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6. Ausgabe 2020 (06. Februar 2020)

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Donnerstag, 6. Februar 2020 | Seite 12 Gemeinderatsbeschlüsse News aus Glarus Nord Ersatzwahl Verwaltungsrat Technische Betriebe Glarus Nord Der Gemeinderat wählt Dr. oec. HSG Peter Rothlin, Oberurnen, in den Verwaltungsrat der Technischen Betriebe Glarus Nord (TBGN). Peter Rothlin folgt rückwirkend per 1. Januar 2020 für den Rest der Amtsdauer auf das per 31. Dezember 2019 zurückgetreteneVerwaltungsratsmitglied Andreas Zweifel, Niederurnen. Unterbaurecht Parzelle Nr. 20011, Grundbuch Filzbach, mit Eigentumsübertragung Gebäude Restaurant Habergschwänd Der Gemeinderat räumt den Sportbahnen Kerenzerberg GmbH auf der Parzelle Nr. 20011, Grundbuch Filzbach, ein Unterbaurecht ein. Damit überträgt er das Eigentum am Gebäude des Restaurants Haber - gschwänd an die Sportbahnen Kerenzerberg GmbH. Während der im Jahr 2018 ermittelte Verkehrswert des Gebäudes bei 355 000 Franken liegt, wird dieses im Finanzvermögen der Gemeinde seit Erwerb mit 1 Franken aufgeführt. Der Kaufpreis für das Gebäude beträgt 20 000 Franken. Der Entscheid des Gemeinderates, den Verkaufspreis unterhalb des Verkehrswertes festzusetzen, ist bewusst getroffen und hat das oberste Ziel, die Tourismusregion Kerenzerberg/ Mullern/Fronalp zu sichern und weiter zu stärken: Das Berggasthaus weist erheblichen Sanierungsbedarf im tiefen bis mittleren sechsstelligen Bereich auf. So relativiert sich auch der effektive Wert des Objekts, welcher weit unterhalb des Verkehrswertes liegen dürfte. Im Hinblick auf die finanzielle Situation der Gemeinde und die verfolgte Immobilien - strategie sind Investitionen in dieser Grössenordnung in nicht betriebsnahe Infrastruktur nach Ansicht des Gemeinderates kaum zu rechtfertigen. Mit der Übertragung des Eigentums am Gebäude wird es der Käuferin jedoch ermöglicht, entsprechende Investitionen am Objekt selbst vor - zunehmen. Die Auflage zur Vornahme der notwendigen Sanierungsarbeiten ist mit der Einräumung des Unterbaurechts und dem Verkauf des Gebäudes festgehalten worden. Der wichtigste Grund für den tiefen Kaufpreis ist die Vorgabe der Gemeinde, dass die Unterbaurechts - nehmerin im Bergrestaurant einen ganzjährigen Restaurationsbetrieb samt Übernachtungsbetrieb anbietet. Dieses touristische Angebot ist für weitere touristische Angebote in diesem Gebiet elementar: Einerseits ist das Habergschwänd das Eingangstor ins UNESCO-Weltnaturerbe und Ausgangspunkt für die Themenwanderungen Schabziger Höhenweg und Geo-Phänomene-Weg. Andererseits führt ab der Bergstation auch der Wanderweg zur weit bekannten und sehr oft frequentierten Erlebniskäserei Nüenalp. Der Gemeinderat erachtet das Berggasthaus zusammen mit der Bahn- Infrastruktur als Betriebseinheit. Eine definitive Bündelung dieser Objekte in einer Hand stärkt daher den Betrieb als Ganzes. Die Interessen der Gemeinde werden durch den Unterbaurechtsvertrag mit der Käuferin sichergestellt. Infolge der Schätzung des Verkehrswerts auf 355 000 Franken unterliegt der Verkauf des Gebäudes gemäss Anhang 1 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Die Ausschreibung des fakultativen Referendums erfolgte im Amtsblatt vom 30. Januar 2020. Glarner an der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz Techniker HF Holzbau diplomiert Kostenschätzung Nutzungsplanung II (NUP II) Der Gemeinderat nimmt von den im Jahr 2019 im Zusammenhang mit der NUP II entstandenen Kosten von 1,44 Mio. Franken Kenntnis. Zusammen mit der Schätzung des restlichen Aufwandes für das gesamte Projekt geht der Gemeinderat von Gesamtkosten in der Höhe von 