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4. Ausgabe 2020 (23. Januar 2020)

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Donnerstag, 23. Januar 2020 | Seite 8 Zur Eidg. Volksabstimmung am 9. Februar 2020 Glarus Nord Gemeinderatsbeschlüsse Der Gemeinderat Glarus Nord hat in seinen Sitzungen vom 18. Dezember 2019 und 8. Januar 2020 Arbeiten an der lintharena sgu vergeben und zum Klimaschutz Stellung genommen. Folgende Firmen führen die Arbeiten des 2. Vergabepakets aus: Gewerk Preis (inkl. MwSt.) Anbieter BKP 112.1 Abbrucharbeiten CHF 293 767.85 E. Kamm AG, Mühlehorn BKP 116.1 Schadstoffsanierung CHF 168 484.20 Deexpro GmbH, Winterthur BKP 122.1 Provisorien CHF 185 911.75 Tremco AG, Mühlehorn BKP 201.1 Erdarbeiten CHF 193 697.15 E. Kamm AG, Mühlehorn BKP 211.1 Gerüste CHF 453 754.80 Riget AG, Bilten BKP 211.9 Baumeisterarbeiten CHF 3 729 829.60 Feldmann AG, Bilten BKP 231.1 Elektroinstallationen CHF 1 727 290.99 Technische Betriebe Glarus Süd BKP 237.1 Gebäudeautomation CHF 85 498.15 PentaControl AG, Beringen BKP 237.2 Zutrittssystem CHF 236 952.29 n-tree solutions schweiz GmbH, Heimberg BKP 261.1 Aufzüge CHF 162 842.40 AS Aufzüge, Küssnacht a. R. BKP 389.1 Röhrenrutsche CHF 624 362.65 Klarer Freizeitanlagen AG, Hallau Arbeitsvergaben 2. Vergabepaket lintharena sgu Der Gemeinderat vergibt für die Sanierung und Erweiterung der lintharena sgu, Näfels, die Arbeiten des 2.Vergabepakets. Dieses Vergabe paket wurde im Amtsblatt des Kantons Glarus am 3. Oktober 2019 publiziert, die Offertöffnung fand am 25.November 2019 statt. Seitdem befanden sich die eingegangenen Angebote in der Prüfung. Der Gemeinderat freut sich, dass auch beim 2. Vergabepaket bedeutende Aufträge an verschiedene Anbieter innerhalb des Kantons Glarus vergeben werden konnten. Mit den Arbeitsvergaben des 2.Vergabepakets sind rund 20 Mio. Franken der ins - gesamt 35 Mio. Franken ausgelöst. Das 3. Vergabepaket, welches im Amtsblatt vom 24. Oktober 2019 ausgeschrieben war, befindet sich noch in Prüfung. Die Baubewilligung für die Sanierung und den Ausbau der linth-arena sgu liegt mittlerweile vor, sodass die Bauarbeiten fristgerecht am 4. Mai 2020 starten können. Schutz Amphibiengebiet «Feldbach» Mollis Der Gemeinderat nimmt zur Total - revision des Beschlusses über den Schutz des Amphibiengebiets «Feldbach» Mollis zuhanden des kanto - nalen Departementes Bau und Umwelt Stellung. So unterstützt der Gemeinde rat die geplante Total - revision. Er setzt sich jedoch für eine Anpassung des Ausnahmeartikels ein, sodass die Bewirtschaftung der angrenzenden Wälder weiterhin möglich sein soll. So sollen das temporäre Lagern von Nutzholz und das Be - fahren der Gassen und Strassen in diesem Gebiet möglich bleiben. Entsprechend soll die für die Holzlagerung ausgeschiedene Zone durch - gehend ab Strassenkante mit einer Breite von 7m ausgeschieden werden. Umsetzung Klimaschutz Der Gemeinderat nimmt zu den an der Gemeindeversammlung vom 14. Juni 2019 durch die Grünen Glarus Nord gestellten Fragen zur praktischen Umsetzung des Klimaschutzes in der Gemeinde Glarus Nord Stellung. So weist der Gemeinderat darauf hin, dass die Gemeinde, die Feuerwehr, die beiden selbstständigen öffentlichrechtlichen Anstalten und die Spitex Glarus Nord gegenwärtig über rund 120 Fahrzeuge für die Ausübung ihrer Tätigkeiten verfügen. Die Technischen Betriebe besitzen bereits einige Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb. In anderen Bereichen, so beispielsweise in den