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37. Ausgabe 2019 (12. September 2019)

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Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 6 Aus dem Regierungsrat Zusätzliches Geld vom Bund für «Tektonikarena Sardona» Der Bund stellt zusätzliche Mittel von 360 000 Franken zur Verfügung. Die Programmvereinbarung wird angepasst. Der Regierungsrat stimmt einer Änderung der Programmvereinbarung zwischen den Trägerkantonen des Weltnaturerbes «Tektonikarena Sardona» zu. Nach der Ablehnung des Nationalparks Locarnese wurden 1,3 Millionen Franken an Fördermitteln des Bundes frei. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) will diese Mittel zur Förderung der Weltnaturerbestätten einsetzen. Die IG Tektonikarena Sardona hat deshalb als Trägerschaft des gleichnamigen Weltnaturerbes zusätzliche Mittel für 2019 beantragt. Der Bund stellt 360 000 Franken zur Verfügung. Dies bedingt eine An - passung der Programmvereinbarung zwischen den drei Kantonen Glarus, Graubünden und St. Gallen, für die Glarus federführend zuständig ist. Vom Provisorium zu einer dauerhaften Installation Unter anderem sollen die Ausstellungsinhalte in den drei Besucher - zentren in Elm, Glarus und Vättis SG erneuert und die Signaletik in der Welterbestätte angepasst werden. Ferner werden die Mittel für die Aktua - lisierung des Managmentplanes und der App «Welterbe Region Sardona» verwendet. Durch die Ergänzung der Programmvereinbarung fallen keine direkten zusätzlichen Kosten für die drei Kantone an, da noch immer eine genügend hohe Restfinanzierung von vereinbarten 50 Prozent aller Vor - haben durch die Gemeinden, Kantone und Dritte zugesichert ist. Zustimmung aus St. Gallen und Graubünden Die gemäss der Vereinbarung zwischen den Kantonen zuständigen Stellen der Kantone St. Gallen und Graubünden befürworten die Er - gänzung der vorgeschlagenen Programmvereinbarung. Alle drei Naturschutzfachstellen sind jedoch der Auffassung, dass auch die Leistungsvereinbarung anzupassen ist und fortan nicht nur die Geologie, sondern insbesondere auch die landschaft - lichen und ökologischen Werte des Weltnaturerbes einzubeziehen sind, wie dies die Vereinbarung zwischen den Gemeinden über den gemein - samen Schutz des Weltnaturerbes vorsieht. Die Programmvereinbarung kann unter dieser Voraussetzung ergänzt werden. Beiträge aus dem Energiefonds Der Regierungsrat vergibt Beiträge aus dem Energiefonds. Für die Sanierung von Einzelbauteilen und Massnahmen für eine bessere Wärmedämmung an Gebäuden in Bilten, Mühlehorn und Riedern spricht der Regierungsrat Beiträge von Bund und Kanton aus dem Energiefonds, im Gesamtwert von 253 980 Franken. Der Kanton Glarus ist verpflichtet den Gesamtbetrag vorzufinanzieren und kann im Folgejahr den global - beitragsberechtigten Teil beim Bund zurückfordern. Der nicht globalbeitragsberechtigte Teil wird durch den Kanton finanziert. Dieser beträgt für die drei Projekte insgesamt 10 220 Franken. Gemeindefinanzrating 2018: Kanton gibt Gemeinden gute Noten Der Kanton beurteilt jedes Jahr die Finanzen der Glarner Gemeinden. Alle drei erzielen 2018 positive Rechnungsergebnisse. Ohne Vornahme zusätzlicher Abschreibungen betragen die Rechnungsergebnisse der drei Gemeinden für 2018 insgesamt 5,7 Millionen Franken. Mehrere Finanzkennzahlen verbessern sich und die Gemeinden halten die Grenzwerte häufiger ein. Nach 2016 erhält die Gemeinde Glarus erneut die Bestnote für ihre Finanzen. Um die Investitionen zu finanzieren, verschulden sich die Gemeinden weiter. Gemeindefinanzen 2018: Positive Abschlüsse – höhere Verschuldung Der konsolidierte Einnahmenüberschuss 2018 