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9. Ausgabe 2020 (27. Februar 2020)

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Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 28 Gemeinnütziger Frauenverein Netstal Närrisches Treiben im «Bruggli» Schmutziger Donnerstag in Oberurnen «Welcome to the Jungle» Einmal mehr ging es am SchmuDo im «Bruggli» in Netstal hoch zu und her. Der Gemeinnützige Frauenverein Netstal hatte zusammen mit dem «Bruggli» die Seniorinnen und Senioren aus Netstal eingeladen. Und die «gute Stube» des «Bruggli» füllte sich schnell mit erwartungsvollen Besucherinnen und Besuchern. Für Unterhaltung und Action im wahrsten Sinne des Wortes sorgten die zwei beliebten Clownfrauen «Galissima» und «Fabolina» sowie die rassige Glarner Huusmusig. Ein süsses Zwischendurch aus der Bäckerei Villiger und der hauseigenen Küche durfte natürlich nicht fehlen. Den Abschluss machten fröhliche, zufriedene Gesichter und herzliche Umarmungen. Ein grosses Dankeschön auch ans «Bruggli»- Team, das in schönen Fasnachtskostümen aufwartete. (Bildbericht: Diana Deffner) Netstaler Fasnacht 2020 «Krampfet we verruggt» «Ds Netschtel wird krampfet» lautete das Motto im Wiggisdorf. Die « Chrampfer» vom «Narrenverein Nachtgitzi Netstal» organisierten die Netstaler Fasnacht mit Herzblut. Der Lohn dafür waren die vielen Zuschauer am Dämmerungs umzug, am Kindermaskenball und am Maskenball am Samstagabend in der toll dekorierten Mehrzweckhalle. «Chropfschlitzer» schwebten durch den Umzug. «Ds Netschtel wird krampfet». Dieses Motto beherrschte übers Wochenende das fasnächtliche Treiben im Dorf am Fusse des Wiggis. Gekrampft haben schon im Vorfeld die freiwilligen Helferinnen und Helfer, allen voran das OK und die Mitglieder des «Narrenverein Nachtgitzi Netstal», die weder Kosten noch Mühe scheuten, den treuen Fans der Netstaler Fasnacht Fun and Action zu bieten. Ein herzliches Dankeschön! So konnten die vielen Masken, Halbverkleideten und frühzeitig Demaskierten in der Mehrzweckhalle kraftvoll durchstarten und sich auf «Wolke7» tanzen. Für phonstarke Stimmung sorgten auch die Guggen auf dem Sekundarschulhausplatz. Gemeinsam mit den Wagengruppen posaunten sie auf einer eigens errichteten Aussenbühne ihre kakophonen Töne in den Nachthimmel, sodass sogar der standfeste Wiggis in seinen Grundfesten er - zitterte. Wie jedes Jahr war der Dämmerungsumzug mit lautstarken Guggen, ideenreichen Sujetwagen das Highlight der Netstaler Fasnacht, und viele Teilnehmer in pittoresken Kostümen säumten bei angenehmen Tempera - turen den traditionellen Zugweg. Abschliessend konnten sich die kleinen «Jecken» (von kölsch «jeck», also verrückt, närrisch) in der Mehrzweckhalle mit Konfettiwerfen aus - toben. Der anschliessende Maskenball mit DJ Rund-Funk und der Party - band Sternenlicht krönte die «Fünfte Jahreszeit» am Fusse des Wiggis. Selbst Hardcore-Fasnächtler zeigten in den frühen Morgenstunden des Sonntags augenfällig Ermüdungs - erscheinungen. Jetzt wird sich erholt, bevor es in die zweite Runde der Fasnacht 2020 geht. In diesem Sinne: «Netschtel, Alaaf!» vom rasenden Fasnachtsreporter. ● Hans Speck Passend zum Motto «Dschungelparty» tummelten sich zahlreiche wilde Tiere und Pflanzen am Maskenball vom Schmutzigen Donnerstag in der Mehrzweckhalle in Oberurnen. SchmuDo und Oberurnen: das passte auch in diesem Jahr wieder perfekt zusammen. Zahlreiche kreative Masken boten am Donnerstag, 20. Februar, ein sehr buntes Bild in der Mehrzweckhalle in Oberurnen. Dem Motto «Dschungelparty» getreu waren es zwar vor allem wilde Tiere und Pflanzen, aber auch Eingeborene und mutige Forscher wagten sich unter die Menschenmenge. Bei den Auftritten der Guggenmusiken gab es auch unter den wenigen normal Bekleideten kein Halten mehr. Sie sorgten wiederum für die rauschende Fasnachtsparty in Glarus Nord. Für weitere Bilder: Fridolin+ App downloaden, über dieses Foto halten und Button «Scannen» drücken. (Bildbericht: jhuber) Spielgruppe Diesbach Fasnacht gefeiert Wieder einmal hiess