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39. Ausgabe 2019 (26. September 2019)

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40 Jahre im Beruf, 30

40 Jahre im Beruf, 30 Jahre Unternehmerin Theres Dätwylers Erfolgsgeheimnis NÜÜS VUM GWÄRB Im August konnte Theres Dätwyler-Gnos gleich doppelt feiern: 40 Jahre ist sie Berufsfrau, vor 30 Jahren machte sie sich mit einem Coiffeursalon in Ennenda selbstständig. Das Team der mittlerweile 33 Mitarbeitenden aus drei Geschäften bereitete ihr in Amden eine besondere Jubiläumsfeier. Donnerstag, 26. September 2019 | Seite 34 Näfels Geschäftsausflug by freihof garage ag koller Nach der strengen Bauphase haben wir es nun verdient! Nachdem wir ein interessantes Jahr, mit Arbeiten im Zelt sowie Container hinter uns lassen, haben wir uns entschieden, einen dreitägigen Ausflug nach Serfaus zu machen. Das Team von Intercoiffure Dätwyler bei der Jubiläumsfeier. (Foto: zvg) «Sie organisierten das, ohne dass ich etwas ahnte. Auch die Glückwunschund Dankeskarten von langjährigen Kunden haben mich berührt und gefreut», so Theres Dätwyler, die ihre Lehre im Coiffeurgewerbe 1979 begann. «Ich schaute schon als kleines Mädchen an den Fräuleins hinauf und wusste: das will ich auch. Dass ich in meinem Traumberuf so viel erreichen konnte, ist der Lohn für konsequentes Arbeiten. Ich trete immer wieder aus der Komfortzone und bin offen für Neues. Dafür bin ich glücklich und dankbar!» 1989 wagte sie mit dem Salon «Coiffure Theres» den Schritt in die Selbstständigkeit. 1992 wechselte sie nach Mitlödi und vergrösserte das An gebot. 2008 übernahm sie einen Salon in Horgen, 2012 kam das Geschäft in Glarus dazu. Auch das Zwischenmenschliche ist wichtig: beim Umgang mit Kunden und den Mitarbeitenden. So haben von den aktuell 18 Stylistinnen fast alle bereits die Lehre in den eigenen Betrieben absolviert. «Wir wollen Talenten die Chance geben, sich bei uns fachlich und persönlich zu entwickeln. Die zwei neuen Geschäfte in Horgen und Glarus bieten dafür beste Voraussetzungen.» Mit der Devise «Fordern und fördern» vermittelt Theres Dätwyler jungen Frauen auch casa-technica.ch ® , Näfels Zertifikat «Toplehrbetrieb» erhalten soziale Kompetenzen und regt sie an, ihr Potential auszuschöpfen. Theres Dätwyler nahm selbst erfolgreich an Wett bewerben teil und motivierte auch ihre Mitarbeiterinnen dazu. So wurde Andrea Bärtsch- Hauser 2008 Weltmeisterin, Victoria Diener holte 2018 an den OMC-Hairworld-Weltmeisterschaften in Paris mit dem Team und in der Sparte «Ladies Commercial Cut» Gold. 2019 gewann sie dort Silber und mit dem Nationalteam Gold. Das Team von Intercoiffure Dätwyler, mit Theres und Kurt Dätwyler sowie Claudia Canepa an der Spitze, ist für die nächsten Jahre bereit. ● pd. Wie findet man einen Lehrbetrieb, der eine optimale Ausbildung bietet? Toplehrbetriebe sind Firmen, die sich durch eine besonders vorbildliche und hervorragende Ausbildung ihrer Lernenden auszeichnen. Wir sind stolz dieses Zertifikat vom Schweizerisch-Liechtensteinischen Gebäudetechnikverband (suissetec) erhalten zu haben, sagt René Landolt, Geschäftsleiter/Bereichsleiter Gebäudehülle, der Firma casa-technica.ch ® . Das «freihof garage ag koller»-Team in Serfaus. Am Samstag sind wir mit dem Bus und Auto los gedüst und konnten nach 3 Stunden Fahrt den Apéro in der Höhe geniessen. Am Sonntag, nach einer kurzen Wanderung, etwas Action im Sommer-Fun-Park in Fiss. Dort genossen wir die Attraktionen wie «Skyswing», «Fisser-Flieger», «Fisser-Flitzer» ... Danach haben wir uns für den «Serfauser Sauser» mit über 2000m Länge und einer Spitzen - geschwindigkeit von 65 km/h und einer Flughöhe von 85 m entschieden, ein echter Nervenkitzel, jedoch nicht für alle geeignet. ☺ Am Montag mussten wir dann unser tolles Hotel verlassen. Nach einer dreistündigen Wanderung, mit einem Apéro dazwischen, sind wir dann in der Högg Alm noch etwas rodeln und Mittagessen gegangen. Dann hiess es wieder ab nach Hause, damit wir am Dienstag wieder voll motiviert die Arbeit aufnehmen konnten. Es Action auf dem «Serfauser Sauser» im Sommer-Fun-Park in Fiss. (Fotos: zvg) war ein wirklich toller Ausflug, mit drei tägigem Sonnenschein/Traumwetter, welcher das ohnehin schon super Team noch mehr zusammen - sch weiss te. ● pd. Swiss Beer Award 2019 in Bern Adler Bräu mit Auszeichnung Anlässlich des diesjährigen Swiss Beer Award am Donnerstag, 19. September, in Bern wurde die Brauerei Adler AG aus Schwanden für drei ihrer Biere – Panix-Perle (Spezialbier hell), Vrenelisgärtli (belgisches Witbier) und Rufelihund (Pale Ale) – mit dem begehrten Swiss Beer Label ausgezeichnet. Aktuell bietet casa-technica.ch ® für die Lehrstellen 2020 in den Herbstferien Schnuppertage an, wo man in die Berufe reinschnuppern kann. (Foto: zvg) Unsere «Toplehrmeister» Fridolin Schuler, eidg. dipl. Sanitärmeister, und Alois Marty, Spengler-Polier, die für die Lehrlinge der Gebäudetechnik, sprich Sanitärinstallateur/-in EFZ, Spengler/-in EFZ und Haustechnikpraktiker/-in EBA verantwortlich sind, bemühen sich stets die Qualitäts - kriterien, welche das Zertifikat fordert umzusetzen, um unserer Jugend eine gute Basis auf ihrem Weg zum Gebäudetechniker mitzugeben. In den letzten Jahren hat unser Betrieb diverse kompetente Berufsfach - männer und -frauen hervorgebracht und ist sehr stolz darauf auch in den Berufen Dachdecker, Fassadenbauer, Abdichter und im kaufmännischen Bereich, mit Erfolg Lehrlinge ausbilden zu können. ● pd. Mehr Infos unter www.casa-technica.ch. Bei Interesse bitte melden unter E-Mail: info @casa-technica.ch oder gleich telefonisch unter 055 61213 60. Wir freuen uns auf euch. Roland Oeschger (Geschäftsleitung) und Jörg Kambach (Braumeister) nehmen den Swiss Beer Award in Bern entgegen. Die Biere wurden nach strengen Beurteilungskriterien labortechnisch untersucht und von Fachleuten sensorisch beurteilt und bewertet. Es wurden 389 Biere eingereicht und nur 30 Prozent dieser Biere konnten (Foto: zvg) mit dem Swiss Beer Award Label aus - gezeichnet werden. Die Bierbrauer aus dem südlichen Glarnerland sind stolz auf diese Auszeichnungen. ● pd.

