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40. Ausgabe 2018 (4. Oktober 2018)

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Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Seite 12 25-Jahre-Jubiläum Service7000 feiert In den 25 Jahren seit der Gründung von Service7000 hat sich in der Haushalt - branche einiges getan. Gründer Martin Reithebuch sieht das Unternehmen für die Zukunft gut gerüstet. Martin Reithebuch, Gründer von Service7000, wechselt auf die strategische Ebene. «Als wir vor 25 Jahren starteten, haben uns viele belächelt», erinnert (Foto: jhu) sich Martin Reithebuch. Doch auch im letzten Jahr konnte sich Service7000 über beträchtliches Wachstum freuen. Service und Reparatur von elektronischen Haushaltsgeräten aller handelsüblichen Marken – so lautet das Erfolgsmodell und Alleinstellungsmerkmal des Unternehmens. «Nachhaltigkeit wird immer wichtiger. Und was ist nachhaltiger, als seine Waschmaschine zu reparieren statt zu ersetzen?» Neben dem Umsatz von Neugeräten, so Reithebuch, sei es wichtig, dass Service7000 auch bei Sanierungs- und Reparaturphasen mit im Boot ist. In den letzten fünf Jahren wurden durch Einsatz technischer Hilfsmittel in der internen Bearbeitung die Abläufe deutlich optimiert und automatisiert. Gezielt und mit klarem Zeitplan organisiert Reithebuch seinen Ausstieg aus dem Unternehmen. Seine Nachfolge wird in den nächsten Jahren aufgegleist und geregelt. Er selbst hat sein neues Betätigungsfeld bereits gefunden und konzentriert sich auf die strategische Ebene. Reithebuch übernahm in einem ersten Schritt bereits die Störi Licht AG. «So möchte ich in Zukunft vielleicht nur ein oder zwei weitere Rohdiamanten voranbringen.» ● Jürg Huber, Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer baeschlin littéraire in der Landesbibliothek in Glarus Emil Zopfi lädt ein Am Freitag, 5. Oktober, um 20.00 Uhr wird Autor Emil Zopfi sein neues Buch «Menschen am Weg. Begegnungen.» als Auftakt des baeschlin-littéraire- Herbst/Winter-Programms auf der Piazza der Landesbibliothek in Glarus vorstellen. Vorverkauf und Infos: Baeschlin Bücher, Telefon 055 6401125. Nicht seine Reisen stellt Autor Emil Zopfi in den Vordergrund, auch nicht sich selbst, wohl aber die Menschen, die ihn unterwegs begleiteten. Man ahnt den weitgereisten Chronisten, man sieht seine wachen Augen und hat die Wahl, einzusteigen in sein Journal und sich eine Zeit lang zu ihm zu setzen. Immer mit Weitblick, immer in freundschaftlicher Atmosphäre. Zopfi erzählt seine Geschichten als Vertrauter, ja als Verbündeter der Lesenden. Wo Distanz angesagt ist, schreibt der Autor aus der Distanz; wo er als Vertrauter berichtet, stellt er uns nicht nur Jürg, den Klempner und Künstler, vor, sondern ganz am Ende auch Christa – und wie er sie kennenlernte. Seine Christa? Spätestens jetzt weiss man: Man gehört als Lesende und Lesender zur Familie. 31wunderbare Texte der Freundschaft. Für jeden Tag des Oktobers einer. ● pd. Autor Emil Zopfi lädt in die Landesbibliothek nach Glarus ein. (Foto: zvg) Ausstellung «Glarner Schätze» im Freulerpalast, Näfels Gratis-Führung Am Samstag, 6. Oktober, um 14.00 Uhr haben interessierte Personen ein weiteres Mal die Gelegenheit, gegen Vorweisung des Museumstickets kostenlos an einer Führung die Ausstellung «Glarner Schätze» zu entdecken. Die Sonderausstellung gibt Einblicke in private Sammlungen von Grafiken, Postkarten, Puppenstuben und vielen weiteren Gegenständen, die das kulturelle Erbe des Kantons sichtbar machen. Die Ausstellung dieser wichtigen Glarner Zeugnisse der Vergangenheit dauert noch bis am Freitag, 30. November. ● pd. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von10.00 bis12.00 und von14.00 bis 17.00 Uhr, Samstag und Sonntag von 10.00 bis 17.00 Uhr. Infos unter www.freulerpalast.ch. EMK Glarus «Giovanni Segantini – ein ruheloser Einzelgänger» Am Donnerstag, 11. Oktober, findet um 15.00 Uhr in der Evangelisch-Metho distischen Kirche, an der Ennetbühlerstrasse 8 in Glarus, der Treffpunkt zum Thema für Leute mit Lebenserfahrung statt. Der eigenwillige Künstler Giovanni Segantini, der auf der Höhe seiner Karriere im Alter von 41 Jahren gestorben ist (1858 –1899), will mit seinen Bildern zum Nachdenken und Staunen bringen. Bild-Vortrag von Max Huber. Anschliessend sind alle zu Kaffee oder Tee und etwas Süssem eingeladen und sicher gibt es wieder eine gute Gemeinschaft und viel zu plaudern. ● eing. Baumgartner-Frauenstiftung Preisausschreibung Die Baumgartner-Frauenstiftung richtet alle zwei Jahre einen Preis aus. Ende 2018 sollen nun wieder 5000 Franken für ein Projekt im Bereich Frauenbildung vergeben werden. Interessierte Frauen können sich mit einem spezifischen Bildungs - projekt bis Ende Oktober bei der Stiftung um den Betrag bewerben. Der Preis soll einer Frau oder einer Frauengruppe er - möglichen, ein Projekt zu verwirklichen, das aus eigenen Mitteln nicht finanziert werden könnte. Der Stiftungsrat entscheidet im Dezember über die Preisvergabe. Die Baumgartner-Frauenstiftung wurde von Adelheid Baumgartner und Maria E. Tuggener- Baumgartner gegründet und hat ihren Sitz in Sool. ● pd. Bewerbungen richten sie bitte an: Maria Tuggener-Baumgartner, Schachenweg 10, 8610 Uster. Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20 Telefax 044 457 70 30

Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Seite 13 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. Alpheimfahrt Fittern – Engi Morgen früh beim Tau man sah’s noch kaum wurde s’Vieh gebracht zum Wagenplatz. Zu guter Letzt kam s’Gabi kein bisschen wie ein Stabi. Es war eine Prömieere doch niemand griff ins Leere. Kein Tier ging ohne Schmuck, das Klingen war der Punkt! Dann noch das Persönliche sich selber zu verschönlichen. Gesucht wurde ein verstecktes Klo zum s’Angschtbisi usälo, davon gibt’s aber kein Video. Sowas tät ich mich nicht trauen, wusste deshalb nicht mehr wohin schauen. Kam aber trotzdem nicht drumherum, sah 2 weisse Wädli, mehr schön als krumm. Zuvorderst Viehhüter Tobias verstand keinen Spass. Zu Tale gings mit ernster Miene kein bisschen nach der Sonne schielen. Immer schön geradeaus - durchs Tal hinaus. Abwechslungsweise Vieh dann Hirte, am Strassenrand die Wirte. Ein Lob dem Organisator er kam auch selber ohne Motor. Älpler mit Leib und Seele das kann dem niemand stehlen! Ein Fän Endlich 30 Liebes Gotti, liebe Claudia, wir wünschen dir zu deinem 30. Geburtstag nur das Beste, Glück und Freude. Wir freuen uns diesen besonderen Tag mit dir zu feiern. Liebe Grüsse Antonio, Francesca und Pasquale INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Waldreservate Elm und Niederurnen Fast wie im Tessin 25-Jahre- Pflegedienst Morgen Freitag sind es 25 Jahre her, seit Nina Grob-Trepp in die Dienste vom Alterszentrum Schwanden eingetreten ist. Sie feiert also ihr silbernes Arbeitsjubiläum. In den hochgelegenen Bündner- Huoben aufgewachsen, hat sie schnell Zugang zu den Glarner - innen und Glarnern gefunden. Dank ihrer einfühlsamen und ruhigen Art vereinigt sie auch Eigenschaften, die für ihren Beruf als Pflegehelferin von grossem Nutzen sind. So ist es nicht erstaunlich, dass sie mit gewissenhaft korrekter Arbeitsweise das Vertrauen von Mitarbeitenden wie auch Bewohnerinnen und Bewohner erlangte und zur Stütze des Teams wurde. Ebenso ist es für sie eine Selbstverständlichkeit, bei