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41. Ausgabe 2018 (11. Oktober 2018)

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 26 Männerchor Linthal «Churfirsten-Umrundung» Der diesjährige Vereinsausflug vom Männerchor Linthal stand unter dem Motto «Churfirsten-Umrundung». Müde, aber glücklich: der Männerchor Linthal nach einem reichen Wandertag. (Foto: Peter Ciresa) Frühmorgens und gut gelaunt machten sich 24 Sänger samt Dirigent auf zum Buure-Beizli in St. Margrethenberg hoch über dem Taminatal. Hier erwartete sie ein währschaftes Frühstücksbuffet mit selbstgebackenen Broten, Trockenfleisch sowie Rösti mit Speck und Ei. Der anschliessende Feuerwehrverein Sool Vereinsausflug in den Jura Marsch auf den Pizalun (1478 m ü. M.) hoch über Landquart bot die Möglichkeit für Kalorienabbau. Belohnt wurde die Wandergruppe mit einer herrlichen Rundsicht von den Chur - firsten über die Bündner Herrschaft bis weit hinein ins Prättigau und das Churer Rheintal. Über die eindrückliche Taminabrücke von 2017 – sie ist mit 260 m Spannweite die grösste Bogenbrücke der Schweiz und überwindet die 200 m tiefe Taminaschlucht – ging es zurück ins Tal und bei herrlicher Carfahrt durch die herbstlich gefärbte Landschaft über Sargans und Grabs ins Toggenburg. In Stein zweigte man auf die schmale Strasse ab, die nach Dergeten, dem wohl schönsten Ort in der Umgebung, führt. An diesem letzten Etappenort bewirtete die Glarner Auswandererfamilie Stauffacher den Männerchor Linthal im romantischen Beizli mit einer leckeren Speisenund Getränkeauswahl fürstlich. Mit inbrünstigem Gesang bedankten sich die Sänger für die herzliche Gastfreundschaft. Umgeben von Fels - klippen in rötlich glühender Abendstimmung wähnte man sich fast in einem Opernhaus. Der von Reiseprofi Hanspeter Toggenburger organisierte Ausflug wurde mit der Überwindung des Rickenpasses und der Heimfahrt ins südliche Glarnerland abgeschlossen. ● Peter Zimmermann 25 Vereinsmitglieder trafen sich am Samstagmorgen zum zweitägigen Vereinsausflug in den Jura. Carunternehmer Fischli aus Näfels führte die Reisegesellschaft nach Brunegg, wo ein Kaffee mit Gipfeli serviert wurde. Männerchor Hätzingen-Luchsingen Auf Wanderschaft Am Sonntag, 30. September, wanderten 19 Männerchörler mit ihrer Dirigentin bei schönstem Herbstwetter auf dem Höhenweg von Obererbs zum Ämpächli. Der Männerchor Hätzingen-Luchsingen auf Obererbs. (Foto: zvg) Ein wolkenloser Himmel wölbte sich über Glarus Süd, als 19 frohgesinnte Männerchörler mit ihrer Dirigentin den Bus in Elm bestiegen, um nach Obererbs zu gelangen. Um die Stimmbänder anzuregen, genoss man beim grandiosen Ausblick von der Terrasse der Skihütte in die Elmer Bergwelt einen Weisswein-Apéro und präsentierte das gesangliche Können. Was gibt es für einen Sänger wohl Schöneres, als unter freiem Himmel die vom Herrgott erschaffene Natur und ihre Schönheiten zu besingen? Nach den Darbietungen ging es in mehr oder weniger zügigen Schritten zur Grillstelle am Höhenweg. Obwohl hier Verpflegung aus dem eigenen Rucksack vorgesehen war, packten Mändi, Ferdi, Lukas und weitere Köstlichkeiten wie Weisswein, Rotwein, Trockenfleisch und Salami aus und forderten alle auf, sich zu bedienen. Da liess mancher sein Mineralwasser wieder im Rucksack verschwinden. Nach dem Genuss wurden vorbeiziehende Wanderer mit Gesang zum Verweilen an der Grillstelle animiert. Nach weiterer Wanderung wurden die Singenden von Sämi Hefti und dem Personal der Bischofalp empfangen. Wer wieder Hunger - gefühle entwickelt hatte, verpflegte sich erneut, und als auch die durstigen Kehlen befriedigt waren, bekamen die herzlich applaudierenden Gäste auf der Sonnenterrasse Kostproben des Liedergutes zu hören und die Singenden vom ehemaligen Hätzinger Sämi Hefti einen Trunk spendiert. In gemütlichem Tempo erreichte