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9. Ausgabe 2020 (27. Februar 2020)

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Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 24 GRB Glarner Regionalbank GRB wächst weiter Ein höchst erfreuliches Geschäftsergebnis mit rekordhoher Zunahme der Kunden - gelder und die Eröffnung des Neubaus der Filiale Glarus – das sind die Meilensteine der GRB Glarner Regionalbank im Jahr 2019. Ein Meilenstein: die 2019 neu eröffnete Filiale in Glarus. Die der GRB Glarner Regionalbank anvertrauten Kundengelder haben 2019 mit einer Zunahme von 40,4 Mio. Franken oder 8,8 Prozent eine bis anhin nie da gewesene Grössenordnung erreicht. Dabei handelt es sich nicht etwa um Gelder von Gross - Checkübergabe in Ziegelbrücke «Chindervilla Niederurnen» Am Montag, 17. Februar, durfte Olivia Galliker, stellvertretend für den Verein «Chindervilla Niederurnen», einen Check über 1500 Franken entgegennehmen. Der Gemeinnützige Frauenverein Niederurnen spendete den Erlös aus dem Adventsbeizli im Gartencenter Grünenfelder in Ziegelbrücke. Von links: Gaby Lengacher, Therese Oberle (Gemeinnütziger Frauenverein Niederurnen), Monika und René Grünenfelder und Olivia Galliker («Chindervilla Niederurnen»). (Foto: zvg) Anlässlich des von Gartencenter Grünenfelder, Ziegelbrücke, durchgeführten «Candle Night Shopping» vom Samstag, 9. November 2019, lud der Gemeinnützige Frauenverein Niederurnen zu einem Besuch im Adventsbeizli ein. Nebst von den Mitgliedern gespendeten Kuchen wurden Crêpes und Getränke verkauft. Das Team der «Chindervilla Niederurnen» schminkte gekonnt und mit viel Kreativität die Gesichter der kleinen Gäste. Im Aussenbereich wurden vom Team des Gartencenters die vom Veranstalter gesponserten Würste grilliert. Somit arbeiteten drei Parteien an diesem Projekt mit. (Foto: zvg) Kennzahlen (in 1000 Franken) 2019 2018 Veränderung Bilanzsumme 647 521 601 622 + 7,63% Kundengelder 498 099 457 694 + 8,83% Ausleihungen 554 736 537 391 + 3,23% Erfolg Zinsengeschäft 6 569 6 645 – 1,14% Jahresgewinn 1 901 1 879 + 1,17% Der Erlös dieses Events durfte nun in die Hände der Präsidentin des Vereins Chindervilla übergeben werden. Herzlichen Dank an alle Besucherinnen und Besucher sowie an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Anlass in einer Form unterstützt haben! Weiter konnte in diesem Jahr die JO des Ski- und Snowboardclubs Nieder - urnen mit einer Spende für Materialanschaffungen unterstützt werden. Der Gemeinnützige Frauenverein Niederurnen engagiert sich für ge - meinnützige Projekte und versucht, auch bei spontanen Aktionen in sozialen Bereichen Lücken zu schliessen. ● Therese Oberle kunden, sondern um die Ersparnisse der Glarnerinnen und Glarner, die damit ihr Vertrauen in die GRB Glarner Regionalbank weiter bekräftigen. Trotz des schwierigen Zinsumfelds konnte die GRB Glarner Regionalbank den Geschäftserfolg um 2,7 Prozent auf 2,8Mio. Franken steigern. Sie profitierte von höheren Beteiligungserträgen und tieferen Sachaufwänden. Aus dem Kerngeschäft, dem Zins - geschäft, resultierte ein leichter Rückgang der Einnahmen um 1,1 Prozent auf 6,6 Mio. Franken. Gründe waren der Wettbewerb bei Hypothekarfinanzierungen sowie die