2,9 Mio. Franken aus. Ursprünglich budgetiert und im Finanzplan aufgeführt waren 1,3 Mio. Franken. Die Mehrkosten von 1,6 Mio. Franken sind auf verschiedene Ursachen zurückzuführen: So führte der hohe Einbezug von Interessengruppen und verschiedener Einzelfälle in die verschiedenen Projekt - phasen zu zusätzlichen Kosten. Die Bearbeitung von Eingaben und Einsprachen verursachte mehr Aufwand als ursprünglich budgetiert. Ebenso sind mit der Umsetzung der im neuen Raumentwicklungs- und Baugesetz des Kantons Glarus enthaltenen Mehrwertabgabe zusätzliche Kosten entstanden. Letztlich musste die Gemeinde für die erneute Aufnahme der Gewässerräume, die Erstellung von Verkehrsgutachten sowie die Prüfung von Geschiebe- Standorten zusätzliche Gutachten von externen Dienstleistern mit entsprechender Kostenfolge in Auftrag geben. Arbeitsvergaben Personenunterführung Näfels-Mollis Der Gemeinderat genehmigt die Fortführung der Ingenieurarbeiten bei der Personenunterführung Näfels-Mollis an die Firma AF Toscano AG, Chur, in der Höhe von Fr. 363 323.25. Die Bauherrenunterstützung wird zu einem Preis von 138 416 Franken an die ewp AG, Effretikon, vergeben. Mit der Weiterführung der Planungsund Bauleistungen in der Höhe von Fr. 1 084 517.45 beauftragt der Gemeinderat die SBB AG, Infrastruktur – Projekte, Zürich. ● Nach drei Jahren berufsbegleitender Weiterbildung an der ibW Höhere Fachschule Südostschweiz erhielten am Freitagabend, 24. Januar, zwölf Kaderleute das eidg. Diplom als Techniker HF Holztechnik, Vertiefung Holzbau. Unter ihnen Peter Reich aus Mollis und Pascal Grossmann aus Netstal. Glarner Kantonalbank lanciert Rollover-Hypothek Auf SARON ® -Basis Als erste Schweizer Bank bietet die Glarner Kantonalbank seit dem 3. Februar 2020 die beliebte Rollover-Hypothek auf Basis des neuen Referenzzinssatzes SARON ® als Standardprodukt an. Sie ist damit Vorreiterin bei der Umstellung von LIBOR auf SARON ® . Dorfverein Sool Memorialsantrag zurückgezogen Die Glarner Kantonalbank bietet ab sofort Rollover-Hypotheken auf Basis des SARON ® «Swiss Average Rate Overnight» an. Nebst günstigen Konditionen bietet die Rollover-Hypothek ein hohes Mass an Flexibilität. Sie kann auf Ende jeder Zinsperiode in eine Festhypothek umgewandelt werden. Der LIBOR wird nur noch bis Ende 2021 als Referenzzinssatz für Finanzierungen zur Verfügung stehen und in der Schweiz durch den SARON ® abgelöst. Der SARON ® existiert seit 2009. Er wird auf Basis besicherter Ausleihungen zwischen Schweizer Finanzinstituten täglich dreimal durch die SIX Group AG fixiert und ist jeweils für einen Tag gültig. Weil er auf bestehenden Finanzierungen basiert, ist er sehr verlässlich. Rollover-Hypotheken haben eine Gesamtlaufzeit von mindestens zwei Jahren. Neuabschlüsse und Verlängerungen müssten vor Ende 2021und somit während der Laufzeit von LIBOR auf SARON ® umgestellt werden. Das würde den Kundinnen und Kunden bedeutenden Mehraufwand verur - sachen. Damit dieser Aufwand nicht entsteht, bietet die GLKB ab sofort SARON ® -basierte Hypotheken an. GLKB Rollover-Hypothek mit SARON ® Der Basiszins für die neue Rollover- Hypothek wird am Ende der Zins - periode von drei Monaten aus den einzelnen SARON ® -Tagessätzen berechnet. Somit kann der Zins erst am Ende der jeweiligen Zinsperiode berechnet werden. Die neue Rollover- Hypothek auf SARON ® -Basis ist eine Finanzierungsform für preisbewusste Kreditnehmer, welche die damit verbundenen Zinsänderungsrisiken einschätzen können. Das Angebot gilt für Neuabschlüsse ab 3. Februar 2020. ● pd. Der Landrat verzichtete am 22. Januar in der 2. Lesung des Gesetzes über den öffentlichen Verkehr auf Bedingungen zum ÖV und garantiert einen