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40. Ausgabe 2019 (3. Oktober 2019)

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Donnerstag,

Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Seite 8 Aus dem Regierungsrat Fortsetzung von Seite 6 So hat nach Abschluss des letzten, grossen Investitionszyklus der Tilgungsbestand aller Investition inzwischen auf ein sehr moderates Niveau zurückgeführt werden können. Der Selbstfinanzierungsgrad über die Jahre 2008–2018 betrug im Durchschnitt 193 Prozent. Dies erlaubte, die Fremdkapitalverschuldung auf einen tiefen zweistelligen Bereich zu senken. Der Kanton Glarus befindet sich in einer fast surrealen Finanzsituation. Es ist schlicht nicht möglich, dass ein Kanton die Fremdkapitalverschuldung auf lange Frist nahe bei null hält. Der Regierungsrat verfolgt eine Strategie mit einer Kombination aus Erhebung von Bausteuerzuschlägen für grosse Investitionsprojekte sowie einer bewussten Inkaufnahme einer Verschuldung. Selbstverständlich wurden Alternativen geprüft. Konzeptionelle Überlegungen können gegen die Erhebung von Bausteuerzuschlägen für neue Strassen oder für kantonale Beiträge an Investitionsprojekte (lintharena sgu) aufgeführt werden. Anstelle eines Bausteuerzuschlages für die Stichstrasse beispielsweise könnte auch der Steuerfuss der einfachen Steuer im gleichen Ausmass erhöht werden. Der Bausteuerzuschlag würde auf 0,7 Prozent sinken und der Steuerfuss auf 53,5 Prozent steigen, was ein Nullsummenspiel für die Steuerzahlenden wäre. Bausteuerzuschläge sind aber zweckgebunden und damit befristet. Bei allgemeinen Steuererhöhungen besteht die Gefahr, dass sie dauerhaft bleiben. Alle Alternativen täuschen nicht über die Tatsache hinweg, dass die heutige Steuerbelastung auf eine Investitionstätigkeit im Ausmass von rund 30 Millionen Franken pro Jahr ausgerichtet ist. Die budgetierte Investitionstätigkeit von über 50 Millionen pro Jahr zwischen 2020 und 2023 liegt deutlich über den jährlichen Bruttoinvestitionen von 33,7 Millionen Franken (2008–2018). Die angedachte Strategie wird den Bausteuerzuschlag und die Verschuldung anwachsen lassen. Sollten sich die Rechnungsergebnisse wie in der Vergangenheit besser als budgetiert herausstellen, wird sich die Problematik in Grenzen halten. Es ist nicht auszuschliessen, dass in diesem Fall auf einzelne Bausteuerzuschläge verzichtet oder diese schneller zurückgeführt werden können. Voraussetzung dafür ist, dass die Finanzdisziplin weiterhin hoch bleibt. Es ist dabei nicht nur die Investitionstätigkeit im Auge zu behalten. Die laufenden Ausgaben sind ebenfalls Gegenstand verschiedener politischer Begehrlichkeiten. Diese werden oftmals isoliert geäussert und entschieden, was einen Gesamtüberblick umso wichtiger macht. Jahresplanung 2020 Die Jahresplanung wird dem Landrat im Dezember vorgelegt. Grundlage ist die geltende Legislaturplanung bzw. die daraus abgeleitete, rollende Integrierte Aufgaben- und Finanzplanung (IAFP). Die Jahresplanung bildet die Basis für die Geschäftsplanungen der Departe mente und der Staatskanzlei. Staatskanzlei – Erarbeitung Bericht «Förderung der Partizipation der Stimmberechtigten auf Stufe Bund, Kanton und Gemeinden» – Schaffung einer Fachstelle E-Government (vom Landrat am 5. Dezember 2018 zurückgewiesen; wird im Rahmen der Digitalisierungsstrategie behandelt) – Einführung E-Amtsblatt – Einführung Öffentlichkeitsprinzip – Umsetzung Digitalisierungsstrategie Finanzen und Gesundheit – Konzept zur integrierten Versorgung (Rahmenkonzept / Bereichskonzepte) – Pilotprojekt zur einheitlichen Finanzierung ambulanter und stationärer Leistungen (EFAS) – Eigentümerstrategie der Glarner Kantonalbank überprüfen und aktualisieren – Pflege- und Betreuungsgesetz: Kantonale Versorgungsplanung / Vorbereitung Umsetzung Bildung und Kultur – Erweiterungsbau Berufsfachschule Ziegelbrücke (Einzug Bildungszentrum Gesundheit und Soziales) – Aufbau Lehrbetriebsverbund für Informatiker EFZ und Einführung Bildungsgang HF Informatik – Erarbeitung einer Strategie für umfassende (Karriere-)Beratung sowie Aus- und Weiterbildung von Erwachsenen – Neukonzeption des heutigen Berufsinformationszentrums – Erarbeitung einer Strategie zur wirksamen Sportpolitik – Erneuerung der Textildruckausstellung und Umbau des Museums des Landes Glarus – Die Volksschule wird mit Instrumenten versorgt, damit sie den Anforderungen der digitalisierten Welt entsprechen kann. Kantonale Basisdienstleistungen aufstellen und neu finanzieren – Erarbeitung einer Strategie zur «Frühen Kindheit», Angebot an vorschulischer Betreuung verbreitern und mit Projekten unterstützen – Sanierung und Erweiterung linth - arena sgu Bau und Umwelt – Bekanntmachung Bonuspass und Firmenabo-Angebot im Kanton – Verbesserung Veloverkehrsinfrastruktur – Realisierung Stichstrasse Näfels- Mollis – Einführung von flankierenden Massnahmen Stichstrasse Näfels-Mollis – Planung Querspange Netstal – Planung Ausbau Netstalerstrasse – Evaluation der für den Kanton relevanten Risiken und Chancen der Klimaveränderung – Strassenbauprogramm 2021 – Mehrjahresprogramm Hochbauten 2021 Volkswirtschaft und Inneres – Voraussetzungen für ein effizientes und aktives Flächenmanagement und eine aktive Bodenpolitik schaffen (Schaffung Finanzierungsinstrument, Vorgehenskonzept und rechtliche Grundlagen) – Bestehende Areale zur Nutzung durch Firmen oder Private in Wert setzen – Arbeitsplatz- und wertschöpfungsorientierte Schlüsselprojekte realisieren – Touristische Schlüsselprojekte mit Leuchtturmcharakter und grossem Wertschöpfungspotenzial gemäss Tourismusstrategie ermöglichen – Mehrjahresprogramm schaffen, welches die Transformation zur digitalen Arbeit in allen drei Sektoren ermöglicht bzw. erleichtert – Wissens- und Technologietransfer zu den Hochschulen sicherstellen – Erneuerung der Infrastruktur (inkl. Erschliessung) auf den Alpen und Umsetzung des Entwicklungsplans Ressource Boden zur Stärkung der nachhaltig produzierenden Alp und Landwirtschaft – Prüfung und Weiterentwicklung der ambulanten und stationären Angebote im Behindertenbereich Sicherheit und Justiz – Einführung eines betrieblichen Kontinuitätsmanagements für die kantonale Verwaltung – Anpassung der Kantonalen Notrufzentrale (KNZ) auf einen zeitgemässen Stand – Steigerung der Handlungsfähigkeit der Kantonspolizei, insbesondere in den Bereichen Terrorprävention, Cybercrime, Waffen und Sprengstoff, Wirtschaftsdelikte – Erarbeitung des Projekts Sanierung/Weiterentwicklung Gefängnis Glarus für die Abdeckung der eigenen, allenfalls überkantonaler Bedürfnisse des Strafvollzugs Geplante Landsgemeindegeschäfte 2020 – Änderung des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege (VRG) – Erlass eines Gesetzes über die Information der Öffentlichkeit, den Datenschutz und das Archivwesen (IDAG) – Pflege- und Betreuungsgesetz – Änderung des Steuergesetzes (Online-Steuererklärung, Memorialsantrag «Abschaffung Kirchensteuer für juristische Personen», Änderungen aufgrund des Bundesgesetzes über die Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens) – Erneuerung der Textildruckausstellung und Umbau des Museums des Landes Glarus – Anpassung Energiegesetz (Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich) – Memorialsantrag «Wildschutz mit Augenmass» – Memorialsantrag «Öffentlicher Verkehr für alle Gemeinden» – Evtl. Vorlage Ausbau Netstalerstrasse – Kantonales Lotteriegesetz – Konkordate zum Geldspielwesen – Teilrevision Polizeigesetz – Anpassung an europäische Datenschutzgesetzgebung (zusammen mit Vorlage IDAG) Geplante Landsgemeindegeschäfte 2021 – Vorlage Umsetzung Digitalisierungsstrategie (Projekt DIGLA, Kredit- und Gesetzesvorlage) – Änderung Kantonalbankgesetze – Memorialsantrag «10 % des verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien sind genug» – Evtl. Änderung des Finanzhaushaltgesetzes – Gesetz zum Gastgewerbewesen – Änderung Zivilschutzgesetz/Bevölkerungsschutzgesetz (Anpassung an geänderte Gesetzgebung des Bundes) Kanton Glarus investiert in seine Gebäude Der Regierungsrat beantragt dem Landrat das Mehrjahresprogramm für Hochbauten für das Jahr 2020 zu genehmigen und das Mehrjahresprogramm für Hochbauten für die Jahre 2021– 2024 zur Kenntnis zu nehmen. Das Mehrjahresprogramm für Hochbauten dient als Planungsinstrument für die Erhaltung der kantonalen Hochbauten in den nächsten 25 Jahren. Es wird jedes Jahr überarbeitet und der finanziellen Ausgangslage angepasst. Mit der Neubeurteilung wurde die Entwicklung der Zustandswerte der kantonalen Gebäude für die 25-jährige Zeitperiode errechnet. Sorgfältige Planung In den kommenden 25 Jahren muss die Hälfte des Neubauwertes für die Instandsetzung investiert werden, um die Gebrauchsfähigkeit der Bauten zu erhalten. Für die reine Substanzerhaltung sind pro Jahr durchschnittlich zirka 7,7 Millionen Franken notwendig. Für das Jahr 2020 werden 6 416 000 Franken für Instandhaltung und Instandsetzung budgetiert, davon sind 340 000 Franken wertvermehrend (Wettbewerb Neubau Erweiterung Berufsschule Ziegelbrücke). 2020–2029 genügen jeweils gut 6,6 Millionen Franken, um den guten Zustand zu halten. Über 25 Jahre betrachtet sind durchschnittlich pro Jahr gut 7,7 Millionen Franken erforderlich, um die Substanz in durchschnittlich gutem Zustand zu erhalten. Investitionsvorhaben Budgetjahr 2020 Gerichtshaus Glarus, CHF 50 000 Das Gefängnis im Nordosttrakt muss dringend saniert oder in absehbarer Zeit stillgelegt werden. Die Sanierung ist für das Jahr 2022 vorgesehen. 2020 soll ein Vorprojekt mit einer Kostenschätzung erarbeitet werden. Alternativ dazu wird eine Auslagerung in ein Gefängnis eines anderen Kantons oder ein Neubau zu prüfen sein. Gewerbliche Berufsfachschule Ziegelbrücke, CHF 300 000 Letzte Instandsetzungsarbeiten an den Klassenzimmern in den Trakten A und B stehen an. Die WLAN-Verkabelung auf dem Areal muss verbessert werden. Es sind Abschlussarbeiten an der Lüftung umzusetzen. Die Heizung wird saniert. Neubau Berufsschulareal Ziegelbrücke, CHF 340 000 Nach der Klärung des Standortes und der Genehmigung des Raumprogramms wurde 2019 ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Im Anschluss sind 2020 durch die Architekten und diverse Fachplaner die Kosten zu ermitteln. Die Vorlage soll 2021 vor die Landsgemeinde gebracht werden. Kantonsschule Glarus, CHF 300 000 Es sind laufend Sanierungen erforderlich, welche nicht im Rahmen der Erfolgsrechnung getätigt werden können. 