die Gruppe die Gondelbahn auf Ämpächli. Ein wunderschöner Tag endete, wie er begonnen hatte, einmalig und schön. Dank an die Organisatoren Lukas, Jürg und Ferdi. Die «Hardliner» legten einen Zwischenhalt im «Gitzihimmel» ein, bevor auch sie die Heimreise antraten. ● Walter Brand Rhythmische Gymnastik Glarnerland Im Niederurner Täli Bei strahlend blauem Himmel machte sich die RG Glarnerland Mitte September auf den Weg ins Niederurner Täli. Der Feuerwehrverein Sool auf Reisen. Je weiter wir Richtung Bieler- und Neuenburgersee fuhren, umso schöner wurde das Wetter. Die Reise führte uns ins Val de Travers zu einem währschaften Mittagessen. Dies war auch nötig, stand uns noch eine Besich - tigung einer Absinth-Destillerie in Couvet mit anschliessender Degustation bevor. Die grüne Fee, wie sich herausstellte eine waschechte Maseltrangerin, erklärte uns ausführlich, wie sie den Absinth herstellt. Gespannt waren wir auf den Trank und dessen Auswirkung. Alles im Rahmen, denn der Tag war ja noch lang. Anschliessend ging es zur Sekt - kellerei Mauler in Môtiers, wo wir interessante Auskünfte über die Handwerkskunst für den feinen Sekt er - fuhren. Tausende von Flaschen lagern dort zur Ausreifung in einem ehe - maligen Klosterkeller. Nach dem guten Nachtessen im selben Ort dislozierten wir zu später Abendstunde zum Hotel des Arts nach Neuenburg. Einige nutzten die Gelegenheit, um noch die nächtliche Atmosphäre der Stadt zu erkunden. Nach dem Frühstück chauffierte uns Armin via Vue des Alpes über enge Strassen nach Le Locle. Dort wurden wir in einem Uhrenmuseum freundlich in Empfang genommen. Vieles konnten wir in dieser kurzen Zeit über (Foto: zvg) die Uhrmacherfamilien und deren Künste erfahren. Auch die ausgestellten alten Uhren waren eine Augenweide. Die Weiterfahrt brachte uns nach Welschenrohr zum Mittagessen. An - schliessend ging es Richtung Glarnerland. Nach einer gemütlichen Fahrt über Land liessen wir den diesjährigen Ausflug bei einem kleinen Imbiss im Restaurant Windegg in Schänis nochmals Revue passieren. Im Namen aller Teilnehmer möchte ich mich bei Sigi und Kurt Uhlmann sowie bei Armin Fischli für seine sichere Fahrt herzlich bedanken. ● Sämi Altmann Nachdem es am Wochenende davor nass und kalt war, wurde der Familien - ausflug der RG Glarnerland um eine Woche verschoben, was sich aus - bezahlt hat. Bei angenehmen Temperaturen luden der Spielplatz und die Feuerstelle zum Verweilen ein. 60 Personen, Gymnastinnen mit ihren Familien, machten sich am Sonntagmorgen auf den Weg. Einmal nicht in irgendeine Turnhalle in der Schweiz oder sonst wo auf der Welt. Die einen liefen vom Dorf aus, zum Teil noch mit einem extra kleineren oder grösseren Umweg über den Skulpturenweg oder das Hirzli zum Treffpunkt. Andere nahmen den Weg von der Bergstation an unter die Füsse oder fuhren mit dem Velo zum Forsthaus. Dort erwartete die ganze Gruppe ein kleiner Apéro, gefolgt von einem grossen Salatbuffet. Die feinen Grilladen rundeten das Essen ab, und alle durften einen gemütlichen Mittag geniessen. Die vielen Mädchen, mal nicht mit Glitzer und Pailletten versehen, rannten und spielten unermüdlich. Ihre Kondition aus den vielen Trainings zeigte auch hier ihre Wirkung. Auf dem Rückweg machte noch so manche Familie einen kleinen Ab - stecher ins Bergrestaurant Hirzli und rundete den Tag bei einer feinen Glace oder einem gluschtigen Kaffee ab. Solche gelungenen und schönen Anlässe ermöglichen allen, sich auch ausserhalb der Turnhalle besser kennenzulernen. Aber ohne den Organisatoren Erna und Kurt Lobnig sowie dem Trägerverein Glarner Turnverband wäre all dies nicht möglich gewesen. Ihnen ein ganz besonders herzliches Dankeschön. ● Beatrice Hefti-Stoll Einä für alli … ücherä FRIDOLIN! Die Regionalzeitung mit Amtsblatt WEMF 2018 beglaubigt • Auflage: 32 040 Expl.