der Glarner Gemeinden beträgt fast 1 Million Franken. Dabei konnten die Gemeinden zusätzliche Abschreibungen von 4,8 Millionen Franken vornehmen. Vor allem höhere Steuererträge von 2,2 Millionen Franken und um 1,2 Millionen Franken tiefere Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr, der Härteausgleich des Kantons an die Gemeinde Glarus Süd von 0,75 Millionen Franken und Aufwertungsgewinne von netto 0,7 Millionen Franken haben das Gesamt ergebnis positiv beeinflusst. Die Netto investitionen von 20,8 Mil - lionen Franken liegen 3,8 Millionen Franken unter dem Rekordjahr 2017, aber immer noch 5,3 Millionen Franken über dem langjährigen Durchschnitt. Offenbar besteht ein Inves - titionsnachholbedarf. Infolge einer gegenüber dem Vorjahr um über 6 Millionen Franken höheren Selbstfinanzierung im Betrag von 16,7 Millionen Franken wird im Berichtsjahr der mittelfristig vorgegebene Selbstfinanzierungsgrad von 80 Prozent zwar knapp erreicht, doch es resultiert ein Finanzierungsfehlbetrag von 4,1 Millionen Franken. Diese Finanzierungslücke lässt die Brutto - schulden der Gemeinden auf einen neuen Höchststand von 141,2 Mil - lionen Franken steigen. Aufgrund der sehr tiefen Zinssätze führt dies zu keinen wesentlichen Mehrkosten. Die Zinsänderungs risiken nehmen aber zu. Mit 61,7 Millionen Franken Nettovermögen und einem Eigenkapital von 227,7 Mil lionen Franken ver - fügen die Glarner Gemeinden weiterhin über eine gute Vermögenslage und über grosse Reserven. Gemeinde Glarus: Die hohen Investitionen der Jahre 2017 und 2018 gut verkraftet Die Erfolgsrechnung weist mit 0,5 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss aus, der leicht über dem Vorjahr liegt. Wären nicht noch zusätz - liche Abschreibungen von 2,9 Mil - lionen Franken vorgenommen worden, hätte der Einnahmenüberschuss 3,4 Millionen Franken betragen. Damit schliesst die Gemeinde Glarus zum fünften Mal in Folge die Erfolgsrechnung positiv ab. Zudem kann Glarus als einzige Glarner Gemeinde seit Jahren positive Er - gebnisse aus betrieblicher Tätigkeit vorweisen. Die Nettoinvestitionen liegen mit 7,1 Millionen Franken um 4,7 Millionen Franken unter dem Vorjahr, entsprechen aber immer noch einer mittleren Investitionstätigkeit. Mit 6,6 Millionen Franken und 93,1 Prozent erreicht die Gemeinde Glarus die höchste Selbstfinanzierung aller Glarner Gemeinden. Gleichzeitig weist sie per Ende 2018 mit 31,7 Millionen Franken die tiefste Brutto - verschuldung im Kanton aus. Die Bilanzsumme von 92,7 Millionen Franken ist mit einer Abweichung von 1 Million Franken fast identisch mit dem Vorjahreswert. Das Eigenkapital von 58,4 Millionen und das Nettovermögen von 19,6 Millionen Franken entsprechen nahezu dem Bilanzwert des Jahres 2011. Das deutet darauf hin, dass die Gemeinde die hohen Netto - investitionen der Jahre 2017 und 2018 von insgesamt 19 Millionen Franken finanziell gut verkraftet hat. Gemeinde Glarus Nord: Wieder stark steigende Steuererträge Nach der Zunahme der Steuererträge im Rechnungsjahr 2016 von über 1,2 Millionen Franken und von 2,6 Millionen Franken im 2017 sind die Fiskalerträge im Berichtsjahr erneut um 1,8 Millionen Franken gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Zusammen mit den Mehreinnahmen infolge Markt wertanpassungen des Finanzvermögens von 0,9 Millionen Franken bewirken sie einen Ertragsüberschuss von 0,1Millionen Franken, wobei dieser ohne zusätzliche Abschreibungen in der Höhe von 1,4 Millionen Franken rund 1,5 Millionen Franken betragen hätte. Mit 7,2 Millionen Franken weist Glarus Nord die höchsten Nettoinvestitionen ihrer Geschichte und aller Gemeinden im Rechnungsjahr 2018 aus. Davon konnten 4,6 