es, am Montag,17.Februar, sich verkleiden, Musik hören, tanzen, mit Ballonen spielen und gemeinsam einen feinen Znüni essen. Mit viel Freude wurde die Fasnacht in der Spielgruppe Diesbach gefeiert. (Bildbericht: Iris Gisler) «Fädäli Friitig» in der Glarner Innenstadt «Fädige» Sagengestalten Beim Maskenball in die Hosen. (Fotos: hasp.) INSERATEANNAHME ) 055 6474747 * fridolin@fridolin.ch Samariterverein Walenstadt und Umgebung «Antennen und Strahlung» Um mögliche Gefahren der Mobilfunktechnologie aufzuzeigen, lädt der Samariterverein Walenstadt und Umgebung am Dienstag, 3. März, um 19.45 Uhr zu einem Vortrag ins Hotel Rössli in Murg ein. Der Referent und Landwirt Hans Sturzenegger, direkt Betroffener, spricht über seine Erfahrung mit der Mobilfunktechnologie. Der Anlass ist öffentlich und kostenlos. Mögliche Gefahr für die Gesundheit? Mit der Einführung der neuen 5G- Mobilfunktechnologie tritt erneut die Frage auf, wie gesundheitsschädlich die Strahlung von Mobilfunkantennen für Mensch und Tier ist. Tatsächlich wird mit der neuen 5G-Tech - nologie die Strahlungsleistung und Frequenz massiv erhöht. Was die wenigsten wissen, ist die Tatsache, dass die Nutzungsleistung für das Telefonieren der kleinste Faktor ist. Der hingegen grösste Anteil wird für die Übertragung von Internetdaten wie für Unterhaltung, GPS, Steuerung usw. mit mehr als 70Prozent be nötigt! Und damit man in Sekundenschnelle höhere Daten herunterladen kann, benötigen die Anbieter der Mobilfunkanlagen höhere Leistungen und Frequenzen für ihre Antennen. Einerseits pochen wir auf Energieein - sparungen, andererseits benötigen wir riesige Mengen an Energie, um an jeder Stelle der Welt erreichbar zu sein. ● pd. Das Thema «Glarus in der Antike» lockte zahlreiche Wesen aus Sagen und Mythen ins Zentrum von Glarus. Sie sorgten am 21. Februar für einen farbenfrohen «Fädäli Friitig». Die traditionelle Beizlifasnacht wurde zur rauschenden Fasnachtsparty. Nicht nur in den sieben teilnehmenden Restaurants und Bars, sondern auch an den Konzertplätzen bei der Wagenburg, vor der «Freuler - bar» oder in der Lutzstube beim «Steinbock» versammelten sich Fasnachts-Fans für die Konzerte der Guggen. Passend zum Thema waren Togas, aber auch Gottheiten aus dem alten Ägypten oder Griechenland oder ein Trio antiker Ständerlampen zu sehen. Die Kreativität der Maschger wurde nach Mitternacht bei der Maskenprämierung von den Organisatoren belohnt. Der Verein Fasnacht Glaris bedankt sich bei Teilnehmern, Sponsoren und vor allem Helfern für einen sagen - haften «Fädäli Friitig» und freut sich auf Sternmarsch und Umzug am nächsten Wochenende. Für weitere Bilder: Fridolin+ App downloaden, über dieses Foto halten und Button «Scannen» drücken. (Bildbericht: pd.)

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Seite 29 40-Jahre-Jubiläum der Läufergruppe Glarus Rückblick und Überraschung Am 19. Februar 1980 wurde die Läufergruppe, damals als Läuferriege Glarus, gegründet. Die 40. Mitgliederversammlung stand im Zeichen dieses feierlichen Jubiläums. 53 Aktiv-, Passiv- und Ehrenmitglieder folgten der Einladung in den Brauereigasthof Adler nach Schwanden. Die «Jubilare»: (von links) Meinrad Kamm, Beat Stüssi, Bea Salvadori, Bruno Lacher und Röbi Bleisch zusammen mit den Ehrenmitgliedern Viktor Von Däniken und Mario Zanelli. (Foto: Monika Zweifel) Nach dem Buffet eröffnete Präsident Patrick Hess die Versammlung und liess die Höhepunkte des Vereins - jahres Revue passieren. Über die 40 Jahre Läufergruppe Glarus berichtete Langzeitpräsident Mario Zanelli. Mit dem Ziel der Förderung des Lauf sportes gaben die Gründungsmitglieder Kaspar Zwicky, Heinrich Leuzinger, Reini Wiesendanger, Meinrad Hunold und Hanspeter Stauffacher den Startschuss zum Verein. 