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41. Ausgabe 2018 (11. Oktober 2018)

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 10 Samariterverband Glarnerland Welt der Aromen Im Rahmen der H & B-Treffen (Helfen und Betreuen) des Samariterverbandes Glarnerland bekamen Interessierte aus dem ganzen Kanton einen Einblick in die Wirkung und Anwendung von Düften. Ob bei Lavendel oder Zitrone – die Dosis verändert die Wirkung. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf die verschiedensten Düfte im Alltag. Düfte können wohlriechend (Foto: zvg) oder abstossend sein, Erinnerungen wecken und können auf Körper und Geist wirken. Marlène Rast, Samariterlehrerin, Pflegefachfrau und Aromatherapeutin in Ausbildung, zeigte, wie Pflanzen destilliert werden und wie dabei ätherische Öle und Pflanzenwasser (Hydrolate) entstehen. Die fettlös - lichen Inhaltsstoffe der Pflanzen sind im Öl sehr stark konzentriert und dürfen nicht pur auf die Haut aufgetragen werden. Pflanzenwasser bestehen aus den wasserlöslichen Inhaltsstoffen der Pflanzen und einer geringen Menge ätherischer Öle. Sie sind dadurch gut verträglich und dürfen unverdünnt direkt auf die Haut auf - getragen, aufgesprüht werden. Ätherische Öle beinhalten eine Vielzahl von Inhaltsstoffen und können auf verschiedenen Gebieten wirken. Dabei spielt die Dosierung eine sehr wichtige Rolle. Während ein oder zwei Tropfen eines Öles in der Duftlampe beruhigend wirken können, kann es sein, dass man bei höherer Dosierung zappelig wird. Es ist also Vorsicht geboten. Hilfreich ist sicher, wenn man sich in Büchern oder bei Fachleuten informiert, bevor man einfach selber experimentiert. Mit neuem Wissen und dem Wunsch, das eine oder andere einmal auszuprobieren, machte sich die fröhliche Schar Samariterinnen wieder auf den Heimweg. ● Beatrice Scherer Gewerbeverband des Kantons Glarus 94,1 Prozent sagen Ja An seiner Sitzung vom 1. Oktober beschloss der Vorstand des Kantonalen Gewerbeverbandes einstimmig seine Unterstützung für die Pläne des Regierungs rates, die Strukturen im Glarner Berufsbildungswesen neu zu gestalten und den Standort Ziegelbrücke zu stärken. Die Online-Umfrage bei den Mitgliedern zeigt, dass 94,1 Prozent der Verbandsmitglieder dieser Meinung sind. Entstanden sind die Pläne für den anstehenden Ausbau des Standortes Ziegelbrücke aufgrund räumlicher Engpässe am jetzigen Berufsschulstandort des Bildungszentrums Gesundheit und Soziales in Glarus und wegen mittelfristigen Baubedarfs in Ziegelbrücke. Es ist begrüssenswert, dass der Regierungsrat darauf basierend eine Gesamtschau vorgenommen hat, statt in einer isolierten Herangehensweise grosse Bauetappen an den aktuellen Berufsschulstandorten in Angriff zu nehmen und mit kostspieligen Grossinvestitionen die jetzige dezentrale Struktur für Jahrzehnte zu zementieren. Aus Sicht des Vorstands des Glarner Kantonalen Gewerbeverbandes ist die nun vorgesehene Zusammenführung der Berufsschulen am Standort Ziegelbrücke klar zu favorisieren. Es handelt sich um eine finanziell nachhaltige Investition an einem idealen Standort. Hier ist kantonsüber - greifend das Führen entsprechender Klassen in mehreren Berufen möglich. Ausserdem kann der Kanton Glarus ein breites Angebot zur Verfügung stellen, sodass heute auch viele Glarnerinnen und Glarner ihre Ausbildung «zuhause» machen können. Die neu gestalteten Strukturen in der Berufsbildung stärken das Bildungsniveau im Kanton, unsere Standortqualität im Kanton Glarus und es profitieren die Wirtschaft und die Bevölkerung im ganzen Glarnerland. Der Vorstand des Gewerbeverbandes bittet die Kommissionen und den Landrat, dem Antrag des Regierungsrates zu folgen. ● Sepp Kubli, Präsident Coop engagiert sich für Projekt «Wanderziegenherde» Von hoch oben: Ziegenwürste von Pro Montagna Um die Biodiversität im Alpenraum zu erhalten, gehen Pro Natura, das Bundesamt für Umwelt (BAFU) und die Kantone Uri und Graubünden neue Wege: Diesen Sommer wurden drei Hirten mit rund 200 Ziegen vom Churer Rheintal bis zum Furkapass auf Wanderschaft geschickt, um mit den Tieren mehr als 50 Hektaren Weiden abzugrasen. Damit sich der Kreislauf des Projekts «Wanderziegenherde» schliesst, nimmt Coop Ziegenwürste ins Sortiment von Pro