Bereichen Wald und Landwirtschaft sowie Sicherheit (Feuerwehr), existieren derzeit gar keine tauglichen E-Fahrzeuge. Viele Fahrzeuge erfüllen spezielle Auf - gaben und benötigen spezifische Ausrüstung. Aus diesem Grund ist ein gesamter Wechsel auf Fahrzeuge mit elektronischem Antrieb auf absehbare Zeit nicht möglich. Der Gemeinderat legt bei der Neu- oder Ersatzbeschaffung bereits jetzt Wert darauf, öko - logisch sinnvolle Transportmittel zu beschaffen – dies jedoch auch unter Berücksichtigung des Kriteriums der damit verbundenen Kosten. Der grösste Teil der Fahrzeuge ist so ausgestattet, dass spezifische Auf - gaben erfüllt werden können. Zudem wird mit den Fahrzeugen (wertvolles) Material transportiert, welches bei einer privaten Nutzung jeweils aus - geladen werden müsste. Dies verunmöglicht eine Nutzung durch Private. Ein Car-Sharing mit der Bevölkerung, beispielsweise durch Mobility E- Autos, ist nicht möglich: Die meisten bestehenden Fahrzeuge werden schon zum jetzigen Zeitpunkt von ver - schiedenen Mitarbeitenden geteilt. Der Gemeinderat stellt zudem erfreut fest, dass viele Mitarbeitende Kurzstrecken bereits jetzt mit ihrem privaten Velo zurücklegen. ● Detaillierte Antwort an die Grünen Glarus Nord unter www.glarus-nord.ch. CVP des Kantons Glarus 1x Nein und 1x Ja Nein zur übertriebenen und unnötigen Mieterverbandsinitiative Die Bundesverfassung garantiert bereits heute die Förderung des ge - meinnützigen Wohnungsbaus und tut dies mit erheblichen finanziellen Mitteln auch seit Jahren. Zu diesem Zweck wurde auf Bundesebene ein spezieller Fonds eingerichtet («Fonds de Roulement»), welcher bei Ab - lehnung der Initiative um weitere 250 Millionen Franken aufgestockt wird. Die Mittel dieses Fonds werden gezielt dort eingesetzt, wo ein entsprechender Bedarf besteht. Die Initiative will nun aber die Schweiz mit einer starren Regelung überziehen: der Anteil des gemeinnützigen Wohnungsbaus soll gesamtschweizerisch bei mindestens 10 Prozent liegen. Das Festschreiben von 10 Prozent in der Verfassung ist willkürlich und riskant. Der Bedarf an gemeinnützigem Wohnungsbau ist regional stark unterschiedlich, in Städten grösser, auf dem Land kleiner bis nicht existent. Staatlich geförderter, genossenschaftlicher Wohnungsbau ist nur dort sinnvoll, wo er auch tatsächlich jene Bedürftigen erreicht, die auf dem freien Markt keine für sie passende Wohnung finden. Und genau dies tut die heutige Regelung bereits. Das Festschreiben von 10 Prozent in der Verfassung ist willkürlich und riskant. Der Wohnungsmarkt ist seit jeher durch Zyklen geprägt. Im Moment stehen in der Schweiz über 70 000 Sozial-Liberale , Bewegung Glarus 2 x Nein empfohlen Die SLB (Sozial-Liberale Bewegung) Glarus empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern, 2 x Nein ein - zulegen. Die Volksinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» verlangt bei der Wohnraumförderung, die nach der Bundesverfassung bereits garantiert ist und sich bewährt hat, eine starre Quotenregelung. Eine solche Zwangsjacke führt neben grossen Kosten grund - sätzlich zu einer Verzerrung des Marktes und nicht notwendigerweise zu einer Verbilligung von Wohnraum. Sie ist daher abzulehnen, einstimmige Wohnungen leer, davon auch viele im Kanton Glarus. Die flächendeckende Sub ventionierung des gemeinnüt - zigen Wohnungsbaus – auch dort, wo gar kein Bedarf besteht – würde zusätzliche Mittel von zirka 120 Millionen Franken pro Jahr erfordern. Bleiben wir also bei der bewährten