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41. Ausgabe 2018 (11. Oktober 2018)

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 12 DenkWeg Viel Bewegung in DenkWerkstatt Glarus Nord Rückmeldungen der verschiedenen Leistungsträger zeigen: Die DenkWerkstatt findet von unterschiedlichsten Benutzern zunehmend Beachtung und wird vielfältig genutzt. Verein Glarner Rollstuhl-Taxi Im Taxi zum Mond und zurück Der Verein Glarner Rollstuhl-Taxi leistet seit 35 Jahren Dienst für die Gemeinschaft. Und hat dabei die Distanz von der Erde zum Mond schon viereinhalb Mal zurückgelegt. Unter den wachsamen Augen von Jack Schindler rollt Heinz Stäheli die FaGe-Lernende Delia Käser ins Rollstuhl-Taxi. (Foto: zvg) Monika Pittini aus Mollis gewinnt den ersten DenkWeg-Preis. Die Grundidee ist, die zahlreichen Seminargäste, die jährlich in den fünf Seminarhotels ein- und ausgehen, mit Outdoor-Sequenzen auf der DenkBahn, an einem der DenkOrte und seit diesem Jahr auf dem DenkWeg für die Schönheit der Landschaftsräume zu gewinnen, damit sie als Tages-, Wochenend- oder sogar Feriengast wieder zurückkehren. Wettbewerb «Kunst am Baum» Rund um die neun Installationen «Kunst am Baum» entlang des DenkWeges, welche Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Glarus gestaltet und installiert haben, gibt es einen Wettbewerb, bei dem jährlich Preise im Wert von 700 Franken verlost werden. Bei der letzten Ziehung gewann Monika Pittini aus Mollis den ersten Preis. Hannes (Foto: zvg) Hochuli, Tourismusverantwortlicher von Glarus Nord, durfte ihr einen Gutschein über 100 Franken für eines der vier Seminarhotels auf dem Kerenzerberg überreichen. Die Ziehungen finden vierteljährlich statt. Entdecken und erleben auf dem DenkWeg Der neue DenkWeg wurde so konzipiert, damit auch Einzelpersonen und Familien mit Kindern bei den acht Stationen abwechslungsreiche Herausforderungen und Unterhaltung geniessen können. Neben vier Riesen- Knobelspielen gibt es eine Riesen-Nestschaukel, eine grosse geschmiedete Stimmgabel, den Barfussweg und den wohl grössten Betruf-Trichter der Schweiz zu entdecken und aus zubrobieren. ● Weitere Infos unter www.denkwerkstatt.ch und www.denkweg.ch. Für Fahrlehrer Jack Schindler ist der Fahrdienst für das Glarner Rollstuhl- Taxi eine Ehrensache: «Ich möchte mich in den Dienst von behinderten und kranken Menschen stellen.» Deshalb fährt er seit einem Jahr jeden zweiten Mittwoch für den Verein Glarner Rollstuhl-Taxi durch das Glarnerland und darüber hinaus. Seine Begeisterung ist auch für die 18 FaGe-Schülerinnen im 2. Lehrjahr sichtbar, denen er an diesem Nachmittag mit seinem Kollegen Heinz Stäheli den Verein und seine Aufgabe näherbringt. Nach einem kurzen Theorieteil im Bildungszentrum Gesundheit und Soziales Kanton Glarus (BZGS) geht es auf den Vorplatz des Hauses Stampf mitten in Glarus. Dort übernehmen die Schülerinnen je einmal die Rolle der Pflegerin und der Klientin. Denn sie werden in ihren Betrieben für die Bestellung eines Taxis zuständig sein und dann und wann auch einen Klienten auf einer Fahrt begleiten. In die Onko - logie zum Bestrahlen etwa oder zum Röntgen ins Triemlispital Zürich. Eine Fahrt, die Rollstuhlgängige ohne Taxidienst nur schwer bewältigen könnten. Seit 35 Jahren fahren die ehrenamt - lichen Helfer des Vereins Glarner Rollstuhl-Taxi und haben dabei schon 1,7 Millionen Kilometer zurückgelegt. Derzeit sind es zwölf Fahrer, die den Service mit ihren zwei Autos an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr auf Bestellung gewährleisten. Damit bieten sie beeinträchtigten Menschen eine kostengünstige Transportmöglichkeit. Die Fahrt von Linthal nach Glarus kostet beispielsweise Fr. 23.50. Bei der einen oder anderen