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39. Ausgabe 2018 (27. September 2018)

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Donnerstag, 27. September 2018 | Seite 36 Frauen- und Mütterverein Näfels-Mollis Seniorinnenausflug Donatoren FC Schwanden Dresden – Stadt von Welt Für die Donatoren des FC Schwanden zeichneten sich die Tage der diesjährigen Donatorenreise durch die Kunstmuseen und die klassische Architektur der rekonstruierten Altstadt von Dresden aus, das mit etwa 550 000 Einwohnern die Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen und nach Leipzig die zweitgrösste sächsische Stadt ist. Kürzlich trafen sich 20 Seniorinnen des Frauen- und Müttervereins Näfels-Mollis zum alljährlichen Ausflug. Bei herrlichem Reisewetter fuhren sie über die Sattelegg zum Sihlsee. Weiter ging es via Schwyz ins Muotathal. Im Restaurant Alpenblick genoss man ein feines Zvieri-Plättli. Als es auf den Rückweg ging, fielen bereits die ersten Tropfen. Manch eine war froh, nicht selbst hinter dem Steuer zu sitzen, als ein heftiges Gewitter nieder - ging. Aber Chauffeur Armin Fischli führte die Reisegruppe sicher und trocken wieder nach Hause. (Bildbericht: Frauen- und Mütterverein Näfels-Mollis) Frauengemeinschaft Glarus, Riedern, Ennenda «Post» ab! Die Einladung zum Halbtageserlebnis-Ausflug «Alte Post» von Glarus ins wildromantische Weisstannental im Sarganserland nahmen 27 Mitglieder der Frauengemeinschaft Glarus, Riedern, Ennenda an. Weisstannental-Museum «Alte Post». (Foto: zvg) Nach 90 Minuten Carfahrt erreichten wir das stattliche Museumsgebäude «Alte Post» in Weisstannen, wo wir herzlich empfangen wurden. Das Museum umfasst drei Stockwerke, durch die uns der engagierte Museums - begleiter mit interessanten, spannenden Geschichten des Tals führte. Weisstannen liegt auf 1004 m ü. M. Das waren harte Zeiten, als die Post, noch vor der Postkutschenzeit, auch im tiefsten Winter dreimal die Woche in Sargans abgeholt und den Talbewohnern ins Haus gebracht wurde. Gespannt lauschten wir einigen kuriosen und auch dra - matischen Geschichten von verfolgten Hexen, wie die von der Gafarra-Hexe, einer Hexe mit geheimnisvollen Kräutern, Salben und Tinkturen. Zudem von Auswanderern, die im Tal keine Lebensgrundlage mehr hatten. Darunter die Familie Tschirky, welche in St. Louis (USA) zu Anerkennung und Erfolg gelangte, nachdem sie das erste 5-Stern-Hotel «Waldorf Astoria» eröffnet hatte. In der heimeligen, schön dekorierten Stube genossen wir zum Zvieri diverse Köstlichkeiten wie Selbstgebackenes, Meringues und Beerenglace. Das Ladenlokal bot haus - gemachte Spezialitäten sowie verschiedenste Kräuter - produkte an. Im Oberdiele-Kino werden Geschichten lebendig, sodass es sich lohnt, nochmals herzukommen. Ein Anlass ist der jährliche Weihnachtsmarkt von Weiss - tannen, der dieses Jahr am Sonntag, 25. November, stattfinden wird – www.weisstannental.ch. Nach einem regnerischen Ausflugsstart begleitete uns auf der Heimfahrt die Sonne. Als Überraschung fuhr der Chauffeur ins Taminatal und via Valens über die neue, imposante Brücke nach Pfäfers. Dieser Ausflugsnach - mittag bescherte uns viele Eindrücke und fröhliche Geselligkeit. Danke an das Reiseteam für die Organisation! ● Liliana Schmid TnV Ennenda Vereinsreise ging durch den Magen Mit der vereinseigenen Buschauffeurin fuhr der Turnerinnenverein Ennenda am Samstag, 15. September, ins traditionsverbundene Städtchen Appenzell, wo die Teilnehmerinnen zuerst einen ausgiebigen Brunch genossen. Barockes Schmuckstück im Elbflorenz: die Hofkirche. Dresden wird auch Elbflorenz genannt, vor allem wegen seiner Kunstsammlungen, seiner mediterran geprägten Architektur und seiner Lage im Elbtal. Bereits kurz nach der Ankunft führte Thilo Stiehler, fundiertes Wissen vermittelnd, die Reisegruppe in seinem Klein bus vom Flughafen an die geschichtsträchtigen Orte. Die barocke Frauenkirche am Neumarkt wurde 1743 fertiggestellt und nach den Luftangriffen auf Dresden vom Februar 1945 