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9. Ausgabe 2020 (27. Februar 2020)

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Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 12 Neu in der stationären Gesundheitsversorgung Gemeinsame Planung Es ist ein schweizweites Novum: Die fünf Kantone Glarus, Graubünden, Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausser rhoden und St.Gallen haben am Mittwoch, 26. Februar, in Rapperswil-Jona eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet, gemäss der sie bei der Planung der kantonalen Gesundheitsversorgung zusammenspannen. Die Gesundheitsdirektorinnen und Gesundheitsdirektor machen den ersten Schritt: Sie erklären schriftlich ihre Absicht zur Zusammenarbeit. (Foto: FJ) Bei Wintersturm und in der histo - rischen Gotik des Rapperswiler Rathauses traten die Gesundheits direk - torinnen und Gesundheitsdirektoren vor die Medien und unterzeichneten ihre Absichtserklärung zur gemein - samen Versorgungsplanung, aus der die Kriterien für die Spitalplanung der fünf Kantone hervorgehen. Mit der Unterzeichnung beginnt die eigent - liche Arbeit erst. Denn Fachpersonen aus fünf Kantonen werden in einer Projektorganisation unter einer un - abhängigen Projektleitung die Ist- Situation der Versorgung erheben und schauen, wie sie genutzt wird – da werden Fallzahlen angeschaut und die Patientenströme gemessen. Daraus kommt es zur Bedarfsanalyse und daraus zum gemeinsamen Versorgungsbericht. Regierungsrat Dr. Rolf Widmer fasst es so zusammen: «Die Versorgungssicherheit muss in allen Regionen gewährleistet sein. Wir wollen keine Unter-, vor allem aber keine Überversorgung. Denn leere Spitalbetten verursachen Kosten. Wir müssen die Mengenausweitung in den Griff bekommen. Und die Qualität ist wichtig. Wer in der Ostschweiz eine komplexe Behandlung nötig hat, soll schnell am besten Ort sein und eine Behandlung in hoher Qualität bekommen.» Was sich ändert «Bis jetzt», so Dr. Rolf Widmer, «regelten wir das auf dem Weg der Vernehmlassung, doch mit der Absichtserklärung begeben wir uns auf einen dornenreichen Weg. Doch wir alle wollen diesen neuen Weg gehen. Für die Bevölkerung bleibt die freie Spitalwahl, aber für die Leistungs - erbringer wird sich einiges verändern. Doch was, das ist derzeit völlig offen. Erst mit den Ergebnissen der Modellplanung in zwei Jahren werden wir mehr wissen.» Die Projektarbeit startet also sofort, doch die Auswirkungen auf den Kanton Glarus sind noch offen. Immerhin bestätigt Dr. Rolf Widmer: «Da es sich bei Glarus um ein Grundversorgungsspital handelt, gehe ich momentan davon aus, dass sich für uns nicht viel ändern wird.» ● FJ Gemeinderatsbeschlüsse News aus Glarus Umsetzungscontrolling Als thematische Schwerpunkte umfasst die Legislaturplanung die Herausforderungen im Gesundheits - wesen, den Wohn-, Arbeits- und Erholungsraum sowie attraktive Be - gegnungsorte und die Nachhaltigkeit im Umgang mit gemeindeeigenen Ressourcen und Liegenschaften. Für jeden Schwerpunkt sind Legislaturziele mit Massnahmen definiert. Den Stand der Umsetzung der Mass - nahmen haben Gemeinderat und Geschäftsleitung zusammen am 20. Februar anhand des Umsetzungs - controllings 2019 beraten. Dabei wurden die Massnahmen hinsichtlich der Einhaltung der geplanten