Negativzinsen für überschüssige Liquidität bei der SNB. Trotz einem Rückgang im Wertschriften- und Anlagegeschäft von 5,9 Prozent auf 450 000 Franken konnte der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft dank der breiteren Kundenbasis und der Zunahme des Ertrags aus dem übrigen Dienstleistungsgeschäft von 3,6 Prozent auf Vorjahresniveau gehalten werden. Ausleihungen und Gewinn gewachsen Mit einer Zunahme der Ausleihungen an Kunden von17,3Mio. Franken oder 3,2 Prozent auf 554,7 Mio. Franken wurden die Vorjahreswerte nicht ganz erreicht. Dem Wachstum von 4,1 Prozent oder 20,4 Mio. Franken bei den Hypothekarforderungen stand ein Rückgang der Forderungen gegen - über Kunden von 3,1 Mio. Franken oder knapp 9 Prozent gegenüber. Der Geschäftsaufwand nahm nochmals um 5,1 Prozent auf 4,4 Mio. Franken ab, gesunken ist der Personalaufwand und dank tieferer IT-Kosten auch der Sachaufwand. Das Kosten- Ertrags-Verhältnis (Cost/Income- Ratio) hat sich von 63,9 Prozent im Jahr 2014 auf aktuell 54,6 Prozent deutlich verbessert. Trotz höherer Abschreibungen betrug der Jahres - gewinn 1,9Mio. Franken oder 1,2Prozent mehr als im Vorjahr. Die gesunkenen Betriebskosten machen Investitionen für eine erfolgreiche Zukunft möglich. Neben der im Herbst 2019 eröffneten Filiale Glarus startete die GRB Glarner Regionalbank ein Projekt zur Erweiterung des digitalen Dienstleistungsangebots mit einem neuen Tool für die Kunden - beratung und einem neuen Online- Kundenportal. ● pd. «The Voice of Switzerland» L’Anik mit dabei Sie ist Mutter von zwei Kindern und wird als «Strassenmusikerin» angekündigt. Am Montag, 2. März, wird die Glarnerin Annick Langlotz bei 3+ zu sehen sein, an den Blind Auditions von «The Voice of Switzerland». Als ganz kleines Mädchen tauchte sie zu Hause schon ins Leben einer Strassenmusikerin ein, indem sie ihren Eltern vorsang – und anschliessend den Hut für eine Gabe herumreichte. Und jetzt? Oops, elle veut! – Ja, sie will: Annick Langlotz ist mit Leib und Seele Musikerin. Mit dem Song «Je Veux» von ZAZ möchte sie bei den Blind Auditions von «The Voice of Switzerland» den Durchbruch schaffen. «L’Anik», wie sie sich auf ihrer Website nennt, bringt eine klare, kraftvolle Stimme, viel Präsenz auf der Bühne mit – gepaart mit einer Prise Charme, Frauenpower und Humor. Und sie bewegt sich sicher zwischen den Stilrichtungen Chansons, Pop und Jazz, von der «Warwick Avenue» bis zu Sinatras «Something Stupid» und zu «Alligator Crawl». Im Glarnerland – und anderswo – tritt sie u. a. mit der 2015 gegründeten Band «Long Couleur» auf. Aber die Plätze in den Juroren-Teams sind schon fast alle besetzt. Kann sie am nächsten Montag den Contest rocken? ● pd. IG Physio Glarnerland Spende an SRK-Fahrdienst Am Freitag, 21. Februar, überreichte Aline Hösli namens der IG Physio Glarnerland dem Rotkreuz-Fahrdienst Glarus eine Spende von 1400 Franken. Von links: Fahrer und Klient; Aline Hösli, Vertreterin IG Physio Glarnerland, und Denise Fischer, SRK-Fahrdienst Glarus. (Foto: Jolanda Fauster) Aufgrund einer Umstrukturierung ihres Netzwerkes innerhalb des Kanton Glarus haben die Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im Glarnerland ihre Fortbildungskasse aufgelöst. Diverse Physios