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38. Ausgabe 2018 (20. September 2018)

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Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 8 Touristinfo Glarnerland GmbH Seit 14 Jahren erfolgreich Der Vorstand und die Partner der Touristinfo Glarnerland GmbH trafen sich am Donnerstag, 13. September, im Seminarhotel Lihn zur Generalversammlung. Das Haupttraktandum sollte das neue Projekt «Visit Glarnerland» werden. Dazu gibt es in dieser Zeitung einen separaten Bericht des Kantons. Kanton Glarus Departement Volkswirtschaft und Inneres Trägerschaftsmodell Tourismus und Freizeit im Glarnerland Aufbau Tourismusorganisation Die drei Glarner Gemeinden, die vier Tourismusorganisationen und wichtige Leistungsträger wie die grössten Bergbahnen befinden sich zusammen mit dem Kanton auf dem Weg zu einer neuen kantonalen Organisation für Tourismus und Freizeit auf der Zielgeraden. Um nach den Debatten im Landrat und an den Gemeindeversammlungen auch bereit für den operativen Betrieb zu sein, nimmt die Tourismuswirtschaft den Aufbau der neuen Trägerschaft schon jetzt an die Hand. Beraten die Gäste: (von rechts) Rahel Antoniazzi-Streiff (Geschäftsleiterin), Silvia Lusti, Iris Beeler, Jasmin Scheiber, Evelyn Pfändler. Auf dem Bild fehlt Ruth Ackermann. Umsichtige Gästebetreuung Das 14. Geschäftsjahr der Touristinfo Glarnerland GmbH, die ihren Stand - ort in der Raststätte Glarnerland hat, wird vom Vorstand als erfreulich bezeichnet. Auf der einen Seite wird dies auf die ideale Lage, direkt bei der Autobahn, zurückgeführt. Auf den anderen Seiten sind es die kompetenten und sympathischen Beraterinnen vor Ort, die einen gute Job machen. Das Beratungsteam bestehend aus fünf Damen aus der Region: Rahel Antoniazzi-Streiff (Leitung), Silvia Lusti, Jasmin Scheiber, Ruth Ackermann, Evelyn Pfändler und Iris Beeler, die für Aushilfeeinsätze zur Verfügung steht. Als bewährte Seilschaft bezeichnet sich der Vorstand selbst. Es sind dies Bruno Landolt, Direktor der Sportbahnen Elm; Fridolin Marti, Schwanden, sowie Fridolin Hösli, Geschäftsleiter von Braunwald-Klausenpass Tourismus. Gute Sommermonate Erfreuliche Verkaufszahlen wiesen bereits die Sommermonate 2017 aus, und der frühe Wintereinbruch bescherte hohe Abrechnungszahlen bei den Tageskarten und Abos der Sportbahnen. Im Weiteren erfreue sich der Souvenirshop grosser Beliebtheit, speziell die Glarnertüechli der Firma Blumer seien sehr begehrt. Die Zusammenarbeit mit den anderen Tourismusbüros im Kanton werde gepflegt, diejenige mit dem Glarussell sei sehr gut, steht im Geschäftsbericht. Wichtige Stütze Auch wenn die Tourismusorgani - sation des Kantons vor einem massiven Umbruch sei, wolle man auf die Dienste der Touristinfo in Nieder - urnen nicht verzichten, stellte Fridolin Marti klar. Die persönliche Betreuung durch die versierten Damen vor Ort sei nach wie vor eine unverzichtbare Dienstleistung. Möge Marti recht behalten. ● zim Alterszentrum Bruggli Netstal Bewohnerausflug mit Ross und Wagen (Foto: zim) Es war am Dienstag, 4. September, einem Prachtstag, was ja logisch ist, denn die Bewohnerinnen und Bewohner des «Bruggli« hatten ihren jährlichen Bewohnerausflug. Die Fahrt mit Ross und Wagen begeistert alle. Es soll in diesem Jahr mit Ross und Wagen zur Waldwirtschaft Uschenriet gehen. Alle Beteiligten waren gut aufgelegt. Mit Hilfe einiger starker Männer wurden Rollstühle und Rollatoren verladen sowie alle Bewohnerinnen und Bewohner auf den Wagen platziert. Und schon ging es los in Richtung Glarus, durch das Städtchen hindurch, in Ennenda vorbei am Läderach und mit Anlauf den Stutz hinauf zu unserem Ziel. Es war einfach