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 27 Raiffeisenbank Glarnerland Energie sparen – Geldbeutel schonen Energie sparen, Wohnkomfort erhöhen und Wert des Eigentums steigern: Die Gründe für eine energetische Sanierung sprechen für sich. Und so haben im vergangenen Winter 2017/18 schweizweit 8500 Immobilienbesitzer die «Raiffeisen»-Aktion zum Anlass genommen, Wärmebilder zu bestellen. nahmen aufeinander abgestimmt sind und bei einer Etappierung keine unnötigen Ausgaben ent stehen. Insbesondere Heizung, Fassaden - isolation und Fenster sollten nicht unabhängig voneinander in Angriff genommen werden. 41 Prozent Energiesparpotenzial Wärmebilder können nur Schwachstellen an der Gebäudehülle aufzeigen. Weitere Quellen von Energieverlusten gibt es beispielsweise beim Estrich oder bei der Kellerdecke. Zudem sitzen die grössten «Energiefresser» im Haus selber. Einen ganzheitlichen Hinweis auf das Energiesparpotenzial der jeweiligen Immobilie gibt die energetische Einschätzung, die den Wärmebild- Bestellern zusätzlich angeboten werden. Die energetischen Einschätzungen zeigen, dass im Schnitt 41 Prozent Energie eingespart werden kann, rund 2400 Franken jährlich. Manuela Gallati Privatkundenberatung Raiffeisenbank Glarnerland Telefon 055 618 55 25 Die Ergebnisse der «Raiffeisen»-Wärmebild - aktion von Dezember 2017 bis März 2018 bringen es an den Tag: Bei 67 Prozent der untersuchten Wohnobjekte liegen die Schwachstellen bei den Fenstern, bei 40 Prozent im Eingangsbereich und bei 33 Prozent lassen Teile der Fassade zu viel Wärme nach draussen. Viele dieser Schwachstellen lassen sich unter Beizug eines Fachbetriebs mit geringem Aufwand beseitigen. Gibt es an mehreren Stellen Wärmeverluste, empfiehlt sich eine Gesamtbetrachtung durch einen Energieberater. Dieser stellt sicher, dass alle jetzigen und allfällig späteren Mass- Informationen zum energetischen Sanieren Auf dem neuen Immobilienportal von Raiff - eisen – www.raiffeisencasa.ch – finden interessierte Wohneigentumsbesitzer alles, was sie zum Thema Energieeffizienz wissen sollten: von der Planung über die Bedarfsermittlung bis hin zu Kosten, Finanzierung und Fördergeldern. Wie rechnen sich energetische Modernisierungen? Jede energetische Modernisierung ist zu Beginn mit grösseren Investitionen verbunden. Die jährlichen Einsparungen erscheinen in der kurz - fristigen Betrachtung vergleichsweise gering. Langfristig aber rechnet sich eine energetische Sanierung. Bei der Rentabilitätsbetrachtung sind nämlich Faktoren zu berücksichtigen, derer sich viele Eigentümer nicht bewusst sind: So fallen etliche Kosten früher oder später sowieso an wie Ersatz der Heizung oder Erneuerung der Fassade. Zudem werden sich fossile Energie - träger durch steigende Abgaben und Lenkungssteuern in den nächsten zehn Jahren signifikant verteuern. Darüber hinaus sind energetische Sanierungen ein wichtiger Bestandteil zum Substanz- und damit zum Werterhalt, was sich bei einem allfälligen Verkauf auszahlt. Ein Teil der Sanierungskosten lässt sich zudem vom steuerbaren Einkommen abziehen. Und schliesslich gibt es noch Unterstützung vom Staat. Aus den CO 2 - Abgaben auf Brennstoffen stehen im Rahmen des Gebäudeprogramms 450 Millionen Franken bereit, um den Immobilienbesitzern eine finanzielle Unterstützung bei der Effizienzsteigerung ihrer Immobilie zu geben. Raiffeisen unterstützt Eigenheimbesitzer Die Wärmebildaktion, die im kommenden Winter wiederholt wird, ist nur eines von vielen Angeboten, mit welchen Raiffeisen energetisches Modernisieren fördert. Als erste Bank in der Schweiz bietet Raiffeisen im Rahmen der Wohneigentumsberatung die Möglichkeit einer energetischen Einschätzung einer