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6. Ausgabe 2020 (06. Februar 2020)

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Donnerstag, 6. Februar 2020 | Seite 10 Lieber (böser) FRIDOLIN Leserbrief Aeugstenhütten-Umbau 2021/2022 Die Gemeinde Glarus informierte am 30.Januar via die Glarner Presse, dass der Hüttenumbau erst im Jahre 2021 begonnen werden könne und über zwei Jahre dauern soll. Mitbegründet wird diese Verzögerung mit der gesetzlichen Forderung, für die Quellfassung auf Aeugsten eine Schutzzone zu erlassen. Dieses Geschäft soll der Herbstgemeindeversammlung 2020 zur Genehmigung vorgelegt werden. Dies, obwohl Brandalp/ Aeugsten eine Heualp ist und kein Viehtrieb herrscht. Zudem dürfen auf Glarner Alpen keine Dünger ausgetragen werden. Dass es einen Motorfahrzeugverkehr gibt, ausser einem Zapfwellenfahrzeug für die Hüttenversorgung und dem Transport einiger Heuballen zur Seilriese auf dem Bärenboden, ist mir nicht bekannt. Nun, es ist eine gesetzliche Vorgabe, die eingehalten werden muss! Leider dürfen gemäss der Auflage des Kantonalen Amtes für Fischerei und Jagd Helikopterflüge nur in der Zeit vom August bis Oktober ausgeführt werden, da die Aeugstenhütte im Wildasyl Schilt liegt. Eine Rotwildbejagung wird aber im gleichen Wildasyl vom gleichen Amt bis weit in den Spätherbst bewilligt und durchgeführt. Da fragt sich «Otto-Normalverbraucher», wie dies zu vereinbaren ist? Mit einer Bauzeit von zwei Jahren stellen sich für den Hüttenwart doch einige Probleme. Muss er nun zwei Saisons lang behelfsmässig mit einem Provisorium auskommen? Was der allseitig geschätzte Hüttenwart mit seinem Personal anstellt, interessiert offenbar niemanden. Mit einer Bauzeit von zwei Jahren generieren sich zwangsläufig höhere Kosten. So muss das Bauinventar über zwei Jahre vorgehalten (gemietet) werden. Ich gehe davon aus, dass das Sockelgeschoss und der Küchentrakt konventionell in Beton erstellt werden. Der neue Restauranttrakt dürfte in Holzelementbauweise erstellt werden. Mit einer guten Planungs- und Vorbereitungszeit könnte dieser Umbau im Jahre 2021 fertiggestellt werden, sofern die Zeit für die Helikopterflüge bereits ab dem Monat April/ Mai freigegeben würde. Hat man schon daran gedacht, sich beim Eidgenössischen Jagdinspektor Herr Blankenhorn in Bern starkzumachen, um evtl. eine Ausnahme - bewilligung zu erwirken? Es könnte sich vielleicht lohnen. ● Kaspar Elmer, Ennenda Leserbrief Umwelt- und kundenfreundliche SBB Für die erste Februar-Woche steht mir ein Skierlebnis in Verbier bevor. Ich habe mich entschlossen die Reise mit der SBB anzutreten, da ich einerseits gerne Zug fahre und andererseits es ja nicht sinnvoll ist, als Einzel - person in einem Auto so weit zu fahren. Jetzt habe ich aber noch drei Handgepäcke (1 Ski-Sack, 1 Schuhtasche und 1 Reisetasche), die ins Wallis müssen. Fünf Tage vor der Abreise bekam ich am SBB-Schalter in Glarus den Tipp, wenn ich den Gepäcktransport «von Tür zu Tür» selber am PC vornehme, sei dies, Sonder - aktion bis Ende April 2020 sei Dank, gratis(!). Leider ist weder die Destination Lé Chable noch Verbier in dem Verzeichnis aufgeführt. Ist ja irgendwie verständlich, Verbier ist ja eine so kleine Skidestination (!). Diese Erfahrung habe ich vier Tage vor der Reise am SBB-Schalter Glarus mitgeteilt. Die sehr freundliche Beamtin Frau Conny Hefti war so nett und wollte dies für mich gleich selber erledigen. Selbst ein Telefonat