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39. Ausgabe 2018 (27. September 2018)

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Donnerstag, 27. September 2018 | Seite 40 Feuerwehr-Ehrenmitgliederverein Mollis Vereinsreise in die Sonnenstube Tessin Präsident Erwin Landolt organisierte dieses Jahr die Vereinsreise ins Tessin und eine Führung im Zollmuseum am Luganer - see. Diese sowie der kulinarische Teil im Grotto weckten bei allen Teilnehmern Begeisterung. Ausflug TnV Mollis Girls and Guns Frühmorgens am Samstag, 15. September, begrüssten sich die Turnerinnen des TnV Mollis mit Kaffee und Frühstück. Gemeinsam fuhren sie zur Biathlonarena Lenzerheide. Die zufriedene Reisegruppe mit Chauffeur Rico. Bei trockenem Wetter bestiegen gutgelaunte Ehrenmitglieder und ihre Begleitungen den Car der Firma Mächler Reisen. Nach der präsidialen Begrüssung ging es nach Sargans bis zum Splügenpass, wo es den vom Verein offerierten Kaffee- und Gipfelihalt gab. Kaum war man aus dem San- Bernardino-Tunnel, schien die Sonne den ganzen Tag. In Lugano war Zeit für eine kühle Erfrischung. Mit dem Schiff ging es weiter zum Grotto San Rocco, wo ein typisches Tessiner Menü aufgetragen wurde. Allzuschnell verging die Zeit, das Schiff brachte die Gruppe zum Zollmuseum. Heute wird im Innern der früheren Zollstation die Arbeit der schweizerischen Grenzwacht dokumentiert. Die Dauerausstellung zeigt über vier Stockwerke die gesammelten Gegenstände, welche den Schmugglern abgenommen wurden. Auch fantasievolle Verstecke und Transportmittel von Schmugglern sind beschrieben und ausgestellt, dazu alte und neue Uniformen sowie ein Überblick über die Grenzwacht früher und heute. Nach der Führung ging es – wieder mit dem Schiff – nach Lugano zum Car. Da die Verkehrsmeldung für die Gotthardroute Richtung Norden grossen Stau meldete, entschied man TV Niederurnen Wer wird Schützenkönig? Genau wie Turnen ist auch Schiessen eine traditionelle Schweizer Sportart. Grund genug für den Turnverein Niederurnen, auf seiner Turnfahrt der Indoor-Schiess - anlage am Brünigpass einen Besuch abzustatten. (Foto: Erwin Landolt) sich kurzfristig, Richtung San Bernardino zu fahren. In Nufenen gab es den letzten Erfrischungshalt, bevor es heimwärts nach Mollis ging. Erwin Landolt dankte allen für ihre Teilnahme, Carchauffer Rico erntete für die sehr gute und gefühlvolle Fahrt Lob und Anerkennung. Im Restaurant Raben klang bei kulinarischen Genüssen in einer gemüt - lichen Atmosphäre eine gelungene Vereinsreise mit vielen schönen Eindrücken aus. Der Vereinsausflug im nächsten Jahr findet voraussichtlich zweitägig am Samstag/Sonntag, 21./22. September 2019, statt. ● Erwin Landolt Sorgentelefon für Kinder 0800 55 4210 weiss Rat und hilft. Helfen Sie mit. Sorgentelefon GmbH, 3426 Aefligen Postkonto 34-4900-5 Biathlon in Laufschuhen – die Turnerinnen aus Mollis. Mädchenriege Oberurnen Torball-Luft geschnuppert (Foto: zvg) Bei der Einführung ins Schiesswesen der Biathlonarena war es recht frisch. Doch schon bald war es wohlig warm und die Jacken fielen zu Boden. Nach der mündlichen Schiesslektion ging es los mit dem praktischen Schiessen. Jede Turnerin hoffte auf viele Treffer. Mit dem Holzbock, ohne, liegend oder stehend, alles musste ausprobiert werden. Mit einem kleinen Plauschwettkampf wurde der Ehrgeiz dann richtig geweckt. Einige Strafrunden mussten absolviert werden. Zum Glück war diese Runde sehr klein. Es war eine tolle und spannende Erfahrung. Die Turnerinnen wollen wiederkommen, und dann die