaBe-LAP-Prüfung mit der Note 5,2. Wir sind alle stolz auf dich. Grosi und Grosdädi Götti und Pia mit Kindern Gerne veröffentlichen wir auch weiterhin Lehrabschlussprüfungsgratulationen. Die nächste Sonderseite erscheint am Donnerstag, 8. August. fridolin@fridolin.ch | Tel. 055 6474747 Tipps der glarnerSach Sicheres 1.-August-Feuerwerk Bald krachen Feuerwerkskörper und erleuchten den nächtlichen Sommerhimmel in bunten Farben. Dieses Spektakel fasziniert Gross und Klein immer wieder aufs Neue. Die Gefahren werden aber oft unterschätzt. Durch das Abbrennen von Feuerwerken ereignen sich jedes Jahr zahlreiche Unfälle mit Brandverletzungen und Bränden. Die glarnerSach wünscht Ihnen ein schönes 1.-August-Fest. Für eine sichere und unfallfreie 1.-August-Feier empfiehlt die glarner - Sach folgende Tipps: • Informieren Sie sich beim Kauf über den Gebrauch und lesen Sie die Gebrauchsanweisung. • Beim Abbrennen von Feuerwerk die aufgedruckten Sicherheitsabstände und Altersbeschränkungen einhalten. • Raketen nur aus gut gesicherten Flaschen oder Rohren abfeuern. • Blindgänger nicht nachzünden und sich erst nach fünf Minuten an - nähern. (Foto: zvg) • In der Nähe von Feuerwerk gilt striktes Rauchverbot. • Häuser vor unkontrollierten Feuerwerkskörpern schützen. Schliessen Sie Türen, Fenster und Dachluken. • Die Knallerei versetzt die Haus- und Wildtiere in Angst und Schrecken – nehmen Sie bitte Rücksicht. Bei einem Brand gilt immer: Alarmieren (Feuerwehr 118) – Retten – Löschen. Bei Fragen stehen die Präventions - experten der glarnerSach, Telefon 055 645 61 61, zur Verfügung. ● pd. STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Scharf und fruchtig Tatort «Küche», Thema «Resten - verwertung». Vom Grillhähnchen, dem neuen Lieblingsgericht meiner Enkel, ist ein grosses Stück übriggeblieben. Nicht etwa, weil es ihnen nicht geschmeckt hat, sondern weil sie wussten, dass ein besonders feines Dessert auf sie wartete. Die Buben haben inzwischen gelernt, ihren Appetit einzuteilen. Sie möchten geniessen. Und sie wissen, dass sie mich um den Finger respektive um den Kochlöffel wickeln können. Die Beratung, was mit dem Geflügelrest geschehen soll, verlief problemlos. «Mir möchtet öppis Scharfs und Fruchtigs, am liebschtä mit Riis dezue!», waren sich die beiden einig. Und: «Mir wänd dir hälfä!» Scharf und fruchtig. Da kam mir nur die Variante Curry- Huhn oder Riz Casimir in den Sinn. Ein Klassiker, mit dem ich in den Siebzigerjahren auftrumpfen konnte. Aber das ist schon sehr lange her. Was jedoch nicht heissen will, dass ich nicht eine dieser besonderen Curry-Mischungen in meiner Gewürzkiste an Lager habe. Eine Messerspitze davon hat schon manches Söseli verfeinert, Geschmacksache halt. Alessio kann bereits Zwiebeln schälen und schneiden. Leano wird mit dem Schälen und Zerlegen von Obst beschäftigt. Die Hälfte davon schiebt er sich in den Mund. Meine Er - mahnung, vor dem Essen nicht so viel zu naschen, lächelt er verschmitzt weg. Derweil kämpft sein grosser Bruder mit den Zwiebel- Tränen in den Augen. «Muess nur schnäll es Nastuech hole», meldet er sich tapfer ab. Das Poulet wird ebenfalls in mundgerechte Stücke zerteilt und zusammen mit etwas Öl und den Zwiebeln leicht an - gebraten. Es riecht herrlich. Auf dem zweiten Kochfeld wird der Reis aufgesetzt. Für die Zubereitung des Gurkensalats meldet sich Alessio mit leicht geröteten Augen zurück. Ach ja, Augen. Meine sind auch nicht mehr, was sie einmal waren. Während des Anbratens habe ich voll danebengegriffen, statt das Curry- habe ich das Paprikaglas erwischt – extrascharf. «Das isch ja voll rot, Gromi», erkennen meine Helfer. Glücklicherweise habe ich die Temperatur bereits davor zu - rückgeschaltet, verbrannter Paprika macht alles Essbare bitter. Wir beraten und ändern das Menü, es gibt Paprika-Huhn Stroganoff. Schnell ein paar Peperoni- und Tomatenwürfeli schneiden und diese zu - sammen mit Cornichon-Streifen dazugeben. Alles gut untermischen und ziehen lassen, nicht mehr aufkochen. Zur Veredelung wird zünftig Rahm und grobblättrige Petersilie beigemischt. Das Resultat sieht gut aus und schmeckt auch so, es bleibt kein Bissen übrig. Leanos Früchte gibt’s zum Dessert. Glücklich über die «Rettungs - aktion» planen wir, schon bald ein echtes Curry-Huhn zuzubereiten. «Aber zerscht gasch dr e nüüi Brille go chaufe – gell Gromi!» ●

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