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41. Ausgabe 2018 (11. Oktober 2018)

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Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 34 «Kirche unterwegs» in Niederurnen und Betschwanden Maria – Promi-Mutter Das Team von «Kirche unterwegs» präsentiert lebendige Frauengeschichten in «anderen» Gottesdiensten. Berührend, bewegend, kreativ. Diesmal geht es um eine Promi-Mutter. Am Sonntag, 21. Oktober, um 09.30 Uhr in Niederurnen und am Sonntag, 11. November, um 09.30 Uhr in Betschwanden: «Maria im Netz». Das Team von «Kirche unterwegs»: (von links) die Pfarrerinnen Christina Brüll Beck und Dagmar Doll sowie Ursi Zweifel, Daniela Müller-Kuhn und Barbara Hefti. Auf dem Bild fehlt Irina Kasper. (Foto: mb) Im Mittelpunkt der Gottesdienste von «Kirche unterwegs» stehen lebendige Frauengeschichten aus der Bibel, die mit unserem heutigen Blick auf eine frische, kreative Weise dargestellt werden. Die Besucherinnen und Besucher sollen erkennen, dass die Bibelgeschichten, die Handlungen und Sorgen, die Probleme und Freuden der beschriebenen Frauen in ähnlicher Weise auch in unserem Leben vorkommen. Das Team mit Christina Brüll Beck, Dagmar Doll, Barbara Hefti, Irina Kasper, Daniela Müller-Kuhn und Ursi Zweifel nimmt sich viel Zeit, um die Gottesdienste gemeinsam zu entwickeln. Verständlich, leicht zugänglich, modern, persönlich und sinnlich sollen diese zu Diskussionen anregen. Aktuell steht eine Promi-Mutter im Mittelpunkt: Maria von Nazareth, Mutter Jesu. Einerseits eine ganz normale Mutter, die anderseits einen besonderen, herausfordernden, berühmten, berüchtigten und nicht ganz einfachen Sohn hatte. Wie sah ihr tägliches Leben aus? Und was hätte Maria auf Facebook gepostet? Lassen Sie sich überraschen! ● mb. Evangelisch-Reformierte Landeskirche Neue Kirchenratsschreiberin Sandra Felber heisst die neue Kirchenratsschreiberin der Evangelisch-Reformier - ten Landeskirche des Kantons Glarus. Sie tritt die Stelle am 1. Mai 2019 an. Sandra Felber wird Markus Beerli im Mai 2019 ablösen. (Foto: zvg) Der langjährige Sekretariatsleiter der Evangelisch-Reformierten Landes - kirche, Markus Beerli, wird im Mai 2019 pensioniert. Als Nachfolgerin hat der Kantonale Kirchenrat die 48- jährige Sandra Felber aus Rüti ZH gewählt. Sie arbeitet aktuell als administrative Leiterin der reformierten Kirchgemeinde Rüti ZH. Die neue Kirchenratsschreiberin hat Wurzeln im Glarnerland: Ihre Gross - mutter war Glarnerin. Die Familie übersiedelte jedoch bereits in jungen Jahren ins Zürcher Oberland. Ins Glarnerland kamen sie dann oft für Wanderungen oder zum Skifahren. Sandra Felber besuchte nach der Sekundarschule eine Handelsschule in Neuenburg und absolvierte an - schliessend eine Lehre als Teleoperatrice bei der Fernmeldedirektion in Zürich sowie später einen Fachkurs Buchhaltung. Die Mutter von zwei erwachsenen Söhnen arbeitete als Sachbearbeiterin in diversen Sekretariaten, ehe sie 2012 zur reformierten Kirchgemeinde Rüti kam. Vor zwei Jahren machte sie einen Diplomlehrgang «Management in Nonprofit-Organisationen». Die Anstellung bei der Glarner Landeskirche gebe ihr die Chance, ihr Wissen aus dieser Weiterbildung und ihre Berufs - erfahrung aus dem kirchlichen Umfeld zu nutzen und einzubringen, sagte sie auf Anfrage. Sie freue sich auf die neue Herausforderung. ● mb. Eine neue Art der Heiligendarstellung Franziskus In der Kunst wurden schon immer Heilige dargestellt. Dabei wurden sie in einer Szene dargestellt, welche charakteristisch ist für sie. Die Franziskus-Bilder haben diese Schilderungen von Heiligenviten im 13. und vor allem im 14. Jahrhundert stark geprägt und eine neue Art der Veranschaulichung gebracht. Glarner Pastoralforum und Dekanat Glarus Familientag «Gemeinsam unterwegs» Passend zur Jagdzeit, ging der diesjährige Familientag des Glarner Pastoralforums und des Dekanats Glarus zum Wallfahrtsort nach Klingenzell. Frau Dr. Sissi Mettier bei ihren Ausführungen. (Foto: zvg) Gruppenfoto vom Familientag. Ein Jagdunfall hatte nämlich den Bau der Kapelle ausgelöst, zum Dank dafür, dass der adelige Jäger überlebt hatte. Sein Fehlschuss reizte ein Wildschwein mit seiner Herde so sehr, dass der Jäger um sein Leben fürchtete und ein «himmlisches» Versprechen gelobte. Bei traumhaftem Jägerwetter kurvte der Reisebus über hügelige Landschaften recht zügig ans Ziel. Vorher servierte deshalb mit hervorragender Balance Heidi Schneider vom Glarner Pastoralforum Kaffee und Gipfeli zur Stärkung. Bei der Ankunft in Klingenzell zelebrierte Dekan Pfarrer Harald Eichhorn, assistiert von Diakon Markus Niggli, die Messe am Festtag der Erzengel Michael, Gabriel und Raphael und verknüpfte die Predigt mit den Boten Gottes als Vermittler und Begleiter für uns. Nach dem Mittag essen in Stein am Rhein ging es zu den Franziskanern zur Klosterinsel Werd inmitten des Rheins. Bruder Patrick Schär erzählte über den ersten Abt des (Foto: Hilariuspfarrei Näfels) Klosters Sankt Gallen, Otmar, der 759 auf der Insel starb. Nach einer kurzen Andacht fuhren wir wieder nach Hause zurück ... Schmunzelnd sei noch angefügt, dass sogar der zu künftige Papst dabei war! Ein Knabe meinte auf Anfrage des Pfarrers, was er werden möchte, spontan: «Ich möchte Papst werden, da muss ich nur segnen.» Benedicere, es war für alle ein guter und gesegneter Tag. ● eing. In ihrem spannenden, aufschluss - reichen Vortrag zeigte Frau Dr. Sissi Mettier den Zuhörerinnen und Zu - hörern Vitentafeln vom heiligen Franziskus. Vitentafeln oder Vita- Retabel sind nichts anderes als Altarbilder und zugleich die ältesten Darstellungen des heiligen Franziskus. Sie entstanden im Jahre 1230, zwei Jahre nach seiner Heiligsprechung im Jahr 1228. Franziskus wurde oft künstlerisch dargestellt, sei es in Skulpturen, auf Glasmalereien oder Mosaiken oder auch auf Fresken. Vitentafeln In der Kirche Santa Croce in Florenz war die extra für die Kirche an - gefertigte Vitentafel des heiligen Franziskus an einem Pfeiler fest - gemacht. An Festtagen wurde die Tafel auf dem Hauptaltar aufgestellt. Die Viten dienten zum Memorieren über das Leben des Ordensgründers, aber auch zur Legitimation und zur Propaganda des Ordens. Auf den ersten Viten wurde Fran - ziskus in der Mitte mit seinen Attributen dar gestellt; den Stigmata, dem Strick mit den drei Knoten und dem Evangelium. Daneben sind Szenen von sechs posthumen Wundern zu sehen. Himmel aus Lapislazuli Währenddem bis zum Ende des 13. Jahrhunderts die Heiligen mit einem Goldhintergrund gemalt wurden, malte Giotto einen blauen Himmel als Hintergrund. Der Preis für das Blau aus Lapislazuli-Pigment von Afghanistan war dem des Goldes aber ebenbürtig. Charakteristisch für diese Zeit sind auch die gemalten Engel, die ein Tuch halten, in dem eine kleine Person sitzt. Dies ist Sinnbild für die Seele der verstorbenen Person, die von den Engeln in den Himmel getragen wird. Währenddem in den ersten 50 Jahren nach seiner Heiligsprechung nur Franziskus auf Viten zu finden ist, wurden später auch Klara von Assisi und andere Heiligen auf diesen Lebens tafeln verewigt. Den Bogen zurück nach Näfels schlagend, zeigte Frau Dr. Sissi Mettier das Tafelbild von Franziskus, welche im Refektorium des Franziskanerklosters in Näfels zu finden ist. Die Mitte bildet Franziskus – eine Kopie des Bildes der Unterkirche von Assisi gemalt von Cimabue – umrahmt wird es von acht Szenen aus dem Leben von Franziskus. Vom Stil der Malerei her stammt das Bild aus dem 19. oder 20. Jahrhundert, der Künstler ist nicht bekannt. Nach dem interessanten Vortrag, organisiert vom Verein Freunde des Franziskanerklosters Mariaburg Näfels, wurden die Anwesenden mit spannenden neuen Erkenntnissen nach Hause entlassen. ● nee.

