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36. Ausgabe 2019 (5. September 2019)

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Donnerstag, 5. September 2019 | Seite 8 Mollis ESAF-Teilnehmer würdig empfangen Im Beisein vieler Fans wurden die drei Glarner Schwinger am Donnerstagabend, 29. August, in Mollis empfangen. Im Zentrum stand natürlich Kranzgewinner Roger Rychen. Roger Rychen mit Schimmel «Edelwyss» voran beim Umzug durch Mollis. (Foto: JHE) Mit seiner in Zug gewonnenen Gabe, Pferd «Edelwyss», einem Freiberger- Schimmel begab sich Kranzgewinner Roger Rychen durch Mollis. Der Fuss marsch begann beim Sekundarschulhaus und führte bis zur Mehrzweckhalle. Zahlreiches Publikum liess sich diesem Umzug nicht entgehen. Jungschwinger, Aktivschwinger, Funktionäre, Familienmitglieder und Fans begleiteten die drei Glarner ESAF-Teilnehmer von Zug bei ihrem Umzug. Nicht fehlen durften die Molliser Trachtenfrauen, die Trichlergruppe Wiggis, welche den Umzug anführten und die Verbandsfahne, Tondo AG Automobile, Mitlödi Team biogas volley näfels fährt SEAT welcher von Interimsfähnrich Martin Hager getragen wurde. Ebenfalls weilten mit Armon Orlik, Maienfeld, und Dominik Oertig, Uznach, zwei weitere Ostschweizer Kranzgewinner von Zug an der Feier. Zahlreiche Redner Nach einem Apéro gratulierten diverse Redner den Glarner Teilnehmern vom Eidgenössischen zu ihrem Auftritt. Dies waren nebst Kranz - gewinner Roger Rychen, Mollis; Reto Landolt, Näfels, der verletzt am Samstagmittag aufgeben musste, sowie Ersatzmann Christian Pianta, Mollis. Fridolin Beglinger, Mollis, war als Betreuer im Einsatz und Martin Leuzinger, Maseltrangen, als Ersatz-Kampfrichter ebenfalls zur Stelle. Ans Rednerpult wagten sich der Niederurner Klubpräsident Fridolin Beglinger, Mollis; Kantonaloberhaupt Rolf Figi, Lieli LU; Kaspar Krieg, Niederurnen, als Vertreter der Gemeinde Glarus Nord, sowie von der Glarner Regierung der lokale Benjamin Mühlemann,Vorsteher vom Departement Bildung und Kultur. Zu guter Letzt schwang sich Roger Rychen ans Rednerpult, bedankte sich beim Schwingerverband für die Organisation der Feier, ebenfalls Dankesworte richtete er an sein gesamten Umfeld und seine Sponsoren. ● JHE Verleihung Glarner Kulturpreis 2019 Kaspar Marti, Erfinder In ihrem Porträt – das von Laudator Tim Krohn ebenso zitiert wurde wie von Regierungsrat Benjamin Mühlemann – nennt Rahel Marti ihn einen «Erfinder und Katalysator». Weiter sei er ein Überalldrahtzieher mit ausgeprägter Un - eigennützigkeit. Die Rede ist von Architekt Kaspar «Chäschi» Marti, der für seine Verdienste als Kulturvermittler am Donnerstag, 29. August, im Güterschuppen Glarus mit dem Glarner Kulturpreis geehrt wurde. Kaspar Marti (links) bekommt von Regierungsrat Benjamin Mühlemann den Glarner Kulturpreis. (Foto: FJ) Gerade wird das Glarner Kunsthaus umgebaut und so konnten Kaspar Marti und die rund 120 geladenen Gäste nicht in jenem repräsentativen Gebäude feiern, das vom Glarner Kunstverein getragen ist, welchen Kaspar Marti präsidiert. Doch auch im Güterschuppen wurde die Ver - leihung zum Heimspiel – immerhin machte sich der Preisträger für die kulturelle Nutzung des Güterschuppens seit langer Zeit stark und er hatte den Raum auch mit Kunstwerken aus seiner privaten Sammlung für den Anlass geschmückt. Umrahmt wurde die Verleihung durch die Gruppe Müsiaque und das Ensemble Quadrosax, welches auch den Apéro riche begleitete. Nicht weniger als 17 von Martis Eigenschaften zählte Kultur - direktor Regierungsrat Benjamin Mühlemann in seiner Begrüssung auf – von Begeisterung und Freude über Courage, Emsigkeit und Vielseitigkeit bis zu Fantasie, Gastfreundschaft und Selbstlosigkeit. Ausgewählt habe man Kaspar Marti wegen seines «Engagements für die Glarner Kultur». Denn Marti war und ist bei vielen Anlässen Heber und Leger, oder eben der Erfinder. Kunst zeigen Laudator Tim Krohn setzte das Motto «Alles Grosse beginnt im Kleinen» und fasste die Vorbildfunktion Martis für sich selbst und andere so zusammen: «Ich kann hadern oder ich kann handeln.» Die Haltung hinter diesem Handeln sei bei Marti: Der Mensch und das Leben sind kostbar und jeder trägt einen Schatz in sich. Marti setze sich ein, sei sich aber selbst nicht wichtig. «Er und die Welt sind eines. Liebe und Gelassenheit sind sein Geschenk an die Welt.» Und so sind es, laut Krohn, auch nicht die Erfolge oder Misserfolge, die zählen, sondern die Menschen. «Ob wir einen Käfer oder das Meer retten, es ist derselbe Grundgedanke.» Kaspar Marti selber stellte sich in erster Linie als Kulturvermittler dar und dankte den Mäzenen und der