Wohnbauförderung und lehnen die Initiative des Mieterverbandes ab. Ja zum Schutz vor Hass Durch die Erweiterung der bereits bestehenden «Rassismus-Strafnorm» soll der Schutz von Menschen erweitert werden, die wegen ihrer sexuellen Orientierung Ziel von Beleidigungen und Herabsetzung werden. Zwar kann heute schon wegen «Ehrverletzung» geklagt werden, aber nur, wenn individualisierte Personen genannt werden. Gegen pauschalisierte, allgemein herabwürdigende Äusserungen bietet das heutige Gesetz keinen Schutz. Die neue Norm ist kein Angriff auf die Meinungs- und Glaubensfreiheit: kontroverse Debatten und kritische Meinungen sind weiterhin möglich. Strafbar werden jedoch Aufrufe zu Hass und Gewalt gegen homo- und bisexuelle Menschen. Der Rassen - diskriminierungsartikel dient der Generalprävention gegen bestimmte Ver haltensweisen, mit denen die MenschenwürdevonAngehörigenbe - stimmter Gruppen angegriffen wird und damit der öffentliche Frieden. Es geht gegen Hasspropaganda und Diskriminierung. Deshalb Ja zu dieser Vorlage! ● pd. Abstimmungsempfehlung: ein Nein einlegen. Zum «Verbot der Diskriminierung der sexuellen Orientierung» sind zwei wesentliche Tatsachen zu beachten. Erstens: Nach den geltenden Be - stimmungen des Strafgesetzbuches ist eine solche Diskriminierung schon heute strafbar, eine ausdrückliche Nennung der «sexuellen Orientierung» ist überflüssig, und zweitens haben Betroffene selber mit dem Komitee «Sonderrechte Nein» ihre Ablehnung dieser Erweiterung öffent - lich kundgetan. Es ist daher wichtig und richtig, dieser unnötigen Erweiterung des geltenden Artikels eine Abfuhr zu erteilen: Es wird einstimmig ein Nein empfohlen. ● pd. Genossenschaft Migros Zürich Umsatzplus und erhöhte Kundenfrequenz Im abgelaufenen Jahr erwirtschafteten die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ), zu der auch die Märkte im Kanton Glarus gehören, und ihre Tochterunter nehmen einen Umsatz von 3,950 Milliarden Franken. Dies entspricht einem Wachstum von 0,6 Prozent oder 25 Millionen Franken. Währungsbereinigt weist die Gruppe ein Umsatzwachstum von 1,7 Prozent oder 69 Millionen Franken aus. Das Geschäftsjahr 2019 war für die Genossenschaft Migros Zürich (GMZ) und ihre Tochtergesellschaften geprägt durch Expansion. Die Gruppe steigerte den Umsatz um 25 Millionen Franken. Damit konnte die GMZ-Gruppe ihre Position als umsatzstärkste Migros-Genossenschaft weiter ausbauen. Die GMZ verzeichnet für 2019 ein Umsatzwachstum von 0,7 Prozent oder 18 Millionen Franken und eine um 3,9 Prozent gesteigerte Kundenfrequenz. Insbesondere der Flächenzuwachs durch Expansion und die Revitali - sierung von bestehenden Flächen im Wirtschaftsgebiet haben zu dieser positiven Entwicklung beigetragen. Neue Flächen konnten mit der Eröffnung von je drei Migros-Supermärkten und Alnatura-Bio-Supermärkten erschlossen werden. Die Zürcher Genossenschaft be - schäftigt über 9000 Mitarbeitende, darunter gut 300 Lernende, und erhöhte auf das Jahr 2020 die Lohnsumme um 0,5 Prozent. Zusätzlich erhielten alle Mitarbeitenden im Dezember eine Einmalzahlung in Höhe von 1,5 Prozent der ausgerichteten Jahreslohnsumme. Im Rahmen des Migros-Kulturprozents engagierte sich die Migros Zürich auch 2019 – mit rund 13,3 Millionen Franken – für Bildung, Kulturelles und Soziales. Ausblick 2020 Nach Umbau wiedereröffnet werden 2020 die Supermärkte in Volketswil, Oerlikon, Dübendorf und Glarus. Neueröffnet werden der Supermarkt Dübendorf Stettbach, VOI Kilchberg sowie eine