Donnerstag, 11. Oktober 2018 | Seite 35 RBT FRIDOLIN Herbstwanderung an den Chüebodensee Am Samstag, 6. Oktober, trafen sich 20 Mitglieder des RBT FRIDOLIN morgens bei den Sportbahnen Elm. Die alljährliche RBT-Herbstwanderung führte an diesem Tag vom Ämpächli über den Chuänz an den wunderschönen Chüebodensee. Auf der Herbstwanderung. Anfangs noch kühl und regnerisch, verzogen sich die Wolken dank Föhn rasch, und die Jacken konnten beim ersten Halt ausgezogen werden. Steil war der Aufstieg zum See, aber es hat sich gelohnt, wurden wir doch von den röhrenden Hirschen begrüsst, welche mitten in der Brunftzeit sind. So konnten wir auch einige Hirsch - stiere durch den Feldstecher bei ihren Männerriege Glarus Herbstwanderung im Tessin Die diesjährige Wanderung führte die Mitglieder der Männerriege Glarus zügig mit dem Zug durch den neuen Gotthard- Tunnel ins Tessin. Die Gratwanderung vom Monte Tamaro zum Monte Lema war Programm. Auf der Gratwanderung vom Monte Tamaro zum Monte Lema. Mit 5 Stunden vorgegebener Zeit doch eine beachtliche Tour. Neun wackere Recken nahmen die Strapazen auf sich und wurden mit wunderbarem Wetter und traumhafter Aussicht belohnt. Der erste Anstieg auf den Tamaro wurde in kurzer Zeit bewältigt. Dort gab es die verdiente Pause und den obligaten Gipfeltrunk. Danach zog sich das Feld auseinander und jeder genoss den schönen Weg auf seine Weise. Angekommen beim Ristorante Ostello Vetta auf dem Monte Lema konnte stolz auf die geschaffte erste Etappe angestossen werden. Natürlich erklommen wir den Gipfel und bestaunten demütig die umliegende Natur mit Seen, Wäldern Kämpfen beobachten. Am See an - gekommen, wurde Mittags pause gemacht und die Sonne genossen. Zu baden wagte sich bei den nicht mehr so warmen Temperaturen niemand mehr. Nach dem Mittagessen aus dem Rucksack stiegen wir die wenigen Höhenmeter vom See zum Grat im Pleus auf, auf welchem nochmals ein Blick auf den Chüebodensee in den und Berggipfeln. Nach einem umfangreichen Nachtessen, dem obligaten Jass, Mitternachtstrunk bei der grossen Antenne und der verdienten Nachtruhe ging es – nicht ohne Frühstück – auf den Rückweg via Astano nach Sessa. Kulturell wurde der Mittag mit dem Besuch der ältesten Weinpresse der Region aus dem Jahre 1407 eingeläutet. Was dann folgte, war ein Feuerwerk für Magen und Sinne – Polenta aus der Kupferpfanne, Wildschweinragout vom Feinsten, Salat und Gemüse aus dem zugehörigen Garten und natürlich Wein und Grappa aus eigener Produktion. Es wurde auf allen Stühlen unter der traumhaften Pergola geschlemmt und (Foto: zvg) verschiedenen Grün-Blau-Tönen geworfen werden konnte. Mit dem Abstieg über das Pleus in Richtung Ämpächli kamen wir unserem Zvierihalt näher. Wir kehrten im «Älpli» ein und ge nossen Kaffee und Vermicelles. Es war wiederum eine sehr schöne Herbstwanderung mit einer erfreu - lichen Anzahl an Teilnehmern. ● Ursula Eugster (Foto: zvg) genossen, und man war sich einig, wenn es ein Schlaraffenland gibt, dann muss es so sein wie auf dieser Gartenterrasse. Irgendwann rief dann der Fahrplan und es hiess, die Rückreise mit dem Zug nach Glarus anzutreten. Mit