Aufrufe
vor 4 Tagen

41. Ausgabe 2019 (10. Oktober 2019)

  • Text
  • Kanton
  • September
  • Franken
  • Nord
  • Glarnerland
  • Schwanden
  • Glarner
  • Oktober
  • Telefon
  • Glarus

Donnerstag,

Donnerstag, 10. Oktober 2019 | Seite 12 Glarus – Gemeinderatsbeschlüsse vom 3. Oktober Steuer- und Geldspielgesetz Im Rahmen der anstehenden Revision des kantonalen Steuergesetzes wird auch ein Memorialsantrag behandelt, der die Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen vorschlägt. Der Gegenvorschlag des Regierungsrates sieht vor, dass die Erträge aus den Kirchensteuern der juristischen Personen nicht für kultische Zwecke verwendet werden, sondern zwingend für Tätigkeiten von gesamtgesellschaftlichem Nutzen. Der Gemeinderat Glarus unterstützt den Gegenvorschlag des Regierungsrates, den er als ausgewogener betrachtet. Der Gemeinderat teilt die Einschätzung des Regierungsrates, dass bei einer vollständigen Abschaffung der Kirchensteuer für juristische Personen Gemeinden und Kanton vermehrt um Beiträge für Aufgaben angefragt würden, welche die Kirchgemeinden bisher im gesamtgesellschaftlichen Interessen wahrnehmen. Zu den weiteren vorgesehenen Änderungen im Steuergesetz, nämlich der Einführung der Online-Steuererklärung, der Revision der Quellenbesteuerung des Erwerbseinkommens und der Anpassungen im Verfahrensrecht hat der Gemeinderat keine Bemerkungen. Sie haben keine finanziellen Auswirkungen auf die Gemeinden. Der Gemeinderat begrüsst die geplante Totalrevision des kantonalen Geldspielgesetzes. Er schlägt vor, die Suchtprävention im Sinne der Bekämpfung des exzessiven Geldspieles mit ihren negativen Begleiterscheinungen noch stärker gesetzlich zu verankern. Weiter schlägt er vor, dass der Umgang mit einer allfälligen notwendigen Bearbeitung von Personendaten im Gesetz aufzunehmen und zu regeln ist. ● Gemeinde Glarus Verkehrsbehinderungen Ygrubenstrasse Glarus Die Ygrubenstrasse ist vom Schlachthaus bis zur Geska ab dieser Woche bis Ende Oktober für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohner- und Zubringerdienst sowie die Zufahrt zur Firma Bowald und zur Sammelstelle Glarus sind während der Vorarbeiten mit kurzen Behinderungen möglich. Für den Belagseinbau ist eine Sperrung der Strasse nötig. Dieser Termin wird kurzfristig vor Ort publiziert. Der geplante Endtermin, Ende Oktober 2019, ist wetterabhängig und muss eventuell nach hinten verschoben werden. ● Glarus Nord: Nutzungsplanung II Dorfspaziergang Oberurnen Der zweite Dorfspaziergang von Glarus Nord findet am Samstag, 26. Oktober, von 09.00 bis 11.30 Uhr durch die Ortschaft Oberurnen statt. Ebenso wird an diesem Tag das räumliche Dorfbild Oberurnen präsentiert. Eingeladen sind alle interessierten Einwohnerinnen und Einwohner. Der Dorfspaziergang in Oberurnen beginnt mit einer kurzen Einführung in die Thematik Nutzungsplanung II und allgemeinen Informationen zum Dorf wie räumliche Struktur oder Siedlungsentwicklung. Im Anschluss findet der eigentliche Dorfspaziergang statt, an welchem ein besonderer Blick auf die Siedlungsstrukturen des Dorfes Oberurnen geworfen wird. Insbesondere soll aufgezeigt werden, welche vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten die Nutzungs - planung II der Ortschaft Oberurnen bietet. Von 09.00 bis 09.30 Uhr ist die Einführung, dann folgt von 09.30 Uhr bis 11.00 Uhr der Dorfrundgang. Anschliessend findet von 11.00 bis 11.30 Uhr die Diskussion statt, ab 11.30 Uhr ist Apéro. Eingeladen sind sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner von Oberurnen sowie auch weitere interessierte Personen. Die Veranstaltung beginnt um 09.00 Uhr in der Mehrzweckhalle Oberurnen. Bislang fand in Glarus Nord ein Dorfspaziergang durch die Ortschaft Obstalden statt. Ein Angebot, von dem mehr als 50 Personen Gebrauch machten. Weitere Spaziergänge durch die Ortschaften der Gemeinde Glarus Nord und räumliche Dorfbilder sind in Planung. Anmelden kann man sich auf www.glarusnord.ch/dorfspaziergang. ● Glarus Nord – Mühlehorn Gemeinschaftsgrab umgesetzt Das Anfang Jahr vom Gemeinderat beschlossene Urnengemeinschaftsgrab Mühlehorn wurde in den Sommermonaten umgesetzt. Damit erfüllen wieder sämtliche Friedhöfe die Vorschriften