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33. Ausgabe 2019 (15. August 2019)

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Donnerstag, 15. August 2019 | Seite 28 Jungschützen-Gruppenmeisterschaftsfinal 2019 SG Ennenda sackstark Beim diesjährigen Gruppenmeisterschaftsfinal der Jungschützen und Jugendlichen über 300 m gab es am SG Ennenda kein Vorbeikommen. Sowohl bei den Jungschützen und Nachwuchsschützen gingen die Goldmedaillen an die Wettkämpfer der SG Ennenda. Diese werden am Schweizerischen Final die Glarner Fahnen vertreten dürfen. Bergturnfest Braunwald Das Wetter verdross niemand 20 Vereine aus 8 Kantonen mit insgesamt 220 Turnerinnen und Turnern waren in Erwartung nach Braunwald gekommen, dass das Wetter am Bergturnfest erneut so sei wie bei der ersten Austragung im Jahr 2016. Regen, später Nebel und dazwischen etwas Sonnenschein begleiteten diesmal die Teilnehmer oben auf dem Grotzenbühl. Die Stimmung war trotzdem bestens, sei das nun draussen auf dem Wettkampfplatz oder drinnen im Trockenen. Die Braunwalderinnen im vollen Einsatz bei der Disziplin «Moosgummi». (Foto: R.E.) Siegertrio der Jungschützen: Nieder-/Oberurnen SV mit Silber, Ennenda 1 (Glarner Meister) und Bilten mit Bronze. In der Schiessanlage Feldbach in Mollis traten 8 Gruppen bei den Jungschützen (bestehend aus je 4 Schützen) und 4 Gruppen bei den Jugend - lichen (bestehend aus je 3 Schützen) zum Wettkampf an. Dieser bestand aus zwei Durchgängen à je 10 Schüssen auf die 10er-Scheibe. Schon beim ersten Wettkampfteil schockte die Gruppe SG Ennenda 1 ihre Konkurrenz. Mit 357 Punkten liessen Cindy Horner (94 P.), Florian Fischli (93 P.) Michael Weber (88P.) und Sean Angel (82 P.) keine Zweifel aufkommen, wer an diesem tollen Freitagabend das Sagen hat. SV Nieder-/Oberurnen 1 mit 334 Zählern und Bilten Schützenverein (332 P.) verloren bereits 23 und mehr Punkte. Nidfurn FSV schoss 322 Punkte und konnte sich als einziges Team mit einer starken Schluss - runde noch Hoffnungen auf eine Medaille machen. Ennenda SG 1 liess aber nichts mehr anbrennen und sicherte sich mit sehr guten 363 Punkten den Glarner Meistertitel der Jungschützen. Damit qualifizierte sich das Team aus Ennenda für den Schweizerischen Gruppenmeister - final in Emmen. Für die Glarner Unterländer Schützen von Nieder-/Oberurnen 1 (353 P.) und Bilten FS (315 P.) änderte sich nichts mehr. Sie blieben auf ihren Podestplätzen und erhielten Silber und Bronze. Starke Einzelleistungen Das Tageshöchstresultat lieferte Michael Weber mit 95 Zählern vor Cindy Horner und Florian Fischli (je 94 P.), alle vom Jungschützenkurs der SG Ennenda. Mit dieser Form kann sich Ennenda berechtigte Hoffnungen machen, endlich wieder einmal eine Medaille an einem Schweizerischen Final ins Glar nerland zu holen. Jugendliche Ennenda SG 1 heisst auch das Siegerteam bei den Jugendlichen bis 14 Jahre. Andreas Fischli (68 und 91 P.), Joel Schiesser (82 und 78P.) und Noah Schlatter (90 und 68P.) holten sich mit einem Gesamtskore von 477 Zählern souverän den Glarner Meistertitel der JJ. Ganze 38 Punkte und mehr liessen sie die restlichen drei Gruppen hinter sich. Elm SV 1 mit Andrea Gisler, Remo Schuler und Jan Stadler holte sich Silber (439 P.) vor Ennenda SG 2 (433 P.), die mit Joel Nef, Kerim Temizmermer und Curdin Trümpi antrat. Ennenda SG 3 mit Eric Vogel, Andreas Baranyi und Moritz Althaus blieb mit 428 Ringen der undankbare 4. Schlussrang. Ein Dank gilt den Schützen Mollis für die Durchführung und den Jungschützenleitern für die Arbeit mit dem Schützennachwuchs. ● Josef Ruoss Ranglisten unter www.glksv.ch. DR/MR Gondiswil BE Festsieger Die Berner gewannen überlegen vor den Glarner Vereinen MTV Mollis, MTV