wieder aufgebaut. Weite Teile des Stadtgebietes wurden damals durch britische und USamerikanische Bomber schwer beschädigt, rund 25 000 Menschen verloren ihr Leben. Seit dem 2005 be endeten Wiederaufbau versteht sich die Frauenkirche als «weltweites Sym bol für Frieden und Versöhnung». Den herrlichen Ausblick von der Kuppel über die Stadt liessen sich auch die Donatoren nicht entgehen. Der dem Schloss Versailles nachempfundene Zwinger beherbergt mehrere Museen, darunter die Ge mäldegalerie Alter Meister mit Kunstwerken wie der «Sixtinischen Madonna» von Raffael. Auch zur Semperoper, zur FC Glarus B-Junioren Promotion Erneut gesiegt (Foto: Willi Baumgartner) Hofkirche, zum Residenzschloss und zur Brühlschen Terrasse wusste Thilo Stiehler Faszinierendes. Traditionelles aus Meissen Bei der Donatorenreise hatte die Elbe wegen des heissen Sommers Niedrigwasser und war nicht befahrbar. Die Flussfahrt fiel aus. Nicht aber die Fahrt nach Meissen. Thilo Stiehler stellte das historische Städtchen exzellent vor. Meissen hatte die erste europäische und im 18. Jahrhundert lange Zeit führende Porzellan- Manufaktur, später wurde in einem Werk produziert. Die Führung durch Ramona Köhler präsentierte die Handfertigung und viele «Prachtsstücke» (Unikate). Das rückt die hohen Kosten beim Kauf solcher Trouvaillen in ein ganz anderes Licht. «Drüü nüünzg» reichen da wohl nirgends hin. Der Dank für die eindrücklichen Tage geht an Organisator Urs Steinacher und die drei sehr versierten Reiseleiter (auch am Stadtrundgang vom Samstag). Die Destination für die Donatorenreise 2020 steht noch in den Sternen. ● Willi Baumgartner Die B-Junioren des FC Glarus blieben auch im sechsten Spiel der Herbstrunde ungeschlagen und behaupten sich punktgleich mit der IG Surselva an der Tabellenspitze. Der FC Glarus B-Junioren besiegte den FC Rheineck-Staad B- Junioren mit 6:3 (2:2). Elf Turnerinnen besuchten Appenzell und St. Gallen. Nach dem Schlemmen wurde es Zeit, Appenzell besser kennenzulernen, was sich am besten mit einer kulinarischen Führung verbinden liess. So erfuhren wir zwischen Appenzeller Chäsfladä, Appenzeller Fleischspezi - alitäten, Appenzeller Bier, Appen - (Foto: zvg) zeller Käse und Appenzeller Biber - fladen viele spannende Informationen über Bräuche und Sitten in Appenzell. Aber psst! Das Rezept bleibt geheim. Nach diesem interessanten Einblick fuhren wir weiter nach St. Gallen. Dort richteten wir uns in der Jugendherberge ein und testeten zum Abendessen, ob St. Gallen dem Appen - zellerland kulinarisch das Wasser reichen kann. Dieses Mal konzentrierten wir uns eher auf die Getränke - sorten und lernten den einheimischen, wür zigen «Springbock» kennen, der den Abend unvergesslich werden liess, mit dem Appenzeller Bier jedoch nicht mithalten kann. Am Sonntag jagten wir den Fuchs durch das schöne stadtnahe Natur - gebiet, welches uns sehr beeindruckte. In der Altstadt kamen wir an der Stiftsbibliothek und am Kloster vorbei und konnten den Fuchs schliess lich einfangen und den Foxtrail erfolgreich beenden. Wir liessen das Wochenende – ganz dem Motto getreu – bei einem Mittagessen ausklingen und begaben uns wieder auf die Heimfahrt. Danke an die Organisatorinnen und alle Mitwirkenden für die gelungene Vereinsreise. ● Claudia Leuzinger Willst auch du bei uns mitturnen? Wir turnen jeweils am Donnerstagabend. 19.00 – 20.15 Uhr: Volleyball, 20.15 – 21.45 Uhr: Turnen normal. Am Donnerstag, 27. September, findet ein Schnuppertraining statt. Weitere Infos unter www.tnvennenda.ch. Franco Elmer bezwingt den gegnerischen Torhüter. In der ersten Halbzeit sah es nicht nach einem deutlichen Sieg der Gastgeber aus. Zwar glichen die Glarner das Führungstor der Gäste aus und gingen sogar in Führung, verloren aber Torhüter Micheroli nach zwei gelben Karten. In der zweiten Halbzeit waren es dann vor allem Glarner Einzel - leistungen, welche zum letztlich doch verdienten Sieg führten. Spielerisch (Foto: zvg) müssen sich die Glarner aber erheblich steigern, wenn sie am nächsten Samstagnachmittag in Laax gegen das Spitzenteam der IG Surselva bestehen wollen. Für den FC Glarus spielten Micheroli, Mortagna, Demir, Murati, Dürst, Hajdari (Captain), Knobel, Elmer, Bullaku, Künzler, Vasiljevic, Cabula, Ventura, Rufibach und Ugur. ● G. Zambelli