Anekdote von Jack Schindler können sich die Schülerinnen ein Schmunzeln nicht verkneifen. «Vor zwei Monaten musste ich einem Klienten sagen, dass er dann vor dem Spital rauchen kann, aber sicher nicht im Rollstuhl-Taxi», erzählt Schindler. Oder wenn er erzählt, wie er geschlagene fünf Stunden bei der Universitätsklinik Balgrist in Zürich auf einen Klienten warten musste. Klar, dass bei so viel Engagement der Schulnachmittag im Fluge vergeht. ● Dorothea Suter Entwicklung möbeliareal, Glarus RAUMSTATION coworking Die Differenzierung und Erweiterung von möbeliareal in Glarus ist Ende September einen Schritt weitergegangen; es wurde nämlich die neue RAUMSTATION coworking im 2. Stock der ehemaligen Polsterei durch Thomas Aschmann feierlich eröffnet. Mit den neuen Kommunikationsmöglichkeiten hat sich die Art und Weise, wie in bestimmten Bereichen und Branchen heute zeitgemäss gearbeitet wird, grundlegend verändert. Kreative, freiberuflich Beschäftigte, aber auch kleinere Start-ups arbeiten beim Coworking in einem offenen Raum zusammen und profitieren so von - einander. Sie können unabhängig oder gemeinsam für verschiedene Firmen und Projekte arbeiten, finden aber beim Coworking auch Hilfe sowie neue Mitstreiter. Schweizweit hat deshalb das Interesse an zeitlich begrenztem, kostengünstigem Raum zum Arbeiten zugenommen. Diesem Trend folgend wurde Ende September im möbeliareal Glarus die RAUM- STATION coworking eröffnet. «Das ist eines der ersten Resultate unserer diversen Workshops zur Arealentwicklung», erklärte Thomas Aschmann und zeigte den Anwesenden, wie vielfältig die Räumlichkeit genutzt werden kann. Die Grund - infrastruktur – Tische und Stühle, Kaffee-/Kochnische, sanitäre An - lagen, Strom und Internet – wird den Interessierten zur Verfügung gestellt. Werner Kälin von der PR-Agentur Panta Rhei berichtete von seinen ersten Erfahrungen in der RAUM- STATION: «Man kann sein eigenes kleines Büro genau nach seinen Bedürfnissen einrichten und so in der Nähe seines Wohnsitzes in seinem eigenen Tempo arbeiten.» Die Zusammenarbeit mit anderen Benutzern stellt er sich, gerade in kreativen Bereichen, produktiv und prosperierend vor. Punktgenau zur Eröffnung wurde Thomas Aschmann (vorne links) präsentiert die Möglichkeiten von Coworking im möbeliareal. (Foto: jhu) die RAUMSTATION durch die tb.glarus an das neue Glasfasernetz angeschlossen – für Benutzer geht es also ohne Stau auf eine der schnells ten Datenautobahnen der Welt. Thomas Aschmann zeigte sich bei der Feier gespannt, welches Leben künftig in die RAUM - STATION coworking Einzug nehmen wird. ● Jürg Huber, Pressebeauftragter der Glarner Handelskammer Interessierte finden weitere Informationen unter www.möbeliareal.ch. RICHTLINIEN FÜR TEXTBEITRÄGE Berichte über Aktivitäten von Dorfvereinen, Organisationen und Institutionen druckt der FRIDOLIN gerne ab. Dabei sind ein paar Regeln einzuhalten: ✎ Texte sollen eine Länge von maximal 2000 Zeichen (inklusive Leerschläge) – ganz nach dem Motto «In der Kürze liegt die Würze» – nicht überschreiten. Die Redaktion behält sich vor, längere Texte zu kürzen oder zur Überarbeitung zurück zusenden. ✎ Texte müssen gewissen Standards entsprechen. Dazu gehören zum Beispiel: Beantwortung aller relevanten Fragen (wer, was, wo, wann?); keine lch- und Wir- Formulierungen; Personen immer mit Vor- und Nachnamen benennen; Text inhaltlich gewichten und nur schreiben, was von allgemeinem Interesse ist. ✎ Beiträge sollen so schnell als möglich zugeschickt werden. Annahmeschluss ist jeweils am Dienstag,12.00 Uhr. ☞ Wir behalten uns vor, auf Publi - ka tionen zu verzichten. Über nicht publizierte Texte werden keine Korrespondenzen geführt. Besten Dank für die Zusammen arbeit.