Montagna auf. Die Würste sind ab Oktober für kurze Zeit erhältlich. Trockenwiesen und -weiden sind artenreiche Biotope. In den letzten 100 Jahren sind rund 95 Prozent dieser öko - logisch wertvollen Lebensräume verschwunden – und mit ihnen zahlreiche seltene Pflanzen, Schmetterlinge und Heuschrecken. «Vor allem im Berggebiet verbuschen Wiesen und Weiden, weil sich die Nutzung durch regelmässiges Mähen und Beweiden finanziell nicht mehr lohnt», erklärt Corinne Vonlanthen, Projektleiterin Biotope und Arten von Pro Natura. Mit dem Projekt Wanderziegenherde engagiert sich Pro Natura in Zusammenarbeit mit den Kantonen Graubünden und Uri sowie dem BAFU gegen die Verbuschung. «Seit bald sieben Monaten sind nun rund 200 Ziegen in mehreren verbuschten Trocken standorten unterwegs und befreien diese Flächen von Büschen, Jungbäumen und Altgras», sagt Corinne Vonlanthen. Ein Projekt mit Zukunft Damit das Projekt durchgeführt werden kann, braucht es einen Absatzkanal für das Fleisch der «Wanderziegen». Darum verkauft Coop neu Ziegenwürste unter der Eigenmarke Pro Montagna. Weil die Ziegen einen ganzen Alpsommer mit viel Auslauf genossen haben, ist das Fleisch dieser Würste besonders schmackhaft. Wer sich eine kulinarisch hochwertige Ziegenwurst gönnt, tut sich etwas Gutes und unterstützt zugleich die Schweizer Berggebiete. Das Projekt der Wanderziegen befindet sich noch in der Testphase. Wenn sich der innovative Ansatz bewährt, sollen weitere Ziegen zukünftig auch andere Trockenstand - orte offen und intakt halten. Pro Montagna: Von den Bergen. Von den Bauern Die Arbeits- und Lebensbedingungen im Berggebiet sind erschwert und stellen die Bergbevölkerung vor grosse Herausforderungen. Die Landwirtschaft in den Bergregionen ist jedoch wichtig für die Bergbevölkerung sowie für die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft. Aus diesem Grund hat Coop vor zehn Jahren Pro Montagna ins Leben gerufen: Produkte direkt von den Bergen, von den Bauern. Beim Kauf eines Pro-Montagna-Produkts fliesst ein bestimmter Betrag an die Coop Patenschaft für Berggebiete. Diese unterstützt auch die Bergbauernfamilien. ● pd. Mehr Informationen unter www.coop.ch/promontagna.

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. In diesem Alter fällt vielleicht nicht mehr jeder Handgriff leicht. Die Vorzüge sind jetzt eher leise, denn man ist im Geiste weise und bleibt man im Herzen jung, ist das eine echte Erleichterung. Happy Birthday liebes Elsi zu deinem 93. Geburtstag. Alles Liebe und weiterhin gute Gesundheit und noch viele schöne Jahre wünschen dir von Herzen Bruno und Romy. Man glaubt es kaum doch es ist war, Andrea wird am Friitig 50 Jahr. Drum wer sie kennt, de rennt in Stampf, wo d’Andrea au em Friitig chrampft. Alles Gute wünscht dir Balu und sein Schreiberling Christian Dieser kleine Mann feiert heute seinen 30. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch und alles Gute wünschen dir Mam und Däd mit Anhang Gotti und Götti mit Familien Studienerfolg: Lehrdiplom E-Gitarre Gitarrenlehrer Nico Landolt, Näfels, hat am WIAM (Winterthurer Institut für aktuelle Musik) die 5-jährige Ausbildung auf der Stufe «Master of Arts in Pedagogy» mit Prädikat «sehr gut» abgeschlossen. Das Lehrdiplom ist vom SMPV (Schweiz. Musikpädagogischer Verband) und VZ (Verband Zürcher Musikschulen) anerkannt. Nico Landolt unterrichtet als Privatlehrer in Näfels und erweitert nun sein Arbeitsfeld als Fachlehrer für Musik an Primarund Sekundarschulen. Sorgentelefon für Kinder 0800 55 4210 weiss Rat und hilft. Helfen Sie mit. Sorgentelefon GmbH, 3426 Aefligen Postkonto 34-4900-5 Lieber Stefan Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem Abschluss als Bachelor in Informatik FH. Wir sind sehr stolz auf dich, dass du dein Ziel erreicht hast und wünschen dir weiterhin nur das Beste. Dis Mami, Papi und Sindy glarnerSach: Die glücklichen Gewinner Ennenda Verlegung und neue Spielplatzanlage Der Spielplatz «Platte» in Ennenda befindet sich am Ende seines Lebenszyklus, sämtliche Spielgeräte sind in die Jahre gekommen und müssten ersetzt werden. Die Gemeinde wird daher an seiner Stelle einen neuen Spielplatz Liäbä Markus Es isch nuch gar nüd lang här, dass du vunerä Teilnahm amnä Ultramarathon