Millionen Franken oder 63,4 Prozent selbst finanziert werden. Dies erklärt zu einem guten Teil die starke Zunahme der Bruttoschulden um 6,2 auf 58,3 Millionen Franken. Damit verzeichnet die Gemeinde Glarus Nord Ende 2018 die höchste Bruttoverschuldung der Glarner Gemeinden. Mit einem Bruttoverschuldungsanteil von 85,5 Prozent steht die Ver - schuldung noch immer in einem angemessenen Verhältnis zu den erwirtschafteten Erträgen. Im Berichtsjahr sinkt das Eigenkapital um 12,1 auf 86,3 Millionen Franken. Hauptgrund ist die ergebnisneutrale Wertberichtigung der Beteiligung an der linth - arena sgu in der Höhe von 9,9 Millionen Franken zulasten der Aufwertungsreserve Verwaltungsvermögen. Das Nettovermögen zeigt mit 19,4 Millionen bzw. 1066 Franken pro Einwohner gute Werte. Gemeinde Glarus Süd: Ertrags - überschuss dank Härteausgleich Die Jahresrechnung 2018 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 0,3 Millionen Franken ab; ohne Vornahme zusätzlicher Abschreibungen in der Höhe von 0,5 Millionen Franken sogar mit 0,8 Millionen Franken. Vor allem der Härteausgleich des Kantons in der Höhe von 0,75 Millionen Franken und tiefere planmässige Abschreibungen von über 2 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr haben das Rechnungsergebnis positiv beeinflusst. Mit 9,4 Millionen Franken Bruttoinvestitionen weist die Gemeinde Glarus Süd das höchste Investitionsvolumen der Glarner Gemeinden aus. Der Selbstfinanzierungsgrad liegt bei 85,1 Prozent. Der Finanzierungsfehlbetrag beläuft sich auf 0,9 Millionen Franken. Die Bilanz positionen bleiben im Berichtsjahr mit einer leichten Erhöhung nahezu unverändert, wobei bei den Finanzverbindlichkeiten eine Verschiebung von kurz- zu langfristig von 10 Millionen Franken erfolgt ist. Mit über 40,7 Millionen Franken verfügt Glarus Süd über die höchsten lang - fristigen Finanzverbindlichkeiten und gleichzeitig mit 22,6 Millionen Franken oder mit 2355 Franken je Einwohner auch über das höchste Nettovermögen im Gemeindevergleich. Gemeindefinanzrating: Gemeinde Glarus erhält nach 2016 wieder Bestnote Die drei Glarner Gemeinden halten die Zielvorgaben bei mindestens 15 von 19 Finanzkennzahlen ein. Das ist eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr, als 13 Vorgaben eingehalten wurden. Jede Gemeinde verzeichnet einen Finanzierungsfehlbetrag, welcher durch das Nettovermögen gedeckt ist. Die Gemeinden Glarus Süd und Glarus Nord schreiben nach wie vor negative Ergebnisse aus betrieb - licher Tätigkeit. Dazu muss die Gemeinde Glarus Nord ungenügende Werte beim Selbstfinanzierungsgrad und beim Selbstfinanzierungsanteil hinnehmen. Dank grossem Eigen - kapital und hohem Nettovermögen zeigt die Bilanz bei allen Gemeinden gute Werte. Die Gemeinde Glarus erfüllt nach 2016 wieder die Kriterien für die Bestnote und erhält diese zum sechsten Mal. Die Finanzsituation der Gemeinden Glarus Süd und Glarus Nord mit einzelnen problematischen Kennzahlen wird wie im Vorjahr als «gut» bewertet. Energiefonds soll ausgebaut werden Neben Beiträgen an Gebäudesanierungen und an erneuerbare Energiequellen soll der Energiefonds künftig auch Massnahmen im Bereich Mobilität fördern können. Der Regierungsrat unterstützt ein entsprechendes Postulat. Damit muss auch die nachhaltige Finanzierung sichergestellt werden. Die BDP/GLP-Fraktion reichte im März 2019 ein Postulat ein, das Vorschläge für die Förderung von zu - sätzlichen klimaschonenden Mass - nahmen im Rahmen des kantonalen Energieförderprogramms verlangt. Regierungsrat begrüsst eine Überprüfung In seiner Stellungnahme verweist der Regierungsrat auf das kantonale Energiegesetz. Dieses listet die för - derungswürdigen Themen auf und beschränkt sich bisher auf Unter - stützungsbeiträge für Vorhaben im Gebäudebereich und für Information, Beratung und Ausbildung im Energie - bereich. Ausgeklammert ist der Verkehrsbereich, weil eine wirksame Förderung dort mit hohen Kosten verbunden ist. Auch die Fotovoltaik wurde bisher nicht vom Kanton gefördert, weil es dazu schon die Fördermassnahmen des Bundes gibt. Der Regierungsrat erachtet es als sinnvoll, die heutige Förderpraxis der Mobilität zu überprüfen, weil schweiz weit verschärfte Vorgaben zur Reduktion klimaaktiver Gase zu erwarten sind. Allerdings wird dies deutliche Veränderungen zur heutigen Verteilung der Fördermittel mit sich bringen. Bisher wurden zwei Drittel der Fördersumme für Gebäudemass - nahmen und ein Drittel für erneuerbare Energie verwendet. Dem Regierungsrat ist es wichtig, dass eine kantonale Förderung nur dort erfolgt, wo nicht schon nationale Förderprogramme oder Lenkungsmassnahmen bestehen. Energiefonds leert sich Der kantonale Energiefonds wurde 2010 mit einer einmaligen Einlage von 9 Millionen Franken geschaffen und jährlich mit meist 100 000 Franken aus der laufenden Rechnung geäufnet. Damit ist der Energiefonds nicht nachhaltig gesichert. Der Energiefonds hatte Ende 2018 noch einen Bestand von 3,7 Millionen Franken und wird in den nächsten vier bis fünf Jahren erschöpft sein. ● Weitere Informationen unter www.gl.ch. Der Vorstand der Glarner Handelskammer unterstützt die bewährten bürgerlichen Vertreter im eidgenössischen Parlament in Bern. Wählen Sie im Herbst die Ständeräte Thomas Hefti · FDP Werner Hösli · SVP Nationalrat Martin Landolt · BDP

Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 7 3. Glarner Bildungstag Ansprüche erfüllen Am Mittwoch, 4. September, luden die Lehrerinnen und Lehrer Glarus (LGL) zu einem Bildungstag mit Podiumsdiskussion ein: Thema waren die Ansprüche an die Schule. Am Nachmittag fand die Kantonale Lehrerkonferenz LGL statt. Das hochkarätige Podium diskutierte die wachsenden Ansprüche an die Schule. Von links: Martin Beglinger, Marie-Hélène Stäger, Prof. Dr. Margrit Stamm, Maya Mulle, Regierungsrat Benjamin Mühlemann und Sven Bowald. (Foto: FJ) Wer Prof. Dr. Margrit Stamm zuhört, bekommt Fakten um die Ohren gehauen. Auch unbequeme Fakten. Das zeigte sich an der Podiumsrunde in der Aula der Kantonsschule, die von Martin Beglinger gekonnt moderiert wurde. Thema waren die Ansprüche, welche von allen Seiten an die Schule gestellt werden. Margrit Stamm riet den Lehrerinnen und Lehrern, auf ihre pädagogische Autorität zu pochen und Selbstbewusstsein zu beweisen. Sie müssten nicht nur reagieren, sondern auch mehr von sich aus zeigen, was sie tun und welche Probleme und Höhenflüge sie bewegen. Stamm ortet in vielen Elternhäusern einen Erziehungsstil, der die Ausbildung nicht befördert. Sie erfahren zu spät, was im Wort Er-Ziehung steckt – also auch Disziplinierung. Wenn sie aber nicht er-ziehen, so werden die Kinder im Elternhaus zu Königen. Rektorin Marie-Hélène Stäger beklagt bei den Schülerinnen und Schülern auf allen Stufen den Mangel an Frustrationstoleranz – das hemme die Entwicklung und das Lernen. Sven Bowald – als Vertreter der Wirtschaft – riet dazu, die Berufe besser zu präsentieren, und wünschte sich von der Schule mehr Interesse an den Berufsbildern. Hier gab Stamm zu bedenken: «Man denkt, die Kraftwerke Linth-Limmern AG Ausserordentliche GV Berufswahl beginne in der 1. Oberstufe und werde von den Eltern begleitet. In Tat und Wahrheit entscheiden die Eltern in der 4. oder 5. Klasse, was aus ihrem Kind werden soll.» Für Maya Mulle, welche die Eltern vertrat, geht es darum, den Kindern aufzuzeigen, wie das