haben in den letzten Jahren für ihre Kolleginnen und Kollegen kostenlose Weiterbildungen durchgeführt. Der jeweilige symbolische Teilnehmer - beitrag wurde für Eventualitäten auf die Seite gelegt. So kam ein an - sehnlicher Betrag von 1400 Franken zusammen. Im Dezember wurde beschlossen, diesen Betrag einer Glarner Institution zukommen zu lassen. «Wir wollen eine Institution unterstützen, die mit den Physiothera - peutinnen und Physiotherapeuten in Kontakt steht und von welcher unsere Kundschaft profitieren kann», so Aline Hösli. Sie ist die Vertreterin der IG Physio Glarnerland. Im SRK-Fahrdienst Glarus sind rund 45 freiwillige Helferinnen und Helfer Energieallianz Linth «Klimaerwärmung: Die Rolle der Energie» Im Vortrag «Klimaerwärmung: Die Rolle der Energie» vom Mittwoch, 4. März, um 20.00 Uhr im Mensa-Gebäude in der Berufsschule Ziegelbrücke wird Jürg Rohrer, Professor für Ecological Engineering an der ZHAW, speziell auf den Beitrag der Schweizer Energieversorgung zur Klimaerwärmung eingehen. Wann sind Ölnachfüllstutzen und Auspuffrohre veraltet? (Fotos: Energieallianz Linth) Den meisten Personen dürfte in der Zwischenzeit klar geworden sein, dass sich unser Klima ändert und wir Menschen an dieser Veränderung die Hauptschuld tragen. Aber wie können und wollen wir als Gesellschaft und im Einsatz. Sie fahren kranke und behinderte Menschen zum Arzt, in das Spital und in die Physiotherapie - praxen im ganzen Kanton. Im SRK- Fahrdienst wird viel wertvolle Freiwilligenarbeit geleistet. Das Geld wird für die Koordination und Rekrutierung dieser Helferinnen und Helfer eingesetzt. Der SRK-Fahrdienst Glarus wird über Spenden und Zuwendungen finanziert. «Wir freuen uns», so Hösli bei der Spendenübergabe «als Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten im Glarnerland für unsere Kundschaft und die Gesellschaft eine Spende leis - ten zu können.» Mit sehr grosser Freude und dankbar nahm Denise Fischer seitens des SRK-Fahrdienstes die Spende ent - gegen. Sie freut sich, dass die Arbeit ihrer vielen Freiwilligen geschätzt und rege benutzt wird. ● Fritz Bolliger Lassen Sie Ihre nächste Zigarette in der Packung! EDUARD-AEBERHARDT-STIFTUNG ZUR FÖRDERUNG DER GESUNDHEIT Einzelpersonen auf diese Tatsache reagieren und unseren fairen Beitrag zur Problemlösung beitragen? – Um eine solche Diskussion führen zu können, sollten die Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnisse bekannt sein. Jürg Rohrer wird aber nicht nur über Probleme reden, sondern auch Lösungen aufzeigen, wie effizientere Energienutzung und erneuerbare Energien einen wichtigen Lösungsbeitrag leisten können. Was bedeutet dies konkret für den Bund, für die Kantone, aber auch für Einzelper - sonen? Soll man sich zum Beispiel ein Elektroauto kaufen oder besser warten, ob sich allenfalls doch die Wasserstoff-Mobilität durchsetzen wird? Soll eine Gasheizung mit einer neuen Gasheizung ersetzt und mit Biogas betrieben werden? Kosten erneuerbare Energien heute mehr oder weniger als fossile Energien? Diese Themen bilden den Schwerpunkt des Vortrages. Dieser Anlass ist öffentlich und kostenlos. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. ● pd. Weitere Infos unter https://energieallianzlinth.ch/.