gredt häsch. Du häsch dich minutiös druf vorbereitet und am letschtä Samschtig, diä Herusforderig aagnu. Du bisch nüd nur nach 100 km i ds Ziel chu, sondern mit dim grossä Willä häsch grad au nuch gwunnä! Mir gratuliered dir nuchämal ganz herzlich zu dim Sieg über 100 km am Taubertal100. Mir sind sehr stolz und bewundered dini Leischtig. Mami, Papi, Stefan, Janine und Patrick mit Nevio, Lia, Rahel, Franco, Gianni, Carlo und Leandra «Schmelen» errichten. Die Bau - arbeiten werden in der Woche vom 15. bis 19. Oktober aufgenommen und dauern rund zwei Wochen. In der gleichen Zeitspanne erfolgt der Abbruch des Spielplatzes «Platte». ● Helfen Sie mit, Vogelopfer an Glas zu vermeiden! Gratis-Info: Schweizer Vogelschutz SVS Postfach, 8036 Zürich Telefon 044 457 70 20 Telefax 044 457 70 30 STEH -SATZ von Fridolin Jakober Wir waren Erfinder Als wir sieben Jahre waren, er - fanden wir das Wasserrad. Das Foto zeigt uns drei am Brunnen im Langenacker. Aus der Röhre fliesst das Wasser und treibt unser Wasser rad an. An ein Vierkantholz haben wir Bretter genagelt, zwei 100er-Nägel dienen als Naben. Ich habe meinen braunen Pulli an und stemme triumphierend die Fäuste in die Hüften. In hohem Bogen spritzt das Wasser von den vier Blättern des Rades nach vorne, und einer meiner Freunde fängt es mit einer leeren Bierflasche auf, die wir irgendwo aufgetrieben haben. Störte es uns, dass vor uns schon jemand das Wasserrad erfunden hatte? Nein! Hätten wir unser Patent als Rasensprenger an einen Hersteller verkaufen sollen? Das war uns damals einfach nicht so wichtig. Nach diesem Projekt folgten die ersten Seifenkisten. Wir bauten mit GF- Röhren in der Werkstatt meines Vaters Achsen und schraubten die Räder eines alten Kinderwagens dran. Das Chassis bestand aus einer alten Tür, in die wir Kerben gesägt hatten, um die Räder einschlagen zu können. Man sass auf einem alten Holzspülkasten, den wir verkehrt herum auf das Brett gestellt hatten. DasFahrzeugwarsehrunsicher,und als mein Bruder oder eine meiner Schwestern – das weiss ich nicht mehr so genau – als Testpilot das Stützli hinunterraste, kippte das Gefährt nach links aus der Kurve und ein weiteres Schlüsselbein war gebrochen. Unserem Erfindergeist taten solche kleinen Rückschläge keinen Abbruch. Später baute mein Freund einen Seifenkisten-Bugatti aus Balsaholz, und noch vieles erfanden wir in der Werkstätte meines Vaters – aber es war uns nicht bewusst, was es für ein Glück ist, an einem trockenen Ort die eigenen Ideen mit geliehenem Werkzeug und irgendwo aufgetriebenem Material zu verwirklichen. Es gab einfach nichts, was unsere Innovationskraft hemmen konnte. Immer hatte einer eine Idee, ein Projekt, etwas, das wir bauen wollten – und weil wir Freunde waren, arbeiteten wir zusammen. Handwerkliche Begabung hin oder her, jeder machte etwas. Einer von uns dreien ist im späteren Leben tatsächlich eine Art Handwerker geworden, er arbeitet als Chirurg. Mit der alten Metallsäge und dem Handbohrer aus Vaters Werkstatt hat er jene handwerklichen Fertigkeiten erlernt, die er heute mit Präzisionsinstrumenten zum Segen von kranken und ver - unfallten Menschen einsetzt. Niemand fragt heute noch nach den Blessuren unserer Jugendzeit oder nach den Werkzeugen, die uns damals kaputtgingen. Was wir aber immer noch einsetzen – ob zu Hause oder im Beruf –, das wird uns niemals jemand nehmen können. Es ist der Mut, Projekte anzugehen und Lösungen zu erfinden. Es ist der ungebremste Erfindergeist in uns. Ganz egal, ob die Idee schon einmal jemand gehabt hat. ● Gratulation an Julian am 11. Oktober! So schnäll isch die Ziit verbii, alles Gueti zum 20. Geburtstag. Vom Mami Aus den vielen Wettbewerbsteilnehmern am Stand der glarnerSach am GLKB-«Sound of Glarus» sind nun die glücklichen Gewinner ausgelost. Die glarnerSach gratuliert den Gewinnern ganz herzlich. Es sind: (von links) Daniela Menzi, Kundenberaterin; Jonas Zürrer, Mollis (2. Preis: Boulder- Kurs im Wert von Fr. 235.–); Sarina Hagmann, Riedern (1. Preis: Fotoshooting im Wert von Fr. 320.–); Salome Mattenberger, Ennenda (3. Preis: Airboard-Fun im Wert von Fr. 134.–), mit Claude Laurent, Kundenberater. (Bildbericht: glarnerSach)

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