personellen Engpässen auszuhelfen und ihre Kolleginnen/Kollegen tatkräftig zu unterstützen. Ihre Offenheit regt auch immer wieder zum Mitdenken und zum Miteinander an. Sie lebt die Loyalität gegenüber dem Alterszentrum vor. So kann sie kurz nach ihrem 25. Hochzeitstag auch mit Stolz und grosser Genugtuung auf 25 Dienstjahre bei uns zurückblicken. Gerne hoffen wir, dass sie in der Familie oder bei ihren Hobby’s weiterhin Kraft tanken kann, um die berufliche Belastung bewältigen zu können. Heimleitung, Kolleginnen und Kollegen sowie natürlich alle Bewohnerinnen und Bewohner des Alterszentrums Schwanden gratulieren ihr ganz herzlich zum Jubiläum. Wir alle wünschen ihr weiterhin viel Befriedigung bei ihrer Arbeit zum Wohle unserer Mitmenschen. Heimleitung Alterszentrum Schwanden Herbstfarben und südländisches Flair: das bieten die zwei Waldreservate Gandwald in Elm und Plattenwald in Niederurnen. Die beiden Neuzugänge auf der Kantons-App «Glarner Waldperlen» bestechen durch alte Steinplattenwege, magische Bergahorne, knorrige Eichen und vom Föhn geprägtes Grün. Mit «Toggi», dem vorwitzigen Buntspecht, werden die beiden digitalen Entdeckungstouren ab Herbstferienbeginn zum Spass für die ganze Familie. Weitere Informationen unter www.gl.ch/waldreservate oder im Naturzentrum Glarnerland – www.naturzentrumglarnerland.ch. (Bildbericht: zvg) Dienstjubiläum bei den Technischen Betrieben Glarus Nord 15 Jahre Vreni Laager Am 1. Oktober 2003 hat Vreni Laager aus Mollis im damaligen EW Mollis mit Zähler Ablesungen begonnen, die zu dieser Zeit jeweils im Frühling und im Herbst durchgeführt wurden. Heute ist sie bei den TBGN neben der jährlichen Ablesung zur Schlussrechnung für die Ablesungen zu den laufenden Mutationen bei Wohnungswechsel, Zu- und Wegzug der Einwohner im Einsatz. Somit ist sie das ganze Jahr für die TBGN unterwegs und kennt entsprechend ihre Kunden und ihr Gebiet sehr gut. Das ganze Team gratuliert zum Jubiläum und dankt Vreni für die langjährige Treue und Mitarbeit. Wir wünschen Vreni für ihre weitere Tätigkeit bei den TBGN viel Freude und gute Gesundheit. Wir gratulieren Pascal Kamber, von Luchsingen ganz herzlich zum erfolgreich abgeschlossenen Studium an der HSR als Bachelor of Science FHO in Maschinentechnik und der Auszeichnung für die Bachelorarbeit. Wir wünschen dir für die Zukunft als Ingenieur viel Erfolg. Wir sind stolz auf dich Mami, Papi und Ruth Liäbi Molliser-Landfrauä Ich möcht üch allne ganz herzli «danggä» säge für ds letscht Wuchänänd wo ihr bachä händ, am Kuächästand gsi sind, oder am Apéro ghulfä händ. Das isch ä super Iisatz gsi vu üch allnä. Danggä viel mal. Grüssli Maya 34. Glarner Stadtlauf Stefan Schiesser: Alles paletti Die Vorbereitungen für den 34. Glarner Stadtlauf vom Samstag, 27. Oktober, laufen auf Hochtouren. «Läuft alles rund, was ist neu, gibt es Wünsche?» fragen wir OK-Präsident Stefan Schiesser. Stefan Schiesser leitet die letzte Sitzung des OK vor dem 34. Glarner Stadtlauf. «Ja, wir sind bereit», sagt OK-Präsident Stefan Schiesser, Glarus, «zumal wir auf ein erfahrenes Team zählen können und die Bereitschaft der Helferinnen und Helfer erfreulich gut ist. Neu ist, dass wir weitere Sponsoren gefunden haben, die mithelfen, den gesamten Anlass auch finanziell über die Runden zu bringen. Neu ist ebenfalls, dass der Zeitpunkt der einzelnen Rangverkündigungen programmiert ist. So wissen die Schülerinnen und Schüler bereits um12.00 Uhr, welchen Rang sie belegt haben.» Schön wäre es, so Stefan Schiesser, dass die Rekordteilnehmerzahl von gut 1500 erreicht oder gar verbessert werden könnte. Das hängt vor allem davon ab, dass Schulklassen von Bilten bis