Termine wie auch der geplanten Kosten beurteilt. Wo notwendig, wurden inhaltliche, personelle, organisatorische oder finanzielle Massnahmen festgehalten. Gemeinderat und Geschäfts leitung kamen zum Schluss, dass die Mass - nahmen mehrheitlich auf Kurs sind. Infos unter www.gemeinde.glarus.ch/ lp19-22. Sekundarstufe I im Buchholz in Glarus Neue Schulleitung Arbeitsvergabe Freibäder Der Gemeinderat Glarus beauftragt die Firma Beck Schwimmbadbau AG aus Winterthur mit der technischen Planung für die Sanierung der Frei - bäder Goldigen und Ygruben zum Betrag von 197 953 Franken. Der Auftrag erfolgt für die Projektierung der Teilphasen Vorprojekt, Bauprojekt und Baubewilligungsverfahren. Der Entscheid wurde aufgrund der ein - gegangenen Angebote im Ausschreibungsverfahren gefällt. Die Beck Schwimmbadbau AG ist ausschliesslich im öffentlichen Schwimmbadbau tätig und verfügt mit mehr als 150 Projekten im Schwimmbadbau über gute Referenzen. Die interessierte Be - völkerung wird für die inhaltliche Planung der konkreten Massnahmen an beiden Freibädern durch Anlässe miteinbezogen. Die Ausschreibung sowie die Realisierung zum Betrag von insgesamt 421322 Franken werden ebenfalls an die Firma Beck Schwimmbadbau AG vergeben, sofern die notwendigen Kredit- und Budgetbewilligungen durch die zuständigen Gremien der Gemeinde Glarus erteilt werden. Naturnahe Waldbewirtschaftung Der Kanton Glarus schliesst mit den Gemeinden als Waldeigentümerinnen alle vier bis fünf Jahre Vereinbarungen über die Grundlagen der Wald - bewirtschaftung ab. Das Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Erfüllung der Waldfunktionen neben der konti - nuierlichen und naturnahen Wald - bewirtschaftung gewährleistet wird. Der Gemeinderat hat die Verein - barung 2020 – 2024 genehmigt. ● Kanton Glarus Departement Bau und Umwelt Stickstoffdioxid Luftbelastung nimmt ab Seit 1989 werden im Kanton Glarus an verschiedenen Standorten die Konzentrationen von Stickstoffdioxid mit Passivsammlern gemessen. Auch 2019 setzte sich der Trend fort – die Luftbelastung nimmt weiter ab. Besonders tiefe Werte im Schweizer Vergleich erreichten Filzbach und Braunwald mit 7,6 respektive sogar 3,6 mg/m 3 . Auch bei den übrigen Standorten lagen die Messwerte 2019 weit unterhalb des Grenzwertes: Glarus Feuerwehrstützpunkt (13,8 mg/m 3 ), Ennenda Kirchweg (16,1 mg/m 3 ). Die langjährige Entwicklung zeigt einen abnehmenden Trend. Trotzdem sind zusätzliche Massnahmen zur Reduktion der Stickoxide an den Quellen Strassenverkehr und Feuerungen nötig. 2020 werden im Kanton Glarus wieder Feinstaub (PM10) und Ozon (O3) gemessen. ● Alle Messresultate finden Sie unter www. ostluft.ch. Der Gemeinderat hat für die Neubesetzung der Schulleitung der Sekundarstufe I im Buchholz in Glarus Alice Dürst Hausmann (links) und Johanna Kundert, beide aus Glarus, gewählt. Sie werden die Schulleitung der Sekundarstufe I im Buchholz in Glarus ab Anfang April im Jobsharing übernehmen. Beide Lehrpersonen sind schon heute Mitglied der erweiterten Schulleitung im Buchholz und leiten je ein Jahrgangsteam. Alice Dürst Hausmann wird ihre Qualifikation als Schulleiterin nächstes Jahr abschliessen, Johanna Kundert hat ihre Schulleitungsausbildung berufsbegleitend bereits 2018 abgeschlossen. Der Gemeinderat freut sich, erfahrene und in Glarus verwurzelte Nachfolgerinnen für Thomas Hämmerli gefunden zu haben. Er wünscht den beiden viel Erfolg und eine gute Einarbeitung in ihre neue Aufgabe. Der Gemeinderat dankt Thomas Hämmerli für seinen langjährigen, engagierten Einsatz für die Schule und wünscht ihm für den anstehenden Perspektivenwechsel alles Gute. (Bildbericht: Gemeinde Glarus) Seit vier Jahren sind alle Stickstoffdioxid-Werte unter dem Grenzwert – selbst an den Strassen. (Tabelle: Departement Bau und Umwelt) Die Messungen von Stickstoffdioxid (NO 2 ) werden seit 2001durch den Verbund Ostluft, ein Zusammenschluss von acht Ostschweizer Kantonen und des Fürstentums Lichtenstein, durchgeführt. 2019 wurde an folgenden sieben Standorten gemessen: Niederurnen Suterwies A3, Näfels Mühle, Glarus Hauptstrasse, Glarus Buchholz, Ennenda Kirchweg, Filzbach Sportzentrum und Braunwald Reha - Clinic. Stickoxide entstehen vor allem bei Verbrennungen unter hohen Temperaturen (z. B. in Automotoren, Turbinen, Feuerungen). Sie sind Vorläufer - substanzen für die Ozonbildung. Der Bund schreibt deshalb einen Jahresmittel-Grenzwert von 30 mg/m 3 fest. 2019 wurden bei allen Standorten wieder tiefere Konzentrationen gemessen als im Vorjahr. Es liegen alle im Kanton Glarus gemessenen Werte seit vier Jahren unter dem Grenzwert, sogar an den verkehrsgeprägten Standorten: Niederurnen Suterwies (22,2mg/m 3 ), Näfels Mühle (25,7 mg/m 3 ) und Glarus, Hauptstrasse (24,0 mg/m 3 ). FC Linth 04 Gutes Spiel gegen FC Brühl Der FC Linth 04 hat im letzten Testspiel überzeugt. Er und der starke FC Brühl trennte sich 2:2 unentschieden. Zu Beginn des Spiels waren die Gäste aus der höheren Liga die bessere Mannschaft. Der FC Linth 04 brauchte ein paar Minuten, bis er den Rhythmus fand und das Spiel an - schliessend ausgeglichen gestalten konnte. Die Brühler schafften es aber, die Überlegenheit auch gleich zur Führung auszunutzen. Dabei konnten sie nach einem Eckball die Führung erzielen. Anschliessend wurde der FC Linth 04 immer besser und dominierte die Partie. Dabei waren die Glarner vor allem über die rechte Seite gefährlich. Sleyman und Schindler brachten die Brühler Defensive immer wieder in Bedrängnis. So kamen sie nach einem Angriff über die rechte Seite auch zur Ausgleichs - chance, doch Carava traf nur den Pfos - ten. Kurze Zeit später hatte Ismaili eine gute Abschlusschance, doch er hämmerte den Ball über das Tor. Kurz vor der Pause wurde der Aufwand dann belohnt. Wiederum kam der Angriff über die rechte Seite, und Ismaili traf souverän zum Ausgleich. Auch in der zweiten Halbzeit – trotz vieler Wechsel – war der FC Linth 04 die bessere Mannschaft und kam durch Gentile, Ilic und Budimir zu drei guten Chancen. Es dauerte aber bis zur 60. Minute, als Ilic sich ein Herz fasste und den Ball aus knapp 25 m unhaltbar ins Tor hämmerte. Die Brühler fanden auch anschliessend kein Mittel, um die Glarner in Bedrängnis zu bringen. Sie hatten Mühe mit dem guten Zweikampfverhalten der Glarner und konnten so ihre Angreifer nicht richtig in Szene setzen. Erst kurz vor Schluss kamen sie – wiederum nach einem Eckball – zum Ausgleich. «Wir haben gut gespielt, doch wir müssen noch genauer werden, wenn wir zu Chancen kommen, denn wir hatten noch einige sehr gute Möglichkeiten», so das Fazit von Trainer Digenti. ● Marc Fischli