Laufschuhe gegen die Langlaufskier eintauschen. Der Adventure Room in Chur war das nächste Ziel. Im Duell versuchten die Turnerinnen, die Rätsel zu lösen und die Gegner zu fangen. Leider gelang es keinem Team, alle schwierigen Aufgaben zu lösen. Es machte aber riesig Spass, und anschliessend gab es – umrundet von kurligen Wesen – einen Apéro riche und für einige noch einen Schlummertrunk in der VISTA-Bar, bevor auch diese coolen Girls ins Bett gingen, um von den «Hot Guns» zu träumen. ● eing. Drei Matten, mit Klebeband auf dem Hallenboden fixiert, an den Seitenlinien zwei Bänke, quer über das Feld drei Schnüre mit Glöckchen, dann wieder drei Matten am Boden, grüne Bälle, eine Tasche voll Augenbinden: Am Samstag, 22. September, wunderte sich manches Mädchen bei der Ankunft in der Turnhalle. Der Turnverein Niederurnen auf der Wanderung hoch über dem Brienzersee. (Foto: Silvan Thoma) Die Busfahrt führte nach Lungern im Kanton Obwalden. Tief im Innern unterhalb des Brünigpasses befindet sich eine Schiessanlage, welche praktisch keine Wünsche offenlässt. Nach einer Aufwärmrunde im Schiesskino starteten die Turner ins dreiteilige Wettkampfprogramm – benannt nach der legendären Wildwestfigur «Jesse James». Die Waffenarten und die Distanzen änderten, doch die Aufgabe blieb immer: möglichst genau ins Zentrum der Scheibe treffen. Ob es ein Zufall war, dass die Schlussrangliste vom Schützen mit den meisten Dienst tagen, gefolgt vom Jäger und dem Jägerssohn, angeführt wurde? Wieder an der frischen Luft, ging es mit der Seilbahn hoch nach Turren. Der Rastplatz für die Mittagspause war im Nu erreicht und schon bald köchelte der Fonduekäse im Caquelon und die Grilladen brutzelten über dem Feuer. Nicht verwunderlich, dass sich Einzelne beim nachfolgenden Aufstieg zum Tagesziel, dem Berghuis Schönbüel, über einen Käseklumpen im Magen beklagten. Nach der Übernachtung im Tipizelt auf Schönbüel begaben sich die Turner am zweiten Tag auf eine mehrstündige Panoramawanderung. Im Grenzgebiet zwischen Obwalden, Bern und Luzern zeigten sich Eiger, Mönch, Jungfrau, Brienzersee und Sarnersee von ihren schönsten Seiten. Am Ende empfing ein Alp horntrio die Niederurner Gruppe, und so fand eine bestens organisierte zweitägige Turnfahrt ihren gemütlichen Abschluss. ● Silvan Thoma Wagten sich mit verbundenen Augen ans Torball: Die Jugi-Mädchen aus Oberurnen. Welche Verrücktheit hatte sich die Hauptjugileiterin für den gemein - samen Anlass der kleinen und grossen Mädchenriege da wohl ausgedacht? Das Geheimnis war schnell gelüftet: So ungefähr sieht ein Torball-Spielfeld aus. Eine Delegation des Vereins TB Glarus 11 war nach Oberurnen gekommen, um uns diese ausse r - gewöhnliche Sportart vorzustellen. Für den Einstieg erhielten alle 25 Kinder und 4 Leiterinnen eine Augenbinde. Im Kreis wurde gemeinsam aufgewärmt und ans «Blind-Sein» herangeführt. Erste Übungen mit dem Spielball, ähnlich einem Fussball mit klimpernden Glöckchen im Innern, zeigten uns, wie wichtig bei diesem Spiel absolute Ruhe ist. Schon ein Kichern vom Nachbarn reicht, um den herannahenden Ball zu überhören. Nach diesen schon sehr intensiven Erfahrungen lernten sie die Regeln im Torball kennen, und gleich darauf eröffnete die Hälfte der Gruppe das Spiel. Passend zur stillen Atmosphäre (Foto: zvg) in der Turnhalle stellte die zweite Gruppe draussen Begriffe pantomimisch dar und erriet sie. Nach dem Zvieri wurden die Plätze getauscht. Nach der Schlussrunde in der Halle waren die Rückmeldungen durchwegs positiv. Danke an Ramona, Lilian, Luca und Martin von TB Glarus 11 für den tollen Einblick in diese Sportart. Zum Abschluss wurde Völkerball gespielt, das aber ohne Augenbinden. Sicher ist sicher. ● Annina Scherzinger

