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40. Ausgabe 2018 (4. Oktober 2018)

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Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Seite 8 Aus den Verhandlungen des Regierungsrates vom Dienstag, 2. Oktober 2018 Fortsetzung von Seite 7 Die Finanzierungsfrage bei diesen Investitionen stellt sich erst, wenn die konkreten Projekte entscheidungsreif sind. Der Bausteuerzuschlag für das Kantonsspital läuft 2021 aus. Dann ist die Gesamtsanierung des Spitals auch finanziell abgeschlossen, der Tilgungsbestand auf Null zurück - gefahren. Dies hat den Vorteil, dass die Steuerbelastung aufgrund neuer Zuschläge nicht ansteigt und mit leichten Schwankungen nahezu konstant bleibt. Der Bausteuerzuschlag bewegt sich in der Finanzplanperiode um die 1,5 Prozent, also dem Niveau, das neu ab 2019 gilt. Die Finanzplanung zeigt ein bekanntes Bild aus der Vergangenheit: Die Ausgaben steigen kontinuierlich, während die Erträge stagnieren. Diese aufgehende Kostenschere zeigt sich jeweils in der Budgetierung, bis jetzt hingegen noch nicht beim Rechnungsabschluss. Es liegt in der Natur der Sache, dass der Blick in die Zukunft mit Unsicherheiten und Fragezeichen verbunden ist. So ist der Rechtsstreit der Axpo mit dem Kanton im Zusammenhang mit der Erstellung des Pumpspeicherkraftwerkes Linth-Limmern nach wie vor offen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist der nationale Finanzausgleich (NFA), der für den Kanton von grosser Wichtigkeit ist. Gemäss derzeitigem Wissenstand steigen die Ausgleichszahlungen gegenüber dem heutigen Niveau (72 Mio. Fr.) auf 77 Mio. Franken an. Fazit Die finanziellen Zukunftsaussichten werden geprägt durch die anstehenden, neuen Grossinvestitionen. Das regierungsrätliche Ziel einer auf Stabilität ausgerichteten Finanzpolitik unter Beibehaltung der fiskalischen Belastung auf heutigem Niveau kann in der Finanzplanperiode eingehalten werden. Die Ausgangslage des Kantons ist aufgrund der sehr guten Rechnungsabschlüsse der vergangenen Jahre sehr komfortabel. Sie erlaubt, die Lasten auch bei einer finanziellen Eintrübung gut zu schultern. Stand - orte mit einer nachhaltigen Finanz - politik werden die Steuersätze zumindest mittel fristig beibehalten können. Strassenbauprogramm 2019 Dem Landrat wird beantragt, dem Strassenbauprogramm 2019 und einem Kredit von 150 000 Franken für den Ausbau und den ordentlichen Unterhalt der Radrouten Linthal – Bilten und Niederurnen – Mühlehorn zuzustimmen sowie von der Orientierung bezüglich der Massnahmen im öffent - lichen Verkehr Kenntnis zu nehmen. Strassenbau/Radroute Das Strassenbauprogramm 2019 sieht Investitionen von 16,1 Mio. Franken vor. Die Bundesbeiträge daran be - tragen 70 000 Franken. Für den baulichen Unterhalt sind in der Erfolgsrechnung Aufwände von insgesamt 3,102 Mio. Franken vorgesehen. Für Lärmsanierungen an Kantonsstrassen sind gesamthaft 480 000 Franken im Budget 2019 eingestellt. Entwicklung Bausteuerzuschlag der einfachen Steuer 2017– 2023 Vom Bund werden Beiträge von 30 000 Franken erwartet. 2019 sind Fenstersanierungen in Niederurnen, Oberurnen, Näfels, Glarus und Schwanden vorgesehen, Planungen erfolgen in Riedern, Mitlödi, Schwanden und südlich von Schwanden. Bei der Radroute ist nebst dem Unterhalt ein Belagseinbau auf der Strecke Leuggelbach –Haslen im Bereich Brunnenrai/Allmeind, Nidfurn, mit Kosten von 100 000 Franken geplant. Öffentlicher Verkehr Busausschreibung: Nach dem Rückzug der SBB AG als Betreiberin der Buslinien 511 Ziegelbrücke – Mühlehorn, 512 Ziegelbrücke – Mollis sowie der Nachtbusse zwischen Ziegelbrücke und Linthal wurden diese Linien neu ausgeschrieben. Von drei Offerten erwies sich das Angebot der PostAuto Schweiz AG unter Berücksichtigung aller Zuschlagskriterien als am günstigsten. Durch die Ausschreibung reduzieren sich die Kosten für die Besteller jährlich um 1,1 Mio. Franken. Der Kanton Glarus profitiert von einer jährlichen Abgeltungs - reduktion von rund 800 000 Franken. Nach durchgeführter Konzessions - anhörung wird das Bundesamt für Verkehr (BAV) den Vergabeentscheid verfügen. Betreiberwechsel S6 / Eckanschluss Ziegelbrücke: Die S6 wird ab Dezember 2020 von der Schweizerischen Südostbahn (SOB) betrieben, welche die Konzession von der SBB übernimmt. Die SOB wird auf der S6 Rapperswil – Ziegelbrücke – Schwanden mit den vierteiligen Flirt-Zügen neuestes Rollmaterial einsetzen. In Rapperswil können die Anschlüsse Richtung Zürcher Oberland in beiden Richtungen wieder am selben Perron sichergestellt werden. Dank den spurtstarken Zügen realisiert die SOB auch im Knoten Ziegelbrücke neue Anschlussverbindungen: Die Verbindung vom Glarnerland an die S-Bahn Richtung Walensee, die bisher knapp verpasst wurde, kann neu erreicht werden. Aufgrund von Sanierungs - arbeiten an der SBB-Strecke Ziegelbrücke –Chur ist dies aus fahrplantechnischen Gründen allerdings erst ab Dezember 2022 möglich. Zur Herstellung des Eckanschlusses in Ziegelbrücke kann ab Dezember 2022 der Bahnhof Nieder- und Oberurnen nur noch stündlich statt wie bisher halb - stündlich bedient werden. Bereits heute verfügt Nieder- und Oberurnen neben der Bahnverbindung über einen Halbstundentakt mit dem Bus. Rückerstattung PostAuto Schweiz AG: In der aufgedeckten Betrugsaffäre der PostAuto Schweiz AG sind in der Zwischenzeit die Zahlen bekannt. Insgesamt wird die Post Bund, Kantonen und Gemeinden rund 188,1 Mio. Franken zurückerstatten. Die Kantone sind ganz unterschiedlich betroffen. Die Erstattung für den Kanton Glarus beläuft sich auf rund 96 000 Franken. Hierzu wird eine Vereinbarung zwischen der PostAuto Schweiz AG und dem Kanton Glarus geschlossen. STEP-Ausbauschritt 2030: Der Kanton Glarus hat in der Planungsregion Ostschweiz im Zu - sammenhang mit dem Strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur (STEP) folgende Angebotsanpassungen für den Ausbauschritt 2030 gefordert: • Herstellen halbstündlicher Eck - anschluss in Ziegelbrücke vom Glarnerland in Richtung Mühlehorn – Sargans – Chur. • Schwanden – Linthal: Verdichtung zu einem Halbstundentakt mit Wegfall des Acht-Minuten-Aufenthalts in Schwanden. • Halt der direkten S-Bahn Ziegelbrücke – Zürich an allen Bahnhöfen zwischen Ziegelbrücke und Pfäffikon SZ. Zurzeit erarbeitet das BAV die Botschaft. Der Bundesrat beschliesst voraussichtlich im Spätherbst 2018 darüber. Die Ausbauvariante «11 Mia. Franken» beinhaltet die Kreuzungsstelle Grosstal. Das Parlament berät die Vorlage voraussichtlich 2019. Politische Vorstösse Der Dorfverein Sool reichte im Februar 2018 den Memorialsantrag Öffentlicher Verkehr für alle Gemeinden ein. Der Landrat erklärte diesen Ende August 2018 als rechtlich zu - lässig und erheblich. Er wird voraussichtlich an der Landsgemeinde 2020 behandelt. Interpellation «Aktuelle Tätigkeiten der GLKB» Mitte Juli 2018 reichte die SP-Fraktion die Interpellation «zu den aktuellen Tätigkeiten der Glarner Kantonalbank» ein. Darin erkundigt sie sich zu zwei ausserkantonalen Geschäfts - tätigkeiten der Glarner Kantonalbank (Verwaltung von Hypotheken und Ankauf von Hypothekarforderungen von Drittfirmen). Die Interpellation wird wie folgt beantwortet: Allgemeine Bemerkungen Das Gesetz über die Glarner Kantonalbank (Kantonalbankgesetz) hält in Artikel 3 Absatz 2 fest (Hervorhebung durch Regierungsrat): 2 Geschäfte in der übrigen Schweiz sind zulässig, unterliegen aber höheren Risikoanforderungen. Der Kommentar im Memorial für die Landsgemeinde 2009 hält zu diesem Artikel fest (Hervorhebung durch Regierungsrat): «Die GLKB darf zwar grundsätzlich in der ganzen Schweiz Geschäfte tätigen. Soweit sich diese jedoch auf Regionen ausserhalb des Geschäftsgebietes (Kanton Glarus, Gaster, March, See, Höfe) beziehen, müssen sie höheren Risikoanforderungen genügen. […]» Regierungs- und Landrat haben sich damals im Rahmen der Eignerstrategie, intensiv und explizit mit der Frage beschäftigt, inwiefern die GLKB ausserhalb der Kantonsgrenzen tätig sein darf. Davon zeugt der Detailkommentar zur Eignerstrategie im Memorial für die Landsgemeinde 2009, welcher diese Abwägungen wiedergibt. Nachfolgend sind wichtige Überlegungen zu diesem Thema zitiert (Hervorhebung durch Regierungsrat): «Die Kantonalbanken als Staats - institute waren ein Angebot der öffent - lichen Hand für die Kantonseinwohner, ihre Ersparnisse sicher anlegen zu können – weil der Bestand der Gelder vom Kanton garantiert wurde. Vor allem Kleinsparer wurden an - gesprochen; auch sie sollten ‹ihre› Bank haben. Ausserdem sollten Private oder Kleinunternehmer, die von den Geschäftsbanken keinen Kredit erhielten, auf eine Bank zählen können. Es galt, damals bestehende Marktunvollkommenheiten zu be sei - tigen. Die Beschränkung der Geschäftstätigkeit auf das Kantonsgebiet war folgerichtig, denn zum einen wollten alle Kantone diese Dienst leistungen anbieten, durften sich dabei aber nicht ins Gehege kommen, und zum anderen waren die Kenntnisse über ausserkantonale Geschäftsgepflogenheiten beschränkt, weshalb eine Ausweitung des Geschäftsrayons mit einem erhöhten Risiko verbunden war. Aufgrund der heute verstärkten Wettbewerbssituation erleiden Kantonalbanken, die ein Leistungsauftrag im Kreditgeschäft auf ihre Kantons - gebiete beschränkt, Marktnachteile; einige Kantonalbanken wie die von Basel oder St. Gallen streben mit neu erworbenen Tochtergesellschaften eine Expansion ausserhalb des Kantonsgebiets oder gar im nahen Ausland an. Deswegen eröffnete der Gesetzgeber 2003 der GLKB die Möglichkeit, ausserhalb des Kantons tätig zu werden. […] Die Alternative – Beschränkung des Geschäftsgebiets auf die Kantonsgrenze – weist verschiedene Nachteile auf. Der strategische und operative Handlungsspielraum ist durch die grundsätzliche Fixierung des Geschäftskreises auf die Kantonsgrenze und die angrenzenden Gebiete ein - geschränkt. Diese Beschränkung ist auch aus Risikosicht negativ, da sie einen geografischen Risikoausgleich verhindert. […] Anderseits ist eine Erweiterung des Marktgebiets schwierig. Es gibt kaum ein Gebiet in der Schweiz, welches nicht ausreichend mit Bankdienst - leistungen versorgt oder sogar überversorgt ist. […] Die Eignerstrategie stellt sicher, dass die GLKB weiterhin den Kanton Glarus als Hauptmarkt bedient. Zwecks Diversifikation des Risikos sollen Geschäfte ausserhalb des Kantons erlaubt bleiben. Die in den übrigen Gebieten der Schweiz getätigten Geschäfte unterliegen jedoch höheren Risikoanforderungen; […]» Beantwortung Erachtet der Regierungsrat das Vorgehen der GLKB in diesen Geschäften als durch das GLKB-Gesetz gedeckt? Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Massnahmen ergreift der Regierungsrat? – Das Gesetz erlaubt der GLKB sogar in expressis verbis ein Engagement ausserhalb der Kantonsgrenzen. Dieses unterliegt aber höheren Risikoanforderungen. Diese Frage wurde bei der Änderung des Kantonalbankgesetzes im 2008 und 2009 intensiv diskutiert. Alle zuständigen Organe von Regierungsrat über Landrat bis hin zur Landsgemeinde stimmten diesem Grundsatz unter Abwägung der verschiedenen Argumente zu. Andere Instanzen haben ebenfalls nie einen Mangel gerügt. Im Vordergrund stehen die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma sowie die aufsichts- und obligationenrechtliche externe Revisionsstelle. Sie sind für die Überwachung und die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen zuständig. Wie beurteilt der Regierungsrat den Ankauf ausserkantonaler Hypotheken von einer Versicherung? – Der Regierungsrat verweist auf seine Bemerkungen in der Antwort auf die Interpellation der SP-Fraktion vom 17. April 2018: «Die Landsgemeinde 2009 beschloss [...] gestützt auf die vom Landrat im Oktober 2008 verabschiedete Eignerstrategie einen Paradigmawechsel: sie entschied sich bewusst für eine Richtungsänderung von der politischen Aufsicht (political governance) zu den Grundsätzen der ‹Corporate Governance› (Regeln für richtiges Benehmen der Unternehmen). Der Regierungsrat übt demnach gemäss Artikel 23a des geänderten Gesetzes über die Glarner Kantonalbank (Kantonalbankgesetz) die dem Kanton zustehenden Aktionärsrechte aus und überwacht die Einhaltung der Bestimmungen des Gesetzes durch die Bank. Darüber hinaus hat er aber keine spezifischen Einflussmöglichkeiten oder Einsichtsrechte in die Angelegenheiten der GLKB. Insbesondere sieht er es nicht als seine Aufgaben an, einzelne Geschäftsentscheide der Bank zu bewerten oder zu kommentieren. […]» Der Regierungsrat erlaubt sich ab - schliessend einen Hinweis auf eine Aussage in der Interpellation, die irritiert und befremdet. Die Interpellantin verweist auf das Geschäft mit der CredEx und schreibt korrekterweise, dass es sich hier um die Verwaltung von Hypotheken handle. Anschliessend wird dieses Geschäft in einen völlig anderen Zusammenhang gebracht und bemängelt, dass beide Geschäfte Verpflichtungen für Hypothekarkredite in Millionenhöhe ausserhalb des Kantons zur Folge hätten. Es braucht kein bankspezifisches Wissen, sondern lediglich eine sorgfältige Leseweise, um festzustellen, dass die Verwaltung von Hypotheken (Geschäfte CredEX) keine bilanzwirksamen Geschäfte sind und somit auch keine Risiken in den Büchern der GLKB darstellen. Der Regierungsrat hält ausserdem fest, dass er nicht Partei des zivil - prozessualen Verfahrens in GLKB ist und somit auch über kein spezielles Informationsrecht oder Kommunikationsrecht verfügt. Die Interpellantin erachtet einen vor unabhängigen Gerichten geführten Prozess als politisches Geschehen. Diese Auffassung teilt der Regierungsrat nicht, die Falschaussage ist richtigzustellen. Beiträge aus dem Kultur- und Sportfonds/ Natur und Heimatschutz Für kulturelle Zwecke werden aus dem Kulturfonds 34 Einzelpersonen oder Organisationen durch die Kulturkommission oder den Regierungsrat Beiträge von total 394 800 Franken gewährt oder als Defizitdeckung zugesichert. Ein Gesuch wurde ab - gelehnt. Durch den Regierungsrat werden Beiträge und Defizitbeiträge von 323 270 Franken bewilligt für: Kulturgesellschaft Glarus, Leistungs vereinbarung 2018/2019 und 2019/2020 pro Jahr 40 000 Franken, 25 000 Franken (Defizitbeitrag, Zu - sicherung); Anna-Göldi-Stiftung, Leis tungs vereinbarung 2019/2020, 100 000 Franken; Glarner Kammer - orchester, Sinfonie-, Solistenkonzert, 20 000 Franken; Glarner Singverein, Hauptkonzert, 14 265 Franken; Kulturverein Glarus Süd, Programm 96. Saison, 20 000 Franken, 2700 Franken (Defizitbeitrag, Zusicherung); Verein Kulturzyt, Programm Aug. 2018 bis Juni 2019, 7000 Franken, 7000 Franken (Defizitbeitrag, Zusicherung); GWA, Schwanden, Bewahrung und Erschliessung Druckmodell, 60 000 Franken; Schweiz. Stiftung für Landschaftsarchitektur, Rapperswil, Erschliessung Planbestand Joh. Schweizer, 27 305 Franken. Fortsetzung auf Seite 9

Donnerstag, 4. Oktober 2018 | Seite 9 Aus dem Regierungsrat vom Dienstag, 2. Oktober 2018 Fortsetzung von Seite 8 Aus dem Sportfonds werden für das zweite und dritte Quartal 2018 an 64 Gesuchstellenden Beiträge und Defizitgarantien von total 119500 Franken gewährt, darunter dem Glarner Leichtathletikverband 12 900 Franken für Gerätschaften in der Sportanlage Buchholz in Glarus. Dem Verein Lebendige Landschaft wird an die beitragsberechtigten Kosten der Wiederherstellung der Trockenmauern an der Geissgasse in Mitlödi ein Kantonsbeitrag von 28 Prozent, im Maximum 117 750 Franken, zugesichert. Genehmigung von drei Tarifverträgen Drei Tarifverträge betreffend Tages pauschalen für die Psychiatrie am Kantonsspital Glarus ab 2018 zwischen dem Kantonsspital einerseits und Tarifsuisse, der Krankenkasse CSS und der Helsana/Sanitas und KPT-Krankenkasse andererseits mit einer Basispauschale von 655 bis 660 Franken werden genehmigt. ● Glarner Krankenversicherung Prämien stabil Für 2019 werden die Prämien der Glarner Krankenversicherung stabil bleiben. Dazu beigetragen haben das Kostenbewusstsein der Genossenschafterinnen und Genossenschafter und die gute Arbeit des Versicherungsteams. Es steht ausser Frage: Die Glarner Krankenversicherung (GLKV) und ihre Versicherten haben im vergangenen Jahr einen guten Job gemacht. In einer genossenschaftlich orga nisierten Krankenkasse wie der Glarner Krankenversicherung sind stabile und tragbare Prämien ein positives Zeichen der Solidarität zwischen Gesunden und Kranken. Sie alle haben zur massvollen Entwicklung der Gesundheitskosten im Jahr 2018 beigetragen und sie alle profitieren jetzt von diesem Kosten - bewusstsein. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Kassen hat die Glarner Kranken - versicherung beschlossen, für das nächste Jahr die Prämie in der obligatorischen Kran ken - pflege versicherung nach KVG für den Kanton Glarus auf dem Stand von 2018 zu belassen – sowohl für Erwachsene wie für Kinder. Für die Kantone Schwyz und St. Gallen werden die Prämien auf die vom Bundesamt für Gesundheit fest gelegte Minimalprämie erhöht. PUBLIREPORTAGE Positive Zeichen Noch besser sind die Nachrichten für die Altersgruppe der jungen Erwachsenen zwischen dem 19. und dem 25. Altersjahr. Denn hier werden die Prämien – im Vergleich zu den Erwachsenenprämien – um bis zu 15 Prozent gesenkt, so wie es der Gesetzgeber für diese Altersgruppe vorschreibt. Das macht die GLKV zu einer attraktiven Kasse auch für Jugendliche. Schliesslich zeigt die Glarner Kranken - versicherung aber auch die Bereitschaft, bei positiver Leistungsentwicklung einen Teil des Erfolges zurückzuerstatten. Weil die medizinischen Kosten 2017 deutlich tiefer ausfielen, als bei der Prämienfestsetzung angenommen, entstand ein Überschuss. Deshalb beschloss die diesjährige General - versammlung, allen Ver sicherten im Kanton Glarus per Ende Oktober 2018 einmalig eine Überschussbeteiligung von Fr. 80.05 zurückzubezahlen. Damit belohnen die Genossenschafterinnen und Genossenschafter sich für ihr Gesundheits- und Kosten bewusstsein. Die ent - sprechenden Informationsschreiben werden den Versicherten in diesen Tagen zu gestellt. ● pd. INSERATEN-ANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Glarner Handelskammer Pläne werden begrüsst In den nächsten Wochen werden mehrere landrätliche Kommissionen und dann der Landrat über einen Verpflichtungskredit von 940 000 Franken für die Durchführung eines Architekturwettbewerbs und die Erstellung eines Vorprojekts zum Ausbau des Schulstandorts Ziegelbrücke diskutieren. Für den Vorstand der Glarner Handelskammer ist die Vorlage aus bildungs- und wirtschaftspolitischer Sicht enorm wichtig. Er steht deshalb ausnahmslos hinter dem regierungsrätlichen Antrag. Der Vorstand der Glarner Handelskammer begrüsst ausdrücklich die Pläne des Regierungsrats, die Strukturen im Glarner Berufsbildungs - wesen neu zu gestalten und den Standort Ziegelbrücke zu stärken. Bereits mit dem Bau der heutigen Berufsfachschule vor 40 Jahren haben unsere Vorfahren diesen weitsichtigen Schritt gewagt, obschon damals mit Schwanden auch ein Standort im südlichen Kantonsteil zur Diskussion stand. Rückblickend ist unbestritten, dass mit dem Entscheid eine Erfolgsgeschichte geschrieben wurde. Erst eine Infrastruktur an verkehrstechnisch optimaler Lage – auch für die umliegenden Kantone – ermöglichte dank kantonsübergreifender Schul - ortszuteilung das Führen entsprechender Klassen in mehreren Be - rufen. Der Kanton kann so nach wie vor ein breites Angebot zur Verfügung stellen, und in verschiedenen Berufen liess sich ein Abbau aus Effizienzgründen bis heute verhindern. Entstanden sind die Pläne für den nun anstehenden Ausbau des Standorts Ziegelbrücke aufgrund räumlicher Engpässe am jetzigen Berufsschulstandort des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales (BZGS) in Glarus und mittelfristigen Baubedarfs in Ziegelbrücke. Statt in einer isolierten Herangehensweise grosse Bauetappen an den aktuellen Berufsschulstandorten in Angriff zu nehmen und mit kostspieligen Grossinvestitionen die jetzige dezentrale Struktur für Jahrzehnte zu zementieren, hat der Regierungsrat eine Gesamtschau vorgenommen und vier Szenarien geprüft: • Ausbau für Pflegeausbildungen am bestehenden Standort in Glarus (alter Migros). • Neubau für Pflegeausbildungen in Glarus (Areal alte Kaserne oder Raum Bahnhof/Ennetbühls). • Zentralisierung und Ausbau in Ziegelbrücke