wunderschön. Im «Uschenriet» erwartete uns ein feines Mittagessen mit Dessert und Kaffee. Nach dem Essen liessen wir uns im Waldgarten vor dem Restaurant von der Sonne erwärmen. Doch schon bald wurde dann wieder ver laden und es ging in Richtung «Bühli» – vorbei am «Salem» und durch einige enge Gässli von Ennen - da. Am Strassenrand winkte uns Gross (Foto: zvg) und Klein freundlich zu. Nach Glarus, vorbei am Kantonsspital, am Buchholz und am Schwimmbad Netstal, kamen wir gutgelaunt im Alters - zentrum Bruggli an. Dank unserem Vorfahrer mit dem Velo funktionierte alles nach Plan. Es war einfach ein wunderschöner Tag. Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer. Wir «Bruggli»-Bewoh- nerinnen und -Bewohner haben es wirklich genossen. ● Anni Kubli Wie der Glarner Gastkantonauftritt am Zürcher Sechseläuten 2017 soll künftig eine gefestigte organisatorische Struktur die Tourismus- und Freizeitregion Glarnerland als Ganzes sichtbar machen. (Foto: www.flickr.com/glarnerlandeinfachgrandios) Zu den Hauptbestandteilen der Tourismusstrategie 2016 bis 2019 gehört die Überführung des «Produkt - management Glarnerland» in eine gefestigte organisatorische Struktur. Zentral ist die Forderung des Landrats, eine institutionalisierte Lösung für den Glarner Tourismus bereits vor Ende der Strategieperiode zu schaffen. Zu diesem Zweck ist unter dem Vorsitz des federführenden Departements Volkswirtschaft und Inneres seit dem letzten Jahr eine breit abgestützte Projektgruppe aktiv. Vertreterinnen und Vertreter der vier Glarner Tourismusorganisationen, der beiden grössten Sportbahnen, des Kantons und der Gemeinden bildeten die Projektgruppe für das Trägerschafts - modell Tourismus und Freizeit im Glarnerland. Die eigentliche Projektarbeit ist abgeschlossen. Nun geht es an die konkrete Umsetzung des Modells: Erteilung der Leistungs - aufträge, Aufbau der neuen Trägerschaftslösung und Beantragung der nötigen Finanzierungsbeschlüsse bei Landrat und Gemeindeversammlungen. Erreichte und bevorstehende Meilensteine Nachdem alle Beteiligten mit Schlüsselfunktion die Absicht erklärt haben, das neue Trägerschaftsmodell gemeinsam zu unterstützen, liegen nun die von allen Tourismusorganisationen unterzeichneten konkreten Leis - tungsvereinbarungen mit der noch zu gründenden neuen Trägerschaft vor. Sie erteilen damit der neuen Organisation den Auftrag, unter den gemeinsamen Dachmarke Glarnerland für alle die gemeinsame Vermarktung des gesamten Kantons sicherzustellen. Sie selber wollen weiterhin vor Ort für die Gästebetreuung, die Gäste - information, die Durchführung von Veranstaltungen und die Angebots - gestaltung verantwortlich zeichnen. Den Marketingauftrag an die neue kantonale Organisation gelten sie mit insgesamt 350 000 Franken an gemeinsam gepoolten Geldern ab. «Damit haben wir einen Meilenstein erreicht, der den Weg zur Landrats - debatte und zu den Gemeinde - versammlungen ebnet», freut sich Regierungsrätin Marianne Lienhard, Departement Volkswirtschaft und Inneres. Die restlichen 750 000 Franken des jährlichen Budgets von 1,1 Millionen Franken sollen ebenfalls mittels Leis - tungsaufträgen des Kantons (350 000 Franken) und der Gemeinden (kumuliert 400 000 Franken) der neuen Organisation zufliessen. Aufbau der neuen Organisation durch die Privatwirtschaft Damit die künftige Tourismusorganisation nach den Finanzbeschlüssen des Landrates und der Gemeinde - versammlungen ihren Betrieb zeitnah aufnehmen kann, laufen schon jetzt die nötigen Aufbauarbeiten. Die Projektgruppe will dabei eine rein privatwirtschaftliche Organisationslösung anstreben. Eine möglichst breit ab - gestützte Trägerschaft, bestehend aus den Tourismusorganisationen, touris - tischen Leistungsträgern und weiteren Interessierten aus dem Freizeit - bereich und dem Gewerbe, soll ein solides Fundament der gemeinsamen Vermarktungsbestrebungen bilden. Die Umwandlung der bestehenden Touristinfo Glarnerland GmbH stellt eine naheliegende Lösungsmöglichkeit dar, dieses Ziel schnell und aus einer breiten und soliden Basis heraus zu erarbeiten. Sie hat zu diesem Zwecke anlässlich der Gesellschafterversammlung ihrer Geschäftsführung das Verhandlungsmandat erteilt, die Umwandlung der bestehenden GmbH in eine Aktiengesellschaft mit neuen Beteiligungsverhältnissen und neuen Organen konkret zu prüfen. Ein ausgearbeiteter Vorschlag würde an einer ausserordentlichen Gesellschafterversammlung zur Abstimmung gebracht. Beauftragt mit den Aufbau - arbeiten und der Ausarbeitung eines Vorschlages zur Umwandlung der Touristinfo Glarnerland hat die Projektgruppe Manuel Rickenbach, Inhaber der Firma Elysator in Bilten, von dessen grossen Erfahrungen im Aufbau von Organisationen auch die neue Organisation profitieren soll. ● Projektteam Trägerschaftsmodell Tourismus und Freizeit im Glarnerland Tourismusorganisationen: Urs Bäbler (Elm Ferienregion), Fritz Trümpi (Braunwald-Klausenpass Tourismus), Kaspar Marti (Glarus Service), Urs Brotschi und Andreas Neumann (Glarus Nord Tourismus), Thomas Exposito (Amden & Weesen Tourismus). Sportbahnen: Bruno Landolt (Sportbahnen Elm), Fritz Trümpi (Sport- bahnen Braunwald). Kanton Glarus: Regierungsrätin Marianne Lienhard (Vorsitz), Stefan Elmer (Standortentwicklung). Gemeinden: Gemeindepräsident Thomas Kistler (Glarus Nord), Gemeindepräsident Christian Marti (Gemeinde Glarus), Gemeindepräsident Mathias Vögeli (Glarus Süd). Ohne Stimmrecht: Gisela Thomann (Produktmanagement Glarnerland), Peter Baetschi und Robert Wildhaber (Bae?tschi Projekt Management).

Donnerstag, 20. September 2018 | Seite 9 Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief: Nein zu diesem Ausbau der lintharena sgu!!! Nein, meine ich ganz klar, zu diesem Ausbau. Warum nein zu diesem Ausbau? Der Ausbau in diesem Ausmass be inhaltet mit Steuer - geldern Sauna, Hotel und 34-Grad-Aussenpool. Es kann nicht angehen, dass dies dem Steuerzahler zugemutet wird. Es heisst Bestand halten und nicht ausbauen. Ich bin der Meinung, dass es weiterhin ein Schulschwimmen braucht und eine intakte Infrastruktur. Deshalb würde ich ihnen vorschlagen, das Ganze gross räumiger und weitsichtiger zu überdenken. Da unsere Oberstufenschulhäuser und diverse Infrastrukturen in die Jahre kommen, wäre es an der Zeit, eine Planung eines Oberstufenzentrums für Glarus Nord einzubeziehen sowie einen Busbahnhof. Die Gemeindekanzlei hätte auch Platz im neuen Oberstufenzentrum. Neue Turnhallen mit einem Schwimm bad gehören natürlich auch integriert. Die frei werdenden Oberstufenschulräume könnten der Primarstufe zu geführt werden und unsere Kinder bis 12 Jahren könnten im eigenen Dorf zur Schule gehen. Die nicht mehr benötigten Räume und Schulhäuser der Oberstufe könnten veräussert werden und würden die Liegenschaften nicht mehr be - lasten und auch deren Unterhalt. Das neue Oberstufenzentrum könnte zu einem Bildungszentrum ausgebaut werden mit Musikschule, Sportschule usw. Der grosse Budgetposten Bildung könnte man somit optimieren. Weiter müsste man sich überlegen, wird die lintharena sgu nach heutiger Planung gebaut, stehen in 25 Jahren Revisionen und Renovationen an, die alleine die Gemeinde Glarus Nord tragen muss. Wir reden dann wieder von einer Steuererhöhung ohne Kanton, der sich elegant verabschiedet hat. Für mich einfach eine kurzfristige Planung ohne Weitsicht. Offene Fragen sind sicher auch, wie ist der Erneuerungsfonds