2020 ist die Sanierung des Traktes D vorgesehen. Rathaus Glarus, CHF 2 000 000 Ab Mitte Mai 2020 wird der Landratssaal bis Ende Jahr saniert. Der Boden wird neu aufgebaut und die Verkabelung der Landratsplätze integriert. Die neue Möblierung beinhaltet diverse technische Ausrüstungen (Steckdosen, Mikrofon, Abstimmungsanlagen). Es wird eine Akustikdecke mit einer neuen Beleuchtung eingebaut. Auf eine Ersatzluftanlage und die Unterstützung von Deckenkühlelementen wird verzichtet. Alte Stadtschule Glarus, CHF 100 000 Eine zusätzliche Vorrichtung für den biometrischen Pass muss eingebaut werden. Arbeitsplätze werden verlagert. Ein kleiner Umbau muss den erforderlichen Platz schaffen. Asylunterkunft Linthal, CHF 100 000 Das Steildach und die Küche werden saniert. Zeughaus Glarus, CHF 500 000 18 Parkplätzen werden südlich der Einfahrt zum Zeughaus gebaut und weitere Leitungen ausserhalb der Gebäude und Belagsarbeiten saniert. Der Ersatz der Heizung (2022) wird geplant und vorbereitet. Sanierung Reitbahn Glarus, CHF 950 000 2019 wird die Sanierung der kantonalen Notrufzentrale am neuen Standort im Obergeschoss der Reitbahn geplant. Beim Altbau der Reitbahn wird 2020 die Fassade innen gedämmt und das Dach vollständig saniert. Auf der Dachfläche wird eine Photovoltaikanlage integriert. Investitionsvorhaben für die Finanzplanjahre 2021–2024 Gerichtshaus Glarus, 2021: CHF 80 000 / 2022: CHF 1 800 000 Das Gefängnis im Nordosttrakt muss dringend saniert oder in absehbarer Zeit stillgelegt werden. Die Sanierung mit Ersatz der Haustechnik, Auswechseln aller Türen und Erneuerung aller Oberflächen ist für 2022 vorgesehen. Haus Hug Glarus, 2021: CHF 150 000 (Bilanzkonto) Die Fassade muss saniert werden. Die Natur- und Kunststeinarbeiten werden saniert, der Putz ausgebessert und neu gestrichen. Terrassenhaus beim Spital in Glarus; 2023: CHF 110 000 (Bilanzkonto) Das Flachdach des Nordtraktes muss saniert werden. Dabei wird auch die Solaranlage saniert. Gewerbliche Berufsschule Ziegelbrücke, 2021: CHF 150 000 Die Beleuchtung der Klassenzimmer im Trakt B wird saniert. Die Abwasserrinne bei den Unterständen wird ersetzt. Neubau Berufsschulareal Ziegelbrücke, 2021: CHF 800 000/2022: CHF 6 000 000/ 2023: CHF 9 000 000/ 2024: CHF 9 000 000 Nach der Genehmigung durch die Landsgemeinde 2021 wird die Ausführungsplanung und die Submission der Bauarbeiten angegangen. Der Bau wird 2022 bis 2024 ausgeführt. Im Frühjahr 2022 erfolgt der Aushub, dann Abbruch der alten Turnhalle und Rohbau der Neubauten. Ausbau und Fertigstellung bis Sommer 2024. Kantonsschule Glarus, 2021: CHF 300 000/2022: CHF 500 000 /2023: CHF 500 000 /2024: CHF 500 000 Bodenbeläge, Anstriche, Beleuchtung werden laufend saniert. 2021 ist die Sanierung des Traktes C vorgesehen. Es sind Brandschutzmassnahmen zu treffen. Rathaus Glarus, 2021: CHF 50 000 / 2023: CHF 600 000 2023 soll das Regierungsratszimmer saniert werden. 2021 muss dazu ein Vorprojekt erstellt werden. Liegenschaft Bär Glarus, 2021: CHF 350 000 Das Steildach über dem Wohngebäude wird saniert. Das Dach wird mit einer Fotovoltaikanlage ausgerüstet. Asylunterkunft Näfels, 2021: CHF 150 000 / 2022: CHF 100 000 Im Innenausbau wird der Brandschutz verbessert. Die Heizung ist 2021 zu ersetzen, dabei wird der CO2-Ausstoss verringert. Die Küchen sind 2022 zu ersetzen. Asylunterkunft Niederurnen, 2022: CHF 120 000 Ein Badezimmer und die Heizung werden saniert, dabei wird der CO2- Ausstoss verringert. Asylunterkunft Näfels, 2024: CHF 50 000 Die Heizung muss saniert werden, dabei wird der CO2-Ausstoss verringert. Kantonspolizei Spielhof Glarus, 2021: CHF 300 000/ 2022:CHF 800 000 / 2023: CHF 300 000 2021 erfolgt eine zweite Etappe der Innensanierung. Die Böden werden teilweise erneuert. Die Wände und Decken werden neu gestrichen. 