Aufrufe
vor 3 Wochen

38. Ausgabe 2018 (20. September 2018)

  • Text
  • Glarus
  • Telefon
  • September
  • Schwanden
  • Glarner
  • Glarnerland
  • Kanton
  • Nord
  • Gemeinde
  • Mollis

Donnerstag,

Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 12 Werkstattlesung von Sybil Schreiber bei Baeschlin Buchhandlung in Glarus Sophie zum Verlieben Training der Patrouille Suisse Glarner Himmel verzaubert Die schweizweit bekannte Kolumnistin Sybil Schreiber, die gemeinsam mit ihrem Mann Steven Schneider seit über 18 Jahren jede Woche die Paar- Kolumne «Schreiber vs. Schneider» in der Coop-Zeitung publiziert, präsentierte am Donnerstag, 13. September, in der Buchhandlung Baeschlin mit warmer Stimme und präziser Beobachtungsgabe ihr Erstlingswerk «Sophie hat die Gruppe verlassen». Ein Werk voller Empathie für die Glücklosen, die Randständigen und die Übriggebliebenen, manchmal bitterböse, manchmal tragisch-komisch, manchmal melancholisch, aber immer mit Wärme und Nähe zu ihren Protagonisten. (Bildbericht: zvg) Am Montag, 17. September, trainierte die Schweizer Kunstflugstaffel Patrouille Suisse zwischen 10.00 und 11.00 Uhr über dem Flugplatz Mollis. (Bildbericht: Hans Speck) Vortrag Kulturforum Brandluft, Näfels 500 Jahre Reformation Die Wirren der Reformation waren auch im Kanton Glarus zu spüren, wie Josef Schwitter in seinem Vortrag beim Kulturforum Brandluft in Näfels zu berichten wusste. Von der ökumenischen Haltung der Glarner Bevölkerung zeugt die Inschrift «Ein Herr/Ein Glaube/Eine Taufe» auf einer Glocke der Stadtkirche. Von 1506 bis 1516 wirkte Huldrych Zwingli als Pfarrer in Glarus. Er gründete die Lateinschule in Glarus und nutzte die Zeit, um seine Studien der Heiligen Schrift fortzusetzen. Die norditalienischen Kriege, wohin er Glarner Söldner begleitete, machten ihn zum Kämpfer gegen das Söldnerwesen. Wichtiger als die menschgemachten Tra - ditionen sei die Heilige Schrift, bekannte er später, als er in Zürich wirkte und auch gegen den Ablasshandel und gegen den Zölibat Stellung bezog. Die Glarner Landsgemeinde beschloss 1526 Neutralität im Glauben. Zwei Jahre später wechselte der Kanton zum neuen Glauben. Man revolutionierte Bestehendes, feierte aber auch miteinander. 1530 wurde im katholischen Oberurnen der Pfarrer von Niederurnen erschlagen. Land - ammann Hans Aebli konnte einen Bürgerkrieg knapp verhindern. Als wahrhaft ökumenischen Menschen bezeichnete der Referent Valentin Tschudi, den Nachfolger Zwinglis in Glarus. Zeit seines Wirkens war er um Ausgleich besorgt und zeigte alt- und neugläubigen Bürgern die Pflichten eines christlichen Lebens auf, welche für alle wesentlich und wichtig seien. 1623 wurde die politische Macht zwischen den Konfessionen im dritten Landes - vertrag geregelt. Dies führte zu drei verschiedenen Landsgemeinden, weil die Wahlen nur konfessionsgetrennt vorgenommen werden konnten. Auch die Fahrt wurde lange Zeit getrennt begangen. Der gemeinsame Bau der Stadtkirche nach dem Brand von 1861 war ein Zeichen der Ökumene. Im 20. Jahrhundert kam mit der Industrialisierung die Durchmischung der Konfessionen und seit den Siebzigerjahren betet und feiert man wieder miteinander. Josef Schwitters fundierter Einblick in die Reformationsgeschichte des Landes Glarus wurde mit Applaus verdankt. ● nee

Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 13 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. Mörä, Fritig 21. Septämber fiired d‘ Agathe Gassner us Schwändi ihrä 85. Geburtstag. Da derzuä gratuliäred mir dir vu Herzä und wünsched dir alles Guäti, beschti Gsundheit und viel Glügg. Mir freued üs uf ä Sunntig! Dini Familiä Zum 85. Geburtstag gratulieren wir Agatha Gassner- Zimmermann, Schwändi recht aufrichtig. Von Herzen wünschen wir dir alles Gute, viel Glück und vor allem recht gute Gesundheit in deinem schönen Haus im «Wygellen». Wir wünschen morgen im Kreise deiner lieben Familie einen schönen und unvergesslichen Festtag. Mögest du noch viele Jahre mit deinen lieben Jasskolleginnen und Jasskollegen einen gemütlichen Jass «klopfen». Zahlreiche Familienangehörige, Nachbarn, Jasskollegen und Freunde aus nah und fern. Mir drü, wünsched üsem liäbä Opi in Biltä zu sim 75. Geburtstag am Sunntig, 23. Septämber, alles Liebi und Gueti. Blieb witerhin gsund und so än ufgschtelltä, luschtigä Opi wiä du bisch. Dini Grosschind Jennifer, Dave und Ben Ich bedanke mich ganz herzlich bei all meinen lieben Geburtstags-Gästen für die vielen Geschenke und das schöne Fest, das ihr mir beschert habt. Danke auch den Schwänder Silvesterschällner für die tolle Überraschung. Danke, Danke, es war super. H. Disch Liebe Linda Morgen Freitag feierst du deinen grossen Tag. Wir alle denken an dich und unsere besten Wünsche begleiten dich. Die Sonne soll stets für dich scheinen, heute, morgen und dein ganzes Leben lang. Wir sind sehr dankbar und glücklich, dich bei uns im Team zu haben. Du bist uns eine wertvolle und verlässliche Stütze und eine allseits geschätzte Kollegin. Dein FRIDOLIN-Team Erfolg SwissSkills 2018 Fabian Noi Sanitärinstallateur EFZ Am Friitig, 21. Septämber fiired dr Köbi Schnyder gad dopplet, isch a der 65. Geburtstag au gad sini Pänsiuu kopplet. Öb as Älpler, Vehändler, Spiiker oder Puur, ezä isch de Ziit verbi wott mosch lebä nach dr Uhr. Ezä hesch ganz viel Ziit für dini Familiä inklusiv Änggel, mosch nümmä sövel uf Auerä rännä, da freued sich au dini Oberschänggel. Au sust chasch zrugg lehnä und ds Lebä gnüssä, nümmä mitm Vehwagä dur ds ganzä Garnerland schüssä. D Jagd und d Chrischtbäum dörfemer au nüd vergessä, und bisch doch au i diversä Vorständ schu gsessä. So vielfältig und gsellig hesch bis zuächä glebt, hoffemer as dis positivä Lebesgfühl nuch ä huufä Jährli herä hebt! Mir wünsched dir Glügg, Freud und beschti Gsundheit, mit all dinä Liäbschtä i verdiänter Zfridäheit! Dini Familiä Herzlichen Dank! Dir Bruno Gallati für das super Bänggli-Bank beim Stau Weiher. Auch vielen Dank denjenigen, die Hand angelegt haben. Liebes Grüsslein Rosmarie Riedweg Wir gratulieren … … zur ausgezeichneten Leistung an den zentralen Schweizer Berufs- Meisterschaften! Das ganze Team wünscht Dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei Deinem erlernten Beruf! Üserä Grossvater, dr Köbi Schnyder fiired am Friitig, 21. Septämber mitmä Tag der offenen Tür sinä 65. Geburtstag und sini Pensioniärig i dr Mattstrass 5, z Netstel! Mir freued üs ufnä schünä Tag mit ä huufnä Gescht! Dini Änggel Tobi, Anna und Sämi Am Mäntig, 24. Septämber dörf d’ Beatrix ihre 54. Geburtstag fiirä. Mir wünsched dir vo Herze alles Gueti, viel Glück, Liebi und Gsundheit. Es sölled all dini Wünsch i Erfüllig gah. Blieb so wie du bisch ❤ Dini Familie: Isabel, Antonio und Rafael. Der Tobias vom Eggli, Elm, war früher doch ein rechter Schelm. Der mit dem Töff durch Landen reist und auch am Samstag Freitag heisst, und wenn er das Tenorhorn packt, er Märsche spielt, genau im Takt, dann weiter geht’s im Schiessverein, so macht es Spass – so soll es sein. Auch mechen, kochen dann und wann, es gibt fast nichts, was er nicht kann. Nun aber an der ETH sitzt als «Chlytaler» er nun da und büffelt wie im Stall der Stier, man ist nicht nur für’s pläuscheln hier. Auch