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37. Ausgabe 2019 (12. September 2019)

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Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 20 Gala für Musikfreunde ... Zur Musikwoche Braunwald gehört auch die traditionelle Gala im Hotel Bellevue in Braunwald. Als Gastgeber begrüsste der Präsident Hans Brupbacher zusammen mit seiner Gemahlin Patricia die zahlreichen Musikfreunde, Gönner und Partner im Festsaal zum gemeinsamen Dinner. Zu den Köstlichkeiten aus der Küche von Patric und Nadja Vogel wurden musikalische Leckerbissen der Extraklasse gereicht. Was Kateryna Tereshchenko, Nuriia Khassenova und Damien Bachmann ihren Instrumenten entlockten war brillant und aussergewöhnlich zugleich. Moderne Kunst im Refugium. ● zim Brillant: Anastasia Subrakova, Violine, und Mila Krasnyuk, Viola, von der Kammermusikakademie der ZHdK. «Technoparty» in klassisch mit Damien, Kateryna und Nuriia. Im Element: Michael Eidenbenz, der musikalische Leiter. Herz und Seele der Musikwoche: Patricia und Hans Brupbacher. Strahlend: Ständerat Dr. Thomas Hefti flankiert von Karin Eidenbenz und Ruth Hefti. Gutgelaunte Gäste: Marianne und This Jenny mit Freunden. Kulturfreund: Gemeindepräsident Glarus Süd Mathias Vögeli. Festlich: Die Gäste geniessen Kunst und Kulinarik. (Fotos: zim)

Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 21 F. Hösli AG Greth Hösli 90 Jahre Firmengeschichte 1. Generation und Gründer Im Mai 1929 gelang es Fridolin Hösli-Jenny, gelernter Spengler und Sanitärinstallateur, die alte Glaserei von Blesi und das Werkzeug von Spengler Luchsinger zu kaufen und ein eigenes Geschäft zu gründen. Waren die ersten Jahre auch anstrengend, um eine eigene Kundschaft aufzubauen, wurden die gute Arbeit und sein Fleiss mit immer neuen Aufträgen belohnt. Das Geschäft ermöglichte es ihm schon bald, Arbeitsplätze anzubieten und Lehrlinge auszubilden. Einige Jahre amtete er als Prüfungsexperte bei der Lehrlingsausbildung. Nach erfolg - reichen Jahren verstarb Fridolin Hösli im Mai 1968 nach kurzer Krankheit viel zu früh. 2. Generation Im April 1968 übernahm Sohn Fridolin Hösli-Iselt mit 26 Jahren das Geschäft. Es waren harte Jahre, um sich als junger Unternehmer gegen die grosse Konkurrenz zu behaupten. Wieder waren Fleiss, Durchhaltevermögen und gute Arbeit gefragt. Er konnte weitere Mitarbeiter einstellen und das Geschäft im Sinne seines Vaters weiterführen und ausbauen. Im Mai 1974 wechselte die Firma infolge Platzmangel von der Blumengasse in die neue, grosse und modernisierte Werkstatt an der Herrenstrasse 41, Schwanden. Später kam die Servicestelle in Elm dazu. 3. Generation Schon in der Schulzeit bekundete sein Sohn Jürg Fridolin Hösli-Rhyner grosses Interessen am Beruf seiner Vorfahren. Wann immer möglich begleitete er Vater und Mit - arbeiter auf den Baustellen. Es war für ihn früh klar, diesen spannenden Beruf Spengler-Sanitärinstallateur zu lernen. Die Berufslehre bei Jakob Müller in Schmerikon 1981 – 1985 war auf Jürg zugeschnitten und sehr lehrreich. Stolz konnte er einige neue Ideen mit nach Hause nehmen. 