2022 erfolgt nach dem Umzug in das umgebaute Objekt Reitbahn der Rückbau der Kantonalen Notrufzentrale im Mercierhaus, die Sanierung des Daches und der Umbau des Dachgeschosses für Büroarbeitsplätze. 2023 erfolgt eine dritte Etappe der Innensanierung. Areal Kantonsspital Glarus, 2022: CHF 300 000 Die letzten Jahrzehnte hat die Verkehrsausbildung der Schüler des Kantons durch die Kantonspolizei auf einer temporären Installation auf dem Parkplatz des Kasernenareals (im Besitz der Gemeinde Glarus) stattgefunden. Durch die Entwicklung des Kasernenareals steht diese Fläche ab 2022 voraussichtlich nicht mehr zur Verfügung. Es wird für die kommenden Jahrzehnte ein Ersatz südlich des Schwesternhochhauses auf dem Areal des Spitals gebaut. Zeughaus Glarus, 2022: CHF 500 000 2022 wird im Zeughaus die Heizung durch eine Wärmepumpe mit Grundwassernutzung ersetzt. Innenausbau Reitbahn Glarus, 2021: CHF 950 000 Der Innenausbau für die kantonale Notrufzentrale und weiterer Räume werden anschliessend an die Sanierung der Gebäudehülle durchgeführt. Strassenverkehrsamt Schwanden, 2021: CHF 350 000 / 2022: CHF 100 000 2020 soll die Schalterhalle umdisponiert werden, um den Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Dabei werden alle Oberflächen aufgefrischt. 2021 wird der Innenausbau (Teppich, Malerarbeiten) im 1. Obergeschoss erneuert. ● Weitere Informationen unter www.gl.ch.

Thoma Boote, Mühlehorn Leinen los Nach 47-jähriger Geschäftstätigkeit übergibt Walter Thoma das Steuer seiner Bootswerft in die Hände von Andreas Nötzli. Walter Thoma (links) übergibt die Thoma Boote GmbH an den neuen Besitzer Andreas Nötzli. (Foto: zvg) Walter Thoma gründete 1972 sein Unternehmen in Weesen als Thoma Boot-Service. Daraus wurde dank Tatkraft und Unternehmergeist 1977 Hans Eberle AG, Ennenda Innovatives Unternehmen vorgestellt Im Rahmen des Unternehmerapéros der Glarner Kantonalbank nutzte die Hans Eberle AG die Gelegenheit, ihr innovatives Unternehmen den Glarner Unternehmerinnen und Unternehmern vorzustellen. Am Donnerstagnachmittag, 26. September, begrüsste die Hans Eberle AG in Ennenda rund 100 interessierte Besucher. NÜÜS VUM GLARNER GWÄRB die florierende Bootswerft Thoma für Segel-, Sportfischer- und Motorboote. 1994 erfolgte deshalb der Umzug in die neu gebaute Halle in Mühlehorn. Gleichzeitig entstand die Thoma Boote GmbH. Insgesamt wurden 1165 Boote gebaut, das Unternehmen hielt dabei mit den neuesten Entwicklungen Schritt. Per 1. Oktober übergibt Walter Thoma den Betrieb in die Hände von Andreas Nötzli. Der neue Besitzer kennt das Unternehmen seit Jahren, hat er doch 2003 seine Lehre als Bootsbauer bei Thoma Bootsbau GmbH abgeschlossen und einige Jahre im Betrieb gearbeitet. Mit seiner kontinuierlichen Weiterbildung als Sachbearbeiter, Abteilungsverantwortlicher und Projektleiter in verschiedenen Firmen hat er sich das Rüstzeug für die neue Aufgabe erworben. Andreas Nötzli übernimmt die Thoma Boote GmbH mit allen Mitarbeitenden und führt das Unternehmen im bewährten Stil und Umfang weiter. Walter Thoma segelt zwar jetzt in ruhigeren Gewässern, bleibt der Firma jedoch weiterhin in einem Teilzeitpensum erhalten und unterstützt Andreas Nötzli mit Rat und Tat. ● pd. Thoma Boote GmbH, Rietlistrasse 7, 8874 Mühlehorn, Telefon 055 614 19 42 E-Mail info@thoma-boote.ch, www.thoma-boote.ch