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7. Ausgabe 2020 (13. Februar 2020)

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Donnerstag, 13. Februar 2020 | Seite 20 Gasthaus Adler, Bilten Ein Stück Dorfgeschichte ging zu Ende Wie jedes Glarner Dorf hat auch Bilten seine Gasthöfe, Bars und Restaurants. Und wie fast überall verschwinden auch angestammte Häuser, so etwa der «Adler» nach 179 Jahren. Ein kurzer Blick zurück. Turnerinnen und Turner des TV Linthal Skiweekend in Flims Am Freitag, 31. Januar, machten sich die Turnerinnen und Turner des TV Linthal auf den Weg nach Flims ins diesjährige Skiweekend. Ein Bild aus den ersten Tagen: das Gasthaus Adler in Bilten. Der «Adler» in Bilten kurz vor dem Abriss ... (Foto: zvg) (Foto: FJ) Der Adler am historischen Gasthaus in Bilten ist weg. Sohn Albert Guntlin hat ihn heruntergenommen, das Res taurant muss einer Überbauung weichen. 1841 wurde der «Adler» erbaut. Hier betrieb Jakob Baumgartner eine Sägerei, einen Bauernhof mit Mosterei und eine Schnapsbrennerei. Er hatte zusammen mit seiner Frau Barbara Juncker sieben Töchter. Bei der Geburt der jüngsten Tochter Clara 1918 starb die Mutter. So mussten die älteren Geschwister den Betrieb mit Restaurant bewirtschaften. Clara Baumgartner übernahm nach der Heirat mit Albert Guntlin das Restaurant in Bilten 1940. 53 Jahre lang war sie hier Wirtin mit Leidenschaft und viel Engagement – die Gäste nannten sie liebevoll «’s Tanti». Bevor die Autobahn kam, hatte Clara Guntlin im Winter an jedem Wochenende Hochbetrieb; die hungrigen Skifahrer kehrten hier ein. Nach dem Umbau des Restaurants 1966 entstand im Keller die erste originelle Bar in der Gegend, der sogenannte «Chämi- Cheller», wo viele Geschäfte ab - gewickelt wurden. Für Clara war die Fasnacht ein Highlight – als Erste hatte sie im Restaurant eine mechanische und zugleich sprechende Dekoration. Besucher aus der ganzen Schweiz waren be - geistert. 1993 war für Clara altershalber Schluss mit Wirten. Eine über 100 Jahre alte Familientradition ging zu Ende. Clara zog in eine Wohnung und später ins Altersheim, wo die fürsorgliche Mutter und tolle Wirtin 2007 verstarb. ● eing./red. Die Turnerinnen und Turner beim Gruppenfoto. Kaum in Flims angekommen, wurden schon die Skier und Snowboards angeschnallt und es ging ab auf die Piste. Das Wetter spielte am Morgen leider noch nicht ganz mit, nach - mittags aber umso mehr, sodass die Sonne auch im Liegestuhl genossen werden konnte. Auf dem Weg runter ins Tal fanden wir eine Après-Ski-Bar, in der noch gefeiert wurde, bevor wir dann kurz zurück nach Flims ins Hotel gingen, um ein leckeres Abendessen in einer Pizzeria geniessen zu können. Der Abend gestaltete sich unterschiedlich, so gingen manche früher INSERATEANNAHME (Foto: zvg) und manche später zurück ins Hotel. Nach einem leckeren Morgenessen im Hotel hiess es dann schon wieder ab auf die Piste. Die Verhältnisse waren am Samstag um einiges besser als am Vortag und so genossen wir das herrliche Wetter auf dem weissen Un tergrund. Nach Sonnenuntergang feierten wir in der «Tenda-Bar» und liessen den Abend bei einem gemütlichen Fondue ausklingen. Den Abreisemorgen begannen wir im Spa-Bereich. Gestärkt vom leckeren Frühstück, machten wir uns auf den Heimweg zurück ins Glarnerland. ● Franziska Bissig ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch

FAHRZEUGMARKT Donnerstag, 13. Februar 2020 | Seite 21 Fahrzeugreparaturen Schnell - unkompliziert - kompetent - preiswert Autoverwertung Zimmermann GmbH 8864 Reichenburg Tel. 055 464 30 44 Kaufe alle Autos und Busse für Export. Tel. 079 216 79 81 • Tel. 076 329 82 86 Auch Toyota-Busse mit Kasten, Fenster oder Brücke. Kilometer und Zustand egal, auch Unfall. Mo – So, 07.00 – 22.00 Uhr, immer erreichbar. Hämmerli Technik Fahrzeugtechnik | Werkstatt | Wartungsdienst Lukas Hämmerli – 076 448 57 55 Schweizer Autoverwertung sucht laufend Unfall- und Gebrauchtfahrzeuge aller Art! schnell - unkompliziert - fair Tel. 055 464 30 45 Oberurnen Familien-Fasnachtsparty Unter dem Motto «Dschungelsafari» treffen sich am Samstag, 22. Februar, wieder viele kleine und grosse Fasnächtler in der schön dekorierten Rautiturnhalle in Oberurnen. Der Anlass findet bereits zum siebten Mal statt und wird dieses Jahr ohne Preismaskenball durchgeführt. Der Familiäträff Oberurnä freut sich auf viele Mäschgerli. Auch Mamis und Papis sind herzlich eingeladen, sich zu verkleiden. Wie gewohnt, führt Clown Jojo durch das Programm und animiert die Kinder mit Spielen, Kinderdisco und Polonaise. Für durstige Kehlen und knurrende Mägen lohnt sich ein Abstecher in die Festwirtschaft, welche mit einem reichhaltigen Angebot für das leibliche Wohl sorgt. Die Familien-Fasnachtsparty in Oberurnen findet von 14.00 bis 17.00 Uhr in der Rautiturnhalle Oberurnen ohne Preismaskenball statt. (Bildbericht: pd.) «6417 Fridolin Robotics» Ein Teil entsteht «Es ist schon stressiger, als ich mir das vorgestellt habe», sagt Jan Hofer. Denn «6417 Fridolin Robotics» ist aktuell am Bau des Roboters für den nächsten Wettkampf, und Jan Hofer, 1.-Lehrjahr-Stift bei Sauter, Bachmann AG in Netstal, ist neu dabei. Ein Porträt. Jan Hofer und das frisch entwickelte Teil für das neue Projekt von «6417 Fridolin Robotics». Für alle Bilder: Fridolin+ App downloaden, über dieses Foto halten und Button «Scannen» drücken. (Fotos: Dani Hauri) Es sind Sportferien und trotzdem ist Hochbetrieb in der Kantonsschule Glarus? Die Antwort ist einfach: «6417 Fridolin Robotics» arbeitet auf Hochtouren am neuen Roboter. Anfang Januar erhielten die über 20 Jugendlichen die Aufgabenstellung für den kommenden Wettbewerb von FIRST. Im März muss der Roboter dann in Istanbul bestimmte Aufgaben im Team, aber auch im Wettkampf mit anderen Robotern meistern. Ohne die Unterstützung der Glarner Wirtschaft wäre dies schwer möglich, meint da - zu Daniel Hauri. Neben finanziellen Mitteln oder benötigten technischen Teilen ist dies aber auch ganz konkrete Manpower. Denn neben den Kantonsschülerinnen und -schülern arbeiten seit drei Jahren Auszubildende verschiedener Firmen an den Robotern mit. Ganz neu im Boot ist hier zum Beispiel Jan Hofer. Der Elmer hat im Sommer seine Lehre zum Poly - mechaniker bei Sauter, Bachmann AG begonnen und sich sofort für das Team gemeldet. «Ich habe schon viel davon gehört und wollte das selber mal miterleben.» Er sei schnell aufgenommen und ins Team integriert worden. «Wenn man schon ein bisschen was bauen und installieren kann, hilft das natürlich sicher.» Neben bestehenden Produkten, die rasch verbaut werden können, bedarf es aber auch ganz spezieller und individueller Lösungen. «Aktuell haben wir eine Halterung für eine Aufhängevorrichtung von null auf konstruiert.» Zum Schluss des Wettkampfes muss sich der rund 50 Kilogramm schwere Roboter nämlich auf rund 2 Metern Höhe festmachen und sich selber raufziehen. «Im abgeschalteten Zustand darf der Roboter aber nur rund einen halben Meter hoch sein.» Eine komplexe Lösung für das Problem musste zuerst am Zeichenbrett gefunden und am Computer genau fixiert werden, damit nachher bei Sauter, Bachmann AG das Teil produziert werden konnte. «Grundsätzlich ist der ganze Roboter als 3D-Figur vorhanden, da sieht man schnell, ob ein neues Teil passt oder nicht.» Zudem wird der Prototyp zumeist im 3D- Drucker produziert, bevor das richtige Teil gefertigt wird. Bei Sauter, Bachmann AG sind es dann wieder Lehrlinge, welche das Teil in der Ausbildungsabteilung fertigen. «Die können dies gut als Vorbereitung auf die Vorprüfungen nutzen, da hier ähnliches Wissen und Fertigkeiten abgefragt werden.» Dass er den ganzen Ablauf von der Idee bis zum Ernsteinsatz unter Wettbewerbsbedingungen miterleben darf, findet Hofer besonders spannend und eine interessante Ergänzung zu seiner Ausbildung. «Bis wir am 21. Februar fertig sind, gibt es schon noch viel zu tun, und es ist stressiger als ich es erwartet habe.» So hat er in der Sportwoche eigens Ferien genommen, und auch sonst bleibt die Freizeit aktuell eher auf der Strecke. «Die Arbeit im Team macht das Ganze aber sehr schnell vergessen. Und es macht einfach Spass!» ● Jürg Huber VBC Glaronia; Finalrunde Warten auf den ersten Sieg Nach der Niederlage gegen Münchenbuchsee trafen die Glarner Volleyballerinnen zu Hause erneut auf ein Berner Team: Edelline Köniz, der Qualifikationssieger, trat erwartet stark auf und machte mit riskantem Service enorm Druck. Am Block auf sich allein gestellt: Glaronia-Passeuse Nora Sacher (9). (Foto: Peter Aebli) Eine Zeit lang konnten die Einheimischen noch davon profitieren, dass Köniz manchmal zu viel riskierte und auch Fehler produzierte. Bald hatten die Bernerinnen das richtige Gefühl für die Halle, und Glaronia tat sich schwer. Weil auch der Block von Köniz gut stand, scheiterten viele Glarner Angriffsaktionen. Lea Portmann war in dieser Situation noch der sicherste Wert. Köniz spielte da ganz anders auf, dominierte die Begegnung und entschied die langen Ballwechsel zumeist für sich, auch wenn die Glarnerinnen tapfer kämpften – sie liefen dauernd einem Rückstand hinterher. Bisher läuft die Finalrunde nicht, wie man sich dies aus Glarner Sicht erhofft hatte. Erneut scheint es Glaronia nicht zu gelingen, den Schwung aus der Qualifikation in die Schlussphase der Meisterschaft mitzunehmen. Bereits am Samstag kommt gegen Visp die nächste Chance, zu Hause zu punkten. ● Peter Aebli Samstag, 15. Februar, 16.00 Uhr, Kantonsschule, Glarus: Volleyball, NLB, Frauen, Finalrunde: VBC Glaronia –VBC Visp.

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