Netstal und DTV/TnV Näfels. Auf gefallen ist, dass das Leistungs - niveau gegenüber den Vorjahren allgemein angestiegen ist, weshalb zum Teil hohe Punktzahlen erreicht wurden. Die Kategorie 35+ ist heute nicht mehr nur einfach ein Plauschwettkampf, da wird sich intensiv darauf vor bereitet und die zum Teil etwas älteren Teilnehmer, Damen und Herren, kamen während des Wettkampfs oft an ihre Leistungsgrenzen. Der Teamgeist, das Miteinander und die gute Stimmung innerhalb der Wettkampfgruppen waren spürbar. Die spezielle Situation hoch oben auf der Alp und die gut vorbereiteten Wettkampfanlagen trugen einiges da - zu bei. Am Sonntag, 11. August, beim Bruch und der Rangverkündigung zeigte sich das Panorama von Braunwald von seiner besten Seite. Der grosse Aufwand der Organisatoren mit ihren tüchtigen Helferinnen und Helfern und die Mithilfe der Sponsoren haben sich gelohnt. ● R. E. Märlitag zum Auftakt der Märchenwoche Braunwald Der Teufel ist das Detail Der traditionelle Märlitag der Bruuwalder Spiellüüt läutete heuer das bekannte «Klapperlapapp» ein, eine Veranstaltung, die mit ihren bekannten Erzählern zahlreiche Familien dazu bewog, einen Ausflug ins autofreie Braunwald zu planen. Die «Bruuwalder Spiellüüt»-Regisseurin Ursi Kessler verbirgt sich unter einer weissen Haartracht. (Foto: zvg) Das Podest der Nachwuchsschützen JJ: Elm 1 mit Silber, Ennenda 1 mit Gold sowie Ennenda 2 mit Bronze. (Fotos: Josef Ruoss) Wir bringen Ihr Angebot zu den Leuten! FRIDOLIN Anzeigenverkauf · Hauptstrasse 2 · 8762 Schwanden 055 647 47 47 · fridolin@fridolin.ch · www.fridolin.ch Nicht zu verstecken brauchte sich daneben das Wandertheater der Bruuwalder Spiellüüt unter der en - gagierten Leitung von Ursi Kessler. Die Vollblut-Theaterfrau, neben der Regieführung auch im Spiel tätig, zeigte sich so überrascht wie erfreut über den Besucheransturm, der zunehmend die Grenzen der verschie - denen Spielorte zu sprengen droht. Der Tross der jungen Schauspieler zog mit zwei Kutschen vom Dorf via Schwettiberg Richtung Schulhaus und über den Hüttenberg zurück zur Bahnhofterrasse. Hier bot sich neben der Schlussvorstellung die Möglichkeit eines Fotoshootings mit den Lieblingsdarstellern. Zudem wurden tolle Preise verlost, zur Verfügung gestellt vom Braunwalder Gewerbe. Allerlei Märchengestalten verkürzten dem Publikum den für die kleinen Füsse doch recht langen Weg. Der geordnete Ablauf der Märchen wurde behindert von einem – zu - mindest den Spielenden – unbekannten Störefried, so dass Schneewittchen nicht mehr so recht wusste, was die Zwerge mit ihm wollten, der böse Wolf die Grossmutter nicht fand und Rapunzel seine Haarpracht umsonst einsetzte. Der Teufel, wie die Zuschauer herausfanden, hatte nämlich bei jedem Märchen die letzten Seiten herausgerissen, was nicht der Koordination diente. Und trotz der Hinweise aus dem Publikum wurde der Täter erst an der letzten Station entlarvt und in gemeinsamem Bemühen, bei welchem sich jeder seiner Stärken besann, «gebodigt», bis er unter einer trotz des hochsommerlichen Wetters dicken Schneedecke aus Frau Holles Fundus verschwand. Und ganz beiläufig erwähnt Ursi Kessler: «Mir ist da gerade eine Idee gekommen für das nächste Jahr» – wir brauchen uns offenbar keine Sorgen um die Zukunft des Märlitags zu machen. ● Alexander Stuber