Donnerstag, 27. September 2018 | Seite 37 Im Freiberg Kärpf Neue Wildbeobachtungsstationen Am Mittwoch, 19. September, sind im Wildtierschutzgebiet Freiberg Kärpf drei Wildbeobachtungsstationen installiert worden. Diese wurden im Rahmen des NRP-Projekts «Freiberg Wunder Natur» realisiert und bilden die Krönung eines erfolgreichen touristischen Impulsprogramms. Die Wildbeobachtungsstation bei der Bischofalp wird von Experten installiert. Kleines Bild: Mit dem Helikopter werden zwei der drei Wildbeobachtungsstationen vom Kies hoch zur Mettmenalp geflogen. (Foto: zvg) Bei idealen Wetterbedingungen konnten die drei Wildbeobachtungsstationen im Freiberg Kärpf geflogen und installiert werden. Die 2,5 x 2,5 m grossen Holzkonstruktionen laden bei der Bischof alp, auf der Mettmenalp und bei der Niedernalp Oberstafel ab sofort Besucher ein, sich umfassend mit der Ökologie und Biologie der vorkommenden Arten im ältesten Wildtierschutzgebiet Europas auseinanderzusetzen. Die Beobachtungsstationen, die einem überdimensionalen Vogelnest ähneln, sind frei zugänglich und selbstständig nutzbar. Das Innen leben soll zeitnah mit Informationen zu den Wildtieren ausgestattet werden. Dies bevor die attraktiven Holzkonstruktionen im Frühling 2019 offiziell eröffnet werden. Die drei Wildbeobachtungsstationen sind ein Resultat aus dem NRP-Projekt «Freiberg Wunder Natur», das die Luftseilbahn Kies-Mettmen AG zusammen mit 15 Leistungsträgern und Partnern im Jahr 2015 initiiert hat. Dank Geldern von Bund und Kanton konnten während drei Jahren verschiedenste Umsetzungen realisiert werden – so das Duftbuch «Geissbock Charly im Freiberg Kärpf» oder auch geführte Wild - beobachtungstouren. Die Krönung bilden nun diese Wildbeobachtungsstationen, die u.a. dank der Unterstützung der Schweizer Berghilfe und zahlreichen Sponsoren gebaut werden konnten. Bevor mit der Umsetzung der Wildbeobachtungsstationen gestartet werden konnte, ging in den Jahren 2016 und 2017 eine Machbarkeitsstudie zur Freizeitnutzung und zum Wildtierschutz voraus, welche der Zürcher Fachhochschule ZHAW in Auftrag gegeben wurde. Dies, weil der Einklang von Tourismus, Natur und Landschaft ein wichtiges Anliegen aller Be - teiligten darstellte. Höchste Priorität bei der Stand ortauswahl genoss folglich der Schutz des Lebensraums für Fauna. Weiter hat man sich dafür entschieden, die drei Holzkonstruktionen mit Schraubenfundamenten zu befestigen, um einen möglichst geringen Eingriff in Landschaft und Vegetation sicherstellen zu können. Bei der Standortwahl wurden ebenso die Chancen für die Wildtiersichtung sowie die Zugänglichkeit für den Besucher berücksichtigt. Hergestellt wurden die drei Stationen aus heimischem Douglas von der Glarner Firma Zweifel Holzbau AG aus Ennenda. ● pd. Naturzentrum Glarnerland, Glarus Rätselhafte Spuren Das Naturzentrum-Team machte kürzlich eine seltsame Entdeckung: Aus der Unterführung führen Tierspuren zur Infostelle im Bahnhofsgebäude Glarus. Offenbar hat die Ausstellung «Einzigartig! UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona» einen speziellen Besucher angelockt! Sie scheint ihm zu gefallen, denn er hält sich immer noch in der Infostelle auf. Das Naturzentrum bittet Erwachsene und Kinder bei der Suche um Mithilfe! Hat sich der unbekannte Gast beim Steinadler oder bei der Alpenspitzmaus eingerichtet? In der Forscherecke oder hinter der Hörstation? Sachdienliche Hinweise nimmt das Naturzentrum während der Öffnungszeiten von Dienstag bis Freitag von 14.00 bis 17.30 Uhr und am Samstag von 10.00 bis 12.00 Uhr entgegen. Der Eintritt ist frei. www. naturzentrumglarnerland.ch. (Bildbericht: Naturzentrum Glarnerland)

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