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37. Ausgabe 2019 (12. September 2019)

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Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 14 glarnerSach, Glarus Projekt «Feuerwehr Nova» initiiert Um dem strukturellen Defizit der Feuerwehren im Kanton Glarus entgegenzutreten, wurde am Dienstag, 3. September, in Anwesenheit der Glarner Medien das Projekt «Feuerwehr Nova» vorgestellt. Als Projektleitung zeichnet die glarner- Sach mit Hansueli Leisinger an der Spitze. Ihm stehen Ver treter der drei Gemeinden zur Seite. Namentlich die Gemeinde - präsidenten Thomas Kistler (Glarus Nord), Christian Marti (Glarus) und Daniel Dobler, Gemeinderat Glarus Süd. Gemeinde Glarus News aus Glarus Spatenstich für den «GLKB»-Flowtrail Glarus auf der Schwammhöhe Nach fünf Jahren Planung ist es endlich so weit: die Bagger fahren auf und das Projekt Flowtrail Glarus wird realisiert. Am Freitag, 6. September 2019 haben sich Initianten, Projektleiter, Sponsoren und Vertreter von Gemeinde und Kanton zum gemeinsamen Spatenstich auf der Schwammhöhe in Glarus versammelt. «Es ist ein grosser Moment für mich», meint Chrigel Müller, Hauptinitiant des «GLKB»-Flowtrail Glarus. «Das Projekt, zu welchem mir vor über fünf Jahren die Idee kam, wird nun Tat - sache.» Genauso gross ist die Freude bei Roman Käslin, Abteilungsleiter Freizeit, Sport und Sicherheit der Gemeinde Glarus, welcher das Projekt von Seiten der Gemeinde Glarus als Bauherrenvertreter betreut: «Weil wir uns die Zeit für den Einbezug aller Anspruchsgruppen und für gemeinsame Begehungen des Geländes genommen haben, können wir jetzt ohne Einsprachen und Widersacher los - legen.» Die ersten Kurven auf dem insgesamt 7 km langen und auf drei Etappen aufgeteilten Trail sind bereits ersichtlich. Das Ziel ist es, sofern das Wetter mitspielt, am Trail bis in den Frühlingsmonaten zu bauen und ihn im Mai 2020 zu eröffnen. Der Standort Schwammhöhe ist unter anderem auch nutzungsplanbedingt ausgewählt worden, da dieses Gebiet vollumfänglich in Gemeindebesitz ist und es für eine touristische Nutzung vorgesehen ist. In diesem Jahr wurde im Rahmen eines Submissionsverfahren die Firma Allegra Trails GmbH aus Samedan mit dem Bau des Flowtrails beauftragt. «Die Arbeiten am Trail sind gut angelaufen und ich schätze die Zusammenarbeit mit dem Projektteam sehr», wie Lukas Häusler, Projektleiter der Allegra Trails GmbH mitteilt und meint weiter: «Wir sind überzeugt, hier einen grossartigen Flowtrail realisieren zu können.» Ein wichtiger Punkt für das ganze Projektteam war von Beginn weg, dass der Flowtrail eine Attraktion für jedermann wird und nicht nur für Profis zu bewältigen ist. Eine ganze Familie mit ihren Kindern soll den Flowtrail runterfahren können. Weiter ist es den Projektbeteiligten wichtig, dass der Flowtrail nachhaltig gepflegt werden wird, damit er über viele Jahre hinaus erhalten bleibt und das Freizeitangebot in der Gemeinde Glarus nachhaltig aufwertet. Lesementoring für Glarus geht in die dritte Runde Mit einem Kick-Off am Dienstag, 20. August 2019, im Gemeindehaus Glarus wurde das neue Lesementoring-Jahr gestartet. Der Fachstellenleiter Generationen und Initiator des Projektes Urs Brugger informierte die anwesenden Kinder, Eltern, Mentorinnen und Mentoren über die Ziele und Regeln des Projektes. Ein an - schliessender Apéro bot Gelegenheit für ein näheres Kennenlernen der Teilnehmenden. Das Projekt Lesementoring stützt sich auf das Generationenleitbild 2015 der Gemeinde. Es fördert auf spielerische Art das Lesen bei den Kindern, unterstützt und begleitet von lebens - erfahrenen Mentorinnen oder Mentoren. Durchgeführt wird das Lesementoring in den Räumlichkeiten der Landesbibliothek oder den Buchhandlungen Wortreich und Baeschlin. Jeweils im Frühsommer erhalten die Schulkinder der Gemeinde Glarus die Anmeldeunterlagen zur Teilnahme am Lesementoring. Weitere Kinder werden über die Fachstelle Integration des Kantons angemeldet. Das An - gebot erfreut sich mittlerweile einer