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 23. Oktober, 11.00 Uhr, bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 20 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 15. Oktober, 10.00 Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus - lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 20. November. ● SWISS CHEESE AWARD Glarner Alpkäse gekürt Vom Freitag, 28., bis Sonntag, 30. September, fand in Luzern der SWISS CHEESE AWARD statt. Es wurden 960 Käse von verschiedenen Schweizer Käsern eingereicht und von 160 Experten degustiert und beurteilt. Dabei auch 16 Glarner Alpkäse AOP. Der Glarner Alpkäse hat eine eigene Kategorie seit der AOP-Auszeichnung. Zum dritten Mal stellten sich die Glarner Älpler mit ihrem Produkt der kritischen Jury. Als bester Glarner Alpkäse AOP wurde der Käse von Fritz Tschudi, Alp Heuboden, ausgezeichnet. Die beiden Diplomplätze 2 und 3 belegen Willi Pianta, Alp Obersee Rauti, und Helen Schindler, Alp Durnachtal. Herzliche Garatulation. Ein Dank gehört aber allen, die mitgemacht haben. (Bildbericht: Albrecht Rhyner, Glarona Käsegenossenschaft) Volg: Glasträume für treue Kunden In den 580 Volg-Läden sind im Rahmen der jährlichen Treueaktion jetzt wieder Qualitätsprodukte zum einmaligen Vorteilspreis erhältlich. Noch bis am Samstag, 2. Februar 2019, bekommen Kunden für jeden 10-Franken-Einkauf einen Treuepunkt und können mit den gesammelten Punkten handgefertigte Glas - artikel der Glasi Hergiswil 50 Prozent günstiger erwerben. Von der Salatschüssel bis zum Fondue-chinoise-Teller: Die Volg-Treueaktion umfasst handgefertigte Glasprodukte für einen stilvoll gedeckten Tisch. (Foto: zvg) Als Dankeschön für ihre Treue bietet Volg seinen Kunden jedes Jahr von Oktober bis Februar Qualitätsprodukte zum einmaligen Vorteilspreis an. Dieses Jahr wird die traditionelle Volg-Treueaktion mit der einzigen Glashütte der Schweiz, der Glasi Hergiswil, durchgeführt. Glas mit Schweizer Tradition Für jeden 10-Franken-Einkauf im Volg erhalten Kunden jetzt einen Treuepunkt. Bereits ab 15 Treuepunkten kann man profitieren und Produkte der Glasi Hergiswil 50 Prozent günstiger kaufen. Schüsseln, Salat-, Saucen- und Dessertschalen, Teelichthalter und die Goldangebote, ein Fondue-Rechaud und Fonduechinoise-Teller: Die Auswahl umfasst alles für einen stilvoll und zeitlos gedeckten Tisch – perfekt für die kommenden Festtage. Alle Produkte werden in der über 200-jährigen Nidwaldner Glashütte mundgeblasen und von Hand gefertigt. Die gesammelten Treuepunkte können bis am Samstag, 23. Februar 2019, in jedem Volg- Laden eingelöst werden. ● pd. Weitere Informationen unter www.volg.ch.

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