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33. Ausgabe 2019 (15. August 2019)

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Donnerstag,

Donnerstag, 15. August 2019 | Seite 24 Gemeinde Glarus «Elterntaxi, Nein Danke!» Der Schulweg ist etwas ganz Besonderes. Er bietet Raum für Erfahrungen im sozialen Bereich und die Kinder lernen, wie sie sich sicher bewegen. Durch einen Schulweg im Auto wird den Kindern dieses Lernfeld genommen. Die Gemeinde Glarus lanciert dieses Jahr deshalb die Kampagne «Elterntaxi, Nein Danke!» Ein Schulweg ist mehr als nur die Absolvierung einer Strecke. Schülerinnen und Schüler schliessen auf dem Schulweg Freundschaften oder lernen sich gegen andere Kinder durchzusetzen. Es ist wichtig, dass die Kinder auf ihrem Schulweg mit Gleichaltrigen interagieren und soziale Kontakte knüpfen können. Auf dem Schulweg lernen die Kinder aber auch, selber für ihre eigene Sicherheit zu sorgen. Sie schätzen selber ein, wann der richtige Zeitpunkt ist, um eine Strasse zu überqueren. So werden sie selbstständig und beweglich und lernen, Situationen richtig einzuschätzen. Ihr Vertrauen in die eigene Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit wird auf diese Weise gestärkt. Zuständig für den Schulweg ist nicht die Schule, sondern die Eltern. Gegen eine anfängliche Begleitung der Kinder durch die Eltern ist nichts einzuwenden. Allerdings empfiehlt die Gemeinde Glarus eine Begleitung zu Fuss oder mit dem Fahrrad. Bei einer Begleitung im Auto entfällt sowohl das soziale Lernfeld wie auch zu lernen, wie man sich im öffentlichen Raum sicher bewegt. ● Aktion «Mission B – für mehr Biodiversität» Glarus Nord macht mit! Die Gemeinde Glarus Nord beteiligt sich an der Aktion «Mission B – für mehr Biodiversität». Dazu wurde eine Arbeitsgruppe aus Mitarbeitenden der Ver - waltung gegründet. Die Arbeitsgruppe soll im Wirkungskreis der Gemeinde Massnahmen zur Steigerung der Biodiversität erarbeiten. In der Gemeinde Glarus Nord gibt es viel Potenzial, um sich an der Aktion «Mission B» zu beteiligen: So könnte die Gemeinde beispielsweise ihre Liegenschaften naturnah unterhalten, bei den Grünarbeiten ein besonderes Augenmerk auf Biodiversität werfen oder Staudenaktionen für interessierte Einwohnerinnen und Einwohner anbieten. Für die «Mission B» stellte der Ge - meinderat daher eine Arbeitsgruppe zusammen, welche aus den Bereichs - leitenden Bau und Umwelt, Liegenschaften, Wald und Landwirtschaft sowie Gesundheit, Jugend und Kultur besteht. Diese Arbeitsgruppe definiert nun ein entsprechendes Konzept samt konkreten Massnahmen, um im Wirkungskreis der Gemeinde die Biodiversität zu fördern. Anfangs 2019 lancierte das Schweizer Radio und Fernsehen SRF zeitgleich mit den Sendern RSI, RTR und RTS die grosse Mitmachaktion «Mission B – für mehr Biodiversität». Während eineinhalb Jahren wird die Bevölkerung dazu aufgerufen, Natur- und Biodiversitätsflächen zu schaffen und die aufgewerteten Flächen online auf www.missionb.ch anzumelden. Ziel ist es, die Bevölkerung auf dieses aktuelle Thema zu sensibilisieren. ● Abteilung «Tiefbau» Optimierung der Organisationsstruktur Der Gemeinderat optimiert die Organisationsstruktur der Abteilung «Tiefbau». Die Abteilung «Tiefbau» wird per 1. Januar 2020 in zwei Abteilungen aufgeteilt. Die Fachstelle «Umwelt/Verkehr» wird per 1. Mai 2020 als separate Fachstelle aufgehoben und in bestehende Fachstellen integriert. Die Aufgaben für die Abteilung «Tiefbau» sind in den vergangenen Jahren stark gestiegen: Nebst der Sicher - stellung des ordentlichen Unterhalts und dem Betrieb der Werkhöfe erfordert vor allem das anspruchsvolle Infrastrukturmanagement zunehmend grosses Know-how und auch ent - sprechende Ressourcen. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat ent - schieden, die Abteilung «Tiefbau» in eine Abteilung «Tiefbau Unterhalt und Werkhöfe» sowie «Tiefbau In frastruktur und Projekte» aufzuteilen. Die Aufgaben der Fachstelle «Umwelt/Verkehr» (Signalisationen, Schulweg sicherheit, Recycling, Sammelstellen usw.) werden grösstenteils in die Abteilung «Tiefbau Unterhalt und Werkhöfe» sowie in die Abteilung «Hochbau/Raumplanung» integriert. Aufgabenteilung bringt Bereinigung und Optimierung Die Abteilung «Tiefbau Unterhalt und Werkhöfe» ist für den täglichen Unterhalt von Strassen, Wegen und Anlagen, den Unterhalt von Anlagen für Wasser und Abwasser, die Ge - wässer in der Zuständigkeit der Gemeinde, den operativen Betrieb der Werkhöfe inkl. Winterdienst und Anlässe sowie für die von der Fachstelle «Umwelt/Verkehr» übernommenen Aufgaben zuständig. Die Abteilung «Tiefbau Infrastruktur und Projekte» wird sich auf konzeptionelle, plane - rische, hoheitliche und projektbezogene Aufgaben im Bereich Strassen, Kunstbauten, Wasser, Abwasser (Gewässerschutz) und Gewässer (Hochwasserschutz) konzentrieren. Zu ihrem Aufgabenbereich gehören auch das Perimeterverfahren, das Gebührenwesen und die Erschliessungsreglemente. Die vom Gemeinderat beschlossene Optimierung der Organisationsstruktur wurde durch ein spezialisiertes Beratungsunternehmen begleitet. Mit der Schaffung von zwei Tiefbauabteilungen und der Aufhebung der Fachstelle «Umwelt/Verkehr» können die Aufgaben thematisch und organi - satorisch optimal aufgeteilt und dadurch Synergien genutzt werden. Ent - sprechende personelle Massnahmen werden derzeit ausgelöst. Der heutige Abteilungsleiter «Tiefbau» wird die Abteilungsleitung «Tiefbau Unterhalt und Werkhöfe» übernehmen. Die Stelle Abteilungsleitung «Tiefbau Infrastruktur und Projekte» wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben. ● Auf Kerenzen weder in Kirche noch im Schulhaus Schulanfangsgottesdienst Zufrieden, gelassen, genüsslich verspeisen Kinder, Eltern, Grosis, Opis und Paten ihre Würste und Plätzli bei Sonnenschein vor der «Kirche». Wie schon in früheren Jahren stand sie heuer in Filzbach. Schulhaus Büel, Niederurnen Im «Büel» wächst nicht nur der Schulgarten Mit dem neuen Jahresmotto «gemeinsam wachsen» starteten die Schülerinnen und Schüler des Schulhauses Büel in Niederurnen am Montag ins neue Schuljahr. Die neuen 1.-Klässlerinnen und 1.-Klässler pflanzen mit ihrer Klassenlehrerin die Blumen im Schulgarten. (Foto: zvg) Das letztjährige Motto «Es weht ein neuer Wind» wurde dieses Jahr vom Motto «gemeinsam wachsen» abgelöst. Zum gemeinsamen Start ins neue Schuljahr trafen sich alle Lernenden des Schulhauses Büel in der Turnhalle. Die Schulleiterin Claudia Eberle wünschte den Anwesenden ein spannendes und erfolgreiches Schuljahr. Als Willkommensgeschenk und passend zum neuen Jahresmotto durften die rund 40 neuen 1.-Klässlerinnen und 1.-Klässler eine kleine Blume in Empfang nehmen, welche in den kommenden Tagen in den Schul garten eingepflanzt wird. Zum Abschluss sangen die Lernenden gemeinsam das «Büel-Lied» und die neuen Schulkinder durften durch den Menschentunnel ins Schulhaus einziehen. Das ganze Team Büel freut sich, im neuen Schuljahr gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern jeden Tag ein bisschen mehr zu wachsen. ● Schulteam Büel Niederurnen Zum bunten Strauss mit dem Band der Liebe gebunden: So soll der Schulanfang sein. (Foto: Walter Schaub) Ohne Glockenturm, dafür mit Heustock und Silos, Futterkrippen und Gebläse. Gastgeber war das adhoc-Sigristenpaar Claudia und Urs Kamm-Fürer. Was gab es denn da zu feiern, zu hören und zu sehen? Das nahm auch den «Haus-Barry» wunder, der immer wieder scheu durch das Tenntor schaute. Die Taufe der liebenswürdigen Miriam Hanna Hangartner, das «ABBA»-Lied «Mamma Mia», von Musikerin Helena Golling extra für Miriam gesungen, frohe Be gleitung des Gemeindegesangs durch Orga - nistin Susanne Brenner Scheiwiller. Dann die gelungene, kurz weilige Predigt von Pfarrerin Annemarie Pfiffner, ganz auf das neue Schuljahr ausgerichtet und was da einen er - warten könnte. Schliesslich der überraschende Auftritt der Kinder, die mit strahlenden Augen verschiedenste grosse Blumenbilder in die Höhe streckten. Jede Blume ein Symbol für Schulkinder, so verschieden, strahlend und stachlig, unauffällig und fleissig, vergesslich und verträumt. Schliesslich umfasste ein rotes Band sie alle zu einer Einheit, einem bunten Strauss, verbunden in der Liebe. Ein starkes Zeichen für den Schul - anfang. Begleitet durch beschwingte Klarinetten- und Klavierklänge der beiden Musikerinnen verliess nach und nach die äusserst zahlreiche Besucherschar die Filzbacher «Stall- Kirche». ● Walter Schaub

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