der Verordnung über das Friedhof- und Bestattungswesen der Gemeinde Glarus Nord. Diese besagt, dass sämtliche Urnengemeinschaftsgräber auf Wunsch der Angehörigen beschriftet werden können. Das Urnengemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Mühlehorn war die einzige Grabstelle innerhalb Glarus Nord, welche diese Vorgabe bislang nicht erfüllte. Die Skulptur des Gemeinschaftsgrabs besteht aus grauem Kalkstein und rotem Verrucano. Die Platten für die Beschriftung sind ebenfalls aus rotem, geschliffenem Verrucano. Die Kreisfläche ist aufgefüllt mit dunkelgrauem Trübbacher Kalksteinbrocken. Die Gesamtkosten für das neue Urnengemeinschaftsgrab belaufen sich auf CHF 50 000. Geschaffen wurde das Kunstwerk von Steinmetz Hans Noser. (Text: Andreas Neumann/Foto: Gret Menzi) Bibelteilen in Netstal Dem Wort Gottes begegnet Am 17. September fand in der katholischen Kirche Netstal zum zweiten Mal der Anlass Bibelteilen statt. Zur Ausbildung als Katechetin gehört auch das Modul Erwachsenenkatechese. Deshalb entschloss sich Andrea Fischli-Schwitter, ein Bibelteilen durchzuführen. Dieser Anlass gliederte sich in folgende sieben Teile: Einladen, Lesen, Verweilen, Schweigen, Austauschen, Handeln und Beten. Die Besucher stimmten sich mit dem Betrachten der vorgängig durch die Katechetin aufgestellte Szene «Josef und seine Brüder» (Foto) ein, dazu erklang im Hintergrund Musik, welche zum Thema passte. Symbolisch nahm Andrea Fischli-Schwitter die anwesende Gemeinschaft bei der Hand und führte sie durch den Bibelabend. Bei Kaffee und Kuchen liessen die begeisterten Teilnehmer den tiefgründigen Abend ausklingen. (Text: Andrea Fischli-Schwitter/Foto: Megi Jenni) Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief Erschliessung Braunwald Als selbstständig erwerbende Bewohnerin von Braunwald benutze ich fast täglich die Standseilbahn von und nach Braunwald. Sie ist Teil meines Arbeitsweges und für mich sehr wichtig. Ich schätze deren Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit bei jedem Wetter und jeder Jahreszeit. Da ich zu den Einwohnern gehöre, welche nicht mehr so flink und agil sind, beschäftigt es mich, wie der Zubringer nach Braunwald in Zukunft aussieht. Eine Gondelbahn, welche in erster Linie den Wintersportlern dient, hat nicht nur Vorteile. Wenn sie z.B. an einer Station nicht mehr anhält, sondern sich langsam weiter bewegt, ist das für nicht mehr so flinke, alte, geh- oder seheingeschränkte Bewohner weniger komfortabel als eine Standseilbahn. Und was ist mit den Leuten, welche sich in der Luft nicht wohl fühlen und daher nicht in eine Gondelbahn einsteigen können? Es ist etwas anderes, ob ich in der Freizeit eine solche Bahn benutzen darf oder ob ich sie im Alltag für den Erwerb benutzen muss. Ich bin darauf angewiesen, dass sie immer fährt. Auch hier ist bekannt, dass eine Gondelbahn bei starkem Wind eher eingestellt wird. Das heisst für Pendler, denen sie als Weg zur Arbeit und dann wieder nach Hause dient, dass eine Gondelbahn als ÖV- Anschluss an Zuverlässigkeit verliert. Das kann weder im Interesse vieler Dorfeinwohner noch von Gemeinde und Kanton sein. Eine Bahn nach Braunwald hat sehr unterschiedlichen Bedürfnissen zu dienen. Da geht es bei weitem nicht nur um Sportler. Es geht um Personen wie mich, um Pendler, Schulkinder, Grosseltern mit Enkeln, Patienten der RehaClinic, Familien mit Kinder - wagen und Schlitten usw. Ich erwarte, dass diese Vielfalt an Kundschaft mit unterschiedlichen Bedürfnissen, auch bezüglich Ankunftsort, bei der Planung der Erneuerung der Standseilbahn entsprechend gewichtet wird. Für mich ist es auch aus finanziellen, wandertouristischen und ökologischen Gründen gesehen höchst fraglich, ob der Kanton in der heutigen Zeit eine Strasse nach Braunwald bauen sollte. Eine Anschauung, welche ich übrigens mit vielen Leuten in Braunwald teile. ● Daniela Wyss, Braunwald Wahlen 2019 Wahlempfehlungen bedürfen eines Inserates. Gerne unterstützt Sie unser Verkaufsteam entweder online unter fridolin@fridolin.ch oder am Schalter in Schwanden. Für Sie offen Montag bis Freitag, von 07.30 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.30 Uhr. Danke für Ihr Verständnis Ihr FRIDOLIN-Team

