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4. Ausgabe 2020 (23. Januar 2020)

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Donnerstag, 23. Januar 2020 | Seite 12 Gesundes Sehen Grauer und grüner Augenstar Der graue wie auch der grüne Augenstar sind Veränderungen, welche in der Regel erst Menschen ab dem 50. Lebensjahr betreffen. In selteneren Fällen können auch schon Babys und jüngere Menschen betroffen sein. Biomikroskopie bei Katarakt. Harmoniemusik Glarus Völker und Kulturen (Foto: zvg) Grauer Star (Katarakt) Der graue Star ist eine Trübung der Augenlinse, welche sich im vorderen Augenbereich befindet. Je stärker die Linsentrübung wird, desto weniger Licht kann durch das Auge bis zur Netzhaut gelangen. Durch diesen Kontrastverlust kann die Sehleistung drastisch abnehmen. Stärkere Brillen - gläser nützen bei einer «reifen Katarakt» nicht viel, da das Licht die getrübte Augenlinse fast nicht mehr durchdringt. Die einzig sinnvolle Möglichkeit ist eine Augenoperation. Die alte, getrübte Augenlinse wird durch eine neue, künstliche Augenlinse ersetzt. Dieser operative Eingriff kann meist kurz und ambulant durchgeführt werden. Grüner Star (Glaukom) Der grüne Star ist eine Erkrankung des Sehnervenkopfs im hinteren Augenbereich, welcher für die Weiter - leitung der Seheindrücke ans Hirn verantwortlich ist. Durch den Verlust der Nervenfasern am Sehnervenkopf nimmt die Befestigung des Sehnervs am Auge stetig ab. Gesichtsfeldausfälle und im Extremfall eine Erblindung können die Folge sein. Risikofaktoren für eine Glaukomerkrankung sind unter anderem erhöhter Augen - innendruck, hohes Lebensalter, hohe Kurz- oder Weitsichtigkeit, niedriger und schwankender Blutdruck sowie genetische Veranlagung. Die Diagnose eines Glaukoms ist nicht immer eindeutig. Darum sind oftmals mehrere Untersuchungen notwendig. Die möglichen Behandlungen eines Glaukoms können sehr unterschiedlich sein und sich von Fall zu Fall stark unterscheiden. Regelmässige Vorsorgeuntersuchung Rund jeder zweite Schweizer trägt eine Brille. Ein normaler Sehtest für das Brillenrezept beinhaltet keine Katarakt- und Glaukomvorsorge - untersuchung. Nur Optometristen und Augenärzte führen bei ihren Patienten auch immer eine Gesundheitsvor - sorgeuntersuchung durch. Diese Vorsorgeuntersuchung sollte mindestens alle ein bis zwei Jahre durchgeführt werden und beinhaltet unter anderem die Augeninnendruckmessung, die Untersuchung der Augenlinse im vorderen Augenbereich mittels Bio - mikroskopie, die Beurteilung des Sehnervenkopfs im hinteren Augenabschnitt und die computergesteuerte Gesichtsfelduntersuchung. Bei Fragen stehen Ihnen die vier Optometristen von Tsiounis in Glarus und Nieder - urnen gerne zur Verfügung. ● pd Konstantin Tsiounis AG, Glarus, Telefon 055 640 14 39; Niederurnen, Telefon 055 610 44 66. Infos unter www.tsiounis.ch. Nach den vergangenen beiden Jahren entführte die Harmoniemusik Glarus die Konzertbesucher auch in diesem Jahr erneut klanglich in Welten verschiedener Völker und Kulturen. Er verlor sein Herz in der Schweiz: Alphornist und Ehrendirigent Helmut Fritschi. Big auch beim Jazz: das Saxofonregister der