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38. Ausgabe 2018 (20. September 2018)

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Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 20 Glarner Kammerchor und Chor Vokal Oratorium Paulus op. 36 wird aufgeführt Vor 100 Jahren war dieses beeindruckende Werk letztmals in Glarus zu hören. Nun wird es durch den Glarner Kammerchor zusammen mit dem Chor Vokal am Samstag, 29. September, um 19.00 Uhr in der Stadtkirche Glarus und am Sonntag, 30. September, um 17.00 Uhr in der Kirche Linsebühl in St. Gallen erneut zur Aufführung gebracht. Die traditionelle Wahl Bergchörli Kerenzen Ein Geburtstagsfest, einen Firmenanlass oder Gottesdienst könnte man auf viele Varianten schmücken und abrunden. Wer aber etwas Traditionelles und Heimat - verbundenes wünscht, ist bei den Sängern vom Bergchörli Kerenzen an der richtigen Adresse. Glarner Kammerchor und Chor Vokal am Probenwochenende auf der Musikinsel Rheinau. Mit Paulus, seinem ersten Oratorium, hat Felix Mendelssohn Bartholdy 1836 als 27-Jähriger eines der be - deutendsten Werke des 19. Jahrhunderts geschaffen. Paulus ist die musikalisch-drama - tische Interpretation dieser grossen biblischen Gestalt: Auf die Ver - folgung und Steinigung des Predigers Stephanus folgt der zornige Auftritt von Saulus, der als fanatischer Chris tenfeind gegen die Jünger und ihre Anhänger wütet. Unterwegs nach Rautispitz Näfels 60 Jahre Gipfelkreuz Seit dem 4. Oktober 1958 grüsst vom höchsten Punkt des Dorfes Näfels ein Gipfelkreuz. Es wurde auf Anregung von P. Raymund Stocker, Präfekt der Klosterschule und Präses der Jungsoldaten, in Fronarbeit errichtet. Initiant: Paul Hauser «Feuerstein», Leiter Karl Kälin-Vogel. Damaskus kommt es durch eine Lichtvision zur Bekehrung, zur sprichwörtlich gewordenen Wandlung vom Saulus zum Paulus. Dieser zieht nun als Apostel aus, um den Juden und Heiden zu predigen. Dabei entwickelt sich eine neue Dramatik, in der Paulus selber zum Verfolgten wird und schliess lich sein Leben im Martyrium für seinen Glauben opfert. Unter der Leitung von Katharina Jud setzt sich der Glarner Kammerchor seit Ende 2017 intensiv mit diesem (Foto: zvg) anspruchsvollen Werk auseinander. Er wird es zusammen mit den jungen Sängerinnen und Sängern des Chors Vokal St. Gallen, der ebenfalls unter der Leitung von Katharina Jud steht, aufführen. Solopartien: Jeannine Camenzind, Sopran; Raphael Höhn, Tenor, und Matthias Helm, Bariton. Das Orchester le phénix, bekannt für Aufführungen auf höchstem Niveau, übernimmt die Begleitung. ● Roger Kern Hinten von links: Geni Ackermann, Markus Baumer, Sandra Bühler, Ruedi Peer und Christian Menzi; vorne von links: Dirigent Stefan Schrepfer und Dani Menzi. Fünf motivierte und bodenständige Sänger und Sängerin Sandra Bühler werten gerne Anlässe aller Art mit Jodelgesang auf. Für seine Auftritte probt das Bergchörli Kerenzen einmal wöchentlich motiviert und kameradschaftlich in Filzbach. Wer sich auch Welterbe Habergschwänd –Talalp Ausflug zum Hellloch (Foto: zvg) einmal im Bergchörli Kerenzen ausprobieren möchte, kann unverbindlich reinschnuppern, neue Sänger in allen Tonlagen sind willkommen. ● pd. Informationen, Anfragen und Buchungen unter Telefon 079 414 6388. Am Samstag, 29. September, organisiert das Kulturforum Brandluft einen Ausflug ins Welterbe-Gebiet Habergschwänd – Talalp. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr bei der Talstation der Sportbahnen Kerenzerberg in Filzbach. Rund 30 Jungsoldaten schleppten sämtliches Material (Kreuzbalken, Fixiereisen, Zement, Sand, Werkzeuge usw.) vom Obertal/Sulzboden über Sulz, Saaften zu den Rautihütten, dann bis auf den Rautispitz. In mehreren Fronarbeitseinsätzen schufen sie das christliche Wahr - zeichen. Zur Erinnerung findet am Sonntag, 23. September, um 11.00 Uhr ein Gedenkgottesdienst auf dem Gottesdienstplatz Obersee-Stafel statt. Ein Gratis-Shuttlebus vom Turnhallenplatz Näfels steht ab 10.00 Uhr zur Verfügung, gestiftet von der Dorf-Kommission. Den Berggottesdienst zelebriert Br. Benedikt Schorer, Franziskanerkloster. Im Anschluss erinnert Landratspräsident Bruno Gallati in einer kurzen Rede an die beispielhafte Gemeinschafts - leistung. Jungsoldaten errichten auf 2283 m ü. M. das Gipfelkreuz auf dem Rauti. (Foto: zvg) Ferner findet am Freitag, 5. Oktober, um 19.30 Uhr im Tolderhaus (Bohlensaal) in Näfels eine öffentliche Powerpoint-Präsentation mit 150 Bildern im Beisein der «Ehemaligen» statt. Jedermann ist herzlich eingeladen! Eintritt frei. ● F. O. Gewerbe Glarus Nord Besuch bei Konditorei Müller Am Mittwochabend, 12. September, folgten auf Einladung des Vorstands rund 18 Gewerbetreibende zur Betriebs besichtigung bei dem traditionsreichen Unternehmen Müller in Näfels. In der Backstube der Café-Konditorei Müller AG in Näfels. In der Backstube begrüssten Sepp Müller und seine Söhne Elias und (Foto: zvg) Simon Müller die interessierten Gewerbler. Bereits die 4. Generation backt und zuckerbäckert mit Leidenschaft für ihre Kunden. Grossen Wert legt das Familienunternehmen auf die Rohstoffe und die Verarbeitung. Qualität steht vor Quantität. Die Anwesenden dürfen gleich selber ihre Backkünste testen und Glarner Pastetli herstellen. Währenddessen werden verschiedene Fragen aus der Runde beantwortet. Kaum zu glauben, dass in dieser eher kleinen Backstube tagtäglich viele verschiedene Leckereien hergestellt werden. Eine Etage höher befindet sich das Schoggireich von Chocolatier Elias Müller. Hier werden schokoladige Träume geboren. Elias Müller erzählt den Werdegang der Kakaobohnen bis hin zur Schokolade. Es dürfen sogar Kakaobohnen mit noch weissem Fruchtfleisch probiert werden. Die Anwesenden können nochmals ihr Können bei der Truffesherstellung unter Beweis stellen. Die Zeit vergeht wie im Fluge und den Abschluss bildet ein gemütliches Zusammensein im Café. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer darf zwei Pastetli und zwei Truffes nach Hause nehmen. Ein herzliches Dankeschön an Sepp, Elias und Simon für den sehr interessanten Abend und weiterhin Erfolg! ● pd. Der idyllische Talpalpsee. (Foto: zvg) Seit 10 Jahren gibt es in unserer Region das UNESCO-Weltnaturerbe «Tektonikarena Sardona». Ein UNESCO-Weltnaturerbe heisst, hier gibt es etwas weltweit Einzigartiges zu sehen. Bei uns ist es die Glarner Hauptüberschiebung: das Musterbeispiel einer Gebirgsbildung als Folge einer Kontinentalplattenkollision. Das Kulturforum Brandluft lädt am Samstag, 29. September, Interessierte ein, mit Geoguide Peter Straub ein paar Plätze zu besuchen. Die Wanderung führt vom Habergschwänd via Talalp see zum Hellloch und zurück. Peter Straub wird an den verschiedenen Stationen wissenswerte Fakten über das Welterbe und die Entstehung der Berge und Täler erzählen. Im Restaurant Talalp sind alle zu einem kleinen Imbiss eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. ● pd. Anmeldung: Gret Menzi, Seegarten 6, 8874 Mühlehorn, E-Mail: menzigret@bluewin.ch. Anmeldeschluss: Dienstag, 25. September. Weitere Infos www.Brandluft.ch.

Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 21 Bereits zum vierten Mal fand diesen Frühling der Prix Lignum statt. Dieser zeichnet den besonders hochwertigen und zukunftsweisenden Einsatz von Holz in Bauwerken, im Innenausbau, bei Möbeln, künstlerischen Arbeiten oder anderen ideellen Auseinander - setzungen mit Holz, aus. Insgesamt wurden 465 Projekte eingereicht, welche zwischen Januar 2014 und März 2018 fertig gestellt worden sind. Aus der Grossregion Ost, zu der auch der Kanton Glarus gehört, sind 114 Beiträge eingegangen. Je Grossregion werden die drei besten Projekte mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Auf nationaler Ebene werden dann aus den prämierten Projekten der fünf Grossregionen die Gesamtpreisträger der Schweiz erkoren. Zudem werden vier zusätzliche Sonderpreise für Schweizer Holz vergeben. Die Preisverleihung auf nationaler Ebene findet am 27. September in Bern, diejenige der Grossregion Ost am 28. September in Landquart statt. Weiter Informationen finden sie unter: www.prixlignum.ch Überdachung Kunsteisbahn Buchholz Inmitten der Glarner Landschaft haben wir gemeinsam mit der Bauherrschaft eine geschwungene Dachform entwickelt, welche sich vor dem spektakulären Bergpanorama zu behaupten weiss. Das Dach ermöglicht einen witterungsunabhängigen, leicht verlängerten Eissportbetrieb wie auch eine erweiterte Sommernutzung. Die dreiseitige Anordnung der Zuschauerbereiche auf der neuen Tribüne, der ver bindenden Passerelle und auf dem Dach des bestehenden Betriebsgebäudes verleiht der Anlage eine dichte, arenaähnliche Atmosphäre. Architektur: Isler Architekten AG Holzbau: Hüsser Holzleimbau AG Fotograf: Michael Haug Leuchtturm an der Hangkante Umbau Glarner Strickhaus Haus Schöfzig «Kabinett der Du» Leuchtturm im Glarnerland mit Strahl- und Anziehungskraft. Mit klarer Formsprache und reduzierter Materialisierung entwickelten wir das Berghotel Mettmen auf den alten Grundmauern der Arbeiterunterkunft, welche für den Bau des Staudammes Garichti gedient hat. Auf 1610 m.ü.Meer steht dieses Gebäude an der Geländekante ins Tal auf dem alten Natursteinmauerwerk. Mauerwerk, welches ursprünglich mit den Steinen der Umgebung erstellt worden ist und jetzt teilweise mit diesen Steinen ergänzt wurde. Eine offene, unbehandelte, sägerohe Lärchenholzschalung gliedert die Fassade des Berghotels. Das Glarner Strickhaus aus dem Jahre 1929 wurde im 2016 komplett um- und ausgebaut. Der Einsatz von regionalem respektive Schweizer Holz stand im Fokus. Die bestehende Tragkonstruktion als Strickbau ist aus Fichte, auf deren die neuen Bauteile mit der gleichen Holzart abgestimmt wurde. Als optischer Kontrast dienen der Parkettboden sowie die Treppentritte aus Schweizer Nussbaum. Die Süd- und Ost- Fassade sticht neben zwei neuen Fensterelementen im ursprünglichen Strick-Charakter hervor. Die Nord- und West-Fassade wurde komplett mit druckimprägnierten Holzschindeln aus Fichte neu verkleidet. Das 1778 erbaute Wohnhaus wird durch die Sanierung und den Anbau in eine zeitgemässe Wohnnutzung überführt. Küche und Essraum ergänzen die Struktur des Erdgeschosses, das Bad über der Küche zoniert einerseits das Erdgeschoss und gibt dem Essraum eine überraschende Grosszügigkeit. Ein energetisch ausgeklügeltes System erlaubt es die historischen Balken im Innenraum sowie an der Fassade sichtbar zu lassen. Ausdruck und Atmosphäre bleiben dadurch erhalten. Alt und neu sind keine Gegensätze, sondern voneinander abhängige Teile, die als harmonisches Ganzes wahrgenommen werden. «Kabinett der Du» ist eine begehbare