grossen Beliebtheit und es muss leider bereits eine Warteliste für die Kinder geführt werden. Ein grosser Dank gilt den ehrenamtlich im Einsatz stehenden Lese - mentorinnen und -mentoren sowie den Verantwortlichen der Durchführungsorte, welche ihre Dienste und Räumlichkeiten für die Kinder unentgeltlich zur Verfügung stellen. MIT EINEM KURS DES SCHWEIZERISCHEN ROTEN KREUZES SIND SIE GEFEIT FÜR ALLE ZEIT. ● Projektleiter Hansueli Leisinger, glarnerSach (Zweiter von links) erklärt den Medien die Notwendigkeit der «Feuerwehr Nova. Finanzierung sichern Mit der Gemeindestrukturreform mussten in Glarus Süd und Glarus Nord lediglich noch die verschiedenen Kompanien zusammengeführt werden. Damit verfügen der Kanton Glarus resp. die drei Gemeinden über ein gut funktionierendes Feuerwehrwesen. Jedoch steht auch im Feuerwehrwesen die Zeit nicht still. Tech nische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen und stetig steigende Sicherheitsanforderungen treiben die Ausgaben in die Höhe. Aufgrund von provi sorischen Erhebungen muss von einem be un ruhigenden strukturellen Defizit ausgegangen werden. Die langfristige Finanzierung der Feuer - wehr muss nun gelöst werden. Deshalb haben sich die glarnerSach und die drei Gemeinden zusammenge - funden und das Projekt «Feuerwehr Nova» initiiert. Die Feue wehrfinan - Netstal Ausbau Einlenker Butziruus in Netstal Die Gemeinde Glarus und die Technischen Betriebe Glarus beginnen ab Montag, 16. September, mit dem Ausbau der Zufahrtsstrasse Butziruus in Netstal. Der Einlenker ab der Rütigasse zum Buechwald und Grünhag (Süd) kann für rund zwei Monate grösstenteils nicht mehr mit Fahrzeugen benützt werden. Während der Bauzeit kann es auch auf der Rütigasse zu Behinderungen mit kurzen Warte-zeiten kommen. zierung wird von den Gemeinden als Spezialfinanzierung geführt und bildet zu sammen mit dem Feuerwehr - inspektorat bei der glarnerSach einen geschlossenen Finanzierungskreislauf. Die Mittel aus Feuerwehrersatzabgaben, Brandschutz- und Ver - sicherungsabgaben reichen heute nicht mehr aus, um die bestehenden Feuerwehrstrukturen langfristig zu finanzieren. Dabei stellen die Initianten klar, dass nicht vorgesehen ist die Feuerwehrersatz- und Brandschutzabgaben zu erhöhen. Vielmehr wolle man versuchen, Einsparungen im administrativen Bereich und bei der Beschaffung von Infrastruktur und Mate rialien zu prüfen. Eine erneute Revision des Brandschutzgesetzes zwecks höherer Feuerwehrersatzabgaben schliesst der Regierungsrat aus, sodass für künftige Defizite namhafte Steuermittel der Gemeinden eingeschossen werden Die Strasse beim ehemaligen Schiess - stand wird von der Forst- und Landwirtschaft sowie für den Unterhalt der Geschiebesammler Butzi- und Blänggliruus genutzt. Der Ausbau ist notwendig, damit ein direktes Einund Ausbiegen für Lastwagen ohne umständliche Umfahrungswege und Wendemanöver auf privaten Grundstücken möglich ist. Im Zusammenhang mit dem Ausbau werden dort auch zur Werterhaltung und Verbesserung die bestehenden Werkleitungen erneuert. Mit dem Ersatz der Verteilkabine durch eine neue Trafostation kann zudem im gesamten Quartier die Versorgungssicherheit erhöht werden. Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten (Foto: zim) müssten. Um dies zu verhindern, muss die Feuerwehr finanzierung auf andere Weise sichergestellt werden. Milizsystem sichern Es sei keine fundamentale Neu - strukturierung angedacht, erklärte Leisinger. Man wolle am bewährten Milizsystem festhalten. Hingegen werden die Aufgaben, Strukturen und Organisation der Feuerwehren überprüft, um die Bestandessicherung zu gewährleisten. Dies soll einerseits durch Kostenoptimierung, andererseits durch die Schaffung von Synergien mittels konsequenter Zusammenarbeit der Feuerwehr und des Feuerwehrinspektorats in allen Be - reichen und auf allen Stufen erfolgen. Der Terminplan von «Feuerwehr Nova» ist sportlich. Bereits am 31. März 2020 soll der Schlussbericht verabschiedet und die Umsetzungsplanung vorgelegt werden. ● pd. wurden an die Baufirma Trümpi AG in Mitlödi vergeben. Die Gemeinde Glarus, Technische Betriebe Glarus, Bauleitung und die Trümpi AG bemühen sich, dass die Einschränkungen so gering wie möglich ausfallen. Für allfällige Unannehmlichkeiten während der Bauzeit bitten wir um Verständnis. ●

Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 15 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Bäuerinnen- und Landfrauenvereinigung Herbstwanderung Am Mittwoch, 18. September, treffen wir uns um 13.15 Uhr beim Turn hallenplatz in Näfels. Gemeinsam fahren wir mit dem Bus ins Oberseetal. Gemütlich wandern wir den Alpheuplanggen entlang bis zum Ällenboden, wo wir bei einer kleinen Stärkung die wunderbare Aussicht geniessen. Nach dem Abstieg werden wir den Nachmittag gemütlich im Restaurant Aeschen ausklingen lassen. Wir freuen uns auf zahlreiche Wandererinnen. Neu Anmelden bis am Montag, 16. September, bei Christa Fischli, Telefon 055 61210 72. ● Braunvieh Glarus Kantonale Herbstviehschau – jetzt anmelden Ab sofort können die Viehschaubestimmungen und Anmeldeblätter für die Kantonale Herbstviehschau 2019 vom Samstag, 12. Oktober, in Glarus, bei den Verbindungspersonen der Viehzuchtvereine abgeholt werden. Energieallianz Linth Klimaschonende Landwirtschaft Am Mittwoch, 18. September, findet von 14.00 bis 17.00 Uhr auf dem Bauernhof von Monika und Rolf Oertli, Im Büel, in Glarus der Anlass «Neue Wege in der Landwirtschaft – Landmaschinen mit Solarstrom vom eigenen Bauernhof betreiben» statt. Elektro-Traktor der Sepp Knüsel AG. (Foto: © Sepp Knüsel AG) einem Referat von AgroCleanTech werden neue Wege in der Landwirtschaft aufgezeigt. AgroCleanTech ist unter anderem eine Plattform für die Wissensvermittlung sowie eine Anlauf- und Auskunftsstelle zu Energieeffizienz, erneuerbaren Energien und Klimaschutz in der Landwirtschaft. Die Energieallianz Linth lädt alle Interessierten herzlich auf den Bauernhof, Im Büel, von Monika und Rolf Oertli in Glarus ein. Der Veranstalter bittet die Besucher in Fahrgemeinschaften anzureisen und beim Bahnhof Glarus oder Ennenda zu parkieren. ● pd. Leserfoto Faszinierender Enzian Die Anmeldung der Tiere erfolgt mit den üblichen Anmeldeblättern von Braunvieh Glarus per Post oder via SchauNet bei Braunvieh Schweiz. Das Reglement und ein Anmeldeblatt sind ebenfalls unter www.braunviehglarus.ch publiziert. Neu müssen die Tiere vom Tier - besitzer selbst, in die vom OK vor - gegebenen Abteilungen, eingeteilt EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG werden. Bitte bei der Anmeldung die Kühe als Alp- oder Talkuh bezeichnen. Der Anmeldeschluss ist am Montag, 30. September. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an den OK-Präsident der Herbstviehschau: Peter Schiesser-Steiner, Auenstrasse 20, 8783 Linthal, Telefon 079 542 8318. ● Medikamente: Erst denken, dann schlucken. ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT Wollen wir die Klimaziele erreichen, welche der Bundesrat vor wenigen Tagen aufgrund neuer Erkenntnisse verschärft hat, müssen wir rasch von den fossilen Brenn - stoffen wegkommen. Dies fordert auch die Landwirtschaft, welche bereits jetzt mit Innovationen neue Wege geht. Gleich zwei Schweizer Hersteller von Land - maschinen präsentieren am Mittwoch, 18. September in Glarus neue Prototypen, welche mit Strom betrieben werden. Dieser Strom kann auf den grossen Dächern der Bauernhöfe selbst produziert werden. Nebst einem Transporter der Berner Traditionsfirma AEBI wird auch der Rigitrac von Sepp Knüsel vor Ort zu erleben sein. Beide Hersteller arbeiten mit der Firma Ecovolta zusammen, welche im Kanton Schwyz Batterie- und Steuersysteme für Fahrzeuge produziert. Elektrische Kleingeräte runden die Neuheiten für eine fossilfreie Landwirtschaft ab. In Blumenpracht aus der völlig unberührten Felsenregion des Wichlenbergs, mit ihrer alpinen Flora in den jetzt aperen Schutt- und Schnee - tälchen der Mer Sura oberhalb des Panixerpasses: Schnee-Enzian. (Bildbericht: © Albert Schmidt)

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