mit Aufgabe des Stand - ortes Glarus für Pflegeausbildungen. • Kantonsexterne Lösung für Pflegeausbildungen. Aus Sicht des Vorstands der Glarner Handelskammer ist die Zusammenführung am Standort Ziegelbrücke klar zu favorisieren. Der Vorstand der Glarner Handelskammer bittet die Kommissionen und den Landrat, dem regierungsrätlichen Antrag zu folgen. Es handelt sich insgesamt um eine finanziell nachhaltige Investition an einem Standort, der ideal erschlossen ist. Das Festhalten an einer dezentralen Struktur bzw. das Zementieren derselben durch einen Ausbau des Standortes Glarus erscheint nur auf den ersten Blick günstiger (Investition rund 5,5 Mio. Franken), die Ausbildungskosten für Glarnerinnen und Glarner sind damit langfristig höher. Zudem ermöglicht dieses Szenario im Bereich der Pflegeausbildungen weder das notwendige Wachstum noch zeitgemässe Schulkonzepte, es löst das Problem des Sportunterrichtes nicht und verhindert die positiven Effekte neu gestalteter Glarner Berufsbildungsstrukturen. Mit dem Entscheid für den Ausbau in Ziegelbrücke (Investitionen in Schulraum rund 14,5 Mio. Franken, Sporthalle 5,7 Mio. Franken; Verkaufserlös Liegenschaft Glarus – 2,5 Mio. Franken) werden die Kräfte in der Berufsbildung gebündelt, der Standort Ziegelbrücke wird gestärkt und mehr ausserkantonale Studierende erhöhen den Kostendeckungsgrad. Es ist auch ein Entscheid für die Zukunft, kann doch künftig auch auf Tertiärstufe (Hochqualifizierte) ein breiteres Angebot zur Verfügung gestellt werden. Das hat wiederum einen positiven Einfluss auf das Bildungsniveau im Kanton, auf unsere Stand - ortqualität und letztlich auf das Wachstum in unserer Region. So profitieren die Wirtschaft und die Bevölkerung im Kanton vom Süden bis in den Norden. ● Peter Rufibach, Präsident der Glarner Handelskammer Storen Rollladen Fensterläden Sonnenschirme vom Fachmann SUTTERLÜTY Storen AG, 8754 Netstal Tel. 055 640 49 03 • www.sutterluety.ch 13. Ostschweizer Herbstausfahrt für Oldtimer-Lastwagen und -Cars Oldies in der Innerschweiz Am Samstag, 13. Oktober, findet bereits zum 13. Mal die traditionelle Herbstausfahrt für die Freunde alter Busse und Lastwagen statt. Die Herbstausfahrt der Oldtimer startet in Schänis. Unter den rund 70 Oldtimern be - finden sich auch die legendären SAURER-Lastwagen sowie Cars und Busse vergangener Zeiten. Als er - fahrene Organisatoren dieser farbenfrohen, jedes Jahr stattfindenden Herbstausfahrt sind auch in diesem Jahr Ruedi Schmid aus Glarus und Markus Inkamp aus Gross verantwortlich. Gemeinsam mit ihren vielen Fans freuen sich die beiden, mit ihren «alten Damen» von Schänis her - kommend durch das Riet, dann via Reichenburg – Wollerau – Samstagern – Mettmenstetten – Hünenberg – bis Küssnacht am Rigi zu tuckern. Dort wird das Mittagessen eingenommen. Nach einer verdienten Mittagspause fährt die lange Truckerkolonne (Foto: zvg) in gemächlichem Tempo über Arth- Goldau und den Sattel zum Endziel in Altendorf, wo als krönender Abschluss ein feiner Zvieri eingenommen wird. Die Herbstausfahrt findet wie immer bei jedem Wetter statt. Die Fahrer besammeln sich am Samstag, 13. Oktober, um 09.00 Uhr auf dem Parkplatz der Firma bico-Matratzen in Schänis. Abfahrt ist um 10.00 Uhr. ● Hasp Dachsanierungen F. Hösli, 8762 Schwanden Telefon 055 64410 06 www.f-hoesli-ag.ch

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