Donnerstag, 26. September 2019 | Seite 35 Glarner Veteranenchor Im Niederurner Täli Die Berichterstattung über unseren Jahresausflug ist leider bis heute unter - gegangen. Nun holen wir unser Versäumnis nach. Geselliges Beisammensein im «Hirzli». (Foto: zvg) Bereits Mitte Juni – also noch vor den Sommerferien – tauschten wir unsere ordentliche Probe mit einem Ausflug. Das Ziel der kurzen Reise war das Niederurner Täli und das Berggasthaus Hirzli. Dank dem Wohlwollen von Petrus durften wir einen sonnigen, gemütlichen und frohen Tag erleben. Wir besammelten uns bei der Talstation der Luftseilbahn in Niederurnen und fuhren mit dieser zur Bergstation im Morgenholz. Nach einer kurzen Wanderung oder für einige mit dem Taxi war für uns die Garten - wirtschaft im Bergrestaurant Hirzli reserviert. Wir genossen die Zeit bis zum Mittagessen beim Apéro und wurden anschliessend mit einem vorzüglichen Mittagessen vom Küchenteam überrascht. Statt der monat - lichen Probe sangen wir aus unserem Liedergut einige Lieder in Gottes freier Natur. Der Glarner Veteranenchor feiert 2019 sein 60-jähriges Bestehen. Die Mitglieder wurden deshalb mit einem feinen Zvieri verwöhnt und sie genossen auch den von einem Aktivmitglied gespendeten Kaffee. Am späteren Nachmittag machten sich die Sängerinnen und Sänger gruppenweise und dankbar für die gute Organisation und den schönen Aufenthalt wieder auf den Heimweg. Am Donnerstag, 22. August, be - gannen wir wiederum mit den Proben im Brauereigasthof Adler in Schwanden. Mit eifrigem Üben und zusätz - lichen Proben werden wir uns be - mühen, die Lieder für das 2. Glarner Chorfestival am Samstag/Sonntag, 28./29. September zu beherrschen. Wir freuen uns, wenn weitere Aktivmitglieder bei uns mitmachen werden. Unsere bisherigen Mitglieder sind gerne bereit, Sängerinnen und Sänger zu einer Schnupperprobe mitzunehmen. Wir freuen uns auf jede neue Stimme. ● gk Weitere Auskünfte: Präsident Leo Trümmel, Oberdorfweg6, 8868 Oberurnen, Telefon 055 610 21 34. Wen dürfen wir als nächstes neues Mitglied in unseren Reihen willkommen heissen? Seniorenbühne Zürich gastiert in Glarus «Der Sketch-Strauss» Die Seniorenbühne Zürich wird am Donnerstag, 7., und Freitag, 8. November, jeweils um 14.30 Uhr, im Fridolinsheim in Glarus das Publikum verzücken und deren Lachmuskeln aufs Äusserste fordern. Mit «Der Sketch-Strauss» präsen - tieren die begnadeten Schauspieler der Seniorenbühne für einmal keinen Theaterklassiker im eigentlichen Sinne, sondern sie stellen einen Wettbewerb nach. Sie bilden zwei Teams, die abwechslungsweise dem Publikum eine höchst unterhaltsame Revue der besten Sketche der Theater - geschichte präsentieren. Der Kampf um die Gunst des Publikums wird dann zeigen, welches der Teams als Sieger hervorgeht. PRO SENECTUTE KANTON GLARUS lädt Senioren und Seniorinnen zum Theaternachmittag ein. Wiederum können die Vorführungen dank treuer Sponsoren unentgeltlich besucht werden. Sitzplatzreservation. Freier Eintritt. ● pd. Reservationen ab Dienstag, 1. Oktober: PRO SENECTUTE KANTON GLARUS, Gerichtshausstrasse 10 (in den neu bezogenen Räumen im 2. Stock), Glarus, direkt am Schalter, per Telefon 055 645 60 20 oder per E-Mail: info@gl.prosenectute.ch. Gartencenter Grünenfelder: «Die Grünen Profis» für Ihren Garten Blumenzwiebeln und es blüht Der Frühlingsbote Nummer 1 ist das Schneeglöckchen. Auch wenn es noch ungemütlich und kalt ist machen die Blüten des Schneeglöckchens aus dem Hoffen Gewissheit: der Frühling ist nicht mehr weit! Harmoniemusik Glarus Murten, wir kommen Bei strahlendem Wetter und guter Laune fuhr am Wochenende vom 21./22. September, eine stattliche Zahl von Mit - gliedern und Angehörigen samt Instrumenten im Reisebus nach Murten. Krokusse eignen sich besonders gut zum Verwildern. (Foto: zvg) Die Harmoniemusik Glarus spielte in Murten auf. Gegen Mittag wurde im Gasthaus zum Bad in Oberwil zu Mittag gegessen. Dann