ihrerseits in die höchsten SBB-Kata - komben blieben erfolglos. Leider ist die angepriesene Aktion für mich nicht nutzbar. Also entschloss ich mich, die drei Ge - päckstücke in konventioneller Manier von den SBB an der Haustüre ab holen und an der Hoteltüre abladen zu lassen. Dies hätte mich pro Fahrtrichtung 61 Stutz (Franken) gekostet. Auf die Frage, wie denn diese Gepäckstücke transportiert würden, bekam ich die Antwort, dass ein Kleinlaster die drei Gepäckstücke bei mir zu Hause abholen würde und dann ins Wallis fahre, um diese dann in meinem gewählten Hotel abzuliefern. Der vieldiskutierte Klimawandel, Greta usw., lässt grüssen! Der Höhepunkt folgt zum Schluss. Es sei leider nicht möglich, mir die Ge - päckstücke (ich war erstmals am Mittwoch, 29. Januar am SBB-Schalter) bis am Sonntag, 2. Februar zu überstellen. Jetzt hatte ich die Wahl: Entweder die erste und evtl. gar die zweite Nacht ohne Pyjama zu schlafen oder alles händisch mitzuschleppen. Ich habe mich für Letzteres entschieden ich muss ja schliesslich nur vier Mal umsteigen! ● Kaspar Elmer, Ennenda Ihr Herz schlägt für Sie – tun Sie ihm Gutes: z.B. die Zigaretten weglegen. Wir haben noch mehr gesunde Ideen: Schweizerische Herzstiftung · Telefon 031 388 80 83 www.swissheart.ch · Spendenkonto PC 30-4356-3 Schweizer Alpen-Club, Sektion Winterthur Vorstand erweitert Am Montag, 27. Januar, hat der Vorstand der Sektion Winter thur des Schweizer Alpen-Clubs (SAC) die erste Vorstandssitzung in der neuen Zusammensetzung durchgeführt und sich neu konstituiert. Hüttenchef auf Muttsee/Kistenpass ist Reto Grundbacher. Präsident: Andreas Ruckstuhl; Vizepräsident: Hans Peter Boller; Aktuarin: Raphaela Siegrist; Kassierin: Ruth Becker (bis 31. März 2020 in Funktion), danach Martina Lenherr, neu; Mitgliederdienst: Carole Mäder; Wintertourenchef: Markus Hitz; Sommertourenchef: Thomas Lengenfelder; Hallentraining Jugend: Daniel Waser; Jugend-Organisation JO: Martin Büchi; Hüttenchef Punteglias: Ueli Santschi; Hüttenchef Muttsee/Kistenpass: Reto Grundbacher; Hüttenchef Cavardiras: Thury Senn; Senioren-Präsident: Meinrad Hösli; Material - verwalter: Beat Streit; Umweltverantwortlicher: Holger Czerwenka, neu. Neu hat die SAC-Sektion Winterthur wieder einen Umweltverantwort lichen. In den kommenden Bauprojekten auf unseren Hütten möchten wir mit seiner Unterstützung noch schonender und nachhaltiger vor gehen. Weiter ist es uns ein Anliegen, unsere Angebote so umweltschonend wie möglich zu gestalten. Die Sektion Winterthur wurde 1879 gegründet und hat heute knapp 3000 Mitglieder. In den Bereichen Sektion, Jugend und Senioren wird ein um fassendes alpines Sportprogramm für alle Stärkeklassen angeboten. Die Sektion Winterthur betreibt vier Hütten. Die Muttseehütte und die Kistenpasshütte auf dem Gebiet der Gemeinde Glarus Süd und die Cavardiras- und die Punteglias-Hütte im Kanton Graubünden. ● Hans Peter Boller Leserfoto «Momo» liebt den FRIDOLIN Ein Schnappschuss von unserem Kater «Momo», dem es ziemlich egal ist, dass ich donnerstags immer den FRIDOLIN lesen möchte ... (Bildbericht: Conny Neugel, Haslen)