vielen Erinnerungen im Kopf träumten die einen im Zug, die anderen klopften einen Jass und jeder war auf seine Weise glücklich. So fand ein weiterer Anlass der Männerriege Glarus ein Happy End und ging als sicher tolles Erlebnis in die Köpfe der Wanderer ein. Danke allen Teilnehmern und allen, die zum Gelingen beigetragen haben. ● Tomas Jakober Infos und Fotos unter www.mr-glarus.ch. Hurricanes Glarnerland Weesen, Damen Mit 2 Punkten gestartet Voller Vorfreude war der Start der Meisterschaft für das Fusionsteam der Damen erwartet worden. Am Sonntag, 30. September, war es so weit. In Ems starteten die «Hurris»-Damen mit einer Niederlage gegen Piranha Acadamy und einem Sieg gegen Wängi ansprechend in die Saison. Für das neu zusammengestellte Team wartete mit dem ersten Gegner Piranha Acadamy gleich der Vorjahres- Gruppensieger und somit ein echter Prüfstein. Die Bündnerinnen sind gut eingespielt und lassen dank ihrem sehr sicheren Passspiel den Ball wunderbar laufen. Die «Hurris» waren somit vor allem mit Verteidigungsarbeit beschäftigt, machten dies aber lange Zeit gut. Erst in der 8. Minute brachte die «Hurris»-Defensive einen Ab - praller vor dem eigenen Tor nicht weg, der dann auch prompt von einer Bündnerin abgestaubt und im Tor versorgt wurde. Nach der Pause begannen die «Hurris» mutiger mit - zuspielen und forderten vermehrt die Churer Abwehr. Leider wollte der Ball aber nicht rein, dafür fielen die Tore auf der Gegenseite. Piranha Acadamy übte viel Druck auf den Glarner Slot aus, und wieder waren es die Ab - praller, die nicht weggearbeitet werden konnten. Am Schluss resultierte eine 0:4- Niederlage gegen die wohl stärkste Mannschaft der Gruppe. Mit dem UHC Wängi wartete drei Stunden später ein etwas leichterer Gegner, zumindest war dies in der Vergangenheit der Fall. Doch der UHC Wängi trat besser auf als in den vorangegangenen Saisons und setzte die «Hurris»-Defensive sofort unter Druck. Platz für einen geregelten Aufbau blieb keiner, die Glarnerinnen mussten mit hohen Bällen oder mit kurzem Zuspiel unter Druck auslösen. Der UHC Wängi belohnte sich denn auch schon früh mit der verdienten Führung; nach und nach fanden aber auch die Glarnerinnen besser ins Spiel und liessen den Ball in ihren Reihen laufen. Der Ausgleich fiel dann nach einem Freistoss aus eigentlich harmloser Distanz. Der Schuss von Lea Schrepfer fand den Weg in die weite Ecke, der Torhüterin war wohl die Sicht verdeckt. Kurz nach Wieder - anpfiff bediente Larissa Marthy von hinter dem Tor Lea Schrepfer im Slot, die sogleich ihren zweiten persön - lichen Treffer buchen konnte. Der UHC Wängi kam nur noch vereinzelt zu gefährlichen Angriffen, die Glarner Defensive hatte diese meist im Griff. Und vorne lief nun alles etwas leichter, Jeannine Steinmann traf aus spitzem Winkel schön zum 3:1, kurz darauf kombinierte sich derselbe Block zum 4:1 durch, dieses Mal in der Person von Aly Huber. Die Sache war gelaufen, der 4:2-Anschluss - treffer nach einem Fehler in der Abwehr 5 Minuten vor Schluss machte das Spiel nicht mehr spannend. Die «Hurris»-Damen erspielten somit 2 Punkte. Wichtig ist