Kind sich Kompetenzen erwirbt – eben nicht, indem die Mutter alles abnimmt, sondern indem das Kind schon früh im Haushalt mithilft. Für Regierungsrat Benjamin Mühlemann ist es wichtig, die Eltern mit einzubeziehen. «Es gibt viele Gefässe, wo sie das können.» Letztlich aber, so Marie-Hélène Stäger, müsse jeder beitragen – Wirtschaft, Schule und Eltern –, damit in den elf Volksschuljahren die Entwicklung geschehen könne. Denn – so Maya Mulle – die Schweiz hat im internationalen Vergleich ein phantastisches Angebot. «Kinder dürfen in die Schule, das ist ein Privileg.» Bei der statutarischen Konferenz am Nachmittag ging es um Ersatzwahlen, die Pensionskasse sowie die Verbandsrechnung. Zudem wurde der verstorbenen Lehrpersonen gedacht und es wurden verschiedene Lehr - personen für 10, 15, 20 und sogar 35 Dienstjahre geehrt. ● FJ Auf Antrag der Aktionäre beruft die Kraftwerke Linth-Limmern AG auf Montag, 30. September, eine ausserordentliche Generalversammlung ein. Spitex Glarus Süd Nationaler Spitex-Tag in Diesbach Das Motto des diesjährigen Nationalen Spitex-Tages hiess «Hören und Zuhören». Der Vorstand und die Mitarbeitenden der Spitex Glarus Süd sowie eine einheimische Hörmittelfirma luden am Samstag, 7. September, die Bevölkerung in den Spitex-Stützpunkt nach Diesbach ein. Der Grund sind Anpassungen der Statuten, die nach dem Vergleich der beiden Aktionäre der KLL nötig geworden sind. Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) mit Sitz in Glarus Süd ist ein Partnerunternehmen des Kanton Glarus und der Axpo Power AG. Am Aktienkapital sind der Kanton Glarus mit 15 Prozent und die Axpo mit 85 Prozent beteiligt. ● pd. Spitex Sernftal Fröhliche Runde am Spitex-Tag Georgette, Daniela und Lernende Nadine beim Blutdruckmessen. (Foto: zvg) Mit Kaffee, Kuchen und Gipfeli machte die Spitex Sernftal vor dem Volg in Matt auf sich aufmerksam. Das Thema war «Hören und Zuhören». Auf Wunsch wurde auch der Blutdruck gemessen. (Bildbericht: Martha Schegg) Dass das Gesundheitswesen und die externe Pflege die Bürgerinnen und Bürger sehr interessiert zeigte die grosse Anzahl von rund hundert Besucherinnen und Besuchern. Die Spitex- Frauen unterhielten sich mit der Bevölkerung und massen Blutdruck und Blutzucker. Im Parterre konnte man sich von zwei Fachpersonen einer Hörmittelfirma beraten lassen. Alle diese Massnahmen bezweckten, die Kundennähe der Spitex zu fördern und die Schwelle für das Anfordern von Hilfe bei gesundheitlichen Beeinträchtigungen möglichst tief zu setzen. Der gesellschaftliche Teil durfte dabei nicht zu kurz kommen. Für die musikalische Unterhaltung verpflichteten die Veranstaltenden den von Radio und Fernsehen bekannten Handhar - monika-Akkordeonisten Sigi Reichmuth, der vor kurzem in Rüti GL Wohnsitz genommen hat. Bei selbstgemachter Lasagne und einem feinen Kuchendessert war alles umso gemütlicher. Fleissige Spitex-Frauen hatten das Essen und die Kuchen am Abend zuvor daheim hergestellt. Wer nicht zu Fuss in den Saal im oberen Stock steigen konnte, fuhr mit dem praktischen Treppenlift hoch. Alle Spitex-Personen und der Akkordeonist arbeiteten an diesem Tag unentgeltlich. Ihnen danken wir herzlich. Den edlen Spendern, die nach der Verpflegung das Kässeli für die Un - kosten fütterten, gebührt ebenfalls ein herz - liches Dankeschön. Die Spitex Glarus Süd beschäftigt derzeit 30 Personen im Voll- und Teilzeitpensum. Sie bietet ihren Lernenden und den Angestellten sowie Wiedereinsteigerinnen Möglichkeiten, im Pflege bereich eine sinnvolle Arbeit auszuüben und sich dabei auch noch aus- und weiterbilden zu lassen. ● Kurt Schwab, Hätzingen

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