HRM Glarus. Das diesjährige Hauptkonzert vom Wochenende in der Aula der Kantons - schule Glarus stand ganz unter dem Motto «Aller guten Dinge sind drei». Da waren unter anderem die drei (Fotos: kas) Solisten Peter Oertli an der Trompete, Rita Meli an der Flöte und Benny Aebli an der Posaune, die im sehr anspruchsvollen Stück «Danzas Cubanas» die Freude und Energie der afro- kubanischen Musik an das Publikum übermittelten. Wiederum drei Solis - ten – Roger Eigenmann auf dem Es-Sax, Peter Oertli an der Trompete und Rita Meli an der Flöte – spielten jazzige und melodiöse Passagen im Jazz-Fusion-Klassiker «Spain». Zuvor eröffneten die Nachwuchs - musiker der Jugendmusik Glarus und Niederurnen unter der Leitung von Remo Goethe mit der berühm - ten Dudelsackmelodie «Highland Cathedral» und dem Stück «The Lord of the Rings» aus der gleichnamigen Filmtrilogie den Konzert - abend. Mit dem Konzertmarsch «Arsenal» aus England, dem von Fischern gesungenen Lied «Adai-Adai» aus dem Sultanat Brunei oder dem hebräischen Volkslied «Hava Nagila» jettete das Glarner Blasmusik-Corps mit seinen Zuhörern klimaneutral um die Welt. Europa war mit einem Hit-Medley der Achtzigerjahre «80er-KULT(tour)» vertreten und die Schweiz insbesondere mit einem Alphornsolo vom Ehrendirigenten der Harmoniemusik Glarus, Helmut Fritschi, im Stück «I Left My Heart in Switzerland». Dass das Musizieren in einer Blasmusik jung erhält, beweisen die Aktiv - mitglieder der Harmoniemusik Glarus Hans Aebli und Hans Luchsinger. Präsidentin Gabi Oertli durfte bei ihrer Ansprache die beiden für 60 Jahre aktives Musizieren ehren. Unter der Stabführung des Dirigenten Dominic Uehli gelang den Stadt - glarner Musikantinnen und Musikanten erneut ein musikalisch hochstehendes und abwechslungsreiches Konzert, das durch die Einlagen des «Glarner Schnuri» (Markus Stadelmann) humoristisch aufgewertet wurde und mit den Zugaben, einem Gesangssolo im Stück «What a Wonderful World», interpretiert von Nuria Fritschi, und dem «Kaiserin- Sissi-Marsch» einen wundervollen Abschluss der «Völker und Kulturen»-Konzertreihe fand. ● kas «Industriespionage» 2020 im Glarnerland Wirtschaftswunder «Backstage» Es werden mehr: 2020 laden 16 Glarner Unternehmen Besucherinnen und Besucher ein, hinter den Kulissen ihrem Erfolgsgeheimnis auf die Spur zu kommen. Die beiden Neuzugänge: die internationale Kopter Group AG und die Puurä Metzg Sernftal. «Industriespionage» 2020: Weseta Engi. Glarus ist bekannt für seine ausgeprägte Industriekultur. Das Glarnerland weiss die Kraft der Natur für Naherholung als auch für die Industrie zu nutzen. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Industrialisierung in nahezu jedem Glarner Dorf, und Glarner Produkte waren auf Handelsplätzen in der ganzen Welt zu finden. Aus der Textilindustrie entstand ein moderner Wirtschaftsstandort. Glarner Produkte sind regional, innovativ und weltoffen. VISIT Glarnerland verbindet Industriekultur und Tourismus auch 2020 mit dem breitgefächerten «Industriespionage»-Programm. International abheben, regional zusammenarbeiten Dabei stehen auch zwei neue Teil - nehmer für die Bandbreite der Glarner