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4. Ausgabe 2020 (23. Januar 2020)

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Donnerstag, 23. Januar 2020 | Seite 22 Guggenmusik Hunghäfä Schwanden Startschuss für die Saison 2020 Die Guggenmusik Hunghäfä Schwanden hat am Samstag, 4. Januar, an der Mottoeröffnung der Guggenmusik Linthböllä Glarus die Fasnachtssaison so richtig gestartet. JUGENDFEUERWEHR GLARUS SÜD Start ins neue Jahr «Hunghäfä» am Einsatz bei der Mottoeröffnung der «Linthböllä». (Foto: zvg) Bis Anfang März wird nun der Fasnachtsbrauch im Kanton Glarus sowie auswärts zelebriert. Dabei ist der alljährliche «Lismerball», der von der Guggenmusik Hunghäfä Schwanden organisierte Maskenball in Schwanden, der Höhepunkt des vollgepackten Kalenders der Hunghäfä. Gelungener Start Wenn die Guggenmusik Hunghäfä Schwanden Anfang September mit den Proben beginnt, sind Konfetti, stimmungsvolle Musik oder farbige Umzüge gefühlte Lichtjahre entfernt. Doch sobald die Weihnachtsbäume aus den Wohnzimmern verbannt werden, schlägt das Herz wieder voll und ganz für die Fasnacht. Dieses Jahr hat sich die Guggenmusik Hunghäfä Schwanden bereits in Glarus, Mollis und Niederdorf BL gezeigt. Für die Schwander geht es aber erst jetzt richtig los. Denn bis zum «Lismerball» werden die neuen Stücke der Saison jeweils geheim gehalten. «Lismerball» – das Highlight der Saison Dass der «Lismerball» am Samstag, 25. Januar, mit dem Motto «Once Upon a Time» das Saison-Highlight für die Schwander Guggenmusik darstellt, ist keine Frage. Die Fasnachts - party ist die grösste ihrer Art im SAC-Sektion Tödi Ernst Müller ersetzt Beat Frefel Kanton und zieht jedes Jahr Tausende Leute nach Schwanden. Bevor die Bühnen von den gastierenden Guggen erobert werden, präsentiert die Guggenmusik Hunghäfä Schwanden um 20.00 Uhr in ihrer 40-minütigen Show im Gemeindezentrum zum ersten Mal das neue Repertoire der Saison. Am Samstag, 29. Februar, findet der Kindermaskenball der Guggenmusik Hunghäfä Schwanden mit Umzug durch Schwanden und die Party im «Adler»-Saal statt. Danach wird die Saison in Glarus am Sternmarsch und Umzug mit allen anderen Glarner Guggen feierlich beendet. ● pd. Ernst Müller ist neuer Präsident, die Glärnischhütte wird 2021 umgebaut und erweitert, Fotograf und Bergsteiger Robert Bösch begeistert mit einem visuellen Hochgenuss: Dies die Schlagzeilen der 156. Hauptversammlung der Sektion Tödi des Schweizer Alpen-Clubs (SAC). Gut ins neue Jahr «gezogen». Frisch aus dem «Weihnachtsschlaf» kamen unsere Jugendfeuerwehrle - rinnen und Jugendfeuerwehrler am Samstag, 18. Januar, in Schwanden zusammen. Gestartet wurde mit einem Kreuzworträtsel, um gleich das früher Gelernte aufzufrischen. Gleich darauf wurden Bilder gezeigt. Die abgebildeten Gegenstände mussten darauf im Depot gesucht werden. Nach der Pause wurden der (Foto: zvg) Schleifsack und das Funken geübt. Trotz geringer Teilnehmerzahl an diesem Morgen war die Motivation der Teilnehmenden umso grösser. Die nächste Übung findet am Samstag, 22. Februar, um 09.30 Uhr in Glarus statt. ● Sarah Jenny, Aktuarin Begeisterte junge Feuer wehr interessierte dürfen sich bei der Aktuarin über post @jugendfeuerwehr-glarussued.ch melden. Jugendfeuerwehr Linthflamme Winterplausch in Filzbach Präsident Beat Frefel (links) überreicht seinem Nachfolger Ernst Müller symbolisch einen Pickel. (Foto: Madeleine Kuhn-Baer) Er wurde mit Standing Ovations