Öffentlichkeit, welche diese kulturellen Engagements erst ermöglichen. Es gebe, so Marti, viele wie ihn, die im Dienst der Kultur vermitteln und ermöglichen. Marti nahm dabei Bezug auf den Güterschuppen, welcher dann eben wieder Kultur - erlebnisse ermöglicht – etwa im Rahmen von «GLE1S». «Kunst», so Marti, «baut auf Ehrenamtlichkeit. Doch das hat auch Grenzen.» Es brauche auch Professionalität, wie etwa das Kunsthaus zeige. Kaspar Marti freute sich über den Preis, auch «weil damit Kultur wahrnehmbarer wird.» Es habe aber im Glarnerland in Sachen Wahrnehmung der Kultur noch Luft nach oben. ● FJ Am Dienstagabend, 3. September, präsentierte sich das neue Team 2019/2020 von biogas volley näfels bei der Tondo AG Automobile in Mitlödi. Silvio und Cesare Tondo konnten im Rahmen einer kleinen Feier sieben SEAT-Fahrzeuge der Modelle Arona und Ibiza ans Team übergeben – der Clou dabei: Es sind so genannte CNG-Gasmodelle, also Fahrzeuge, die mit Biogas fahren können, was ab 1. Oktober 2019 dank Biogasproduktion in Schmerikon CO 2 -neutral möglich ist. Denn SEAT hat im Konzern die Vorreiterrolle übernommen, was CNG-Fahrzeuge betrifft. Teammanager Ruedi Gygli stellte den zahlreichen Gästen – darunter Frau Landesstatthalter Marianne Lienhard – und den Sponsoren das neue Team vor: Coach Oskar Kaczmarczyk hat es aus den bestehenden Spielern Lorenz Küng, Etienne Hagenbuch, Nico Süess, Kai Aebli, Niko Papangeopoulos und Damian Hudzik zusammengestellt. Neu treffen Thanosh Maroulis, Taavi Nommistu, Colin Fraser, Michal Godlewski und Ernest Plizga zum Team. (Bildbericht: FJ) Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief SUV- und andere Autofahrer Am Freitag, 30. August, war ich mit dem Velo in Näfels unterwegs. Auf der Bahnhofstrasse, vor dem Neubau (ehemals Migros) überholte mich ein Auto mit lautem Getöse. Der Fahrer drückte dermassen auf das Gaspedal, um dann kurz vor mir auf einen Parkplatz beim Café Müller zu fahren – auf einen kurzen Parkplatz. Das Auto beanspruchte das ganze Trottoir. Weiter vorne beim electroshop fuhr ich aufs Trottoir – aber da war kein Durchkommen. Ein grosser SUV, Marke Porsche, stand auf einem Parkfeld inkl. Trottoir. Solche Autofahrer und Autofahrerinnen denken wohl nur an sich und benützen auch noch rücksichtslos Trottoirs! Ein Kind auf dem Schulweg, eine ältere Frau mit dem Rollator, überhaupt alle Fuss - gänger müssen auf die Strasse (!) ausweichen! Das kann doch einfach nicht sein! Als Nächstes kommt wohl von diesen SUV-Fahrern die Forderung nach grösseren Parkplätzen. Und das zahlen selbstverständlich dann alle Steuerzahler. Jene, die nur den ÖV benützen, der Velofahrer, der Auto - fahrer, der ein normal grosses Auto fährt und die alte Frau mit dem Rol - lator. Übrigens, die Autofahrerin mit dem grossen Porsche hatte nicht im electroshop eingekauft. Sie hat – wenn vielleicht auch nur kurz – dort parkiert. War wohl grad so praktisch ... für sie! PS: Wir wohnen ja im Kanton Glarus, wo «jedä jedä kännt». Und dann haben einige Autofahrer Autonummern, die so einfach zu merken sind. ● Sonja Breitenmoser Kistler, Niederurnen Solaranlagen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch Seminarhotel Lihn, Filzbach 90Jahre «Lihn»–feiern Sie mit Feiern Sie anlässlich des 90-Jahre-Jubiläums am Mittwoch, 11. September, zusammen mit dem «Lihn». Das «Lihn» bietet ein abwechslungsreiches Jubiläums-Programm. (Fotos: zvg) Am Mittwoch, 11. September, findet im Seminarhotel Lihn von 14.00 bis 16.00Uhr ein Seniorennachmittag mit einem Jassturnier statt. Gespielt wird der Schieber mit ausgelostem Partner und deutschen Karten. Es gibt tolle Preise zu gewinnen. Für diejenigen, die lieber das Tanzbein schwingen möchten, gibt es zeitgleich ein Everdance ® - und Line-Dance-Schnupperkurs. Everdance ® wurde von PRO SENECTUTE ZÜRICH entwickelt. Das Tanzkonzept ist speziell auf die Generation 60+ abgestimmt. Von 16.00 bis 16.30 Uhr erhalten Sie bei Kaffee und Kuchen mit einer Dia - show einen Einblick in die «Lihn»- Geschichte. Von 16.30 bis 17.00 Uhr findet die Rangverlesung des Jass - turniers statt und anschliessend geht der Festakt mit Ansprachen des Präsidiums über die Bühne. Ab 18.00 Uhr bereitet unsere Küchencrew für alle Begeisterten passend zur Jahreszeit eine Metzgete vom Alp - schwein zu – das «Echo vom Gwänd» sorgt für lockere Stimmung und urchige Ländlermusik. ● pd. Bei einer Gruppe ab 6 Personen bietet das «Lihn» einen Shuttle an. Bitte melden Sie sich bis Montag, 9. September, an. Reservation: Seminarhotel Lihn, Filzbach, Telefon 055 614 64 64, www.lihn.ch.

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