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 25 Raiffeisenbank Glarnerland Meister der Konstanz und Stabilität Unbeeindruckt von der herausfordernden Negativzinssituation oder früheren Wirren um die nationale Führung liefert die Raiffeisenbank Glarnerland unter Leitung von Verwaltungsratspräsident Hansueli Leisinger und Bankleiter Stefan Hirt seit Jahren solide Wachstums- und Gewinnzahlen. Auch 2019 wieder, mit einer um 6,4 Prozent auf 692 Mio. Franken gesteigerten Bilanzsumme, 4,92 Prozent mehr Kundengeldern und einem um 7,5 Prozent auf 1,1 Mio. Franken ge stiegenen Jahresgewinn. organisiert. Eine der Auswirkungen sind neue Statuten und dass künftig jede Raiffeisen-Bank mit einer Stimme an einer jährlichen GV teilnehmen wird. Raiffeisen ist in der Schweiz mit rund 1000 Geschäfts - stellen präsent. JUGENDFEUERWEHR GLARUS SÜD Zu Besuch in Glarus Das solide Jahresergebnis der Raiffeisenbank Glarnerland sorgt für zufriedene Gesichter bei Rolf Luchsinger, Stv. Bankleiter; Hansueli Leisinger, Verwaltungsratspräsident; Stefan Hirt, Bankleiter, und Marco Jenny, Leiter Services (von links). (Foto: wie) Anspruchsvolles Markt-Umfeld Erneut legt die Raiffeisenbank Glarnerland mit Hauptsitz in Näfels ein solides Jahresergebnis vor. Das gelingt ihr, trotz herausforderndem Geschäftsumfeld mit Negativzinsen, dank einem markanten Kundengeldzufluss, einem erfolgreichen Hypothekargeschäft und moderat höheren Kosten. Eine Weitergabe der Negativzinsen an die Kunden kann weiter vermieden werden, das solide Ergebnis von 2019 ermöglicht eine 3-Prozent- Verzinsung der Genossenschafts - anteilscheine. Neue Eigner-Strategie mit «Reform 21» Aktuell wird die Bankengruppe neu Kennzahlen 2018 2019 +/– in % Bilanzsumme, CHF Mio. 649,0 691,7 6,43 Ausleihungen, CHF Mio. 564,0 573,9 1,76 Kundengelder, CHF Mio. 520,1 545,7 4,92 Netto-Erfolg aus Zinsgeschäft, TCHF 6 630 6 557 – 1,10 Brutto-Ertrag, TCHF 8 629 8 583 – 0,54 Geschäftsaufwand, TCHF 4 573 4 698 2,74 Geschäftserfolg, TCHF 3 348 3 209 – 4,15 Jahresgewinn, TCHF 1 031 1 108 7,45 9500 Kunden Die Raiffeisenbank Glarnerland baut ihr Geschäft auf 9500 Kundenbeziehungen auf. Damit bleibt sie trotz stärkerer (Online-)Präsenz anderer Geldinstitute erfolgreich. Das ist bei den mit 4,92 Prozent auf 545,7 Mio. Franken stark wachsenden Kundeneinlagen gut sichtbar. Keinerlei Wertberichtigungen Zu den Basiswerten der Raiffeisenbank gehört ein nachhaltiges, qualitatives Wachstum. Bankleiter Stefan Hirt darf für 2019 stolz darauf hinweisen, dass die Raiffeisenbank keine Wertberichtigungen vornehmen muss. Zu verdanken sei dies einer soliden Bonitätsprüfung bei allen Ausleihungen. 95 Prozent der Ausleihungen lokal finanziert Wie in den Anfängen der Raiffeisen- Bewegung stammen beinahe sämt - liche Mittel, die für Ausleihungen verwendet werden, aus lokalen Einlagen. Diese Tatsache zeige, so Verwaltungsratspräsident Hansueli Leisinger, das Vertrauen, das die lokale Bevölkerung und das Gewerbe der Raiffeisenbank entgegenbringe. Hypozinsen weiter tief erwartet Rolf Luchsinger erwartet als stell - vertretender Bankleiter mittelfristig keine Änderung im Hypothekarmarkt, er rechnet für die