Anschluss in jedem Fall. Dies entspricht der Forderung des Memorialsantrages; der Dorfverein Sool zieht ihn deshalb zurück. Im Oktober 2017 beschloss der Regierungsrat, u. a. die Buslinie nach Sool stillzulegen. Begreiflicherweise gab es gegen diesen Beschluss in Sool Widerstand. Es wäre ein klarer Rückschritt gewesen; es gibt Soolerinnen und Sooler, vor allem ältere Leute, die zum Einkaufen und für andere Mobilitäten auf den Bus angewiesen sind. Ausserdem wird er von Schülern, Lehrlingen und (vor allem im Winter) von Berufstätigen benutzt. Dazu kommt, dass ein Dorf ohne öffent - lichen Verkehr an Attraktivität verliert. In der Folge reichte der Dorfverein Sool einen Memorialsantrag ein, der in der Kantonsverfassung verankern wollte, dass jedes Dorf Anrecht auf Anbindung an den ÖV hat. Die Verhandlungen im Regierungsund Landrat ergaben, dass diese Forderung auch mit einer Gesetzesänderung erfüllt werden kann. Der Regierungsrat wollte aber im neuen Gesetz die Garantie für den öffentlichen Verkehr von «volkswirtschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Bedingungen» abhängig machen. Dies wäre ein neuerlicher Freipass zur Abschaffung des Busses gewesen. Der Landrat beschloss, auf die erwähnten Bedingungen zu verzichten; deshalb zieht der Dorfverein Sool den Memorials - antrag zurück. Der Dorfverein Sool hofft, dass die Gesetzesänderung an der Lands gemeinde im Sinne des Landrats vorgenommen wird. Der Dorfverein Sool wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass alle Glarner Dörfer – mit einem annehmbaren Fahrplanangebot – mit dem ÖV verbunden sind. ● Dorfverein Sool: Präsident Christof Loser Pfarrei Sankt Fridolin Glarus Familien-Gottesdienst Von links: Michael Angehrn, Roger Ammann, Damian Bernegger, Joel Holenstein, Damian Büsser, Pascal Grossmann, Peter Kamber, Raphael Laube, Tobias Leimgruber, Mattia Rota, Peter Reich und Timo Schoch. (Foto: zvg) Die ibW Höhere Fachschule Südostschweiz bietet seit einigen Jahren in der Holzbauabteilung diverse Weiterbildungen berufsbegleitend an. Dies ermöglicht Interessierten, eine eidg. anerkannte Weiterbildung ohne Arbeitsunterbruch zu absolvieren. Diese Weiterbildungslehrgänge finden an der ibW in Chur, Maienfeld sowie in Ziegelbrücke statt. An der Schlussfeier beglückwünschten die Schulleitung, die Prüfungskommission und Ehrengast Alessandro Della Vedova, Bündner Standespräsident und Präsident von Graubünden Holz, die Diplomanden und ihre Angehörigen. Die zwölf Diplomanden Zwölf Absolventen schlossen das sechssemestrige Studium mit ins - gesamt über 2100 Lektionen erfolgreich ab: Roger Ammann, Altstätten; Michael Angehrn, Engelburg; Damian Bernegger, Grabs; Damian Büsser, Bütschwil; Pascal Gross - mann, Netstal; Joel Holenstein, Berneck; Peter Kamber, Schwerzenbach; Raphael Laube, Endingen; Tobias Leimgruber, Hittnau ZH; Peter Reich, Mollis; Mattia Rota, Wädenswil, und Timo Schoch, Wald. Mit einem Geschenk für die Bestnote des Jahrgangs wurde Michael Angehrn aus - gezeichnet. «Es waren sehr engagierte Studierende mit Weitblick», so ibW-Fachvorsteher James Cristallo, den Ab - solventen ein Kränzchen windend, «richtig schade, dass sie schon fertig sind ...» Die ibW Höhere Fachschule Südostschweiz gratuliert allen Absolventen zum Ausbildungserfolg und wünscht den Kaderleuten alles Gute für die Zukunft. ● Reto Jenni Am Samstag, 8. Februar, treffen sich die Eltern und zukünftigen Erstkommunion-Kinder der Pfarrei Sankt Fridolin Glarus, um sich auf das grosse Fest vorzubereiten. Um 18.00 Uhr gestalten die Schüler mit ihrer Katechetin Rita Hug einen Familien-Gottesdienst, musikalisch werden sie begleitet von Leandra Dieffenbacher. (Bildbericht: eing.)

