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37. Ausgabe 2019 (12. September 2019)

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Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 8 Mit Köpfchen «Food Waste» verhindern ... Was die Logistikplattform ausmacht, gilt auch für den privaten Haushalt: Mit guter und möglichst kurzer Lagerhaltung, einer 100-prozentigen Kühlkette und dem schnellen Verbrauch können der Verlust und die Verschwendung von Lebensmitteln effizient verhindert werden. (Foto: Gebr. Gentile AG) Natürlich ist nicht jeder Salatkopf, jedes Rüebli oder jede Gurke perfekt. Wenn man sie sorgfältig rüstet, fällt das auch gar nicht mehr auf. Viel wichtiger ist es, möglichst auf abgepacktes Gemüse zu verzichten. Vorgewaschen und geschnitten im Plastikbeutel geht vieles schnell kaputt. (Foto: FJ) Anstatt aufs Abpack- oder aufs Ablaufdatum zu schauen, kann man sich beim Kauf der Lebensmittel auch auf seine Sinne verlassen. Wenn es noch frisch riecht und gut aussieht, wenn es gerade Saison hat und wenn es schön präsentiert wird, machen auch das Kaufen und das Essen Freude. (Foto: FJ) Rüstabfälle von frischem Gemüse und von Früchten brauchen nicht in den Kehricht zu wandern. Viel sinnvoller ist es, sie zu kompostieren. Im Garten auf dem Komposthaufen wird daraus wieder fruchtbare Erde, auf der im nächsten Jahr wieder Früchte oder Gemüse wachsen. (Foto: FJ) Manche Lebensmittel – wie Hartkäse – werden nicht schlecht. Sie reifen und schmecken mit längerer Lagerungszeit besser. Beim Abschneiden von Käse achten die Verkäuferinnen darauf, dass sie jeweils die Seite wechseln. Damit verhindern sie, dass sich ein trockener Anschnitt bildet. (Foto: FJ) Mit Kreativität und Liebe gekocht und mit Freunden oder der Familie gegessen, schmeckt jede Mahlzeit doppelt so gut. Wer seine Liebe zum Essen mit anderen teilt und mit ihnen zusammen kocht, trägt dazu bei, «Food Waste» zu reduzieren. Bewusster Umgang mit Essen ist ansteckend. (Foto: FJ) Wer seine Menüfolge plant und eine Einkaufsliste erstellt, kann bewusster und damit sparsamer einkaufen. Vor dem Einkaufen einen Blick in den Kühlschrank werfen, um zu sehen, was noch da ist. Zudem kann man sparen, wenn man unverpackte Portionen bevorzugt und lokal und saisonal einkauft. (Foto: FJ) Überschüssige Waren vor dem Wegwerfen retten, indem man teilt: Aktive Foodsaver holen Lebensmittel ab und nutzen sie zum Selbstverzehr, zur Verteilung an bedürftige und nicht bedürftige Personen, Gruppen und Einrichtungen oder sie bereiten daraus Foodsharing-Menüs. (Foto: René Keller)