Erweiterungsbau Fronalp APGN Richtfest gefeiert Donnerstag, 3. Oktober 2019 | Seite 9 Raiffeisenbank Glarnerland Vorsorge und Pensionierung Wer möchte nicht nach seiner Pensionierung das Leben geniessen und die neue Freiheit dazu nutzen, um den schönen Dingen nachzugehen, welche im Arbeitsleben etwas zu kurz gekommen sind? Diese Frage haben sich auch rund 120 Kundinnen und Kunden der Raiffeisenbank Glarnerland gestellt und fanden sich am Mittwoch, 25. September, im Saal des Restaurants Schützenhaus in Glarus ein. Stefan Hirt, Vorsitzender der Bankleitung, begrüsste die Teilnehmer zum Informationsanlass «Vorsorge und Pensionierung – Finanzielle Sicherheit im nächsten Lebensabschnitt» und legte den Anwesenden nahe, wie wichtig eine rechtzeitige Auseinandersetzung mit den Themen Pension und Vorsorge ist. Sie soll dazu führen, dass der Ruhestand nicht zum Unruhestand, sondern zur Erntezeit wird. Die detaillierten Ausführungen und Aspekte im Zusammenhang mit der finanziellen Sicherheit im nächsten Lebensabschnitt wurden von Tashi Gumbatshang, Consultant Vermögensberatung von Raiffeisen Schweiz, vorgestellt. In seinem Referat zeigte er in eindrücklicher und verständlicher Form auf, mit welchen Elementen das Schweizer Vorsorgesystem aufgebaut ist und wie man damit einen geebneten Weg in einen sorgenfreien Ruhestand plant. Dies beinhaltet nicht nur die Ermittlung der künftigen Einkünfte aus Pensionskasse und AHV, sondern auch z.B. die Regelung der Vorsorge und eine geschickte Steuerplanung. Zum Schluss ermunterte Rolf Luchsinger, Leiter Vertrieb, die Teilnehmer dazu, sich am Apéro riche mit ihren persönlichen Berater vor Ort auszutauschen und Ihre Fragen zu diskutieren. Die Beraterinnen und Berater freuen sich, wenn auch Sie Ihre finanzielle Sicherheit im nächsten Lebensabschnitt mit der Raiffeisenbank Glarnerland planen möchten. Rufen Sie uns an: Raiffeisenbank Glarnerland Telefon 055 618 45 45. ● pd. Sunrise & Swisscom Store in Glarus Neueröffnung Am Freitag, 4. Oktober, öffnet der Sunrise & Swisscom Store an der Hauptstrasse 47 in Glarus seine Tore. Das neue Geschäft bietet die ganze Angebotspalette von Sunrise und Swisscom an sowie die neuesten Smartphones und ein umfangreiches Zubehörsortiment. Alle beim Sunrise & Swisscom Store gekauften Smartphones haben übrigens vier Jahre Garantie. Geschäftsführer Lukas Messmer freut sich, die Besucher zu allen Fragen rund um die Telekommunikation kompetent und verständlich zu beraten. Als Spezialist für Sunrise und Swisscom ist es ihm ein grosses Anliegen, für seine Kunden die beste Lösung zu finden. Vom 4. bis 12. Oktober erhalten alle Kunden bei Abschluss eines Sunrise- TV-Abos 200 Franken und bei Abschluss eines Sunrise-Mobile-Abos 150 Franken geschenkt in Form von Rabatten beim Einkauf im Sunrise & Swisscom Store. Swisscom Kunden können sich über attraktive Rabatte auf Samsung-Geräte bei Neuabo oder Verlängerung eines bestehenden Abos freuen. An den Eröffnungstagen 4. und 5. Oktober sind alle Besucher zu einem Apéro eingeladen. Für die kleinsten Besucher steht Kinderschminken auf dem Programm. ● pd. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag: 09.00 bis 12.30 Uhr, 13.30 bis 18.30 Uhr, Samstag durchgehend 09.00 bis 16.00 Uhr «Haus zur Heimat», Linthal Neumöblierung Cafeteria Dank der grosszügigen Unterstützung der Stiftung pro Cafeteria wurde es dem «Haus zur Heimat» Linthal ermöglicht, die Cafeteria-Möblierung zu erneuern. Damit erscheint der schöne Treffpunkt im Haus in neuen Farben und neuem Glanz. Das vollautomatisierte Verfahren 3D-Laserschweissen weckt das Interesse der Besucher. (Foto: zvg) Sven Wiederkehr von der Glarner Kantonalbank begrüsste die Anwesenden zum Anlass und übergab das Wort anschliessend Andreas Zweifel, Geschäftsführer der Hans Eberle AG. In einer kurzen Präsentation wurden die Gäste in die Welt des Familien - unternehmens eingeführt. Auf dem Betriebsrundgang in gestaffelten Gruppen konnten die Besucher die automatisierte, hochproduktive Fertigung erleben. Die Hans Eberle AG setzt konsequent auf Innovation und investiert laufend in neue Infrastruktur und Maschinen. So konnte sie sich in den letzten Jahren bei den führenden Metallbearbeitungsfirmen der Schweiz etablieren. Nebst den technischen Aspekten, wurde die Philosophie bezüglich Mitarbeiterförderung thematisiert. Denn die Förderung des Nachwuchses und die Ausbildung eigener Berufsleute ist ein wichtiger Bestandteil der Erfolgsgeschichte. So beschäftigt die Hans Eberle AG heute rund 160 Mitarbeitende, darunter 19 Lernende. Das Publikum wurde ebenfalls über den Neubau aufgeklärt, welcher im Jahr 2020 ansteht und für die Weiterentwicklung des Unternehmens zentral ist. Nach der Betriebsbesichtigung rundeten der Apéro vor Ort sowie das Abendessen im Restaurant Trigonella den Abend in gewohntem Rahmen ab. ● pd. Am Donnerstag, 26. September, begrüsste Baukommissionspräsident Ruedi Schwitter (Foto) die geladenen Gäste zum Richtfest des Erweiterungsbaus Fronalp am Standort Näfels. Rückblickend erwähnte er den Start der Planungsphase 2013, dass es bis zum heutigen Tag einundvierzig Kommissionssitzungen gab, lobte die ausserordentliche gute Zusammenarbeit in der Kommission und mit den bis jetzt involvierten Firmen. Ausserdem bedankte er sich beim Architektenteam Bob Gysin Partner und ganz besonders bei Bauherrenbegleiterin Gabriela Devigus Minder von der Firma HLP für die wertvolle Unterstützung! Der Präsident freute sich sehr über die mehr als 100 anwesenden Handwerker, bedankte sich selbstverständlich beim Küchen- und Serviceteam unter Leitung von Fritz Riegg für das feine Essen und wies auf die Einweihung nach der ersten Bauphase mit dem Bezug des Hauses Fronalp im Juli des nächsten Jahres hin. Anschliessend beginnt der Rückbau des Hauses Rauti und die Fertigstellung des Verbindungsbaus, in den dann auch die Spitex Glarus Nord zügeln wird. (Bildbericht: zvg) Die Cafeteria im Haus zur Heimat erstrahlt in neuem Glanz. Als vor Jahren im «Haus zur Heimat» eine Cafeteria im heutigen Mehrzweckraum eingerichtet wurde, erfolgte der damalige Betrieb noch durch freiwillige Helferinnen und Helfer in völliger Fronarbeit. Da wurden jeweils Kuchen gebacken und andere feine Sachen zubereitet. Der damalige Erlös aus dem Cafeteria-Betrieb wird von der Stiftung pro Cafeteria verwaltet. In sehr konstruktiver Zusammen - arbeit mit den Verantwortlichen der (Foto: zvg) Stiftung wird nun dieses Geld zu - gunsten der Bewohnenden im «Haus zur Heimat» eingesetzt. Einerseits in Form von alljährlichen Cafeteria- Gutscheinen oder wie in diesem Fall für die Erneuerung der Einrichtung. Die Alters- und Pflegeheime Glarus Süd bedanken sich bei der Stiftung mit ihren Verantwortlichen herzlich für die finanzielle Unterstützung und die sehr angenehme Zusammenarbeit. ● eing. Machen Sie Ihr Angebot zum Dorfgespräch! FRIDOLIN Anzeigenverkauf · Hauptstrasse 2 · 8762 Schwanden 055 647 47 47 · fridolin@fridolin.ch · www.fridolin.ch

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