Liegenschaft, basierend auf der Skala des Gebäudeenergie - ausweises der Kantone (GEAK). Gleichzeitig wird ein allfälliger Sanierungsbedarf ausgewiesen, der inklusive steuerlicher Auswirkungen und unter Berücksichtigung von Fördermitteln in die finanzielle Planung integriert werden kann. Wer sich für eine Sanierung seiner Immobilie entscheidet, lässt im Anschluss an das Gespräch mit dem Bankberater am besten einen GEAK Plus erstellen. Diesen erhalten «Raiffeisen»- Mitglieder zu einem attraktiven Fixpreis. Der GEAK zeigt auf, wie viel Energie ein Gebäude durchschnittlich für Heizung, Warmwasser, Beleuchtung usw. benötigt, er schafft einen Vergleich zu anderen Gebäuden und schlägt Verbesserungen vor. ● pd. pro infirmis Glarus und PRO SENECTUTE GLARUS Sicher und clever unterwegs Der Umgang mit Billettautomaten und Zonenbilletten, die vielen Neuerungen im öffentlichen Verkehr gepaart mit der zunehmenden Hektik stellen für ältere Menschen und Menschen mit einer Behinderung oft unüberwindbare Hürden dar und schränken diese Menschen in ihrer Mobilität stark ein. Billettautomaten oder am Bankomaten sowie für persönliche Fragen ist genügend Zeit reserviert sein. Damit sollen die künftigen Ausflüge und die bevorstehenden Weihnachts einkäufe auch für Menschen mit einem Handicap wieder zum Vergnügen werden. Die Mobilitätskurse finden am Samstag, 10. November, in Glarus statt. Interessierte können sich wahlweise für den Vormittags- oder den Nachmittagskurs anmelden. Dank gross zügiger Sponsoren ist dieses Kurs angebot unentgeltlich und alle Teilnehmenden erhalten einen Reisegutschein der SBB! ● pd. Anmeldungen nimmt ab sofort der Bildungsklub von pro Infirmis Glarus montags und mittwochs unter Telefon 058 775 16 24, oder per E-Mail bildungsklub-glarus@proinfimis. ch entgegen. Samstag, 10. November, von 09.00 bis 12.00 oder von 13.30 bis 17.00 Uhr: Kurs «mobil sein & bleiben». Bergrestaurant Leuggelen Eine Ära geht zu Ende Tipps am Bankomaten. Das muss nicht sein! Pro Infirmis und PRO SENECTUTE GLARUS bieten zwei unentgeltliche Halbtageskurse zum Thema «mobil sein & bleiben» an. • Wie kann ich bequem am Auto maten ein Billett kaufen? • Welches sind die besten ÖV-An - gebote für mich? • Welche Neuerungen gibt es im Strassenverkehr? (Foto: zvg) • Welche Sicherheitsvorkehrungen schützen mich vor Unheil? • Worauf ist besonders zu achten, wenn ich zu Fuss, am Rollator oder im Rollstuhl unterwegs bin? Ausgewiesene Fachexperten der Kantonspolizei Glarus, der SBB sowie der Autobetriebe Niederer AG geben als Kursreferenten kompetent und praxis nah Antworten auf diese Fragen. Auch für praktische Übungen am Nach fast 14-jähriger Wirtetätigkeit wird die Familie Röbi und Vreni Zimmermann das Berg - restaurant Leuggelen verlassen. Deshalb luden sie und ihr Team am Freitag, 5. Oktober, langjährige Gäste zu einem Abend mit Speis, Trank und Unterhaltung ein. Bei der Begrüssung bedankte sich Röbi Zimmermann bei den Gästen für die langjährige Treue und beim gesamten Team dafür, dass in diesen 14 Jahren das Bergrestaurant Leuggelen mit Herzblut geführt wurde. Unterhaltungskünstler «Schösu» konnte mit seiner musikalischen und humorvollen Reise durch die ganze Schweiz bis nach Italien und über Österreich wieder zurück in die Schweiz die Gäste begeistern. In den letzten Wochen hoffen die Wirte auf weiterhin schönes Wetter, damit noch mög lichst viele Gäste auf Leuggelen einen Aufenthalt geniessen. Eine schöne Zeit geht zu Ende. Mit grossem Dank ver abschiedet sich das ganze «Leuggelen»-Team am Donnerstag, 1. November 2018, in den wohlverdienten Ruhestand und hofft, dass sich ein Nachfolger findet. (Bildbericht: eing.)

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