verabschiedet: 20 Jahre gehörte Beat Frefel aus Mollis der Hüttenkommission und 10 Jahre dem Vorstand der SAC-Sektion Tödi an, davon 9 als Präsident. Es sei eine sehr spannende und bereichernde Zeit gewesen, sagte er an der 156. Hauptversammlung vom Sonntagnachmittag, 19. Januar, im «Schützenhaus» in Glarus. Zum neuen Präsidenten wurde Ernst Müller, ebenfalls Mollis, mit einem Landammann-Mehr gewählt. Er ist seit einem Jahr Vorstandsmitglied und war von 1986 bis 1991 bereits JO- Chef sowie von 1991 bis 1993 Führerchef. Ebenfalls aus dem Vorstand zurückgetreten ist Philipp Egli, seit 4 Jahren zuständig für das Ressort Marketing. Dieser Sitz bleibt vorderhand vakant. Glärnischhütte wird umgebaut und erweitert Die rund 210 Anwesenden beschlossen diskussionslos die Baufreigabe für den Umbau und die Erweiterung der Glärnischhütte gemäss dem Projekt der Jung Architektur GmbH aus Näfels. Laut Hüttenchef Markus Küng soll von Mai bis Oktober 2021 gebaut werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Franken; 635 000 Franken will die Sektion durch Spenden und Sponsoring aufbringen. Nach dem rekordverdächtigen Vorjahr wurden 2019 in den sektions - eigenen Hütten mit total 10 329 etwas weniger Übernachtungen registriert: 4296 in der Leglerhütte, 2325 in der Glärnischhütte, 2013 in der Fridolinshütte und 1695 in der Planurahütte. Eine personelle Änderung gibt es in der Fridolinshütte: Ruedi Luchsinger und Lisä Hösli aus Linthal bewarten ab März die Hütte am Tödi. Ihre Vorgängerin Gabi Aschwanden wurde nach nicht weniger als 28 Jahren ebenfalls mit Standing Ovations verabschiedet. Nach der Hauptversammlung gab es ein ganz besonderes Erlebnis: Der renommierte Fotograf, Geograf und Bergführer Robert Bösch blickte in seinem Vortrag «Mountains – mein Leben zwischen Berg und Bild» auf 40 Jahre Bergsteigen sowie 30 Jahre als Action- und Landschaftsfotograf zurück. Die Bilder zwischen Kunst und Action begeisterten und zogen einen un - weigerlich in den Bann. Ob alleine als Landschaftsfotograf unterwegs oder mit Ueli Steck in der Eigernordwand – Robert Bösch bot einen visuellen Hochgenuss. ● mb. Trotz fehlendem Schnee fand der Winterplausch der Jugendfeuerwehr Linthflamme am Samstag, 18. Januar, statt. Anstatt in den erhofften Schnee ging es nach Filzbach in das Sportzentrum zum Klettern. Bereits bei der Anfahrt wurde heftig über das Erklimmen der Kletterwand diskutiert. In der Kletterhalle angekommen, machten sich die Linthflämmler mit einigen Übungen warm. Danach hiess es Kletter-«Gstältli» fassen. Da alle die Sicherungstechniken mit dem Seil in den Mannschaftsübungen geübt hatten, begaben sich die ersten Linthflämmler bereits nach kurzer Zeit in die Kletterwand. Der Ehrgeiz war bei allen schnell entfacht und kaum eine Kletterroute war zu schwierig. Nach rund zwei Stunden Klettern hiess es, den Heimweg anzutreten. Die Jugendfeuer - wehr Linthflamme bedankt sich beim Sportzentrum Filzbach für die Organisation des tollen Winterplauschs. (Bildbericht: Sara Zimmermann)