Wirtschaft. Die Kopter Group AG baut auf dem Flugplatz Mollis eine neue Generation von Helikoptern. Sie steht am Anfang einer mindestens dreissigjährigen Produktionsphase. Ebenfalls am Anfang stehen die Glarner Bauern mit ihrer «Puurä Metzg Sernftal». In Engi entstehen künftig Produkte aus Glarner Fleisch mit und ohne Bio-Label. Kombiniert mit der Direktvermarktung setzt die Fleischgenossenschaft Sernftal auf lokale Wertschöpfung und Nachhaltigkeit. Bei der «Industriespionage» (Copyright Weseta, Engi) zeigen die Bauherren ihre Baustelle und stellen ihr Leuchtturmprojekt für regionale Lebensmittelproduktion vor. Zu den Stammbetrieben der «Indus- triespionage» gehören Horgenglarus, Olympia Express aus Schwanden oder Eternit in Niederurnen. Die Textilindustrie ist mit Daniel Jenny & Co. und der WESETA Textil, beide Glarus Süd, vertreten. Nicht weg - zudenken sind die kulinarischen Spezialitäten Schabziger, Schoggi, Konditoreiprodukte, Bier und Mineral wasser. Die Glarner Tourismusindustrie ist mit dem 400 Jahre alten Landvogthaus Nidfurn, dem Seminarhotel Lihn und dem Menzihuus vertreten. Auch die 50-Millionen-Franken-Baustelle des Sportzentrums Filzbach kann im Rahmen der «Industriespionage» besichtigt werden. Auch das Atelier von Buchdrucker Dafi Kühne in Näfels kann besichtigt werden. ● eing. Anmeldung obligatorisch bis spätestens am Vortag um 15.00 Uhr, Telefon 055 610 21 25 oder info@glarnerland.ch, Termine und Preise: industriespionage.ch VISIT Glarnerland, visit@glarnerland.ch, 055 610 21 21, www.glarnerland.ch Neues Kursangebot bei Relax-Glarus.ch Meditation – Mentaltraining Ab Mittwoch, 5. Februar, bietet Rolf Cattin im Relax-Glarus.ch am Kirchweg 6 in Glarus einen Einführungskurs Meditation und Mentaltraining an. Einführungskurs Meditation und Mentaltraining mit Rolf Cattin. (Foto: zvg) Der Kurs besteht aus fünf aufeinander aufbauenden Modulen und ist sowohl für Einsteiger geeignet wie auch für Teilnehmer, welche bereits Erfahrung mitbringen. Die Idee, welche Rolf Cattin mit diesem Kurs verfolgt, klingt spannend. Es geht darum, sich von allem, was uns im Alltag umgibt, zu lösen und sich mit Hilfe von geführten Meditationen in die eigene Mitte zu bringen. Unterstützt durch Atemtechniken wird ein sehr tiefer und wohltuender Entspannungszustand erreicht, die Sinne sind offener und die Wahrnehmung feiner. Dies ist optimal, um sich z. B. auf diverse Ereignisse in der Zukunft vorzubereiten, aber auch um Antworten rund um Ereignisse aus der Ver - gangenheit zu erfahren. Während der Meditationen macht jeder Teilnehmer ganz eigene Erfahrungen. Diese müssen auch nicht in der Gruppe geteilt werden. Es soll jeder selbst entscheiden, was er oder sie preisgeben möchte. Um richtig gut zu werden, braucht es Training. Daher wird Rolf Cattin in Zukunft regelmässige Meditationsund Mentaltrainingsabende anbieten. Wie der Titel des Kurses sagt, handelt es sich um einen Einstiegskurs, was darauf hindeutet, dass es noch mehr Potenzial zu entdecken gibt. ● pd. Weitere Informationen zum Einführungskurs Meditation und Mentaltraining sowie zu weiteren Angebote: unter www.Relax-Glarus. ch oder www.rolf-cattin.ch.