der Rückstellungen? Wie hoch wird dieser sein bei an fallenden Renovationen oder benötigt es jedes Mal eine Steuererhöhung. Noch etwas zum gewerblichen Nutzen. In dieser Grössen - ordnung der Ausschreibung wird vollumfänglich das Submissionsgesetz in Kraft treten. Das heisst, die Aufträge werden öffent lich ausgeschrieben und nur mit wenig Abweichung wird der Günstigste zum Zug kommen. Ich bin mir nicht sicher, in welchem Umfang das einheimische Gewerbe zum Zuge kommt. Im Gegenteil, mit Steuer - geldern das Hotel und Wellnessanlagen schaffen, kann ja nicht die Lösung sein. Für ein starkes Glarus Nord kommen Sie an die Gemeinde - versammlung!!! ● Stefan Gasser Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS, Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20, Telefax 044 457 70 30 Weihnachtsmarkt Glarus In neuem Gewand Der Weihnachtsmarkt in Glarus lädt Einheimische und Touristen ein, die vorweihnachtliche Stimmung auf dem Rathausplatz und der Hauptstrasse zu geniessen. Der Weihnachtsmarkt in Glarus. (Foto: zvg) Drei Tage lang, in diesem Jahr vom Freitag, 7., bis Sonntag, 9. Dezember, wird den Besucherinnen und Be - suchern eine breite Palette von Geschenken zum Kauf angeboten. Der Glühwein und Köstlichkeiten zum Essen fehlen nicht. Ein attraktives Rahmenprogramm erfreut Jung und Alt. Dieses Jahr wird der Weihnachtsmarkt Glarus von einem neu be setzten Organisationskomitee unter Beteiligung der Gemeinde, der Markthalle, von Glarus Service und dem Schweizerischen Marktverband organisiert. Eine erste Ausschreibung ist erfolgt. Grundsätzlich sind die zur Verfügung stehenden Plätze ausgebucht. Dennoch werden bis Mitte Oktober 2018 weitere Bewerbungen (nur im Non- Food-Bereich) angenommen. Das OK ist bemüht, schönen und aussergewöhnlichen Angeboten einen Platz zur Verfügung zu stellen. ● pd. Anmeldeunterlagen finden Sie unter www. glarusservice.ch unter «Weihnachtsmarkt» sowie unter www.marktverband.ch «Glarus Weihnachtsmarkt». Business & Professional Women in Braunwald «Es war einmal ...» Mit 16 Personen besuchten die Business & Professional Women (BPW) Glarus Nadja Vogel im Märchenhotel Bellevue Braunwald. Susann Blumer, BPW Glarus, und Nadja Vogel, Märchenhotel Braunwald. Dort angekommen, wurden sie mit einem «Gespritzten Glarner» oder mit der alkoholfreien Variante «Abendrot» von Nadja und Patrick Vogel (Foto: zvg) empfangen. Der Anlass startete mit dem Weinmärchen und so wurde mit dem Sauvignon Blanc über «Es war einmal ...» ins Märchen geführt. Ein feiner Tropfen aus Portugal zum Abschluss machte die Gaumen «gluschtig» auf den weiteren Abend. Bei einem Rundgang in zwei Gruppen stellten Patrick und Martin Vogel das Märchenhotel vor. Es folgte die Vorspeise an der wunderschön gedeckten Tafel. Zwischen Vorspeise und Hauptgang gewährte Nadja Vogel den BPW Glarus einen Einblick in den Hotelalltag. Eindrücklich erzählt sie, wie das Grand Hotel Bellevue zum Märchenhotel Braunwald wurde. Doch wie kam sie ins Hotel und was sind ihre täglichen Herausforderungen als Frau, Mutter, Chefin und Gastgeberin? Nadja Vogel inspiriert mit ihrem Flair fürs Detail und ihrem Mut, mit dem sie Ideen nicht nur verwirklicht, sondern auch lebt. Man spürte die Energie, das Wohlwollen und die Professionalität des gesamten Teams im Märchenhotel Braunwald. Einige BPW Frauen übernachteten und genossen die Herzlichkeit noch einen Tag länger. Die BPW Glarus be danken sich für die Gastfreundschaft. Der Partner - anlass findet jährlich als Clubanlass statt, wobei die Mitglieder ihre Partner zum Anlass mitnehmen können. Denn Netzwerken ist auch für die Partner wichtig. ● Petra Zentner

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