wenn man etwas weiter wohnt, die harte Arbeit sich nun lohnt. Hat doch der «Chlytaler» besonnen den harten Lernkampf nun gewonnen. Fünfkommasechs die Notenzahl, das mache einer nach einmal. Und dem Maschineningeniör ist heutzutage nichts zu schwör. Bei solchem Abschluss ist es Brauch, dass Mami, Markus, Anna auch, sowie noch Othmar, Elsbeth, Gret und Grosi will, dass sie hier steht, und ganz zuletzt – vom Vorab hallt’s – gratuliert noch Vater Balz. Von M. Bertini Am Friitig, 21. Septämber, fiired dä Jan Landolt vo Bänkä sin 20. Geburtstag. Da derzuä möchted mir dir vo ganzem Herzä gratulierä und wünsched dir alles Guäti, viel Glück und Gsundheit uf dim Läbeswäg. Grossdädi, Grosi, Götti und sini Chind Am Mäntig, 24. Septämber, cha üseri Alessia Huber vo Leuggelbach dr 10. Geburi fiirä. Mir wünsched dir ganz viel Glück, Gsundheit und än huffä schöni Schtundä, mach witer ä so. Mir händ dich fescht gärä. Das wünsched dir vo Härzä ❤ ds Mami, dr Dädi, dini drü Gschwüschtärtä, Mario, Corina, Sarina, ds Grosi und dr Bärti, ds Grosi vo Underägeri und dr Götti vo Ättinghausen Dachsanierungen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Jahrgängertreffen Treffen sich an einem Dinner per Zufall zwei ehemalige Schulkameraden in den besten Jahren. Sie haben sich viel zu erzählen, plaudern aus dem Nähkästchen, respektive dem Schultornister, und lassen die Tischnachbarinnen daran teil - haben. Zu vorgerückter Stunde, nach ein paar Gläsern vom süffigen Jeninser, wird es konkret. Der eine will vom anderen wissen, wie er seine um Jahre jüngere Gattin, die aus dem gleichen Dorf stammt, kennengelernt hat. Der Angesprochene seinerseits will seinem Kameraden entlocken, wie er es geschafft hat, mit bald 60 Jahren noch immer Junggeselle zu sein. Es folgte ein Rückblick in die Siebzigerjahre, mit Geschichten, die aufzeigten, wie unterschiedlich Biografien von Schulkameraden verlaufen können. Der eine ein ehrenwerter gesetzter Mann, der andere ein jugendlich wirkendes und freiheitsliebendes Schlitzohr. Was sie vereint, sind die Erlebnisse und Streiche, die sie vor 40 Jahren gemeinsam erlebt und ausgeheckt haben. Man sei schon früh in den Ausgang gegangen und habe beim Nachhausekommen den Kühlschrank der Familie geplündert. Den Lehrer habe man aus - getrickst, was bei der damaligen Klassengrösse von bis zu 35 Kindern ein Leichtes gewesen sei. Er sei immer gut davongekommen, hätte kaum etwas gelernt, weil die Schulstunde zu Ende gewesen sei, bevor ihn der Lehrer überhaupt bemerkte, erzählte der Junggeselle. «Dafür hast du öfters eine Ohrfeige gefasst», weiss der Bedächtige. «Ja schon, aber nur, weil wir Frau P. vom Eisenwarenhandel ‹Schlötterlig› ausgeteilt haben.» Das habe diese nämlich gar nicht geschätzt; sie sei darob fuchsteufelswild geworden, erinnert sich der Geohrfeigte. Schliesslich erfuhren wir, dass der Frechere von der Schule geflogen ist und frühzeitig einen Handwerksberuf lernen musste. Dies sei für ihn kein Problem gewesen, schliesslich hätte er im väterlichen Betrieb hart zu arbeiten gelernt. Allerdings gefielen ihm die Verkäuferinnen im Laden besser als die ungeliebten Theoriestunden, was später Folgen haben sollte. Der Ruhigere und Verheiratete lächelte stets auf den Stockzähnen, er kannte die Geschichten des «Holodri» zur Genüge. Er meinte: «Deine Frauengeschichten haben dir kein Glück gebracht, auch wenn du heute damit prahlst, noch immer ungebunden zu sein.» Er blickte verliebt auf seine Angetraute, die vis-à-vis still auf ihrem Platz sass und den Jugend - geschichten lauschte. Sie lächelte in sich hinein und ist wohl froh darüber, dass sie sich damals für den Richtigen entschieden hat. Was mich als Tischnachbarin jedoch verblüffte: Beide sind heute beruflich und politisch erfolgreich – angesehene Leute sozusagen. Ob es am Jahrgang liegt – oder Vitamin B im Spiel war? ●

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch