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40. Ausgabe 2019 (3. Oktober 2019)

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Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Seite 26 Lehrlingsausflug Kunststoff Schwanden AG Lehrlinge bei SRF Dieses Jahr zog es uns am Lehrlingsausflug der Kunststoff Schwanden AG mitten ins Showbusiness. Wir besuchten das Studio vom Schweizer Radio und Fernsehen in Zürich Leutschenbach. Frauenturnverein Oberurnen auf Turnfahrt Nach Mostindien 21 Turnerinnen machten sich am Mittwoch, 25. September, auf den Weg in den Thurgau. Die Mosterei Möhl stand auf dem Programm der Turnfahrt. Beeindruckt von der Mosterei: Der Frauenturnverein Oberurnen. (Foto: zvg) Von Leutschenbach zur Paintballarena: die Lehrlinge der Kunststoff Schwanden Bei SRF angekommen, wurden wir herzlich empfangen, mit einem kurzen Imagefilm startete die Führung. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wo Sendungen wie Tagesschau, 10 vor 10, Arena oder Happy Day aufgenommen werden. Zwei Lernende durften sich sogar als Sportmoderatoren versuchen. Am Zusammenspiel von Sprecher und Bediener des Teleprompters müssten sie noch etwas üben, aber dann stehe einer TV-Karriere nichts mehr im Weg, meinte ein Guide. Nach der Führung gings zum Mittagessen Fischerverein Mollis «Bachbutzetä» Bei fast sommerlichen Bedingungen wurde die traditionelle «Bachbutzetä» des Fischervereins Mollis durchgeführt. (Foto: zvg) ins Personalrestaurant von SRF. Wir waren erstaunt von der grossen Auswahl und genossen das Essen sehr. Wieder an der frischen Luft machten wir uns auf den Weg nach Schänis in die Paintballarena, wo wir mit Overall, Halsschutz und Maske ausgerüstet wurden und erfuhren, wie man mit dem Markierer umgeht. Danach ging es endlich los! Wir durften zwei Stunden lang in zwei Teams gegeneinander spielen. Zum Glück konnte man zwischen den Runden oder wenn man getroffen wurde jeweils kurz verschnaufen. Denn es war anstrengender als gedacht. Zwischen den aus - geglichenen Teams resultierte am Schluss ein Unentschieden. Nach einer erfrischenden Dusche fuhren wir mit dem Car zurück nach Glarus und gingen ins Restaurant Waage Nachtessen. Bei Pizza und spannenden Gesprächen liessen wir den Abend ausklingen und schauten auf einen tollen Tag zurück. Wir danken der Kunststoff Schwanden AG, dass wir jedes Jahr einen so tollen Lehrlingsausflug machen dürfen! ● Yannik Bruhin Boutique QP+M, Glarus Modern und ungezwungen Nach wie vor ist die Boutique QP+M einem modernen, ungezwungenen Stil ebenso verpflichtet wie einer hohen, zeitlosen Qualität. Im Fischli-Car mit Chauffeur Norbert ging es sicher über den Ricken. Wuchtige Wolkengebilde zeugten vom Regen in der vergangenen Nacht. Zügig, unterbrochen nur von einem kurzen Kaffeehalt, erreichten wir das Ziel. Weisse, auf dem Boden aufgemalte Äpfel führten uns zum Eingang der Mosterei. Hier nahm uns ein kundiger Führer in Empfang. Zuerst zeigte man einen Film, von den Anfängen im Restaurant Rössli bis zur heutigen Mosterei Möhl, die eine der grössten in der Schweiz ist. Mit Kopfhörer ging es weiter, denn in einigen der Gebäude herrscht ein hoher Geräuschpegel, ausgelöst durch die riesigen Maschinen, die den Saft aus den Äpfeln pressen. Von einer Terrasse