1985 steigt er ins väterliche Geschäft ein. Nicht stehen bleiben und immer wieder Neues lernen und anwenden ist sein Lebensmotto. Von 1990 – 1992 Besuch der höheren Fachschule Sanitärinstallateur in Lostorf. Berufsbegleitend und mit Familie forderte dies einiges an Energie und Zeit. Belohnt wurde Jürg im März 1992 durch das erlangen des Titels: eidg. dipl. Sanitärinstallateur. Weitere Ausbildungen: Zusatzausbildungen diverser Spenglertechniken, Sarnafilverarbeitung, Bedachungen, Ausbildung Kunststofftechnik für Industrie, Kunststoffschweiss-Zertifikat VKR, Elektroanschlussbewilligung und einer der ersten Solaranlagenanbieter im Kanton. Weiter amtete er als Prüfungsexperte in Lostorf und als Präsident des Spenglermeister- und Installateurverband des Kt. Glarus. März 2002: Übergabe der Einzelfirma Fritz Hösli an Jürg Hösli. April 2002: Gründung der Aktiengesellschaft F. Hösli AG. Im gleichen Jahr Teilübernahme der Bürotätigkeit durch Greth Hösli und Ablösung von Fritz Hösli in seiner Tätigkeit. 2007 definitiver Ausstieg von Fritz Hösli aus der Firma und 2010 Übernahme seiner Aktien durch den Enkel Stefan Hösli. Gleichzeitig wurde die Servicestelle in Linthal realisiert, die heute von Beat Elmer betreut wird. 4. Generation Stefan Hösli trat am 01.01.2009 in die Firma ein. Nach seiner sehr guten Lehrzeit in Uznach bei Fretz und Söhne AG konnte er bei Ernst Müller in Näfels sein Können beweisen und wurde nur ungerne in das elterliche Geschäft entlassen. Was für den Vater wichtig war, gilt für Stefan ebenso. Weiterbildung, Neues dazulernen und auch Mit - arbeitern die Möglichkeit für Weiterbildung anbieten. Stefan schliesst die Ausbildung zum Chefmonteur im Januar 2011 und die Meisterschule mit dem Abschluss der Meisterprüfung März 2012 in Lostorf ab. Als stellvertretender Lehrer an der Berufsschule in Pfäffikon hat er Einblick in die Lehrlingstätigkeit. 2015 erlangt er den Fachausweis zum Eidg. Energieberater Gebäude. Eine wichtige Er - gänzung in einer Zeit in der Energiewende und Nutzung ein grosses Thema sind. Als zertifizierter Lehrbetrieb mit bis zu 18 Mitarbeitern ist uns bewusst, dass nur mit gutem Arbeitsklima, treuer Kundschaft und einer guten Zusammenarbeit mit anderen Handwerkern und Lieferanten, der Fortbestand gesichert ist. Daher gebührt allen langjährigen und neuen Kunden, allen Unternehmern und unseren Lieferanten ein grosses Dankeschön. Es freut uns, weiterhin mit allen zusammen arbeiten zu können. Der grösste Dank geht an unsere treuen und einsatzfreudigen Mitarbeiter. Neues Baugesuch der Sportbahnen Elm Mit Beschneiung Existenz sichern Am Montag, 9. September, informierten die Sportbahnen Elm über das neue Baugesuch, mit dem das Wintersportgebiet eine Beschneiungsinfrastruktur errichten will. Mit Vizepräsident Klaus Jenny und Direktor Bruno Landolt von den Sportbahnen beantworteten auch Lucia Oetjen, Projektleiterin UVB, und Projektleiter Stefan Trümpi von Runge die Fragen der Journalisten. glarnersteg-Wohngruppe Fronalp, Netstal Besuch bei den Bienen Am Samstag, 31. August, erhielten die Bienen im «Altiger» Besuch von der glarnersteg-Wohngruppe Fronalp in Netstal. Finanzspezialist, Umweltspezialistin und Ingenieur präsentieren das Projekt zur Beschneiung (von links): Klaus Jenny, Vizepräsident Sportbahnen Elm; Lucia Oetjen, Projektleiterin UVB, und Stefan Trümpi, Projektleiter Ingenieurbüro Runge. (Foto: FJ) Beschneiung findet in vielen Ski - gebieten schon heute grossflächig statt – auch in Elm. An ihrer Medienkonferenz präsentierten die Sport - bahnen Elm den Stand der Planung für die Erweiterung der Beschneiungs - infrastruktur. Mit dem Projekt be - absichtigen sie, so Klaus Jenny, ihre prekäre wirtschaftliche Situation nach haltig zu verbessern und die Zukunft der Sportbahnen langfristig zu sichern. Das Projekt stützt sich auf Gutachten zur Beschneiungsklimatologie vom WSL-Institut für Schneeund Lawinenforschung, SLF, Davos, sowie der Universitäten St.Gallen und Innsbruck (A) und soll im Rahmen des Landsgemeindebeschlusses zur Mit - finanzierung von touristischen Kern - infrastrukturen erfolgen. Pumpen, schneien, Umwelt schonen Nur mit Schneesicherheit lässt sich im Wintersportort Elm die Weiter - existenz der Sportbahnen sichern – davon ist der Verwaltungsrat überzeugt. Deshalb wurde seit 2016 ein Projekt geplant und ein entsprechendes Baugesuch eingereicht. Aus den Einsprachen der Umweltverbände und mit zuständigen kantonalen Stellen wurden neue Erkenntnisse gewonnen. Das Projekt wurde entsprechend angepasst und soll im Oktober als Baugesuch im Amtsblatt publiziert werden. Denn nur wenn ein be - willigtes Baugesuch vorliegt, kann der Landrat das Geschäft behandeln. Konkret soll der Sernf durch ein aufblasbares Schlauchwehr dann auf - gestaut werden, wenn es Wasser für die Beschneiung braucht und die Wetterbedingungen passen. Das Wehr ist also etwa 10 Tage im Jahr oben, sonst ist es für die Fische kein Hindernis. In drei Stufen wird das Wasser dann über insgesamt 9,4 km hoch - gepumpt, damit die Pisten schnell – man spricht von 72 Stunden – mit mechanisch hergestelltem Schnee beschneit werden können. Damit könne langfristig Schneesicherheit und letztlich der nötige Umsatz von 8 bis 10 Millionen Franken jährlich garantiert werden. Der ausführliche Umwelt - verträglichkeitsbericht (UVB) legt dar, dass das Projekt umweltverträglich umsetzbar ist – dazu zeigte Projektleiterin Lucia Oetjen die geplanten Massnahmen auf. ● FJ Noch sind die Bienenkästen geschlossen! Interessierte Gäste bei den Bienen. Gut geschützt mit Imkerkleidung hörten die Gäste gespannt den Ausführungen des Imkers Wolfhard S. Hüsken zu und stellten viele Fragen. Er zeigte ihnen die Bienenstöcke, erläuterte das Leben der Bienen und ihre jeweils spezifischen Aufgaben und erzählte über die Aufgaben des Imkers im Verlaufe des Bienenjahres. Interessant fanden die Besucherinnen und Besucher, dass die Königin dieses Jahr grün gezeichnet ist, damit man sie im Volk schneller findet. Sie staunten darüber, dass ein Volk zigtausend Bienen umfasst und dass die (Foto: G.Hüsken) Drohnen nicht überwintern. Wie gut, dass es die Schutzkleidung gibt, so konnten alle ganz nahe an einen Bienenkasten herangehen und auch direkt beobachten, was für ein Gewusel auf einer einzigen Wabe herrscht. Nun wissen die Besucherinnen und Be - sucher auch, wie der Honig ge erntet wird, den sie so lieben, und alle konnten auch ein Glas mitnehmen. Es war eine spannende Stunde mit einer aufmerksamen und interessierten Gruppe. Auch den Bienen gefiel das offensichtlich, denn es gab keinen einzigen Stich. ● G. Hüsken

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