Donnerstag, 15. August 2019 | Seite 29 «Haus zur Heimat», Linthal Dorfinterner Ausflug in Freuler’s Race-Cafe Warum denn in die Ferne schweifen? Mit dem Freuler’s Race-Cafe in den Gebäulichkeiten des ehemaligen Möbel geschäftes Bosshart in Linthal ist ein neuer Treffpunkt entstanden. Verein kulturzyt für alle Sinne und Generationen HV und neues Programm Das bewegte «kulturzyt»-Vereinsjahr 2018 – 2019 ist nun Geschichte. Nebst dem Hauptevent «Glarus schreibt» gab es weitere 16 Veranstaltungen – teilweise mit Rekordbesuch. Auch das neue Programm hat es in sich. In Freuler’s Race-Cafe wurde rege diskutiert. Vor allem Liebhaber von zwei- und vierrädrigen Oldtimer-Fahrzeugen können im Motorcycle&Car Museum auch gleichzeitig wunderbare Prunkstücke aus früheren Zeiten bewundern. Also genug gute Gründe, um mit den interessierten Bewohnenden aus dem «Haus zur Heimat», Linthal, dieses neue Angebot zu nutzen. Da die Anreise kurz war, konnte umso intensiver die Ausstellung bestaunt werden. Beim einen oder anderen Anblick dieser motorischen Schmuckstücke wurden natürlich wieder Erinnerungen wach. Denn gerade die älteren Modelle der Zweiräder waren vor Jahrzehnten im einen oder anderen Haushalt noch effektiv im Einsatz. Eben damals, als das Auto noch nicht zur normalen Ausstattung gehörte. Im einladend frisch eingerichteten Race-Cafe konnte dann bei Speis und Trank gewerweisst und diskutiert werden. Viel Neues wurde unter den Tennis-Glärnisch-Cup Zwei Ennendaner triumphieren Die 48. Ausgabe des Traditionsturniers brachte zwei einheimische Sieger hervor. Stefan Trümpi gewann in der Kategorie R5/R9 und Walter Iten in der Kategorie R1/R4. Allesamt Teilnehmer und Organisatoren: (von links) Armin Rhyner, Domenico Maddalon, Walter Iten und Stefan Trümpi. (Foto: zvg) Obwohl sich nur wenige Tenniscracks für den diesjährigen Glärnisch-Cup angemeldet haben, darf der Anlass dennoch als ein gelungener angesehen werden. In der höchsten Kategorie (R1/R4) kämpfen lediglich vier Spieler um den Titel. Der ehemalige Glarner Samuel Lang (R5) schlug in zwei engen Sätzen Mirko Bödecker (R3) aus Niederurnen mit 7:5 und 6:4. Im anderen Halbfinale setzte sich Walter Iten (R1) gegen Armin Rhyner (R4) aus Elm durch. Das Spiel, welches aufgrund der nassen Platzverhältnisse eher einer Schlammschlacht glich, war ebenfalls sehr ausgeglichen. Rhyner vergab im zweiten Satz zwei Satzbälle, bevor er schliess - lich mit 8:6 im Tiebreak verlor. Im Finale konnte sich Iten mit 6:4 und 6:0 gegen Lang durchsetzen und verteidigte somit seinen Titel vom Vorjahr. Im Spiel um Platz drei gelang Rhyner ein Exploit und er besiegte (Foto: zvg) Teilnehmenden ausgetauscht. Die Gemeinsamkeiten mehrten sich und das gemeinsame Erlebnis war beglückend. Dank Die Bewohnenden genossen diese Abwechslung sehr, sodass das OK unter Gorda Tresch und Ehemann Christian sowie die mithelfenden Angehörigen und Freiwilligen viel Lob für ihre Arbeit bekamen. ● Werner Hösli Bödecker mit 10:5 im Champions- Tiebreak. «Armin hat einfach alles zurückgebracht und weniger Fehler gemacht als ich», sagte Bödecker zur starken Vorstellung des Elmer Dachdeckers. Trümpi muss kämpfen In der Kategorie R5/R9 gewannen zahlreiche Glarner ihre Erstrundenspiele. Luca Wiederkehr, Robin Lienhard, Manuel Aebli sowie Domenico Maddalon siegten allesamt souverän. Lienhard gewann anschliessend auch das Spiel gegen Manuel Aebli, ehe er im Halbfinale von Nico Bühler aus Walenstadt gestoppt wurde. Im Finalspiel kam es schliesslich zum Showdown zwischen Bühler, der Nr. 2 des Tableaus, gegen den Lokalfavoriten Stefan Trümpi, der Nr. 1. Trümpi liess in seinen zwei vorherigen Spielen nichts anbrennen und konnte seine Kräfte sparen. Und diese Kräfte brauchte der Ennendaner dann auch. Denn nach gutem Start und einer 3:0- Führung geriet Trümpi in eine Baisse und verlor den ersten Satz im Tie - break. Doch er fing sich, zeigte an - schliessend spektakuläre Schläge und gewann die nächsten Sätze mit 6:1 und 6:3. Bühler wehrte sich so gut es ging, erlief viele schwierige Bälle, und trotzdem reichte es am Ende nicht ganz. Die Turnierleitung