Donnerstag, 12. September 2019 | Seite 9 Endlich 16 Jungbürger feiern bei Grünenthal in Mitlödi Alljährlich denkt sich die Gemeinde Glarus Süd ein neues Rahmenprogramm für die Jungbürger aus. In diesem Jahr erklärten sich die Grünenthal Firmen Schweiz bereit, bei diesem Anlass mitzuwirken. Das grosse Engagement zahlte sich für alle aus. Gut Ding will Apéro haben Schliesslich warteten zwei Tische mit Getränken und appetitlichen Häppchen im Freien auf die Gesellschaft. Gemeindepräsident Mathias Vögeli klärte die Jungbürger über ihre neuen Rechte und Pflichten als Stimmbürger auf. Er gratulierte allen mit einem kleinen Geschenk und lud zum Apéro ein. In die feierliche Runde gesellten sich vier Vertreter der BDP-, FDP-, SVP- und CVP-Jungparteien. Sie alle genossen das Catering und diskutierten über Land und Leben. ● Nach den eindrücklichen Apparaturen der Proto Chemicals AG zum geselligen Netzwerken: Die Jungbürger Glarus Süd sind in Feierlaune. (Foto R. Banzer) «Ändlich 16ni, mii als nur ä Geburi», schrieb die lernende Kauffrau Semire Kurtishi der Gemeinde Glarus Süd in der Einladung an rund 60 Jungbürger. 18 Jungbürger meldeten sich für die Feier an und trafen am Freitag, 30. August, bei den Grünenthal Firmen Schweiz in Mitlödi ein. Eine Delegation der Firma sowie drei Gemeinderäte empfingen die Besucher herzlich. Perspektivenwechsel Täglich fahren Züge und Autos an den Liegenschaften im Tschachen und Sändli vorbei. Wenige wissen, was darin geschieht. Diese Wissenslücke füllte die Direktion mit einer abwechslungsreichen Firmenpräsentation aus. Die Teilnehmenden erfuhren dabei, dass die Grünenthal Firmen Schweiz aus drei nicht börsenkotierten Firmen besteht: Der Grünenthal Pharma AG (Vertrieb), der Proto Chemicals AG (Produktion) und der Protopharm AG (Handel). Der Konzern produziert seit über 25 Jahren einen starken Wirkstoff. Diesen setzen Pharmafirmen weltweit in verschiedenen Produkten als hoch wirksames Schmerzmittel ein. Sicherheit ist alles Bevor es auf den rund einstündigen Produktionsrundgang ging, mussten sich alle Teilnehmenden von ihren elektronischen Geräten trennen. Diese sind aus Sicherheitsgründen in den Produktionshallen verboten. Stattdessen hiess es: «Schutzbrille auf». Die vielen grossen «chemietech nischen Kochtöpfe» beeindruckten eben so wie die dazugehörenden Hebel, Rührer und Prozessregel - systeme. Die Besucher staunten, dass die Wirkstoffproduktion rund eine Woche Zeit benötigt. Sie blickten in den speziellen, keimfreien Raum, in dem der Wirkstoff in Versandgefässe abgefüllt wird. Ausserdem konnten sich die Jungbürger anhand der Vorrichtungen vom ökologisch korrekten Umgang mit den Abgasen und Abwasser überzeugen. Gemeinde Glarus Süd News aus Glarus Süd Erteilung Gastgewerbebewilligungen Der Gemeinderat erteilt folgende Bewilligungen zur Führung einer Gastwirtschaft: Ismet Shabani für das Restaurant Eidgenossen, Schwanden; Charlotte Birchmeier für die Schützenstube der Schiessanlage Linthal, und Andrea Thut für das Bergrestaurant Alpenblick Leuggelen, Nidfurn. Strategie Alpen Glarus Süd Mit der Gemeindefusion und mit dem Zusammenschluss von 13 Gemeinden hat Glarus Süd auch die insgesamt 40 Alpbetriebe übernommen. Bereits in der ersten Legislaturperiode wurde im Auftrag des Gesamtgemeinderates ein Alpkonzept ausgearbeitet. Dieses hat der Gemeinderat im Mai 2015 zur Kenntnis genommen und zum internen Arbeitspapier erklärt. Die Herausforderung bestand darin, eine Gleichbehandlung der Alppächter zu erreichen, auf jeder Alp die not - wendigen Massnahmen zu bestimmen und deren finanzielle Auswirkungen zu beziffern. Die zum Teil sehr unterschiedlichen Regelungen mussten vereinheitlicht, Rechte und Pflichten von Eigentümern und Pächtern an - geglichen werden. Die Investitionen sind stark abhängig von der Bewirtschaftungsform wie der Milchgewinnung und deren Verarbeitung, der Mutterkuh- oder der Jungviehhaltung. Das Alpkonzept konnte jedoch aufgrund von einigen ungeregelten Bereichen, ungenauen Kostenschätzungen und neu dazugekommenen Aufgaben nicht öffentlich zugänglich gemacht werden. Dies brachte dem Gemeinderat auch Kritik ein. Aufgrund des allgemeinen Interesses hat der Gemeinderat nun ein Strategie - papier über die Alpen in Glarus Süd erarbeitet, das auf der Webseite der Gemeinde eingesehen werden kann. Anhang 1 des Strategiepapiers führt die Bewirtschaftungskategorie jeder einzelnen Alp auf. Der Gemeinderat gratuliert zu den nachfolgenden Dienstjubiläen: Departement Schule und Familie • Claudia Leuzinger, Riedern, 10 Jahre • Catharine Wachsmut-Ott, Mitlödi; 10 Jahre • Daniela Bäbler-Schneider, Elm; 20 Jahre • Ruth Misteli-Küttel, Braunwald; 25 Jahre • Hans Schegg-Marti, Matt, 40 Jahre Der Gemeinderat dankt den lang - jährigen Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz und wünscht ihnen weiterhin viel Freude und Erfolg im Erwerbsleben sowie im privaten Bereich. ●

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