Ihre Steuererklärung ist Vertrauenssache Treuhand Hug AG 8762 Schwanden Bahnhofstrasse 25 Telefon 055 644 16 83 • Fax 055 644 40 47 Steuerberatung Finanzbuchhaltung Lohnbuchhaltung Vermögensverwaltung Abschlussberatung Immobilienverwaltung Mitteilung der Steuerverwaltung Steuerperiode 2019 Zustellung Steuererklärungsformulare 2019 und Fristen Anfang Februar werden den im Kanton Glarus steuerpflichtigen natür lichen und juristischen Personen die Steuererklärungsformulare 2019 zugestellt. Die im Kanton Glarus wohnhaften natürlichen Personen haben die Möglichkeit, ihre Steuererklärung elektronisch via Download der Steuererklärungssoftware «Gla - roTax» auszufüllen. Die Downloadversion ist kostenlos auf der Homepage des Kantons Glarus (www.gl.ch) abrufbar. Dieses Vorgehen erspart Zeit und ist eine Erleichterung für die Steuerpflichtigen sowie die Veranlagungsbehörden. Wichtig dabei ist, dass das Datenblatt mit dem Barcode ebenfalls ausgedruckt, unterschrieben und zusammen mit der Original-Steuererklärung eingereicht wird. Für juristische Personen ist das Ausfüllen der Steuererklärung via Internet in einer Excel-Datei möglich. Die Original-Steuererklärung ist ebenfalls rechtsgültig unterzeichnet zu retournieren. Steuerpflichtige, welche keine Steuererklärungsformulare erhalten, sind gesetzlich verpflichtet, diese bei der Kantonalen Steuerverwaltung anzufordern. Die ordentliche Einreichefrist für natürliche Personen läuft bis am 31. März 2020 und für juristische Personen bis am 30. Juni 2020. Falls die Steuererklärung nicht fristgerecht eingereicht werden kann, muss auf der vorerwähnten Homepage oder schriftlich unter Angabe von PID- und Register- Nummer eine Fristverlängerung beantragt werden. Gesuche um Fristverlängerung via Internet für natürliche Personen werden längstens bis zum 30. September 2020, für juristische Personen bis zum 31. Dezember 2020 bewilligt. Nachher müssen die Gesuche mit detaillierter Begründung schriftlich an die Kantonale Steuerverwaltung gerichtet werden. Sämtliche personenbezogenen Änderungen betreffend Adressen, Adress zusätzen, Namen, Zivilstand, Kon fession usw. können nur durch das zuständige Einwohneramt angepasst werden. Auch aktuelle oder künftige Änderungen sind ausschliesslich dem Einwohneramt der Wohnsitzgemeinde zu melden. Adressänderungen von juristischen Personen sind dem Handelsregisteramt des Kantons Glarus zu melden. Änderungen gegenüber der Vorperiode Im Vergleich zur Steuerperiode 2018 ergeben sich für 2019 folgende Änderungen: • Gewinne aus zugelassenen Grossspielen oder zugelassenen Onlinespielen nach dem Bundesgesetz über Geldspiele (BGS) sind bis zu einem Betrag von 1 Million Franken (Freibetrag) steuerfrei. Gewinne aus Lotterien und Geschicklichkeitsspielen, die dem BGS nicht unterstehen, sind bis zu einem Betrag von 1000 Franken (Freigrenze) steuerfrei. • Neu werden sämtliche Steuerguthaben für natürliche und juristische Personen nicht mehr zurückbezahlt, sondern mit bestehenden offenen Steuerforderungen verrechnet. Eine Rückzahlung von Guthaben soll grundsätzlich nur in Ausnahmefällen, insbesondere im Todesfall, bei Wegzug in einen anderen Kanton oder ins Ausland, aussergewöhnlich hohen Verrechnungssteuerguthaben oder bei Heirat erfolgen. Der Landrat hat die Verordnung über den Steuerbezug per 1. Januar 2019 entsprechend angepasst. Steuerperiode 2020 Sachverhalte, welche sich im laufenden Kalenderjahr verwirklichen, haben bereits einen Einfluss auf die Steuerveranlagung 2020. Gegenüber der Vorperiode sind folgende Änderungen zu beachten: • Der Maximalabzug für private Personenversicherungen sowie Sparzinsen wird für Kantons- und Gemeindesteuerzwecke um 25 Prozent erhöht (Alleinstehende von 2400 auf 3000 Fr., Verheiratete von 4800 auf 6000 Fr, Kinder von 800 auf 1000 Fr.). • Der Selbstbehalt für selber getragene Krankheits- und