kommenden Jahre weiterhin mit einem sehr tiefen Hypothekarzins-Niveau. ● wie Kleine Helden zu Besuch in Glarus. Am Samstag, 22. Februar, durften die Kinder bei der Feuerwehr Glarus üben. Herzlichen Dank an Fredi Braun für den Zugang zum Depot in Glarus. Die Kinder waren voller Elan und Neugierde, in diesem grossen Stützpunkt üben zu dürfen. Sie durften in einem Raum in aufgeteilten Gruppen einen Atemschutzparcours «Fridlisfüür» in Netstal Auf dem «Schlatt» (Foto: zvg) absolvieren und anschliessend das Depot mit den vielen Fahrzeugen und diversen Gerätschaften besichtigen. Unser nächster Anlass ist der Jahres - ausflug am Samstag, 21. März. ● Sarah Jenny, Aktuarin Begeisterte junge Feuer wehr interessierte dürfen sich bei der Aktuarin über post @jugendfeuerwehr-glarussued.ch melden. Katholische Kirchen Näfels, Oberurnen, Netstal und Glarus Süd Schutzkonzept vorgestellt Was, wenn so etwas bei uns geschieht? Wie kann ich mich schützen? Viele Fragen gingen den Mitarbeitenden und Kirchenräten durch den Kopf, als sie die Einladung zum Personalanlass der Kirchgemeinden Näfels, Oberurnen, Netstal und Glarus Süd mit dem Thema «Schutzkonzept für die körperliche, geistige und seelische Unversehrtheit» erhielten. Daniela Gallati dankt Dr. iur. can. Stefan Loppacher. Gerade heute, wo viel über sexuellen Missbrauch und damit verbundene Skandale berichtet wird, interessiert es die Öffentlichkeit, was die Kirche unternimmt, um Personen vor Übergriffen zu schützen und wie sie mit dem Tabu-Thema umgeht. So liessen sich einige Kirchgemeinden im Kanton Glarus das frisch erarbeitete Schutzkonzept durch Dr. iur. can. Stefan Loppacher vorstellen. Es entstand in Zusammenarbeit des (Foto: zvg) Bischofrates des Bistums Chur mit der Biberbrugger Konferenz. Der Referent aus dem Generalvikariat Zürich-Glarus promovierte in Rom zum Thema «Kirchliches Strafver - fahren und sexueller Missbrauch Minderjähriger» und stiess bei seinen Recherchen auf erschreckende Zahlen und Fakten, was ihn bewog, aktiv dem Thema «Übergriffe im kirch - lichen Umfeld» nachzugehen. Heute ist er Beauftragter des Bistums Chur für die Umsetzung des Schutzkonzeptes. Ab Sommer 2020 wird Dr. iur. can. Stefan Loppacher zusammen mit seiner Arbeitskollegin die Kirchgemeinden und Pfarreien besuchen und mithelfen, das Schutzkonzept vor Ort in die Umsetzung zu bringen. Zum Präventionsauftrag gehört ein starkes Mitarbeiter-Team in den Pfarreien, welches über Fachwissen und eine gute Feedback- und Gesprächskultur verfügt und regelmässig themen - bezogene Fortbildungen besucht und anwendet. Selbstreflexion und die eigene Psychohygiene sollen ver - hindern, dass man an seine Grenzen kommt. Vernachlässigte Gefühle können unberechenbar werden. Nicht wegzudiskutieren ist, dass manche Menschen mit krankhaften Persönlichkeitsstörungen ihre Machtposition ausnützen, um vernachlässigte Bedürfnisse auszuleben. Dies ist unentschuldbar, gerade mit Blick auf die Biografien der Opfer, welche Übergriffe nur sehr schwer oder gar nicht verarbeiten. Deshalb ist es wichtig, ein sicheres Umfeld aufzubauen und aufzuklären. Die Bischofskonferenz hat ein Dekret erlassen, welches sich der