sah man auf dem Vorplatz des Betriebs riesige, tief in den Boden eingelassene Behälter, die mit Wasser gefüllt waren, damit die Äpfel keine Beulen bekommen, wenn die Bauern sie mit den Kippern hineinrutschen lassen. Der Weg vom Apfel bis zum Most wurde ausführlich erklärt. Da standen Monster von Maschinen, Hallen mit Eichenfässern, man hätte darin wohnen können, Aufbereitungsanlagen und riesige Behälter für den fertigen Most. Von August bis Oktober läuft die Produktion auf Hochtouren, in den andern Monaten wird gewartet, gereinigt und Forschung betrieben. Wegen der Hygienevorschriften konnten wir die Abfüllabteilung, wo alles bis zur Verpackung automatisiert ist, nur im Film anschauen. Herr Steinbeck präsentierte zum Schluss die verschiedenen Produkte, welche Möhl herstellt, und erläuterte die Unterschiede. Die neuen Cider-Getränke konnten wir ausgiebig probieren und vergleichen. Wir bekamen auch Muster in einem Miniharassli mit nach Hause. Das Museum der Firma konnte jede im eigenen Tempo besichtigen. Hungrig geworden genoss die Gruppe im Seepark ein üppiges Mittagessen. In Grüppchen bummelten alle in der Altstadt von Arbon oder an der Seepromenade. Die Sonne hatte sich durchgesetzt, so dass wir im Gartenrestaurant Dessert und oder Kaffee geniessen konnten. Auf dem Heimweg kam uns eine Regenfront ent - gegen, ein Regenbogen begleitete uns nach Hause. ● Annemarie Fehr DTV Oberurnen Auf kulinarischer Turnfahrt Bei hervorragender Wetterprognose und mit bester Laune im Gepäck machte sich am Samstagmorgen, 14. September, der DTV Oberurnen auf die von Nadine Keller und Sybille Kieni organisierte Turnfahrt. Beim Abladen im Werkhof Jordan, Mollis. Eine gut gelaunte Truppe mit Jung - fischern und Mitgliedern machte sich ans Werk, um die Dorfbäche vom Abfall zu befreien und diesen beim Werkhof Jordan richtig zu entsorgen. Ganze Velos, Alu-Dosen, Flaschen und anderer Wohlstandsmüll wurden aus den Bächen geholt, damit die Fische wieder ungehindert aufsteigen können. Nach dem Znüni, offeriert vom Verein, wurden die Ufer des Rütelibaches bei der Post von Gestrüpp und Stauden befreit. Auch hier wurde viel Abfall wie Alu-Dosen, Zigarettenpackungen, Einkaufstaschen, Robidog-Säckli geborgen. Das gehört alles nicht in ein Gewässer. Es ist sehr schade, wenn Bäche zur Müllkippe (Foto: zvg) verkommen. Hier sollten sich die Schule und speziell die Eltern im Bereich Umwelt bewusst mehr einsetzen. Für diese Arbeiten stellt die Firma Rauner den Anhänger zur Verfügung, er wird seit Jahren durch langjährige Mitglieder wie Maik Pitsch mit dem PW gefahren. Auch die Firma Seliner in Niederurnen hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Fischer. Ebenfalls danken die Fischer dem Restaurant Bären, Mollis, sowie der Gemeinde Glarus Nord mit ihren Mitarbeitern für ihre Unterstützung. Danke auch den Helfern und Chrampfern, welche an der Bachbutzetä 2019 mit dabei waren. ● Bruno Denzler Willkommen zu einer neuen, inspirierenden Saison in der Boutique QP+M. (Foto: zvg) Wie QP+M diesen Stil definiert, ist jedoch immer im Fluss und verändert und entwickelt sich mit den Anforderungen und Möglichkeiten unserer Zeit. ● pd. Boutique QP+M Rathausplatz, 8750 Glarus Telefon 055 640 49 00 INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Der DTV Oberurnen mitten in der Altstadt von Stein am Rhein. Mit dem Zug ging es für die 14 Turnerinnen nach Schaffhausen. Hier erwartete sie eine aufregende, kulinarische Schnitzeljagd, bei der sie die Altstadt auf spannende Art entdeckten. In drei Teams mussten Rätsel gelöst werden, die zu den Stationen des «Food Trails» führten. Bei jeder Station gab es eine Spezialität aus Schaffhausen, weder die Zwiebelliebhaber noch die Weinkenner kamen dabei zu kurz. Danach blieb noch etwas freie Zeit zum Shoppen und Verweilen, bevor es nach Stein am Rhein ging. Hier gönnten sich einige einen Apéro, während die anderen sich bereits fürs gemeinsame Abendessen schick machten. Der Abend klang bei einem leckeren Drink in (Foto: zvg) einer gemütlichen Bar aus. Am Sonntagmorgen machten sich alle auf zur Stadtführung durch Stein am Rhein. Das Thema «Schrecknisse und Skandale» zog sie in Bann. Frau Vetterli erzählte der Gruppe alte Geschichten und interessante Fakten über die wunderschöne Stadt. Nach dem Mittag - essen mitten in der Altstadt machten sich die Turnerinnen auf den Heimweg, natürlich nicht ohne den Zwischenstopp beim berühmten Rheinfall, dieser ist schliesslich ein «Must see» für Schaffhausen-Touristinnen. Gegen 18.00 Uhr erreichten sie, zufrieden und erschöpft, das Glarnerland und freuen sich bereits auf die nächste Turnerfahrt. ● Nadine Keller und Sybille Kieni

FAHRZEUGMARKT Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Seite 27 Kaufe alle Autos und Busse für Export. Tel. 079 216 79 81 • Tel. 076 329 82 86 Auch Toyota-Busse mit Kasten, Fenster oder Brücke. Kilometer und Zustand egal, auch Unfall. Mo – So, 07.00 – 22.00 Uhr, immer erreichbar. Glarner Sportschützen Auf Ziellinie gestoppt Die Sportschützen Glarnerland zeigten eine tolle Teamleistung und unterlagen im Final der Kleinkaliber-Mannschaftsmeisterschaft Domat-Ems. «Everesting» Zwei «verrückte» Biker «Everesting», so heisst die neue Challenge unter den Ausdauerathleten. Dabei wird der Mount Everest (8848 m ü. M.) an einem Stück zu Fuss, per Fahrrad oder mit den Tourenskis bezwungen. Die Strecke kann frei gewählt und alleine oder als Stafette absolviert werden. Florian Vogel und rechts Pius Hunold auf dem Weg auf den Sackberg. (Foto: zvg) Gute Miene zum bösen Spiel: hinten von links: Andreas Stüssi, Gina Landolt, Rolf Lehmann, Jürg Fischli, Tim Landolt, Marcel Feusi; vorne von links: Mischa Armati, Ersatzschütze René Müller, André Eberhard. Am Sonntag, 22. September, reisten die Sportschützen Glarnerland an den Kleinkaliber Mannschaftsmeisterschafts-Aufstiegswettkampf nach Schwadernau – mit dem Ziel, den Aufstieg in die Nationalliga A zu realisieren. Der Auftakt gelang den Glarnern, obwohl sie vom NLA-Team Gossau mit 1649,9:1638,9 Punkten deklassiert wurden. Beide Teams traten in voller Mannschaftsstärke an. Trotz der Niederlage befanden sich die Glarner damit auf Augenhöhe mit der gesamten NLA. Allen voran glänzte Teamleader Tim Landolt mit 208,3 Zählern. Auch Jürg Fischli starte zum Höhenflug (208,1). Gina Landolt (205,5), Rolf Lehmann (204,1), Mischa Armati (204,0), Andreas Stüssi (203,2), Marcel Feusi (203,1) und André Eberhard (202,6) standen mit gemischten Gefühlen auf. «Jetzt oder nie» lautete das Motto für die Runde gegen Rubigen. Hier behielten die Glarner mit 1631,0:1612,2 Punkten die Oberhand. Gina Landolt übertrumpfte ihren Bruder Tim gar mit 208,8 Ringen. Aber auch seine 206,9 Punkte konnten sich sehen lassen. Ebenfalls steigerte sich Andreas Stüssi (205,2). Mischa Armati erzielte 204,9 Ringe, Jürg Fischli 202,9, Rolf Lehmann 202,1, André Eberhard 201,0 und Marcel Feusi 199,2. Da Gossau gegen Rubigen gewann, standen die Glarner im Final. Dort trafen sie auf Domat-Ems, Sieger aus der zweiten Gruppe. Die Glarner wollten den NLA-Platz der Bündner erben und gingen sofort in Führung. Beim fünften Schuss übernahmen die Bündner die Führung und zogen um 0,3 Punkte an den Glarnern vorbei. Sie bauten den Vorsprung auf 0,9 Zähler aus, ehe (Foto: zvg) der siebte Schuss von Rolf Lehmann den Glarnern das Genick brach. Als Lehmann abdrückte, klickte nur der Schlagbolzen. Der Schuss löste sich nicht. Der Süd glarner versuchte es noch zweimal, lud dann nach und ging wieder in Anschlag. Doch bevor er abdrückte, ertönte nach 30 Sekunden das Stoppzeichen. Die Jury entschied: Nuller! Damit waren die Aufstiegsträume geplatzt. Da nützten auch die weltmeisterlichen 104,1 Punkte von Jürg Fischli nichts. 7,5 Ringe fehlten den Glarnern – eine machbare Aufgabe eigentlich. Die Enttäuschung war riesig, obwohl der grosse Teil der Mannschaft inklusive des Pechvogels eine tolle Leistung gezeigt hatte. Gossau und Domat-Ems verbleiben in der Nationalliga A. Büren-Oberdorf sicherte sich den Schweizermeister - titel. ● a.e. Der Joner Mountainbikeprofi Florian Vogel (amtierender Vize-Europa - meister) und der Glarner Pius Hunold stellten sich letzte Woche dieser Herausforderung. Als Florian Vogel Pius Hunold vor einer Woche per WhatsApp anfragte, ob er Lust habe, diese Herausforderung anzunehmen, hatte dieser ihm geantwortet: «Schon ein bisschen verrückt, aber dies zusammen mit einem der weltweit erfolgreichsten Bike- Profis zu machen kann ich schlecht ausschlagen.» Der Aufstieg von Glarus bis zum Sackberg war mit 535 Höhenmetern nicht zu lang, weist keine steilen Rampen auf und der Verkehr sollte sich unter der Woche in Grenzen halten. Diese Strecke muss somit 17- mal bezwungen werden, um die geforderten 8848 Höhenmetern zu erreichen. Am Donnerstag,19.September, war es dann so weit. Um die Herausforderung ohne Helfer durchzuführen, musste vor Startbeginn ein Campingtisch als Verpflegungsstelle auf dem Sackberg eingerichtet werden, um nach jedem Aufstieg die Trinkflasche zu wechseln und Nahrung zu sich zu nehmen, ohne dabei vom Rad zu steigen. Wie geplant erfolgte der Start um 07.45 Uhr bei optimalen Bedingungen. Ziel war es, in gleichmässigem Tempo die Steigung zu erklimmen und mit kalkuliertem Risiko zügig wieder nach unten zu fahren. Da die Intensität beim Hochfahren ein Sprechen ermöglichte und sich die beiden Athleten sehr gut verstehen, verflog die Zeit mit guten Gesprächen ohne es zu bemerken. Erst gegen Schluss, als die Müdigkeit immer stärker wurde, konzentrierten sie sich stärker auf sich alleine. Nach gut 9 Stunden und über 9000 Höhenmetern gratulierten sich die beiden glücklich und zufrieden für die grossartige Leistung und ihren persönlichen Höhenrekord. ● eing.

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