Donnerstag, 6. Februar 2020 | Seite 11 SCHATZchäschtli Für unsere Leserinnen und Leser steht das Schatzchäschtli kostenlos zur Ver fügung (auch mit Foto). Gratulieren Sie zu Geburtstag, Hochzeit usw. in der meistgelesenen Zeitung des Kantons Glarus. Für Lehr-, Schul- und Diplom - abschlüsse gilt ein besonderer Tarif. Mail: fridolin@fridolin oder per Post an Fridolin Druck und Medien, Hauptstrasse 2, 8762 Schwanden. 10-Jahre- Firmenjubiläum Nordische Kombination Punkte für Pascal Müller In Oberhof (D) fand am Wochenende vom 25./26. Januar der Ersatz-Alpencup für Schonach (D) statt – und Pascal Müller konnte sich weitere Punkte im Alpencup sichern. Ez luäg au du ez luäg au da Ds Marina Hauser wird am Dunschtig, 6. Februar, haargenau 75 Jahr. Rezept für ein glückliches Lebensjahr: Man nehme etwas Glück, von der Liebe auch ein Stück, Geduld, etwas Zeit, Erfolg und Zufriedenheit. Das ganze gut gerührt, zu einem langen Leben führt! Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag schickt dir der Samariterverein Näfels. Am 9. Februar vor 70 Jahren kamst du auf die Welt gefahren, Äuglein nass und ohne Pass, ohne Hemd und ohne Schuh, liäbs Rosmarie vom Ürnerbodä das warst du. Zu deinem runden Geburtstag beste Gesundheit, viel schöne Stunden und gute Jasskarten. Hans, Fredi, Nathalie, Sara, Selina, Nando, Monika und Peter Ich möchte mich herzlich bedanken bei allen Gästen aus nah und fern, die mit mir am Samstag, 1. Februar meinen 70. Geburtstag feierten. Vielen Dank für die guten Wünsche, die vielen Geschenke, sowie die lustigen Sketches. Für die schöne Unterhaltung vom «Trio Gmüetlich» vielen Dank. Dem Kuchen- und Servicepersonal für das gute Essen und die gute Bedienung ebenfalls vielen Dank. Nochmals herzlichen Dank an alle vom Sämi Rhyner Gefunden! Eine ehrliche Finderin aus Netstal hat den verloren gegangenen Familienschmuck beim Bahnhof Netstal gefunden und bei der Polizei Glarus abgegeben. Wir sind glücklich und gerührt und danken von ganzem Herzen! 25-Jahre- Arbeitsjubiläum Sanela Mujkanovic Am 1. Februar 2020 dürfen wir zusammen mit Sanela Mujkanovic ihr 25-Jahre-Arbeitsjubiläum bei der Kunststoff Schwanden AG feiern. Im Alter von 18 Jahren trat Sanela Mujkanovic 1995 in unser Unternehmen ein. Am Anfang arbeitete sie in der Produktion. Als es dann vor etwa fünf Jahren in der Abteilung Qualität eine Vakanz gab, packte sie ihre Chance und wechselte die Abteilung. Heute arbeitet Sanela Mujkanovic in der Funktion als «Quality Control». Als sie 1995 ins Unternehmen eintrat, sei die Produktion viel kleiner gewesen. Auch sonst habe sich die Grösse des Unternehmens in den letzten 25 Jahren enorm verändert. Die Anzahl der Mitarbeitenden sei ebenfalls sehr stark gewachsen. Sanela Mujkanovic ist mit ihrer Tätigkeit bei der Kunststoff Schwanden AG sehr zufrieden. Sie schätzt die Zusammenarbeit mit ihrem Team und die praktische Arbeit. In ihrer Freizeit hört Sanela Mujkanovic viel Musik und geht gerne laufen. Die Ferien verbringt sie am liebsten mit Reisen. Ihre alte Heimat besucht sie auch immer wieder gerne. Für ihre Zukunft wünscht sie sich und ihrer Familie gute Gesundheit und Zufriedenheit. Stolz gratulieren wir Sanela Mujkanovic zu ihrem 25-Jahre- Jubiläum und danken ihr von Herzen für ihre Loyalität, ihr Engagement und ihre Treue. Für die Zukunft wünschen wir Sanela Mujkanovic weiterhin viel Freude bei ihren Aufgaben, Gesundheit und Glück! Bekanntschaften Heute noch treffen? Wähle 044 200 02 28 und wir verbinden dich ohne Vermittlungsgebühren mit passenden Singles, die eine Partnerschaft oder eine Freizeitbekanntschaft suchen. Daniel Brandt hat bei uns die Lehre als Elektro - installateur abgeschlossen. Anschliessend war er in einem anderen Betrieb als Elektriker tätig. Im Jahr 2010 kam er zurück zu