blickte an der Siegerehrung auf ein tolles Turnier mit vielen spannenden und fairen Spielen zurück, zeigte sich jedoch auch enttäuscht über die wenigen Anmeldungen der Glarner Tennisspieler und -spielerinnen. «Wir hoffen sehr, dass im nächsten Jahr wieder mehr Leute mitspielen», sagte Organisator Domenico Maddalon vorausschauend. ● Walter Iten Der «kulturzyt»-Vorstand bei der Hauptversammlung im Juli 2019: (von rechts) Catherine Etter, Swantje Kammerecker, Andri Zubler, Martina Hämmerli und Gaby Ferndriger. Es fehlen: Franziska Hauser und Aktuar Nicolas Ferndriger, der während seines Auslandsstudiums von Gaby Ferndriger vertreten wird. (Foto: zvg) Noch nie gab es so viele prämierte Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren bei «Glarus schreibt» wie in der 3. Auflage vom Juni 2019. Rekordbesuche verzeichnete «kulturzyt» bei der «Cristallino»-Erzählstunde, beim Abend mit Philosophin Barbara Bleisch, sowie bei zwei Buchvorstellungen («Von Wut, Musik und dem Land des Glücks» sowie «Die Frauen vom Zieblingerhaus») je mit Live-Musik. Bald schon (Freitag/Samstag, 23./24. August) gibt es eine Erzählnacht in der Stadtkirche Glarus, heuer zum Thema «Ritterleben». Auch die Tradition der Adventsgeschichten geht weiter, mit Erzählstunden in der Kutsche am Glarner Weihnachtsmarkt am Samstag, 7. Dezember, und am Montag, 9. Dezember. im ReVier in Ennenda; jeweils mit Beatrix Künzli. Weitere Kinderevents, teilweise ab 2- bis 3-jährig, andere eher für Schulkinder, finden zirka monatlich statt. So zum Thema Mondlandung, über Zugvögel im Winter (mit Naturzentrum Glarnerland), in der Kletterhalle Näfels und bei Baeschlin Bücher, wo etwa der Nationale Vorlesetag mit Violinistin und Buchautorin Bettina Boller gestaltet wird. An der Glarner Shopping Night vom Freitag, 27. September, werden Glarner Poetinnen und Poeten für Passanten auf dem Trottoir Ad-hoc- Gedichte in Schreibmaschinen tippen. Lesungen von Tim Krohn (Mittwoch, 9. Oktober, «Alpensage und Bün dnerkrimi») und Steven Schneider (Dienstag, 3. Dezember, «Wir Superhelden») finden in der Landesbibliothek Glarus statt. Das Jahr 2020 bringt am Freitag, 17. Januar, Nachtgeschichten von Tanja Kummer mit Jazzliedern von Afra Jemina in Ennenda. Am Freitag, 27. März, erzählt Catherine Fritsche von ihrer Pilgerreise nach Santiago de Compostela, am Freitag, 17. April, folgt ein Podium über «die Pille», im Mai eine Ausstellung und Buchpräsentation «Föhnsturm – Männerporträts aus dem Glarnerland» und im Juni ein Abend mit und über den Bio-Landbau-Pionier Ernst Frischknecht. ● pd. Unter www.kulturzyt.ch sind der Jahres - bericht 2019 – 2020 sowie die kommenden Events zu finden. Reitverein Glärnisch Erneuter Sieg für RV Glärnisch Am CS in Mörschwil fand die letzte Qualifikation des OKV-Cups der NOP-Pferde - versicherung Rayon Ost statt. Erneut sicherte sich der Reitverein Glärnisch mit den Reiterinnen Sarah Güntensperger, Lynn Kistler und den Reitern Ernst Schnider und Christophe Borioli den Sieg. Reiter und Reiterinnen des Reitvereins Glärnisch: (von links) Christophe Borioli, Lynn Kistler, Sarah Güntensperger und Ernst Schnider. (Foto: zvg) Auf dem Wiesenspringplatz konnte sich die Equipe als einzige mit drei Nullfehlerritten an die Spitze setzen. Mit dem erneuten Sieg qualifizierte sich der Reitverein Glärnisch für das Finale am Sonntag, 18. August, in Birmensdorf. In den letzten zwei Jahren konnte sich der Reitverein Glärnisch leider nicht für das Finale qualifizieren, umso grösser ist die Freude über die Qualifikation. Am Finale werden 17 Equipen am Start sein und wir wünschen unserer Equipe viel Erfolg für das Finale. ● Belinda Jud

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