Skulptur, die sich auf Körper und Raum bezieht. Die Arbeit ist vergleichbar mit der Funktion der Theaterkulisse. Die Betrachter in dieser Situation sind gleichzeitig auch Teil - nehmende. Hier entfalten sich äussere Geschichten und Situationen auf der Grundlage der Wahl von Bewegungen des Betrachters und im Austausch mit anderen Teilnehmenden. Und innere Geschichten mit Wurzeln in den eigenen Gedanken und Erfahrungen der Betrachter. Der Aspekt der Zeit ist hier auch ein wichtiger Faktor. Meine Arbeit gibt Raum und Zeit, sich dem Werk in individuellem Tempo anzunähern. Architektur: aschmann ruegge architekten ag, 3. April 2018 Fotografen: 1. Samuel Trümpy Photography l 2. Cyrill Aschmann Planung: Manuela Figi, dipl. Technikerin HF Hochbau Holzbau: Hanspeter Figi l Figi UmBau Architektur: Ruumfabrigg Architekten GmbH ETH Holzbau: ruwa holzbau, Küblis und Rohr+Partner, Obstalden Künstlerin: Lisa Eikrann, Kunsthaus Glarus 2017 Fotograf: Stefan Jaeggi Neubau EFH Meier, Betschwanden Familienhaus in Näfels Badmöbel Ennenda Wohnhaus «Zigerloft» Braunwald Haus mit weicher Hülle und hartem Kern. Das Haus ist als modernes Holzhaus erstellt mit traditionellen Elementen aus der Umgebung, welche für das Glarnerland typisch sind. Das Haus mit der weichen Hülle (Holzelement, sehr gut isoliert) und dem harten Kern (Massivbau mit sehr guter Speicherfähigkeit) bietet ein wunderbares Wohnklima im Sommer und im Winter. Der nordseitig hochspringende Betonsockel schützt die Holzfassade vor dem Wetter und beherbergt die Küche nach traditio - nellem Vorbild im Massivbau. Die umlaufenden Bänder gliedern die Fassade, sind Fensterbank und Führungsschienen für die Schiebeläden. Wie ein Puzzlestein fügt sich das in vorfabriziertem Holzbau erstellte Gebäude in die Umgebung ein und schliesst damit eine schon lange existierende Baulücke. Wegen der speziellen Lage beim Bach und aufgrund des hohen Grundwasserspiegels wurde das Haus ohne Keller geplant. Haustechnik und Abstellraum befinden sich im Erdgeschoss und unter den Dachschrägen. Die drei Geschosse entwickeln sich um die zentrale Treppe herum und lassen durch exakt platzierte Fenster immer wieder besonders schöne Ausblicke in die Umgebung zu – so werden die Standortqualitäten zum Bestandteil des Wohnhauses. Für den Umbau eines Einfamilienhauses mit relativ engen Platz - verhältnissen wurde das Bad offen zum Korridor geplant. Die Trennwand dient als Schiebetürnische wie auch als Aufhängung für den Waschtisch. Das Badmöbel soll als markanter Punkt auffallen. Die Ausführung in Fichte Thermoholz gehackt, angelehnt zur Aussenfassade mit sonnengebräunter Chalet-Schalung, passt perfekt zum Stil des Hauses. Die Idee, aus der Form des «Zigerstöggli» ein Wohnhaus zu entwickeln, passte zu den Wünschen des Bauherrn. Die geneigten und gebogenen Aussenwände aus Fichtenholz vermitteln im Innern Geborgenheit und lassen die äussere Form erahnen. Die Lage stellte hohe Anforderungen an die statische Bemessung. Dach und Decken sind aus Mehrschichtplatten konstruiert. Die vorfabrizierten Elemente wurden mit dem Helikopter aufgerichtet. Die Einbauten aus Lärchenholz sind speziell entwickelte Unikate. Das Kleid aus Schindeln legt sich sanft um das Gebäude und wird eins mit der Umgebung. Architektur: auer.conte architekten fh Holzbau: HR Marti GmbH Architektur: Raum B Architektur GmbH Holzbau: Albert + Peter Hauser Holzbau GmbH Design und Ausführung: Seliner Schreinerei AG Architektur: BRIMO - Architektur und Immobilien AG Holzbau: Casa-Vita / Frefel Holzbau AG

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