ging es ins idyllische Hotel Centre Löwenberg etwas ausserhalb von Murten, wo alle Einzelzimmer bezogen. Anschliessend wollten wir im mittelalterlichen Städtchen Murten für Einheimischen und Touristen ein Ständchen geben. Wir stellten uns inmitten der Cafés und Läden auf der Hauptstrasse auf und spielten bekannte Stücke. Von unseren Melodien angezogen, strömten Leute heran und lauschten begeistert unserer Musik. Anschliessend nutzen wir die freie Zeit für einen Bummel und trafen uns am Schiffssteg zur Fahrt mit dem Kursschiff über den Murtensee nach Praz, um dort am Abend das Winzerfest zu besuchen. Neugierig schlenderten wir durch das Dorf. Überall standen Festzelte, wo einheimische Vereine Rösti, Fisch, Fondue und guten Wein anboten. Guggenmusik- Gruppen hatten ihren Auftritt und so verbrachten wir unterhaltsame Stunden, bevor jede und jeder irgendwann in den Shuttle-Bus stieg, um zurück nach Murten zu kommen. Nach einem feinen Frühstück fuhren (Foto: zvg) wir am Sonntag zum «Haflinger Zentrum» nach Trachselwald. Nicht, um die Reitkünste auszuprobieren, sondern um uns den Original Emmen taler Spielen zu widmen. Man misst sich dabei in den Disziplinen Hufeisenwerfen, Armbrustschiessen, Nägel ein schlagen oder Outdoorkegeln. Viele waren mit Feuereifer dabei und zeigten Talent. Nach der Siegerehrung brachte uns Carchauffeur Hampi sicher zurück ins Glarnerland. Danke an die Reise - organisatorin Gabi Oertli. ● Jasmine Gisler Was wäre ein Frühling ohne Zwiebelund Knollengewächse?! Sie bringen früh die ersten Farben in unsere Gärten! Ein Garten ohne Zwiebel - gewächse ist wie eine Suppe ohne Salz! Ideal ist eine Pflanzung im frühen Herbst, das heisst im September und Oktober. Dabei gilt: Je früher desto besser. Der Grund liegt bei den Zwiebeln und Knollen selbst. Diese müssen und wollen noch im Herbst Wurzel schlagen und anwachsen, damit sie dann im Frühjahr kräftig austreiben können. Man braucht sich auch im Frühling keine Sorgen zu machen, wenn der Frühling für einmal nicht so frühlingshaft daherkommt. Die im Herbst gepflanzten Zwiebeln und Knollen passen sich jedem noch so garstigen «Frühlingswetter» an, da sie akklimatisiert sind. Der Boden sollte gut gelockert werden. Bei schweren Böden, Lehm - böden, lohnt sich das Einarbeiten von grobkörnigem Sand. Es gibt grosse, kleine, dicke, runde, flache Zwiebeln und Knollen. Und für alle gilt dieselbe Faustregel: Gepflanzt wird dreimal so tief wie die Knolle oder Zwiebel hoch ist. Auch wenn der Boden feucht erscheint, sollte nach dem Pflanzen kräftig gegossen werden um den Bodenkontakt und damit das Anwachsen zu fördern. Es gibt verschiedene Hilfsmittel und Werkzeuge, die die Pflanzarbeit erleichtern. Kleinblumenzwiebeln, z. B. Winterling (Eranthis) und Blaustern (Scilla), werden am besten in Gruppen und relativ dicht gepflanzt. So lässt sich eine bessere Wirkung erzielen. Im zeitigen Frühjahr können die Pflanzen mit einer dünnen Schicht Kompost verwöhnt werden. Oder es wird ein organischer Volldünger ausgebracht. Aber Vorsicht: Nicht einhacken, damit die Zwiebeln oder Knollen nicht verletzt werden! Bei naturnahen Pflanzungen wird das abgefallene Laub von angrenzenden Sträuchern und Bäumen im Herbst liegen gelassen und übernimmt so die Düngefunktion. Ansonsten sollte man Zwiebel und Knollengewächse möglichst ungestört lassen. Verwendung Grössere verwilderte Flächen von Krokussen (Crocus) oder z. B. von Blausternchen (Scilla) sind ein Blickfang sondergleichen. Nur ungern löst sich unser Blick von dieser Fülle und Farbenpracht. Zum Verwildern eignen sich besonders die Kleinblumen - zwiebeln wie Winterling (Eranthis) und Schneeglöckchen. Bei uns im Gartencenter finden Sie jetzt eine riesige Auswahl an Blumenzwiebeln und von Donnerstag bis Samstag erhalten Sie auf alle Zwiebeln 25 Prozent Rabatt. ● pd. Infos unter www.garten-gruenenfelder.ch.

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