Donnerstag, 27. September 2018 | Seite 41 Jugi Bilten Riesenwald in Elm erobert Am Samstagmorgen, 15. September, trafen sich 38 Mädchen und Knaben mit ihren 6 Leitern gut gelaunt am Bahnhof in Bilten. MTV Bilten Reise ins Weinbaudorf Hallau Am Bettagswochenende findet traditionsgemäss die jährliche Turnfahrt des MTV Bilten statt. An der Hauptversammlung 2018 wurde beschlossen, in diesem Jahr einen eintägigen Ausflug durchzuführen. 21 reiselustige Männerturner fanden sich um 07.00 Uhr bei der Bushaltestelle «Gemeindehaus» in Bilten ein. Reiseziel war das Weinbaudorf Hallau im Klettgau. Im «Rebenbummler» durch die Hallauer Weinberge. (Foto: zvg) Der Riese Martin begeisterte. Mit Bus und Zug ging es bis zur Talstation der Sportbahnen Elm. Danach ging es weiter mit der Gondelbahn hoch hinauf bis zum «Ämpächli». Von dort aus ging es zu Fuss durch den Riesenwald auf Spurensuche nach dem Riesen Martin. An den verschiedenen Stationen konnte geklettert und gerutscht oder das Haus, das auf dem Kopf steht, bestaunt werden. Bei der Ehrenmitglieder-Vereinigung der Feuerwehr Bilten Reise nach Zernez 22 reiselustige und aufgestellte Ehrenmitglieder trafen sich am Samstag, 22. September, um 07.30 Uhr beim Feuerwehrhaus in Bilten zum Tagesausflug der Vereinigung mit Ziel Naturparkmuseum in Zernez. Nachdem alle im Reisebus der Firma Mächler, Siebnen, Platz genommen hatten, führte, wie schon letztes Jahr, Chauffeurin Mirjam Zürcher die Ehrenmitglieder via Landquart, Davos über den Flüelapass nach Zernez. Zuvor gab es auf der Passhöhe einen Kaffeehalt. Leider herrschte dort so dichter Nebel, dass man von der Landschaft nichts mitbekam. In Zernez angekommen, begab sich die Reisegruppe zum Naturparkmuseum, wo sie von der Museumsführerin Frau Badilatti begrüsst wurde. Sie berichtete über den Bau des Museums und erklärte anschliessend die Geschichte des Nationalparks. Dieser umfasst eine Fläche von 170 km 2 und wird von acht vollamtlichen Parkwächtern be - aufsichtigt. Dazu kommen zirka 25 freiwillige Helfer und Helferinnen. Nach der Besichtigung nahm man im Hotel Selva das Mittagessen ein. Über die Frage: Rückreise via Julier- oder wie die Anreise über den Flüelapass, wurde eine Ab - stimmung durchgeführt. Die Mehrheit entschied sich für die Variante Flüela. Es war eine gute Entscheidung, denn bei nebelfreiem Wetter zeigte sich die schöne Landschaft. Bevor man jedoch den Heimweg unter die Räder nahm, war freier Ausgang angesagt, so konnte jeder Zernez auf eigene Faust erkunden. Auf der Heimfahrt gab es einen Kaffeehalt in Davos-Wolfgang. Riesenschule knurrten dann auch schon unsere Mägen und ein Feuer wurde entfacht, um unsere mit - gebrachten Köstlichkeiten zu gril - lieren. Als der Hunger gestillt war, ging es weiter und zurück bis zum «Ämpächli» wo auch gleich die Trampoline, der Kletterturm und die Rutschbahn in Beschlag genommen wurden. Auch das Goldwaschen fand (Foto: zvg) grossen Anklang. Nach dieser Anstrengung brauchte es dann eine Glace zur Abkühlung, und dann hiess es auch schon wieder Zeit für die Heimreise. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei allen Helferinnen und Helfern, die uns den ganzen Tag begleitet und unterstützt haben, bedanken. ● Doris Lienhard Die Museumsführerin zeigt den Ehrenmitgliedern der Feuerwehr Bilten das Naturparkmuseum in Zernez. (Foto: zvg) Kurz nach 18.00 Uhr endete in Bilten der erlebnisreiche Ausflug. Besten Dank dem Vorstand für die Organisation und Fahrerin Mirjam Zürcher für die angenehme und unfallfreie Fahrt. ● Georges Schiesser Der Bus führte uns nach Ziegelbrücke, wo wir den Zug nach Zürich und weiter nach Schaffhausen be - stiegen. In Schaffhausen angelangt, ging es gleich weiter nach Hallau. Dort angekommen, führte uns unser Reiseleiter und Organisator Emil Eberhard zu «Keller’s Winzerstube», wo uns ein ausgezeichneter Apéro mit verschiedenen Weinen aus eigener Kellerei erwartete. Die ausgezeichneten Weine und der gute Speckzopf gaben uns Power zur bevorstehenden Rundfahrt mit dem «Rebenbummler» durch die Hallauer Weinberge. Der «Rebenbummler» besteht aus zwei speziell gebauten und allradgelenkten Wagen und einem Traktor, welcher mit Tempo 8km/h durch die Rebberge fährt. Die Rundfahrt bietet eine wunderschöne Aussicht über das Klettgau bis hin zum Schwarzwald. Das Weinbaudorf Hallau weist eine Fläche von zirka 450 ha auf und ist somit das grösste Rebbaugebiet in der Deutschschweiz. Nach der Rundfahrt kehrten wir an den Ausgangspunkt zurück, um Glarner Schützen bei den Zentralschweizer Veteranen Tagung in Nidwalden das Mittagessen in der «Winzerstube» einzunehmen. Es wurde Hackbraten, Kartoffelstock, Gemüse und auch Wein serviert. Nach dem vorzüglichen Mittagessen stand bereits der nächste Event auf dem Programm. Die Manufaktur Mondglas Schauglasbläserei. Dort wurde uns die Kunst des Glasblasens und die Geschichte über Glasherstellung vermittelt. Bereits die Römer kannten die Glasherstellung. Im 13. Jahrhundert waren es dann vor allem die Venezianer, explizit in Murano, welche dieses Handwerk beherrschten und noch heute die bekanntesten Glasbläser sind. Nach der Vorführung wurde Kaffee und Kuchen auf getischt. Kurz vor 18.00 Uhr traten wir die Heimreise an. Ein erlebnisreicher und interessanter Ausflug mit vielen Eindrücken ging zu Ende. Unser Dank gilt unserem Organisator Emil Eberhard. Wir freuen uns bereits auf die Turnfahrt 2019. ● Georges Schiesser Auf Einladung der Nidwaldner trafen sich die Veteranen-Vorstandsmitglieder von sieben der acht Kantone, namentlich Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern, Zug und Glarus, zum alljährlichen Treffen in Stansstad. Die Tessiner mussten sich entschuldigen. Einen besonderen Gruss richtete Tagespräsident Godi Blättler an die drei Verbandsvertreter (VSSV) Alois Estermann, Heinz Schmid und Martin Landis. Der Schwyzer Präsident Fredy Züger stellte im Namen seines Vorstandes folgende zwei Anträge: 1. Neue Auszeichnungslimite Pistole 50 m, 2. Verschiebung der Tagung vom traditionellen Bettagsmontag auf die Zeit zwischen dem 14. und 23. Oktober. Im Oktober kenne man die Beschlüsse der Präsidentenkonferenz und habe konkrete Diskussionsgrundlagen. Beide Anträge, nämlich die Verschiebung der Tagung und die Eingabe für eine Änderung der Kranz - limite, wurden abgelehnt. Der Nidwalder Vorstand schätzt diese Tagung, ist aber der Meinung, dass ein Turnus von zwei Jahren genügt. Der 2-Jahres-Turnus wurde beschlossen. Die nächste Tagung findet also im 2020 am Bettagsmontag, 21. September, bei den Tessiner Kameraden statt. Nach interessanten Ausführungen durch Gemeindepräsident Beat Plüss und mit der Besichtigung der Festung Fürigen fand eine gelungene Tagung ihren Abschluss. ● Franz Odermatt, Stans Drii Gmeinde • Ei Ziitig • All Meinige Die Regionalzeitung mit Amtsblatt

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