Braunwald mitmachen und möglichst alle Schulhäuser vertreten sind. Natürlich tragen alle anderen (Foto: R.E.) Kategorien wie MuKi/VaKi oder Vereinsmannschaften ebenfalls dazu bei. Man ist auch daran, einige starke auswärtige Läuferinnen und Läufer an den Start zu bringen. Bisher sind ausserordentlich viele Zuschauer an den Stadtlauf gekommen, man hofft, dass das auch bei der 34. Austragung der Fall sein wird. Eine leistungsfähige Festwirtschaft unter Dach sorgt für das leibliche Wohl. Alles, was erwirtschaftet wird, kommt dem Stadtlauf zugute. Zum Schluss appelliert Stefan Schiesser an die Automobilisten, sich an die Parkverbote zu halten und Geduld zu üben, wenn es Wartezeiten geben sollte. Jedenfalls ist der Zaunplatz von Süden her problemlos erreichbar. Schliesslich hofft man auf gutes Wetter, wie das in den letzten Jahren fast immer der Fall war. ● R. E. STEH -SATZ von Maya Ziegler-Bodmer Badespass Draussen sind die Berge mit einem Hauch von Schnee bedeckt. Doch meine Gedanken sind noch immer am herrlichen Strand am Mittelmeer. Kristallklar war das Wasser, seine Temperatur mit 21 Grad ideal für die Jahreszeit. Zumindest für mich, denn mein Begleiter zog es vor, seine Längen im geheizten Hallenbad zu ziehen. Grund genug, ihn ein wenig zu verspotten: «Draussen, an der frischen Meeresluft, scheint die Sonne, und du drehst deine Runden im chlor - getränkten Nass wie ein Seelöwe im Zoo!» Schon, aber das Wasser sei mit 26 Grad gerade richtig für sein Wohlbefinden, gab er zurück. Beim Dinner waren das Hallenbad und das vor dem Haus liegende Meer erneut ein Thema. Währenddem ich mich hungrig und genussvoll am herrlichen Buffet bediente, stocherte er nachdenklich auf seinem Teller herum. Schliesslich meinte er: «Du hast schon recht, schwimmen im Hallenbad, inmitten von vielen weiteren ‹Gfrörli›, ist nicht appetitanregend».Als energie - bewusster Zeitgenosse rechnete er den Energieverbrauch aus und natürlich auch die daraus ent - stehenden Kosten. Diese hätten bestimmt eine Auswirkung auf den Übernachtungspreis des Hotels. Zudem stelle sich die Frage, weshalb es direkt an der sonnen - verwöhnten Küste überhaupt ein Hallenbad brauche, wo doch das Salzwasser für Atemwege und Gelenke so gesund sei. Und, wenn er sich überlege, sei das Bad in der «Menge» nicht wirklich er - frischend. Und ähhh ..., die Luft in der Halle sei ziemlich stickig und mit allerlei Düften angereichert: Parfüm, Deo, Heilkräutersalbe und körperlichen Ausscheidungen – igitt! Na also, und ich, der Eifersucht leicht unterworfen, glaubte schon, dass es für seinen Aufenthalt im Indoor-Pool andere Gründe gäbe. Das Gespräch endete mit der Analyse, dass die Fische aus dem Meer auch besser schmecken als diejenigen aus einer Zucht mit mickrigen Becken. Beim anschliessenden Spaziergang entlang der Küste brauchte es keine weiteren Überredungskünste meinerseits. Flugs streifte mein Bester die Sneakers von den Füssen, um diese in der Adria zu erfrischen. Derweil haben wir in den News erfahren, dass die Stimmbevölkerung von Glarus Nord dem Ausbaukredit für die lintharena sgu grossmehrheitlich zugestimmt hat. Das Hallenbad mit Vergnügungspark – selbstverständlich viel, viel sauberer als jenes des 4-Sterne-Hotels – bleibt erhalten. Sogar eine tolle Sauna und neue Garderoben soll es geben! Das Freibad indes wird aufgehoben, weshalb auch immer. Dabei könnte für dessen Erwärmung die Sommersonne einen wertvollen und kostenlosen Beitrag spenden. Nicht alle können sich Ferien am Meer leisten, und die Temperaturen der naheliegenden Seen bewertet mein Bester mit einem kräftigen «Brrrrrrrrrrrrrrrhh ...!» ●

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