Donnerstag, 6. Februar 2020 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Hauptversammlung Dienstag, 11. Februar, 20.00 Uhr, im Restaurant Bären Netstal Der Vorstand freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. ● Waldkindergarten Glarus Nord «Willibart» und der Förster Das Bilderbuch «Willibarts Wald» begleitet die Waldkindergartenkinder seit Anfang Januar. In diesem Zusammenhang wurde Adrian Kamm, Förster der Gemeinde Glarus Nord, eingeladen. Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 18. Februar, 11.00 Uhr, bei der Brückenwaage Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 21 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 10. Februar, 11.00 Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus - lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere deshalb bitte frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 17. März. ● Informationsaustausch über den Wald mit dem Förster. (Foto: zvg) Glarner Schafzuchtverein Schlachtschafmarkt Dienstag, 25. Februar, 08.00 Uhr, Areal Eternit Niederurnen Anmeldungen nimmt Marktleiter Hans Rhyner, Spycher, 8767 Elm, Tel. 079 817 29 87 oder 055 642 21 01, entgegen. Für die Verstellung auf dem Markt müssen alle Schafe und Lämmer ab 1. Januar 2020 doppelt markiert sein. Eine der Ohrmarken muss elektronisch sein. Anmeldeschluss: Sonntag, 16. Februar, 20.00 Uhr. ● Glarner Bauernverband Hauptversammlung Samstag, 29. Februar, 09.30 Uhr, lintharena sgu Näfels «Willibart» fällt Bäume. Die Tiere klopfen abends bei ihm an der Türe und beschweren sich, dass sie kein Zuhause mehr hätten. In der Not stellt «Willibart» seinen Rauschebart als Wohnung zur Verfügung. Doch irgend wann wird es ihm zu viel. Er schneidet sich wütend den Bart ab und stellt ihn nach draussen. Doch als «Willibart» aus dem Fenster schaut, bemerkt er, dass weit und breit nur Baumstümpfe stehen. Deshalb entschliesst er sich, neue Bäume für die Tiere zu pflanzen. Beim Besuch von Adrian Kamm lernten die Kinder vom Förster – und umgekehrt. Zum Beispiel erfuhren sie, dass es unterschiedliche Forstberufe gibt: den Förster, der die Bäume anzeichnet, und den Forstwart, der sie fällt. Also ist Adrian ein Förster und «Willibart» ein Forstwart. Als Adrian den Kindern die Frage stellte, was sie gerne im Wald machen, stand spielen ganz oben auf der Rang liste, dicht gefolgt von Znüniessen. Ein Mädchen sagte, es spiele gerne bei den Königinnen. Die Lehrperson erklärte dem Förster, dass eine «Königin» die Buche sei, weil sie so gross und stark werde. Die Kinder zeigten vor, wie eine starke Buche aussieht. Weiter lehrten sie den Förster, dass eine Birke eine weisse Rinde hätte und die Fee sei, weil sie so zerbrechlich und zart aussehe. Im Gegenzug zeigte Adrian den Kindern eine Eiche und sie stellten den Rindenunterschied zu einer Buche fest. Nach dem Znüni stellten die Waldkindergartenkinder dem Förster ihre Baumfreunde vor, auch ein Rindenabdruck mit Neocolor durfte nicht fehlen. Später wurde Adrian beim Spielen von allen Seiten in Beschlag genommen. Er musste auch beim «Sägelen» mithelfen. Als Abschied zauberte er mit den Kindern mit Douglasienzweigen. Denn beim Reiben der Nadeln entsteht Zitronenduft. So verzauberte er nicht nur Zweige, sondern auch die Kinder des Waldkindergartens Glarus Nord. ● eing. Informationen zum Waldkindergarten Glarus Nord erhalten Sie bei der Lehrperson Stéphanie Ling, Telefon 079 810 04 28.

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