uns. Danis langjährige Erfahrung unterstützt uns täglich in unserem vielfältigen Aufgabenspektrum. Seine ruhige und zuverlässige Art wird allerseits äusserst geschätzt. Wir sind sehr glücklich, einen solchen Mitarbeiter in unseren Reihen zu wissen und freuen uns, viele weitere Aufträge zusammen mit Dani erledigen zu dürfen. Zu diesem Jubiläum gratulieren wir Daniel Brandt ganz herzlich. Geschäftsleitung und Mitarbeiter der Zweifel-Elektro AG 12. Chlytaler Schülerrennen 2020 Alles Gewinner Pascal Müller im Flug. (Foto: © Flawia Krawckyk) Am Samstag flog Pascal Müller auf 93,5 m und klassierte sich auf dem 11. Rang. Mit 1:06 Minuten Rückstand ging es ins 10-km-Langlauf - rennen, das auf der Biathlon-Weltcupstrecke stattfand. Müller kam als 20. ins Ziel und erkämpfte so sein bestes Alpencup-Ergebnis in diesem Winter. Am Sonntag lief es Müller im Springen nicht wie gewünscht und er klassierte sich auf dem 28. Rang. Beim 5-km-Langlaufrennen verlor er dann noch drei Plätze und klassierte sich auf dem 31. Rang. Jetzt geht es mit einem Trainings - weekend in Kandersteg weiter, bevor dann der nächste Alpencup im slowenischen Kranj folgt. ● eing. Bereits zum elften Mal massen sich alle Schülerinnen und Schüler des Chlytals am Wochenende vom 1./2. Februar im Langlauf und Riesenslalom. Gewinner waren alle; die Tagesbestzeiten erzielten Flavio Fässler und Samira Elmer. Die Siegerinnen und Sieger der verschiedenen Kategorien vereint. Wiederum stand auch eine Kombi - nationswertung auf dem Programm. 8 der insgesamt 72 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler absol - vierten neben dem Riesenslalom bei weichen Schneebedingungen am Samstag auch den Schülerlanglauf auf der Loipe in Elm. Am Sonntag stand als Hauptdisziplin der Riesenslalom auf Ämpächli auf dem Programm. Bei sehr nassen Verhältnissen, aber auf einer von der unermüdlichen Pistencrew gut präparierten Renn - piste traten die Kinder zu ihrem Wettkampf an. Die Verantwortlichen des Skiclubs Weissmeilen Engi-Matt und des Skiclubs Elm richteten beim Übungslift auf Ämpächli einen für alle gut zu meisternden Riesenslalom ein. Auch die Zuschauer – Eltern, Grosseltern, Göttis und Tanten – strömten trotz anhaltenden Regens zum Rennhang an den Übungslift, um ihre Schützlinge anzufeuern. Bis und mit 4.-Klässler hatten einen Lauf mit Start an der Bergstation des Übungsliftes zu absolvieren. Rebecca Bernet (Elm) und Max Blesi (Elm) erzielten die schnellsten Zeiten. Die älteren Schüler absolvierten zwei Läufe. Hier schafften es Samira Elmer (Elm) und Flavio Fässler (Elm), ihre Mitstreiter auf die Plätze zu verweisen. Als Kombinationssieger durften bei den 1.- bis 4.-Klässlern Linus Elmer (Elm) und Anina Stadler (Elm), bei den älteren Kindern Celia Bäbler (Elm) und Yanick Bässler (Elm) einen (Foto: zvg) Wanderpokal in Empfang nehmen. Für die Teilnehmenden zählt am Schülerrennen neben dem Gewinnen auch das Rangverlesen mit Gaben - verteilung. Der von Chlytaler und Glarner Fachgeschäften und Gewerbebetrieben, Eltern und privaten Gönnern alimentierte Gabentempel wartet dann auf seine Räumung. Wieder konnte jedes teilnehmende Kind einen wunderschönen Naturalpreis und eine gestiftete Medaille nach Hause nehmen. Danke allen Einzelpersonen und Firmen, die dem Chly taler Schülerrennen jeweils zum Erfolg verhelfen. ● Stefan Elmer, Vorstand Skiclub Elm Rangliste und Bilder unter www.scelm.ch.

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