1984 wurde der Lauftreff Glarus unter Federführung von Georg Bläsi und Viktor Von Däniken eröffnet. Im gleichen Jahr fanden der erste Stadtlauf sowie der erste Klöntalerseelauf statt. Ab 1989 standen die Ennendaner Abendläufe auf dem Programm. Nach der Jahrtausendwende gewann die Freude am Laufen unter Gleichgesinnten ohne Wettkampfambitionen an Bedeutung. So organisierte Vizepräsidentin Karin Hophan ab 2010 einen Einsteigerkurs, der zum Erfolgsschlager wurde und sich an alle richtet, die sich einen begleiteten Einstieg ins Joggen wünschen. Die LG-Familie wuchs, wurde jünger und auch weiblicher. Nicht selten treffen sich am Montag über 30 Laufbegeis - terte im Buchholz in Glarus, um in drei Zielgruppen von gemütlich bis sportlich ihrem Hobby zu frönen. Bei Laufwettbewerben stehen Spass und Geselligkeit im Fokus. So wurden Einzelwettkämpfe durch Mannschaftswettbewerbe und Plauschstafetten erweitert. Auch das Winterfit-Training von Karin Hophan erfreut sich grosser Beliebtheit. So hat der Verein den Wandel geschafft und ist mit seinen vielen Angeboten attraktiv in die Zukunft gestartet. Ehrungen Nach der Rechnungsabnahme und den Wahlen wurden Cosmas Katana, Beat Stüssi und Meinrad Kamm für 10, Bea Salvadori für 20, Bruno Lacher, Franz Lacher und Röbi Bleisch für 25 und Peter Läuchli für 30 Jahre Vereinsmitgliedschaft geehrt. Auch die Gründungs- und Ehrenmitglieder Georg Bläsi, Viktor Von Däniken und Mario Zanelli wurden für ihre Verdienste gewürdigt. Bea Salvadori wurde mit Applaus für ihre Leiter- und Vorstandstätigkeit und ihre sportlichen Leistungen zum Ehrenmitglied gekürt. Sie schaffte als einzige Glarner Frau die «Big Six» (also die World Marathon Majors) und hält mit 03:01.21 den Glarner Rekord im Marathon der Frauen. Dem Laufleiterteam mit Karin Hophan, Manuela Böni, Bea Salvadori, Maya Hefti, Rita Hug, Gisela Sutter, Fridli Marti, Patrick Hess und Röbi Bleisch wurde für die Leitertätigkeit mit einem Präsent gedankt, die neue Laufleiterin Rosi Sirna willkommen geheissen. Die Sieger der ersten Vereinsmeisterschaft sind Fridli Marti mit 125 Punkten, sowie Karin Hophan, Bea Salvadori und Meinrad Kamm mit je 115 Punkten. Dieses Jahr gibt es auch einen Laufschuhtest, eine Laufschuhanalyse und die Läuferreise an den Einstein- Marathon nach Ulm. ● Röbi Bleisch Kopter Group, Mollis Meilenstein für Produktion Die Medienmitteilung – in trockenem Fliegerenglisch – hat es in sich: Das Bundes - amt für Zivilluftfahrt (BAZL) erteilt der Kopter Group die Genehmigung, mit der Produktion des SH09-Helikopters zu beginnen (POA). Das ist eine gute Nachricht – denn ab jetzt können aus Sicht der zuständigen Bundesadministration tatsächlich in Mollis Helikopter produziert werden. Von links: Andreas Danner, Produktionsleitung Kopter; John Davidson, POA/MOA Quality Manager Kopter; Giuseppe Giannone, Leitung Quality Management Kopter; Dr. Jan Nowacki, Chief Operations Officer Kopter; Urs Frei, BAZL-POA-Teamleitung für Kopter, und Andreas Boss, nationale BAZL-Koordination POA. (Foto: zvg) Die beiden BAZL-Verantwortlichen Andreas Boss und Urs Frei kommentierten die Übergabe des POA-Zertifikats so: «Wir sind stolz, dieses POA- Zertifikat an die Kopter Group zu übergeben. Es zeigt, dass Kopter die höchsten Luftfahrtstandards erfüllt und die Fähigkeit, die Produktionshallen, das Personal, die Ressourcen und die Qualitätssicherungssysteme besitzt, um den SH09-Helikopter zu produzieren und zu warten. Dieser Helikopter ist auf dem Weg zur Zer - tifizierung.» Auch bei der Kopter Group zeigt man sich zufrieden über diesen Meilenstein, welcher das Unternehmen berechtigt, seinen leichten, einmotorigen Hubschrauber zu produzieren. Am Freitag, 21. Februar, wurde das Zertifikat in Mollis übergeben. Bei der Zeremonie zeigte sich Dr. Jan Nowacki, Chief Operations Officer von Kopter, extrem zufrieden über dieses Zertifikat. «Es anerkennt all die Arbeit, die wir beim Aufbau eines funktionierenden Teams und einer leistungsstarken Organisation geleis tet haben. Wir danken dem BAZL für sein Vertrauen und seine starke Unter stützung beim Erreichen dieses Schlüsselschrittes und freuen uns auf eine weiterhin enge Kooperation auf unserem Weg zur Produktion unseres Helikopters mit seiner neuen Turbine.» ● pd.

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