Donnerstag, 10. Oktober 2019 | Seite 13 Heimatchörli Ennenda Stimmung und Andacht Am Wochenende verzückte das Heimatchörli Ennenda an seinen Kirchenkonzerten in Ennenda und Linthal die Zuhörer mit einem folkloristisch-musikalischen Blumenstrauss, dargeboten von verschiedenen Interpreten. Glarner Alpverein/Agrotourismus Glarnerland Gewinner Käsepass 2019 Das Chinderjodelchörli lockerte das Konzert auf. (Foto: kas) Das erste was den Besuchern am Jahreskonzert des Heimatchörli Ennenda auffiel war die vom Aktivmitglied Sepp Tresch gestaltete Dekoration in der Kirche. Ein grosses Herz sowie ein Stern aus Holz verschönerten die Kirche und begrüssten die Konzertbesucher in einer stimmungsvollen Ambiance. Der Holzstern war das Symbol zum Lied «Jodlerstärn», wo die Männerstimmen die tragenden Frauenstimmen schön und gefühlvoll ergänzten. Das Holzherz stand für das Lied «s’Jodlerhärz». Bei diesem Jodellied sang das Heimatchörli vom Herzen des Jodlers, das solange schlägt, wie der Herrgott will. Zuvor begrüsste das Büchelduo Köbi und Ruedi Becker die Mitwirkenden beim Einmarsch mit dem Bücheljodel. Auch zwischen den Liedvorträgen des Heimatchörli durften die Konzertbesucher mehrmals das Büchelduo Becker geniessen. Lisa Sulser und Sina Kamm vom Schwyzerörgeli- Duo Glärnisch waren mit Ihren Musikstücken auf den Schwyzerörgeli eine Auflockerung und Bereicherung des Konzertes, ebenso das Chinder - jodelchörli mit seinen Liedern. Den zweiten Konzertteil bestritten die Männer vom Heimatchörli in ihren neuen Trachtenblusen. Präsident Sepp Tschudi führte durch das Pro - gramm und meinte: «Singen ist ein Heilmittel für Körper, Geist und Seele.» Alsdann ertönte in der Kirche der vom Heimatchörli interpretierte «Gloggejodel», der bei einigen Zu - hörern nicht nur Gänsehaut hervorrief, sondern das besagte Heil - mittel aktivierte. Das Chorleiterteam Dunja Kern und Peter Hofmann boten mit dem Heimatchörli ein wunderschönes Konzert, das mit dem «Steinmandlijutz» einen würdigen Abschluss fand. ● Kurt Aschwanden Die Gewinner des Glarner Käsepasses sind gekürt: Am Chäsmärt in Elm zog OK-Präsident Marco Huser die Gewinner. Der 1. Platz «Fürä ganzä Bergsummer», alle 12 Alpen, und Gewinnerin eines Laibs Glarner Alpkäse von Glarona samt geschnitzter Holzplatte «Gewinner Glarner Käsepass 2019» geht an Dorothea Steiner, Oberurnen. Auf dem 2. Platz, Kategorie «Für Ambitionierte», Gutschein für ein grosses Wildheuerplättli samt Hauswein in der Äugstenhütte plus 1 Kilo Glarner Alpkäse ist Ernst Pfander, Schänis. Gewinnerin Kategorie «Familientour mit Joker», eine Glarner Schlemmertruggä plus eine Tageskarte von Elm oder Braunwald wurde Irene Kurath, Mels und die Kategorie «Familientour ohne Joker», eine Glarner Schlemmertruggä gewann Martin Neukomm, Winterthur. Allen Gewinnern und allen Käsepass-Teilnehmern herzliche Gratulation! Es ist überwältigend, wieviele Käsepässe zurückgekommen sind – die meisten mit Stempeln aller 12 Alpen. Die Organisatoren freuen sich auf den Glarner Käsepass 2020 und danken allen, die unsere Alpen erwandert haben. (Bildbericht: zvg)

© Fridolin Druck und Medien, Walter Feldmann AG Hauptstr. 2 CH-8762 Schwanden GL | Tel. 055 647 47 47 -Fax 055 647 47 00 -E-Mail fridolin@fridolin.ch

Öffnungszeiten Verlag und Druckerei: Montag bis Freitag 07.30 – 12.00 / 13.30 bis 17.30 Uhr

Impressum | Website by webtower.ch