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 13 Glarner Landwirtschaft aktuell Glarner Bauernverband Hauptversammlung Samstag, 29. Februar, 09.30 Uhr, lintharena sgu Näfels Im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung hält Peter Schneider von Proviande, Branchenorganisation Schweizer Fleischwirtschaft, einen Vortrag über «Wichtigkeit der öffentlichen Märkte». Der Vorstand freut sich auf ein zahlreiches Erscheinen. ● Bäuerinnen und Landfrauen Schänis-Maseltrangen Voller Tatendrang An der Hauptversammlung der Bäuerinnen und Landfrauen Schänis-Maseltrangen im Restaurant Sonne in Rufi wurden Elfrieda Jud und Erika Hässig als Vorstandsfrauen neu gewählt. Glarner Bäuerinnen und Landfrauen Kantonale Tagung Samstag, 7. März, 10.15 Uhr Brauereigasthof Adler, Schwanden Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf einen interessanten und unterhaltsamen Tag. ● Der Vorstand Glarner Genossenschaft für Viehabsatz Nächster Schlachtviehmarkt Dienstag, 17. März, 11.00 Uhr bei der Brückenwaage in Glarus Anmeldungen sind mit Angabe der TVD-Nummer (Ohrenmarke) und Gattung bis zu nachstehendem Termin zu richten an: Glarner Genossenschaft für Viehabsatz, Ygrubenstrasse 9, 8750 Glarus, Telefon 055 640 98 21 oder E-Mail: geschaeftsstelle@bvgl. ch, oder sind über die Homepage www.bvgl.ch einzugeben. Anmeldetermin: bis Montag, 9. März, 11.00 INSERATEANNAHME Uhr. Anmeldungen nach Anmeldeschluss können je nach Aus lastung eventuell nicht mehr berücksichtigt werden. Melden Sie Ihre Tiere deshalb bitte frühzeitig an. Sammeltransporte führt Samuel Jenny, Trogseite, 8762 Sool, Telefon 055 644 37 08, aus. Nächster Schlachtviehmarkt: Dienstag, 14.April. ● ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Brigitte Tremp (links) und Daniela Rüdisüli (rechts) geben ihre Ämter in neue Hände. Erika Hässig (Zweite von links) und Elfrieda Jud (Dritte von links) freuen sich auf die neue Herausforderung. «Brigitte und ich entschieden uns, in den Bäuerinnenruhestand zu treten», erklärte Präsidentin Daniela Rüdisüli den über 70 anwesenden Vereins - mitgliedern. Brigitte Tremp war 10 Jahre im Vorstand tätig. Rüdisüli selber kann auf 7 Jahre Vorstands - arbeit zurückblicken. Neu wird der Vorstand mit Elfrieda Jud und Erika Hässig ergänzt. Die Ansprechperson vom Vorstand ist künftig Luzia Dürst. Anstelle von Margrit Zweifel wird neu Anita Schnyder zusammen mit Susanne Luchsinger die Rechnung und die Protokolle prüfen. Die Bäuerinnen und Landfrauen pflegen auch 2020 ein aktives Vereins - leben. Kreative können ihr Geschick beim Osterbastelkurs unter Beweis stellen. Wer gerne bummelt, vergnügt sich am Weihnachtsmarkt Rapperswil-Jona; für alle Sportlichen steht ein Lauftreff, das Bäuerinnenturnen und die Familienwanderung auf dem (Foto: zvg) Programm. Kulinarisch wagen die Frauen den Besuch im mongolischen Res taurant und den Blick in die Chips - fabrik. Zur Öffentlichkeitsarbeit ge - hören der Tag der Pausenmilch und die Festwirtschaft an der Viehschau. Im Anschluss an die Versammlung erzählte Brigitte Inderbitzin von ihren Erlebnissen. Die Schänner Bäuerin wirkte in der jüngsten Staffel der Landfrauenküche mit. ● Barbara Schirmer

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