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34. Ausgabe 2019 (22. August 2019)

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Donnerstag, 22. August 2019 | Seite 22 JAGD 2019 Das FRIDOLIN-Team wünscht allen Jägerinnen und Jägern von Herzen «Weidmanns Heil». Leserfoto Sommertag im Freiberg Kärpf Gamsgeiss-Rudel mit ihren Kitzen hält «Siesta». (Foto: © Albert Schmidt) Bitte berücksichtigen Sie das einheimische Gewerbe ...

Donnerstag, 22. August 2019 | Seite 23 5. Internationale HolzART-Woche Glarus: Welten prallen aufeinander Sie brachten den Sound der Motorsäge in die Glarner Innenstadt – die acht Künstlerinnen und Künstler, die am diesjährigen Symposium von Holzbildhauerin Jacky Orler in Glarus teilnahmen. Dabei prallten – mitten in der Stadt – Welten aufeinander. Bis jetzt hatte die HolzART-Woche jeweils in Braunwald stattgefunden, diesmal arbeitete man zum ersten Mal auf dem Rathausplatz in Glarus. «Aus logistischen Gründen», sagt Organisatorin Jacky Orler. Und: «Hier kommen uns viele besuchen, denen es doch zu kompliziert ist, hinauf nach Braunwald zu fahren.» Tatsächlich sind an diesem Mittwochmorgen immer zwischen 10 und 20 Personen da, die nach dem Einkauf einen kurzen Blick riskieren und dann doch länger gebannt verfolgen, wie die Kunstwerke entstehen. Die Frauengruppe auf ihrer Wanderung staunt, wie verschieden die Kunstwerke der verschiedenen Kunstschaffenden sind. Sie werweissen, wie ausgerechnet Yue Chang Shui aus China auf eine Madonna mit dem Kind kommt. Tatsächlich arbeitet der Künstler gerade am Engelchen, das ihr die Krone aufsetzen wird. Jacky Orler hat eine Antwort darauf: «Er wollte ein Kunstwerk machen, das uns hier in Europa gefällt.» Alle haben sich mit dem vorgegebenen Thema «Glaris – die Leuchtende» auseinandergesetzt. So arbeitet Inma Garcia Arribas aus Spanien gerade an einem Kirchenfenster – Vorlage ist die Glarner Stadtkirche. Martina Kreitmeier aus Deutschland hat eine leuchtende Frauenfigur aus hellem Holz geschaffen, mit gemeinsamen Kräften wird sie aufgerichtet. Minibulat Abdrahimov aus Russland bezieht sich mit seinem Kunstwerk auf die Figur des Baschkiren, während Naruo Nishimura aus Japan mit abstrakten Holzwürfeln arbeitet, die er wieder zusammensetzt. Fast ironisch wirkt der Hase, den die Kanadierin Claire Alexie Turcot aus dem Baumstamm sägt, während Barbara Gubler aus der Schweiz über der endgültigen Form ihres Werks grübelt. Die einzige, die kaum zum Arbeiten kommt, ist Organisatorin Jacky Orler selbst – sie muss hier einen Adapter für den Strom organisieren und dort Farbe, um ein Werk zu be malen. Lächelnd bemerkt sie: «Dieses Jahr heisst mein Werk die Unvollendete.» ● FJ Mit gemeinsamen Kräften kommt die Riesin auf die Füsse. Barbara Gubler gibt ihrer Plastik die endgültige Form. Stolz: «Glaris – die Leuchtende» von Martina Kreitmeier. Witzig: Der Bunny von Claire Alexie Turcot. Vollendete Werke vom vergangenen Jahr finden Interesse. Inspiriert von den Fenstern der Stadtkirche: Inma Garcia Arribas. Yue Chang Shui mit seiner Madonna, der noch der Engel fehlt. (Fotos: FJ)

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