Bike-World-Filiale in Affoltern am Albis. Im Oktober 2020 eröffnet die Eventlocation «Halle 550» in Oerlikon, ein innovativer Veranstaltungsbau auf 7383 m 2 mit flexibler Nutzungsfläche. ● pd. Die Abschlusszahlen 2019 werden am 4. Mai unter www.migros.ch/zh publiziert. Glarner Kantonalbank Erneut mit AA-Rating – Ausblick stabil Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S & P) bestätigt das sehr gute Rating der Glarner Kantonalbank (GLKB). Sie stellt der GLKB erneut ein AA- Rating aus. In ihrem Bericht hebt S & P die ausgezeichnete Bonität und Stabilität sowie die adäquate Risikopositionierung der Bank positiv hervor. In ihrem Ratingbericht vom 17. Januar 2020 bescheinigt Standard & Poor’s der Glarner Kantonalbank sowohl auf kurz- als auch auf langfristige Sicht erneut eine erstklassige Kreditqualität (Short-Term: A-1+/ Long Term: AA). Das Langfrist-Rating AA entspricht der zweithöchsten Stufe auf der 10- stufigen Skala von S & P. Das Kurzfrist-Rating A-1+ ist die bestmögliche Einstufung auf der 8-stufigen Skala, und den Ausblick stuft S & P als stabil ein. ● pd. Weitere Details können dem Ratingbericht von S & P (nur in Englisch) unter www. glkb.ch/investor entnommen werden. INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Leserbrief , Am Ziel vorbei Am 9. Februar 2020 stimmen wir über die Mieterverbandsinitiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» ab. Der Inhalt hält leider nicht, was der Titel verspricht. Diese Initiative schiesst weit am Ziel vorbei und wird weder für mehr noch für günstigeren Wohnraum sorgen, das Gegenteil wird der Fall sein und die neu geschaffene Bürokratie wird gewaltig. Es kann nicht angehen, dass Probleme, die hauptsächlich in den grösseren Städten und deren Agglomerationen bestehen, auf alle Kantone und Regionen der Schweiz überwälzt Leserbrief Danke, Werkhof! Das «Häxewegli» in Glarus ab Lurigenstrasse in Richtung Riedern ist nur 50 cm breit und eigentlich gar kein offizieller Weg. Trotzdem wird es von Schulkindern und Spazier - gängern als Abkürzung rege genutzt. Leider steht es wegen des schlechten Abflusses bei Regen und Schneematsch oft bis zu 10 cm unter Wasser. Als Anlieger bat ich vor zwei Wochen einen vorbeikommenden «orangen Engel» vom Werkhof Glarus, ob er da nicht helfen könnte. Er meinte, er werde das an entsprechender Stelle Lieber (böser) FRIDOLIN werden sollen. In Zürich zum Beispiel ist die Quote an gemeinnützigen Wohnungen bereits über 10 Prozent. Dort, wo diese falsche «Lösung» herkommt, wird sich also gar nichts ändern. Dafür sollen ländliche Regionen wie wir hier im Glarnerland – wo wohlverstanden gar kein Problem besteht – zur Verstaatlichung des Wohnungsmarktes gezwungen werden. Nein, das kann wirklich nicht sein. Der Hauseigentümerverband wehrt sich gegen diese Initiative. Stimmen Sie mit einem deutlichen Nein gegen die Verstaatlichung des Wohnungsmarktes und gegen diese unsinnige Bürokratie. ● Andrea Gisler, Geschäftsstellenleiterin HEV Glarnerland «deponieren». Und siehe da, vorige Woche war der Weg schön mit Fein - splittgekiest.Danke,liebeMitarbeiter des Glarner Werkhofs! Und, liebe Glarner, wie oft kritisieren wir unsere Behörden, aber dass einfach auf Zuruf, ohne Anträge und Papierkrieg, Anliegen der Bürger schnell und unbürokratisch erledigt werden, das gibt es wohl auch nur in unserem kleinen Kanton ... ● Werner Scherf, Glarus Spende Blut Rette Leben Warum nicht auch einmal Blut spenden?

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