Unfallkosten wird für Kantons- und Gemeindesteuerzwecke von 3 auf 2 Prozent der Nettoeinkünfte reduziert. • Die Besteuerung von Erträgen aus massgeblichen Beteiligungen (privilegierte Dividendenbesteuerung) wird sowohl beim Bund wie auch für Kantons- und Gemeindesteuerzwecke auf 70 Prozent erhöht. • Die Gemeinden haben neu die Möglichkeit, nebst der ordentlichen Gemeindesteuer einen Bausteuer zuschlag zur einfachen Steuer zu erheben. In der Volksabstimmung vom 19. Mai 2019 wurde das Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung klar angenommen. Somit treten für juristische Personen folgende von der Landsgemeinde zwei Wochen vorher beschlossene Änderungen des Steuergesetzes per 1. Januar 2020 in Kraft: • Abschaffung der bis anhin privilegiert besteuerten Holding- und Verwaltungsgesellschaften (sog. Statusgesellschaften). • Einfache Gewinnsteuer von 4,5 Prozent für alle juristischen Personen. • Abzugsmöglichkeiten für Patent boxen mit einer Entlastung von 10 Prozent. Der Kantonssteuerfuss bleibt für das Steuerjahr 2020 unverändert bei 53 Prozent, und die kantonale Bausteuer beträgt ebenfalls unverändert 1,5 Prozent der einfachen Steuer und 15 Prozent der Erbschafts- und Schenkungssteuer. Der Steuerfuss in den Gemeinden Glarus und Glarus Süd beträgt unverändert 63 Prozent. Die Gemeinde Glarus Nord erhebt nebst der ordentlichen Steuer von 65 Prozent zusätzlich einen Bausteuerzuschlag von 1,5 Prozent zur einfachen Steuer. Provisorische Steuerrechnungen 2020 für natürliche Personen Die Daten für die provisorische Rechnungsstellung der Kantons- und Gemeindesteuern 2020 (erste Rate zahlbar per 30. Juni 2020) entsprechen grundsätzlich den provisorischen Steuerfaktoren 2019. Sofern die Steuererklärung 2019 fristgerecht bis Ende März 2020 eingereicht wird, basiert die provisorische Steuerrechnung auf der Selbstdeklaration 2019. Wie in den Vorjahren wird die für 2019 geltend gemachte Verrechnungssteuer an die provisorischen Steuern 2020 angerechnet, vorausgesetzt, die Steuererklärung wird innerhalb der ordentlichen Frist eingereicht. Für das Steuerjahr 2020 erwartete Änderungen in den steuerbaren Faktoren (steuerbares Einkommen und/oder Vermögen) können dem/der zuständigen Sachbearbeiter/-in der Kantonalen Steuerverwaltung nach Erhalt der provisorischen Rechnung telefonisch oder schriftlich mitgeteilt werden. Die Änderungen werden dann um - gehend berücksichtigt, und die Steuerpflichtigen erhalten eine neue korrigierte provisorische Steuerrechnung, welche den aktuellen Verhältnissen entspricht. Soweit die Bezahlung des gesamten, in der provisorischen Rechnung ausgewiesenen Betrages bis zum 30. Juni 2020 erfolgt, wird auf diesem Betrag ein Skonto von 0,25 Prozent gewährt, was einem Jahreszins von 1 Prozent entspricht. Diese Skonto-Regelung gilt auch für juristische Personen. Bei Fragen zur Steuererklärung oder zur Steuerpflicht generell kontaktieren Sie bitte die Kantonale Steuer verwaltung unter der Telefonnummer 055 646 61 50 oder per E-Mail an steuerverwaltung@gl.ch. Bitte halten Sie bei jeder telefonischen Abklärung die PID-Nummer bereit. Diese Nummer finden Sie auf jedem Steuer - dokument (Steuererklärung, Veranlagung, Rechnung). Die Kantonale Steuerverwaltung dankt Ihnen für das ordnungsgemässe Ausfül - len und termingerechte Einreichen der Steuererklärung. ● Markus Schwitter, Leiter Steuerverwaltung

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