Donnerstag, 23. Januar 2020 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Lokaler Marktbericht Resultate Schlachtviehmarkt vom 21. Januar in Glarus Total wurden 22 Tiere aufgeführt Kategorien Anzahl Handel C H T A X MT Muni, ungesch. MA Muni, übrige 1 4.10 OB 3 5.25 4.55– Ochsen 5.25 RG Rinder, 4 Schaufeln RV Rinder, Jungkühe 2 3.70 3.90 VK 16 3.70– Kühe 4.80 JB Jungvieh (erzielte Preise in Franken/kg Lebendgewicht) Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 18. Februar 2020, in Glarus. Mitteilung von Braunvieh Glarus GLARONA 2020 Samstag und Sonntag, 28. und 29. März 2020 Ab sofort können die Reglemente und Anmeldeblätter für die GLARONA 2020 von Samstag und Sonntag, 28. und 29. März in der lintharena, Näfels, bei den Verbindungspersonen der Viehzuchtvereine abgeholt werden. Die Tiere (Kühe und Rinder) müssen bis am 31. Januar 2020 bei Braunvieh Glarus angemeldet werden. Die Anmeldung der Tiere erfolgt mit dem üblichen Anmeldeblättern von Braunvieh Glarus per Post oder via SchauNet bei Braunvieh Schweiz. Die Reglemente und ein Anmelde - blatt sind ebenfalls auf der Home - page www.braunvieh-glarus.ch publiziert. Anmeldeschluss ist der Freitag, 31. Januar 2020. ● 7. Juni 2020: Tag der offenen Hoftüren «Zeige, was du machst!» Rund 150 Bauernfamilien in allen Regionen der Schweiz öffneten im Juni 2019 die Türen und Tore für die Bevölkerung, mit erfreulichem Erfolg. Deshalb ist auf Sonntag, 7. Juni 2020 der nächste nationale Tag der offenen Hoftüren geplant. Die Bevölkerung von der Landwirtschaft zu begeistern, wird immer wichtiger, ganz unter dem Volg Bananen 100 % Fairtrade Die über 580 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz führen ab sofort ausschliesslich Bananen mit dem Label von Fairtrade Max Havelaar im Sortiment. Als erster Detailhändler führt Volg ausschliesslich Fairtrade-Max-Havelaar-Bananen. (Foto: zvg) Die beliebteste und meistverkaufte Frucht, die Banane, stammt beim Schweizer Detailhändler Volg ausnahmslos aus fairem Handel und ist am Label von Fairtrade Max Havelaar erkennbar. Dieses gewährt den Produzenten in den Anbauländern unter anderem garantierte Mindestpreise und zusätzlich eine Prämie für Projekte, die der Gemeinschaft zugute kommt. Die Plantagenarbeiter entscheiden selber, wofür sie die Fairt- Motto «Zeige, was du machst!». Unbedingt schon jetzt den Termin reservieren! Ab sofort ist die Anmeldung für Betriebe online möglich! Die Registrierung erfolgt über www.bauernportal.ch. Anmeldeschluss ist der 30. März 2020. Mehr Information unter www.offene-hoftueren.ch. Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Hilfe zur Registrierung? Wir stehen gerne zur Verfügung! Maria Känel, Landwirtschaftlicher Informationsdienst LID, Projektleitung, E-Mail info@offene-hoftueren.ch, Telefon 031 359 59 77; Adelina Tschudi, Glarner Bauernverband, Telefon 055 640 98 20. ● rade-Prämie einsetzen, zum Beispiel zur Quali tätsverbesserung oder medizinischen Versorgung. Volg – ein Fairtrade-Pionier «Dieser Entscheid von Volg macht uns stolz. Damit schliesst sich ein Kreis», erklärt Renato Isella, Geschäftsleiter von Max Havelaar: «Denn Volg war 1994 weltweit der erste Detailhändler, der ausschliesslich fair gehandelte Bananen ins Sortiment aufnahm. Mit dieser vorbildlichen Pionierleistung trug Volg damals wesentlich zum Erfolg der Bananen aus dem fairen Handel bei.» Die Bananen bezieht Volg von Europas grösstem Fairtrade- Bananenlieferanten namens Fyffes. Nachhaltigkeit kontinuierlich stärken «Wir sind bestrebt, unsere Nachhaltigkeit laufend zu verstärken. Bei der beliebtesten Frucht auf das Fair - trade-Label zu setzen, war für uns bei der konsequenten Zielverfolgung ein logischer Schritt», sagt Philipp Zgraggen, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Volg. Mit der Umstellung auf Fairtrade- Max-Havelaar-Bananen trägt Volg den Bedürfnissen der Kunden Rechnung, die Wert auf nachhaltig angebaute und fair gehandelte Produkte legen. ● pd. Informationen unter www.volg.ch sowie www.maxhavelaar.ch.

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