die Erkenntnis, dass das Team bestens funktioniert und man von Training zu Training und von Spiel zu Spiel gemeinsam vorwärtskommt. ● Christine Kündig Hurricanes Glarnerland Weesen, Herren Was für eine Aufholjagd Bei der 1. Mannschaft der Hurricanes Glarnerland Weesen stand am Sonntag, 30. September, die zweite Runde der aktuellen Meisterschaft an. Es ging nach Wängi in den Kanton Thurgau. Der Gegner war aus dem Bündnerland angereist und hiess Calanda Flyers Trimmis. Um 12.15 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an und es ging gleich munter zur Sache. Die Bündner waren in der Startphase sehr präsent und kamen so schon nach kurzer Zeit zur 1:0- Führung. Die Glarner fanden im Verlauf der ersten 20 Minuten nicht zu ihrem Spiel und so kam es, dass der Gegner noch vor der ersten Sirene auf 2:0 erhöhen konnte. Nach der ersten Drittelspause änderte sich vorerst wenig – zu wenig aus Glarner Sicht, denn nach einem eiskalt abgeschlossenen Konter zogen die Bündner auf 3:0 davon. Bei den «Hurris» passte bis dahin wenig zusammen, auf der Tribüne glaubten nur noch wenige an eine Wende. Und es kam noch schlimmer: Bei einem Zweikampf an der Bande verletzte sich Captain Jonas Hösli am Fuss - gelenk so stark, dass er nicht mehr weiterspielen konnte. Das Captainamt übernahm von da an der einmal mehr sehr solid aufspielende John Müller. Wie als Antwort auf die Verletzung des Teamkollegen fasste sich Dani Tschudi nur kurze Zeit später ein Herz und mit einem präzisen Schuss aus der Distanz erzielte er das 1:3. Dieses Tor bremste die Trimmiser etwas aus und half den «Hurris», besser ins Spiel zu finden. In der Kabine versuchte Coach Michael Anliker, seine Mannschaft zu motivieren: «Im Unihockey können zwei Tore binnen 30 Sekunden erzielt werden. Da ist noch überhaupt nichts verloren!» Und als ob die Mannschaft diese Aussage beweisen wollte, war es wiederum Dani Tschudi, der sich vor dem Tor des Gegners gekonnt durchsetzte und den Anschlusstreffer erzielte. Gespielt waren zu diesem Zeitpunkt exakt 19 Sekunden im letzten Drittel. Was für ein Start! Nun witterten die Glarner ihre Chance und konnten sich fortan abermals in der gegnerischen Zone festsetzen. Was nun folgte, ist kein Hattrick, nein, gleich 4 (!) Tore erzielte der Glarner Stürmer Florian Muhl. Die «Hurris» dominierten in dieser Phase den Gegner, und auch durch ein unglückliches Eigentor der Glarner liessen sich die «Hurris» nicht beunruhigen, im Gegenteil: In der Schlussphase war es Raffael Trümpy, der nach starker Vorarbeit von Djan Gächter zum 7:4 für die Glarner erhöhen konnte. Den Bündnern gelang zwar noch ein Treffer zum 5:7 aus ihrer Sicht, doch zu mehr reichte es nicht mehr, und die «Hurris» brachten den Sieg letztlich sicher nach Hause. Nach starken letzten 20 Minuten hatten die Glarner die erhoffte Reaktion auf die Startniederlage zeigen können und verdient den ersten Sieg in der noch jungen Saison gefeiert. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und bis zur nächsten Runde in zwei Wochen weiter konsequent zu trai - nieren. ● Elias Hösli

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