Aufarbeitung widmet und zukunftsweisende Massnahmen enthält. Es verlangt, dass in den Kirch - gemeinden alle Angestellten einen Sonderprivatauszug aus dem Straf - register vorlegen müssen, damit sie eine Anstellung bekommen. Hellhörig geworden, nahmen die fast 60 Anwesenden die Gelegenheit wahr, Fragen zu stellen. Es entspann sich eine Diskussion, welche auch beim anschliessenden Umtrunk weiter - geführt wurde. Der intensive Abend motivierte für die aktive Umsetzung in den Kirchgemeinden und den Pfarreien. ● Daniela Gallati, Kirchgemeindepräsidentin Näfels Einer Tradition folgend, feiern die Netstaler am Freitag, 6. März, den Tag von Sankt Fridolin mit einem weitherum sichtbaren «Fridlisfüür» auf dem Naherholungsgebiet «Schlatt» oberhalb des Dorfes. Ab 18.00 Uhr trifft sich Jung und Alt in einem Zelt bei Gratis-Wurst, -Brot und Getränken, um im Anschluss bei vollständiger Dunkelheit das «Fridlisfüür» zu entfachen. Toll wäre, wenn nicht nur alle Netstaler auf den «Schlatt» pilgern, sondern möglichst viele Mitbürger der Gemeinde Glarus. Auf einen Grossaufmarsch freuen sich nebst dem heiligen Fridolin alle Fridlis, Fritzen, Fridolins, Fridolinas und natürlich auch alle Scheinheiligen sowie der organisierende Chlaus verein Netstal. Falls Frau Holle doch noch auf die Idee kommen sollte, ihre Decken auszuschütteln, sollte der Fussweg auf den «Schlatt» für die Besucher des «Fridlisfüür» trotzdem kein Problem sein. Der Rückweg wird wieder mit Finnenkerzen ausgeleuchtet. Trotzdem empfiehlt es sich, sich warm anzuziehen, gutes Schuhwerk zu benutzen und eine Taschenlampe mitzunehmen. (Bildbericht: Hans Speck) Die Comedians kommen Lachen in Lachen Die besten Comedians der Schweiz an einem Abend – Premiere des «Comedy Club 20» von DAS ZELT am Mittwoch, 18. März, in Lachen SZ. Das grösste Schweizer Tourneetheater, DAS ZELT, gastiert vom Mittwoch, 4., bis Samstag, 21. März, auf der Hafenanlage in Lachen SZ. Am Mittwoch, 18. März, wird mit den besten Schweizer Comedians die Premiere des «Comedy Club 20» gefeiert. Die preisgekrönte Schauspielerin Birgit Steinegger, Parodist und Komiker Fabian Unteregger und Comedy- Schwergewicht Michel Gammen - thaler sorgen für Lacher und werden dabei von Cenk Korkmaz unterstützt. Letzterer setzte sich während der Tournee 2019 gegen sechs Kon - kurrenten durch und gewann sein Engagement im «Comedy Club 20». Komische Geschichten aus dem Alltag, Parodien bekannter Figuren, Imitationen von Schweizer Persönlichkeiten: der «Comedy Club 20» verspricht Unterhaltung pur. Zusätzlich treten im Comedy Battle zwei Newcomer gegeneinander an – das Publikum entscheidet, wer gewinnt. Die Gewinner aller Battles kämpfen in der Finalshow um den Platz im «Comedy Club 21». Zu einem Rund - umerlebnis wird die Show durch die musikalische Begleitung von «The Gigglers». Bereits seit sieben Jahren sind sie mit dem «Comedy Club» unterwegs und unterstreichen die Pointen mit Jingles, lassen Situationskomik und Mimik noch lustiger erscheinen und sind so zum Teil der Show geworden. ● pd. Tickets und weitere Infos zu sämtlichen Shows unter www.daszelt.ch.

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